Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 85956
Vorher
PEAK Collection GmbH
Eingetragen
29.7.2009
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
nationales und internationales Management von Immobilien unter anderem für Dritte, sowie die Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung von immobilienbezogenen Anlage- und Verwertungskonzepten und modellen, sowie die Beteiligung hieran. Die Gesellschaft kann zu diesem Zweck selbst oder mit Hilfe Dritter Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, Gebäude und Räume in fremdem Namen und auf fremde Rechnung verwerten, veräußern, erwerben der vermieten und darüber in sonstiger Weise verfügen. Weiterhin ist Gegenstand die Erbringung von Dienstleistungen in Bezug auf die Bewertung, Verwaltung und Verwertung von Forderungen und Kreditsicherheiten sowie jegliche damit im Zusammenhang stehende Leistung. Daneben erbringt das Unternehmen Zahlungsdienste im Sinne des § 1 Abs. 1 Nummer 6. Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Steinert
seit 9.6.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Frank Wiedemann
seit 29.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Silverton Asset Solutions GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der Silverton Asset Solutions GmbH

Aktivseite

Euro Euro Euro VJ
1. Barreserve 29,57 25,83
a) aus sonstigen Tätigkeiten 29,57 25,83
2. Forderungen an Kreditinstitute 679.422,43 1.520.986,11
a) aus Zahlungsdiensten 0,00
davon:
auf Treuhandkonten 0,00 Euro 211.331,82
b) aus sonstigen Tätigkeiten 679.422,43 1.520.986,11
aa) täglich fällig 679.422,43 1.520.986,11
3. Forderungen an Kunden 498.029,74 625.627,79
a) aus Zahlungsdiensten 13.861,74 20.235,90
davon:
aa) aus Provisionen 0,00 Euro
b) aus sonstigen Tätigkeiten 484.168,00 605.391,89
aa) an Finanzdienstleistungsinstitute 484.168,00 605.391,89
4. Immaterielle Anlagewerte 8.890,00 20.077,00
a) aus sonstigen Tätigkeiten 8.890,00 20.077,00
aa) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.890,00 20.077,00
5. Sachanlagen 30.823,00 37.001,00
a) aus sonstigen Tätigkeiten 30.823,00 37.001,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 717.531,54 1.285.078,90
a) aus sonstigen Tätigkeiten 717.531,54 1.285.078,90
7. Rechnungsabgrenzungsposten 47.859,84 44.985,79
a) aus sonstigen Tätigkeiten 47.859,84 44.985,79
Summe der Aktiva 1.982.586,12 3.533.782,42

Passivseite

Euro Euro Euro VJ
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 211.331,82
a) Zahlungsdiensten 0,00' 211.331,82
davon: auf Treuhandkonten 0,00 Euro
2. Sonstige Verbindlichkeiten 181.050,49 200.233,14
a) aus Zahlungsdiensten 0,00 293,44
b) aus sonstigen Tätigkeiten 181.050,49 199.939,70
3. Rechnungsabgrenzungsposten 10.475,00 15.797,50
a) aus Zahlungsdiensten 8.475,00 11.797,50
b) aus sonstigen Tätigkeiten 2.000,00 4.000,00
4. Rückstellungen 172.702,96 1.291.496,71
a) Steuerrückstellungen 0,00 705.419,86
aa) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 705.419,86
b) andere Rückstellungen 172.702,96 586.076,85
aa) aus sonstigen Tätigkeiten 172.702,96 586.076,85
5. Eigenkapital 1.618.357,67 1.814.923,25
a) gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen 0,00 25.000,00 25.000,00
b) Gewinnrücklagen 100.000,00 100.000,00
aa) andere Gewinnrücklagen 100.000,00 100.000,00
c) Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.493.357,67 1.689.923,25
Summe der Passiva 1.982.586,12 3.533.782,42

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Euro Euro Euro Euro VJ
1. Zinserträge 34.212,93 16.541,64
a) aus sonstigen Tätigkeiten 34.212,93 0,00
aa) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 34.212,93 16.541,64
2. Zinsaufwendungen 0,00 50,00
a) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 50,00
3. Provisionserträge 2.605.993,48 5.863.811,46
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 278.120,60 133.989,41
b) aus sonstigen Tätigkeiten 2.327.872,88 5.729.822,05
4. Provisionsaufwendungen 13.210,78 10.970,40
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 7.160,20 4.136,50
b) aus sonstigen Tätigkeiten 6.050,58 6.833,90
5. Sonstige betriebliche Erträge 256.724,87 631.498,61
a) aus sonstigen Tätigkeiten 256.724,87 631.498,61
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 3.078.775,35 3.937.846,53
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 326.509,44 94.388,68
aa) Personalaufwand 235.516,62 72.102,12
aaa) Löhne und Gehälter 207.928,80
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 27.587,82
darunter: für Altersversorgung 0,00
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 90.992,82 22.286,56
b) aus sonstigen Tätigkeiten 2.752.265,91 3.843.457,85
aa) Personalaufwand 1.990.654,90 2.974.282,14
aaa) Löhne und Gehälter 1.724.151,36 2.750.994,91
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 266.503,54 223.287,23
darunter: für Altersversorgung 0,00 Euro
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 761.611,01 869.175,71
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 32.784,39 37.589,68
a) aus sonstigen Tätigkeiten 32.784,39 37.589,68
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.083,22 2.797,72
a) aus sonstigen Tätigkeiten 2.083,22 2.797,72
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 2.500,00 0,00
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 2.500,00 0,00
a) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 0,00
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -232.422,46 2.522.647,38
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld -58.049,04 35.464,23
b) aus sonstigen Tätigkeiten -174.373,42 2.487.183,15
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 36.441,00 708.799,44
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 0,00 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 36.441,00 708.799,44
12. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 10 ausgewiesen 584,12 179,51
a) aus sonstigen Tätigkeiten 584,12 179,51
13. Jahresüberschuss -196.565,58 1.813.668,43
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld -58.049,04 35.464,23
b) aus sonstigen Tätigkeiten -138.516,54 1.778.204,20
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.689.923,25 2.376.254,82
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 39.618,40 4.154,17
b) aus sonstigen Tätigkeiten 1.650.304,85 2.372.100,65
15. Entnahmen aus Gewinnvortrag 0,00 1.500.000,00
16. Vorabausschüttung 0,00 1.000.000,00
17. Bilanzgewinn 1.493.357,67 1.689.923,25

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Silverton Asset Solutions GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 85956 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Silverton Asset Solutions GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen §§ 340 - 340o (Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute) aufgestellt und entsprechend dem Gliederungsschema der Zahlungsinstitute (Zahlungsinstituts-Rechnungslegungs-Verordnung - RechZahlV) für die Bilanz (Formblatt 1) und für die Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 2) gegliedert.

Die Silverton Asset Solutions GmbH ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen. Gemäß § 340a HGB sind die Rechnungslegungs- und Prüfungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Barreserven und Forderungen an Kreditinstitute werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung wird im Jahr der Anschaffung pro rata temporis auf Monatsbasis durchgeführt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Rechnungsabgrenzungsposten im Sinne von § 250 Abs. 1 HGB waren zur Periodenabgrenzung anzusetzen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten im Sinne von § 250 Abs. 2 HGB waren zur Periodenabgrenzung von Provisionserträgen anzusetzen.

Die Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen im Sinne des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Erträge und Aufwendungen in fremder Währung wurden zum Kurs der Transaktion am jeweiligen Stichtag umgerechnet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 679 (Vj. TEUR 1.521) haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

In dem Posten Forderungen an Kreditinstitute sind keine geführten Treuhandkonten enthalten. Der Saldo der bei Kreditinstituten geführten Treuhandkonten betrug im Vorjahr TEUR 211.

2. Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 498 (Vj. TEUR 626) enthalten mit TEUR 16 (Vj. TEUR 20) im Wesentlichen Forderungen aus Leistungsabrechnungen zum Bilanzstichtag.

Die Forderungen an Kunden haben folgende Restlaufzeiten:

Bis drei Monate TEUR 482

Des Weiteren bestehen Forderungen mit unbestimmter Restlaufzeit in Höhe von TEUR 16.

3. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 718 (Vj. TEUR 1.285) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Kautionen in Höhe von TEUR 56 haben eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre.

Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Umsatzsteuerforderung 11 0
Körperschaftsteuerrückforderung 38 0
Kautionen (Restlaufzeit bis 1 Jahr) 2 2
Kautionen (Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre) 56 56
Forderung Silverton Capital GmbH 592 564
Forderungen gegen GmbH-Gesellschafter 0 652
Vorsteuer im Folgejahr abzugsfähig 2 2
Forderungen gg. Personal Lohn- und Gehalt 5 0
Sonstige 12 9

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 48 (Vj. TEUR 45) resultiert aus der Abgrenzung von Softwarelizenzen in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 16), aus Versicherungsabgrenzungen TEUR 10 (Vj. TEUR 7), Leasing-Sonderzahlungen TEUR 9 (Vj. TEUR 13), Jahreskarten DB, ÖPNV TEUR 2 (Vj. TEUR 5), der Vorauszahlung der Finanzdienstleistungsumlage TEUR 10 (Vj. TEUR 0) sowie Sonstige in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 4).

6. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Korrespondierend zur Bilanzierung der Treuhandkonten im Posten Forderungen an Kreditinstitute bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 211).

7. Sonstige Verbindlichkeiten

Sämtliche sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 181 (Vj. TEUR 200) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, davon aus Steuern TEUR 47 (Vj. TEUR 120) und im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 7 (Vj. TEUR 8) und gegenüber Gesellschafter TEUR 1 (Vj. TEUR 0).

Weitere Verbindlichkeiten bestehen aus Rechtsberatung und Buchhaltungskosten (TEUR 27), Nachzahlungen Mietnebenkosten (TEUR 9), Programmier- und It-Leistungen sowie IT-Anschaffungen (TEUR 16), Reisekosten (TEUR 1), Fremdleistungen und - arbeiten (TEUR 17), Lohn und Gehalt (TEUR 29), Beiträge (TEUR 14) und sonstige Dienstleistungen (TEUR 11).

8. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 16) resultiert aus der Abgrenzung von Leistungen für Zahlungsdienste in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 12) und der Abwicklung eines Portfolios in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 4).

9. Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen beinhalten:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Gewerbesteuer 0 351
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 0 354
Boni und Tantieme 25 385
Erstellung und Prüfung Jahresabschluss 40 39
Archivierungsverpflichtung 66 67
Urlaub 42 85
Beitrag Berufsgenossenschaft, IHK und ausstehende Rechnungen 0 10
Summe 173 1.291

Die Berechnung der Rückstellung für Archivierung erfolgt nach der Multiplikator Methode.

10. Eigenkapital

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05. Juni 2023 festgestellt.

Der vorzutragende Bilanzgewinn betrug TEUR 1.690.

V. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Provisionserträge nach Tätigkeitsbereichen und Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge

Die Provisionserträge in Höhe von TEUR 2.606 (Vj. TEUR 5.863) werden gemäß § 28 Abs. 2 Satz 1 Nr.1 RechZahlV wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich F Provisisionserträge
Dienstleistungen 2.606 TEUR
Geographisch, nach Kunden bestimmter Markt
Inland 2.580 TEUR
Europäische Union 13 TEUR
Drittland 13 TEUR

Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 257 enthalten Erträge aus dem Eingang von Insolvenzforderungen in Höhe von TEUR 207, der Erstattung des AufwendungsausgleichsG in Höhe von TEUR 18, der Verr. sonst. Sachbezüge in Höhe von TEUR 20, der Auflösung einer Rückstellung in Höhe von TEUR 3, periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 sowie der Förderprämien der BAFA in Höhe von TEUR 8.

VI. Zusätzliche Pflichtangaben

1. Angabe der Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt

Während des Geschäftsjahres 2023 waren im Durchschnitt 19 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt, davon:

Angestellte Teilzeit 7
Angestellte Vollzeit 12

2. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Stefan Dölker, München, Geschäftsführer (Recht, Business Development, Leiter Niederlassung München)

Herrn Jascha Hofferbert, Kronberg, Geschäftsführer (Marketing/PR, Business Development, Beteiligungen)

Herrn Sebastian Steinert, Duisburg, Geschäftsführer (Business Development, Leiter Niederlassung Düsseldorf)

Herrn Thoran Thegemey, Frankfurt, Geschäftsführer (Finanzen / Controlling, Risiko Management, Qualitätsmanagement)

Herrn Frank Wiedemann, Frankfurt, Geschäftsführer (Regulierung, IT, Personal, Internal Audit / Compliance)

Die Geschäftsführer vertreten einzeln und Herr Steinert gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen. Die Geschäftsführer sind mit Ausnahme von Herrn Steinert von den Beschränkungen nach § 181 HGB befreit.

3. Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden TEUR 528 gewährt.

Die Vergütungen betreffen im Einzelnen

TEUR 528 Geschäftsführervergütungen

TEUR 0 Tantiemen und Boni

4. Gesellschafter

Die Geschäftsanteile der Gesellschaft werden zu 100% gehalten von der Silverton Advisory GmbH. Ein Konzernabschluss, in den die Gesellschaft mit einzubeziehen wäre, wird nicht erstellt.

5. Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 29 und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 29
b) andere Bestätigungsleistungen 0

6. Sonstiges

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten, bestehen in Höhe von 631.661 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es wurden drei langfristige Mietverträge abgeschlossen. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen bei Mietvertrag 1 bis 30.11.2024 TEUR 321, bei Mietvertrag 2 bis 31.05.2026 TEUR 96 und bei Mietvertrag 3 bis 30.06.2026 TEUR 95.Weiterhin wurden 5 PKW-Leasingverträge mit einer Laufzeit von 30-36 Monaten und einer Verpflichtung bis 06/2026 von TEUR 113 und ein Kopierer-Leasingvertrag von TEUR 7 bis 31.12.2025 abgeschlossen.

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 443 Zahlungsvorgänge mit einem Zahlungsvolumen in Höhe von TEUR 83.697 abgewickelt.

Im Jahr 2021 wurde ein unbesichertes Darlehen an die Schwestergesellschaft Silverton Capital GmbH in Höhe von € 545.302 gegeben. Dieses Darlehen wird mit 1,5 % p.a. und ab dem 01.08.2022 mit 5,0 % p.a. verzinst. Die Laufzeit ist unbestimmt.

Pflichtangabe gem. § 285 Nr. 21 HGB

Rechtsanwalt Dölker hat neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer zusätzlich rechtsanwaltliche Tätigkeiten in Zusammenhang mit einem Projekt in der Größenordnung von TEUR 7 für das Kalenderjahr 2023 in Rechnung gestellt. Die Tätigkeit wurde zu marktüblichen Bedingungen abgerechnet.

Aufstellung des Jahresabschlusses und Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der von der Geschäftsführung zum 31. Dezember 2023 aufgestellte Jahresabschluss schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 197 ab.

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von TEUR 1.690 ergibt sich ein Bilanzgewinn von TEUR 1.493.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.493 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt, den 15. März 2024

Thoran Thegemey, Geschäftsführer

Frank Wiedemann, Geschäftsführer

Jascha Hofferbert, Geschäftsführer

Stefan Dölker, Geschäftsführer

Sebastian Steinert, Geschäfsführer

Anlagenspiegel Silverton Asset Solutions GmbH Frankfurt am Main zum 31.12.2023

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108.494,14 60.969,41 47.524,73
Immaterielle Vermögensgegenstände 108.494,14 60.969,41 47.524,73
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.679,18 15.430,39 30.563,94 124.545,63
Sachanlagen 139.679,18 15.430,39 30.563,94 124.545,63
248.173,32 15.430,39 91.533,35 172.070,36
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.417,14 11.185,00 60.967,41 38.634,73
Immaterielle Vermögensgegenstände 88.417,14 11.185,00 60.967,41 38.634,73
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.678,18 21.599,39 30.554,94 93.722,63
Sachanlagen 102.678,18 21.599,39 30.554,94 93.722,63
191.095,32 32.784,39 91.522,35 132.357,36
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.890,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 8.890,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.823,00
Sachanlagen 30.823,00
39.713,00

2.3 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Silverton Asset Solutions GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Silverton Asset Solutions GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Silverton Asset Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 29. Mai 2024

GAR Gesellschaft für Aufsichtsrecht und Revision mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hommel, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Silverton Asset Solutions GmbH (SAS) mit Sitz in Frankfurt am Main und unselbständigen Niederlassungen in München und in Düsseldorf ist ein Unternehmen mit drei Hauptgeschäftsbereichen:

1.

Real Estate Asset Management (REAM)

2.

Drittservicing

3.

Zahlungsdienste

REAM:

Im Geschäftsbereich REAM befasst sich die SAS mit dem Asset Management von gewerblichen Immobilien mit dem Schwerpunkt auf Deutschland. Der Fokus unserer Tätigkeiten liegt hier auf der Prüfung von Ankäufen von hauptsächlich gewerblichen Einzelimmobilien oder Immobilien Portfolien für Investoren und der anschließenden Verwaltung der Immobilieninvestments.

Die Verwaltungstätigkeiten der SAS umfassen die Konzeption, Steuerung, Umsetzung und Kontrolle von wertbeeinflussenden Maßnahmen der Immobilien während der Bewirtschaftungsphase. Hierzu zählen u.a. die Auswahl, Koordination und Steuerung von Dienstleistern, das Controlling, die Vermietung von Leerstandflächen, die Objekt- und Mieterbetreuung, die Steuerung von Investitionsmaßnahmen, die Planung von Umnutzungsmaßnahmen und die Steuerung des Vermarktungsprozesses der Immobilien nach Beendigung der Halteperiode.

Drittservicing:

Im Geschäftsbereich Drittservicing befasst sich die SAS als unabhängiges, hauptsächlich für Drittkunden arbeitendes Kredit- / Forderungs- Servicing Unternehmen, mit der Verwaltung und Abwicklung von Kreditportfolien.

Bei den Kreditportfolien handelt es sich größtenteils um notleidende Kredite mit Firmenkunden als Schuldner. Zu einem sehr kleinen und weiter abschmelzenden Teil werden leistungsgestörte Kredite an Privatkunden verwaltet. Die Kreditportfolien sind zum großen Teil durch bankübliche Sicherheiten besichert, wobei Immobilien den überwiegenden Teil der Sicherheiten ausmachen. Gegen Ende der Work-out/Servicing Phase handelt es sich dann um unbesicherte Forderungen.

Ende Dezember 2023 trat das Gesetz über den Zweitmarkt für notleidende Kredite und über Kreditdienstleistungsinstitute (Kreditzweitmarktgesetz - KrZwMG) in Kraft. Danach stehen Kreditdienstleister unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und benötigen zur Erbringung ihrer Dienstleistungen eine entsprechende Erlaubnis. Die SAS hat zum April 2024 einen entsprechenden Erlaubnisantrag bei der BaFin eingereicht. Dieser befindet sich zurzeit in der Prüfungsphase.

Zahlungsdienste:

Im Rahmen von syndizierten Bank- bzw. Anleihefinanzierungen übernimmt die SAS die Rolle der Zahlstelle und wickelt die Zahlungen von Zins- und Tilgungsleistungen zwischen den Parteien über offene Treuhandkonten, geführt bei in Deutschland ansässigen Kreditinstituten, ab.

Daneben kann die SAS die Funktion des Sicherheitentreuhänders und des Facility Agents übernehmen, soweit dies in der Finanzierung relevant ist.

Der überwiegende Anteil unseres Geschäfts (bezogen auf die verwalteten Forderungen und Sicherheiten bzw. den Standort der betreuten Immobilien und die Schuldner der Anleihefinanzierungen) entfällt auf Deutschland.

Die SAS besitzt sowohl eine Inkassolizenz als auch eine Zahlungslizenz. Die Verwaltung der Forderungen, der Sicherheiten und der gewerblichen Immobilien erfolgt über ein firmeneigenes Softwaresystem, welches kontinuierlich weiterentwickelt wird und an neue Forderungs- und Immobilien-Nutzungsklassen angepasst wird.

Die Kunden der SAS setzen sich überwiegend aus deutschen und internationalen Kreditinstituten, Versicherungen, internationalen Hedge-Fonds und deutschen Firmenkunden (Zahlungsdienste) zusammen.

Die SAS ist eingebunden in die Silverton Gruppe. Das Leistungsspektrum der Silverton Gruppe umfasst das Investment und Asset Management von gewerblichen Immobilien und immobilienbesicherten Krediten, Schiffskrediten, die Transaktions- und Abwicklungsberatung in den Bereichen Special Situations, Distressed Debt und Real Estate sowie Risk Advisory Services und Banking Consulting mit dem Schwerpunkt Credit Risk Management.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Politische Rahmenbedingungen:

Die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland sind aus unserer Sicht weiterhin stabil. Gemäß dem Worldwide Governance Indicator der Weltbank (2023) wird Deutschland mit einem Indikatorwert für "Political Stability and Absence of Violence" von 0,61 und mit einem Indikatorwert für "Control of Corruption" von 1,82 auf einer Skala von -2,5 bis +2,5 eingestuft.

Quelle: https://www.worldbank.org/en/publication/worldwide-governance-indicators

Deutschland / Europa:

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024

Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks.

Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen.

Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2023

Markt/ Branche:

Der Markt für unser Leistungsspektrum lässt sich unterteilen in das klassische Dritt- Servicing für notleidende und nicht notleidende Kredite / Forderungen und das Immobilien Asset Management für gewerbliche Immobilien mit dem Schwerpunkt auf die Immobilienklasse "Value-add" und / oder "Opportunistisch" sowie Zahlungsdienste im Rahmen von syndizierten Bank-, Anleihe und Private Debt Finanzierungen.

Daneben gehören zum Markt die Beratung von Kreditinstituten und institutionellen Vermögensverwaltern wie Pensionskassen, Krankenkassen und sonstigen öffentlichen Körperschaften im Bereich notleidender Immobilienfinanzierungen.

Markt Drittservicing:

Immobilienkredite (Stand IV. Quartal 2023):

Der Anteil von notleidenden Immobilienkrediten (NPL) in den Büchern von deutschen Kreditinstituten war über die letzten Jahre kontinuierlich rückläufig. Während im IV. Quartal 2022 die NPL-Quote für Ausleihungen mit Immobilienbezug deutscher Kreditinstitute noch bei 0,5% (Gesamtkreditvolumen: € 198,9 Mrd.) stand, verschlechterte sich diese Kennzahl auf 1,3% im III. Quartal 2023 und auf 2,2% im IV. Quartal 2023. Im Bereich Ausleihungen von Baukrediten/ Projektentwicklungen Immobilien, verschlechterte sich diese Kennzahl von 2,7% im IV. Quartal 2022 auf 5,6% im IV. Quartal 2023 (Gesamtkreditvolumen: € 199,1 Mrd.).

Auch auf Ebene der EU zeigt sich ein negativer Trend des Anteils notleidender Immobilienkredite am Gesamtkreditvolumen der Immobilienkredite (€ 1.234,2 Mrd. im IV. Quartal 2022 vs. € 1.244,8 Mrd. im IV: Quartal 2023). Die NPL-Quote entwickelte sich von einer Quote von 1,7% im IV. Quartal 2022 auf 2,2%.

Die NPL-Quoten in den EU-Ländern sind weiterhin sehr unterschiedlich (Quoten zwischen 0,1% und 17,8%).

Quelle: European Banking Authority / Risk Dashboard as of Q4 / 2022. Seite 32

Vor dem Hintergrund des weiterhin anhaltenden hohen Zinsniveaus, der gestiegenen Baukosten und der hohen Anzahl insolventer Immobilien Projektentwickler erwarten wir einen weiteren Anstieg des Niveaus notleidender Kredite mit einhergehenden Verkaufstransaktionen.

Unbesicherte Forderungen:

Die Branche der Dritt-Servicing Unternehmen in Deutschland teilt sich primär in folgende Segmente auf:

Inkassounternehmen:

Diese Unternehmen befassen sich hauptsächlich mit dem Einzug bzw. der Beitreibung von nicht besicherten, betragsmäßig kleineren Forderungen gegenüber Privatkunden. Auftraggeber dieser Unternehmen sind oftmals die ursprünglichen Forderungsinhaber.

Drittservice Unternehmen:

Der überwiegende Teil dieser Unternehmen arbeitet mit einer Inkassolizenz. Zahlungsdienstleistungen werden bisher nur eingeschränkt angeboten. Klassischerweise werden notleidende Forderungen verwaltet, die über eine Verkaufstransaktion von Investoren erworben wurden. Die Verwaltung / Beitreibung dieser Forderungen und die eventuelle Verwertung vorhandener Sicherheiten kann an Drittunternehmen ausgelagert werden.

Marktdaten für den Bereich unbesicherte Forderungen sind nicht verfügbar. Transaktionen finden meistens bilateral oder im Rahmen von längerfristigen kontinuierlichen Vereinbarungen oder über Transaktionsplattformen statt.

Markt REAM:

2023 wurden bundesweit gut € 22,8 Mrd. (Vorjahr: ca. € 54,2 Mrd. €) in Gewerbeimmobilien investiert. Damit hat das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 58% abgenommen und erreicht damit den tiefsten Stand seit 2011.

Besonders herausfordernd stellt sich die Situation im Bürosegment dar. Hier werden weiterhin sinkende Preise erwartet, Refinanzierungen gestalten sich nach wie vor schwierig und im Wettbewerb um Mieter müssen sich Eigentümer strecken, um ihre Flächen zu vermieten. Unter den Gewerbeimmobilien beweisen momentan lediglich Logistikimmobilien Resilienz.

Ausblick 2024: Für das Jahr 2024 rechnet man mit einem Niveau leicht oberhalb des Jahres 2023. In den ersten drei Monaten 2024 wurden knapp € 6,1 Mrd. am deutschen Immobilieninvestmentmarkt investiert. Das weiterhin schwache Marktumfeld bedingte einen Rückgang des Transaktionsvolumens gegenüber dem Vorjahresquartal um 16 %. Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt blieb damit im ersten Quartal weiter zurückhaltend, wenngleich einige Assetklassen wie Büro, Logistik, Einzelhandel und Hotel im Vorjahresvergleich zulegen konnten.

In der zweiten Jahreshälfte 2024 könnte die Dynamik am Transaktionsmarkt wieder etwas zunehmen.

Nachhaltigkeit und ESG sind unverändert einer der wichtigen Trends in der Immobilienbranche.

Quelle: Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2024 - Ernst & Young Real Estate GmbH und CBRE Deutschland Investment Markt Q1 2024

Branche Immobilien Asset Manager:

Das Asset Management von Immobilien beschäftigt sich mit gezielten Maßnahmen zur Wertsteigerung einer Immobilie oder eines gesamten Immobilienportfolios.

Aktuelle Marktdaten für den Bereich Immobilien Asset Manager sind nicht verfügbar.

Markt Zahlungsdienste:

Ein Zahlungsdienst findet regelmäßig in einer Dreiecksbeziehung zwischen Zahler, Zahlungsempfänger und Zahlungsdienstleister statt.

Die Erbringung von Zahlungsdiensten steht unter Bankenaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Zu den Zahlungsdiensten gehören die in § 1 Abs. 1 ZAG aufgeführten Dienstleistungen, darunter das Auszahlungs-, das Lastschrift-, das Überweisungs-, das Zahlungskarten, das Zahlungsauthentifizierungs-, das digitalisierte Zahlungs- und das Finanztransfergeschäft.

Die SAS besitz eine Erlaubnis für das Finanztransfergeschäft.

Die SAS konzentriert sich auf das Segment von syndizierten Bank-, Anleihe- und Private Debt Finanzierungen.

Reine Zahlungsdienstleister:

Reine Zahlungsdienstleister prozessieren für Dritte Zahlungsvorgänge oftmals in einem großen Volumen (Anzahl der Transaktionen) und oftmals völlig automatisiert.

Mit dem Leistungsangebot der SAS, welches keine P2P Transaktionen (unter Einschluss von Konsumenten bzw. Privatpersonen umfasst), bedienen wir ein Nischensegment. Für dieses Nischensegment existieren keine öffentlich zugänglichen Markt- bzw. Branchendaten. Die SAS ist Mitglied im Bundesverband der Zahlungs- und E-Geld Institute (bvzi) und seit Oktober 2023 in der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing e.V. (BKS).

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Bereich Drittservicing profitierten wir von einmaligen Erfolgskomponenten aus zwei Insolvenzverfahren. Darüber hinaus verlief dieser Geschäftsbereich weitgehend erwartungsgemäß.

Im Geschäftsbereich Real Estate Asset Management waren die Provisionserträge rückläufig. Bereinigt um einen Sondereffekt im Vorjahr aufgrund des erfolgreichen Abschlusses eines REAM-Mandats mit erfolgsbasierter Bonusregelung, gestalteten sich die Provisionserträge auf einem ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2023.

Im Geschäftsbereich Zahlungsdienste war das Zahlungsvolumen weiter rückläufig, was hauptsächlich mit nicht geplanten Verlängerungen von Finanzierungen zusammenhing. Die Provisionserträge hingegen konnten um T€ 144,2 gesteigert werden.

a) Ertragslage

Die Ertragslage der SAS wird im Wesentlichen durch das Provisionsergebnis und den Verwaltungsaufwand bestimmt und hängt unmittelbar davon ab, inwieweit geplante Rückflüsse aus verwalteten Forderungen realisiert werden können, in welcher Höhe Wertsteigerungen an den verwalteten Immobilien umgesetzt werden können und inwieweit Immobilien nach der Haltedauer entsprechend wieder am Markt platziert werden können.

Daneben hängt die Ertragslage davon ab, inwieweit neue Mandate gewonnen werden können. Die Ertragslage kann durchaus schwanken, wobei dies weitestgehend auf Erfolgsprämien aus dem Bereich Immobilien Asset Management zurückzuführen ist.

Wesentliche GuV Posten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Provisionserträge 2.606,0 5.863,8 -3.257,8 -55,6
Betriebsergebnis -232,4 2.522,6 -2.755,0- -109,2
Jahresergebnis -196,6 1.813,7 2.010,3 -110,8

Die prognostizierten Provisionserträge für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von T€3.348 konnten besonders vor dem Hintergrund eines deutlich eingeschränktem Investmentmarktes nicht erreicht werden. Zudem konnte Neugeschäft aus notleidenden Kreditsituationen im Geschäftsjahr zwar akquiriert werden aber ließ sich noch nicht vollständig im geplanten Maße monetär umsetzen Die Nichtrealisierung der geplanten Umsätze führten bei einem Aufwand auf Niveau des Vorjahres zu einem negativen Betriebs- und Jahresergebnis. Anpassungen auf der Kostenseite ließen sich aufgrund eines hohen Anteils fixer Kosten nicht kurzfristig umsetzen.

b) Finanzlage

Für die SAS bestehen keine Kreditverbindlichkeiten. Bestehende Guthaben reichen aus, um Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäft jederzeit bedienen zu können.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Forderungen an Kunden 498,0 625,6 -127,6 -20,4
Flüssige Mittel (Bar und Sichteinlagen) 679,4 1.520,9 -841,5 -55,3
Passiva
Eigenkapital 1.618,4 1.814,9 -196,5 -10,8
Rückstellungen 172,7 1.291,5 -1.118,8 -86,6
Verbindlichkeiten gg. Kunden 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 181,1 200,2 -19,1 -9,5
Verbindlichkeiten gg. Kl. 0,0 211,3 -211,3 -100,0
Bilanzsumme 1.982,6 3.522,8 -1.540,2 -43,7

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die SAS im Durchschnitt 17 Mitarbeiter/innen, 2,0 Werksstudenten/innen und 4 geschäftsführende Gesellschafter.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

1.

Entwicklung der Provisionserträge,

2.

Betriebsergebnis

Provisionserträge errechnen sich aus den verkauften, mit ihren jeweiligen Provisionssätzen bewerteten Leistungen.

Betriebsergebnis ist definiert als Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Die "herausgerechneten" Abschreibungen umfassen dabei sowohl die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als auch auf Sachanlagen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein.

Unsere Provisions- und Ergebnisentwicklung spiegelt die Natur unseres Geschäftes wider, welches stark abhängig von Erfolgsprämien in Zusammenhang mit Verkaufserlösen aus für Dritte verwalteten Immobilien ist, deren Zeitpunkt mit Unsicherheiten belastet ist. Vor diesem Hintergrund ergibt sich keine konstante Provisions- und Ergebnisentwicklung, sondern eine Entwicklung, die im Mehrjahresvergleich größere Schwankungen zeigt. Im Geschäftsjahr 2023 gab es, ähnlich wie im Geschäftsjahr 2022, Sondereffekte resultierend aus zwei Insolvenzverfahren in Zusammenhang mit Work-Out Engagements und der damit verbundenen Erfolgsprämie.

Diese Entwicklung und hier besonders das Erreichen von Erfolgsprämien, kann nicht ohne weiteres auf die Zukunft vorgetragen werden. Um weiter eine stabile bzw. wachsende Umsatz- und Ergebnisentwicklung in Zukunft darstellen zu können sind, wie bisher auch, starke Bemühungen in den Bereichen Neugeschäftsakquisition notwendig. Die Neuakquisition von Mandaten wird insbesondere direkt durch die Geschäftsleitung und durch ausgewählte Mitarbeiter durchgeführt.

Forschung und Entwicklung betreibt die SAS nicht.

III. Zweigniederlassungsbericht

Es existieren unselbständige Zweigniederlassungen in München und in Düsseldorf.

Aus der Zweigniederlassung München heraus werden besonders die Akquisitionsaktivitäten des Geschäftsbereichs Real Estate Asset Management der SAS für Deutschland, mit der Ausnahme der Teilmärkte NRW und Rhein-Main gesteuert und bearbeitet. In der Zweigniederlassung arbeiten per heute 2 Mitarbeiter. Das Büro der Zweigniederlassung ist angemietet.

Aus der Zweigniederlassung Düsseldorf heraus werden die Akquisitionsaktivitäten des Geschäftsbereichs Real Estate Asset Management der SAS für den Teilmarkt NRW gesteuert und das Real Estate Asset Management für gewerbliche Immobilien gelegen in NRW betrieben. In der Zweigniederlassung arbeiten per heute 3 Mitarbeiter und 1 Mitarbeiterin. Der Leiter des Büros in Düsseldorf ist Geschäftsführer der SAS. Das Büro der Zweigniederlassung ist angemietet.

IV. Prognosebericht

Der Prognosebericht erstreckt sich auf ein Jahr. Die Erwartungen für das Jahr 2024 ist durch folgende Herausforderungen geprägt.

Im Immobilieninvestmentbereich erwarten wir, aufgrund des Geld- und wirtschaftspolitischen Umfeldes hinsichtlich hohem Zinsumfeld und Refinanzierungsrisiken, für 2024 eine Seitwärtsbewegung im Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien aller Nutzungsarten im Vergleich zu 2023. Unterschiedliche Preisvorstellungen auf Käufer- und Verkäuferseite werden den Transaktionsmarkt weiter lähmen. Als Ausnahme zeigen sich Notverkäufe von Investoren aufgrund von auslaufenden Finanzierungen oder auslaufenden Investmentzyklen. Eine generelle Belebung des Transaktionsmarktes erwarten wir frühestens ab dem vierten Quartal des laufenden Jahres.

Die Zurückhaltung auf dem Investmentmarkt wird durch nicht absehbare mittelfristige Nachfrage nach Mietflächen aufgrund von Home-Office und wirtschaftlicher Entwicklung verstärkt.

Steigerungen bei Baukosten, Energiepreisen und Finanzierungskosten führen ferner zu einer starken Beeinträchtigung bei Entwicklungsprojekten.

Aufgrund der dargestellten Herausforderungen erwarten wir, dass die Diskrepanz unterschiedlicher Preisvorstellung von Käufern und Verkäufern weiter anhält und somit den Transaktionsmarkt weiter lähmen wird. Eine Belebung erwarten wir frühestens ab dem vierten Quartal des laufenden Jahres.

Aus den dargestellten Entwicklungen sehen wir aber auch abgeleitete Chancen für unseren Geschäftsbereich der notleidenden Finanzierungen und im Bereich Real Estate Asset Management von Drittmandaten.

Aufgrund des steigenden Zinsniveaus und damit verbundenen erschwerten Anschlussfinanzierungen erwarten wir einen Anstieg an Kreditausfällen und notleidenden Finanzierungssituationen. Hieraus erwarten wir eine Zunahme an Beratungs- und Abwicklungsmandaten im Bereich Distressed Opportunities im Equity und im Debt Bereich.

Wachsende Anfordernisse an flexiblere Arbeitsmodelle (New Work) sowie ein zunehmendes Bewusstsein und regulatorische Vorgaben hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit) macht eine Steigerung der Attraktivität von Arbeitsplätzen und Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen notwendig. Hieraus sehen wir gute Chancen für eine erhöhte Nachfrage nach aktiver Asset Management Dienstleistung, um kreative Ansätze für Repositionierungen und Modernisierungen zu entwickeln sowie ESG-Konzepte umzusetzen.

Aufgrund der Vielzahl an unsicheren Faktoren, ist momentan nicht einfach absehbar, inwieweit und zu welchem Zeitpunkt sich Projekte monetarisieren. Unsere Jahresplanung sieht auf Basis vorhandener Verträge und momentaner Einschätzung ein ausgeglichenes bis leicht positives Provisionsergebnis vor. Verluste sind aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.

Ein Fortbestand der SAS für das Jahr 2024 sehen wir aufgrund von bestehenden Immobilien Asset Management, Drittservicing und Zahlstellen Verträgen und sich daraus ergebenen Erträgen und aufgrund in der Vergangenheit gebildeter Rücklagen für gewährleistet.

V. Chancen- und Risikobericht

Generelles Risikomanagement

Risikomanagement bedeutet, Risiken im Unternehmen systematisch und umfassend mit dem Ziel der Zukunftssicherung anzugehen. Auf Grundlage unseres Risikomanagementsystems soll ein frühzeitiges und systematisches Erkennen und Vermeiden von risikobehafteten Entwicklungen und Tatbeständen sowie die Verbesserung der internen Transparenz und des Risikobewusstseins bei allen Mitarbeitern im Unternehmen erreicht werden.

Risikopolitische Leitsätze der SAS

Unternehmerisches Handeln ist immer mit Risiken verbunden.

Wir akzeptieren das Eingehen unternehmensgefährdender Risiken nicht.

Jeder einzelne Mitarbeiter ist zu einem selbstverantwortlichen bewussten Umgang mit Risiken aufgefordert.

Nicht die reine Pflichterfüllung der Gesetzesbedingungen, sondern vielmehr ein pro-aktives Risikomanagement ist unser Ziel.

Risikomanagement ist auch Chancenmanagement.

Risikomanagement trägt dazu bei, unsere Unternehmensziele zu realisieren und die Realisierbarkeit abzusichern.

In allen operativen Abteilungen erfolgt regelmäßig eine Risikoinventur, in der Einzelrisiken über Risikotemplates erfasst, analysiert, Vorschläge zu deren Bewältigung erarbeitet und nach Wahrscheinlichkeiten und Risikoklassen eingestuft werden müssen.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Risiken aus Fehlbearbeitungen:

Risiken aus dem Servicing können auftreten durch nicht ordnungsgemäße Anwendung von Richtlinien oder der Nichtbeachtung von gesetzlichen Vorschriften.

Gemindert werden diese Risiken durch Anwendung des Vier-Augen-Prinzips, dem Besuch regelmäßiger Schulungen und Weiterbildung von Mitarbeitern/innen sowie die automatisierten technischen Prüfungen im IT-System der SAS. Unabhängig geprüft werden diese Maßnahmen durch eine Interne Revision. Risiken aus Fehlbearbeitungen werden als gering eingeschätzt.

Für zentrale Geschäftsvorfälle existieren schriftliche Arbeitsanweisungen. Daneben besteht für das Work-out Geschäft ein umfangreiches Handbuch. Dieses Handbuch wurde im Rahmen der Antragstellung auf eine Kreditservicer Erlaubnis umfangreich angepasst.

Interne Prozesse und Abläufe werden laufend analysiert und, falls notwendig, angepasst. Schulungen besonders im Bereich Geldwäscheprävention, Datenschutz und Cyber-Security werden regelmäßig durchgeführt.

Adressenausfallrisiko:

Risiko, dass ein Vertragspartner seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur teilweise oder nicht termingerecht nachkommt. Unser Mandantenkreis setzt sich zusammen aus überwiegend bonitätsmäßig guten Adressen. Teilweise besitzen unsere Mandanten ein externes Rating im Bereich Investment Grade (Standard & Poors).

Im Rahmen unserer Funktion als Zahlstelle, haben wir, aufgrund von Insolvenzanmeldungen einiger unserer Vertragspartner, entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die Transaktionsstrukturen in diesem Segment sehen zudem vor, dass im Rahmen von Sicherheitentreuhandverträgen unsere Forderungen vorab im Wasserfall bedient werden.

Wir schätzen das Adressenausfallrisiko als moderat ein.

Liquiditätsrisiko:

Risiko, dass die SAS Ihren anstehenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt oder fristgerecht nachkommen kann. Die SAS finanziert sich derzeit ausschließlich aus Eigenmitteln. Kreditlinien wurden bisher von der SAS nicht in Anspruch genommen und stehen der SAS auch nicht zur Verfügung. Eine Aufnahme von Fremdmitteln ist derzeit nicht geplant.

Das Liquiditätsmanagement ist direkt bei der Geschäftsführung angesiedelt. Derzeitige liquide Mittel und ausstehende Forderungen decken die fixen Kosten der SAS mindestens für die nächsten 12 Monate ab.

Daneben könnte, falls erforderlich, die SAS auch auf Mittel des Mutterunternehmens Silverton Advisory GmbH, im Rahmen eines möglichen Gesellschafterdarlehens, zurückgreifen.

Wir schätzen das Liquiditätsrisiko als moderat ein.

IT-Risiken:

Durch nicht sachgemäße Handhabe oder Vorsatz oder durch externe Situationen (Feuer etc.), könnten Schäden an der IT-Hardware und damit einhergehend Datenverluste temporär und dauerhaft auftreten.

Als wichtiger Bestandteil des Unternehmens werden die Server durch aktuelle Technologien auf einer Verfügbarkeit von 99,9% im Jahresmittel gehalten. Dies wird durch eine redundante Struktur erreicht.

Mit Serviceprovidern werden Service-Level Agreements (SLAs) gepflegt. Es werden regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter durchgeführt. Daneben werden Penetration Tests und Phishing Test durchgeführt.

Gemäß dem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland für das Jahr 2023 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeigt sich im Berichtszeitraum insgesamt eine angespannte bis kritische Lage. Die Bedrohung im Cyberraum ist damit so hoch wie nie zuvor.

Risiken in den Bereichen Datensicherung, Zugriffschutz, Datensicherheit, Ausfall und Lizenzen werden aufgrund bestehender Maßnahmen und Konzepte als moderat eingeschätzt. Besonders für den Bereich Zahlstelle werden Daten mehrfach redundant vorgehalten.

Risiko Wegfall Treuhandkonten als Produkt bei Kreditinstituten:

Die SAS nutzt für die Abwicklung ihrer Zahlungsdienstleistungen offene Treuhandkonten, geführt bei deutschen Kreditinstituten. Es besteht das Risiko, das Kreditinstitute vermehrt dieses Produkt nicht mehr anbieten und damit keine neuen Mandate im Bereich Zahlungsdienste abgewickelt werden können.

Die SAS hat eine zweite Hausbankverbindung mit einem Kreditinstitut etabliert, wobei insbesondere das Produkt offene Treuhandkonten ein Schwerpunkt ist. Damit erachten wir die Nutzung von offenen Treuhandkonten als gesichert und schätzen dieses Risiko daher als moderat ein.

Wir schätzen die Risiken aus operativer Tätigkeit als moderat ein.

Regulatorische Risiken:

Aus unserer Sicht besteht das Hauptrisiko in der nicht richtlinienkonformen bzw. Nichtanwendung von Verpflichtungen aus notwendigen Prüfungen im Rahmen der Anti-Geldwäsche Verordnungen. Daraus könnte sich der Entzug der Zahlungslizenz durch die Aufsichtsbehörden ergeben und damit das Einstellen des Geschäftsbetriebes für diesen Bereich.

In den Anforderungen an die IT von Zahlungs- und E-Geld-Instituten (ZAIT) formuliert die Aufsicht (BaFin) basierend auf § 1 Abs. 3 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes einen Rahmen für die technischorganisatorische Ausstattung der Unternehmen - insbesondere für das Management der IT-Ressourcen und für das IT-Risikomanagement.

Daneben werden unsere Systeme regelmäßig durch sogenannte Recovery Tests und Penetration Tests überprüft und angepasst. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden laufend hinsichtlich Cyber-Crime und IT-Sicherheit sensibilisiert; begleitet durch externe Maßnahmen, wie z.B. Phishing Tests

Die SAS hat einen externen Geldwäschebeauftragten und eine interne stellvertretende Geldwäschebeauftragte, die sich regelmäßig über interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen über die aktuellen Entwicklungen informieren. Daneben bestehen umfangreiche interne Arbeitsanweisungen und Dokumentationsvorschriften zur Erfüllung der Vorgaben aus dem Geldwäschegesetz hinsichtlich der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie dem Nachkommen von Identifizierungspflichten.

Bargeschäfte werden grundsätzlich nicht getätigt.

Wir schätzen die regulatorischen Risiken als moderat ein.

Politische Risiken / Marktrisiken

Politische Risiken:

Im deutschen Heimatmarkt (bezogen auf die verwalteten Forderungen und Sicherheiten bzw. der Standort der betreuten Immobilien) der SAS und in Europa gehen wir weiter von einem stabilen politischen Umfeld aus.

Wir schätzen die politischen Risiken als gering ein.

Marktrisiken:

Marktrisiken im Sinne der "Capital Requirements Regulation / MaRisk" bestehen für die SAS nicht. Die SAS hält keine Eigenpositionen und daher ist dieses Risiko nicht existent.

Allgemeines Marktrisiko:

Wir bewerten die Marktbedingungen für das traditionelle Dritt-Servicing von notleidenden Krediten nach der Einführung des Erlaubnispflicht zur Erbringung dieser Dienstleistungen positiver als in der Vergangenheit. Dies gründet hauptsächlich auf einer erwarteten Marktbereinigung der Anbieter in Deutschland.

Im Bereich Outsourcing von Dienstleistungen durch Kreditinstitute erwarten wir keine Änderung des eher schwierigen Marktumfeldes.

Wir schätzen das allgemeine Marktrisiko in diesen Bereichen als moderat ein.

Rechtliche Risiken

Generell sind wir bestrebt, rechtliche Risiken möglichst gering zu halten und zu kontrollieren. Dafür haben wir die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um Gefährdungen zu entdecken und gegebenenfalls unsere Rechte zu verteidigen.

Dennoch sind wir Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder -verfahren ausgesetzt. Hierzu gehören insbesondere Risiken aus den Bereichen Personal, Vertragserfüllung und Regulatorik.

Rechtliche Risiken bestehen für die SAS hauptsächlich in der Nichteinhaltung von gesetzlichen Fristen im Rahmen des Servicings und der Tätigkeiten aus Zahlungsdiensten. Daraus können zusätzliche Kosten, Verzögerungen oder Verluste entstehen. Diese Risiken werden besonders mit Hilfe unseres IT- Forderungsverwaltungssystems und der Modelle zur Einhaltung von Fristen im Bereich Zahlungsdienste überwacht.

Wir erachten das Risiko aus rechtlichen Risiken als moderat.

Wirtschaftlich:

Während die SAS im Bereich Zahlstelle ein reiner Dienstleister ist, besteht das Risiko, das durch Insolvenzen der Schuldner / Emittenten die SAS-Dienstleistungen entweder nicht oder verspätet bezahlt werden.

Im Bereich REAM können sich Risiken sich verteuernden Finanzierungen, fehlenden Refinanzierungsmöglichkeiten, steigenden Mietausfällen oder steigenden Kostenrisiken bei Projektentwicklungen ergeben.

Diese Risiken können sich hauptsächlich aus einem rückläufigen Transaktionsvolumen aufgrund unsicherer Zukunftsaussichten, besonders im Teilmarkt gewerbliche Büroimmobilien ergeben

Chancen

Chancen für die SAS ergeben sich im Bereich Drittservicing aus dem möglichen wachsenden Volumen notleidender Kredite aufgrund des weiterhin hohen Zinsniveaus und einer steigenden NPL-Quote der Kreditinstitute. Darüber hinaus ergeben sich neue Kundenpotenziale aus dem Bereich institutionelle Anleger (z.B. Pensions- und Krankenkassen), die aufgrund nicht ausreichender personeller Ausstattung Unterstützungsbedarf im Bereich NPL-Servicing haben.

Alternative Lender, wie z.B. Debt Fonds fragen weiterhin vermehrt die Funktion des Sicherheitentreuhänders und der Zahlstelle, nunmehr besonders im Bereich Finanzierung von Infrastrukturprojekten, nach.

Zudem entstehen Chancen aufgrund erhöhter Nachfrage nach Asset Management Dienstleistung auf Basis wachsender Anfordernisse an regulatorische Vorgaben hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

 

Frankfurt, den 15. März 2024

Silverton Asset Solutions GmbH

Thoran Thegemey, Geschäftsführer

Frank Wiedemann, Geschäftsführer

Sebastian Steinert, Geschäftsführer

Jascha Hofferbert, Geschäftsführer

Stefan Dölker, Geschäftsführer

Gesellschafterversammlung der Silverton Asset Solution GmbH

mit dem Sitz in Frankfurt am Main

(Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 85956) vom 14.06.2024

Unter Verzicht auf sämtliche nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag einzuhaltenden Formen und Fristen hält der alleinige Gesellschafter eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt folgendes:

(1)

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird in der im Prüfungsbericht vom 29.05.2024 enthaltenen Fassung festgestellt.

(2)

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 1.493,4 auf neue Rechnung vorzutragen, was die Gesellschafterin hiermit beschließt.

(3)

Den Geschäftsführern Stefan Dölker, Jascha Hofferbert, Sebastian Steinert, Thoran Thegemey und Frank Wiedemann wird hiermit Entlastung erteilt.

(4)

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. Die Gesellschafterversammlung wurde geschlossen.

 

Frankfurt am Main, den 14.06.2024

Silverton Advisory GmbH

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