Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 3714
Eingetragen
14.1.1992
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Beratung und das Erbringen sonstiger Dienstleistungen jeglicher Art auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung sowie die Tätigkeit als Rechenzentrum. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar fördern. Sie kann in Münster oder an anderen Orten gleiche oder ähnliche Unternehmungen erwerben, sich an solchen beteiligen oder Niederlassungen eröffnen.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Niehues
seit 11.8.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Winkhaus Data GmbH

Telgte

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010 31.12.2009
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte    
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen    
an solchen Rechten und Werten 467.774,61 2.086.947,66
  467.774,61 2.086.947,66
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und    
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden    
Grundstücken 43.359,00 61.941,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-    
ausstattung 240.664,56 198.492,08
  284.023,56 260.433,08
  751.798,17 2.347.380,74
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegenüber Gesellschaftern 118.308,52 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.821,55 128.730,73
3. Forderungen gegen UN, mit denen ein Beteiligungs-    
verhältnis besteht 4.060,04 14.460,26
4. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 1.660,10
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem    
Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)    
  163.190,11 144.851,09
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kredit-    
instituten und Schecks 158,25 183,67
  163.348,36 145.034,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 216.459,57 71.028,58
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 19.312,00
  1.131.606,10 2.582.756,08

 

Passiva

  31.12.2010 31.12.2009
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 280.000,00 280.000,00
II. Kapitalrücklage 123.555,00 123.555,00
III. Gewinnvortrag 46.669,45 0,00
IV. Jahresüberschuss 94.898,98 46.669,45
  545.123,43 450.224,45
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche    
Verpflichtungen 9.469,00 28.968,00
2. Steuerrückstellungen 21.246,77 46.428,83
3. Sonstige Rückstellungen 98.308,85 111.330,74
  129.024,62 186.727,57
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 233.747,92 203.151,44
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 233.747,92;    
Vorjahr € 203.151.44)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.618.052,96
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 0,00;    
Vorjahr € 1.618.052,96)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 198.310,58 99.214,88
4. Verbindlichkeiten gegenüber UN, mit denen ein Beteiligungs-    
verhältnis besteht 6.240,04 809,22
5. sonstige Verbindlichkeiten (davon aus Steuern € 17.905,93; 19.159,51 24.575,56
Vorjahr € 19.876,18)    
  457.458,05 1.945.804,06
  1.131.606,10 2.582.756,08

 

Gewinn- und Verlustrechnung

  2010 2009
 
1. Umsatzerlöse 5.849.909,72 6.068.683,53
2. andere aktivierte Eigenleistung 156.978,99 175.689,57
3. Sonstige betriebliche Erträge 35.282,42 116.023,72
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.299.542,21 1.489.702,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersver- 216.305,01 259.497,73
sorgung und für Unterstützung    
(davon für Altersversorgung € 0,00;    
Vorjahr € 1.000,00)    
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände    
des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.088.182,58 2.024.440,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.266.497,76 2.448.368,41
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38,45 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 38,45;    
Vorjahr € 0,00)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.460,62 66.793,50
(davon an Gesellschafter € 26.811,62;    
Vorjahr € 66.793,57)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 144.221,40 71.594,13
10. außerordentliche Erträge 9.021,58 0,00
11. außerordentliche Aufwendungen 11.735,58 0,00
12. Sonstige Steuern 46.608,42 24.924,61
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 94.898,98 46.669,52

 

Anhang

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 angewendet worden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Einführung des BilMoG hat in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 01. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres geführt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um plan-mäßige Abschreibungen vermindert. Gemäß der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Bilanzierung von Software beim Anwender (IDW RS HFA 11) und dem BMF Schreiben IV B 2  S 2172  37/05 vom 17. Oktober 2005 wurden Aufwendungen zur Einführung der SAP-Software aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck berechnet. Sie wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§  253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,15 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation bis zu 5% p.a. unterstellt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden teilweise mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens und der dazugehörigen Rückstellung für die wertpapiergebundenen Pensionszusagen erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Auf die Aufstellung eines Anlagengitters wurde gemäß § 274a HGB verzichtet.

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 454. Im Vorjahr enthielten die Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe T€ 27.

Forderungen im Verbundbereich

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 41 (Vorjahr T€ 129).

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 14).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen sind in Höhe von T€ 10 in der Bilanz enthalten, zusätzlich gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet wurde ein aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen bestehendes Deckungsvermögen in Höhe von T€ 34.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 1) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 2) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 1 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bzw. mit Hilfe anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt.

Aus der Umstellung der langfristigen Rückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 12. Dieser wurde im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Im Gegenzug ergab sich aus der Neubewertung des zuvor unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Deckungsvermögens (verpfändete Rückdeckungsversicherungen) zum beizulegenden Zeitwert einen außerordentlichen Ertrag von T€ 9.

3. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse für Bürgschaften und Avale in Höhe von T€ 32.222.

Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Bonität der Schuldner nicht gerechnet.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2010:

 

Herr Josef Brösterhaus, Gesamtgeschäftsführer, Münster

Angaben zum Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG, Telgte, einbezogen. Der Konzernabschluss der Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG, Telgte, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Telgte, den 29. März 2011

Winkhaus Data GmbH, Telgte

Josef Brösterhaus

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