Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 4635
Vorher
Abrasive Industries GmbHGUILLEAUME-WERK GmbH
Eingetragen
13.5.2002
Branche
Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf UnterlageHerstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus KeramikHerstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Schleifmitteln aller Art sowie die Beteiligung an Unternehmen, die sich mit der Herstellung und/oder dem Betrieb solcher Produkte befassen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Decker
seit 2.5.2024
Prokura
Oktavian Linke
seit 14.4.2023
Prokura
Lars Markus Junghanns
seit 14.3.2019
Prokura
Michael Kraemer
seit 12.7.2017
Prokura
Marco Dr. Weber
seit 14.2.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

35.00% identifiziert65.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
35.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Quick Holdings LLCUSA
35.00%
Camel Grinding Wheels Works Sarid Ltd.ISR
30.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ATLANTIC Holding GmbH
Germany
509.560 €
94.90%
ATLANTIC Investment GmbH
Germany
27.400 €
5.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ATLANTIC GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz

AKTIVA

31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.616,75 29.631,88
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 440.756,29 526.913,49
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 955.164,24 1.082.742,08
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 481.407,12 102.751,14
1.877.327,65 1.712.406,71
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 77.143,14 80.563,79
1.966.087,54 1.822.602,38
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.887.202,43 2.088.000,94
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.020.057,88 1.042.389,99
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.084.449,61 3.106.343,87
5.991.709,92 6.236.734,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.166.190,84 3.821.440,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.232.230,46 4.211.857,68
3. sonstige Vermögensgegenstände 692.105,81 689.383,39
8.090.527,11 8.722.681,68
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.662,70 1.163,18
14.084.899,73 14.960.579,66
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 55.570,21 50.687,01
16.106.557,48 16.833.869,05

PASSIVA

31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 536.960,00 536.960,00
II. Kapitalrücklage 511.684,26 511.684,26
III. Bilanzgewinn 3.398.969,37 3.687.876,73
4.447.613,63 4.736.520,99
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.355.887,88 7.894.989,80
2. Steuerrückstellungen 60.163,00 60.163,00
3. sonstige Rückstellungen 377.855,01 629.204,41
7.793.905,89 8.584.357,21
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.075.383,12 2.510.040,09
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 96.875,41 159.887,94
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 590.330,79 649.970,56
4. sonstige Verbindlichkeiten 102.448,64 193.092,26
- davon aus Steuern EUR 70.797,11 (Vorjahr: EUR 84.996,37)
3.865.037,96 3.512.990,85
16.106.557,48 16.833.869,05

Gewinn- und Verlustrechnung

2024 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.850.863,93 24.599.365,42
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -44.226,37 423.910,20
3. sonstige betriebliche Erträge 210.496,77 270.352,24
- davon aus Fremdwährungsumrechnung EUR 38.782,71 (Vorjahr: EUR 49.664,05)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.189.579,80 7.054.559,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.404.689,31 7.594.269,11 1.301.298,01 8.355.857,65
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.811.471,58 8.909.025,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.968.473,20 2.436.372,36
- davon für Altersversorgung EUR 87.073,52 (Vorjahr: EUR 606.478,51) 10.779.944,78 11.345.398,12
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 367.409,60 449.941,06
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.866.673,05 4.086.352,22
- davon aus Fremdwährungsumrechnung EUR 1,66 (Vorjahr: EUR 9.985,63)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.338,92 38.675,80
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 238.121,17 404.318,82
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 94.366,00 (Vorjahr: EUR 293.069,58)
10. Erstatte Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i.Vj. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) -5.502,10 316.561,50
11. Ergebnis nach Steuern 215.557,64 373.874,29
12. sonstige Steuern 4.465,00 4.737,00
13. Jahresüberschuss 211.092,64 369.137,29
14. Gewinnvortrag 3.687.876,73 3.318.739,44
15. Vorabdividende 500.000,00 0,00
16. Bilanzgewinn 3.398.969,37 3.687.876,73

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2024 Zugang Umbuchung Abgang Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.782,84 0,00 0,00 0,00 546.782,84
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.296.969,41 0,00 0,00 0,00 3.296.969,41
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.426.540,77 221.435,36 0,00 118.513,30 3.529.462,83
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 102.751,14 378.655,98 0,00 0,00 481.407,12
6.826.261,32 600.091,34 0,00 118.513,30 7.307.839,36
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 80.563,79 0,00 0,00 3.420,65 77.143,14
7.453.607,95 600.091,34 0,00 121.933,95 7.931.765,34
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2024 Zugang Abgang Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 517.150,96 18.015,13 0,00 535.166,09
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.770.055,92 86.157,20 0,00 2.856.213,12
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.343.798,69 263.237,27 32.737,37 2.574.298,59
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.113.854,61 349.394,47 32.737,37 5.430.511,71
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5.631.005,57 367.409,60 32.737,37 5.965.677,80
Restbuchwerte
Stand 31.12.2024 Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.616,75 29.631,88
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 440.756,29 526.913,49
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 955.164,24 1.082.742,08
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 481.407,12 102.751,14
1.877.327,65 1.712.406,71
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 77.143,14 80.563,79
1.966.087,54 1.822.602,38

Registergericht Bonn, HRB 4635

Anhang für 2024

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB sowie die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Bezug auf die Angabe der Organbezüge wurden in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear und pro rata temporis.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlich anerkannten Höchstsätze (AfA-Tabellen) linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als EUR 250,00 betragen, sind im Jahr des Zugangs direkt als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter, deren Anschaffungskosten mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen, werden die jährlich gebildeten steuerlichen Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Jahre
1. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 5
2. Technische Anlagen und Maschinen 6-19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2-17
4. Sammelposten 5

In den Finanzanlagen sind die nicht verpfändeten Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen für einen Teil der gebildeten Pensionsrückstellung ausgewiesen. Sie sind mit dem Zeitwert bzw. den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Dem Zeitwert liegt eine Mitteilung der Versicherung auf den Bilanzstichtag zugrunde.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet und soweit erforderlich zum niedrigeren Markpreis am Abschlussstichtag angesetzt. Zur Ermittlung der Anschaffungskosten wird die FIFO-Methode herangezogen.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten die Sondereinzelkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Die Bewertung aller Bestände erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Abwertungen werden pauschal auf Bestände des Rohmaterials und der Fertigwaren auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Es bestehen aktive Steuerlatenzen aus temporären Unterschieden zwischen den Pensionsverpflichtungen aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Passive Steuerlatenzen bestehen nicht. Aufgrund der Ausübung des Wahlrechts wurde der Aktivüberhang nicht aktiviert.

Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten die Zusagen für eine betriebliche Altersversorgung gemäß einer Betriebsvereinbarung (Personenkreis der ehemaligen Unterstützungskasse) sowie von unmittelbaren Direktzusagen. Die erdienten Pensionsansprüche sind endgehaltsabhängig.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte in Übereinstimmung mit Tz 61 von IDW RS HFA 30 nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und der folgenden Bewertungsparameter:

Für Mitarbeiter gemäß Betriebsvereinbarung:

31.12.2024 31.12.2023
Rechnungszins 10-Jahres-Durschnitt 1,90% 1,82%
Gehaltstrend 0,0% p.a. 0,0% p.a.
Rententrend gemäß § 16 BetrAVG 1,88% p.a. 1,88% p.a.

Für Mitarbeiter gemäß Einzelzusage:

31.12.2024 31.12.2023
Rechnungszins 10-Jahres-Durchschnitt 1,90% 1,82%
Gehaltstrend 1,0% p.a. 1,0% p.a.
Rententrend gemäß § 16 BetrAVG 1,88% p.a. 1,88% p.a.

Fluktuationswahrscheinlichkeiten sind nicht berücksichtigt. Der verwendete Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der durchschnittliche Marktzinssatz ergibt sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (1,96%) ein gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR -69 (Vorjahr TEUR 94). Da dieser Betrag negativ ist, entfällt die Ausschüttungssperre. Die Pensionsverpflichtungen werden um vorhandenes Planvermögen (verpfändete Rückdeckungsversicherungen) saldiert ausgewiesen.

Zur Vermittlung eines besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird das Planvermögen kongruent zur korrespondierenden Pensionsrückstellung bewertet. Die Bewertung des Planvermögens für den kongruenten Teil des Deckungsvermögens erfolgte 2022 erstmalig nach Maßgabe des Passivprimats mit dem abgezinsten Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Altersversorgungszusagen gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB (gemäß IDW RH FAB 1.021); die Bewertung des inkongruenten Teils erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten, die sich aus dem vom Versicherer ermittelten Deckungskapital ergeben. Laufende Erträge und Zeitwertveränderungen des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Der Aufwand aus der Änderung des Rechnungszinses wurde dem Zinsaufwand zugeordnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Rückstellungen mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet. Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden am Stichtag zum Devisenkassamittelkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren. Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden am Stichtag zum Devisenkassamittelkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht höher lagen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.166.191 3.821.441
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.232.230 4.211.858
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.232.230 4.211.858
Sonstige Vermögensgegenstände 692.106 689.383
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 325.830 302.463
8.090.527 8.722.682

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.232 bestehen wie im Vorjahr vollständig gegenüber einem Gesellschafter. Sie enthalten ein langfristiges, verzinsliches Darlehen, das mit einem Zinssatz von 0,8 % p.a. verzinst wird.

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn von EUR 3.398.969,37 (Vorjahr: EUR 3.687.876,73) enthält einen um Vorabausschüttungen von insgesamt EUR 500.000,00 verminderten Gewinnvortrag von EUR 3.187.876,73 (Vorjahr: EUR 3.318.739,44).

Rückdeckungsversicherungen und Pensionsverpflichtungen

Bilanz 31.12.2024
TEUR
Pensionsverpflichtung (Erfüllungsbetrag) 9.930
Saldierungsfähiges Deckungsvermögen (Zeitwert) 2.574
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.356

Gewinn- und Verlustverrechnung

Folgende korrespondierende Aufwendungen und Erträge werden im Finanzergebnis unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen saldiert:

2024 2023
TEUR TEUR
Zinsaufwendungen aus der Pensionsrückstellung 94 293
Aufwendungen/Erträge aus dem Deckungsvermögen 17 -9
Saldo 111 284

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 346
Übrige 32
378

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2024 bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.075.383,12 2.523.418,18 551.964,94 33.417,18
(Vorjahr) (2.510.040,09) (2.497.502,89) (12.537,20) (0,00)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 96.875,41 96.875,41 0,00 0,00
(Vorjahr) (159.887,94) (159.887,94) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 590.330,79 590.330,79 0,00 0,00
(Vorjahr) (649.970,56) (649.970,56) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 102.448,64 102.448,64 0,00 0,00
(Vorjahr) (193.092,26) (193.092,26) (0,00) (0,00)
Gesamt 3.865.037,96 3.313.073,02 551.964,94 33.417,18
(Vorjahr) (3.512.990,85) (3.500.453,65) (12.537,20) (0,00)

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge bzw. -aufwendungen

Die Zinserträge bzw. -aufwendungen im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung und dem Deckungsvermögen werden aufgrund des thematischen Zusammenhangs unter dem Punkt Rückdeckungsversicherungen und Pensionsverpflichtungen erläutert.

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 34) enthalten.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer während des Geschäftsjahres war

Herr Dr. Marco Weber, Bonn, geschäftsführender Gesellschafter, CEO

Herr Dr. Weber ist gemäß Handelsregister einzelvertretungsberechtigt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 136
Angestellte (inkl. 1 Geschäftsführer) 54
190

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem nicht kündbaren Mietvertrag über das Betriebsgrundstück mit Gebäuden und den Operating-Leasingvereinbarungen.

Davon fällig in den Kalenderjahren:

TEUR
2025 311
2026 322
2027 333
966

Konzernverhältnisse

Eine Einbeziehung der Gesellschaft als Tochterunternehmen in einen Konzernabschluss erfolgt nicht.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die nach dVorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

em Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf die neue Rechnung vorzutragen.

 

Bonn, 25. April 2025

ATLANTIC GmbH

Die Geschäftsführung

Lagebericht für 2024

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

ATLANTIC wurde 1920 gegründet und stellt Schleifkörper für Präzisionsanwendungen her. Von der Automobilindustrie über die Stahl- und Wälzlagerindustrie bis hin zur Zulieferindustrie werden ATLANTIC-Schleifwerkzeuge verwendet. Wir vertreiben unsere Produkte weltweit. Unsere Produkte werden an unserem Standort in Bonn hergestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die ATLANTIC GmbH agiert in den Branchen wie Automobil, Getriebe, Wälzlager und der Stahlindustrie. Die Schleifmittelbranche hat nach wie vor, wie viel andere Branchen, mit einer gedämpften weltwirtschaftlichen Situation zu kämpfen, die sich sowohl auf unseren Auftragseingang als auch auf unseren Umsatz ausgewirkt hat. Beide Werte liegen unterhalb des Vorjahresniveaus.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die wirtschaftliche Situation der ATLANTIC GmbH hat sich 2024 gegenüber 2023 verschlechtert.

a) Ertragslage

Die oben beschriebene Branchenentwicklung zeichnet sich auch in unserem Geschäftsverlauf wieder. Insgesamt betrug der Auftragseingang 21,8 Mio. EUR (Vorjahr 23,9 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse betragen 22.851 TEUR und bewegen sich unterhalb des Umsatzniveau des Vorjahres (Vorjahr 24.599 TEUR). Den Großteil unserer Umsatzerlöse erzielen wir nach wie vor in Europa. Unter Berücksichtigung der Bestandsreduzierung von 44 TEUR gegenüber der Bestandserhöhung von 424 TEUR im Vorjahr sowie sonstiger betrieblicher Erträge in Höhe von 210 TEUR (Vorjahr 270 TEUR) ergibt sich eine Gesamtleistung von 23.017 TEUR (Vorjahr: 25.293 TEUR). Die Geschäftsentwicklung ist in dieser Hinsicht aus Sicht der Geschäftsführung weniger günstig verlaufen.

Der Materialaufwand beträgt in Relation zu den Umsatzerlösen 33 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte reduziert. Die Bruttomarge ((Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) / Umsatzerlöse) ist von 66,0 % im Vorjahr auf 66,8 % im Geschäftsjahr 2024 gestiegen.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 565 TEUR auf 10.780 TEUR gesunken. Die Verminderung ist im Wesentlichen bedingt durch die Reduzierung von Personal entstanden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 219 TEUR von 4.086 TEUR auf 3.867 TEUR reduziert. Dies resultiert in erster Linie aus niedrigeren Aufwendungen für Provisionen und Vertreterausgleich sowie geringeren Forderungsverluste.

Das Finanzergebnis hat sich im Jahr 2024 um 167 TEUR gegenüber dem Vorjahresniveau (-366 TEUR) auf -199 TEUR verbessert. Die Veränderung kommt im Wesentlichen aus der Zinsanpassung der Pensionsrückstellung.

Es verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 211 TEUR gegenüber einem Jahresüberschuss von 369 TEUR im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite verschlechtert sich von 7,8 % im Vorjahr auf 4,7 % im Jahr 2024.

b) Finanz- und Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Unternehmens kann aus Sicht der Geschäftsführung als stabil betrachtet werden. Die Bilanzsumme verringert sich auf 16,1 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (16,8 Mio. EUR). Das Anlagevermögen beträgt mit 12,21% (Vorjahr 11,46 %) rund ein Achtel der Bilanzsumme. Die Investitionen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 600 TEUR (incl. GWG-Sammelposten). Neben Zugängen bei Anlagen im Bau von 379 TEUR betrafen die größten Posten drei PKW (111 TEUR).

Vorratsbestände haben sich im Wesentlichen durch Bestandsabbau von 6.237 TEUR auf 5.992 TEUR reduziert. Sie betragen rd. 37,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 37,0 %).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 3.166 TEUR und liegen damit 655 TEUR unterhalb des Vorjahresniveau.

Die Pensionsverpflichtungen sinken - hauptsächlich infolge von Todesfällen bei den Rentnern - gegenüber dem Vorjahr um 539 TEUR auf 7.356 TEUR und machen 46 % (Vorjahr 7.895 TEUR; 47 %) der Bilanzsumme aus. Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 251 TEUR auf 378 TEUR gesunken. Im Wesentlichen wurde die Reduzierung durch personalbezogene Rückstellungen verursacht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 3.075 TEUR (Vorjahr 2.510 TEUR). Die Erhöhung um 565 TEUR zum Stichtag ist im Wesentlichen durch die Aufnahme eines langfristigen Darlehens bedingt. Bestehende Kreditlinien wurden zum Jahresende weiterhin teilweise in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen mit 590 TEUR (Vorjahr 650 TEUR) 3,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 3,9 %). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden und sind kurzfristiger Natur.

Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Flüssigen Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag rd. 27,6 % (Vorjahr 28,1 %).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2024 stets gesichert. Dies erwarten wir ebenso für die absehbare Zukunft.

Im Geschäftsjahr 2024 betrug der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 583 TEUR (Vorjahr 859 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -503 TEUR (Vorjahr -366 TEUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -33 TEUR (Vorjahr -161 TEUR).

Insgesamt schätzt die Gesellschaft die Finanzlage als stabil ein.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden im Bereich der Vertriebsplanung bzw. -steuerung vor allem der Umsatz und die Marge sowie für die Gesamtsteuerung der EBITDA als Schlüssel-Kennzahlen herangezogen.

Die Kennzahlen werden wie folgt berechnet: Der Bruttoumsatz wird um evtl. Nachlässe für Gutschriften bzw. Skontogewährung verringert bzw. um Erlöse für Versandkosten (Fracht, Verpackung) erhöht. Auf Basis dieses Nettoumsatzes werden einzelne Kennziffern ermittelt. Die interne Marge ermittelt sich z.B. durch Saldierung des Nettoumsatzes mit den anteiligen Gesamtkosten, die auf die verkauften Produkte anfallen (Material, Lohnkosten, Kosten Produktionssteuerung, Inventurveränderungen). Das EBITDA ermittelt sich aus Jahresüberschuss vor Ertragssteuern, vor Zinsaufwendungen und -erträgen sowie vor Abschreibungen.

Der prognostizierte leicht steigende Auftragseingang konnte nicht erreicht werden und dadurch fielen die Umsatzerlöse niedriger aus als geplant. Daraus resultiert ebenfalls eine höhere Unterschreitung im Gegensatz zum geplanten leicht sinkendem EBITDA.

Im Vergleich zum Vorjahr sinkt der Umsatz von 24.599 TEUR um 7,1 % auf 22.851 TEUR. Die Materialeinsatzquote (Materialeinsatz / Umsatzerlöse) beträgt im Jahr 2024 33,2 % (Vorjahr 34,0 %). Das EBITDA sinkt von1.501 TEUR im Jahr 2023 auf 772 TEUR im Jahr 2024. Der Jahresüberschuss von 211 TEUR blieb dementsprechend unterhalb der Prognose von 0,5 Mio EUR.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Qualitätssicherung haben wir verschiedene Systeme zertifizieren lassen.

Qualitätsmanagement-System

Das Qualitätsmanagement - System gem. DIN EN ISO 9001 wurde vom 09. bis 10.09.2024 im Rahmen des Überwachungsaudits durch den TÜV Rheinland erfolgreich auditiert.

Umweltmanagement-System

Das Umweltmanagement-System unseres Unternehmens wurde auf der Grundlage der DIN EN ISO 14001 im Rahmen des Überwachungsaudits in der Zeit vom 25. bis 28.11.2024 durch die DEKRA erfolgreich auditiert.

5. Forschung und Entwicklung

Zusammen mit unseren Kunden, aber auch mit Herstellern von Schleif-, Hon- und Superfinishmaschinen, erarbeiten wir innovative Schleifkonzepte und sind Partner bilateraler Forschungsprojekte mit führenden Hochschulen der Schleiftechnik. Die Aufwendungen für F+E bilden nach unserer Auffassung die Grundlage für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens. Unser Bestreben liegt in der Entwicklung neuer und verbesserter Produkte. Hier ist es unser Ziel die Zuverlässigkeit, Leistung und den Kundennutzen zu steigern.

Ein wesentlicher Teil der Entwicklungstätigkeit steht dabei in unmittelbarem Zusammenhang mit Kundenaufträgen. Hierbei handelt es sich um Lösungen, die speziell auf den Bedarf der Kunden zugeschnitten sind. Ziel ist es hierbei einen zusätzlichen Nutzen zu generieren, der sich beim Kunden unmittelbar in Kostenvorteilen auswirkt. Die Gesamtausgaben für den Bereich Technologie beliefen sich im Jahr 2024 auf rund 0,5 Mio. EUR (im Vorjahr 0,4 Mio. EUR) und betreffen im Wesentlichen die Personalkosten.

III. Prognosebericht

Durch die anhaltend schwache Konjunktur erwarten wir keine wesentlichen Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass unser Geschäft vorbehaltlich von Sondereffekten durch globale und konjunkturelle Risiken ähnlich wie im Vorjahr verläuft.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Strategisch beschränken wir uns auch weiterhin auf Anwendungen resp. Industriesegmente mit hohen technischen Anforderungen und einem entsprechenden Preisniveau.

Für 2025 plant die Gesellschaft keine wesentlichen Investitionen.

Wir rechnen für die ATLANTIC GmbH in 2025 mit einem zu 2024 ähnlichen Auftragseingang und einem leicht steigenden Bruttoumsatz.

Auf der Ergebnisseite 2025 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rund 0,3 Mio. EUR geplant, der konjunkturbedingt einer Schwankungsbreite von bis zu +/-25 % ausgesetzt sein kann.

Aufgrund der stabilen Kostenstruktur und einen leicht steigenden Umsatz erwarten wir, dass auch die interne Marge leicht steigt.

Das EBITDA wird sich leicht über dem Wert des Vorjahres bewegen.

Auf Basis der genannten Annahmen erwarten wir für 2025 weiterhin eine stabile Finanz- und Vermögenslage.

Ziele und Strategie

Das Unternehmen ATLANTIC hat eine internationale Präsenz, die im Laufe der nächsten Jahre weiter ausgebaut werden soll. Schwerpunkt dabei sind unsere Aktivitäten in Asien und Osteuropa. Darüber hinaus sollen die Anstrengungen im Bereich Forschung & Entwicklung weiter erhöht werden. Ziel ist die Verbesserung des bestehenden Produktportfolios und die Entwicklung von neuen Produkten für die Märkte und Anwendungen, bei denen wir schon einen Kundenzugang haben. Dadurch werden wir uns auch langfristig als Nischenanbieter gegen die großen Wettbewerber in unseren Märkten durchsetzen können.

IV. Risiken und Chancen

Risiken ergeben sich durch eine weiterhin schwächelnde Konjunktur, welche die Wirtschaft in ihrer Entwicklung weiterhin hemmt. Dies würde sich wie auch zuletzt auf die wirtschaftliche Lage unserer Kunden und damit auf die Nachfrage nach unseren Produkten auswirken mit der Folge von Umsatz- und Ergebnisbeeinträchtigungen.

In den von uns abgedeckten Produktsegmenten besteht eine enge Kundenbindung, die durch eine in der Regel jahrelangen Kundenbeziehung aufgebaut wurde. Eine Marktverdrängung ist grundsätzlich möglich, allerdings aufgrund der langfristigen Prozesse schwierig und dadurch nach unserer Auffassung weniger attraktiv.

Absatzrisiken aufgrund sich weiter entwickelnder geopolitischer Krisen, insbesondere durch den Ukraine-Krieg, den Nahostkonflikt und weiter erhöhte Spannungen zwischen China und Taiwan, könnten bei weiteren Eskalationen zu einer stärkeren Beeinträchtigung der Handelsströme und der globalen Lieferketten führen, was sich negativ auf die weltweite Konjunktur und damit verbundene Kostenentwicklungen auswirken würde.

Die neue US-Regierung hat zu Beginn Ihrer Amtszeit angekündigt höhere Zölle auf Importe aus Mexiko, Kanada und China zu erheben. Darüber hinaus hat die neue US-Regierung angedeutet von weiteren Importeuren, insbesondere aus der Europäischen Union, ebenfalls höhere Zölle zu erheben. Die jeweils betroffenen Länder haben ihrerseits entsprechende Reaktionen angekündigt, was zu einem globalen Anstieg von Importzöllen und einem spürbaren Rückgang globaler Handelsströme führen kann. Branchen, in denen die ATLANTIC GmbH tätig ist, wie die Automobil-, Stahl- und Wälzlagerindustrie, könnten spürbar betroffen sein. Da wir ein sehr diversifiziertes Produkt- und Kundenspektrum haben und neben dem Hauptmarkt in Europa auch in Amerika, Asien und Afrika vertreten sind, können wir geopolitische Krisen einigermaßen gut abfedern.

Wesentliche Risiken hinsichtlich der Beschaffung von Rohstoffen oder der Überalterung von Vorratsbeständen bestehen nicht, da die Produktion kundenauftragsbezogen ist. Risiken hinsichtlich der Beschaffung von Rohstoffen können sich durch Lieferkettenstörungen ergeben. Die Preisentwicklung auf dem Rohstoffmarkt wird auch zukünftig einen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben. Durch entsprechende Verhandlungen versuchen wir diese Risiken einzugrenzen.

Risiken in Bezug auf den Fachkräftemangel bestehen unseres Erachtens derzeit weniger. Die Besetzung von freien Stellen in der Produktion stellt aktuell kein Problem dar, da für diese Stellen keine besonderen Qualifikationen benötigt werden und es ausreichend Bewerber gibt. Für Stellen mit besonderen Qualifikationen werden diese frühzeitig ausgeschrieben. Alle freien Stellen sind über die eigene Website zu finden. Zusätzlich werden verschiedene Jobbörsen zur Mitarbeitersuche benutzt.

Die IT-Technologie ist die Basis für wesentliche Teile der Geschäftsprozesse der Gesellschaft. Längerfristige Ausfälle oder Störungen können weitreichende Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Eine generelle ungestörte und funktionsfähigen IT-Systemlandschaft ist wesentlich für den laufenden Betrieb der Gesellschaft. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch ein IT-Sicherheitskonzept und Notfallmanagement, welches auch generell Cyberrisiken berücksichtigt.

Zu den Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben. Ausfall- und Bonitätsrisiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Ausfallrisiken werden durch Einsatz von gängigen Warenkreditversicherungen minimiert. Darüber hinaus deckt ein Mahnwesen frühzeitig überfällige Positionen auf. Unsere Verbindlichkeiten begleichen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Dem Liquiditätsrisiko, unsere finanziellen Verpflichtungen nicht zu erfüllen, reduzieren wir durch ein gutes Cashmanagement und eine fortlaufende Liquiditätsplanung.

Auf Grundlage unseres internen Kontrollsystems, gestützt durch die jährlichen Ergebnis- und Liquiditätsplanungen mit monatlichen Soll-Ist Analysen sowie der Einschätzung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sind für uns derzeit keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.

Als Chance für unser Unternehmen sehen wir unser Produktsortiment. Auf Grund des kontinuierlichen Entwicklungsprozesses seiner Produkte bietet das Unternehmen innovative Lösungen für Schleif-, Finish- und Honaufgaben. Daraus resultiert ein mehr als 40.000 Erzeugnisse umfassendes Herstellungsprogramm, wodurch ein individuelles Einstellen auf die jeweils beim Kunden vorhandenen Produktionsbedingungen garantiert wird.

Darüber hinaus ist die ATLANTIC GmbH als nicht konzerngebundenes Unternehmen mit seiner flachen Hierarchie in der Lage, Entwicklungs-, Investitions- und Organisationsentscheidungen entsprechend den notwendigen Marktgegebenheiten schnell und effizient zu treffen. In allen Industrieländern stehen Verkaufsbüros oder Werksvertretungen zur Verfügung, die vor Ort in ständigem Kontakt mit dem Werk bei der Lösung von Schleifaufgaben beratend und unterstützend tätig sind.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird weiterhin positiv beurteilt. Wir sehen das Unternehmen in allen Bereichen gut aufgestellt. Durch die hohen Qualitätsansprüche und entsprechende Qualitätskontrollen sehen wir uns dem Wettbewerb am Markt gewachsen. Eine verlässliche Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ist wegen des anhaltenden Kriegs in der Ukraine oder auch anderer globaler Krisenherde sowie Ungewissheiten aufgrund einer Zuspitzung von protektionistischer globaler Importzollpolitik und daraus sich ergebender Auswirkungen auf die ATLANTIC GmbH sowie der schwachen Konjunktur und der mit alldem einhergehenden hohen Prognoseunsicherheit derzeit kaum möglich.

 

Bonn, den 25. April 2025

ATLANTIC GmbH

Die Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ATLANTIC GmbH, Bonn

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der ATLANTIC GmbH, Bonn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATLANTIC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 25. April 2025

BDO AG
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Schubert, Wirtschaftsprüferin

Ahrend, Wirtschaftsprüfer

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