Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 746873
Eingetragen
1.12.2020
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Verkaufs- und Marketingaktivitäten bezüglich Video- und Telefonkommunikation und dazugehörenden Produkten, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zoom Communications, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zoom Communications, Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZVC Germany GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Bilanz zum 31. Januar 2024

Aktiva

31.1.2024 31.1.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 2.885.648,82 3.274.725,07
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.522.136,59 10.852.921,02
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.852,68 9.939.989,27 37.791,74 10.890.712,76
12.825.638,09 14.165.437,83
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.695.940,88 3.831.869,02
2. Sonstige Vermögensgegenstände 650.877,91 5.346.818,79 2.240.996,60 6.072.865,62
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 13.814.859,22 15.066.434,72
19.161.678,01 21.139.300,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 225.245,24 268.397,39
D. Aktive latente Steuern 30.329,28 0,00
32.242.890,62 35.573.135,56

Passiva

31.1.2024 31.1.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.910.465,31 3.910.465,31
III. Gewinnvortrag 10.920.958,87 9.495.277,46
IV. Jahresüberschuss 2.166.354,33 1.425.681,41
17.022.778,51 14.856.424,18
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 6.002.925,85 5.598.925,48
2. Sonstige Rückstellungen 1.925.091,42 1.786.165,97
7.928.017,27 7.385.091,45
C. Verbindlichkeiten
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 758.824,90 135.725,25
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.983.010,17 12.077.204,21
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.169.097,74 1.112.626,79
- davon aus Steuern EUR 271.751,18 (i. Vj. EUR 474.956,85) -
6.910.932,81 13.325.556,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 381.162,03 0,00
E. Passive latente Steuern 0,00 6.063,68
32.242.890,62 35.573.135,56

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 31.514.829,46 30.684.386,39
2. Sonstige betriebliche Erträge 40.322,83 84.863,30
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 17.901,53 (i. Vj. EUR 84.863,30) -
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.971.607,44 17.865.942,67
b) Soziale Abgaben 1.821.561,42 16.793.168,86 1.902.604,04 19.768.546,71
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.207.964,51 1.780.772,51
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.291.390,13 6.923.353,94
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 95.716,04 (i. Vj. EUR 0,00) -
6. Zinsen und ähnliche Erträge 368.759,53 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 464.867,74 870.895,12
- davon Erträge aus latenten Steuern EUR 36.392,96 (i. Vj. Aufwand EUR 6.063,68) -
8. Ergebnis nach Steuern 2.166.520,58 1.425.681,41
9. Sonstige Steuern 166,25 0,00
10. Jahresüberschuss 2.166.354,33 1.425.681,41

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.2.2023 Zugänge Abgänge 31.1.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 3.890.762,46 0,00 0,00 3.890.762,46
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.510.580,73 1.488.103,83 0,00 13.998.684,56
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.791,74 417.852,68 37.791,74 417.852,68
12.548.372,47 1.905.956,51 37.791,74 14.416.537,24
16.439.134,93 1.905.956,51 37.791,74 18.307.299,70
Kumulierte Abschreibungen
1.2.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres 31.1.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 616.037,39 389.076,25 1.005.113,64
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.657.659,71 2.818.888,26 4.476.547,97
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
1.657.659,71 2.818.888,26 4.476.547,97
2.273.697,10 3.207.964,51 5.481.661,61
Buchwerte
31.1.2024 31.1.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 2.885.648,82 3.274.725,07
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.522.136,59 10.852.921,02
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.852,68 37.791,74
9.939.989,27 10.890.712,76
12.825.638,09 14.165.437,83

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

ZVC Germany GmbH, Karlsruhe (bis 31. März 2023: Köln)

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024 ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 266 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 Abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden zum Teil in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ZVC Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Karlsruhe
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: 746873

Die Gesellschafterversammlung vom 21. März 2023 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrags in Ziffer 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von Köln (Amtsgericht HRB 103853) nach Karlsruhe verlegt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Basis hierfür sind die langfristigen Kundenbeziehungen sowie die Stabilität und die Entwicklungen in der Branche.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen (zwei bis viereinhalb Jahre).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzung betrifft Ausgaben bzw. Einnahmen des Geschäftsjahres, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Der zum 31. Dezember 2023 verwendete Steuersatz beträgt 31,7 %. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Ein Ansatz permanenter Differenzen unterbleibt. In Anwendung von § 274 HGB erfolgt der Ansatz eines Aktivüberhangs latenter Steuern.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäfts- sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Das Abzinsungswahlrecht bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird nicht ausgeübt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, ist, soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert von TEUR 2.886 (i. Vj. TEUR 3.275) resultiert aus einer Verschmelzung der übertragenden Kites GmbH, Karlsruhe, auf die übernehmende Gesellschaft. Die Abschreibung im Berichtsjahr beträgt TEUR 389 (i. Vj. TEUR 389).

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung durch Zugänge in Höhe von TEUR 1.488 und planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.819 auf den ausgewiesenen Wert von TEUR 9.522 (i. Vj. TEUR 10.853) verändert.

Forderungen gegen verbundene und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Gesellschafter und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 225 (i. Vj. TEUR 268) enthalten im Wesentlichen Ausgaben für den zukünftigen Pensionsfonds.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 (i. Vj. TEUR 25) und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 3.910.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen personalbezogene Rückstellungen und Beratungskosten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.169 (i. Vj. TEUR 1.113) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Gehältern sowie Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 2.006 (i. Vj. TEUR 950) und Verbindlichkeiten aus dem Employee Stock Purchase Program (ESPP) in Höhe von TEUR 159 (i. Vj. TEUR 152).

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung sowie die sonstige Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegen bzw. gegenüber Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
Forderungen 4.695.940,88 3.831.869,02
Verbindlichkeiten 3.983.010,17 12.077.204,21

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.925 (i. Vj. TEUR 1.786) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit Personalkosten wie Bonus, Provisionen und Urlaub, für fehlende Rechnungen sowie für Jahresabschluss- und Beratungskosten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 51 (i. Vj. TEUR 92) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten, davon bis 1 Jahr: TEUR 51; 1 - 5 Jahre: TEUR 0; > 5 Jahre: TEUR 0.

Mietverträge wurden aus wirtschaftlichen Gründen abgeschlossen. Risiken liegen in den tatsächlichen oder potenziellen Abflüssen liquider Mittel; Vorteile in der (Weiter-)Nutzung der Vertragsgegenstände.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den Umsatzerlösen handelt es sich ausschließlich um solche mit dem Mutterunternehmen.

Es liegen weder periodenfremde Erträge noch Aufwendungen vor.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Kundenbetreuung 4
Technik 18
Rechtliches 4
Marketing 6
Vertrieb 46
Informationssicherheit 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 86
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 79

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Shane Hugh Crehan Chief Accounting Officer Zoom, Menlo Park/USA
Jeffrey Charles True General Counsel Zoom, San Mateo/USA (bis 5. Dezember 2023)

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich in eigenem Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Für Mitglieder der Geschäftsführung wurden im Berichtsjahr insgesamt keine Bezüge aufgewandt.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der ZVC Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Zoom Video Communications Inc., San Jose/USA, einbezogen. Die Zoom Video Communications Inc. stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Es fanden keine Vorgänge von besonderer Bedeutung statt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.166.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von TEUR 13.087, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden TEUR 0 eingestellt. Auf neue Rechnung werden TEUR 13.087 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Karlsruhe, den 24. Juli 2024

gez. Shane Hugh Crehan

LAGEBERICHT ZUM 31. JANUAR 2024

A.Grundlagen des Unternehmens

1. Kurze Beschreibung der Aktivitäten des Unternehmens während des Geschäftsjahres

Die ZVC Germany GmbH ("die Gesellschaft") wurde am 16. März 2020 in Deutschland als Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz am Friesenplatz 4, 50672 Köln, Deutschland, gegründet. Der Geschäftssitz wurde mit handelsregisterlicher Eintragung vom 31. März 2023 in die Rintheimer Straße 23, 76131 Karlsruhe, Deutschland, verlegt.

Die Gesellschaft befasst sich in erster Linie mit Vertriebs- und Marketingaktivitäten in Bezug auf Video- und Telefonkommunikation und damit verbundene Produkte sowie mit allen damit zusammenhängenden Geschäften. Die Muttergesellschaft des Unternehmens während des Geschäftsjahres ist Zoom Video Communications, Inc. ("Zoom"), die in den Vereinigten Staaten von Amerika eingetragen ist. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 746873 eingetragen.

2. Geschäftlicher Überblick

Die Gesellschaft erbringt für ihre Muttergesellschaft Marketing-Support-Dienstleistungen. Die Dienstleistungen des Unternehmens werden ausschließlich für die Muttergesellschaft erbracht, d.h. Zoom ist der einzige Kunde des Unternehmens und es gibt keine anderen Kunden. Das Unternehmen arbeitet nach einem Kosten-Plus-Modell; die Gesellschaft wird für ihre Dienstleistungen mit einem Kostenaufschlag von 8 % vergütet.

Die Mission von Zoom ist es, eine Unified-Communications-Plattform anzubieten, die Wohlbefinden schafft und die die Art und Weise, wie Menschen interagieren, grundlegend verändert. Zoom beabsichtigt, Menschen durch reibungslose und sichere Video-, Telefon-, Chat- und Inhaltsfreigabe zu verbinden und personalisierte Videoerlebnisse fiir Tausende von Menschen in einem einzigen Meeting über verschiedene Geräte und Standorte hinweg zu ermöglichen. Die Cloudnative-Plattform von Zoom liefert zuverlässige, qualitativ hochwertige Video- und Sprachkommunikation, die einfach zu nutzen, zu verwalten und zu implementieren ist, skalierbar ist und sich leicht in physische Räume und Anwendungen integrieren lässt. Wir glauben, dass eine reichhaltige und zuverlässige Kommunikation zu Interaktionen führt, die mehr Empathie und Vertrauen schaffen. Zoom ist bestrebt, das Vertrauen unserer Kunden zu erfüllen, indem wir eine Kommunikationslösung liefern, die "einfach funktioniert".

Der Eckpfeiler der Zoom-Plattform ist "Zoom Meetings", um den herum Zoom eine ganze Reihe von Produkten und Funktionen entwickelt hat, die den Nutzern ein einfaches, zuverlässiges und innovatives Unified Communications-Erlebnis bieten. Die Nutzer bestehen sowohl aus Gastgebern, die Videokonferenzen organisieren, als auch aus den einzelnen Teilnehmern, die diesen Videokonferenzen beitreten. 2019 brachte Zoom "Zoom Phone" auf den Markt, ein Cloud-basiertes PBX-System (Private Branch Exchange), das eine einzigartige Unified Communications-Plattform schafft. Viele Kunden entscheiden sich auch für die Implementierung von "Zoom Rooms", unserem softwarebasierten Konferenzraumsystem, mit dem Nutzer Zoom-Meetings ganz einfach in ihren physischen Konferenzräumen erleben können. Das Partner-Ökosystem von Zoom, das den App Marketplace und produktinterne Apps umfasst, sowie die Entwicklerplattform helfen Unternehmen dabei, verbesserte Erfahrungen mit Apps von Drittanbietern zu schaffen, um benutzerdefinierte Workflows zu erstellen.

Zoom, als Muttergesellschaft des Unternehmens und rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer des immateriellen Eigentums von Zoom, verkauft an Kunden auf der ganzen Welt und beauftragt verbundene Unternehmen mit der Erbringung von S&M (Vertrieb und Marketing), Support-Services, F&E (Forschung und Entwicklung) und anderen Aktivitäten.

Auf der Grundlage der Art der Verkäufe und anderer Aktivitäten in jedem Land trifft Zoom die geschäftliche Entscheidung, in bestimmten Ländern und Regionen Unternehmen zu eröffnen oder zu gründen. Dies geschieht in erster Linie, um den Bekanntheitsgrad des Produkts zu erhöhen und Märkte in diesen Ländern zu erschließen.

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Zoom. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde die ZVC Germany GmbH von Zoom beauftragt, S&M (Sales & Marketing) Unterstützungsleistungen für Zoom im Hinblick auf den Direktvertrieb von Zoom-Produkten an Kunden in Deutschland zu erbringen.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023/2024 beschäftigte die ZVC Germany GmbH durchschnittlich 86 Mitarbeiter, zum Jahresende 79. Die Aufteilung nach Funktionen innerhalb des Unternehmens ist unten dargestellt:

Abteilung - Funktion Ende des Geschäftsjahres
Sicherheit 1
Kundenbetreuung 4
Technologie 18
Rechtliches 4
Marketing 6
Vertrieb 46
Insgesamt 79

Den Geschäftsführern der Gesellschaft wurde keine Vergütung gezahlt.

4. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen bewirbt die Produkte von Zoom und investiert nicht nennenswert in Forschung und Entwicklung.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Bedingungen

Die Leistung des vielfältigen Kundenstamms der Branche korreliert gut mit den allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das BIP in Deutschland sank im Jahr 2023 mit einer jährlichen Rate von 0,3 %, während die durchschnittliche Inflationsrate bei 5,9 % lag.

Laut einer von Fortune Business Insight veröffentlichten Marktforschungsstudie wird der weltweite Markt für Unified Communication as a Service (UCaaS) von USD 36,33 Mrd. im Jahr 2024 auf USD 107,51 Mrd. im Jahr 2032 anwachsen, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 14,5 %.

In den Jahren bis 2025 wird die Branche voraussichtlich langsamer wachsen als im Jahr 2020. Es wird erwartet, dass sich die Branche den frühen Stadien der Reife nähert, da die Marktchancen knapper werden und sich die Branchenlandschaft der Sättigung nähert. Der weit verbreitete Einsatz von Videokonferenzsoftware während der COVID-19-Pandemie war wahrscheinlich der Vorläufer dieses Trends. Es wird erwartet, dass die Gesamtproduktion der Branche von 2020 bis 2025 mit einer jährlichen Rate von 8,3 % auf USD 11,0 Mrd. ansteigen wird.

Darüber hinaus wird erwartet, dass die Zahl der Marktteilnehmer in den Jahren bis 2025 auf 132 Unternehmen ansteigen wird. Dieses Wachstum dürfte weiterhin von Start-ups dominiert werden, die sich auf Nischen des Marktes fiir Videokonferenz- und Unified-Communications-Software spezialisiert haben; dies dürfte den Wettbewerb um Zoom verstärken.

2. Geschäftsentwicklung

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss sind die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren.

Die Umsatzerlöse stiegen von TEUR 30.684 auf TEUR 31.514 im Jahr 2023/2024, was insgesamt deutlich über den prognostizierten Umsatzerlösen von TEUR 23.981 liegt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 40 sind im Wesentlichen auf Wechselkursgewinne zurückzuführen.

Die Löhne und Gehälter sowie die Sozialabgaben verringerten sich aufgrund des Personalabbaus in Deutschland auf TEUR 16.793.

Die Abschreibungen erhöhten sich deutlich auf TEUR 3.207, da die Serverkapazität im Vergleich zum Vorjahr ganzjährig abgeschrieben wurde.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.291 beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen fiir Miete in Höhe von TEUR 4.738 sowie fiir Werbung/Marketing und Reisekosten in Höhe von TEUR 2.006.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 465 setzen sich im Wesentlichen aus Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag zusammen.

Das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.166 abgeschlossen, der somit ebenfalls deutlich über dem erwarteten Jahresüberschuss von bis zu TEUR 1.776 liegt.

Vermögenslage

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich aus Forderungen gegen Zoom. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen hauptsächlich aus Steuerforderungen (Umsatzsteuer).

Das Eigenkapital erhöhte sich im Laufe des Jahres durch den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr.

Die Steuerrückstellungen umfassen sowohl Körperschaftsteuer als auch Gewerbesteuer. Sonstige Rückstellungen wurden für personalbezogene Aufwendungen und ausstehende Rechnungen gebildet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen Verbindlichkeiten gegenüber Zoom. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich hauptsächlich um Steuerverbindlichkeiten, z. B. aufgelaufene Lohnsteuer.

Finanzlage

Die ZVC Germany GmbH ist aufgrund der konzerninternen Finanzierung auf Basis des Verrechnungspreisabkommens mit der Muttergesellschaft vollständig aus dem operativen Cashflow fmanziert. Es bestehen wie im Vorjahr keine Darlehen von Banken oder anderen Parteien. Die Gesellschaft stellt Zoom ihre monatlichen Aufwendungen nach dem Kosten-Plus-Modell in Rechnung. Zoom überweist dann den Betrag an die Gesellschaft. Im Laufe des Geschäftsbetriebs entstehen bestimmte Aufwendungen, die an Zoom zu zahlen sind; zum Zeitpunkt der Abrechnung werden diese Salden angepasst und ein Nettobetrag wird abgerechnet.

Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage im Berichtsjahr

Die Gesellschaft befindet sich im dritten vollen Betriebsjahr und die ZVC Deutschland GmbH hat in den letzten drei Jahren ein signifikantes Umsatzwachstum erlebt, jedoch wird aufgrund der Reduzierung der geplanten Mitarbeiterzahl nicht erwartet, dass das Wachstum in den kommenden Jahren auf einem so hohen Niveau bleibt.

C.Prognosen, Chancen und Risikobericht

1. Geschäftsprognose und Chancen

Die Chancen der Gesellschaft sind eng mit dem wachsenden wirtschaftlichen Erfolg der Muttergesellschaft Zoom in Deutschland verbunden und von diesem abhängig.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Gesellschaft keine wesentlichen Veränderungen im Personalbestand und rechnet mit Gesamtaufwendungen vor Steuern in Höhe von TEUR 28.881, was einem Rückgang von 1,4% gegenüber dem Berichtsjahr entspricht. Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer werden sich im gleichen Zeitraum voraussichtlich auf TEUR 16.159 belaufen, was einem Rückgang von 3,8% gegenüber dem Berichtsjahr entspricht. Es wird erwartet, dass die Gesellschaft weiterhin einen Aufschlag von 8% auf die angefallenen Kosten erhält. Daraus ergibt sich ein erwarteter Umsatz von bis zu TEUR 31.192 und ein erwarteter Jahresüberschuss vor Steuern von bis zu TEUR 2.679.

2. Risikobericht

Das Unternehmen hat eine Risikomanagementpolitik entwickelt und umgesetzt, die wesentliche Risiken aufzeigt, die die Existenz des Unternehmens bedrohen können. Diese Politik wird überprüft, um sicherzustellen, dass das Management die Risiken durch einen ordnungsgemäß festgelegten Rahmen kontrolliert. Das Unternehmen hat die wichtigsten Risiken identifiziert und Maßnahmen zur Risikominderung in den Bereichen Geschäft, Projektdurchfiihrung, Veranstaltungen, Finanzen, Personal, Umwelt und Einhaltung von Vorschriften formuliert.

Das Unternehmen stützt sich auf den Risikomanagementmechanismus der Muttergesellschaft Zoom. Die Ziele der Risikomanagementphilosophie von Zoom sind im Folgenden aufgeführt.

a)

Identifizieren der Risiken von Zoom und sicherstellen, dass Risikoprofile und -pläne der Risikobereitschaft entsprechen.

b)

Optimierung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses, um dem Management zu helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Kontrolle und Koordination der Risikotätigkeiten auszuüben; und

c)

Unterstützung bei der Erreichung der Ziele von Zoom, indem sichergestellt wird, dass Risiken in der Strategie angemessen berücksichtigt werden, einschließlich ihrer Identifizierung, Bewertung, Überwachung und Berichterstattung.

Zoom verfolgt strategische Planungsaktivitäten durch eine kollaborative Risikomanagement-Umgebung, die proaktiv Unternehmensrisiken mit dem Management und den Risikoverantwortlichen identifiziert und priorisiert.

Da das Unternehmen die Muttergesellschaft als einzigen Kunden hat, ist sein Risikoprofil vollständig von den Risiken abhängig, denen Zoom ausgesetzt ist. Zu den Hauptrisiken von Zoom, die sich auch auf das Unternehmen auswirken können, gehören insbesondere die folgenden Risiken, die nachstehend in absteigender Reihenfolge ihrer potenziellen Auswirkungen auf das Unternehmen aufgeführt sind:

Risiken im Zusammenhang mit dem Geschäft von Zoom und der Branche: Das Geschäft hängt von der Fähigkeit von Zoom ab, neue Kunden und Gastgeber zu gewinnen und die Beziehung zu Kunden und Gastgebern aufrechtzuerhalten und auszubauen, einschließlich des Upsellings zusätzlicher Produkte an bestehende Kunden und des Upgrades von Gastgebern auf einen kostenpflichtigen Zoom-Meetingplan.

Risiken im Zusammenhang mit Gesetzen und Vorschriften: Die tatsächliche oder wahrgenommene Nichteinhaltung von geltenden und sich entwickelnden Gesetzen, Vorschriften, Standards, Richtlinien und vertraglichen Verpflichtungen in Bezug auf Datenschutz, Datensicherheit und Informationssicherheit durch Zoom, Kunden, Partner oder Lieferanten könnte dem Ruf und dem Geschäft von Zoom schaden oder Zoom erheblichen Geldstrafen und Haftungen aussetzen.

Risiken in Bezug auf geistiges Eigentum: Zoom ist derzeit und möglicherweise auch in Zukunft Gegenstand von Ansprüchen auf geistige Eigentumsrechte und anderen Rechtsstreitigkeiten, die sich im Falle eines negativen Ausgangs nachteilig auf das Geschäft auswirken könnten.

Allgemeine Risikofaktoren, wie z. B. Schätzungen der Marktchancen von Zoom und Prognosen des Marktwachstums, können sich als ungenau erweisen, und selbst wenn der Markt, in dem Zoom konkurriert, das prognostizierte Wachstum erreicht, wächst das Geschäft möglicherweise nicht mit ähnlichen Raten, wenn überhaupt.

Jüngste Veränderungen der makroökonomischen Bedingungen, wie hohe Inflation, ein rezessives Umfeld und Währungsschwankungen, können zu Unsicherheiten für das Geschäft von Zoom führen. Während Zoom weiterhin ein Umsatzwachstum verzeichnet, können die hohe Inflation und die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich des aktuellen und zukünftigen politischen und wirtschaftlichen Umfelds die zukünftige Nachfrage nach Abonnements für die Unified Communications-Plattform von Zoom beeinträchtigen. Ein Rückgang der Nachfrage nach den Dienstleistungen von Zoom könnte die Fähigkeit der Gesellschaft beeinträchtigen, seine Marketing- und Vertriebskapazitäten zu entwickeln und zu erweitern, was sich negativ auf die Wachstumsfähigkeit der Gesellschaft auswirken könnte.

 

Köln, 24. Juli 2024

gez. Shane Hugh Crehan

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ZVC Germany GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZVC Germany GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZVC Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 24. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Obergarz, Wirtschaftsprüfer

Offermann, Wirtschaftsprüferin

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