InnoPier GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBetrieb von Häfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Armin Gebhard seit 11.1.2021 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alexander von Drathen | 49.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HSH Move+More GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Inhaltsverzeichnis
Wir weisen darauf hin, dass Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten können. Anlagenverzeichnis Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 Bilanz zum 31. Dezember 2016 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 Anhang für das Geschäftsjahr 2016 Wirtschaftliche Grundlagen Gesellschaftsrechtliche Grundlagen Allgemeine Auftragsbedingungen Anlagenverzeichnis
1 PrüfungsauftragMit Gesellschafterbeschluss vom 28. Juli 2016 der
sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 gewählt worden. Die Geschäftsführung hat uns demzufolge den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 unter Einbeziehung der Buchführung zu prüfen. Dieser Prüfungsbericht wurde nach den Grundsätzen des IDW Prüfungsstandards 450 erstellt. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. Zu den wirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Grundlagen der Gesellschaft verweisen wir auf die Anlagen 2 und 3. Dem Auftrag liegen die als Anlage 4 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Unsere Haftung richtet sich nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend. 2 Bestandsgefährdende TatsachenWie im Anhang der Move+More ausgeführt, ist die Gesellschaft in ihrem Fortbestand durch die Aufrechterhaltung des Ergebnisabführungsvertrages mit der FM GmbH und dem Fortbestand der HSH Nordbank abhängig. Als bestandsgefährdende Tatsache erachten wir, dass die Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) für die Bilanzierung und Bewertung sowie der Fortbestand der HSH Nordbank AG und wesentlicher Konzerngesellschaften insbesondere darauf basiert, dass
Ferner ist erforderlich, dass die für die erfolgreiche Umsetzung des Geschäftsmodells der HSH Nordbank AG und der Vorgaben aus der formellen Entscheidung der EU-Kommission benötigte Akzeptanz durch Marktteilnehmer und sonstige relevante Stakeholder erhalten bleibt bzw. gewonnen wird. 3 Durchführung der Prüfung3.1 Gegenstand der Prüfung Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung der HSH Move+More GmbH, Kiel, für das zum 31. Dezember 2016 endende Geschäftsjahr geprüft. Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist verantwortlich für
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss abzugeben. Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss ergeben. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 267a Abs. 3 Nr. 3 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Sie hat die Aufstellungserleichterungen des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB in Anspruch genommen und auf die Aufstellung des Lageberichts verzichtet. 3.2 Art und Umfang der Prüfungsdurchführung Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und den vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Ziel unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes ist es sicherzustellen, dass die Aussagen im Jahresabschluss der HSH Move+More GmbH eine verlässliche Basis für die Entscheidungen der Adressaten bilden. Die Grundzüge unseres Prüfungsvorgehens stellen sich wie folgt dar: Phase I: Entwicklung einer an den Geschäftsrisiken ausgerichteten Prüfungsstrategie Erlangung von Geschäftsverständnis und Kenntnis der Rechnungslegungssysteme sowie des internen Kontrollsystems Festlegung von Prüfungsschwerpunkten auf Basis unserer Risikoeinschätzung:
Festlegung der Prüfungsstrategie und des zeitlichen Ablaufs der Prüfung Auswahl des Prüfungsteams und Planung des Einsatzes von Spezialisten Phase II: Auswahl und Durchführung kontrollbasierter Prüfungshandlungen Auswahl kontrollbasierter Prüfungshandlungen aufgrund von Risikoeinschätzung und Kenntnis der Geschäftsprozesse und Systeme Beurteilung der Ausgestaltung sowie der Wirksamkeit der ausgewählten rechnungslegungsbezogenen Kontrollmaßnahmen Phase III: Einzelfallprüfungen und analytische Prüfungen von Abschlussposten Durchführung analytischer Prüfungen von Abschlussposten Einzelfallprüfungen in Stichproben und Beurteilung von Einzelsachverhalten unter Berücksichtigung der ausgeübten Bilanzierungswahlrechte und Ermessensspielräume, u. a.
Prüfung der Angaben im Anhang Phase IV: Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse und Berichterstattung Bildung des Prüfungsurteils auf Basis der Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse Berichterstattung in Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk Wir haben die Prüfung mit Unterbrechungen in den Monaten Dezember 2016 bis März 2017 bis zum 13. März 2017 durchgeführt. Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die Geschäftsführung hat uns die Vollständigkeit der Buchführung und des Jahresabschlusses schriftlich bestätigt. 4 Feststellungen zur Rechnungslegung4.1 Buchführung und zugehörige Unterlagen Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsmäßig geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung und die zugehörigen Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir festgestellt, dass die von der Gesellschaft getroffenen organisatorischen und technischen Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der verarbeiteten rechnungslegungsrelevanten Daten und IT-Systeme zu gewährleisten. 4.2 Jahresabschluss Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist ordnungsmäßig aus den Büchern und den zugehörigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen. Die gesetzlichen Vorschriften zu Ansatz, Ausweis und Bewertung sind beachtet worden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Der Anhang enthält alle vorgeschriebenen Angaben. Größenabhängige Erleichterungen wurden zutreffend in Anspruch genommen. 5 Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses5.1 Erläuterungen zur Gesamtaussage Die allgemeinen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang der Gesellschaft (vgl. Anlage 1.3) beschrieben. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte sowie die Nutzung von Ermessensspielräumen haben bei folgenden Posten des Jahresabschlusses wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft: Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 3 HGB bewertet worden. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entsprechen dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Berechnung erfolgt auf Basis der Projected Unit Credit Methode unter Berücksichtigung von Trendannahmen. Als Rechnungslegungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Heubeck. Als Diskontierungszinssatz wurde ein zum 31. Dezember 2016 prognostizierter Marktzinssatz mit einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren bei zehnjähriger Durchschnittsbildung in Höhe von 4,01 % p. a. angesetzt. Für die Prognose wurde der sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung zum 30. November 2016 ergebende Zinssatz (4,03 % p. a.) zugrunde gelegt. Des Weiteren wurden bei der Bewertung ein Gehaltstrend von 2,0 %, eine Karrieredynamik von 0,5 % sowie ein Rententrend von 2,0 % berücksichtigt. Zudem gingen altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten in die Bewertung ein. Handelsrechtlich setzt die Gesellschaft einen Wert von TEUR 59 (i. Vj. TEUR 55) an. Der sich für eine Diskontierung der künftigen Leistungen mit dem durchschnittlichen restlauzeitadäquaten Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergebende und zum 31. Dezember 2016 prognostizierte Zinssatz wurde mit 3,24 % p. a. ermittelt; der daraus resultierende Erfüllungsbetrag beträgt TEUR 79. Die Angabe des Unterschiedsbetrages gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 20 ist im Anhang erfolgt. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsbetrages mit der FM GmbH unterliegt dieser Unterschiedsbetrag nicht einer Ausschüttungssperre. Der generell für die handelsrechtliche Rechnungslegung zugrunde gelegte Zinssatz für die Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angesetzt und ist angemessen. 5.2 Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses In Gesamtwürdigung der zuvor beschriebenen Bewertungsgrundlagen sind wir der Überzeugung, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. 6 BestätigungsvermerkDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die HSH Move+More GmbH, Kiel "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der HSH Move+More GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HSH Move+More GmbH. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Anhang hin. Dort ist im Abschnitt "Allgemeine Angaben" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der auch künftigen Aufrechterhaltung des Ergebnisabführungsvertrages und dem Fortbestand der HSH Nordbank AG, Hamburg/Kiel, abhängig ist."
Hamburg, den 13. März 2017 KPMG
AG
Olschewski, Wirtschaftsprüfer Lüning, Wirtschaftsprüfer AnlagenAnlage 1 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 1.1 Bilanz 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung 1.3 Anhang Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 20161. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften nach § 267 Abs. 1 HGB, mit Sitz in Kiel, Martensdamm 6, HRB 9988 KI. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist von der Geschäftsführung nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften - unter Beachtung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung - aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB, für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Aufgrund der diesjährigen erstmaligen Anwendungen des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes (BilRUG) ergibt sich für die Move + More GmbH eine Änderung des Gliederungsschemas der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB. Gesellschafter sind die HSH Facility Management GmbH, Hamburg, (kurz: FM GmbH) mit 51 % der Anteile - die FM GmbH ist gleichzeitig herrschende Gesellschaft - und die A. von Drathen Holding UG (haftungsbeschränkt), Hamburg, mit 49 % der Anteile. Ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (EAV) wurde mit Wirkung ab dem 08.07.2008 zwischen der M+M als beherrschter Gesellschaft und der FM GmbH abgeschlossen. Die FM GmbH befindet sich zu 100 % im Eigentum der HSH Nordbank AG (kurz: Bank). Auch zwischen der Bank (herrschende Gesellschaft) und der FM GmbH wurde ein EAV abgeschlossen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass der Fortbestand der M+M von der auch künftigen Aufrechterhaltung des Ergebnisabführungsvertrages mit der FM GmbH und dem Fortbestand der HSH Nordbank AG abhängig ist. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen umfasst Wertpapieranlagen und geringwertige Wirtschaftsgüter. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage I zum Anhang in einem Anlagenspiegel dargestellt. Anschaffungskosten von geringwertigen Wirtschaftsgütern werden im Rahmen der gesetzlichen Regelungen abgebildet. Reparaturen, Wartungen und andere Instandhaltungen werden als Aufwand der jeweiligen Periode gebucht. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind insgesamt nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem zum 31. Dezember 2016 prognostizierten Zinsfuß von 4,01 % p. a. (Vorjahr: 3,94 % p. a.) auf Basis der 2006 veröffentlichten "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt. Die Pensionsrückstellungen sind entsprechend den Vorgaben nach HGB unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung bewertet. Im Einzelnen wird von einer jährlichen Steigerungsrate der Gehälter von 2,5 % (Gehalts- und Karrieredynamik) und der Pensionen von 2 % ausgegangen. Zur Diskontierung der künftigen Altersvorsorgeverpflichtungen wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den durchschnittlichen Marktzinssatz zu verwenden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der für die Prognose maßgebliche Zinssatz ergibt sich aus der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit bei 10-jähriger Durchschnittsbildung per 30.11.2016 mit 4,03 % p. a. Der erstmalig anzugebende Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt EUR 20.604,00. Ferner wurden die den Altersversorgungsverpflichtungen vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen in den sonstigen Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB diskontiert. Dabei wurde ein bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren und siebenjähriger Durchschnittsbildung auf den 31. Dezember 2016 prognostizierter Zinssatz in Höhe von 3,24 % p. a. zugrunde gelegt. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Jubiläumsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Berücksichtigung dynamischer Parameter gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungFür einen Teil der Wertpapiere im Finanzanlagevermögen beträgt der Zeitwert nach den Kursen vom 31. Dezember 2016 EUR 17.196,60. Der Buchwert dieser Wertpapiere beträgt EUR 18.000,00. Da wir von einer Einlösung der Papiere bei Fälligkeit zum Nominalwert (TEUR 18) ausgehen, ist diese Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer. Daher wurde darauf verzichtet, eine außerplanmäßige Abschreibung auf den zum Bilanzstichtag niedrigeren Zeitwert vorzunehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die FM GmbH als Gesellschafterin in Höhe von EUR 425.372,23 (Vorjahr EUR 285.675,80). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen in Höhe von EUR 17.044,39 (Vorjahr EUR 16.757,29) und Prüfungskosten in Höhe von EUR 3.457,00 (Vorjahr EUR 14.875,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 66,50 (Vorjahr EUR 65,70). Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich durch Umzüge und Transporte für Unternehmen des HSH Nordbank Konzerns erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.743,18 (Vorjahr EUR 1.999,95). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen IT-Leistungen sowie Verwaltungsaufwendungen in Höhe von insgesamt EUR 85.100,25 (Vorjahr EUR 90.028,66). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.344,00 (Vorjahr EUR 1.937,00) enthalten. 4. Sonstige AngabenGeschäftsführer im Geschäftsjahr sind:
Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Gewinn in Höhe von EUR 323.453,36 erwirtschaftet, der aufgrund des zwischen der M + M und der herrschenden Gesellschafterin, FM GmbH, geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnis-abführungsvertrages abgeführt wird. Die in der Zeit vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter in der Gesellschaft teilen sich wie folgt auf:
Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Managementverträgen in Höhe von insgesamt EUR 307.965,96 (Vorjahr EUR 115.025,40), davon gegenüber dem Gesellschafter EUR 307.965,96 (Vorjahr EUR 115.025,40). Die Gesellschaft ist über die FM GmbH (51 %) eine indirekte Beteiligung der HSH Nordbank AG, Hamburg/Kiel, und wird in den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss der HSH Nordbank AG, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, zum 31. Dezember 2016 einbezogen. Der Konzernabschluss der HSH Nordbank AG soll entsprechend den gesetzlichen Vorschriften im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Kiel, 13. März 2017 Armin Gebhard Alexander von Drahten Anlagenspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016der HSH Move+More GmbH, Kiel
Wirtschaftliche Grundlagen
Gesellschaftsrechtliche Grundlagen
Anlage 4 Allgemeine Auftragsbedingungen |
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