HCOB Move+More GmbHLiquidiert

Martensdamm 6, 24103 Kiel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 9988 KI
Vorher
HSH Move+More GmbH
Eingetragen
8.7.2008
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Umzugs-, Transport- und Logistikleistungen sowie sonstiger Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Armin Gebhard
seit 11.1.2021
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

49.00% identifiziert51.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Alexander von Drathen
49.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hamburg Commercial Bank AG
Germany
12.750 €
51.00%
A. von Drathen Holding UG (haftungsbeschränkt)
Germany
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HSH Move+More GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Inhaltsverzeichnis

1

Prüfungsauftrag

2

Bestandsgefährdende Tatsachen

3

Durchführung der Prüfung

3.1

Gegenstand der Prüfung

3.2

Art und Umfang der Prüfungsdurchführung

4

Feststellungen zur Rechnungslegung

4.1

Buchführung und zugehörige Unterlagen

4.2

Jahresabschluss

5

Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

5.1

Erläuterungen zur Gesamtaussage

5.2

Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

6

Bestätigungsvermerk

Wir weisen darauf hin, dass Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten können.

Anlagenverzeichnis

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Wirtschaftliche Grundlagen

Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Allgemeine Auftragsbedingungen

Anlagenverzeichnis

AG Aktiengesellschaft
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
EAV Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag
EU Europäische Union
FM GmbH HSH Facility Management GmbH, Hamburg
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
HGB Handelsgesetzbuch
HSH Nordbank HSH Nordbank AG, Hamburg/Kiel
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf
IFRS International Financial Reporting Standards
KStG Körperschaftsteuergesetz
Move+More oder Gesellschaft HSH Move+More GmbH, Kiel
SLA Service Level Agreement
UG Unternehmergesellschaft
UR Urkundenrolle

1 Prüfungsauftrag

Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. Juli 2016 der

 

HSH Move+More GmbH, Kiel,
- im Folgenden auch kurz "Move+More" oder "Gesellschaft" genannt -

sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 gewählt worden. Die Geschäftsführung hat uns demzufolge den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 unter Einbeziehung der Buchführung zu prüfen.

Dieser Prüfungsbericht wurde nach den Grundsätzen des IDW Prüfungsstandards 450 erstellt.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Zu den wirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Grundlagen der Gesellschaft verweisen wir auf die Anlagen 2 und 3.

Dem Auftrag liegen die als Anlage 4 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Unsere Haftung richtet sich nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend.

2 Bestandsgefährdende Tatsachen

Wie im Anhang der Move+More ausgeführt, ist die Gesellschaft in ihrem Fortbestand durch die Aufrechterhaltung des Ergebnisabführungsvertrages mit der FM GmbH und dem Fortbestand der HSH Nordbank abhängig.

Als bestandsgefährdende Tatsache erachten wir, dass die Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) für die Bilanzierung und Bewertung sowie der Fortbestand der HSH Nordbank AG und wesentlicher Konzerngesellschaften insbesondere darauf basiert, dass

(1)

die für die Umsetzung der Entscheidung der EU-Kommission im EU-Beihilfeverfahren zur Wiedererhöhung der Zweitverlustgarantie erforderlichen Verträge vollständig und zeitgerecht geschlossen werden und die Entscheidung von der HSH Nordbank AG und ihren Anteilseignern vollständig und zeitgerecht umgesetzt wird,

(2)

bis zum 28. Februar 2018 mittels eines offenen, diskriminierungsfreien, wettbewerblichen und transparenten Verfahrens ein Verkauf der operativen HSH Nordbank AG zu einem beihilfefreien, positiven Verkaufspreis erfolgt und die EU-Kommission den Erwerb nach einer Rentabilitätsprüfung der neuen Unternehmensstruktur genehmigt. Sollte das Veräußerungsverfahren bis zum Ablauf der Veräußerungsfrist nicht zu beihilfefreien Angeboten mit einem positiven Angebotspreis führen oder die EU-Kommission die Rentabilitätsprüfung mit dem Ergebnis abschließen, dass die Integration der operativen Gesellschaft in die neue Unternehmensstruktur nicht zu einem langfristig rentablen Geschäftsmodell führt, wird die operative Gesellschaft das Neugeschäft einstellen und im Rahmen des rechtlich Zulässigen ihre Vermögenswerte mit dem Ziel einer geordneten Abwicklung verwalten. Sollte die Bank in Folge dessen oder aus anderen Gründen in eine Abwicklung geraten oder eine Ratingherabstufung bzw. andere adverse Entwicklungen im Privatisierungszeitraum eintreten, könnte dies bedeutende Abflüsse kurzfristiger Mittel auslösen und die Fundingmöglichkeiten der HSH Nordbank AG fundamental einschränken. Bei wesentlichen unerwarteten Mittelabflüssen sind zusätzliche Maßnahmen durch die Eigentümer und/oder Dritte zur Stärkung der Liquiditätssituation erforderlich.

(3)

im Rahmen des laufenden Privatisierungsprozesses der HSH Nordbank AG eine Gesamtveräußerung der HSH Nordbank AG als Gesamtbank, d. h. die Veräußerung der vom Verkäufer gehaltenen Anteile an der Bank einschließlich aller Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten ohne wesentliche vorgezogene Veräußerungen von Vermögenswerten oder Teilbereichen unter Buchwerten im Falle ausstehender Gebote für eine Gesamtveräußerung erfolgt. Sollten umfangreiche Veräußerungen von Kreditportfolien insbesondere in der Abbaubank erforderlich werden, so könnten sich erhebliche zusätzliche Risikovorsorgeaufwendungen, die nicht durch die Garantie kompensiert werden, ergeben sowie wesentliche Abwertungen von latenten Steuern erforderlich werden.

(4)

die Mindestkapitalanforderungen auf allen regulatorischen Betrachtungsebenen nach den entsprechenden SREP-Beschlüssen der Europäischen Zentralbank sowie den gesetzlichen Regelungen im Prognosezeitraum eingehalten werden können. Sollten erhebliche zusätzliche Risikovorsorgeaufwendungen sowie wesentliche Abwertungen von latenten Steuern erforderlich werden (z. B. in dem vorstehend beschriebenen Szenario) oder die in der Planung der Bank unterstellte Markterholung in der Schifffahrt nicht wie geplant eintreten oder der wesentliche Risikotransfer für die Zweitverlustgarantie aus Sicht der Bankenaufsicht nicht mehr gegeben sein, könnte dies zu erheblichen Belastungen der Kapitalquoten führen und es könnten zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalquoten durch die Eigentümer und/oder Dritte erforderlich werden, um die Mindestkapitalanforderungen, insbesondere auf der Ebene der Finanzholding-Gruppe, einhalten zu können. Sofern entsprechende Maßnahmen nicht durchgeführt werden können, könnte es zu einer Abwicklung der HSH Nordbank AG kommen.

Ferner ist erforderlich, dass die für die erfolgreiche Umsetzung des Geschäftsmodells der HSH Nordbank AG und der Vorgaben aus der formellen Entscheidung der EU-Kommission benötigte Akzeptanz durch Marktteilnehmer und sonstige relevante Stakeholder erhalten bleibt bzw. gewonnen wird.

3 Durchführung der Prüfung

3.1 Gegenstand der Prüfung

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung der HSH Move+More GmbH, Kiel, für das zum 31. Dezember 2016 endende Geschäftsjahr geprüft. Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist verantwortlich für

die Buchführung,

die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie

die uns erteilten Aufklärungen und Nachweise.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss abzugeben.

Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss ergeben.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 267a Abs. 3 Nr. 3 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Sie hat die Aufstellungserleichterungen des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB in Anspruch genommen und auf die Aufstellung des Lageberichts verzichtet.

3.2 Art und Umfang der Prüfungsdurchführung

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und den vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Ziel unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes ist es sicherzustellen, dass die Aussagen im Jahresabschluss der HSH Move+More GmbH eine verlässliche Basis für die Entscheidungen der Adressaten bilden.

Die Grundzüge unseres Prüfungsvorgehens stellen sich wie folgt dar:

Phase I: Entwicklung einer an den Geschäftsrisiken ausgerichteten Prüfungsstrategie

Erlangung von Geschäftsverständnis und Kenntnis der Rechnungslegungssysteme sowie des internen Kontrollsystems

Festlegung von Prüfungsschwerpunkten auf Basis unserer Risikoeinschätzung:

Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen

Bestand und periodengerechte Erfassung der Umsatzerlöse

Festlegung der Prüfungsstrategie und des zeitlichen Ablaufs der Prüfung

Auswahl des Prüfungsteams und Planung des Einsatzes von Spezialisten

Phase II: Auswahl und Durchführung kontrollbasierter Prüfungshandlungen

Auswahl kontrollbasierter Prüfungshandlungen aufgrund von Risikoeinschätzung und Kenntnis der Geschäftsprozesse und Systeme

Beurteilung der Ausgestaltung sowie der Wirksamkeit der ausgewählten rechnungslegungsbezogenen Kontrollmaßnahmen

Phase III: Einzelfallprüfungen und analytische Prüfungen von Abschlussposten

Durchführung analytischer Prüfungen von Abschlussposten

Einzelfallprüfungen in Stichproben und Beurteilung von Einzelsachverhalten unter Berücksichtigung der ausgeübten Bilanzierungswahlrechte und Ermessensspielräume, u. a.

Einholen von Rechtsanwaltsbestätigungen und Bestätigungen der Kreditinstitute sowie stichprobenhafte Prüfung von Belegen

Verwertung von versicherungsmathematischen Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen hinsichtlich des Wertes der Pensionsrückstellungen sowie der Jubiläumsrückstellungen

Prüfung der Angaben im Anhang

Phase IV: Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse und Berichterstattung

Bildung des Prüfungsurteils auf Basis der Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse

Berichterstattung in Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk

Wir haben die Prüfung mit Unterbrechungen in den Monaten Dezember 2016 bis März 2017 bis zum 13. März 2017 durchgeführt.

Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die Geschäftsführung hat uns die Vollständigkeit der Buchführung und des Jahresabschlusses schriftlich bestätigt.

4 Feststellungen zur Rechnungslegung

4.1 Buchführung und zugehörige Unterlagen

Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsmäßig geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung und die zugehörigen Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften.

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir festgestellt, dass die von der Gesellschaft getroffenen organisatorischen und technischen Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der verarbeiteten rechnungslegungsrelevanten Daten und IT-Systeme zu gewährleisten.

4.2 Jahresabschluss

Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist ordnungsmäßig aus den Büchern und den zugehörigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen.

Die gesetzlichen Vorschriften zu Ansatz, Ausweis und Bewertung sind beachtet worden.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Der Anhang enthält alle vorgeschriebenen Angaben.

Größenabhängige Erleichterungen wurden zutreffend in Anspruch genommen.

5 Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

5.1 Erläuterungen zur Gesamtaussage

Die allgemeinen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang der Gesellschaft (vgl. Anlage 1.3) beschrieben.

Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte sowie die Nutzung von Ermessensspielräumen haben bei folgenden Posten des Jahresabschlusses wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft:

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 3 HGB bewertet worden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entsprechen dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Berechnung erfolgt auf Basis der Projected Unit Credit Methode unter Berücksichtigung von Trendannahmen. Als Rechnungslegungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Heubeck. Als Diskontierungszinssatz wurde ein zum 31. Dezember 2016 prognostizierter Marktzinssatz mit einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren bei zehnjähriger Durchschnittsbildung in Höhe von 4,01 % p. a. angesetzt. Für die Prognose wurde der sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung zum 30. November 2016 ergebende Zinssatz (4,03 % p. a.) zugrunde gelegt.

Des Weiteren wurden bei der Bewertung ein Gehaltstrend von 2,0 %, eine Karrieredynamik von 0,5 % sowie ein Rententrend von 2,0 % berücksichtigt. Zudem gingen altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten in die Bewertung ein.

Handelsrechtlich setzt die Gesellschaft einen Wert von TEUR 59 (i. Vj. TEUR 55) an.

Der sich für eine Diskontierung der künftigen Leistungen mit dem durchschnittlichen restlauzeitadäquaten Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergebende und zum 31. Dezember 2016 prognostizierte Zinssatz wurde mit 3,24 % p. a. ermittelt; der daraus resultierende Erfüllungsbetrag beträgt TEUR 79. Die Angabe des Unterschiedsbetrages gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 20 ist im Anhang erfolgt. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsbetrages mit der FM GmbH unterliegt dieser Unterschiedsbetrag nicht einer Ausschüttungssperre.

Der generell für die handelsrechtliche Rechnungslegung zugrunde gelegte Zinssatz für die Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angesetzt und ist angemessen.

5.2 Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

In Gesamtwürdigung der zuvor beschriebenen Bewertungsgrundlagen sind wir der Überzeugung, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

6 Bestätigungsvermerk

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die HSH Move+More GmbH, Kiel

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der HSH Move+More GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HSH Move+More GmbH.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Anhang hin. Dort ist im Abschnitt "Allgemeine Angaben" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der auch künftigen Aufrechterhaltung des Ergebnisabführungsvertrages und dem Fortbestand der HSH Nordbank AG, Hamburg/Kiel, abhängig ist."

 

Hamburg, den 13. März 2017

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Olschewski, Wirtschaftsprüfer

Lüning, Wirtschaftsprüfer

Anlagen

Anlage 1

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

1.1 Bilanz

1.2 Gewinn- und Verlustrechnung

1.3 Anhang

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 138,00 185,00
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 53.917,00 18.000,00
54.055,00 18.185,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 844,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 427.396,94 287.645,51
- davon gegen Gesellschafterin EUR 425.372,23 (i. Vj. EUR 285.675,80) -
3. Sonstige Vermögensgegenstände 190,95 427.587,89 743,15 289.233,56
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.976,19 2.993,46
- davon bei verbundenen Unternehmen EUR 1.976,19 (i. Vj. EUR 2.993,46) -
429.564,08 292.227,02
483.619,08 310.412,02

Passiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 58.727,00 55.401,00
2. Sonstige Rückstellungen 29.351,39 39.375,29
88.078,39 94.776,29
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.419,10 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 43.419,10 (i. Vj. EUR 0,00) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 323.519,86 188.799,33
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 323.519,86 (i. Vj. EUR 188.799,33) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.601,73 1.836,40
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.601,73 (i. Vj. EUR 1.836,40) -
- davon aus Steuern EUR 3.601,73 (i. Vj. EUR 1.836,40) -
370.540,69 190.635,73
483.619,08 310.412,02

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.255.447,50 1.334.149,50
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.591,46 2.812,02
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 240.874,63 333.610,40
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 457.061,06 537.285,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 96.932,18 553.993,24 128.533,62 665.818,95
- davon für Altersversorgung EUR 1.224,36 (i. Vj. EUR 14.689,36) -
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 47,00 47,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 138.410,65 146.425,15
7. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 850,90 377,86
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 850,90 (i. Vj. EUR 377,86) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.344,00 1.937,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 766,98 766,98
10. Ergebnis nach Steuern 323.453,36 188.733,63
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
abgeführter Gewinn 323.453,36 188.733,63
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften nach § 267 Abs. 1 HGB, mit Sitz in Kiel, Martensdamm 6, HRB 9988 KI.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist von der Geschäftsführung nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften - unter Beachtung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung - aufgestellt worden.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB, für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Aufgrund der diesjährigen erstmaligen Anwendungen des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes (BilRUG) ergibt sich für die Move + More GmbH eine Änderung des Gliederungsschemas der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB.

Gesellschafter sind die HSH Facility Management GmbH, Hamburg, (kurz: FM GmbH) mit 51 % der Anteile - die FM GmbH ist gleichzeitig herrschende Gesellschaft - und die A. von Drathen Holding UG (haftungsbeschränkt), Hamburg, mit 49 % der Anteile.

Ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (EAV) wurde mit Wirkung ab dem 08.07.2008 zwischen der M+M als beherrschter Gesellschaft und der FM GmbH abgeschlossen. Die FM GmbH befindet sich zu 100 % im Eigentum der HSH Nordbank AG (kurz: Bank). Auch zwischen der Bank (herrschende Gesellschaft) und der FM GmbH wurde ein EAV abgeschlossen.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass der Fortbestand der M+M von der auch künftigen Aufrechterhaltung des Ergebnisabführungsvertrages mit der FM GmbH und dem Fortbestand der HSH Nordbank AG abhängig ist.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen umfasst Wertpapieranlagen und geringwertige Wirtschaftsgüter. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage I zum Anhang in einem Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten von geringwertigen Wirtschaftsgütern werden im Rahmen der gesetzlichen Regelungen abgebildet. Reparaturen, Wartungen und andere Instandhaltungen werden als Aufwand der jeweiligen Periode gebucht.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind insgesamt nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet worden.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem zum 31. Dezember 2016 prognostizierten Zinsfuß von 4,01 % p. a. (Vorjahr: 3,94 % p. a.) auf Basis der 2006 veröffentlichten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt. Die Pensionsrückstellungen sind entsprechend den Vorgaben nach HGB unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung bewertet. Im Einzelnen wird von einer jährlichen Steigerungsrate der Gehälter von 2,5 % (Gehalts- und Karrieredynamik) und der Pensionen von 2 % ausgegangen. Zur Diskontierung der künftigen Altersvorsorgeverpflichtungen wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den durchschnittlichen Marktzinssatz zu verwenden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der für die Prognose maßgebliche Zinssatz ergibt sich aus der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit bei 10-jähriger Durchschnittsbildung per 30.11.2016 mit 4,03 % p. a. Der erstmalig anzugebende Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt EUR 20.604,00.

Ferner wurden die den Altersversorgungsverpflichtungen vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen in den sonstigen Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB diskontiert. Dabei wurde ein bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren und siebenjähriger Durchschnittsbildung auf den 31. Dezember 2016 prognostizierter Zinssatz in Höhe von 3,24 % p. a. zugrunde gelegt. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Jubiläumsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Berücksichtigung dynamischer Parameter gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Für einen Teil der Wertpapiere im Finanzanlagevermögen beträgt der Zeitwert nach den Kursen vom 31. Dezember 2016 EUR 17.196,60. Der Buchwert dieser Wertpapiere beträgt EUR 18.000,00. Da wir von einer Einlösung der Papiere bei Fälligkeit zum Nominalwert (TEUR 18) ausgehen, ist diese Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer. Daher wurde darauf verzichtet, eine außerplanmäßige Abschreibung auf den zum Bilanzstichtag niedrigeren Zeitwert vorzunehmen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die FM GmbH als Gesellschafterin in Höhe von EUR 425.372,23 (Vorjahr EUR 285.675,80).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen in Höhe von EUR 17.044,39 (Vorjahr EUR 16.757,29) und Prüfungskosten in Höhe von EUR 3.457,00 (Vorjahr EUR 14.875,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 66,50 (Vorjahr EUR 65,70).

Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich durch Umzüge und Transporte für Unternehmen des HSH Nordbank Konzerns erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.743,18 (Vorjahr EUR 1.999,95).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen IT-Leistungen sowie Verwaltungsaufwendungen in Höhe von insgesamt EUR 85.100,25 (Vorjahr EUR 90.028,66).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.344,00 (Vorjahr EUR 1.937,00) enthalten.

4. Sonstige Angaben

Geschäftsführer im Geschäftsjahr sind:

 

Herr Armin Gebhard, Hamburg, strategischer Geschäftsführer

 

Herr Alexander Ortwin von Drahten, Hamburg, operativer Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Gewinn in Höhe von EUR 323.453,36 erwirtschaftet, der aufgrund des zwischen der M + M und der herrschenden Gesellschafterin, FM GmbH, geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnis-abführungsvertrages abgeführt wird.

Die in der Zeit vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter in der Gesellschaft teilen sich wie folgt auf:

2016 2015
Leitende Angestellte 1 1
Angestellte (Vollzeit) 14 14
Angestellte (Teilzeit) 0 2
Gesamt 15 17

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Managementverträgen in Höhe von insgesamt EUR 307.965,96 (Vorjahr EUR 115.025,40), davon gegenüber dem Gesellschafter EUR 307.965,96 (Vorjahr EUR 115.025,40).

Die Gesellschaft ist über die FM GmbH (51 %) eine indirekte Beteiligung der HSH Nordbank AG, Hamburg/Kiel, und wird in den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss der HSH Nordbank AG, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, zum 31. Dezember 2016 einbezogen.

Der Konzernabschluss der HSH Nordbank AG soll entsprechend den gesetzlichen Vorschriften im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

 

Kiel, 13. März 2017

Armin Gebhard

Alexander von Drahten

Anlagenspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

der HSH Move+More GmbH, Kiel

Anschaffungskosten
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 0,00 0,00 1,00
Sammelkonto GWG 1.906,44 0,00 0,00 1.906,44
1.907,44 0,00 0,00 1.907,44
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 18.000,00 35.917,00 0,00 53.917,00
Gesamtsumme 19.907,44 35.917,00 0,00 55.824,44
Abschreibungen
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 0,00 0,00 1,00
Sammelkonto GWG 1.721,44 47,00 0,00 1.768,44
1.722,44 47,00 0,00 1.769,44
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.722,44 47,00 0,00 1.769,44
Buchwert 31.12.2016 Buchwert 31.12.2015
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
Sammelkonto GWG 138,00 185,00
138,00 185,00
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 53.917,00 18.000,00
Gesamtsumme 54.055,00 18.185,00

Wirtschaftliche Grundlagen

Tätigkeitsgebiet Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Umzugs-, Transport- und Logistikleistungen sowie sonstigen Dienstleistungen. Diese Dienstleistungen werden nahezu ausschließlich für den HSH Nordbank Konzern erbracht.
Wichtige Verträge - Seit dem 12. Juni 2008 besteht mit der HSH Facility Management GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Die Zustimmung der Gesellschafterversammlung erfolgte am 12. Juni 2008. Dieser Vertrag konnte erstmals zum Ablauf des 31. Dezember 2013 mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden. Die Eintragung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags in das Handelsregister erfolgte am 8. Juli 2008.
Gemäß § 4 dieses Vertrages zahlt die FM GmbH als herrschende Gesellschaft an die A. von Drahten Holding UG (haftungsbeschränkt) jährlich einen Ausgleich in Höhe von EUR 20,00 je EUR 50,00 Geschäftsanteil, abzüglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag.
- Zwischen der HSH Nordbank und der FM GmbH und ihren zu diesem Zeitpunkt bestehenden Tochtergesellschaften wurde am 19. Dezember 2006 auf unbestimmte Zeit ein Dienstleistungsvertrag über die Durchführung eines Cash Management-Verfahrens, das in der Zentralisierung und weiteren Übertragung von Guthaben innerhalb einer bestimmten Kontengruppe nach einer bestimmten Strategie (Pooling-Strategie) besteht, abgeschlossen. Der Dienstleistungsvertrag kann mit einer Frist von vier Wochen zum Quartalsende gekündigt werden. Ergänzend zu diesem Vertrag wurde zwischen den vorstehend aufgeführten Vertragsparteien am 8. Dezember 2006 eine Vereinbarung über die Teilnahme am automatischen Umbucherservice (Kontokonzentration) der HSH Nordbank abgeschlossen. Die Regelung trat am 1. Januar 2007 in Kraft; ergänzend gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der HSH Nordbank. Die Gesellschaft ist diesen Verträgen mit Wirkung vom 1. Juli 2008 beigetreten.
Am 20. Dezember 2013 haben die Move+More GmbH und die Tischendorf Umzugslogistik & Möbelspedition GmbH, Kiel, einen Management- bzw. Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen. Mit dem Vertrag überträgt die Move+More der Tischendorf Umzugslogistik & Möbelspedition GmbH, Kiel, die Aufgaben, die im üblichen Geschäftsbetrieb eines Dienstleistungsunternehmens wahrgenommen werden müssen, wie z. B. die Erbringung von Transport-, Umzugs- und Logistikleistungen sowie sonstiger Dienstleistungen für den HSH Nordbank Konzern im In- und Ausland. Die Dienstleistungen werden zu marktüblichen Preisen erbracht. Bei der Tischendorf Umzugslogistik & Möbelspedition GmbH handelt es sich um eine Gesellschaft, die der A. von Drathen Holding UG zuzurechnen ist. Dieser Vertrag hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2016 und wird sich um jeweils drei Jahre, wenn nicht einer der Vertragsparteien spätestens sechs Monate vor Auslaufen des Vertrages gekündigt wird, verlängern. Die Vertragsparteien haben zum 31. Dezember 2016 ihre Kündigungsoptionen nicht in Anspruch genommen.

Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Gründung Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 12. Juni 2008 errichtet und mit Eintragung in das Handelsregister am 8. Juli 2008 gegründet.
Firma HSH Move+More GmbH
Sitz Martensdamm 6, 24103 Kiel
Gesellschaftsvertrag Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 27. November 2013 wurde die Fortsetzung der Gesellschaft beschlossen, nachdem die FM GmbH am 5. Juni 2012 bzw. der Insolvenzverwalter der Tischendorf Möbeltransport & Service GmbH & Co. KG mit Schreiben vom 16. November 2012 die Kündigung des Gesellschaftsvertrages erklärt hatten.
Der Gesellschaftsvertrag in der derzeit gültigen Fassung datiert vom 27. November 2013, da gegenüber dem ursprünglichen Gesellschaftsvertrag (mit Datum vom 12. Juni 2008) Veränderungen in den nachfolgenden Paragraphen beschlossen wurden:
- § 3 Stammkapital, Geschäftsanteile
- § 5 Dauer der Gesellschaft, Kündigung
- § 7 Gesellschafterversammlungen, Gesellschafterbeschlüsse
- § 9 Verfügungen über Geschäftsanteile
- § 15 Bekanntmachungen
Handelsregister HRB 9988 KI Amtsgericht Kiel. Der letzte uns vorliegende Handelsregisterauszug datiert vom 31. Januar 2017.
Gegenstand Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Umzugs-, Transport- und Logistikleistungen sowie sonstiger Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen, auch als alleinige Komplementärin, und Zweigniederlassungen errichten, und zwar im In- und Ausland.
Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Kalenderjahres.
Gewinnverteilung/ Gewinnverwendungs- vorschlag Seit dem 12. Juni 2008 besteht mit der HSH Facility Management GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Auf dieser Grundlage werden etwaige Gewinne vollständig an die HSH Facility Management GmbH abgeführt. Diese ist ihrerseits der A. von Drathen Holding UG (haftungsbeschränkt) zu einem Ausgleich verpflichtet.
Kapitalverhältnisse Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 und ist vollständig eingezahlt.
Die HSH Facility Management GmbH hält einen Anteil von 51 % (EUR 12.750,00) vom Stammkapital.
Mittels Abtretung der Geschäftsanteile der Tischendorf Möbeltransport & Service GmbH & Co. KG sind die übrigen Geschäftsanteile mit Wirkung zum 1. Januar 2014 an die A. von Drathen Holding UG (haftungsbeschränkt) übertragen worden.
Vorjahresabschluss Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2016 ist
(1) der von der Geschäftsführung aufgestellte, von uns geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 vorgelegt und der Jahresabschluss festgestellt worden;
(2) der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt worden.
Größe der Gesellschaft Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.
Verbundene Unternehmen Die Gesellschaft ist verbundenes Unternehmen zur HSH Nordbank (§ 271 Abs. 2 HGB).
Gesellschafterversammlung und Stimmrechtsverteilung Für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung sowie die Gesellschafterbeschlüsse gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Soweit die Satzung und das Gesetz nicht zwingend eine größere Mehrheit vorschreiben, kommen Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen zustande. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
Die Gesellschafterversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte des Stammkapitals vertreten ist. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, so kann auf Verlangen eines Gesellschafters binnen 14 Tagen eine neue Gesellschafterversammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Höhe des vertretenen Stammkapitals beschlussfähig ist. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Über jede Gesellschafterversammlung und jede Beschlussfassung außerhalb einer Gesellschafterversammlung ist von der Geschäftsführung ein Protokoll anzufertigen und zu unterzeichnen. Jedem Gesellschafter ist eine Protokollabschrift zu übersenden.
Vertretung der Gesellschaft Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Gesellschaft wird durch einen Geschäftsführer allein vertreten, wenn er alleiniger Geschäftsführer ist oder wird bzw. durch Gesellschafterbeschluss zur Einzelvertretung ermächtigt ist. Im Übrigen wird die Gesellschaft gemeinsam durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Durch Gesellschafterbeschluss können einzelne oder alle Geschäftsführer von dem Verbot befreit werden, die Gesellschaft auch bei solchen Rechtsgeschäften zu vertreten, die sie mit sich selbst oder mit einem von ihnen vertretenen Dritten abschließen (Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB).
Geschäftsführer Der Anhang (Anlage 1.3) enthält die Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB.
Prokuristen - Herr Sönke Reh, Heikendorf
- Herr Thorsten Stich, Schönkirchen
- Herr Sönke Uhl, Kiel
Steuerliche Verhältnisse Zwischen der Gesellschaft und der HSH Facility Management GmbH, die wiederum als Organgesellschaft der HSH Nordbank AG anzusehen ist, besteht aufgrund der wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Eingliederung der Gesellschaft und des Bestehens eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages i. S. d. § 17 KStG körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft.
Den Anforderungen des geänderten § 17 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KStG wurde durch beurkundete Änderungsvereinbarung des Notars Dr. Robert Diekgräf (UR Nr. 3056/2014 DI) vom 24. November 2014 entsprochen. Zwischen der Gesellschaft und der HSH Nordbank besteht aufgrund der wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Eingliederung der Gesellschaft umsatzsteuerliche Organschaft.
Die Gesellschaft ist bis einschließlich 2014 zur Körperschaft- und Gewerbesteuer unter dem Vorbehalt der Nachprüfung veranlagt worden. Eine steuerliche Außenprüfung hat bisher nicht stattgefunden.
Die Gesellschaft wird beim Finanzamt Kiel-Nord unter der Steuer-Nr. 19/295/29148 geführt.

Anlage 4

Allgemeine Auftragsbedingungen

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

32 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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