Navitas Restaurations GmbH

Altheimer Eck 2, 80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 159469
Eingetragen
9.11.2005
Branche
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger VerpflegungsdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für gastronomische DienstleistungenMobile Gastronomie auf Jahrmärkten u. Ä.
Gegenstand
Betrieb von Gastronomien (öffentlich und Kantinen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rebecca Wuest
seit 4.2.2026
Prokura
Detlef Wolter
seit 9.1.2024
Prokura
Hartmut Weber
seit 9.1.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Léon Fernand Wuest
München
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Navitas Restaurations GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

Navitas Restaurations GmbH Altheimer Eck 2, 80331 München (in Anlehnung an DRS 20)

Gliederung

I. Überblick über die Branche

II. Grundlage des Unternehmens

a. Geschäftsmodell (Basis)

b. Historie und Weiterentwicklung

III. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche Betrachtung

b. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

c. Vermögenslage

d. Finanzlage

e. Ertragslage

f. Zusammenfassung

IV. Chancen und Risiken

V. Prognose/Forecast

I. Überblick über die Branche Lage in der Gastronomie 2022:

Die umsatzgrößten deutschen Cateringunternehmen, spezialisiert auf Essenzubereitung in Unternehmen, Kliniken, Heimen und Schulen, erwirtschafteten 2022 einen Umsatz von rund 3,0 Mrd. Euro Nettoerlösen. Die Branche erzielte im Berichtsjahr damit ein zweistelliges Umsatzplus von 31,4 Prozent (Vj. -10,4 %, 2020: -25,7 %). Dabei gibt es erstmals ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze zwischen Compass Group und Verfolger Aramark. Beide Top-Unternehmen trennen lediglich 3 Mio. Euro. Insgesamt holen sich die befragten 33 Unternehmen in zwölf Monaten 717,4 Mio. Euro an Umsatz zurück. Erfasst wurden rund 8.000 Verträge. Zum Erfolg haben besonders die Eventgastronomie (+154,1 %), darunter die Stadien, Mitarbeiterrestaurants in Unternehmen (+36,2 %) und der Kita- und Schulmarkt (+27,7 %) beigetragen. Als überaus stabil erweisen sich die beiden Caremärkte Krankenhaus (+9,9 %) und Seniorenheime (+7,9 %). Besonders das Essen in Unternehmen hat durch die Abstinenz vieler Gäste in der Coronaphase eine höhere Wertigkeit, die Zahlungsbereitschaft ist jetzt spürbar gestiegen. Auffallender Trend quer durch alle Segmente: das verstärkte Angebot von pflanzenbasierten Speisen, aber auch die Reduzierung von Lebensmittelabfällen und der Einsatz von ökologisch produzierten Produkten.

Allerdings fehlt der Cateringbranche zum Vor-Corona-Umsatzniveau rund eine halbe Milliarde Euro. Hauptgrund sind die geringeren Besuchsfrequenzen, besonders montags und freitags, der Kantinen - hier verdient die Branche jeden zweiten Euro. Die Inflation samt notwendiger Preisanpassungen hält die Caterer in Atem. Gleichzeitig gilt der Fachkräftemangel längst als größter Wachstumsbremser und kann die Expansionspläne durchaus gefährden. Die größten Herausforderungen sehen die Entscheider weiterhin in der Personalbeschaffung und den Personalkosten. Die Digitalisierung hat auch diese Branche erreicht. Erste Testläufe mit vollautomatisierten Koch-Robotern zeigen, dass die beliebten Bowls und andere kalte und warme Gerichte komplett eigenständig ohne menschliche Handgriffe frisch zubereitet werden. Für das laufende Jahr ist die Branche überaus optimistisch und rechnet mit weiter steigenden Gästezahlen und neuen Umsatzchancen, allerdings auch mit einer schlechteren Kostensituation.

„Bei der anhaltenden Fülle an Herausforderungen, ist Kreativität und Flexibilität gefragt“, so Burkart Schmid, Herausgeber des Fachmagazins gvpraxis. Die Corona-Krise habe den Markt zwar dramatisch verändert und das Gastpotenzial schrumpfen lassen, aber die Kantinen würden mehr und mehr als der Ankerplatz für sozialen Austausch im Unternehmen entdeckt. Auch die Bedeutung gesunder Ernährung in Schulen, Kliniken und Heimen werde Dank der Ernährungswende stärker in den Blickpunkt von Politik und Gesellschaft rücken, ist der Brancheninsider überzeugt. (Quelle: Pressemitteilung dfv Mediengruppe, 15.05.2023; gv-praxis, 05/2023)

Das Thema Nachhaltigkeit gewann weiter an Bedeutung. Viele Cateringunternehmen erweiterten ihre Angebote an vegetarischen und veganen Speisen, setzten verstärkt auf regionale Einkaufsquellen und bemühten sich um die Reduzierung von Lebensmittelabfällen.

Die veränderten Mobilitäts- und Arbeitsmuster der Bevölkerung führten zu einem veränderten Konsumverhalten. Kurzarbeit, Homeoffice und Homeschooling beeinflussten die Nachfrage nach Cateringdiensten. In Reaktion darauf investierten viele Unternehmen in die Digitalisierung ihrer Angebote, um Kunden und Gäste besser über Services und Produkte zu informieren.

Zudem begannen zahlreiche Unternehmen, ihre Betriebsgastronomie neu zu gestalten - hin zu kommunikativen Marktplätzen mit unterschiedlichen Ambiente- und Sitzzonen, Co-Working-Spaces und Kreativküchen. Dieses neue Angebotsprofil am Arbeitsplatz legt den Fokus auf Nachhaltigkeit, Gesundheitsorientierung und ganztägige Verfügbarkeit.

Erwartungen in der Gastronomie für 2023

Durch das Abflachen der Corona-Pandemie und Ende vieler Corona-Maßnahmen ist im Jahre 2023 mit einer Umsatzsteigerung zu rechnen.

II. Grundlage des Unternehmens

a. Geschäftsmodell und Weiterentwicklung

Die Navitas Restaurations GmbH wurde am 28. Oktober 2005 von Léon F. Wuest gegründet. Léon F. Wuest ist der einzige Gesellschafter und Inhaber des Unternehmens. Das Unternehmen ist ein gastronomischer Dienstleister in der Gemeinschaftsverpflegung. Die Navitas Restaurations GmbH betreibt z.B. Betriebsrestaurants, Automaten, Konferenzen, Kioske, Cafeterien, Schulverpflegung und Events in verschiedenen Größenordnungen. Ursprünglich war Navitas exklusiv für den Kunden Mercedes tätig. Aufgrund der Krise im Jahr 2008-2009 in der Automobilbranche, wurden viele Subventionen gestrichen und eine Erweiterung unseres Konzepts war erforderlich, um das Unternehmen erfolgreich weiter zu betreiben.

Die Navitas Restaurations GmbH hat sich auf dem Markt neu orientiert. Es wurden verschiedenste Kunden in den unterschiedlichsten Branchen akquiriert. In den Jahren 2009

- 2022 konnte das Unternehmen viele neue Kunden vom Konzept überzeugen und dazugewinnen.

b. Weiterentwicklung im Jahr 2023

Durch die wieder wachsende Anzahl von Tischgästen, ist mit einem Umsatzzuwachs von ca. 2,3 Mio.€ zu rechnen.

Wesentliche Finanzierungs- und Investitionsmaßnahmen

Kleine laufende Investitionen werden weiterhin aus dem laufenden Geschäft finanziert. Größere Investitionen werden, falls erforderlich, wie in der Vergangenheit finanziert.

III. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche Betrachtung

Das Jahr 2022 war weiterhin geprägt von Unsicherheiten im Zuge der Pandemie, steigenden Energiekosten und Lieferkettenproblemen. Die Inflation stieg, was sich insbesondere auf die Kosten für Lebensmittel und Personal auswirkte. Trotz dieser Herausforderungen gab es erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung.

Navitas ist weiterhin gut positioniert. Trotz der Pandemie konnte ein neuer Kunde gewonnen werden. Das Betriebsrestaurant wurde am 01.05.2022 eröffnet.

Weitere Sales-Projekte sind in der Pipeline, die aber noch nicht konkret abgeschlossen wurden.

b. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Fokus liegt weiterhin auf zwei zentralen Bereichen:

1. Langfristige Sicherung der Kundenverträge:

• Proaktive Kundenbetreuung

• Zielgerichtete Investitionen, z. B. in Kantinenausstattungen und Küchentechnik

• Frühzeitige Vertragsgespräche, um Ausschreibungen möglichst zu vermeiden

2. Überdurchschnittliche Vergütung und Zusatzleistungen:

• Gehälter über Branchendurchschnitt

• Sonderzahlungen bei Jubiläen oder außergewöhnlichem Einsatz

• Betriebliche Altersvorsorge, vollständig finanziert durch Navitas

Wirkung:

Geringe Fluktuation und niedrige Krankheitsquote - das senkt Kosten, bindet Fachkräfte langfristig und erleichtert die Gewinnung neuer Talente.

c. Vermögenslage

KENNZAHLEN ZUR VERMÖGENSLAGE

Geschäftsjahr Vorjahr

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Eigenkapital 783.965,65 EUR 307.932,61 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
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Eigenkapitalquote 21,03 % 12,24 %
Rückstellungen 456.167,15 EUR 362.360,87 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
Rückstellungsquote 12,24 % 14,41 %
Verbindlichkeiten 2.481.929,44 EUR 1.845.024,22 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
Verbindlichkeitenquote 66,59 % 73,35 %
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.177.823,01 EUR 743.764,47 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
Verbindlichkeitenquote LuL 31,60 % 29,57 %
Anlagevermögen 222.873,00 EUR 250.679,00 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
Anlagenintensität 5,98 % 9,97 %
Vorräte 405.377,00 EUR 287.627,00 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
Vorräteintensität 10,88 % 11,44 %
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.040.333,31 EUR 1.700.469,65 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
Forderungsquote 54,74 % 67,60 %
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.349.875,64 EUR 1.063.894,89 EUR
Bilanzsumme 3.727.350,98 EUR 2.515.317,70 EUR
Forderungsquote LuL 36,22 % 42,30 %

Die Vermögenslage der Navitas Restaurations GmbH blieb stabil. Die Liquidität wurde durch staatliche Hilfsprogramme und eine angepasste Kostenstruktur gesichert.

d. Finanzlage

KENNZAHLEN ZUR LIQUIDITÄT

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Geschäftsjahr Vorjahr
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 559.341,04 EUR 225.769,38 EUR
+ Abschreibungen (auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagevermögens + auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens) 94.490,35 EUR 104.319,18 EUR
Cashflow 653.831,39 EUR 330.088,56 EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.349.875,64 EUR 1.063.894,89 EUR
Umsatzerlöse 18.958.911,06 EUR 13.950.155,66 EUR
Laufzeit der Forderungen aus LuL (in Tagen) 25,63 Tage 27,46 Tage
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.177.823,01 EUR 743.764,47 EUR
Materialaufwand 6.724.442,94 EUR 4.648.758,77 EUR
Laufzeit der Verbindlichkeiten aus LuL (in Tagen) 63,06 Tage 57,60 Tage

Aufgrund der Pandemie bedingten Umsatzeinbrüche wurden Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt, darunter eine effizientere Personalplanung. Staatliche Unterstützungen halfen, Engpässe zu überbrücken. Insgesamt konnte die Finanzlage trotz erschwerter Bedingungen stabil gehalten werden.

Kurzfristige Liquiditätsengpässe traten im Geschäftsjahr 2022 nicht auf und sind auch im Jahr 2023 nicht zu erwarten.

Der aktuelle Cashflow ist solide und wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Er ermöglicht die Finanzierung kleinerer Investitionen direkt aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Größere Investitionen sind derzeit nicht vorgesehen.

Das in der Bilanz ausgewiesene Vermögen ist solide finanziert. Die Eigenkapitalquote stieg auf 21%. Zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs bestehen neben dem Eigenkapital insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter).

e. Ertragslage

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Jahresüberschuss/-fehlbetrag 559.341,04 EUR 94.624,13 EUR
Umsatzerlöse 18.958.911,06 EUR 13.950.155,66 EUR
Umsatzrendite (Umsatzrendite I) 2,95 % 1,62 %
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 559.341,04 EUR 225.769,38 EUR
Eigenkapital 783.965,65 EUR 307.932,61 EUR
Eigenkapitalrendite 71,35 % 73,32 %
Cashflow 653.831,39 EUR 330.088,56 EUR
Eigenkapital 783.965,65 EUR 307.932,61 EUR
Eigenkapitalrendite bezogen auf Cashflow 83,40 % 107,20 %
Jahresüberschuss/-fehlbetrag + Zinsen und ähnliche Aufwendungen 566.835,02 EUR 3.727.350,98 EUR
Bilanzsumme 241.193,62 EUR 2.515.317,70 EUR
Gesamtkapitalrendite 15,21 % 9,59 %
Personalaufwand 9.866.824,60 EUR 8.098.935,14 EUR
Gesamtleistung 18.958.911,06 EUR 13.950.155,66 EUR
Personalaufwandsquote 52,04 % 58,06 %
Materialaufwand 6.724.442,94 EUR 4.648.758,77 EUR
Gesamtleistung 18.958.911,06 EUR 13.950.155,66 EUR
Materialaufwandsquote 35,47 % 33,32 %
bschreibungen 94.490,35 EUR 104.319,18 EUR
Gesamtleistung 18.958.911,06 EUR 13.950.155,66 EUR
Abschreibungsquote 0,50 % 0,75 %
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Jahresüberschuss/-fehlbetrag 559.341,04 EUR 225.769,38 EUR
E (Earnings) 559.341,04 EUR 225.769,38 EUR
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 559.341,04 EUR 225.769,38 EUR
+ Steuern vom Einkommen und Ertrag 221.136,61 EUR 79.088,81 EUR
EBT (Earnings Before Taxes) 780.477,65 EUR 304.858,19 EUR

Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Gesamtkapitalrendite deutlich gesteigert werden (15,21%). Ursächlich ist die positive Geschäftsentwicklung bedingt durch ein starkes Umsatzwachstum.

f. Zusammenfassung

Die Umsatzprognose aus dem Vorjahr für 2022 von einem deutlich erhöhten Umsatz sowie Gewinnanstieg konnte erfüllt werden.

Ergebnisveränderungen im Vergleich zum Vorjahr (Angabe der Veränderungen im Vergleich der prozentualen Relation der Position zum Umsatz)

• Umsatz: Nach Abklingen der Corona-Maßnahmen konnte der Umsatz um 35,90% gesteigert werden.

• Warenkosten: Leichter Anstieg des Materialaufwands um 2,14% durch gestiegene Lebensmittelpreise.

• Personalkosten: Durch weiterhin bestehende Kurzarbeit blieben die Personalkosten stabil. Personalkosten wurden durch Anpassung der Stunden angepasst und konnten gegenüber dem Vorjahr um prozentual 6,01% gesenkt werden.

• Jahresüberschuss: Der Jahresüberschuss in Prozent im Vergleich zum Umsatz stieg um 1,33 % gegenüber dem Vorjahr.

Gesamteinschätzung:

1. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als zufriedenstellend einzustufen.

2. Der Umsatz entwickelte sich deutlich positiv im Vergleich zum Vorjahr.

3. Der Cashflow ist überwiegend gut - ein Großteil der Kunden zahlt pünktlich oder sogar vor Fälligkeit.

4. Lieferanten werden termingerecht gemäß den vereinbarten Zahlungszielen bezahlt.

IV. Chancen und Risiken Chancen:

• Die im Vorjahr angestoßene Vertriebsarbeit zeigt 2022 spürbare Wirkung: Erste Erfolge aus der Akquise führen zu neuen Aufträgen und Angebotsanfragen auf Großkundenniveau.

• Mehrere potenzielle Großkunden signalisieren konkretes Interesse an einer Zusammenarbeit mit Navitas - eine positive Entwicklung für die zukünftige Auftragslage.

• Durch die Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung auf Speisen (7 % statt 19 %) konnten die Deckungsbeiträge 2022 gezielt gesteigert werden - ein spürbarer Vorteil im wirtschaftlichen Ergebnis.

• Dank der partnerschaftlichen Kundenbeziehungen wurden bereits 2021 mehrere Verträge von Risikomodellen auf Realkostenabrechnung umgestellt. Dadurch konnten auch 2022 pandemiebedingte Auslastungsschwankungen deutlich besser abgefedert werden.

• Nach Aussetzen der Corona-Maßnahmen holten viele Betriebe ihre geplanten Veranstaltungen nach. Dies führte zu einer deutlichen Umsatzsteigerung.

Risiken:

• Ungewissheit über weitere pandemiebedingte Einschränkungen

• Steigende Rohstoff- und Energiepreise insbesondere infolge des Kriegs in der Ukraine

• Mangel an Fachkräften in der Gastronomiebranche

• Änderungen der Leitzinspolitik der EZB in 2022: Abkehr von der langjährigen Niedrigzinspolitik hin zu einer restriktiveren Ausrichtung zur Bekämpfung der hohen Inflation führt zu höheren Finanzierungskosten bei Investitionsvorhaben oder Betriebsmittelkrediten.

• Inflationsbedingte Kaufzurückhaltung sowie Nachfragevolatilität von Geschäftskunden

• Lieferkettenstörungen

Es liegen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

V. Prognose/Forecast

Für das Jahr 2023 wird eine moderate Erholung der Gastronomiebranche erwartet. Die Nachfrage in der Betriebsgastronomie bleibt durch den Homeoffice-Trend volatil, während der Care-Sektor weiterhin eine stabile Einnahmequelle darstellt. Die Navitas Restaurations GmbH wird ihre flexiblen Geschäftsmodelle weiter ausbauen, um auf die veränderten Marktbedingungen bestmöglich zu reagieren.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird von einem leichten Umsatzwachstum sowie einem tendenziell rückläufigem Jahresergebnis ausgegangen. Die Annahmen basieren auf prognostizierten Wirtschafts- und Branchenentwicklungen sowie aktuellen Unternehmensdaten.

 

München, den 30.05.2025

Navitas Restaurations GmbH

Léon F. Wuest, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 222.873,00 250.679,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.457,00 71.280,00
II. Sachanlagen 171.916,00 176.899,00
III. Finanzanlagen 2.500,00 2.500,00
B. Umlaufvermögen 3.475.852,23 2.244.214,98
I. Vorräte 405.377,00 287.627,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.040.333,31 1.700.469,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 425.818,18 405.129,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.030.141,92 256.118,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.625,75 20.423,72
Summe Aktiva 3.727.350,98 2.515.317,70

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 783.965,65 307.932,61
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 758.965,65 282.932,61
B. Rückstellungen 456.167,15 362.360,87
C. Verbindlichkeiten 2.481.929,44 1.845.024,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.323.897,06 1.682.778,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 158.032,38 162.246,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.288,74 0,00
Summe Passiva 3.727.350,98 2.515.317,70

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 12.729.358,52 10.019.099,05
2. Personalaufwand 9.866.824,60 8.098.935,14
a) Löhne und Gehälter 7.982.731,83 6.354.322,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.884.092,77 1.744.612,68
davon für Altersversorgung 110.067,67 96.655,40
3. Abschreibungen 94.490,35 104.319,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 94.490,35 104.319,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.987.301,83 1.501.846,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.152,89 12.181,10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.493,98 15.424,24
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 221.136,61 79.088,81
8. Ergebnis nach Steuern 565.264,04 231.666,38
9. sonstige Steuern 5.923,00 5.897,00
Jahresüberschuss 559.341,04 225.769,38

Ergebnisverwendung

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1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Jahresüberschuss 559.341,04 225.769,38
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 282.932,61 257.163,23
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung für das Geschäftsjahr 83.308,00 200.000,00
4. Bilanzgewinn 758.965,65 282.932,61

Anhang

Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft gem. § 264 Abs. 1a) HGB:

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Firma: Navitas Restaurations GmbH
Sitz: München
Registereintrag: München Handelsregister Abteilung B 159469

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes, sowie unter der Prämisse des „Going-Concern" erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gliederung der Bilanz wurde nach §267 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren analog Vorjahr) vorgenommen.

Die Aufstellung von Anhang und Lagebericht werden nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften vorgenommen, von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Anhangs nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gem. § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurden die auf den vorherergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem beigefügten Anlagespiegel entnommen werden, er ist Bestandteil dieses Anhangs.

Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und bei Abnutzbarkeit um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Der Wertansatz der Sachanlagen berechnete sich aus den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Das Vorratsvermögen wurde zu den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennbetrag bewertet und hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit geprüft. Uneinbringliche Forderungen wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen ihren Nominalwerten.

Fremdkapitalzinsen wurden als Aufwand erfasst.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert aktiviert.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt und entspricht dem Handelsregistereintrag.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre (bei Pensionsrückstellungen zehn Geschäftsjahre) verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Falls die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten mit dem höheren Tageswert ausgewiesen.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem beigefügten Anlagespiegel entnommen werden, er ist Bestandteil dieses Anhangs.

Unter Finanzanlagen erfolgt der Ausweis der Genossenschaftsanteile an der Raiffeisenbank Oberschleißheim eG.

Die Position Vorräte beinhaltet den Bestand an Waren.

Forderungen gegenüber Geschäftsführern gem. § 285 Abs. 1 Nr. 9c HGB bestehen in Höhe von EUR 349.753,20 (Vorjahr: EUR 320.008,38) und wurde mit 3% p.a. verzinst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet, wobei alle erkennbaren Risiken berücksichtigt wurden. Die Position beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 197.467,63 - Vorjahr EUR 238.671,35 - (wie z.B. für Urlaubsrückstellungen EUR 64.007,74, Tantieme für Geschäftsführer EUR 66.860,--, Schwerbehindertenabgabe EUR 32.696,25), sowie für die Erfüllung von Aufbewahrungspflichten EUR 7.268,52 - Vorjahr EUR 7.268,52 - und Rückstellungen für den Jahresabschluss 2022 in Höhe von EUR 29.000,-- - Vorjahr EUR 30.000,-- -.

Die Steuerrückstellungen weisen die für das Geschäftsjahr betreffenden Steuern für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer aus.

Kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 2.353.408,44 - Vorjahr EUR 1.682.778,02 -.

Verbindlichkeiten gegenüber von Kreditinstituten in Höhe von EUR 50.838,70 - Vorjahr EUR 63.276,30 -, aus erhaltenen Anzahlungen EUR 78.494,39 - Vorjahr EUR 150.99,94, Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen EUR 1.177.823,01 - Vorjahr EUR 743.764,47 - und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.145.265,01 - Vorjahr EUR 781.728,44 -.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren bestehen in Höhe von EUR 158.032,38

- Vorjahr EUR 162.246,20 -.

Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Es sind keine bilanzierten Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nach § 42 Abs. 3 GmbHG/§ 264c Abs. 1 HGB:

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Sachverhalte Betrag
Forderungen EUR 349.753,20
Verbindlichkeiten EUR 147.250,00

Alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten wurden bei den sonstigen Rückstellungen unter Einbeziehung erkennbarer Risiken berücksichtigt.

Risiken aus finanziellen und sonstigen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aufgrund von langjährigen Verträgen für Büromiete, Fuhrparkleasing, Leasing für diverse Büroausstattungen und Automaten innerhalb von 5 Jahren von insgesamt EUR 2.203. TEUR. Davon EUR 465 TEUR innerhalb eines Jahres.

Fremdwährungsvorgänge sind im Jahr 2022 nicht vorhanden.

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB zu vermerken.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus den betriebsfremden Erlösen i.H.v. EUR 82.500,02, (Vorjahr EUR 15.936,50), Erstattungen AAG i.H.v. EUR 25.464,30 (Vorjahr EUR 44.243,38), umsatzsteuerlichen Verwendung von Gegenständen und Sachbezügen i.H.v. EUR 337.801,16 (Vorjahr EUR 313.043,42) und sonstigen Erträgen Zuschuß Krankenkassen i.H.v. EUR 26.702,08 (Vorjahr EUR 335.008,67).

Die Zinserträge belaufen sich auf EUR 13.152,89 - Vorjahr EUR 12.181.10 -, der Zinsaufwand auf EUR 7.493,98 - Vorjahr EUR 15.424,24 -.

Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear oder degressiv in der steuerlich zulässigen Höhe unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

Die Bewertungsfreiheit von geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen wurden 2022 nicht vorgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die verschiedenen betrieblichen Kosten i.H.v. EUR 1.150.851,89, Fahrzeugkosten i.H.v EUR 614.452,85, sowie Raumkosten i.H.v. EUR 274.861,35.

Nennenswerte Periodenfremde Aufwendungen und Erträge haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben.

Außergewöhnliche Erträge haben sich im Berichtsjahr in Höhe von EUR 26.702,08 für die monatliche Erstattung Kurzarbeit „Corona" ergeben und werden unter den sonstige Erträgen betrieblich und regelmäßig ausgewiesen. Außergewöhnliche Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben.

Sonstige Angaben

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage wieder. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht, wie auch keine erheblichen, wichtigen Rechtsstreitigkeiten.

Im Wirtschaftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 261 Personen beschäftigt:

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Davon Auszubildende 0
Davon Teilzeitbeschäftigte 89
Davon Aushilfen 22
Davon Vollzeitbeschäftigte 150

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Herrn Leon Wuest, Kaufmann

Herrn Detlef Wolter, Kaufmann

Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§285 Nr. 9a HGB) gem. § 286 Abs. 4 HGB und auf Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 S. 3 HGB wurde verzichtet.

Der Jahresabschluss 2021 wurde zum 22.07.2024 ordnungsgemäß festgestellt. Die Gesellschafterversammlung akzeptierte den Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung. Der Gewinn in Höhe von EUR 225.892,77 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 beträgt EUR 593.471,04. Die Geschäftsführung schlägt die Thesaurierung des verbliebenen Jahresergebnisses 2022 vor. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2022 beträgt EUR 793.095,65.

 

München, den 10.06.2024

Navitas Restaurations GmbH

Geschäftsführer

Bescheinigung

Ich habe auftragsgemäß den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - des Auftraggebers

Navitas Restaurations GmbH

für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags erstellt.

Grundlage für die Erstellung waren die von mir geführten Bücher und die mir darüber hinaus vorgelegten Belege und Bestandsnachweise, die ich auftragsgemäß nicht geprüft habe, sowie die mir erteilten Auskünfte.

Die Buchführung sowie die Aufstellung des Inventars und des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Ich habe meinen Auftrag unter Beachtung der Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer zu den Grundsätzen für die Erstellung von Jahresabschlüssen durchgeführt. Dieser umfasst die Entwicklung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anhangs auf Grundlage der Buchführung und des Inventars sowie der Vorgaben zu den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

 

Unterhaching, den 10.06.2024

MKQ Steuerberatung GmbH

Steuerberater

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, den 10.06.2024

gez. Leon Wuest, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

„An die Navitas Restaurations GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Navitas Restaurations GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Navitas Restaurations GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Forführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Forführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Forführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Forführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr forführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehens

-führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viechtach, den 12.06.2025

BFMT Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Martin Trost, Wirtschaftsprüfer

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