BVD GmbH
Riedacker 5, 74889 Sinsheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Glatt seit 16.1.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.66% | |
C****** K*** | 20.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 53.34% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BVD GmbHSinsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die BVD GmbH (im Folgenden kurz: Gesellschaft) hat ihren Sitz in Sinsheim. Das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Mannheim, HRB703639. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 Jahre) bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 1 und 15 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden mit den nach der Durchschnittsmethode ermittelten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen, ggf. mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten, angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen wurden mittels Abschlägen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Ertragsteuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (siehe Anlage zum Anhang). Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen nicht. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen EUR 220.000,00 (Vorjahr: EUR 220.000,00). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf EUR 750.000,00. Der Gewinnvortrag beträgt EUR 8.927.332,94. Verbindlichkeitenspiegel Die nachfolgende Darstellung enthält die Angaben zu den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Die Nummern der Vermerke bedeuten:
1) Sicherungsabtretung von Forderungen
2) Sicherungsübereignungen Vorräte
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen ergibt sich wie folgt:
IV. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 23 (Vorjahr: 21). Davon sind durchschnittlich 22 (Vorjahr: 19) Angestellte und 1 Minijobber (Vorjahr: 2) beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Gemäß der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung.
Sinsheim, den 11. Oktober 2024 gez. Stefan Glatt, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023BVD GmbH, Sinsheim
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die BVD GmbH (im Folgenden auch BVD genannt) ist Großhändler für Batterien und seit Ende 2008 als Vertriebs- und Logistikpartner von Clarios Germany GmbH & Co KG im deutschen Markt tätig. Clarios Germany GmbH & Co KG ist damit auch wesentlicher Lieferant der BVD GmbH. Gehandelt werden, neben weiteren Marktsegmenten und Batterieanwendungen, im Wesentlichen Starterbatterien für PKW, LKW, Motorräder, Caravan und maritime Anwendungen im After Sales Market. In den Segmenten Caravan und Maritim zählen auch Lithium-Eisenphosphat-Versorgungs-Batterien (→ LiFePo4) zum Sortiment. Im Zuge der Diversifizierung bzw. Erweiterung der Produktpalette bieten wir für die genannten Marktsegmente auch transportable Energiespeicher (Power-Stations), mobile Solar-Panele und sonstige "Energielösungen" sowie Zubehör an. Zum Kundenkreis der BVD gehören u.a. kleinere und mittelgroße Autoteilehändler, Motorradteilehändler, Camping-/Caravan-Händler, Bau-/Fachmärkte, Sonderfahrzeugbauer, Industriebetriebe, Elektrofachhandel/ -großhandel, kleine Erstausrüster sowie Batteriespezialisten im Direktvertrieb an Endverbraucher. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und Rahmenbedingungen Das Batteriegeschäft im After Sales Market ist nach wie vor saisonal beeinflusst, wenngleich eine permanente hohe monatliche Auslastung durch Aktionsgeschäfte sowie die neuen Produktsortimente zu verzeichnen ist. Ferner haben Motorrad-, Caravan- und maritime Batterien nur im Frühjahr für vier bis sechs Monate Saison. Eine entsprechende Lagerbevorratung für diese Spitzenzeiten im Jahr ist deshalb eine zwingende Voraussetzung, um den Kunden ein hohes Maß an Lieferverlässlichkeit zu bieten. Der Batteriemarkt (speziell im automotiven Segment) ist für die Batteriehersteller und -vertreiber weiterhin im technischen Wandel. Neue Antriebs- und Emissionseinsparungs-Systeme bedingen den Einsatz von neuen Batterietechnologien (u.a. bei Hybrid-Fahrzeugen, Start-Stopp-Funktionen, Bremsenergierückgewinnungs-Systemen, etc.; E-Automobile mit reinem elektrischem Antrieb sind hier nicht berücksichtigt). Durch diese Rahmenbedingungen ist die Batterie ein integraler Bestandteil mit Kernfunktionen im Fahrzeug. Dieser Technologiewandel ist bereits im IAM (Independent After Market / freier Ersatzteilmarkt) deutlich präsent und bedingt eine einhergehende Spezialisierung im Handel, im Service und im Informationsfluss der Marktteilnehmer und ist auch für Batteriespezialisten wie die BVD GmbH ein wichtiges Themenfeld. Diesbezüglich hat die BVD GmbH auch im Wirtschaftsjahr 2023 das Produkt- und Lieferantenportfolio für weitere Marktsegmente und Batterieanwendungen strategisch erweitert. Hierzu zählen unter anderem Batterien und Zubehör für Alarm- und Sicherheitstechnik, Notbeleuchtung, Brandmeldeanlagen, Automation, Solar-/USV-Anwendungen (unterbrechungsfreie Stromversorgung), Hochstromanwendungen, erneuerbare/ mobile Energielösungen, Golfsport, Gardening, Reinigungsmaschinen, Mobilität, Telekommunikation und Arbeitsplattformen. 2. Geschäftsverlauf Das Wirtschaftsjahr 2023 war wiederum stark geprägt von großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie diversen Krisen bzw. regionale Auseinandersetzungen (Bsp. Huthi-Rebellen-Angriffe auf Frachtschiffe). Ähnlich wie im Wirtschaftsjahr 2021 (damals bedingt durch coronabedingte Verordnungen/Vorgaben) und im Jahr 2022 (basierend auf dem russischen Angriffskrieg), war wieder eine große Verunsicherung bei unseren Kunden aus allen Marktsegmenten spürbar. Entgegen aller Befürchtungen stellte sich die Nachfrage nach unseren Produkten (über alle Einsatzbereiche und Segmente) positiv dar. Erklärungen hierfür sind u.a. Umsatzsteigerungen bei wichtigen Kunden, die BVD immer mehr als verlässlichen und fairen Partner wahrnehmen sowie weiterhin verstärkte Aktivitäten von BVD in "nicht-automotiven Bereichen". Aber auch die Tatsache, dass das durchschnittliche Alter der zugelassenen Pkw und Krafträder steigt, bedingt die weiterhin hohe Nachfrage nach entsprechenden Batterien aus dem Portfolio von BVD. Laut Kraftfahrtbundesamt lag im Jahr 2020 das durchschnittliche Alter der zugelassenen Pkw bei 9,6 Jahren, 2021 bei 9,8 Jahren, 2022 bei 10,1 Jahren und im Jahr 2023 bei 10,3 Jahren. (Quelle: Kraftfahrbundesamt) Die Bereiche Krafträder (Motorräder) und Lastkraftwagen (LKW) sind kaum bis gar nicht von der Elektrifizierung beeinflusst. Dementsprechend werden in diesen Segmenten sämtliche Batterien aus dem Produktprogramm der BVD GmbH benötigt. Die Zahl der zugelassenen Krafträder erhöhte sich im Jahr 2023 um +1,6 % gegenüber 2022 - die der Lkw um +2,7 %. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt) Negative Auswirkungen von zunehmender Arbeitslosigkeit, Fahrverboten und fehlender Kaufkraft waren in 2023 nicht sichtbar. Ebenfalls setzte sich der Trend im veränderten Freizeitverhalten fort. Segmente wie Camping/Caravan und Boote/maritime Bereiche erlebten weiterhin hohe Wachstumsraten. Diese Tatsache spiegelte sich auch ganz klar in erhöhten Nachfragen und Abverkäufen in diesen Bereichen wieder. Einhergehend damit war auch eine große Anzahl an Neukunden, die hier gewonnen werden konnten. Hohe Warenverfügbarkeit, Optimierungen in den Bereichen Lagerkapazitäten, Lieferanten-/Kunden-/ Produktportfolio, Prozessablauf und schnelle Lieferperformance waren im Geschäftsjahr Punkte, welche eine positive Entwicklung grundlegend beeinflussten. Wie bei der Planung für das Geschäftsjahr 2023 bereits berücksichtigt, konnten wir das moderat geplante Wachstum realisieren. Lieferkettenproblematiken und Verfügbarkeitsprobleme bei Wettbewerbern/Lieferanten waren in 2023 kaum festzustellen. Auch im Wirtschaftsjahr 2023 wurde gleichzeitig gezielt in ausgebildetes Fachpersonal als auch in technische Expertise und Ausbildung investiert. Das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt unterhalb des Vorjahresniveaus. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzentwicklung und das Ergebnis nach Steuern. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Ausführungen unter Punkt 3. a) Ertragslage. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 22 Mitarbeiter/Innen beschäftigt. Hierbei handelt es sich um angestellte Mitarbeiter/Innen. Wir bedanken uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für ihren Einsatz und ihre Leistungen. Dies sind Voraussetzungen, um die Zukunft der Gesellschaft auch weiterhin erfolgreich zu gestalten. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage
Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich. Das Rohergebnis des Vorjahres war geprägt durch die im Geschäftsjahr 2021 eingeleiteten Sondereffekte. Insbesondere wurde im Geschäftsjahr 2021 der Vorratsbestand vorausschauend aufgebaut um Engpässen bei der Warenbeschaffung entgegenzuwirken. Dies führte, neben anderen Effekten, im Geschäftsjahr 2022 aufgrund der Preisentwicklung zu erhöhten Roherträgen. Dieser Sondereffekt trat im Geschäftsjahr 2023 nicht mehr ein, so dass trotz einer Umsatzsteigerung von 5,3 % das Rohergebnis im Vorjahresvergleich gesunken ist. Die Roherträge bewegen sich wieder auf dem üblichen Niveau. Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 171 auf TEUR 1.520 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen auf Vorjahrsniveau. Die Abschreibungen erhöhen sich insbesondere durch Investitionen in ein neues Warenwirtschaftssystem. Das Jahresergebnis vermindert sich um TEUR 792 auf TEUR 2.042. b) Vermögenslage
Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich.
Einzelne rundungsbedingte Abweichungen sind möglich. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen erhöhten sich um die Zugänge von TEUR 297 und verminderten sich um Abschreibungen von TEUR 116. Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen im Wesentlichen Investitionen in ein neues Warenwirtschaftssystem. Bei den Sachanlagezugängen handelt es sich überwiegend um Betriebs- und Geschäftsausstattung und sonstige Transportmittel. Die Vorräte erhöhen sich geringfügig um TEUR 296 auf TEUR 8.209. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um TEUR 644. Dabei wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von insgesamt TEUR 196 verrechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Darlehensforderungen sowie Steuererstattungsansprüche. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 11.720. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt damit zum Abschlussstichtag 57,4 % (Vorjahr: 57,1 %). Ausschüttungen wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht vorgenommen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden noch nicht veranlagten Ertragssteuern. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich geringfügig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt. Die Vermögenslage basiert daher nachhaltig auf einer stabilen Grundlage. c) Finanzlage Die liquiden Mittel sind stichtagsbedingt um TEUR 2.008 auf TEUR 2.393 gestiegen. Ursächlich ist im Wesentlichen der Jahresüberschuss 2023 sowie die stichtagsbedingten Veränderungen der Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Die Bankkredite konnten im Geschäftsjahr 2023 vollständig zurückgeführt werden. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht BVD wird auch im Geschäftsjahr 2024 verstärkt in neue Marktbereiche investieren. Eine zuverlässige Prognose für das Jahr 2024 lässt sich aufgrund der Auswirkungen des anhaltenden Ukrainekriegs, des Israel-Konflikts, sonstigen regionalen Auseinandersetzungen, der globalen Rezession (u.a. auch in China) und der Prognosen zur Inflationsentwicklung nur schwer erstellen. BVD hat aktuell weder in Israel, der Ukraine noch in Russland Kunden bzw. Lieferanten. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld des Batteriehandels ist es nicht einfach, neue Marktanteile zu erobern. Dies sollte uns jedoch durch ständige Verbesserungen und Prozessoptimierungen in den Bereichen Sortimentsgestaltung, Logistik, Marktbearbeitung sowie Auftrags- und Kundenbearbeitung gelingen. Ein Schwerpunkt wird auch in der Diversifikation im Beschaffungsmarkt und dem Aufbau neuer Marktsegmente (Lithium-Eisen-Phosphat-Technologie - LiFePo4; spezielle Einsatzgebiete im Versorgungsbereich sowie VRLA-/VdS-Batterien für Back-Up-Lösungen und sicherheitsrelevante Einsatzgebiete/Alarmanlagen) liegen. Als Risiken sind nach wie vor die Sortimentsgestaltung bzw. das Produktportfolio bezüglich Liquidität sowie die hohe Wettbewerbsintensität bezüglich der Handelsspanne zu nennen. Risiken drohen bei der Preis- und Mengenentwicklung auf den Beschaffungsmärkten (EURO/CNY/US-Dollar Währungsverhältnis, Fracht- und Containerkosten), bezüglich der Vorratspolitik und der Konditionen der Lieferanten, aber auch im Hinblick auf die mögliche Reduzierung bzw. Verkürzung von Zahlungsfristen. Eine hohe Priorität wird das Forderungsmanagement und der Bereich Warenverfügbarkeit haben. Klassische Bleisäurebatterien werden zwar immer mehr in die Preisspirale durch in- und ausländische Wettbewerber nach unten gezogen, dafür werden neue Technologien in den Fahrzeug- und Nischenmärkten erhebliche Ansprüche an die zukünftige Batterietechnologie stellen und es uns ermöglichen, zusätzliche Margen zu generieren. Beobachtet man intensiv die Branchenentwicklung, so lassen sich, wie auch in den Vorjahren, nur kurzfristige Prognosen bis zu 12 Monaten anstellen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird von einer Umsatzsteigerung von ca. 15 % und einem Ergebnis nach Steuern von rd. TEUR 2.600 gerechnet. Die Gewinnung von Neukunden sowie eine gute Warenverfügbarkeit gegenüber anderen Marktteilnehmern werden ausschlaggebend sein für das Ergebnis. Bei dem erwarteten Geschäftsverlauf gehen wir von einer nach wie vor stabilen Finanzlage aus. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Verbindlichkeiten können somit innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen werden. Wir werden bei ausreichender Liquiditätslage weiterhin unseren finanziellen Verpflichtungen nachkommen können.
Sinsheim, den 11. Oktober 2024 gez. Stefan Glatt, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BVD GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BVD GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BVD GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 18. Oktober 2024 RKH
GmbH
gez. Witt, Wirtschaftsprüfer gez. Thieben, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 25. Oktober 2024 festgestellt. |
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