KunststoffPartner Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Reinhold Ströbele seit 17.11.2025 | Geschäftsführer |
Heribert August Rottler seit 27.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schmidt + Bartl GmbHVillingen-SchwenningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Schmidt + Bartl GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Schmidt + Bartl GmbH ist seit 1985 im Vertrieb von Kunststoffhalbzeugen, Kunststoffrohrleitungssystemen und Elastomeren tätig. In Ergänzung zu dem reinen Handelsgeschäft werden auftragsbezogen und nach Zeichnung von Kunden Dreh- und Frästeile sowie Zuschnitte aus Kunststoff gefertigt. Die Gesellschaft ist vorwiegend im süddeutschen Raum und der D/A/CH Region tätig. Das Unternehmen wurde im Geschäftsjahr von dem geschäftsführenden Gesellschafter Heribert Rottler geführt. Zum Kundenkreis gehören eine Vielzahl Kunden unterschiedlichster Branchen, sodass das Unternehmen breit aufgestellt ist. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung der Weltwirtschaft war 2022 vom Krieg in der Ukraine und damit von stark steigenden Energiepreisen, Verwerfungen in den Lieferketten und nachlassender Konsumnachfrage geprägt. Die Weltkonjunktur hat sich demzufolge im Laufe des Jahres stark abgeschwächt. Die Weltwirtschaft hat 2022 ihr Wachstum gegenüber 2021 fast halbiert. Im Euroraum ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2022 um 3,5 Prozent gestiegen. Dabei war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland geprägt von den Folgen des Ukraine-Krieges, massiven Energiepreiserhöhungen sowie Material- und Lieferengpässen und hoher Inflation. Vor diesem Hintergrund konnte sich die deutsche Wirtschaft gut behaupten und das BIP um 1,9 Prozent (2021: 2,6 Prozent) steigern. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Jahres 2022 war sehr gut. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 25,9 % gestiegen, sodass die Planung deutlich übertroffen wurde. Seit dem vierten Quartal 2022 sehen wir, dass sich die Notierungen auf den Rohstoffmärkten auf einem hohen Niveau seitwärts bewegen. Größte Herausforderung sind die extrem volatilen Märkte in Bezug auf die Materialverfügbarkeit, die Kosten und der Beschaffungspreise. Den schwierigen Marktbedingungen begegnete die Schmidt + Bartl GmbH durch die flexible Bevorratung und langfristiger Planung der Beschaffung. Im Rahmen der Unternehmensplanung hat die Erzielung auskömmlicher Handelsspannen oberste Priorität. Die im Tagesgeschäft tatsächlich erzielten Handelsspannen werden entsprechend analysiert und dann umgehend in die einzelnen Geschäftsbereiche integriert. Über diese genaue Verfolgung des operativen Geschäftes gelang es, die Handelsspanne trotz der stark steigenden Einkaufspreise auf einem guten Niveau zu halten. Das seit Jahren nachhaltig verfolgte Kostenmanagement, sowie der Ausbau des Dienstleistungsangebots trugen ebenfalls dazu bei, dass die Ertragslage des Unternehmens verbessert wurde. Die Finanzstruktur des Unternehmens entwickelte sich gut, der Liquiditätsrahmen war stets ausreichend, alle finanziellen Anforderungen konnten jederzeit und vollständig erbracht werden. Geplante oder beabsichtigte Investitionen werden laufend in die Finanzplanung der Geschäftsführung integriert. Wesentliche Investitionen wurden im Geschäftsjahr aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds nicht durchgeführt, waren aber auch nicht erforderlich. Das Anlagevermögen befindet sich aufgrund der kontinuierlichen Investitionen vorangegangener Jahre auf einem technisch guten Niveau. 3. Lage und finanzielle Indikatoren a) Ertragslage Der Rohertrag des Geschäftsjahres hat sich von TEuro 6.852 (2021) um TEuro 2.173 auf TEuro 9.025 (2022) erhört. Die Rohertragsquote ist dabei leicht verbessert. Die Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 235 auf TEuro 1.906 reduziert. Die Reduktion ist im Wesentlichen auf die Auslagerung der Pensionszusage auf einen Pensionsfonds zurückzuführen, sodass es im Geschäftsjahr zu keiner Zuführung zu der Pensionsrückstellung kam. Außerdem ruhten die Entgeltansprüche eines wesentlichen Mitarbeiters während fast des gesamten Geschäftsjahres. Die Abschreibungen lagen mit TEuro 537 knapp über dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Auslagerung der Pensionszusage ergab sich ein sonstiger betrieblicher Ertrag aus der Auflösung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEuro 700, sodass sich die sonstigen betrieblichen Erträge von TEuro 69 (2021) auf TEuro 758 (2022) erhöht haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEuro 947 (2021) um TEuro 896 auf TEuro 1.843 (2022) erhöht. Der Anstieg ist überwiegend auf die mit der Auslagerung der Pensionszusage verbundenen Einmalzahlung zurückzuführen. Ohne diesen Effekt hätte die Erhöhung nur TEuro 93 bzw. 9,8 % betragen. b) Liquidität, Finanzlage Die Liquidität des Unternehmens war während des ganzen Jahres gesichert. Die zur Verfügung stehenden Linien der Banken mussten nicht beansprucht werden. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 3.562 TEuro. Die getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEuro 14.692 (2021) um TEuro 2.292 auf TEuro 12.400 (2022) reduziert. Das Vorratsvermögen lag zum Bilanzstichtag mit TEuro 3.602 um 22,5% bzw. TEuro 663 über dem Vorjahreswert in Höhe von TEuro 2.939. Ursachen hierfür waren eine höhere Bevorratung, um lieferfähig zu bleiben sowie gestiegene Einkaufspreise. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEuro 737 gegenüber TEuro 473 im Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die signifikante Ausweitung des Umsatzes zurückzuführen. Die liquiden Mittel reduzierten sich bedingt durch eine Gewinnausschüttung im Vergleich zum Vorjahr um 35,5% auf TEuro 4.715. Die Ausstattung der Gesellschaft mit Finanzmitteln war stets ausreichend. Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.393 TEuro, da bei gleichzeitiger Thesaurierung des Jahresergebnisses 2022 eine Gewinnausschüttung aus dem Gewinnvortrag erfolgte. Die Pensionsrückstellung hat sich aufgrund der Auslagerung der Pensionsverpflichtung auf Null Euro reduziert. Die Reduktion der sonstigen Rückstellungen um TEuro 171 auf TEuro 189 entfällt im Wesentlichen auf den Personalkostenbereich. d) Gesamtaussage Bedingt durch die flexible Organisation, und die kurzen Entscheidungswege im Unternehmen konnte der Umsatz und das Jahresergebnis nochmal deutlich zum Vorjahr verbessert werden. Das Unternehmen kann auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 zurückblicken. Die Ertragskennzahlen liegen in einem vergleichsweise guten Bereich. Die Kapital- und Finanzlage war durchweg gut. III. Prognosebericht Die strategische Ausrichtung auf die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die in Qualität und Innovation in den einzelnen Produktgruppen und Marktsegmenten zu den jeweiligen Marktführern gehören, sind auch zukünftig die Hauptstütze für den Marktauftritt. Diese Zusammenarbeit wird weiter forciert und konsequent ausgebaut. Der Krieg in der Ukraine hat in allen Regionen weltweit das Wachstum gedämpft, die Inflation erhöht und Verwerfungen an Rohstoffmärkten und in den Lieferketten ausgelöst. Die Investitionsbereitschaft hat sich aufgrund hoher Unsicherheit und damit mangelnden Vertrauens der Investoren weltweit reduziert. Die Entwicklung der Chancen und Risiken ist kurz- und mittelfristig nach wie vor von den geopolitischen Konflikten, hoher Inflation und Verwerfungen an den Rohstoffmärkten gekennzeichnet. Von hohen und volatilen Rohstoffpreisen sowie mangelnder Investitionsbereitschaft aufgrund globaler Unsicherheiten über die industrielle Nachfrage gehen 2023 die höchsten Risiken aus. Die vor allem in Europa geführte Diskussion zur Umweltbelastung durch Kunststoff (PFAS) kann negative Auswirkungen haben. Die oben beschriebenen geopolitischen Risiken, lassen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine hinreichend konkrete Abschätzung der Auswirkungen auf die Prognose der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2023 zu. Vorbehaltlich dieser Einschränkung erwarten wir im Vergleich zu 2022 ein etwas schwächeres Geschäftsjahr. Die ersten vier Monate des Jahres 2023 verliefen zwar positiv. Der Umsatz konnte ausgeweitet werden. In den vergangenen Wochen ist eine Eintrübung des Auftragseingangs festzustellen, bei gleichzeitig gestiegener Preissensibilität der Kunden. Dennoch sind wir vorbereitet auf Schwankungen am Markt entsprechend zu reagieren. Durch Optimierung von Fertigungsverfahren und internen Abläufen können wir uns den sich schnell verändernden Begebenheiten anpassen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Auf der Nachfrageseite gibt es einige Risiken, die sich für unsere Gesellschaft realisieren könnten. Allen voran steht der Krieg in der Ukraine mit seinen vielfältigen Auswirkungen. Ein weiteres geopolitisches Risiko mit erheblichem Störpotential auf einen Teil unserer Kunden ist der Konflikt zwischen den USA und China. Zusätzliche Risiken, die sich auf das Bestellverhalten unserer Kunden auswirken können, sind Umwälzungen im Energie- und Automotivsektor und aktuell ein Nachlassen der Konsum Binnennachfrage. Das Forderungsausfallrisiko minimieren wir durch eine einheitliche und verbindliche Vorgehensweise zur Bonitätsprüfung der Debitoren. Mit ausgewählten Instrumenten des internen Controllings und der internen Risikoüberwachung wird das Unternehmen eng geführt. 2. Chancenbericht Die Prognosen gehen für das Gesamtjahr 2023 davon aus, dass die Wirtschaft schrumpft und allenfalls in 2024 schwach wächst. Die Unternehmensführung arbeitet im Rahmen einer flachen Hierarchie in transparenten schnellen Entscheidungswegen mit eindeutiger Zuordnung von Verantwortung in fest umrissenen Handlungsspielräumen. Aufgrund des breiten Kundenkreises und der hohen Flexibilität auf der Kostenseite sieht sich die Schmidt + Bartl GmbH grundsätzlich gut aufgestellt. Der Ausbau der Produktionskapazitäten in den Vorjahren mit dem Ziel, neben dem reinen Handel mit zugekauften Waren noch mehr kundenspezifische Artikel anbieten zu können, trägt zunehmend Früchte. Diese erweiterte Produktpalette schafft Synergieeffekte, stärkt unsere Position am Markt und erschließt weitere Absatzmöglichkeiten. Der Schwerpunkt unseres Unternehmens bleibt jedoch weiterhin der Handel. V. Gesamtaussage Auf der Grundlage der aktuellen Planung ist das Unternehmen voll handlungsfähig und kann auch auf unvorhergesehene Einflüsse angemessen reagieren. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen.
Villingen-Schwenningen, den 24.06.2023 Heribert Rottler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma lautet Schmidt + Bartl GmbH mit Sitz in Villingen-Schwenningen. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter HRB 601224. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist entsprechend der Größenmerkmale nach § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss der Schmidt + Bartl GmbH wurde aufgrund der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die bisher bilanzierte Pensionszusage wurde im Geschäftsjahr durch Leistung einer Einmalzahlung in Höhe von EUR 803.495 auf einen Pensionsfonds ausgelagert und die Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 700.250 aufgelöst. Steuerlich ist die Einmalzahlung nur zum Teil im Geschäftsjahr als Betriebsausgabe abzugsfähig. Der Betrag von EUR 550.415 wird gem. § 4e Abs. 3 EStG auf Antrag ab dem Geschäftsjahr 2023 auf 10 Jahre verteilt und gleichmäßig steuerlich als Betriebsausgabe abgezogen werden. Das Steuerminderungspotenzial beträgt mithin ca. EUR 159.600. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021 wurde von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Dieses dient der Vereinfachung. Ohne Anwendung des Wahlrechts wären die aktiven latenten Steuern im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von EUR 108.550 auszuweisen gewesen. Durch die Auslagerung der Pensionszusage im Geschäftsjahr entfällt eine Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, sofern sie der Abnutzung unterlagen, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden teils degressiv und teils linear vorgenommen unter der Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden gemäß den steuerlichen Vorschriften sofort abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch die notwendigen Gemeinkosten. Die Anschaffungskosten wurden nach der Durchschnittsmethode bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt, der als Anlage beigefügt und Bestandteil dieses Anhangs ist. Die in den Vorjahren ausgewiesene Pensionsrückstellung wurde ausgelagert und die entsprechenden Aktiv- und Passivwerte aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen für Personalkosten setzen sich aus Rückstellungen für Resturlaubstage Mitarbeiter, Tantiemen sowie dem Berufsgenossenschaftsbeitrag zusammen. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten gesichert. Zum 31.12.2022 bestehen folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB: Die Gesellschaft hat für Darlehen der Muttergesellschaft in Höhe von 13,5 Mio. Euro einen Schuldbeitritt erklärt. Weiter hat die Gesellschaft eine Negativerklärung bezogen auf ihr Anlage- und Umlaufvermögen für das vorstehende Darlehen der Muttergesellschaft erklärt. Die Muttergesellschaft leistet den Kapitaldienst vertragsgemäß, sodass mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. VI. Sonstige Pflichtangaben Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 3.805.568,08. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen. Geschäftsführung Während des Berichtszeitraumes wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer geführt: Heribert Rottler, technischer Kaufmann Sigrid Schmidt, Kauffrau bis zum 09.11.2022 Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütung der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. Personalzahl Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres:
VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen keine vor.
Villingen-Schwenningen, den 22.06.2023 Schmidt + Bartl GmbH Geschäftsführung Heribert Rottler, Geschäftsführer
Seite 1 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schmidt + Bartl GmbH, Villingen-Schwenningen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schmidt + Bartl GmbH, Villingen-Schwenningen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmidt + Bartl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Donaueschingen, 26. Juni 2023 KAISER
HAMMER GmbH
Jürgen Tröndle, Wirtschaftsprüfer |
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