ALDI SE & Co. KG
KerpenStammdaten
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Historie
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Management
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aldi SE & Co. KommanditgesellschaftKerpenJahresabschluss mit Bericht zur
Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG
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31.12.2023
EUR |
EUR |
31.12.2022
EUR |
EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 6.583.009,00 | 7.121.918,00 | ||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 36.582.556,00 | 38.472.872,00 | ||
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 113.159,50 | 43.278.724,50 | 133.830,70 | 45.728.620,70 |
| II. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 1.619.837,50 | 119.837,50 | ||
| 44.898.562,00 | 45.848.458,20 | |||
| B. Umlaufvermögen | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Hilfs- und Betriebsstoffe | 766.834,25 | 623.460,10 | ||
| 2. Waren | 25.939.531,93 | 32.431.394,49 | ||
| 3. Unfertige Erzeugnisse | 20.386,76 | 26.726.752,94 | 20.386,76 | 33.075.241,35 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.981,98 | 3.508,10 | ||
| 2. Forderungen gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD | 98.200,58 | 0,00 | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 11.829.454,09 | 0,00 | ||
| 4. Forderungen gegen Gesellschafter | 660.750,38 | 701.622,18 | ||
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 9.549.266,20 | 22.139.653,23 | 6.813.292,57 | 7.518.422,85 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 7.432.388,47 | 6.305.187,17 | ||
| 56.298.794,64 | 46.898.851,37 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 40.014,43 | 487.314,21 | ||
| 101.237.371,07 | 93.234.623,78 | |||
|
Passiva |
||||
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|||
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Kapitalanteile | ||||
| Kommanditkapital | 1.300.000,00 | 1.300.000,00 | ||
| II. Rücklagen | 22.355.298,20 | 12.425.568,48 | ||
| III. Jahresüberschuss | 16.224.574,59 | 9.929.729,72 | ||
| 39.879.872,79 | 23.655.298,20 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 447.088,00 | 442.007,00 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 70.769,38 | 1.120.510,97 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 23.087.602,20 | 21.435.069,17 | ||
| 23.605.459,58 | 22.997.587,14 | |||
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD | 1.041.952,49 | 1.884.710,49 | ||
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - | ||||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 31.861.669,26 | 37.230.657,73 | ||
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - | ||||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 683.901,76 | ||
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - | ||||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 7.556,58 | 988.887,72 | ||
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - | ||||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 4.411.645,72 | 5.262.355,48 | ||
| - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - | ||||
| - davon aus Steuern EUR 2.352.903,89 (i. Vj. EUR 1.211.529,86) - | ||||
| 37.322.824,05 | 46.050.513,18 | |||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 429.214,65 | 531.225,26 | ||
| 101.237.371,07 | 93.234.623,78 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
|
2023
EUR |
EUR |
2022
EUR |
EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 645.270.098,06 | 588.197.008,67 | ||
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 2.095.869,24 | 2.418.372,09 | ||
| 3. Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 482.450.058,80 | 443.419.306,45 | ||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 11.686.030,86 | 494.136.089,66 | 6.185.896,73 | 449.605.203,18 |
| 4. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | 47.515.660,53 | 45.591.408,40 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 10.128.996,08 | 57.644.656,61 | 9.228.153,25 | 54.819.561,65 |
| - davon für Altersversorgung EUR 186.040,43 (i. Vj. EUR 165.916,05) - | ||||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 8.234.858,38 | 8.074.072,78 | ||
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 70.673.392,86 | 68.070.859,38 | ||
| 7. Erträge aus Beteiligungen | 2.664.520,98 | 2.333.985,25 | ||
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 431.473,40 | 465.184,81 | ||
| - davon Erträge aus der Abzinsung EUR 151.339,83 (i. Vj. EUR 0,00) - | ||||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 7.504,30 | 74.472,76 | ||
| - davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 73.748,31) - | ||||
| 10. Steuern vom Ertrag | 3.481.558,60 | 2.745.904,04 | ||
| 11. Ergebnis nach Steuern | 16.283.901,27 | 10.024.477,03 | ||
| 12. Sonstige Steuern | 59.326,68 | 94.747,31 | ||
| 13. Jahresüberschuss | 16.224.574,59 | 9.929.729,72 |
Anhang 2023
1 Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss 2023 der Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft, mit Sitz in 50171 Kerpen, Humboldtstraße 38-44, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRA 17923, entspricht unter Berücksichtigung der Besonderheiten, die sich aus der Rechtsform der Kommanditgesellschaft ergeben, den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.
Die Gesellschaft ist in das zentrale Cash-Management der Unternehmensgruppe ALDI SÜD über die ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr, eingebunden und kann sich hierüber finanzieren.
2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Planmäßige Abschreibungen für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgen linear auf der Basis folgender Nutzungsdauern: Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren, Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken über eine Nutzungsdauer von fünfzehn bis fünfzig Jahren und Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über eine Nutzungsdauer von vier bis fünfundzwanzig Jahren abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von bis zu € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen € 250,01 und € 800,00, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zugegangen sind, werden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird gleichzeitig der Anlagenabgang unterstellt.
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.
Im Fall einer dauernden Wertminderung werden die betreffenden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag außerplanmäßig abgeschrieben.
Für den überwiegenden Teil der Hilfs- und Betriebsstoffe wird ein Festwert angesetzt.
Die Bewertung der Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf der einzelnen Posten.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen, welche unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden, werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit Hilfe der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt und pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Bei den Berechnungen wurden ein prognostizierter Marktzinssatz von 1,82% (31. Dezember 2023) für die Pensionsverpflichtungen und 1,74% (31. Dezember 2023) für die restlichen vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, ein Gehalts- und Rententrend von 3,0% für 2024 und nachfolgend 2,5%, für das Management eine Fluktuation von 2,0%, für die Regionalverkaufsleitung eine Fluktuation von 10,0% und für alle anderen Mitarbeiter eine Fluktuation von 22,0% sowie die Richttafeln von Klaus Heubeck 2018 G zugrunde gelegt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst. Die sonstigen Verpflichtungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und monatlich veröffentlicht wird, abgezinst.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Für Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden nach dem bilanzorientierten Konzept latente Steuern gebildet. Die sich aus temporären Abweichungen ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander verrechnet. Ein verbleibender passiver Saldo wird in der Bilanz unter dem Posten "Passive latente Steuern" angesetzt. Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Gewerbesteuersatz, der wahrscheinlich im Zeitpunkt des Abbaus der Abweichung gültig sein wird. Zum 31. Dezember 2023 wurde hierbei ein Steuersatz von 17,2% zugrunde gelegt. Die latenten Steuern werden aufgelöst, sobald die Steuerbe- oder -entlastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf der einzelnen Posten.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden.
3 Erläuterung zur Bilanz
3.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.
3.2 Forderungen gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD
Forderungen gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD resultieren aus Lieferungen und Leistungen.
3.3 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus dem Cash-Management der Unternehmensgruppe ALDI SÜD über die ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG.
3.4 Forderungen gegen Gesellschafter
Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 661 (Vj. T€ 702) resultieren aus Lieferungen und Leistungen.
3.5 Eigenkapital
Die vollhaftende Gesellschafterin der Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft, Kerpen, die ALDI West Verwaltungs-SE, mit Sitz in Eschweiler, ist am Kapital der Gesellschaft nicht beteiligt. Über die bilanziell ausgewiesenen Kommanditeinlagen hinaus standen zum Abschlussstichtag Hafteinlagen der Kommanditisten in Höhe von € 100,00 aus.
Im Eigenkapital wird neben der Festeinlage (Kapitalkonto I) ein weiteres variables Kapitalkonto (Kapitalkonto II) geführt, auf dem Zuzahlungen der Gesellschafter sowie Gewinn- und Verlustanteile zu erfassen sind.
Abweichend von den gesetzlichen Regelungen, wird die Verteilung des Jahresüberschusses von der Gesellschafterversammlung beschlossen.
3.6 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zu einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt T€ 3 (Vj. T€ 13).
3.7 Sonstige Rückstellungen
Die größten Einzelrückstellungen betreffen im Wesentlichen arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen, Verpflichtungen für ausstehende Kosten- und Warenrechnungen sowie für drohende Verluste aus schwebenden Einkaufsgeschäften.
Die Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit ihrem Deckungsvermögen saldiert. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 50, der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt T€ 274 und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schuld beläuft sich auf T€ 274. In den Personalaufwendungen wurden Aufwendungen in Höhe von T€ 18 und Erträge in Höhe von T€ 23 verrechnet. Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht dem saldierungsfähigen Vermögen, das sich aus allen Einzahlungen, abzüglich aller Entnahmen und laufender Verwaltungskosten und einschließlich der Verzinsung des Guthabens und der Überschüsse zusammensetzt.
3.8 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI SÜD resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.
3.9 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren aus dem Cash-Management der Unternehmensgruppe ALDI SÜD über die ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG.
3.10 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 987) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 8 (Vj. T€ 2) aus sonstigen Verbindlichkeiten.
3.11 Latente Steuern
Aus Unterschiedsbeträgen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen des Sachanlagevermögens, der Personalrückstellungen und sonstigen Rückstellungen resultieren jeweils aktive latente Steuern, die in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurden.
3.12 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| T€ | |
| Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 51.219 |
| Weitere finanzielle Verpflichtungen | 12.833 |
Leasingverträge werden geschlossen, um Liquiditätsabflüsse zu verteilen. Risiken aus diesen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht.
3.13 Anteilsbesitz
| Gesellschaft | Sitz | Kapitalanteil per 31.12.2023 | Eigenkapital per 31.12.2022 | Jahresergebnis per 31.12.2022 |
| ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG | Mülheim an der Ruhr | 4,17% | T€ 1.200 | T€ 500 |
| ALDI International Services SE & Co. oHG | Mülheim an der Ruhr | 4,17% | Die Angabe des Eigenkapitals sowie des Jahresergebnisses des letzten Geschäftsjahres der ALDI International Services SE & Co. oHG unterbleibt gemäß § 286 Abs. 3 S. 2 HGB. | |
3.14 Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin
Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin bei der ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG (ALDI SÜD Dienstleistung), der ALDI International Services SE & Co. oHG (ALDI International Services), der ALDI SÜD Digital GmbH & Co. oHG (ALDI SÜD Digital), der ALDI SÜD Supply Chain SE & Co. KG (ALDI SÜD Supply Chain), alle mit Sitz in Mülheim an der Ruhr. Weiterhin ist die Gesellschaft persönlich haftende Gesellschafterin bei der NewCoffee GmbH & Co. oHG (NewCoffee) mit Sitz in Ketsch und bei der ALDI SÜD Immobilienverwaltungs-GmbH & Co. oHG (IMV) mit Sitz in Rastatt.
4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
4.1 Umsatzerlöse
Die Umsätze werden im Einzelhandel (Lebensmittelfilialbetrieb) mit T€ 624.926 (Vj. T€ 574.979), im Großhandel mit T€ 1.319 (Vj. T€ 1.258), mit Bauleistungen in Höhe von T€ 9.984 (Vj. T€ 4.053) und mit sonstigen Umsatzerlösen in Höhe von T€ 9.041 (Vj. T€ 7.907) erzielt.
4.2 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von T€ 14 Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen (Vj. T€ 189), in Höhe von T€ 266 (Vj. T€ 431) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und in Höhe von T€ 522 (Vj. T€ 267) übrige periodenfremde Erträge.
4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T€ 296 (Vj. T€ 213) sowie in Höhe von T€ 668 (Vj. T€ 161) übrige periodenfremde Aufwendungen.
5 Sonstige Angaben
5.1 Mitarbeiter:innen
Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 1.733 Mitarbeiter:innen beschäftigt, davon:
| Leitende Angestellte (einschließl. Regionalverkaufsleiter:innen und Bereichsleiter:innen Logistik) | 30 |
| Verkauf | 1.416 |
| Lager/Fuhrpark | 263 |
| Verwaltung | 24 |
5.2 Gesamthonorar der Abschlussprüfung
Das Abschlussprüfungshonorar für das abgelaufene Geschäftsjahr betrifft Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 37.
5.3 Organe der Gesellschaft
Die Gesellschaft hat einen Verwaltungsrat, der im Wesentlichen beratend tätig ist.
Mitglieder des Verwaltungsrates sind:
Herr Stefan Kopp (Sprecher), Kaufmann
Herr Swen Gallina, Kaufmann (seit dem 01. Januar 2024)
Herr Max Hofmarksrichter, Kaufmann
Herr Jürgen Krone, Kaufmann
Herr Jens Ritschel, Kaufmann
Herr Michael Veiser, Kaufmann.
Die Geschäftsführung und Vertretung stehen der Komplementärin, der ALDI West Verwaltungs-SE, mit Sitz in Eschweiler, zu; das Stammkapital der Gesellschaft beträgt T€ 120. Geschäftsführende Direktoren sind Herr Stephan Wagner (Kaufmann) und Herr Uwe Seiler (Kaufmann).
Der ALDI West Verwaltungs-SE steht auch die Geschäftsführung und Vertretung bei der Regionalgesellschaft Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft in Eschweiler zu. Der Verwaltungsrat der ALDI West Verwaltungs-SE hat für die geschäftsführenden Direktoren eine Geschäftsordnung erlassen. Gemäß dieser Geschäftsordnung verantwortet Herr Stephan Wagner hauptberuflich und eigenverantwortlich die Geschäftsführung und Vertretung der Regionalgesellschaft Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft in Kerpen, während Herr Uwe Seiler hauptberuflich und eigenverantwortlich die Geschäftsführung und Vertretung der Regionalgesellschaft Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft in Eschweiler verantwortet. Über diese organinterne Aufgabenteilung unter den geschäftsführenden Direktoren hinaus verbleibt für jeden geschäftsführenden Direktor eine Gesamtverantwortung dahingehend, dass jedes Mitglied des geschäftsführenden Direktoriums dazu verpflichtet ist, den Zuständigkeitsbereich des jeweils anderen geschäftsführenden Direktors überwachend zu begleiten.
Kerpen, den 22. März 2024
Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft
Stephan Wagner
Uwe Seiler
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|
1.1.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
31.12.2023
EUR |
|
| -. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 102.010,90 | 4,00 | 30.118,80 | 0,00 | 71.896,10 |
| I. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 12.912.892,50 | 176.311,77 | 3.048,05 | 895,00 | 13.087.051,22 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 83.976.849,57 | 5.868.167,97 | 3.549.760,83 | 69.217,64 | 86.364.474,35 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 133.830,70 | 49.441,44 | 0,00 | -70.112,64 | 113.159,50 |
| 97.023.572,77 | 6.093.921,18 | 3.552.808,88 | 0,00 | 99.564.685,07 | |
| II. Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen | 119.837,50 | 1.500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.619.837,50 |
| 97.245.421,17 | 7.593.925,18 | 3.582.927,68 | 0,00 | 101.256.418,67 | |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|
1.1.2023
EUR |
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| -. Immaterielle | ||||||
| Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 102.010,90 | 4,00 | 30.118,80 | 71.896,10 | 0,00 | 0,00 |
| I. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.790.974,50 | 714.604,77 | 1.537,05 | 6.504.042,22 | 6.583.009,00 | 7.121.918,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 45.503.977,57 | 7.520.249,61 | 3.242.308,83 | 49.781.918,35 | 36.582.556,00 | 38.472.872,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 113.159,50 | 133.830,70 |
| 51.294.952,07 | 8.234.854,38 | 3.243.845,88 | 56.285.960,57 | 43.278.724,50 | 45.728.620,70 | |
| II. Finanzanlagen | ||||||
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.619.837,50 | 119.837,50 |
| 51.396.962,97 | 8.234.858,38 | 3.273.964,68 | 56.357.856,67 | 44.898.562,00 | 45.848.458,20 | |
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft, Kerpen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft, Kerpen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 8. April 2024
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Velder, Wirtschaftsprüfer
Hilger, Wirtschaftsprüfer
Entgelttransparenzgesetz - Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit für den Zeitraum vom 01.01.2020 - 31.12.2022
Entsprechend den Vorgaben des Entgelttransparenzgesetzes - insbesondere § 22 Absatz 1 und 3 Entgelttransparenzgesetz - hat die Unternehmensgruppe ALDI SÜD als tarifanwendendes Unternehmen für den Berichtszeitraum 2020-2022 gemäß § 21 über die Gleichstellung und Entgeltgleichheit zu berichten. Dieser dritte Bericht ist dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 beizufügen.
Ein Zielbild der ALDI SÜD Unternehmenskultur:
"Wir verstehen Vielfalt als Stärke"
ALDI SÜD versteht Vielfalt als Chance. Daher ist sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Vielfältige Hintergründe, unterschiedliche Fähigkeiten und Talente bereichern die Zusammenarbeit bei ALDI SÜD.
ALDI SÜD setzt sich als Unterzeichner der "Charta der Vielfalt" für Diversität und Chancengleichheit sowie ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein.
Daher werden Einstiegschancen sowie individuelle Möglichkeiten für persönliches Wachstum und Weiterentwicklung geboten, unabhängig von ethnischer Herkunft und Nationalität, sozialer Herkunft, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Alter oder sexueller Orientierung.
Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen
Recruiting
Bereits bei der Einstellung wird auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männern geachtet, wofür es ein besonderes Schulungsangebot für Führungskräfte gibt. Diese werden für Themen wie das Arbeitsrecht, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und Interviewtechniken sensibilisiert. Durch diese Maßnahmen soll es keine unzulässigen Fragen bei Bewerbungsgesprächen geben, was besonders Frauen schützt und gleichstellt. Außerdem wurden standardisierte Fragen ausgearbeitet, um Gespräche vergleichbarer und fairer zu gestalten. Somit wird eine unzulässige Bevorzugung präventiv eingedämmt.
Arbeitsverhältnis
Unsere Mitarbeiter:innen sind fast ausschließlich (96,8 Prozent) in unbefristeten Arbeitsverhältnissen angestellt und erhalten ein faires Gehalt, das i. d. R. über dem Branchendurchschnitt liegt und jeden Monat pünktlich ausgezahlt wird. Zudem wird die Arbeitszeit minutengenau erfasst und jede Überstunde durch Freizeit oder Gehalt ausgeglichen. Damit möchte ALDI SÜD besonders Familien und berufstätige Eltern unterstützen, da diese eine langfristige Planung benötigen und somit Sicherheit bekommen. ALDI SÜD beschäftigt mehrheitlich Frauen (69 Prozent).
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Um den Mitarbeiter:innen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen hat ALDI SÜD, bereits vor der Corona-Pandemie, in einigen Bereichen das "Mobile Working" eingeführt. Durch die Flexibilisierung des Arbeitsortes, die individuelle Gestaltung des Arbeitstages und den Wegfall von Anfahrtszeiten, lassen sich berufliche Tätigkeiten mit privaten, wie z.B. Kinderbetreuung oder Pflege eines Angehörigen, besser vereinbaren. Dies ermöglicht unseren Mitarbeiter:innen mehr Flexibilität und individuelle Planbarkeit.
Um den sich verändernden Bedürfnissen in den verschiedenen Lebensphasen der Mitarbeiter:innen gerecht zu werden, bietet ALDI SÜD allen Mitarbeiter:innen flexible Arbeitszeitmodelle, auch in Führungspositionen, in Form von Teilzeitbeschäftigungen und befristeter Auszeiten vom Arbeitsleben (Sabbaticals) an. Die Resonanz in der Belegschaft ist nachweisbar positiv.
Transparentes Kompetenzmodell
Regelmäßige Leistungs- & Potentialgespräche
Aktiver Austausch und offenes Feedback sind in der ALDI SÜD Unternehmenskultur fest verankert. Die Jahresdialoge ermöglichen ein einheitliches, transparentes, wertschätzendes sowie ein objektives Feedback zwischen Vorgesetzen und Mitarbeiter:innen. Diese unterstützen sowohl die fachliche als auch die persönliche Weiterentwicklung auf Basis des ALDI SÜD Kompetenzmodells. Dieses setzt sich aus den drei Bestandteilen Kernkompetenzen, Fachkompetenzen und definierten Potentialkriterien zusammen.
Karrierewebsite, E-Learnings und Mitarbeiterbefragung in unterschiedlichen Sprachen
Um Chancengleichheit und Diversität zu fördern wurden E-Learnings und Mitarbeiterbefragungen im Berichtszeitraum erstmalig in verschiedenen Sprachen angeboten. Diese Maßnahme zielt darauf ab sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter:innen unabhängig von ihrer Herkunft oder Muttersprache gleichermaßen Zugang zu wichtigen Informationen und Entwicklungsmöglichkeiten haben. Dies fördert eine inklusive Arbeitsumgebung, sodass alle Mitarbeiter:innen das volle Potenzial entfalten können.
Im Zuge der Integration von (ukrainischen) Flüchtlingen wurden neben deutschsprachigen auch vermehrt englischsprachige Stellenanzeigen auf der Karrierewebsite veröffentlicht und für den Bewerber bzw. der Bewerberin die Möglichkeit der Generierung einer englischsprachigen Bewerbung geschaffen.
Vertrauensanwalt
Durch den von ALDI SÜD beauftragten externen Vertrauensanwalt können Diskriminierungen und Belästigungen auch firmenextern vertraulich gemeldet werden. Das Ziel dieser Maßnahme ist, dass Betroffene nicht die direkte Konfrontation mit Vorgesetzten oder anderen firmeninternen Personen suchen müssen. Auf diese Weise wird eine professionelle und anonyme Abwicklung gewährleistet.
Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer
Wir handeln in allen Unternehmensbereichen nach dem Prinzip der Einfachheit. Dies bedeutet auch, dass feste Gehaltsstrukturen schon seit jeher zum Geschäftsprinzip gehören. Die Gehälter der Mitarbeiter:innen werden unter Berücksichtigung der tariflichen Entwicklung im Einzelhandel jedes Jahr angepasst.
Der Tarifvertrag im Einzelhandel bildet darüber hinaus die Basis für transparente und geschlechtsunabhängige Gehaltsstrukturen der Mitarbeitendenkreise vor allem im Verkauf und in der Logistik. ALDI SÜD zahlt unabhängig von ethnischer Herkunft und Nationalität, sozialer Herkunft, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Alter oder sexueller Orientierung mindestens ein tarifliches Gehalt. Darüber hinaus zahlt ALDI SÜD einen internen Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt.
Nach Geschlecht aufgeschlüsselte Angaben gemäß § 21 Abs. 2 EntgTranspG:
| ALDI SE & Co. KG Kerpen 2022 | ||||||
| Geschlecht | Vollzeit | ∆ Vorbericht | Teilzeit | ∆ Vorbericht | Gesamt | ∆ Vorbericht |
| männlich | 230 | - 12 % | 282 | + 89 % | 513 | + 24 % |
| weiblich | 110 | -23 % | 1.112 | + 23 % | 1.222 | + 16 % |
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. Juni 2024 festgestellt.
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