KFP Ingenieure GmbH
Lüneburger Schanze 9, 21614 Buxtehude, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Josef Dr. Merkewitsch seit 24.4.2025 | Geschäftsführer |
Bastian Dr. Ziegler seit 24.4.2025 | Prokura |
Marco Heribert Gießing seit 10.12.2024 | Geschäftsführer |
Anne Wagner seit 6.7.2020 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KFP Ingenieure GmbHBuxtehudeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der KFP Ingenieure GmbH, BuxtehudeGrundlagen des Unternehmens Mit Kaufvertrag vom 21.08.2019 wurde im Rahmen eines Asset Deals durch die im August 2019 neu gegründete KFP Ingenieure GmbH ("KFP") die Geschäftstätigkeit der bisherigen KFP-Gesellschaften übernommen. 100%-ige Gesellschafterin der KFP ist die BKW Engineering SE, Berlin. Die KFP beschäftigte am Hauptsitz im niedersächsischen Buxtehude sowie an den weiteren Niederlassungen in Hamburg, Braunschweig und Eckernförde im Jahresdurchschnitt rund 112 Arbeitnehmer. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in den Bereichen Hochbau-Tragwerksplanung, Bauwerksprüfungen, thermische Bauphysik, Schall- und Brandschutz. Die fachliche und geographische Diversifikation des Leistungs- und Kundenspektrums bleibt ein wichtiger Fokus der strategischen Ausrichtung. Innerhalb der konzernweiten DACH-Region werden sämtliche Größensegmente der Kundenstruktur bedient. Die Kategorien Wohnen, Büro- und Verwaltungsgebäude, Hotel und Gastronomie, Schulen und Kindertagesstätten, Industrie- und Produktionsgebäude, kulturelle Einrichtungen und Museen sowie Logistik und Einzelhandel bilden die Schwerpunkte der Projekte. Themen wie Nachhaltigkeit des Bauens oder Lebenszyklusbetrachtungen finden immer breitere Akzeptanz. Hier wird Die KFP kontinuierlich Leistungen entwickeln und konsequent anbieten. Diese umfassen auch in vermehrtem Umfang die Bereiche der Bauwerksdiagnostik, Strukturbeurteilung und Ertüchtigungsplanung sowie den Einsatz des Baustoffes Holz im Geschossbau unterschiedlicher Nutzungskategorien. Gesamtwirtschaftliche- und branchenspezifische Entwicklung 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2022 war geprägt von den Folgen des Ukraine-Krieges. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9 Prozent höher als im Jahr 2021. Die deutsche Wirtschaft konnte sich trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe nach dem Einbruch im Jahr 2020 wiederum erholen. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 noch um 0,7 Prozent höher [Quelle: Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes]. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 vor allem geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, zu denen extreme Energiepreiserhöhungen zählten. Hinzu kamen, dadurch verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für weitere Güter wie beispielsweise Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Verarbeitenden Gewerbe lag die Wirtschaftsleistung 2022 0,2 Prozent über dem Niveau zum Vorjahr. Die sonstigen Dienstleister (bspw. Sport, Kultur und Unterhaltung, Kreativwirtschaft) waren besonders stark von der anhaltenden Corona-Pandemie beeinträchtigt und konnten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten profitieren. Hier lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2022 bei 6,3 Prozent über dem Niveau zum Vorjahr. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2022 nahezu ausgeglichen. Hingegen verzeichnete das Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, durch den Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen einen deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Bereich Information und Kommunikation knüpfte an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an und verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (Quelle: destatis.de) 2. Branchenentwicklung Zum Jahresende 2022 konnten die Bauunternehmen noch ein erhöhtes Auftragsvolumen verzeichnen. Der Auftragsbestand konnte um 4 Prozent gesteigert werden. Die Bauunternehmen haben ihr Personal im Jahresdurchschnitt 2022 um 15.500 auf 927.000 erhöht. Vor allem die sehr starken Preissteigerungen bei Baumaterialien führten zu einem deutlichen Anstieg der Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes 2022 von 16,7 Prozent. Der Umsatz legte im Gesamtjahr 2022 lediglich um nominal 10,7 Prozent zu. Die Betriebe des Bauhauptgewerbes 2022 erwirtschaftetem in 2022 einen baugewerblichen Umsatz von rd. 160,3 Mrd. Euro. Aufgrund von Lieferengpässen bei Materialien kam es teilweise zu merklichen Verzögerungen bei der Abarbeitung der Aufträge. Geschäftsverlauf (der Standorte/Niederlassungen) Neben dem Hauptsitz in Buxtehude werden an den weiteren Standorten Hamburg, Braunschweig und Eckernförde Leistungen aus dem Spektrum Tragwerksplanung, Bauen im Bestand, Baugrubenplanung, Bauwerksprüfungen sowie die Planung des Bauwerkschutzes gegenüber Brand, Schall und thermischen Einwirkungen erbracht. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 112. Daneben sind durchschnittlich 7 Auszubildende beschäftigt. Der Markt im norddeutschen Raum zeichnete sich weiterhin durch einen Wettbewerb der Ingenieurunternehmen auf nur gering steigendem Honorarniveau aus. Die Präsenz des Unternehmens gerade in Hamburg und der angrenzenden Metropolregion konnte dennoch u. a. durch fortgesetzte Beratungs- und Planungsaufträge sowie weitere akquirierte Leistungen im Hochbaubereich fortgeführt werden. Die Entwicklung der Niederlassung Eckernförder verlief im Jahr 2022 in Form einer guten Zusammenarbeit mit den Standorten in Buxtehude, Hamburg und Braunschweig positiv. Die Entwicklung der Niederlassung Braunschweig verlief im Jahr 2022 in Form einer guten Zusammenarbeit mit den Standorten in Buxtehude und Hamburg positiv. Das Geschäftsjahr am Standort Hamburg war geprägt durch die Fortführung mehrerer Wohnungsbauprojekte in der Hamburger Hafencity. Das organische Wachstum des Standortes mit der Integration neuer Mitarbeiter entwickelt sich nachhaltig positiv. Wesentliches Erfolgskriterium hierfür ist die örtliche Nähe zu großen in Hamburg ansässigen Bauträgern mit der Durchdringung des spezifischen Marktes. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zum Vorjahr verringerte sich die Bilanzsumme um rd. 36 T€ auf 15.454 T€. Das buchmäßige Eigenkapital setzt sich aus dem Stammkapital in Höhe von 25 T€ und dem Bilanzverlust in Höhe von 4.939 T€ zusammen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich demnach zum Bilanzstichtag auf 4.914 T€. Der aus dem Asset-Deal resultierende Geschäfts- oder Firmenwert beträgt 12.320 T€ und wird über die Nutzungsdauer von sechs Jahren amortisiert (Buchwert zum 31.12.2022: 5.304 T€). Der Bestand an in Arbeit befindlichen Aufträgen beträgt 6.269 T€ und ist zum Vorjahr um rd. 265 T€ gestiegen (31.12.2021: 6.004 T€). Erhaltene Anzahlungen auf die unfertigen Leistungen wurden in Höhe von 5.600 T€ vereinnahmt und offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind umsatzbedingt von 851 T€ auf 1.273 T€ angestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die insbesondere Kontokorrentforderungen gegen die BKW enthalten, fielen um 442 T€ höher aus. Die Rückstellungen in Höhe von 1.034 T€ umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen/Honorare, Gewährleistungen und drohende Verluste aus Aufträgen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen 11.956 T€ und setzen sich im Wesentlichen aus einem Darlehen für Kaufpreiszahlungen (11.700 T€) zusammen. Weiterhin bestehen sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.232 T€, die insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber den Verkäufergesellschaften über noch nicht fällige Kaufpreisverbindlichkeiten beinhalten. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) beläuft sich insgesamt auf 12.977 T€. Dies bedeutet eine rd. 26%-ige Steigerung zum Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt 12.712 T€ und konnten zum Vorjahr um gut 15 Prozent gesteigert werden (2021: 11.050 T€). Es konnte wiederum ein höherer Anteil an Schlussrechnungen abgerechnet werden. Die Vorräte belaufen sich zusammen mit den aus dem Asset Deal gekauften unfertigen Leistungen auf 6.269 T€. Hieraus resultiert zum Vorjahr eine Bestandserhöhung um 265 T€. Daneben wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von rd. 154 T€ realisiert. Der Personalaufwand für das Geschäftsjahr beträgt 6.969 T€ und hat sich wiederum aufgrund des Personalaufbaus im Geschäftsjahr und Gehaltserhöhungen um 1.305 T€ erhöht. Das Ergebnis wird wie in Vorjahren maßgeblich durch die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 2.053 T€ belastet. Das EBIT beträgt -393 T€ (i. V. -390 T€) bzw. das um die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts bereinigte EBIT beträgt 1.660 T€ (i. V. 1.663 T€). Das Zinsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch das gestiegene Zinsniveau leicht um 19 T€ verschlechtert. Das Jahresergebnis fällt mit 516 T€ negativ aus, im Geschäftsjahr 2021 fiel ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 497 T€ an. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über die Projektfinanzierung mittels erhaltener Anzahlungen sowie über Gesellschafterdarlehen bzw. das Cash-Pooling mit der Gesellschafterin. Es bestehen lediglich Bankverbindlichkeiten im Rahmen einer Fahrzeugfinanzierung. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf in 2022 insgesamt zufrieden. Die Umstrukturierungsprozesse sowohl im kaufmännischen wie auch im operativen Bereich trugen zur Steigerung der Gesamtleistung bei. Der Fachkräftemangel blieb und bleibt auch eine stetige Herausforderung für die Wachstumsziele der KFP. Trotz dieser Unwägbarkeiten konnte neben einem weiterhin erfreulichen Auftragsvolumen die Umsatzbasis ausgebaut werden. Chancen- und Risikobericht Chancen Trotz eines weiterhin angespannten Arbeitsmarktes ist es dem Unternehmen in 2022 gelungen, erfahrene Fachkräfte - vor allem auf Projektleiterebene - zu gewinnen. Hierdurch ist nicht nur die Grundlage dafür gelegt worden, die Geschäftsführung in stärkerem Maße von operativen Aufgaben zu entlasten, auf Ebene der Projektsteuerung werden damit auch weitere Optimierungen erwartet. Der BKW-Konzern ist ein netzwerk- und ressourcenstarker Eckpfeiler für die KFP. Vor allem bei Großprojekten, bei denen u.a. auch ökologische Baustoffe zur Anwendung kommen, eröffnen sich vermehrt Auftragspotentiale für das Unternehmen. Risiken Steigende Materialpreise für Holz und andere Baustoffe, Lieferengpässe, sinkende Mietrenditen, knapper werdendes Bauland und daraus resultierend steigende Baukosten sind die prägenden Schlagwörter, mit denen sich die Baubranche auch in 2022 auseinanderzusetzen hatte. Auch der Fachkräftemangel wird die Bauwirtschaft weiterhin begleiten. Die mikroökonomischen Risiken wie nicht vertragskonforme Erfüllung von Aufträgen aufgrund von Qualitäts- und Kapazitätsdefiziten, Zahlungsausfälle, Kostenüberschreitungs- und Gewährleistungsrisiken, Rechtsstreitigkeiten sowie Personalrisiken (z.B. Fluktuation, Altersstruktur, fehlende Qualifikation oder Fachkräftemangel) sind als wesentlich einzustufen. Aktive Akquisetätigkeiten, zielgerichtete Kundenansprache, Nutzung breit gefächerter Rekrutierungskanäle, ein engmaschiges Controlling sowie Unterstützung durch qualifizierte Dienstleister (Steuerberater, Creditreform etc.) tragen dazu bei, die bezeichneten Risiken so weit wie möglich zu minimieren. Das Unternehmen kann als Teil des BKW-Konzerns bekanntermaßen auf ein breites Netzwerk an vielfältigen Dienstleistungen innerhalb der Baubranche zurückgreifen und ist somit gut gegen kurz- bis mittelfristige Auftragseinbrüche gesichert. Bei dem Verhältnis von privaten zu öffentlichen Auftraggebern besteht aufgrund des vorhandenen Kundenstamms ein großes Übergewicht zugunsten privater Auftraggeber. Diese Ausrichtung kann kurz- bis mittelfristig nur sehr eingeschränkt verändert werden, weil die Voraussetzungen für öffentliche Auftragsvergaben sehr stark an entsprechende Referenzen geknüpft sind, die nicht vorliegen bzw. erst sukzessive aufgebaut werden müssen. Zinsänderungs- und Wechselkursrisiken unterliegt das Unternehmen weiterhin nicht in wesentlichem Maße. Ausfallrisiken der Kunden wie auch etwaige Vorfinanzierungsrisiken werden durch Abschlagszahlungen begrenzt. Die Corona-Krise als makroökonomisches Risiko hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 ohne spürbare Beeinträchtigungen sowohl beim Auftragsvolumen wie auch in finanzieller Hinsicht überstanden. Aktuell stellt die Pandemie im Vergleich zu den Vorjahren keine Rolle in der Betrachtung der Risiken dar. Der seit Februar 2022 andauernde Ukraine-Krieg hat in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu einem erhöhten Rückgang der Auftragseingänge geführt. Der seit Ende 2022 vollzogene Zinsanstieg hatte einen weiteren Rückgang der Auftragseingänge zur Folge, außerdem verlangsamte sich der Planungsfortschritt in den einzelnen Projekten, was zu einem Rückgang im monatlichen Abrechnungsvolumen führte. Die zur Verfügung stehende Finanzbasis des Unternehmens trägt dazu bei, die oben genannten Krisen ohne finanzielle Engpässe zu überstehen. Sollten Kostensenkungen erforderlich werden, können diese durch die zeitnahe Umsetzung entsprechender Maßnahmen, wie bspw. Kurzarbeit, durchgeführt werden. Einzelne Risiken, die für sich genommen oder gemeinsam den Bestand der Gesellschaft gefährden können, existieren mit hinreichender Sicherheit derzeit nicht bzw. sind nicht erkennbar. In der Gesamtbetrachtung der Risikolage kommt die Geschäftsführung zu der Einschätzung, dass sich die Risikosituation der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Ukraine-Kriegs sowie der Zins- und Preisentwicklung mit ihren Auswirkungen auf die mehrheitlich privatwirtschaftliche Auftraggeberschaft erhöht hat. Prognosebericht 1. Erwartete konjunkturelle Rahmenbedingungen Die Aussichten für die weltwirtschaftliche Entwicklung bleiben gedämpft. Neben den Auswirkungen des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und den gegenwärtigen Israel-Gaza-Krieg, prägen die hohe Inflation und steigende Zinsen das globale Wirtschaftsgeschehen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich damit nicht weiter fort, da weiterhin hohe Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bremsten. In diesem Umfeld stagnierte auch das Baugewerbe. Auch im 1. Quartal 2024 sind nur leichte Wachstumssignale zu verzeichnen, im Vergleich zum 4. Quartal 2023 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent gestiegen. Laut der Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen (Stand Mai 2024). 2. Prognose für das Unternehmen Die aktuellen makroökonomischen Krisen (Ukraine-Krieg, Inflation, Zinsentwicklung) beeinflussen auch die Geschäftstätigkeit der KFP. Die Folgen und die weitere Entwicklung des Ukraine-Krieges sind derzeit kaum belastbar abschätzbar. Baumaterialknappheit, steigende Bau- und Energiepreise sowie das anziehende Zinsniveau stehen mit dem Krieg mittelbar im Zusammenhang und behindern Investitionsentscheidungen. Die damit verbundenen Auswirkungen auf die Bauwirtschaft speziell und die Gesamtwirtschaft insgesamt können sich gegebenenfalls auch erst zeitverzögert einstellen. Für das Bauhauptgewerbe wird für das Jahr 2024 ein Rückgang der Umsätze erwartet. Das Geschäftsjahr 2023 endete - wie von der Geschäftsführung erwartet - mit einem Rückgang der Gesamtleistung gegenüber 2022 um ca. 2,7 Mio. Euro auf 10,3 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2023 war aufgrund der negativen Einflussgrößen im Marktumfeld der privatwirtschaftlichen Immobilienprojektentwicklung ein weiterer Rückgang des Auftragsbestandes zu vollziehen. Unter Berücksichtigung gestiegener Personalkosten (+0,6 Mio. Euro) und sonstiger betrieblicher Aufwendungen (+0,4 Mio. Euro) bei gleichzeitig geringerer Inanspruchnahme externer Dienstleistungen (-0,8 Mio. Euro) wurde ein um die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert (2,1 Mio. Euro) bereinigtes EBIT in Höhe von -1,0 Mio. Euro erzielt. Insgesamt belief sich das Jahresergebnis auf -3,1 Mio. Euro. Im Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung bei der Gesamtleistung aufgrund der anhaltenden Zurückhaltung im Marktumfeld der privatwirtschaftlichen Immobilienprojektentwicklung keine Steigerung. Unter Berücksichtigung einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau und Einsparungen in der Personalkostenstruktur und im übrigen Betriebsaufwand wird mit einem operativen Betriebsergebnis (EBIT vor Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert) von rd. 0,0 Mio. Euro geplant wird. Nach Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert wird sich das EBIT vorrausichtlich auf ca. -2,1 Mio. Euro belaufen. Die Entwicklung der Liquiditätslage wird als weiterhin stabil eingeschätzt. Maßnahmen der Gesellschaft zur nachhaltigen Zukunftssicherung Das Eigenkapital für das Geschäftsjahr 2022 ist maßgeblich durch die Jahresfehlbeträge der Jahre 2019, 2020 und 2021 negativ, sodass ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 4.914 T€ ausgewiesen wird. Die Gesellschaft ist buchmäßig überschuldet. Die KFP plant mit einem positiven Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit. Das Jahresergebnis wird durch hohe, nichtzahlungswirksame Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwerts belastet. Die Gesellschafterin hat sich bereit erklärt, das Darlehen mindestens bis zum 31. Dezember 2025 mit einer endfälligen Tilgung zu verlängern. Zusätzlich wurden ausstehende variable Kaufpreisverbindlichkeiten nach der in der Zwischenzeit erfolgten Zahlung in ein langfristiges Darlehen umgewandelt. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in das Cash-Pooling mit dem BKW-Konzern einbezogen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft geht deshalb davon aus, dass der Finanzierungsbedarf für die nächsten zwölf Monate mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sichergestellt ist. Es finden trotzdem aktuell Austauschrunden mit dem BKW-Konzern statt, den Rahmen des IC-Kontokorrent kurzfristig auszuschöpfen und zu überschreiten.
Buxtehude, 26. Juli 2024 KFP Ingenieure GmbH Geschäftsführung Mario Dieckheuer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022der KFP Ingenieure GmbH, BuxtehudeAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der § 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Soweit die §§ 266 und 275 HGB den Ausweis von Davon-Vermerken in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung vorsehen, werden diese Angaben zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses gem. § 265 Abs. 6 HGB im Anhang vorgenommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzielle Überschuldung Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2022 bilanziell überschuldet. Dennoch wird nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter Fortführungsgesichtspunkten bilanziert, da eine Überschuldung im Sinne von § 19 Abs. 2 InsO nicht vorliegt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren vorgenommen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von zwei bis fünf Jahren linear vorgenommen. Abnutzbare, bewegliche, geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Bei der Bewertung der unfertigen Leistungen werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch allgemeine Verwaltungskosten mit einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen sind im Vorjahr ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Soweit die erhaltenen Anzahlungen zur Projektvorfinanzierung dienen, werden diese von den Vorräten offen abgesetzt. Angemessene Abschläge werden vorgenommen, wenn die bereits angefallenen sowie noch zu erwartenden Herstellungskosten die zu erwartenden Auftragserlöse übersteigen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, nach den gestaffelten Prozentsätzen in Abhängigkeit der Überfälligkeiten, gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von EUR 12.319.756,09 wird auf Basis der erworbenen Kunden- und Projektbeziehungen bzw. Projektlaufzeiten über einen Zeitraum von sechs Jahren abgeschrieben. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Geschäfts- oder Firmenwert auf EUR 5.303.753,00 (Vorjahr: EUR 7.356.818,00). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 267.286,67 (Vorjahr: EUR 128.233,64) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 2.392.601,70 (Vorjahr: EUR 1.974.210,98) Forderungen gegen Gesellschafter. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 23.160,67 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 44.430,98 (Vorjahr: EUR 38.358,10) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und das Guthaben bei einem Kreditinstitut. Eigenkapital Der Bilanzverlust bzw. der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ergibt sich aus:
Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 303), für ausstehende Rechnungen und Honorare TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 107), Gewährleistung TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 74) sowie für drohende Verluste aus Aufträgen in Höhe von TEUR 264 (Vorjahr: TEUR 269) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Sicherungsübereignung in voller Höhe gesichert sind, haben in Höhe von EUR 835,24 (Vorjahr: EUR 5.635,44) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 17.431,77 (Vorjahr: EUR 24.027,25) eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von EUR 282.979,12 (Vorjahr: EUR 2.100,62) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von EUR 11.700.000,00 (Vorjahr: EUR 11.700.000,00) eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren. Diese betreffen in Höhe von EUR 11.956.213,40 (Vorjahr: EUR 11.702.100,62) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 282.979,12 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 2.231.770,90 (Vorjahr: EUR 304.556,51) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.950.000,00) eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 249.031,73 (Vorjahr: EUR 277.616,31), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 10.002,75 (Vorjahr: EUR 9.092,43) sowie übrige sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.972.736,42 (Vorjahr: EUR 1.967.847,77) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten. Es handelt sich insbesondere um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus ausgebuchten Forderungen. Personalaufwand Der Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 7.535,10 (Vorjahr: EUR 5.910,20). Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Es handelt sich um Forderungsverluste. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 4.781,68 (Vorjahr: EUR 1.611,70) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit 124.596,88 (Vorjahr: EUR 103.796,88) verbundene Unternehmen. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 815 für Miet- und Leasingverträge. Hierbei sind bei unbefristeten Verträgen mit einer monatlichen Miete von insgesamt TEUR 29 jeweils Restlaufzeiten von 12 Monaten unterstellt. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Angestellten beträgt 112. Daneben sind durchschnittlich 7 Auszubildende beschäftigt. Organ der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Mario Dieckheuer (Geschäftsführer), Buxtehude, Herrn Timo Kersten (Geschäftsführer) (bis 8. Februar 2024), Hamburg, geführt. Konzernzugehörigkeit Die KFP Ingenieure GmbH, Buxtehude, sowie deren alleinige Gesellschafterin, die BKW Engineering SE, Berlin, werden in den Konzernabschluss der BKW AG, Bern (Schweiz), einbezogen. Die BKW AG, Bern (Schweiz), stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Schweizer Firmenbuch oder auf der Homepage der BKW AG erhältlich. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.
Buxtehude, 26. Juli 2024 KFP Ingenieure GmbH Geschäftsführung Mario Dieckheuer Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2022 - 31.12.2022Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 2.392.601,70 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 11.700.000,00 EUR. 1.1.2021 - 31.12.2021Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.974.210,98 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 11.700.000,00 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngabe gemäß § 328 HGB Der Jahresabschluss der KFP Ingenieure GmbH, Buxtehude, für das Geschäftsjahr 2022 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26. Juli 2024 festgestellt worden. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KFP Ingenieure GmbH, Buxtehude Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KFP Ingenieure GmbH, Buxtehude, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KFP Ingenieure GmbH, Buxtehude, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 26. Juli 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Karsten Bender, Wirtschaftsprüfer Christoph Lehmann, Wirtschaftsprüfer |
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