Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 79241
Vorher
Unit Finanzservice Aktiengesellschaft für Vermögensberatung und VermittlungUnit Immobilienservice Aktiengesellschaft
Eingetragen
24.8.2004
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Vermittlung von Immobilien sowie die Vermittlung von Verträgen über Kapitalanlagen, wobei sich diese Vermittlungstätigkeit ausschließlich auf Verträge zur Anschaffung und/ oder Veräußerung von Vermögensanlagen im Sinne und Geltungsbereich des Vermögensanlagengesetzes und/oder auf Anteile an Investmentvermögen im Sinne des Investmentgesetzes und/oder ausschließlich von Krediten und/oder Darlehen (die Gesellschaft betreibt keine nach dem Kreditwesengesetz erlaubnispflichtigen Geschäfte) bezieht sowie das emittieren von digitalen Wertpapieren; die Verwaltung eigenen Vermögens im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und nicht für Dritte, insbesondere Erwerb, Verkauf Verwaltung von Immobilien oder Teilen davon und/oder von Finanzanlagen, insbesondere von Beteiligungen an in- und/ oder ausländischen Unternehmen. Verwaltung eigenen Vermögens im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und nicht für Dritte, insbesondere der Erwerb, der Verkauf und die Verwaltung von Immobilien oder Teilen davon und/oder von Finanzanlagen, insbesondere von Beteiligungen an in- und/ oder ausländischen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Näcke
seit 23.9.2015
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IQ fairprofit AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

IQ fairprofit Aktiengesellschaft

Berlin

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.852,00 5,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 558.105,07 568.542,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.893,00 5.808,00
564.998,07 574.350,07
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 43.750,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 672.600,07 599.355,07
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 150.000,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.610.537,56 1.555.266,06
3. geleistete Anzahlungen 0,00 169.247,03
1.610.537,56 1.874.513,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 582.492,61 857.494,57
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.603.757,91 1.041.250,45
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.603.757,91 (EUR 1.041.250,45)
3. sonstige Vermögensgegenstände 254.100,97 697.138,25
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 26.181,70 (EUR 110.275,41)
2.440.351,49 2.595.883,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.054.583,45 244.695,02
Summe Umlaufvermögen 5.105.472,50 4.715.091,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.264,41 4.902,56
5.780.336,98 5.319.349,01

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 5.000,00 5.000,00
III. Bilanzgewinn 107.991,64 80.171,95
- davon Gewinnvortrag EUR 80.171,95 (EUR 75.831,16)
Summe Eigenkapital 162.991,64 135.171,95
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 12.463,00 4.650,00
2. sonstige Rückstellungen 65.700,00 29.320,00
78.163,00 33.970,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 450.917,49 471.252,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 450.917,49 (EUR 471.252,48)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 64.546,29 47.856,33
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 64.546,29 (EUR 47.856,33)
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.023.082,16 4.630.348,25
- davon aus Steuern EUR 25.386,26 (EUR 46.938,48)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.873.482,16 (EUR 4.630.348,25)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 149.600,00 (EUR 0,00)
5.538.545,94 5.149.457,06
D. Rechnungsabgrenzungsposten 636,40 750,00
5.780.336,98 5.319.349,01

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

IQ fairprofit Aktiengesellschaft

Berlin

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 2.421.757,60 1.924.639,86
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.308.466,27 315.929,05-
3. sonstige betriebliche Erträge 131.865,88 60.893,80
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 863.035,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 115.292,86 142.138,42
115.292,86 1.005.173,73
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 467.798,74 470.338,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 127.875,41 98.697,09
595.674,15 569.035,33
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.153,24 15.831,59
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 34.417,48 214.467,08
58.570,72 230.298,67
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 460.716,95 413.605,98
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 199.447,39 116.169,18
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 165.710,23 191.192,92
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18.260,08 623,38
11. Ergebnis nach Steuern 30.379,61 7.701,88
12. sonstige Steuern 2.559,92 3.361,09
13. Jahresüberschuss 27.819,69 4.340,79
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 80.171,95 75.831,16
15. Bilanzgewinn 107.991,64 80.171,95

ANHANG zum 31.12.2023

IQ fairprofit Aktiengesellschaft, Berlin

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes sowie des Vermögensanlagengesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IQ fairprofit Aktiengesellschaft
Firmensitz laut Registergericht: Berlin (Deutschland)
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Charlottenburg
Registernummer: HRB 79241B

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Immobilien des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Bildung von Rückstellungen erfolgte nach vernünftigem kaufmännischen Ermessen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 50.000,00 ist eingeteilt in 1.000 Aktien zum Nennwert von je EUR 50,00.

Es handelt sich um Namensaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Gewinn-/Verlustvortrag

Bei Aufstellung der Bilanz wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 80.171,95 einbezogen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt EUR 65.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.114.411,32 (Vorjahr: EUR 674.225,74).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 4.424.134,62 (Vorjahr: EUR 4.475.231,32).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 2.612.290,07 (Vorjahr: EUR 2.036.053,59).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung Betrag
EUR
+ Jahresüberschuss 27.819,69
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 80.171,95
= Bilanzgewinn 107.991,64

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 461. Diese beinhalten TEUR 351 für laufende Miet- und Leasingverträge sowie die Kaufpreiszahlung für eine ETW in Höhe von TEUR 110.

Anzahl Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Durschnitt 19 Arbeitnehmer.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Harald Huth ausgeübter Beruf: Kaufmann
Herr Ralf Näcke ausgeübter Beruf: Kaufmann

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Prof. Dr. Willi Dieterle ausgeübter Beruf: Kaufmann
Herr Werner Müller ausgeübter Beruf: Steuerberater
Herr Gunter Höffer ausgeübter Beruf: Kaufmann

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Prof. Dr. Willi Dieterle.

 

17. April 2024

IQ fairprofit Aktiengesellschaft

Harald Huth

Ralf Näcke

Lagebericht 2023

1. Wirtschaftsbericht

1.1. Wirtschaftliches Umfeld

Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten Jahre hat die IQ fairprofit AG im Geschäftsjahr 2023 ein positives Geschäftsergebnis erreicht.

-digitales Wertpapier

Das im Jahr 2023 aufgelegte digitale Wertpapier als Schuldverschreibung IQ fairprofit 23/31 ist im Markt platziert.

Hier nochmal die Eckdaten:

Die "IQ fairprofit 23/31" Schuldverschreibung läuft bis zum 31.12.2030

Emissionsvolumen: EUR 8.000.000,-

Einstieg ab EUR 1.000,-

Max. EUR 25.000,- pro Person

kürzeste Haltedauer beträgt 2 volle Geschäftsjahre

die längste Haltedauer bis zum 31.12.2030

Zinsen in Höhe von 6,00%, werden jährlich zum 02.01. eines jeden Jahres an die Anleger ausgezahlt

Spätestens zum 02.01.2031 werden alle Schuldverschreibungen inklusive der angefallenen Zinsen an die Kunden zurückgezahlt.

Kosten für Anleger EUR 0,00

Dieses Produkt wird jedoch momentan nicht aktiv von uns beworben.

Der Hintergrund hierzu ist folgender:

Unsere Erfahrung bezüglich des Internets hat gezeigt, dass durch bezahlte Google Werbung zwar die Anzahl der Besucher auf der Webseite steigt, jedoch der Weg bis zur Zeichnung unserer IQ-Schuldverschreibung, auf der dafür eingerichteten digitalen Zeichnungsstrecke, noch zu weit ist.

Zumal für neue Besucher, die unsere Webseite zum ersten Mal sehen, also unser Unternehmen noch nicht kennen, die Schwelle zu einer Investition in unser Wertpapier viel zu hoch ist.

Der Interessent wird hier zu ihm bekannten Unternehmen tendieren, zu denen er bereits Vertrauen aufgebaut hat.

Das bedeutet für uns, dass wir momentan daran arbeiten müssen, durch gezielte Suchmaschinenoptimierung weiter auf uns aufmerksam zu machen, um damit weiter organisch zu wachsen.

Somit wird eine Zeichnung des Wertpapiers momentan größtenteils nur aus der Bestandskundschaft kommen.

In den nächsten Jahren erwarten wir jedoch, durch die gezielte Einsteuerung von Informationen im Internet, einen sehr großen Zuspruch für unser Wertpapier.

Zum 31.12.2023 waren EUR 149.600,- an Schuldverschreibungen eingebracht.

Mit Stichtag 01.06.2024 sind EUR 175.600,- in Schuldverschreibungen investiert.

Im laufenden Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. EUR 300.000,- bis ca. EUR 500.000,-.

-Fair Profit 16

Unser Produkt Fair Profit 16 hält zum 31.12.2023 gezeichnetes Kapital von: EUR 8.463.523,-, wovon bis zu diesem Stichtag EUR 3.528.640,- eingezahlt waren. In dieses Produkt werden in den nächsten 15-20 Jahren noch weiterhin ca. EUR 4.900.000,- in Form von Ratensparern einfließen. Parallel werden jährlich regelmäßig Auszahlungen an Kunden vorgenommen. Dies waren im Geschäftsjahr 2023 EUR 203.193,-. Im Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit ca. EUR 192.839,- Auszahlungen an Kunden.

Die Zeichnungssumme von EUR 8.463.523,- wird also lediglich in den nächsten Jahren mit den verbleibenden Ratensparverträgen aufgefüllt, neues Kapital kommt hier nicht dazu, da die Tranche Fairprofit 16 im Jahr 2022 geschlossen wurde.

1.2. Geschäftsverlauf und Lage zum Bilanzstichtag

1.2.1. Vermögens- und Finanzlage

Kennzahlenübersicht

ME TEUR 2023 2022 Entwicklung
Bilanzsumme 5.780 5.319 + 461
Eigenkapital 163 135 + 28
EK-Anteil in % 2,8 2,5 + 0,3
Buchwert Anlagevermögen 673 599 + 74
AV-Anteil in % 11,6 11,3 + 0,3

Der Immobilienbesitz im Vorratsvermögen beträgt TEUR 1.611 (Vorjahr TEUR 1.555). Zusammen mit den mittelfristigen Forderungen aus der Darlehensvergabe besitzt die Gesellschaft lang- und mittelfristige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.676 (Vorjahr TEUR 1.555). Diesen stehen lang- und mittelfristige Verbindlichkeiten aus der Emission von Nachrangdarlehen und digitalen Wertpapieren inkl. Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.435 (Vorjahr TEUR 4.369) gegenüber.

Damit ist die Fristengleichheit in der Bilanz (langfristiges Vermögen ist durch langfristiges Kapital gedeckt bzw. überdeckt) gewahrt.

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 2,5 % auf 2,8 % gestiegen. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin nachhaltig und solide aufgestellt.

Der hohe Anteil an Umlaufvermögen resultiert im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber Kunden (TEUR 582), die im Einklang mit der wachsenden Geschäftstätigkeit stehen, dem umfangreichen Bestand an Immobilien im Vorratsvermögen (TEUR 1.611) sowie Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 1.604).

1.2.2. Ertragslage

Durch die Vermittlungstätigkeit aus Immobilienverkäufen (fremdgenutzte ETW) als MwSt.-pflichtiges Geschäft wurden im Geschäftsjahr 2023 Provisionserlöse in Höhe von TEUR 307 erzielt.

Weiterhin wurden im Jahr 2023 wiederum 14 ETW aus unserem Bestand veräußert. Dadurch wurden zusätzlich zum oben genannten Geschäft TEUR 577 generiert.

Des Weiteren wurden Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 151 erzielt.

Den betrieblichen Umsätzen stehen Aufwendungen für bezogene Leistungen von insgesamt TEUR 115 gegenüber. Diese resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für Hausgeld (TEUR 59) und dem Vertrieb der angebotenen Nachrangdarlehen (TEUR 29). Des Weiteren sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.115 angefallen. Diese enthalten Aufwendungen für Personal (TEUR 596), Abschreibungen (TEUR 59) und sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR 461).

Das Finanzergebnis lag in 2023 durch Zinserträge in Höhe von TEUR 199 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 166 bei TEUR 34.

Infolge dessen endete das Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR 28 und einem Bilanzgewinn von TEUR 108.

2. Risikobericht

2.1. Chancen

Chancen sehen wir nach wie vor in dem aktuellen Zinsumfeld, durch das sich Anleger vermehrt für andere Anlageinstrumente als Festgeld und Tagesgeld interessieren. Darüber hinaus werden wir von unseren Bestandskunden in deren Umfeld gerne weiterempfohlen.

Durch unsere nachhaltig positive Geschäftstätigkeit sind unsere Bestandskunden auch immer öfter bereit weitere Folgegeschäfte zu tätigen.

2.2. Risiken aus Markt- und Umfeldbedingungen

Risiken bestehen zum einen in der Verschlechterung des Marktumfeldes, dessen Auswirkungen auf die Realwirtschaft sich nicht eindeutig prognostizieren lassen. Zum anderen können ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit der weltweiten Schuldenkrise und der Stabilität von Banken zu genereller Unsicherheit bei Kunden und deren Investitionsbereitschaft führen.

2.3. Spezielle Risiken

Hinzu kam seit Februar 2022 der Ukraine-Krieg, der nicht nur zu einer allgemeinen Verunsicherung in der Bevölkerung geführt hat, sondern auch direkte sowie indirekte Auswirkungen durch eine, in dieser Geschwindigkeit, noch nie dagewesene Zinssteigerung nach sich zog. Um der Inflation zusätzlich entgegen zu wirken werden die zu finanzierenden Immobilien schlechter eingewertet. Das bedeutet für unseren Immobilienverkauf erschwerte Bedingungen, da nicht mehr so viele Kunden ohne ein gewisses Eigenkapital Immobilien erwerben können.

Allerdings ist festzustellen, dass aufgrund der allgemeinen globalen wirtschaftlichen Situation in unserem Land, bezogen auf längerfristige Auswirkungen des Ukrainekriegs und den damit einhergehenden Wechselwirkungen zwischen der nach wie vor hohen Inflation und der Verunsicherung bei den Verbrauchern, dass Umsätze, die momentan immer noch zum großen Teil aus Bestandskunden herrühren, schwerer zu planen sind als in den Jahren zuvor.

Hierdurch bedingt, kann es nach wie vor zusätzlich zu Umsatzeinbußen im Jahr 2024 kommen.

Folgenden Risiken unterliegt die IQ fairprofit AG grundsätzlich:

Adressausfallrisiko

Die Forderungen unserer Gesellschaft bestehen in täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einer Forderung für ein vergebenes Darlehen sowie Forderungen an Kunden. Die Forderungen an Kunden bestehen im Wesentlichen an Privatkunden. Das Forderungsausfallrisiko sehen wir als gering an.

Liquiditätsrisiko

Den Liquiditätsrisiken werden durch die monatlichen Auswertungen der Buchhaltung und der täglichen Überwachung der liquiden Mittel durch den Vorstand entgegengewirkt. Das Liquiditätsrisiko sehen wir daher als gering an.

Markpreisrisiko

Marktpreisrisiken bestehen für die Gesellschaft nicht.

Operationelle Risiken

Als operationelles Risiko sehen wir im Wesentlichen das Reputationsrisiko. Dieses ist insofern für die Gesellschaft von Bedeutung, weil das Vertrauen der Kunden Voraussetzung für die Geschäfte ist. Wenn in der Kundenwahrnehmung die Kompetenz oder Integrität der Gesellschaft gestört wird, könnte dies zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit führen.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024

Aufgrund der zuvor beschriebenen besonderen Umständen ist es, wie auch bereits im Vorjahresbericht beschrieben, für das Unternehmen nach wie vor ungleich schwerer die gesetzten Umsatzziele für das laufende Geschäftsjahr 2024 erreichen zu können. Es werden jedoch alle Anstrengungen unternommen, dass unser Unternehmen das Geschäftsjahr gut abschneidet. Ziel ist es, das Geschäftsjahr 2024 mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu beenden.

In den letzten Monaten wurden erhebliche Investitionen im Bereich Digitalisierung und Marketing vorgenommen. Zum Thema Marketing finden weiterhin viele Planungen statt, um die IQ fairprofit in diesem Bereich für die Zukunft viel besser zu positionieren.

Das bedeutet, dass die IQ fairprofit zukünftig aktiv beworben wird, nicht nur um einen größeren Bekanntheitsgrad zu erlangen, sondern um auch deutschlandweit, neue Kunden auf unser bereits erwähntes Wertpapier (dieses kann nur online auf unserer digitalen Zeichnungsstrecke erworben werden) aufmerksam zu machen.

Diesbezüglich werden nun regelmäßig gezielte Investitionen unternommen, um das digitale Wertpapier im Markt so zu platzieren, dass dem Unternehmen jährlich planbar neues Kapital zufließt.

Mit der Gründung der IQ fairbau GmbH ist geplant, das rückläufig werdende Immobilien-Vermittlungsgeschäft (Vermittlung von denkmalgeschützten Immobilien), mit Immobilien für Eigennutzer in den nächsten Jahren zu kompensieren und hieraus zusätzlich Umsätze für das Unternehmen zu generieren.

Hierzu hat die IQ fairbau GmbH im Jahr 2021 ein Baugrundstück vor den Toren Berlins (2.439,00 m 2 ) erworben. Die Beplanung für ca. 650 m 2 vermietbare/verkaufbare Wohnfläche wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, da aufgrund der Zinsveränderungen und Kreditvergaberichtlinien eine weitere Investition in das Bauvorhaben momentan für uns nicht sinnvoll erscheint. Seit dem 01.09.2023 ist daher mit dem Landkreis Barnim ein Mietvertrag geschlossen worden, um das Bestandsgebäude auf diesem Grundstück an Flüchtlinge zu vermieten. Der Mietvertrag ist vorab bis zum 31.12.2026 geschlossen. Hieraus wird seit dem 01.09.2023 eine monatliche Miete von EUR 1.800,- generiert.

Für das zweite Baugrundstück in Berlin-Müggelheim mit 2.168,00 m 2 ist die Planungs- und Genehmigungsphase im Mai 2023 abgeschlossen. Der Baubeginn sollte ursprünglich der 01.09.2023 sein. Die Fertigstellung war ursprünglich zum Ende des Jahres 2025 anvisiert worden. Damit erkannt werden kann wie der Markt unter den momentan schwierigen Bedingungen reagiert bzw. überhaupt noch vorhanden ist, werden wir nun vorerst in die Veröffentlichung dieser hochwertigen 6 Objekte gehen (geplant ist der 01.07.2024). Nach entsprechender Marktanalyse werden wir dann entscheiden, ob das Bauvorhaben in diesem Jahr noch beginnen wird oder auf Grund der aktuellen Marktsituation gegebenenfalls nochmals verschoben werden muss. Die reinen Baukosten für den Hirseländer Weg belaufen sich laut Planungsbüro (2024) auf ca. EUR 6,0 Mio.

In diese beiden Projekte sind bis 01.06.2024 ca. EUR 1,4 Mio. für den Ankauf, die Nebenkosten, Planungskosten sowie Abrissarbeiten geflossen.

Weiterhin steht die Gründung einer Hausverwaltung kurz vor dem Abschluss. Mit diesem langfristigen Investment soll ein weiteres passives Einkommen generiert werden. Da wir durch unsere ständigen Aktivitäten im Ankauf und Verkauf von Immobilien immer wieder auf die Vergabe an Verwaltungen angewiesen sind, können wir zukünftig diese Umsätze für uns gewinnen.

Dieser Bereich der Hausverwaltung wird intern aufgebaut werden. Hierzu wird zurzeit ein Verwaltervertrag ausgearbeitet und die dementsprechende Software ausgewählt.

Im September 2024 wird die entsprechende Verwaltungsfirma IQ fairwaltung GmbH gegründet und zum 01.01.2025 in Betrieb genommen.

Durch das Vermitteln von Zusatzgeschäften in Form von Immobilienverkäufen (fremdgenutzte ETW) als MwSt.-pflichtiges Geschäft sind für das Geschäftsjahr 2024 Provisionserlöse von ca. TEUR 150 eingeplant.

Durch das Weiterveräußern von Immobilien aus dem eigenen Bestand sind weitere ca. TEUR 500 Erlöse zusätzlich geplant.

Im Bestand der IQ fairprofit AG befinden sich zum 31.12.2023, 19 Eigentumswohnungen mit einer Gesamtinvestitionssumme von TEUR 2.500.

Im Jahr 2024 rechnen wir mit jährlichen Mieteinnahmen von TEUR 100 netto/kalt.

Die daraus resultierende jährliche Rendite liegt im Verhältnis zum investierten Kapital (inklusive aller Nebenkosten) bei ca. 7,50%.

Der Wert der Objekte im Bestand wird von uns auf ca. TEUR 3.800 geschätzt.

Zusätzlich werden im laufenden Geschäftsjahr Zinseinnahmen von ca. TEUR 150 erwartet.

Der Bestand an liquiden Mitteln lag am 31.12.2023 bei ca. TEUR 1.000.

4. Sonstiges

Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen für die beiden Vorstände und 17 weiteren Mitarbeiter betrugen insgesamt TEUR 596. Hiervon entfallen TEUR 81 auf den Vorstand. Variable Vergütungen wurden nicht gezahlt.

Im Geschäftsjahr fand kein Einsatz von Finanzinstrumenten statt. Auch wurden keine Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Berlin, den 04.06.2024

Harald Huth, Vorsitzender des Vorstands

Ralf Näcke, Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IQ fairprofit AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IQ fairprofit AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IQ fairprofit AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 17. Juni 2024

SMART GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Torsten Frank, Wirtschaftsprüfer

Bilanzeid zum Jahresabschluss zum 31.12.2023

IQ fairprofit Aktiengesellschaft, Berlin

Versicherung der gesetzlichen Vertreter gem. § 264. Abs. 2 S. 3 HGB sowie § 289 Abs. 1 S. 5 HGB in Verbindung mit § 23 Abs. 2 Nr. 3 VermAnlG.

Wir versichern nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt sowie im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung beschrieben sind.

 

IQ fairprofit Aktiengesellschaft

Harald Huth

Ralf Näcke

Feststellung Jahresabschluss

Der vorstehende Jahresabschluss wurde am 21.06.2024 festgestellt.

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