Kulturwerkschule gGmbH
Dresden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.7.2023
EUR |
31.7.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
110.093,00 |
82.439,80 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
57.426,00 |
44.924,80 |
| II.
Sachanlagen |
27.667,00 |
12.515,00 |
| III.
Finanzanlagen |
25.000,00 |
25.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.676.779,56 |
1.297.997,18 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.457.398,52 |
1.084.717,15 |
| II.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
219.381,04 |
213.280,03 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.774,21 |
1.959,57 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
1.792.646,77 |
1.382.396,55 |
Passiva
|
|
31.7.2023
EUR |
31.7.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
567.457,81 |
371.682,92 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
21.875,00 |
21.875,00 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| 2.
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen |
-3.125,00 |
-3.125,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
3.900,00 |
3.900,00 |
| III.
Gewinn-/Verlustvortrag |
345.907,92 |
-361.358,91 |
| IV.
Jahresüberschuss |
195.774,89 |
707.266,83 |
| B.
Sonderposten für Investitionszuschüsse zum
Anlagevermögen |
11.428,00 |
0,00 |
| C.
Rückstellungen |
46.890,00 |
29.300,00 |
| D.
Verbindlichkeiten |
1.166.870,96 |
978.424,69 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
2.988,94 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
1.792.646,77 |
1.382.396,55 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom
1. August 2022 bis 31. Juli 2023
(offenzulegende Fassung gemäß § 326
HGB)
Für den offenzulegenden Jahresabschluss der
Gesellschaft wurde von den Offenlegungserleichterungen und
der Möglichkeit der Nachholung von
Aufstellungserleichterungen nach § 326
i. V. m. § 325 Absatz 1 und § 328 HGB
für kleine Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Kulturwerkschule gGmbH hat ihren Sitz in Dresden.
Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter
HRB 36828 eingetragen.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für kleine
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des
GmbHG aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen bei
der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des
Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.
Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten
Gliederungsgrundsätzen nach den für kleine
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266
ff. HGB).
Die Bilanz ist unter Beachtung der Vorschriften des
§ 266 HGB gegliedert. In Ergänzung des
Gliederungsschemas nach § 266 HGB wurde
gemäß § 265 Abs. 5 HGB die Bilanzposition
"Sonderposten für Investitionszuschüsse zum
Anlagevermögen" eingefügt. Bei der Bewertung der
ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden
wurde von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen.
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände
werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare
Abschreibungen, bewertet.
Der aktivierte Firmenwert wird entsprechend seiner
geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren
abgeschrieben.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen,
angesetzt.
Die Finanzanlagen (Anteile an verbundenen
Unternehmen) werden mit den Anschaffungskosten
bilanziert.
Bei den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen werden erkennbare
Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils
zum Nennwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten
berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die
Aufwand für nachfolgende Geschäftsjahre
darstellen.
Das Eigenkapital ist zu Nennbeträgen bewertet.
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse
zum Anlagevermögen ist nach handelsrechtlichen
Grundsätzen und Grundsätzen
ordnungsgemäßer Buchführung unter
entsprechender Einstellung und Auflösung bewertet.
Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.
Die Verbindlichkeiten und der passive
Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
IV. Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist
aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Es bestehen Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände in Höhe von
471.020,30 EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr (Vorjahr: 756.403,55 EUR).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von 646.235,23 EUR (Vorjahr: 287.777,93 EUR)
stellen gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen dar.
Sonderposten für Investitionzuschüsse zum
Anlagevermögen
Die Zuschüsse zum Anlagevermögen werden in
einen Sonderposten eingestellt. Die Sonderposten werden
entsprechend der Restnutzungsdauer der geförderten
Anlagegüter aufgelöst.
Verbindlichkeiten
Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr in Höhe von 314.833,26 EUR
(Vorjahr: 903.057,90 EUR). Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen, wie im
Vorjahr, nicht.
Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern in Höhe von 403.057,90 EUR (Vorjahr:
418.582,18).
Bei der Deutschen Kreditbank AG liegt eine
Rangrücktrittserklärung für sämtliche
der Gesellschaft gewährten und noch zu
gewährenden Gesellschafterdarlehen vor.
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Als Sicherheit für für einen Mietvertrag
besteht eine unbefristete, selbstschuldnerische
Bürgschaft bei der Deutschen Kreditbank AG unter
Verzicht auf Einreden der Anfechtbarkeit und
Aufrechenbarkeit i. H. v. 21.037,47 EUR
(Aval).
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
sind in Höhe von 5.346,34 EUR (Vorjahr:
0,00 EUR) in den "Sonstigen betrieblichen
Erträgen" enthalten.
VI. Sonstige Angaben
Anzahl der Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 48
Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr: 34).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus
abgeschlossenen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit
einer künftigen jährlichen Belastung in Höhe
von 143 TEUR.
Es wurde ein Gewerberaummietvertrag zwischen der KWS
Schulraum gemeinnützige GmbH als Vermieter und der
Gesellschaft als Mieter bezüglich des Grundstücks
nebst noch zu errichtendem Gebäude mit
Außenanlagen in der Leipziger Straße 240
in 01139 Dresden geschlossen. Das Mietverhältnis
beginnt mit der Übergabe des Mietgegenstandes (laut
Vertrag voraussichtlich ab 2025) und wird über die
Dauer von 20 Jahren geschlossen. Die monatliche Warmmiete
beträgt 43.750,00 EUR.
Bis zum Mietbeginn des Gewerberaummietvertrages wurde
eine Kostenübernahmeerklärung der Gesellschaft
für sämtliche Aufwendungen der KWS Schulraum
gemeinnützige GmbH im Zusammenhang mit dem
abgeschlossenen Erbbaupachtvertrag sowie für Personal-
und Sachaufwendungen aus dem laufenden
Geschäftsbetrieb, die keine aktivierungspflichtigen
Beträge für den Schulneubau darstellen,
geschlossen. Die Belastung betrug im Geschäftsjahr
8.861,42 EUR.
Dresden, 14. Juni
2024
gez.
Dirk Luther
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024
festgestellt.
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