Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 79275
Vorher
PROVISTA Vierhundertvierundvierzigste Verwaltungsgesellschaft mbHCONSOLIDA GmbHT. Port Consolida GmbH
Eingetragen
16.3.2001
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mike Harras Port
seit 13.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Mike Port
Hamburg
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

T. Port GmbH

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Konzernlagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Als Hamburger Traditionsunternehmen im Fruchtimport versorgen wir europaweit den Groß- und Einzelhandel mit Obst und Gemüse von allen Kontinenten der Welt. Eine enge Zusammenarbeit und faire Partnerschaften mit den besten Erzeugern aus aller Welt zählen ebenso zu unserem Erfolgsrezept für frische Premium-Früchte wie Effizienz, kurze Wege und ein starkes Qualitätsmanagement entlang der gesamten Lieferkette. Eine stetig wachsende Nachhaltigkeitsabteilung sowie Aufstockung unserer Marketingabteilung setzen weitere Akzente in einem Markt, der sich mehr und mehr an Nachhaltigkeitszielen orientiert.

Unter der Firmengruppe vereinen wir fünf spezialisierte Tochterfirmen: Port International Fruit GmbH, Port International European Sourcing GmbH, Port International Bananas GmbH, Port International Organics GmbH und Port International Dutch Growers B.V. Als Komplettlieferant kann unsere Firmengruppe unsere Kunden aus einer Hand rund um die Uhr mit Obst und Gemüse aus der ganzen Welt beliefern - und zwar wettbewerbsfähig.

II. Wirtschaftsbericht

Entwicklung der Gesamtwirtschaft in der Branche

Das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde in der Obst- und Gemüsebranche erneut stark von extremen klimatischen Bedingungen beeinflusst, ähnlich den vorangegangenen Jahren, jedoch mit zusätzlichen Herausforderungen. Extreme Wetterereignisse wie Kälteeinbrüche, Frost, Überschwemmungen, Dürreperioden und ungewöhnlich hohe Temperaturen prägten das Jahr. Besonders hervorzuheben ist, dass sowohl Wassermangel zu Saisonbeginn als auch Überflutungen gegen Ende der Saison zu vielfältigen Problemen führten. Der Süden Europas, einschließlich Gebiete wie die Peloponnes in Griechenland, Murcia und zentrale Regionen Italiens, erlebte im Oktober 2021 überdurchschnittliche Niederschläge, gefolgt von einer anhaltenden Hitzewelle von April bis September 2022. Diese Wetterextreme hatten gravierende Auswirkungen auf die Ernten und störten die normalen Handelsströme erheblich.

Darüber hinaus führte der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zu einer Verknappung von Rohstoffen und einem unvorhersehbaren Anstieg der Produktionskosten. Die Ukraine, als bedeutender Produzent im landwirtschaftlichen Sektor, spielte hier eine zentrale Rolle. Diese Entwicklungen resultierten in einer enormen Herausforderung für die Kostenkontrolle innerhalb der Branche. Der Krieg in der Ukraine, die Unruhen um zeitweise stark gestiegene Energiekosten und die Inflation haben leider die Notwendigkeit günstiger Preise in den Fokus gerückt. Die Einzelhändler stehen somit wieder im Wettbewerb, den Konsumenten günstige Nahrungsmittel anzubieten. Diese unruhige, dynamische Phase bremst nachhaltige Vorhaben und verschiebt Prioritäten. Wir sind überzeugt davon, dass früher oder später weitere ausgereifte Nachhaltigkeitskonzepte direkt in unserem Geschäft vorausgesetzt und vorangetrieben werden. Wir sehen jedoch aktuell eine Phase der Passivität aufgrund des Fehlens gesetzlicher Vorgaben in punkto Klimaschutz, z. B. bzgl. der Einigung zum Green Claim. Dadurch werden Nachhaltigkeitsziele on hold gesetzt und bspw. der Begriff Klimaneutralität erfährt eine negative Wirkung. Wir setzen trotzdem den bereits eingeschlagenen Weg als Vorreiter für viele nachhaltige Themen fort. Wir sehen uns darin bestärkt, dass wir bereits einen weiten Weg in Nachhaltigkeitsthemen zurückgelegt haben.

Insgesamt ließ sich feststellen, dass die rapide gestiegenen Kosten aufgrund des Krieges größtenteils nicht an die Kunden weitergegeben werden konnten, besonders bei Festpreislieferverträgen, was erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich war. Die Obst- und Gemüsebranche stand somit vor einer Reihe von beispiellosen Herausforderungen, die eine flexible und vorausschauende Anpassung der Geschäftsstrategien erforderten.

Die Handelslandschaft in den Jahren 2022 und 2023 zeigte sich weiterhin beeinflusst von den Herausforderungen, die bereits zuvor durch Engpässe in der Schifffahrt und steigende Kosten in der gesamten Lieferkette aufgekommen waren. Diese Entwicklungen machten die Aufrechterhaltung des Handels mit der bisherigen Effizienz zunehmend komplex und führten zu einer Verschärfung des Wettbewerbs. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben wir weiterhin auf unsere bewährten langjährigen Verbindungen gesetzt und unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, auch unter schwierigen Bedingungen effektive Lösungen zu entwickeln.

Ein bemerkenswerter Trend war die zunehmende Bedeutung sozialer Kriterien bei der Beschaffung im Einzelhandel. Der Einzelhandel hat verstärkt damit begonnen, die Lieferkette detailliert zu analysieren und sich der Produktion so weit wie möglich anzunähern, um eine optimale logistische Struktur für die Versorgung und die Zusammenarbeit mit Partnern zu schaffen. In diesem Kontext haben wir unsere Rolle als Berater in den Bereichen neuer Sorten, Verpackungslösungen und Nachhaltigkeitsstrategien verstärkt. Darüber hinaus wurde großen Wert auf soziale Kompetenz gelegt, was zur Zertifizierung der Produkte in verschiedenen Bereichen führte. Zertifizierungen wie Grasp, Rainforest Alliance (RFA), WWF oder Fairtrade setzen sich alle für soziale Gerechtigkeit ein. Dabei war es entscheidend, den Ansatz und die Umsetzung jeder Zertifizierung kritisch zu überprüfen. Es bleibt eine Herausforderung, diese sozialen Engagements, die oft mit höheren Kosten verbunden sind, mit dem Preisdruck zu vereinbaren, der durch die wirtschaftliche Instabilität infolge der andauernden globalen Unsicherheiten entsteht.

Generell ist zu beobachten, dass der Einzelhandel Nachhaltigkeitsthemen nach wie vor einfordert. Das Lieferkettengesetz bzw. Studien wie die des IDH haben das Thema "Living Wage" bei einigen Einzelhändlern zu einer Lieferbedingung gemacht. Dieses soziale Kriterium führt auch dazu, dass viele Organisationen, die Nachhaltigkeitssiegel vergeben, ihre Regularien angepasst und die Stärken herausgestellt haben. Ferner ist das Thema Klimaschutz nach wie vor in allen Medien prominent, die Umsetzung auf eine klare, einheitliche Darstellung im Zusammenhang mit dem Begriff "klimaneutral" erweist sich aber als komplex und herausfordernd, da es keine gesetzlichen Vorgaben gibt.

Produkt- und Sortimentspolitik

Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat unser Unternehmen die Strategie der Produkt- und Sortimentspolitik angepasst, um auf die veränderten Marktbedingungen und Herausforderungen zu reagieren. Im Fokus stand dabei die Erweiterung unserer Produktvielfalt und die Diversifikation unserer Lieferantenbasis, mit einem besonderen Augenmerk auf die Stärkung der direkten Zusammenarbeit mit den Produzenten. Durch eine intensivere Betreuung und Unterstützung der Produzenten vor Ort konnten wir unser Angebot an Premiumprodukten und Nischenartikeln weiter ausbauen und in unser allgemeines Produktportfolio integrieren.

Angesichts der zunehmenden Volatilität des Marktes und der extremen Wetterereignisse, die die Produktion beeinträchtigen, sind wir uns der Risiken bewusst, die mit unserer Positionierung direkt an der Produktion verbunden sind. Die Notwendigkeit von Vorleistungen und eine intensivere Lieferantenbetreuung zur Risikokontrolle haben uns dazu veranlasst, unsere strategische Ausrichtung weiterhin auf die Bildung von Allianzen sowie den Aufbau langfristiger Partnerschaften und Beteiligungen in der Produktion zu konzentrieren. Insbesondere der Vertragsanbau spielt eine entscheidende Rolle bei der Übernahme von Produktionsrisiken und der Sicherung unserer Versorgungskette.

Um unsere Ziele effektiv zu verfolgen und die durch gesetzliche Einschränkungen bedingte eingeschränkte Reisetätigkeit auszugleichen, haben wir unsere Präsenz in Europa durch die Einrichtung mehrerer Repräsentanzen verstärkt. Diese lokalen Büros ermöglichen es uns, enger mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten und Markttrends sowie Produktionsbedingungen vor Ort genau zu beobachten.

Im Laufe des Jahres 2022/2023 haben wir unser Engagement im Handel mit einer Vielzahl von Obst- und Gemüsesorten fortgesetzt. Unsere Hauptzielgruppen bleiben Einzelhändler sowohl im Inland als auch im Ausland, ergänzt durch Kunden aus der Gastronomie, dem Großhandel und der Industrie. Durch diese strategische Ausrichtung sichern wir einen breiten und diversifizierten Kundenmix, der uns hilft, die Risiken zu streuen und auf die sich ändernden Bedürfnisse des Marktes flexibel zu reagieren.

Zielkundschaft sind Einzelhändler in der EU.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2022/2023 sah sich die Port-Gruppe mit den Herausforderungen einer anhaltenden globalen Inflation konfrontiert, die die Kostenstrukturen in der gesamten Lieferkette beeinflusste. Trotz dieser widrigen Umstände gelang es dem Unternehmen, seine Umsätze zu stabilisieren und in einigen Bereichen sogar zu steigern, indem es seine Bemühungen zur Erweiterung des europäischen Kundenstamms fortsetzte und die Marktdurchdringung verbesserte.

Die Inflation wirkte sich insbesondere auf die Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik aus, was zu erhöhten Preisen für die Endverbraucher führte. In diesem herausfordernden Umfeld reagierte Port International mit der Optimierung seines Produktportfolios, indem es verstärkt auf Produkte mit höheren Margen setzte und das Standardsortiment weiter diversifizierte.

Um die Kundenbindung zu stärken und den Absatz zu fördern, intensivierte das Unternehmen seine Bemühungen um eine verbesserte Qualitätskontrolle, indem es verstärkt auf internes Qualitätsmanagement-Personal an seinen Logistikstandorten setzte, anstatt auf externe Dienstleister. Diese Strategie führte zu einer höheren Kundenzufriedenheit und trug zu kontinuierlichen Absatzsteigerungen bei.

Durch organisatorische Anpassungen konnte Port International das Cross-Selling innerhalb seines Produktportfolios exponentiell steigern. Dies half dem Unternehmen, seine Umsätze in einem Marktumfeld zu steigern, das durch Unsicherheit und steigende Preise gekennzeichnet war.

Das Unternehmen setzte weiterhin auf die Entwicklung seiner Kundenstruktur und die Konsolidierung der erschlossenen Märkte, um seine Marktposition zu stärken. Durch die effizientere Nutzung von Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe arbeitete Port International daran, seine Betriebskosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Diese Maßnahmen waren entscheidend, um die Inflationsdruck zu bewältigen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition des Unternehmens zu verbessern.

Trotz der Herausforderungen durch die Inflation und den damit verbundenen steigenden Kosten konnte Port International seine Strategie erfolgreich anpassen, um seine Umsätze zu stabilisieren und langfristiges Wachstum zu sichern. Diese Anpassungsfähigkeit unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gegenüber externen Schocks und positioniert es gut für zukünftige Erfolge.

Es ist unser Ziel, uns als strategischer Beschaffungspartner zu etablieren und unsere weltweite Expertise und Flexibilität weiter auszubauen und in Partnerschaften einzubringen. Die Entwicklung geht in die Entwicklung von echten Partnerbetrieben unter dem übergeordneten Begriff Partner Farming.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gruppe ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Forderungen werden über ein regelmäßiges Mahnwesen überwacht und durch Versicherungen abgedeckt.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt 54,64 % und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die sonstigen Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen in Höhe von TEUR 3.046 (Vorjahr TEUR 2.280) sowie Kosten für Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 833 (Vorjahr TEUR 1.138). Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 20,20 % gestiegen. Der Rohertrag ist von TEUR 24.335 auf TEUR 31.027 gestiegen. Die Umsatzrentabilität liegt bei 1,84 % (Vorjahr 1,18 %).

Unsere Ertragslage ist durch unsere starke Marktposition des Direktgeschäfts geprägt. Insgesamt wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Unternehmensgruppe ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.853 (Vorjahr TEUR 3.111) erzielt.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war das gesamte Geschäftsjahr sichergestellt.

Das Unternehmen finanziert sich über Banken, da durch die Verschiffung teilweise Zeiträume von ca. 12 Wochen überbrückt und somit vorfinanziert werden müssen.

Längerfristige Devisentermingeschäfte wurden nicht vorgenommen.

Investitionen

Im Berichtsjahr nahm die Firma keine Investitionen vor.

Wichtige Vorgänge während des Geschäftsjahres

Wichtige und noch laufende Projekte sind die weitere Verbesserung der Abläufe, Optimierung interner Prozesse, Modernisierung des EDV-Systems, Digitalisierung und die damit einhergehenden Aufwendungen, die ergebniswirksam waren. Mobiles Arbeiten führt zu einer hybriden Struktur, der Arbeitsmarkt ist nicht mehr nur auf den Standort beschränkt. Dadurch besteht die Möglichkeit, auf der vorhandenen Fläche weiter zu wachsen. Remote Arbeitsplätze auf der ganzen Welt sind somit nun auch in den verschiedenen Repräsentanzen umsetzbar.

III. Nachtragsbericht

Es haben sich keine berichtspflichtigen Ereignisse ergeben.

Laufende Rechtsstreitigkeiten

Nicht vorhanden und nicht zu erwarten.

IV. Prognose

Die Entwicklungen in der Branche, verbunden mit der Nachfrage des Einzelhandels, eine kurze, zuverlässige und nachhaltige Supply Chain inklusive direkter Anbindung an die Produktion abzubilden, haben uns veranlasst, unsere Beschaffungsstruktur weiter anzupassen. Um die langfristige und kontinuierliche Lieferfähigkeit mit nachhaltiger Ware auf ein festes Fundament zu stellen, werden wir unser eigenes Büro im Ursprung Peru fortführen und mit den Lieferanten, die über Jahre zuverlässig und qualitativ hochwertig geliefert haben, exklusive Partnerschaften im Rahmen unseres Exclusive-Partner-Farm-Programms eingehen.

Durch die verstärkte Präsenz von Bio- und Bio-Fairtrade-Ware im LEH kommt das Thema fairer Handel zwar mehr und mehr bei den Verbrauchern an, da aber die Beschaffungsmöglichkeiten bei Bio-Fairtrade- und auch konventioneller Fairtrade-Ware sehr kompliziert sind (begrenzte Anbaumöglichkeiten, Risiko Rückstände, kleinbäuerliche Strukturen), sind größere Zuwachsraten zu wirtschaftlich und qualitativ annehmbaren Bedingungen nur eingeschränkt möglich. Durch die Preissenkungen im Bereich Bio- und Bio Fairtrade Ware für das Jahr 2024 gibt es Hoffnung, dass die Absätze nach einem schwachen 2023 steigen werden. Abzuwarten bleibt, ob der Einzelhandel diese Preissenkungen an den Endkonsumenten weitergibt oder nicht. Wir werden bestehende und neue Anbaugebiete bereisen, Veränderungen wahrnehmen und bei Bedarf unsere Lieferantenstruktur anpassen. Hierbei werden wir auf die Einhaltung der Living-Wage-Kriterien, auf Klimabedingungen und politische Stabilität in den Anbauländern achten.

Trotz des Wettbewerbs haben wir in Zeiten der Unruhe und des schnellen Wandels unsere Stärke und Flexibilität in der zuverlässigen Belieferung unter Beweis stellen können. Hinzu kommt, dass die Öffentlichkeit auf gesunde Ernährung achtet. Dies ist ein Trend, der dem Gesamtabsatz für Obst und Gemüse zugutekommt. Die Preise für Bananen (Bio, Bio-Fairtrade und konventionell) sind in allen unseren Verkaufsmärkten gefallen (teilweise bis zu 10 %). Dies kann einen positiven Effekt auf die Verkäufe haben, da es sich bei Bananen um ein sog. "Commodity" Produkt handelt und dieses stark preisabhängig ist. Abzuwarten bleibt, ob der Einzelhandel diese Preissenkungen weitergibt. Bei steigenden Absätzen könnte dennoch ein Umsatzanstieg für das Geschäftsjahr 2023/24 erwartet werden. Sollte sich der Absatz nicht wie angestrebt erhöhen, kann man von einem ähnlichen Umsatzniveau wie 2022/2023 ausgehen. Uns ist es gelungen, weitere vielversprechende Kunden in unser Portfolio aufzunehmen, welche ein langfristiges Mengenwachstum in Aussicht gestellt haben.

Angesichts der Ereignisse der Jahre 2022 und 2023 und der Trends in der Obst- und Gemüsebranche in Europa passt sich die Strategie der direkten Beschaffung von Produzenten zunehmend an, um der Produktion näher zu kommen, ohne die eigenen Kernkompetenzen zu verlieren. Der Lebensmitteleinzelhandel legt immer größeren Wert auf Transparenz und Nachhaltigkeit in der Beschaffungskette. Klimaschutz und nachhaltige Praktiken gewinnen weiter an Bedeutung und werden zu entscheidenden Faktoren in der Lieferkette.

Die Sicherstellung der Supply Chain wird vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Produktionsengpässe, die nahezu ausschließlich auf klimatische Veränderungen zurückzuführen sind, immer wichtiger. Die Diversifikation über mehrere Produktionsländer hinweg wird unerlässlich, um auf diese Herausforderungen zu reagieren und eine kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten, insbesondere bei teilweisem oder vollständigem Ausfall von Ernten.

Die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit und eines intensiven Informationsaustauschs mit Produzenten ab dem Zeitpunkt der Blüte bzw. Aussaat steigt. Der Klimawandel erschwert die Vorhersage und Einhaltung langfristiger Verträge zunehmend. Eine intensivere Fokussierung auf Klimaschutzmaßnahmen ist unabdingbar, da gesellschaftliches Bewusstsein und Handeln noch nicht ausreichend sind. Die Pflege von Beziehungen zu Produktionspartnern gewinnt angesichts einer schrumpfenden Marktdichte zunehmend an Bedeutung.

Port International ist bestrebt, seine Produktion diversifizierter zu gestalten und die Zusammenarbeit mit Produzenten zu vertiefen, um sich auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten und eine nachhaltige Versorgung des Einzelhandels sicherzustellen. Trotz intensiven Wettbewerbs setzt das Unternehmen auf Flexibilität, Innovation und Schnelligkeit als Schlüssel zu Wettbewerbsvorteilen.

Die postpandemische Lage und die inflations- sowie kriegsbedingten Herausforderungen erfordern eine hohe Diversifikation, um plötzlich auftretenden Schwierigkeiten entgegenzuwirken. Die Konzentration auf Produktionsnähe und Qualitätsmanagement ist entscheidend, um Qualität und Liefertreue zu gewährleisten. Trotz einer gewissen Lockerung der Null-Toleranz-Mentalität aufgrund der Pandemie wird weiterhin eine hohe Qualität und Genauigkeit in der Lieferung erwartet. Die Suche nach alternativen Produktionsstätten, um das Unternehmen breiter aufzustellen, ist in vollem Gange.

Die Entwicklung der Jahreszeiten und deren Einfluss auf Konsum, Produktion und Qualität bleiben abzuwarten. Die Fähigkeit, diese Faktoren vorauszusehen, wird entscheidend für das wirtschaftliche Ergebnis und die Lieferleistung gegenüber den Kunden sein. Qualitätsmanagement wird zunehmend wichtiger, da die Anforderungen stetig steigen. Der intensive Preiskampf lässt nur begrenzten Spielraum. Bei Auftreten von Engpässen kann es zu weitreichenden Preisvolatilitäten kommen. Die Präsenz vor Ort in den Produktionsgebieten und vertraglich gesicherte Produktionen werden immer wichtiger.

Schiffsverspätungen und geopolitische Konflikte haben zu einem deutlichen Anstieg der Erzeugerpreise geführt, was sich wiederum spürbar auf die Einstandspreise auswirkt. Diese Entwicklungen beeinflussen direkt die Rentabilität unserer Branche, da höhere Kosten zwangsläufig auf die Endpreise für die Verbraucher umgelegt werden müssen. Die resultierenden Kostensteigerungen schmälern die Gewinnmargen und setzen die Unternehmen unter Druck, ihre Preismodelle zu überdenken und Effizienzsteigerungen entlang der gesamten Lieferkette zu implementieren, um die finanzielle Belastung zu minimieren.

V. Voraussichtliche Entwicklung - Chancen und Risiken

Im Frischfruchtbereich stellen wir als Pionier und einer der führenden Beschaffer im Bereich Bio und Fairtrade fest, dass die Kostensteigerungen entlang der Lieferkette im Jahr 2022/23 dafür gesorgt haben, dass der allgemeine Absatz für Bananen nicht angestiegen ist. Zudem hat das Jahr 2023 durch das Wetterphänomen "el niño" für sehr schwankende Qualitäten in der ersten Hälfte des Jahres gesorgt. Viele Produzenten beklagten sich über verlorene Produktion, schlechte Produktivität und Ernteausfälle. Da die Bananenpflanze eine sehr sensible ist, haben zu viel oder zu wenig Regen große Auswirkungen auf die Qualität der Frucht. El niño bringt in Süd-Amerika zu viel Regenfälle und in Zentral-Amerika zu wenig. Durch dieses Wetterphänomen haben wir hohe Reklamationsschäden gesehen und der Absatz der Bananen (insbesondere Bio) ist gesunken, da die Kunden die optisch nicht ansprechenden Bananen nicht kaufen.

Es ist wegen der Inflation und gestiegener Kosten auch für das übrige Obst- und Gemüsesortiment bzw. für Lebensmittel allgemein damit zu rechnen, dass Konsumenten bewusster einkaufen werden. Sollten sich Preissenkungen im Einzelhandel realisierbar machen, ist damit zu rechnen, dass sich der Absatz wieder vollständig erholt. Dies hängt von vielen Faktoren ab wie z. B. Preisdifferenzen zwischen Preiseinstiegsbanane und Bio- bzw. Bio-Fairtrade-Banane, aber auch dem Preisvergleich zu anderen Obstsorten bzw. in welcher Weise sich der Einkaufskorb insgesamt verschiebt.

Ob zunehmende Dürren, Überschwemmungen oder langfristige Klimaveränderungen die Produktionsbedingungen in bestimmten Anbauregionen nachhaltig verändern, können wir heute noch nicht sagen, aber sicher ist, dass die Landwirtschaft weltweit vor wachsenden Herausforderungen steht. Für das erste halbe Jahr erwarten wir ruhigeres Wetter als noch in 2023 und kontrollierte Regenfälle. Ob sich "el niño" in diesem Jahr noch einmal von der heftigen Seite zeigt, bleibt abzuwarten, aber wir sind gut vorbereitet und unsere Produzenten haben alle nötigen Maßnahmen zur Eindämmung potenzieller Schäden eingeleitet (z. B. Drainage Systeme).

Den bisherigen Erfolg unseres ganzheitlich durchdachten Konzepts des Klimaschutzes über den Absatz von Obst und Gemüse unter der nachhaltigen Marke BE CLIMATE sehen wir für 2024 gehemmt. Durch den öffentlichen Shitstorm in beinahe allen EU-Ländern und der immer lauter werdenden Kritik an dem Begriff und dem Konzept "Klimaneutral" erwarten wir Umsatzrückgänge. Viele Einzelhändler wollen Produkte mit diesem Konzept vorerst nicht weiterverkaufen, um sich öffentlich nicht angreifbar zu machen. Da wir weiterhin von dem Konzept und der Marke überzeugt sind, werden wir uns in die Richtung der CO 2 Reduktion bewegen, was ohnehin ausgesprochenes Ziel ist.

Unser Fokus wird auf weitere Reduktionsprojekte entlang der Lieferkette abzielen, und wir hoffen, dass Europa sich so schnell wie möglich einigen wird, um die heftig diskutierten unterschiedlichen Klimaschutz- bzw. Nachhaltigkeitsanstrengungen mit fachlicher Kompetenz unter einen Hut zu bringen. Nur so wird es gelingen, die heftigen (und zum Teil schädlichen) Diskussionen um den Begriff Klimaneutralität herum in den Griff zu bekommen. Bis dahin werden wir uns dafür einsetzen, dass alle unsere Partner entlang der Lieferkette auch ohne diese gesetzlichen Vorgaben den nachhaltigen Weg fortsetzen.

Unser Ziel ist es ebenfalls im Jahr 2024 weitere Grundsteine für unser "Exclusive Partner Farm" Konzept zu legen, um im Laufe des Jahres oder im Laufe der nächsten Jahre weitere gewinnbringende Produzenten langfristig mit deren Produktion an uns zu binden. Dieses Konzept soll unsere Position gegenüber dem Einzelhandel festigen und uns nicht austauschbar machen. Durch langfristige Partnerschaften lassen sich ebenfalls Reduktionsprojekte umsetzen und den nachhaltigen Anbau weiter vorantreiben. Zudem gewinnen wir so das Vertrauen unserer Produzenten und werden exklusiver Vermarkter ihrer Ware. So erschaffen wir einen Mehrwert auf beiden Seiten und agieren als "Produzent", was immer mehr vom Einzelhandel gefordert und gefördert wird.

Die präzise Arbeit und eine Vorreiterrolle in Bezug auf Transparenz und Partnerfarming bieten unserem Unternehmen im wirtschaftlichen Kontext zahlreiche Chancen, bergen jedoch auch gewisse Risiken. Durch die transparente Darstellung unserer Lieferkette können wir uns als verantwortungsbewusstes und ethisches Unternehmen positionieren. Dies stärkt nicht nur das Vertrauen und die Loyalität unserer Kunden, sondern schafft auch Wettbewerbsvorteile, da wir höhere Preise für unsere nachhaltig produzierten Produkte rechtfertigen können. Gleichzeitig fördert die enge Zusammenarbeit im Rahmen des Partnerfarmings nachhaltige Anbaumethoden, verbessert die Produktqualität und steigert die landwirtschaftliche Produktivität und Umweltverträglichkeit. Zudem erhöht der Aufbau eines Netzwerks zuverlässiger Partnerfarmen die Widerstandsfähigkeit unserer Lieferkette gegenüber Störungen.

Allerdings führen diese Maßnahmen auch zu einer Kostensteigerung durch erhöhte Anforderungen an Technologien, Schulungen und Überwachungssysteme, was kurzfristig unsere Gewinnmargen belasten könnte. Zudem hängt der Erfolg des Partnerfarmings stark von der Kooperationsbereitschaft und Fähigkeit der Partner ab, sich an die vereinbarten Standards zu halten. Eine Nichtbefolgung könnte die Qualität und das Ansehen unserer Produkte gefährden. Darüber hinaus könnten die sich ständig ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen zusätzliche Anpassungen in unserer Geschäftspraxis erfordern, was weitere Kosten und Anpassungsbedarf nach sich ziehen könnte.

Trotz dieser Herausforderungen bietet die Betonung auf Transparenz und Partnerfarming eine bedeutende Gelegenheit, unser Unternehmen als Marktführer in der Nachhaltigkeit zu positionieren und neue Märkte sowie Kundensegmente zu erschließen. Es bleibt jedoch entscheidend, dass wir proaktiv Risiken managen und sicherstellen, dass die Investitionen in diese Bereiche wirtschaftlich tragfähig bleiben.

Die enge Bindung an die Produktion und die exklusive Vermarktung spezifischer Erzeuger repräsentieren signifikante und nachhaltige Wachstumschancen. Allerdings steigt mit diesen Chancen auch die Verantwortung, und finanzielle Risiken bei Fehlentscheidungen übertreffen jene traditioneller Handelsrollen. Die Marktbedingungen werden weiterhin Wachstumsmöglichkeiten aufzeigen, wobei eine kontinuierliche Konsolidierung und Kostenkontrolle erforderlich sind. Die Globalisierungsstrategien des Lebensmitteleinzelhandels bieten zahlreiche Chancen, vorausgesetzt, es wird genügend Flexibilität und Engagement bewiesen.

Unser Fokus liegt auf der Festigung bestehender Kundenbeziehungen und der Optimierung interner Prozesse, um als agiler und effizient organisierter Partner sowohl im Handel als auch in der Produktion auf internationaler Ebene zu agieren. Dabei ist die sorgfältige Auswahl der richtigen Partner entscheidend.

Ein zentrales Risiko stellt die Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Produkte dar, wobei klimatische Extremsituationen langfristige Festpreisgeschäfte zunehmend erschweren. Es ist notwendig, sich auf mehrere Herkünfte für dasselbe Produkt zu stützen, um Versorgungssicherheit bei Engpässen zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit Produktionsbetrieben wird künftig an Bedeutung gewinnen, muss jedoch mit dem Handel koordiniert sein, da alternative Absatzmärkte zu akzeptablen Preisen zunehmend fehlen.

Unsere Unternehmenspolitik bleibt darauf ausgerichtet, nur jene Mengen zu beschaffen, die wir in einem risikomanagebaren Rahmen absetzen können. Der Trend zu vollständiger Transparenz in der Lieferkette entspricht unserer Strategie und findet Anklang im Einzelhandel, der eine enge Anbindung an die Produktion sowie eine optimale Versorgungsstruktur und deren Partner wünscht. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle, ergänzt durch die entsprechende Zertifizierung der Produkte.

Wir planen für 2024 eine moderate Mengensteigerung aufgrund der gezeigten Performance und Wettbewerbsfähigkeit. Somit erwarten wir eine gleichbleibende- oder leichte Steigerung der Umsatzerlöse (aufgrund der gesunkenen Preise). Es wird ein gesteigerter EBIT angestrebt, der jedoch stark von variablen Einflüssen wie z. B. Politik, Klimabedingungen (Qualitäten) und Rohölpreisen abhängig ist. Letztere können wir mit unseren Reedern nicht absichern, da entsprechende Schiffsführer allen Charterern diese Möglichkeit nicht gewähren.

 

Hamburg, 3. Mai 2024

T. Port GmbH

gez. Mike Port, Geschäftsführer

Konzernbilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.774.132,29 1.190.529,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.214.540,50 520.193,25
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.214.540,50 520.193,25
II. Sachanlagen 554.091,79 664.836,10
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 554.091,79 664.836,10
III. Finanzanlagen 5.500,00 5.500,00
1. Genossenschaftsanteile 5.500,00 5.500,00
B. Umlaufvermögen 50.002.883,57 47.838.881,05
I. Vorräte 10.626.372,12 9.043.909,34
1. fertige Erzeugnisse und Waren 7.374.094,59 6.932.289,14
2. geleistete Anzahlungen 3.252.277,53 2.111.620,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 30.194.284,16 29.655.070,74
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.281.915,18 22.645.981,92
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.912.368,98 7.009.088,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.182.227,29 9.139.900,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 51.777.015,86 49.029.410,40

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 28.291.021,58 25.350.672,07
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 195.032,27 195.032,27
III. Gewinnrücklagen 3.849.534,01 3.849.534,01
1. andere Gewinnrücklagen 3.849.534,01 3.849.534,01
IV. Bilanzgewinn 13.923.925,44 9.964.982,13
V. Nicht beherrschende Anteile 10.297.529,86 11.316.123,66
B. Rückstellungen 10.208.009,63 8.559.491,36
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 20.316,00
2. Steuerrückstellungen 833.491,13 1.138.317,72
3. sonstige Rückstellungen 9.374.518,50 7.400.857,64
C. Verbindlichkeiten 13.277.984,65 15.119.246,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 424.481,33 3.933.238,18
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.762.112,16 11.014.746,25
3. sonstige Verbindlichkeiten 91.391,16 171.262,54
davon aus Steuern 80.697,54 97.602,53
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.739,10 6.165,70
Bilanzsumme, Summe Passiva 51.777.015,86 49.029.410,40

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 317.819.585,43 264.417.436,93
2. sonstige betriebliche Erträge 1.980.046,66 1.170.874,38
davon Erträge aus Währungsumrechnung 127.342,59 57.026,41
3. Materialaufwand 288.772.043,29 241.253.360,13
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 288.772.043,29 241.253.360,13
4. Personalaufwand 8.792.837,99 7.707.432,49
a) Löhne und Gehälter 7.882.045,49 6.849.864,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 910.792,50 857.568,09
davon für Altersversorgung 5.195,80 4.266,90
5. Abschreibungen 384.747,41 228.758,66
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 384.747,41 228.758,66
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.051.275,49 11.578.346,54
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 95.749,01 65.303,20
7. Erträge aus Beteiligungen 5.500,00 5.500,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.307,89 1.486,15
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 137.422,71 30.923,24
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.824.748,58 1.680.367,93
11. Ergebnis nach Steuern 5.857.364,51 3.116.108,47
12. sonstige Steuern 4.339,00 4.363,00
Jahresüberschuss 5.853.025,51 3.111.745,47
davon anderen Gesellschaftern zustehende Gewinne 1.894.082,20 1.055.851,43

Konzernkapitalflussrechnung

2022/2023
TEUR
TEUR 2021/2022
TEUR
A. Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit
1. Jahresüberschuss 5.853 3.112
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 385 229
3. Veränderungen der Rückstellungen 1.954 -1.795
4. Zinsaufwendungen/Zinserträge 122 29
5. Sonstige Beteiligungserträge und Dividenden -6 -6
6. Ertragssteueraufwand/-ertrag 2.825 1.680
7. Ertragsteuerzahlungen -3.130 -2.234
8. Veränderungen im Umlaufvermögen
- Vorräte -1.582 -77
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 364 -1.417
- Sonstige Aktiva -903 -2.121 -628
9. Veränderung der laufenden Verbindlichkeiten
- aus Lieferungen und Leistungen 1.747 1.179
- Sonstige Passiva -80 1.667 86
7.549 158
B. Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit
1. Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen -968 -717
2. Erhaltene Zinsen 15 1
3. Erhaltene Beteiligungserträge und Dividenden 6 6
-947 -710
C. Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
1. Zahlungseingänge aus Kreditvalutierung 424 3.933
2. Tilgung von Krediten -3.933 0
3. Entnahmen der Gesellschafter -2.913 -5.234
4. Gezahlte Zinsen -137 -31
-6.559 -1.332
Liquiditätsveränderung 42 -1.884
Finanzmittelbestand zu Beginn der Periode 9.140 11.024
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 9.182 9.140

Konzerneigenkapitalspiegel

Eingenkapitalveränderung Konzern- Stammkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn/ verlust nicht beherrschte Anteile Eigenkapital des T. Port GmbH Konzerns
Stand 01.10.2021 25.000,00 195.032,27 6.492.614,01 8.056.008,09 12.704.089,56 27.472.743,93
Konzern Jahresüberschuss 3.111.745,47 3.111.745,47
davon nicht beherrschte Anteile -1.055.851,43 1.055.851,43
Änderung Gewinnrücklagen -2.643.080,00 2.643.080,00
Ausschüttung -2.790.000,00 -2.443.817,33 -5.233.817,33
Stand 30.09.2022 25.000,00 195.032,27 3.849.534,01 9.964.982,13 11.316.123,66 25.350.672,07
Stand 01.10.2022 25.000,00 195.032,27 3.849.534,01 9.964.982,13 11.316.123,66 25.350.672,07
Konzern Jahresüberschuss 5.853.025,51 5.853.025,51
davon nicht beherrschte Anteile -1.894.082,20 1.894.082,20
Änderung Gewinnrücklagen
Ausschüttung -2.912.676,00 -2.912.676,00
Stand 30.09.2023 25.000,00 195.032,27 3.849.534,01 13.923.925,44 10.297.529,86 28.291.021,58

Konzernanhang

GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES

Der Konzernabschluss der T. Port GmbH, Hamburg (Handelsregister Hamburg HRB 79275) wurde auf der Grundlage der Rechtsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen verbundenen Unternehmen werden einheitlich auf den Schlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

1. Erläuterungen und Angaben zum Konsolidierungskreis (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Folgende Unternehmen wurden in den Konzernabschluss zum 30. September 2023 einbezogen:

Name und Sitz Anteil am Kapital
Port International GmbH, Hamburg 60,07 %
Port International Organics GmbH, Hamburg 60,07 %
Port International Fruit GmbH, Hamburg 60,07 %
Port International Bananas GmbH, Hamburg 60,07 %
Port International European Sourcing, Hamburg 60,00 %
Port International Dutch Growers B.V. 60,00 %

Die Gesellschaft hält 60,07 % der Anteile an der Port International GmbH. Die Port International GmbH hält 100 % der Anteile an der Port International Organics GmbH, der Port International Bananas GmbH und der Port International Fruit GmbH sowie 60,00 % der Anteile an der Port International European Sourcing GmbH. Die Port International European Sourcing GmbH hält 100 % der Anteile an der Port International Dutch Growers B.V.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (§ 313 Abs. 1 Nr. 1 HGB)

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden im wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Die Bewertung der Aktiva erfolgte grundsätzlich zu den Anschaffungskosten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter von bis EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben. Die entsprechenden Beträge sind unter diesem Posten ausgewiesen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Geleistete Anzahlungen wurden mit ihrem Nennwert bewertet. Bei Anzahlungen in fremder Währung wurde sofern erforderlich der Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bewertung der Ware erfolgt zum Anschaffungspreis, soweit erforderlich wurde der niedrigere Marktpreis zum Stichtag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände wurden mit Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt.

Fremdwährungsbestände wurden mit Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Passiva

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Wesentliche passive Steuerlatenzen aus der Bewertung haben sich nicht ergeben.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

3. Konsolidierungsgrundsätze

a) Angaben zur Kapitalkonsolidierung (§ 301 Abs. 1 HGB)

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden die Buchwerte der konsolidierungspflichtigen Anteile gegen das auf diese Anteile entfallende Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt aufgerechnet.

b) Anteile anderer Gesellschafter (§ 307 HGB)

Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital der Tochtergesellschaften werden in einem gesonderten Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden sämtliche einbezogenen Tochtergesellschaften vollständig konsolidiert und der Anteil der anderen Gesellschafter am Konzerngewinn in einem separaten Posten unterhalb des Konzernjahresüberschusses ausgewiesen.

c) Schuldenkonsolidierung

Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

d) Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die Umsatzerlöse und die Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der Empfänger der Leistungen verrechnet worden.

Zinsaufwendungen und Zinserträge auf Darlehen, die zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gewährt wurden, wurden verrechnet.

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 HGB)

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte im Berichtszeitraum ist aus dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Körperschaftsteuererstattungsansprüche und Umsatzsteuerforderungen.

Eigenkapital

Ausgewiesen wird das gezeichnete Stammkapital des Mutterkonzerns, die Gewinnrücklagen und der Konzernbilanzgewinn sowie der Anteil anderer Gesellschafter. Das anteilige Eigenkapital der Tochtergesellschaften wurde mit den Beteiligungsbuchwerten verrechnet.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer für das Geschäftsjahr 2022/2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen in Höhe von EUR 3.046.266,59 (Vorjahr EUR 2.280.444,58), Kosten für die Jahresabschlussprüfungen und die Erstellung der Steuererklärungen in Höhe von EUR 91.640,00 (Vorjahr EUR 105.030,00) sowie Tantiemen in Höhe von EUR 1.431.617,00 (Vorjahr EUR 916.750,00). Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

5. Angaben zu nicht aus der Bilanz ersichtlichen sonstigen Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)

Die Gesellschaft hat Bürgschaften für Importe gegenüber einem Lieferanten in Höhe von EUR 50.000,00 und gegenüber dem belgischen Finanzamt in Höhe von EUR 57.500,00 gewährt. Eine Inanspruchnahme ist aufgrund der laufenden Abwicklung der Importe nicht zu erwarten.

6. Angaben und Erläuterungen zur GuV

Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB)

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

Aktuelles Jahr Vorjahr
Umsätze Drittland 91.223 TEUR 66.993 TEUR
Umsätze EU 135.436 TEUR 113.347 TEUR
Umsätze Inland 91.160 TEUR 84.078 TEUR
Gesamt 317.819 TEUR 264.418 TEUR

Währungsumrechnung (§ 277 Abs. 5 Satz 2 HGB)

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 95.749,01 (Vorjahr EUR 521.429,99) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 897.925,37 (Vorjahr EUR 718.547,73) enthalten.

Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung:

Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung umfasst den Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten" EUR 9.182.227,29 (Vorjahr EUR 9.139.900,97) sowie die kurzfristigen "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" EUR 424.481,33 (Vorjahr EUR 3.933.238,18).

Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens (§ 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB)

Die Geschäftsführung der T. Port GmbH schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer (§ 285 Nr. 10 HGB)

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Mike Port, Kaufmann, Hamburg

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 314 Absatz 1 Nr. 6a HGB unterbleiben aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiterzahl

Im Jahresdurchschnitt wurden in der Gesellschaft 90 (Vorjahr 90) Mitarbeiter beschäftigt.

davon Handel 53 51 (Vorjahr)
davon Verwaltung 37 39 (Vorjahr)

Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB)

Aus laufenden Miet- und Leasingverträgen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 253.584,31 (Vorjahr: EUR 230.782,81). Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers (§ 314 Abs. 9 HGB).

Die Honorare des Abschlussprüfers teilen sich wie folgt auf:

2023
TEUR
2022
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 72 72
andere Bestätigungsleistungen 0 0
Steuerberatungsleistungen 13 13
Sonstige Leistungen 0 0
85 85

 

Hamburg, den 10. April 2024

T. Port GmbH

gez. Mike Port, Geschäftsführer

Konzernanlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 795.208,66 877.676,25 0,00 1.672.884,91
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 795.208,66 877.676,25 0,00 1.672.884,91
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.416.453,06 90.703,60 309.117,27 2.198.039,39
Summe Sachanlagen 2.416.453,06 90.703,60 309.117,27 2.198.039,39
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 5.500,00 0,00 0,00 5.500,00
Summe Finanzanlagen 5.500,00 0,00 0,00 5.500,00
Summe Anlagevermögen 3.217.161,72 968.379,85 309.117,27 3.876.424,30
Abschreibungen
Stand 01.10.2022
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.015,41 183.329,00 0,00 458.344,41
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 275.015,41 183.329,00 0,00 458.344,41
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.751.616,96 201.418,41 309.087,77 1.643.947,60
Summe Sachanlagen 1.751.616,96 201.418,41 309.087,77 1.643.947,60
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.026.632,37 384.747,41 309.087,77 2.102.292,01
Buchwerte
Stand 30.09.2023
EUR
Stand 30.09.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.214.540,50 520.193,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.214.540,50 520.193,25
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 554.091,79 664.836,10
Summe Sachanlagen 554.091,79 664.836,10
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 5.500,00 5.500,00
Summe Finanzanlagen 5.500,00 5.500,00
Summe Anlagevermögen 1.774.132,29 1.190.529,35

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Konzernabschluss wurde am 17.05.2024 unverändert gebilligt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die T. Port GmbH - Konzern:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der T. Port GmbH - Konzern, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern)- bestehend aus der Konzernbilanz zum

30. September 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der T. Port GmbH - Konzern für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. September 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben.

Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Forführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichtes mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 3. Mai 2024

wetreu NTRG
Norddeutsche Treuhand- und
Revisions-Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin

gez. Rainer Dröse-Seidler, Wirtschaftsprüfer

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