Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
HeMa - ZaunSysteme GmbH
Auf den Geeren 20, 59469 Ense, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Ernst Henker seit 28.10.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.00% | |
| 29.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HeMa - ZaunSysteme GmbHEnseJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die HeMa-ZaunSysteme GmbH wurde 1999 in Hagen (Westf.) gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist in der Hauptsache die Produktion und der Handel von Zaunsystemen und Toranlagen aus Metall. In 2010 wurde der Standort des Unternehmens in das Industriegebiet Höingen der Gemeinde Ense, im Kreis Soest verlagert. Hier produzieren wir in unserem in 2009 fertiggestellten Industriegebäude, mit rund 65 qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, unsere bundesweit bekannten Zaunsysteme. Unsere innovativen Produkte finden im privaten sowie gewerblichen Bereich Anwendung und werden über den Fachhandel bzw. Fachbetrieb des Zaun- und Garten und Landschaftsbaues vertrieben und verarbeitet. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Staat verringerte Finanzierungsdefizit trotz weiterer staatlicher Maßnahmen erneut. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. (Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024) Mit einem Umsatzminus von 5,0 % und einer erwarteten Preisminderung von 2,0 % ist für das Jahr 2024 mit einem realen Minus von 3,0 % im Baugewerbe zu rechnen. (Das Deutsche Baugewerbe https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023) Eine schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen, haben die Stahlproduktion in Deutschland 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Auch im Dezember 2023 setzte sich die Abwärtsbewegung bei der Rohstahlproduktion fort. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Erzeugung um 2,3 Prozent. Damit hält der nun seit Anfang 2022 dauernde Negativtrend an. Im vierten Quartal 2023 lag die Produktion rund 5 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. (Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl - Stahl Jahresbilanz 2023 https://www.stahl-online.de/medieninformationen/jahresbilanz-2023-stahlproduktion-sinkt-2023-auf-historisch-niedriges-niveau/) 2. Geschäftsverlauf Die bereits seit Mitte des Jahres 2022 begonnene Zurückhaltung bei Investitionen, speziell im Bausektor, setzte sich auch in 2023 fort. Durch immer weiter steigende Zinsen, geprägt durch die hohe Inflation in ganz Europa, ist der Umsatz in der Baubranche extrem eingebrochen. Allein im 1. Quartal des Jahres lag das Auftragsvolumen rund 30 % unter dem des Vorjahres. Dies galt für uns wie für die gesamte Baubranche. Die ausgebremste Nachfrage nach Bauleistungen erhöhte den Wettbewerbsdruck und wirkte sich somit negativ auf die Erlöse aus. Im gesamten Geschäftsjahr konnte keine Belebung des Marktes festgestellt werden. Die Stahlpreise stiegen im ersten Quartal um 250 € / to. für Warmbreitband, prozentual um über 40%, was sich nochmals negativ auf die Nachfrage auswirkte. Erst zum Jahresende lag das Niveau wieder auf dem zum Jahresbeginn. Die hohen Energie-, Transport- und weitere Kosten, haben sich in vielen Bereichen extrem erhöht. Unser Gesamtumsatz minderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 20,0 %. Unsere Lieferfähigkeit wurde im gesamten Geschäftsjahr stabil aufrechterhalten. Die Materialeinsatzquote hat sich um 2,6 % gemindert. Unsere Verkaufspreise konnten wir im ersten Quartal aufgrund des Wettbewerbsdrucks, der allgemeinen Stahlpreisentwicklung nicht anpassen. Zur Jahresmitte mussten wir, der Marktentwicklung geschuldet, unsere Verkaufspreise senken. Unser Fokus richtet sich auf qualifizierte Mitarbeiter, die unsere hochwertigen und langlebigen Produkte produzieren und vermarkten. Es wird nur immer schwieriger, diese Mitarbeiter qualitativ und auch wirtschaftlich betrachtet, zu finden. Eine Reduzierung des Personalstammes, angepasst zur gesunkenen Nachfrage, ist mittelfristig schädlich und nicht empfehlenswert. Mit Hilfe von starken und verlässlichen Partnern an unserer Seite, die Kunden- und Lieferantenseitig bestehen, konnten wir unseren Geschäftsverlauf aufrechterhalten. Werblich unterstützen wir weiterhin die Marktpräsenz der Marke RANKO®. Als Hersteller von Produkten dieser Marke, welche zu unseren Hauptumsatzträgern zählen, forcieren wir den Bekanntheitsgrad und können hieraus Erfolge ableiten. Insgesamt zeigt das Geschäftsjahr 2023 wechselhaften Verlauf. Die für 2023 geplanten Ziele wurden nur bedingt erfüllt. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2023, trotz der widrigen Umstände und unkalkulierbaren Geschehnisse, relativ zufrieden. Es wird auf die nachfolgenden Ausführungen unter Gliederungspunkt "Lage" verwiesen. Lage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert: Die Bilanzsumme minderte sich in 2023 auf T€ 6.028. (minus von T€ 1.880). Das Anlagevermögen minderte sich um 161 T€ auf 3.527 T€. Die Investitionen lagen im Geschäftsjahr niedriger als die Abschreibungen. Die Vorräte minderten sich um 1.548 T€ und die Forderungen inkl. den sonstigen Vermögensgegenständen minderten sich um 182 T€. Hierbei handelt es sich um stichtagbezogene Aussagen. Im Forderungsmanagement werden wir von Bürgel (Auskunftei und Inkasso) unterstützt und Forderungen über R+V (Warenkreditversicherung) versichert. Das Eigenkapital hat sich um 411 T€ auf 3.803 T€ gemindert, infolge des Rückgangs der Bilanzsumme stieg jedoch die Eigenkapitalquote von 53,3 % zum 31.12.2022 auf 63,1 % zum 31.12.2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten minderten sich um 1.309 T€ auf 1.878 T€. 2. Finanzlage Unsere Finanzlage ist aufgrund der bestehenden Kreditlinien, die bei gewöhnlicher Geschäftstätigkeit nicht ausgeschöpft sind, als sehr stabil zu bezeichnen. Kapital konnte durch Lagerabbau frei gesetzt werden. Die langfristigen Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich unter Einbeziehung des gewährten Skontos bezahlt. 3. Ertragslage Der Jahresfehlbetrag beträgt 261 T€. Dieser kann unter den vorliegenden Marktgegebenheiten weiterhin als mäßig stabil bezeichnet werden. Die Personalkosten haben sich um 88 T€ (-2,9%) gemindert, es sind aber auch marktübliche Lohn-/Gehaltserhöhungen von ca. 3 % zu berücksichtigen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Liquiditäts- und Rentabilitätsplanungen sowie betriebswirtschaftliche Auswertungen liefern uns in regelmäßigen Abständen wichtige Informationen. Die Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss zzgl. Zinsaufwendungen/Bilanzsumme) beträgt -2,63 % in 2023 und minderte sich somit um 6,68 Prozentpunkte. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter der Stammbelegschaft betrug 2023 rund 284T€. 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch eine schwache Nachfrage aufgrund rückläufiger Investitionsbereitschaft im gewerblichen wie auch im privaten Sektor bei gleichzeitig erhöhten Rohstoff- und Energiepreisen. Dies führte zu einem Umsatzrückgang von rd. 20%. Da die Kosten nicht in allen Bereichen entsprechend angepasst werden konnten und Preissteigerungen verkaufszeitig aufgrund des Wettbewerbs teils nicht möglich waren, erzielten wir einen Jahresfehlbetrag von 261 T€. Chancen und Risikobericht 1. Risiken Wir verzeichnen immer noch hohe Kosten, welche trotz eines Rückganges im Vergleich zu Spitzenzeiten in der ersten Jahreshälfte 2023, auf einem extremen Niveau sind. Die Kalkulation, Preispolitik, Disposition und Lagerhaltung ist für den Geschäftsverlauf signifikant wichtig und entscheidend. Eine Konstanz der Stahlpreise auf einem wirtschaftlich sinnvollen Niveau, wäre das Beste für den Markt. Die hohe Beschäftigungsrate in Deutschland stellt uns immer noch vor eine große Herausforderung, Fachpersonal für uns zu gewinnen. In den Kostenbereichen sind die Personalkosten im Vergleich zu Vorjahren erheblich gestiegen. Der Verdrängungswettbewerb hat durch die geringe Nachfrage eine neue Stufe erreicht. Oft sehen wir uns mit Preise von Marktbegleitern konfrontiert, die eine wirtschaftliche Basis verloren haben. Leider müssen auch wir uns diesen stellen, um bestehende Kunden nicht zu verlieren. 2. Chancen Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von teils langjährigen Lieferanten zurückgreifen, wo eine gegenseitige Verlässlichkeit besteht und alles unternommen wird. Die Verbundenheit zu Lieferanten aus dem Binnenmarkt und unsere eigene Produktion stärkt unser Unternehmen in diesen Zeiten. Wir können uns weitestgehend auf die Erfüllung von geschlossenen Vereinbarungen und Verträgen verlassen. Aber auch die intensive und dauerhafte Suche nach neuen Lieferanten, kann uns zukunftssichernd helfen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden die uns seit Jahren begleiten, ist als stabil zu bezeichnen. Gepaart mit unserer Erfahrung und Zuverlässigkeit begegnen wir dem Wettbewerb im Markt. Unsere Vertriebsaktivitäten werden wir in 2024 erhöhen, neue Vertriebskanäle suchen, um sich einer breiteren Klientel zu öffnen. Zur jetzigen Zeit können wir nur hoffen, dass wir die Krise ohne einschneidende Verluste überstehen und die gesteckten Ziele so gut wie möglich erreichen. Bisher geht der Sachverständigenrat beim Wirtschaftswachstum von einem Zuwachs von 0,3 % aus. (www.statista.com). Prognosebericht Als Hauptrisiko nach dem Bilanzstichtag gilt das anhaltend hohe Zinsniveau und die damit verbundene Zurückhaltung zu Investitionen im Neubau. Der Kostendruck für Unternehmen durch hohe Energiepreise und Personalkosten sowie Personalmangel setzt sich weiter fort. Die Auswirkungen sind zu Beginn des Jahres 2024 weiterhin spürbar und für die HeMa-ZaunSysteme GmbH noch nicht abschätzbar. Aktuell beobachten und analysieren wir Risikofaktoren. Die Auswirkungen auf die HeMa-ZaunSysteme GmbH sind derzeit nur schwer abschätzbar und werden laufend überprüft. Die Investitionsbereitschaft aller Wirtschaftsbereiche bis hin zum Privathaushalt ist extrem gering. Die Verunsicherung aller, führt in der Bauwirtschaft zu enormen Einbrüchen. Ausbleibende Impulse aus der Politik, erschweren die Marktlage. Zur weiteren Entwicklung des Unternehmens, werden wir die Rationalisierung der Produktion, die Verfügbarkeit unserer Produkte und die Beschaffungsseite, stetig verbessern und stabilisieren. Eine zeitnahe Preispolitik muss im Markt umgesetzt werden. Unser Ziel aus diesen Maßnahmen ist es das Betriebsergebnis in 2023 zu festigen. Investitionen sind im Bereich der Logistik geplant, hier wird der Versand komplett auf E-Stapler umgerüstet, welche dann über die eigenen Photovoltaikanlage geladen werden. Dadurch erwarten wir Kostenersparnisse und eine größere Unabhängigkeit von volatilen Märkten der Energiebranche. Die Entwicklung hin zu "grüner Produktion" wird fortgesetzt. Der Umsatz in 2024 wird im Vergleich zu 2023 auf gleichem Niveau bleiben. Unser Ziel wird es sein, durch Neukundengewinnung die Umsatzverluste zu reduzieren. Wir wollen mit unserer Stammbelegschaft eine Grundauslastung erreichen. Insgesamt sieht die Planung ein positives Jahresergebnis vor. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.
Ense, den 12. Juni 2024 gez. Oliver Henker, Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Handels- und Steuerrechts sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde teilweise von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Bilanz weist einen Gewinnvortrag und einen Jahresfehlbetrag im Eigenkapital aus. Die Gesellschaft wird zukünftig bei Vorliegen einer Ergebnisverwendung die Überleitung auf den Bilanzgewinn im Anhang darstellen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert (voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 3 bis 5 Jahre). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreíbung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,-- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegendem Wert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.300,00 Euro (Vorjahr: 1.300,00 Euro).
Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten erhalten:
Angaben zu den Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt T€ 596,5 (Vorjahr: T€ 1.834,7).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 1.706.203,83. Es handelt sich hierbei um Grundschulden auf den Betriebsgrundstücken, Sicherungsübereignung von Maschinen und Globalzession von Forderungen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 52 und aus Mietverträgen in Höhe von T€ 54. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Der Posten enthält auch den Aufwand für die Leiharbeiter in Höhe von € 4.910,08 (Vorjahr: € 136.690,47). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angaben der Organbezüge wird wegen des Rechts auf Schutz der Persönlichkeit und des Datenschutzes verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB). Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernverhältnis Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bedra Industriebeteiligungen GmbH, Mannheim, einbezogen. Dieser stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberfehlbetrag in Höhe von € 260.898,73 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 3.697.273,60 (entspricht einem Bilanzgewinn von € 3.436.374,87) auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsübersicht Auch weiterhin stellt die Ukraine/Russland-Krise und die sich daraus ergebenden weltweiten Auswirkungen eine der größten Herausforderungen des Jahres 2023/2024 dar. Während die Planbarkeit der Verfügbarkeit der Mitarbeiter bedingt durch das Ende der Corona-Pandemie wieder kalkulierbar geworden ist, sind die rückläufige Nachfrageentwicklungen in der (Wohnungs-)Baubranche zunehmend ein Problem für die Stabilität des Unternehmens. Derzeit sieht sich die Geschäftsleitung in der Liquiditätsausstattung (incl. Kreditlinien) noch gut aufgestellt, aber die massiven Preisentwicklungen gefährden nachhaltig das Wachstum und die Rendite der Unternehmung. Darüber hinaus sind keine Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HeMa-ZaunSysteme GmbH haben könnten, nach dem Bilanzstichtag eingetreten. Unterschrift der Geschäftsführung
Ense - Höingen, den 12.06.2024 gez. Oliver Henker, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HeMa-ZaunSysteme GmbH, Ense Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HeMa-ZaunSysteme GmbH, Ense, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HeMa-ZaunSysteme GmbH, Ense, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 12. Juni 2024 Moore
Tk Audit & Advisory GmbH
Dr. Matthias Ritzi, Wirtschaftsprüfer Kai Wiedwald, Wirtschaftsprüfer |
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