POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft

Herwigstraße 36, 27572 Bremerhaven, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 5241 BHV
Eingetragen
5.11.2004
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Verwaltung von Vermögen, insbesondere auch Grundvermögen, sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft

Bremerhaven

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. WIRTSCHAFTSBERICHT

A. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr

1. Allgemeine Rahmenbedingungen

Der deutsche Markt im Jahr 2023 steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die sich aus einem komplexen Mix aus wirtschaftlichen, politischen und technologischen Entwicklungen ergeben. Eine der größten Herausforderungen ist die hohe Inflation, die im Jahr 2022 ein Rekordniveau erreicht hat und auch im Jahr 2023 hoch bleiben wird. Diese Inflationsrate, getrieben von steigenden Energiepreisen und globalen Lieferkettenproblemen, belastet sowohl Verbraucher als auch Unternehmen. Die Bundesregierung hat Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen abzufedern, aber die Anpassung an die gestiegenen Kosten bleibt für viele Branchen eine große Herausforderung.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Energiekrise, die durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland verschärft wurde. Deutschland, das stark von russischem Gas abhängig ist, musste schnell Alternativen finden, um die Energieversorgung zu sichern. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Diversifizierung der Energiequellen sind zentrale Themen, die Politik und Wirtschaft gleichermaßen beschäftigen. Diese Herausforderungen erfordern erhebliche Investitionen und Veränderungen in der Infrastruktur, die kurzfristig zu Unsicherheiten und erhöhten Betriebskosten führen.

Zudem steht die deutsche Wirtschaft vor dem Problem des Fachkräftemangels. Die demografische Entwicklung und die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte verschärfen diese Situation. Unternehmen berichten zunehmend von Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen, was sich negativ auf Produktivität und Innovationskraft auswirkt. [1]

Die Geschäftstätigkeit des POSEIDON-Konzerns gliedert sich in folgende Bereiche:

- Seilklemmen und Maritimes

- Landtechnik

- Software und IT-Dienstleistungen

Seilklemmen und Maritimes

Ein zentrales Thema der maritimen Wirtschaft im Jahr 2023 ist die Anpassung an strenge Umweltauflagen und die Dekarbonisierung der Schifffahrt. Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat ehrgeizige Ziele zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen festgelegt, die die Branche zu Investitionen in neue Technologien und nachhaltige Kraftstoffe zwingen. Deutsche Werften und Reedereien arbeiten intensiv an der Entwicklung und Umsetzung emissionsarmer Antriebe wie LNG (Liquified Natural Gas) und Wasserstoff. Diese Umstellungen erfordern jedoch erhebliche Investitionen und Anpassungen in der Infrastruktur der Häfen und Logistiknetzwerke. [2]

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Digitalisierung und Automatisierung in der maritimen Wirtschaft. Der globale Wettbewerb und die Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung treiben die Einführung digitaler Technologien und autonomer Schiffe voran. Die deutschen Häfen investieren in intelligente Hafeninfrastrukturen, die durch digitale Technologien und Künstliche Intelligenz gesteuert werden. Diese Innovationen sollen die Abläufe in den Häfen optimieren und die Umschlaggeschwindigkeit erhöhen. [3]

TECKLENBORG, KEGEL GmbH

Die Gesellschaft ist im Bereich des Großhandels und der Konfektionierung von Drahtseilen tätig und ist ein Experte für Taklerei, Montage von Stahlseilen, Prüfung von Anschlagmitteln und Schiffsüberführungen. Die Tecklenborg, Kegel GmbH ist an dem Standort Bremerhaven ansässig. In Wismar wird eine Betriebsstätte geführt. Das Angebot von Dienstleistungen und Edelstahldrahtseilen wird jedoch weit über diese Regionen hinaus nachgefragt.

Das Taklereigeschäft am Standort Bremerhaven hatte sich im Geschäftsjahr 2023 weiter erfreulich entwickelt. Auch am Standort Wismar war eine Umsatz- und Rohgewinnsteigerung im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Großhandel mit Edelstahldrahtseilen ist dagegen nach 2 sehr erfolgreichen Jahren im vergangenen Jahr deutlich unter Druck geraten. Der Onlinehandel hatte sein bislang umsatz- und ertragsstärkstes Jahr.

SAHM SPLICE GmbH

SAHM FRANCE EURL

SAHM SPLICE Ltd.

SAHM SPLICING INTERNATIONAL GmbH

SAHM SPLICE USA LLC (ab 2024 operativ tätig)

In den Firmen der "SAHM-Gruppe" werden Produkte für das Arbeitsfeld des mechanischen Spleißens von Drahtseilen sowie zur Prüfung diverser Lasthebemittel hergestellt und vertrieben. Neben den traditionellen Pressklemmen und hydraulischen Pressen werden Zugprüfmaschinen und verschiedene, damit verbundene Serviceleistungen angeboten. Die in Bremerhaven produzierten Pressklemmen und Spezialmaschinen werden weltweit verkauft. Die französische Gesellschaft SAHM FRANCE EURL agiert als Vertriebsgesellschaft für französischsprachige Regionen in Europa und teilweise in Nordafrika. Die SAHM SPLICE Ltd bedient als Vertriebsgesellschaft unsere Kunden in Großbritannien und Irland sowie in den ehemaligen Commonwealth Staaten.

Der Verkauf von Seilklemmenpressen, Sondermaschinen und Handelswaren bewegte sich im Geschäftsjahr 2023 in allen Bereichen auf dem niedrigen Vorjahresniveau.

Landtechnik

NORDWESTDEUTSCHE LANDTECHNIK Holding GmbH & Co. KG (NWD Holding)

NORDWESTDEUTSCHE LANDTECHNIK Verwaltungs GmbH

MAGER & WEDEMEYER Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG (Mager & Wedemeyer)

MAGER & WEDEMEYER Verwaltungs GmbH

Die Landtechnik verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 eine rückläufige Entwicklung gegenüber dem Jahr 2022. Die Turbulenzen am Beschaffungsmarkt, verbunden mit schnell steigenden Preisen haben sich im Verlauf des Jahres weitgehend aufgelöst. Die außerordentlichen Preissteigerungen des Vorjahres haben sich teilweise gewandelt und zu signifikanten Preisrückgängen geführt. Demgegenüber standen stark steigende Zinsen am Kapitalmarkt, die die Investitionsbereitschaft der Kundschaft nach Maschinen deutlich senkte. Rückläufige Preise sowie geringere Absatzmengen als im Vorjahr führten somit auch zu niedrigeren Margenpotenzialen bei Mager & Wedemeyer.

Weiterhin beschäftigt Mager & Wedemeyer der Arbeitskräftemangel sowie steigende Personal- und Betriebs- und Finanzierungskosten. Im Zuge dieses Umfelds wurde das operative Geschäft von Monat zu Monat konsequent gesteuert, solide Ergebnisse in Bezug auf die relevanten Leistungsindikatoren erzielt und gleichzeitig ein hohes Aktivitäts- und vorausschauendes Investitionsniveau bewahrt.

Insgesamt verzeichnete Mager & Wedemeyer im Geschäftsjahr 2023 bei einem erheblich geringeren Umsatz eine Verschlechterung des EBIT und verfehlte den Plan um T€ 775. Hohe Zinsaufwendungen infolge des rasanten Anstiegs der Leitzinsen führten zu einem stark verminderten Ergebnis vor Steuern von T€ 11 (Vorjahr T€ 281,7).

Neumaschinen: Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz um 11 %. Die Bestandsmaschinen konnten auf Grund der unterjährig gestiegenen Bruttoverkaufspreise gut vermarktet werden.

Gebrauchtmaschinen: Der Umsatz bei Gebrauchtmaschinen konnte das Niveau von 2022 nicht erreichen und entwickelte sich mit -3,4 %. Die geringe Nachfrage nach Landtechnik generell sowie der Preiskampf im Gebrauchtmaschinenbereich wirkte sich jedoch deutlich negativer auf die Margenentwicklung aus. Der Rohgewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um ca. 20 %.

Aftersales: Anknüpfend an das gute Vorjahr entwickelte sich der Umsatz mit Wartung, Instandhaltung und Reparatur weiter positiv. Der schwache Jahresauftakt durch die fehlenden Wartungs- und Instandhaltungsaufträge, konnte im Jahresverlauf nahezu ausgeglichen werden. Ebenfalls wirkte sich die Erhöhung der Verrechnungssätze für Wartungs- Instandhaltungs-, Reparatur- und Garantiearbeiten im zweiten Halbjahr positiv auf Umsatz und Profitabilität in dem Geschäftsbereich aus und schloss mit einem Umsatzwachstum von ca. 6 % und einem positiven Ergebnis von T€ 443,5 ab.

MW Parts GmbH

Seit dem 01.01.2022 bündelt MW Parts das Handelsgeschäft mit Landtechnik-Ersatzteilen. Mit einem breiten Sortiment an Originalteilen und hochwertigen Markenprodukten für Garantie, Wartung, Instandhaltung oder Reparatur von Landmaschinen sowie zusätzliche Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien für den täglichen Bedarf der Landtechnikwerkstatt, verfügt MW Parts über ein umfangreiches Sortiment und geht damit den Schritt von einem Spezialanbieter hin zu einem Großhandel für Ersatzteile mit speziellen Kompetenzfeldern in den Bereichen Treckerteile, Ladetechnik, Grünlandtechnik und Bodentechnik. Als Partner der Landtechnikwerkstatt beliefert MW Parts nicht nur professionelle Werkstätten, sondern fokussiert sich ebenfalls auf das Kundensegment Betriebswerkstätten (Lohnunternehmer).

Software, IT-Dienstleistungen, Cooperate Services

ROTOR Software GmbH

Die ROTOR ist ein Softwareunternehmen, das digitale Branchenlösungen für den Landmaschinen-, Nutzfahrzeughandel sowie für Motoristen entwickelt und vertreibt. Die Warenwirtschaftsprogramme ORSwin und WinMLB werden von über 1200 Kunden genutzt und sind in Teilen ebenso bei den deutschen Konzerngesellschaften im Einsatz.

Poseidon Services GmbH

Die Poseidon Services GmbH ist ein Shared-Service-Center für den Bereich Personal, Finanzen sowie Controlling. Durch das Shared-Service-Center wird die Kompetenz der angeführten Bereiche primär für die Unternehmensgruppe gebündelt. Durch das Model werden Einsparungen in den einzelnen Firmen generiert und die Professionalität konnte weiter gesteigert werden. Die Erbringung der Dienstleistungen erfolgt auch an externe Kunde.

2. Nachhaltigkeit und Personal

Im Jahr 2022 wurde nach dem Energieaudit 2021 bei Sahm Splice, auch ein Energieaudit bei der Firma Mager & Wedemeyer durchgeführt. Einige Maßnahmen befinden sich aktuell in der Umsetzung, wie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung, Erweiterung der Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen, Installation einer PV-Anlage zu eigenen Energieerzeugung. Weitere Maßnahmen aus dem Auditbericht werden aktuell auf die Machbarkeit geprüft.

Am Standort Oyten stehen 2 neue Ladepunkte für E-Mobilität zur Verfügung, was die Summe an Ladepunkten am Standort Oyten auf 7 aufsummiert. Die neuen Ladepunkte sind mit der kürzlich installierten PV-Anlage verbunden und können somit Klimaneutrales Laden am Standort gewährleisten. Somit treiben wir die konzernweiten Anstrengungen den C0 2 Fußabdruck der Gruppe weiter zu verringern. Am Standort Bremerhaven steht aktuell ein Ladepunkt zur Verfügung. Auch in Bremerhaven ist der Bau einer PV-Anlage in den ersten Umsetzungsschritten, um in Zukunft den eigenen Energiebedarf weitestgehend selbst zu decken.

Im Bereich Personal wird in allen operativen Tochterunternehmen die Ausstattungsverbesserung in den Bürobereichen vorangetrieben. Ziel ist es das bestmögliche ergonomische Arbeiten nach aktuellen Standards zu gewährleisten. Für die Dienstwagenberechtigten wurden Elektro- und Hybridfahrzeuge mit in die Dienstwagenregelung aufgenommen und zunehmend beschafft, um die Umweltbelastung auf Grund von Mobilität zu verringern. Aktuell sind in der Poseidon Gruppe bereits 11 Elektro- und Hybridfahrzeuge im Einsatz.

Eine Meldestruktur zu Ethik und Compliance für die Unternehmensgruppe wurde in Zusammenarbeit mit Datenschutz Nord aufgebaut, um Anfragen und Anregungen anonym und nachhaltig zu bearbeiten. Die Zusammenarbeit mit Datenschutz Nord findet in allen Unternehmensbereichen statt und entsprechende Maßnahmen zum Datenschutz wurden ausgebaut und umgesetzt.

3. Umsatz- und Geschäftsergebnis / Ertragslage

Die Tecklenborg, Kegel GmbH hat im Jahr 2023 insgesamt fast das Umsatzniveau des Vorjahres erreichen können. Der Rohertrag verbesserte sich leicht. Insbesondere die Taklerei in Bremerhaven hat einen besseren Geschäftsverlauf als im Vorjahr erzielt. Die Abteilung Großhandel und Konfektionierung von Edelstahlseilen ist dagegen im Umsatz und Rohertrag deutlich stärker unter Druck geraten und musste entsprechende Rückgänge verzeichnen. Der Betriebsteil Wismar hat sich durch Maßnahmen zum Aufbau einer wesentlich breiteren Kundenstruktur deutlich widerstandsfähiger als in den Vorjahren gezeigt und entsprechend im Umsatz und Rohertrag zugelegt. Das Onlinegeschäft erfährt einen minimalen Rückgang im Umsatz, jedoch einen leichten Anstieg im Rohertrag.

Die Kunden der "SAHM-Gruppe" stammen mittelbar aus den Bereichen Transport & Verkehr, Bau, Industrie & verarbeitendes Gewerbe sowie Fischerei und Land- und Forstwirtschaft. Die Produkte kommen vornehmlich dann zum Einsatz, wenn große Lasten bewegt oder gehalten werden. Da die Produkte weltweit vertrieben werden, ist die "SAHM-Gruppe" weniger abhängig von einzelnen Wirtschaftsbereichen als vielmehr von den weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen. Die "SAHM-Gruppe" konnte konsolidierte Umsätze in Höhe von T€ 8.722,8 (Vj.: T€ 6.483,3) erzielen. Trotz gestiegenem Umsatz waren die operativen Ergebnisse leicht rückläufig. Dies ist auf die angespannte Konjunktur- und Wettbewerbssituation zurückzuführen. Dieser Trend hat sich an allen Standorten bestätigt. Darüber hinaus wirkten sich die deutlich gestiegenen Zinsaufwendungen negativ auf das Ergebnis aus. Die durch den Ukraine-Krieg stark gestiegenen Energiekosten belasten unsere Einkaufspreise für Pressen und Sondermaschinen ebenfalls stark. Im Bereich der Pressklemmen spüren wir zudem den Kostendruck eines asiatischen Wettbewerbers.

Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG erzielte im Geschäftsjahr 2023 mit 66,8 Mio. Euro 17 % weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum und schloss im Ergebnis mit einem knappen Nullergebnis vor Steuern ab.

Bei der MW Parts GmbH verlief das Geschäftsjahr 2023 nicht innerhalb der geplanten Parameter und offenbarte, an welchen Stellen mit Blick auf die Profitabilität des Unternehmens erforderliche Optimierungsmaßnahmen ergriffen werden mussten. Im Verlauf des Jahres wurde daher die strategische Stoßrichtung von MW Parts nachgeschärft, die Investitionen neu geordnet und die Maßnahmen in die Optimierung von Struktur-, Prozess- Kapitalkosten eingeleitet mit dem Ziel, das Geschäftsmodell "MW Parts" für die Zukunft zu stärken, unter Beibehaltung der gesteckten Ziele und im Rahmen wirtschaftlichen Vernunft.

Die ROTOR Software GmbH hat als Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen im Geschäftsjahr 2023 einen Gesamtumsatz in Höhe von T€ 3.438 erzielt. Mit einem leichten Umsatzanstieg ggü. dem Vorjahr wurde das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von T€ 239 abgeschlossen.

4. Personalentwicklung

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beläuft sich im Konzern auf 284 Mitarbeiter (Vj.: 280) einschließlich der Geschäftsführer und Vorstände sowie der Auszubildenden. Die Mitarbeiterzahl in der Landtechnik umfasst im Jahresdurchschnitt 139 Personen (Vj.: 143), im Bereich Software 21 Personen (Vj.: 19) im maritimen Bereich 115 Personen (Vj.: 108) und im Shared Service Center Poseidon Services 12 Personen (Vj.: 12).

Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse liegt bei 12 (Vj.: 15).

5. Investitionen

Die wesentlichen Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattungen betrafen zwei Hochdruckreiniger (T€ 12), ein PKW (T€ 7), sowie drei Diagnosegeräte (T€ 5).

Die wesentlichen Zugänge betreffen das Customizing für die CRM-Sofware Salesforce (T€ 82) und den Onlineshop (T€ 49).

In den Zugängen der Tecklenborg Holding im Wirtschaftsgut "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" befindet sich eine nachträgliche Aktivierung, als Ergebnis einer Betriebsprüfung, in Höhe von T€ 4. Der Zugang in der Position "Anlagen im Bau" in Höhe von T€ 27 betrifft den Umbau der Werkstatt in der Herwigstraße 36 in Bremerhaven. Die Gebäude in Bremerhaven sind auf Erbbaugrundstücken errichtet. Eigentümerin der Grundstücke ist die Freie Hansestadt Bremen.

Die wesentlichen Zugänge bei Tecklenborg, Kegel GmbH betreffen zwei Fahrzeuge (T€ 31) und eine Walzmaschine (T€ 10). Bei den Abgängen handelt es sich um den Verkauf eines Pkw, sowie diverse Verschrottungen von Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Hierdurch entstanden keine Wesentlichen Buchgewinne oder -Verluste.

In der Firma Sahm Splice GmbH handelt es sich bei den wesentlichen Zugängen um ein Messgerät (T€ 16), mehrere Gussmodelle (T€ 18), Büromöbel (T€ 23) und eine Forte Metallsäge (T€ 71).

Die wesentlichen Zugänge bei der ROTOR Software GmbH betreffen neu entwickelte Software-Frameworks mit einem Zugangswert i.H.v. T€ 240.

Die Investitionen in der Poseidon AG betreffen im Wesentlichen drei Notebooks und ein Tablet (T€ 3), fünf Monitore (T€ 2) und Büromöbel (T€ 2).

B. Lage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag

1. Finanzlage

Sämtliche Konzerngesellschaften waren während des Geschäftsjahres und zum Bilanzstichtag in der Lage, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Soweit Zahlungsbedingungen Skontogewährung vorsehen, wird dieser Abzug stets genutzt.

Der Fremdkapitalbedarf ist durch die bestehenden Kreditzusagen der Hausbanken ausreichend gedeckt. Der Liquiditätsspielraum wurde zu keinem Zeitpunkt voll in Anspruch genommen. Die Finanzierung wird durch einen Mix aus langfristiger und kurzfristiger Inanspruchnahme dargestellt.

Wesentliche Leasingverträge bestehen nicht. Es bestehen sieben Pacht- bzw. Mietverträge für Servicestützpunkte und vier weitere Mietverträge mit externen Verpächtern / Vermietern mit einer Laufzeit bis maximal 2028.

2. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 57.562 um T€ 4.445 auf T€ 62.008 gestiegen. Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Vorräte (T€ 5.232) bei gleichzeitiger Reduktion des Anlagevermögens (-T€ 723).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 8.821 gestiegen, während die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um T€ 400 gesunken sind. Seit dem Geschäftsjahr 2010 sind die Verbindlichkeiten gegenüber den Hauptlieferanten der Landtechniksparte CNH Capital sowie JCB Finance bilanziell als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und nicht wie davor als Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten darzustellen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag T€ 8.261 (Vj. T€ 1.868) an Verbindlichkeiten gegenüber den Finanzierungsgesellschaften der Hauptlieferanten enthalten, bei denen es sich im Wesentlichen um zinsfreie kurzfristige Finanzierungen handelt. Wesentlicher Grund für den starken Anstieg dieser Herstellerfinanzierungen sind die während der Corona-Pandemie bestellten und mit langer Verzögerung erst kurz vor dem Stichtag diesen Berichtsjahres ausgelieferten Landtechnikmaschinen.

Zudem übernehmen die Gesellschafter einen wesentlichen Teil der Finanzierung. Die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 16,7 % (20,3 % im Vorjahr). Von den Gesellschaftermitteln stehen T€ 4.500 langfristig zur Verfügung. Die Quote des Eigenkapitals zzgl. Gesellschaftermitteln beträgt 34,0 % (Vj. 39,6 %).

II. PROGNOSEBERICHT

Entgegen der abgegebenen Prognose im Konzernlagebericht 2022 konnte das Geschäftsjahr 2023 nicht positiv abgeschlossen werden. Durch die schwierigen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft und dem damit eng verbundenen Segment der Landtechnik sowie Fehlannahmen zur Potentialausschöpfung der Kunden wurden in diesem Geschäftsfeld Verluste eingefahren. Die gestiegenen Finanzierungskosten spielten hierbei ebenfalls eine Rolle.

Trotz des guten Geschäftsverlaufs im maritimen Bereich konnte der Verlust aus der Landtechnik nicht in Gänze kompensiert werden.

Rahmenbedingungen im Berichtsjahr

Im Jahr 2024 sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland stark von der weiterhin hohen Inflation und den Bemühungen zur wirtschaftlichen Stabilisierung geprägt. Trotz der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank zur Bekämpfung der Inflation bleibt diese ein zentrales Thema. Höhere Energiepreise und anhaltende Lieferkettenprobleme tragen weiterhin zur Teuerung bei. Die deutsche Regierung hat verschiedene fiskalische Maßnahmen ergriffen, um die Kaufkraft der Verbraucher zu stützen und Unternehmen zu entlasten. Dazu gehören Subventionen für Energie und Förderprogramme zur Stärkung der heimischen Produktion und zur Verringerung der Abhängigkeit von globalen Lieferketten. [4]

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Digitalisierung und die damit verbundene Transformation der deutschen Wirtschaft. Die Industrie 4.0 und die verstärkte Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Automatisierungstechnologien treiben die Modernisierung von Produktionsprozessen voran. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel weiterhin eine Herausforderung, die durch die demografische Entwicklung und den zunehmenden Bedarf an spezialisierten IT-Fachkräften verschärft wird. Die deutsche Regierung setzt daher verstärkt auf Bildungs- und Weiterbildungsprogramme sowie auf eine gezielte Einwanderungspolitik, um diesen Bedarf zu decken. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im globalen Markt zu erhalten und die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft zu stärken. Das Jahr 2023 soll ein Aufbruch in die Bereiche sozial-ökonomische Marktwirtschaft werden. Gemeint ist hiermit ökologisch nachhaltiger Wohlstand der gerecht verteilt ist. [5]

Tecklenborg, Kegel

Das Jahr 2024 ist im ersten Quartal insgesamt erfreulich gestartet. Aufgrund der Diversifizierung des Taklereigeschäftes in Bremerhaven ist mit einem kraftvollen Geschäftsverlauf wie schon im Vorjahr zu rechnen, wobei viele unserer Kunden spürbar weniger optimistisch auf das zweite Halbjahr blicken. Die Betriebsstätte Wismar stabilisiert sich auf leicht erhöhtem Niveau zum Vorjahr.

Das Geschäft mit Edelstahlprodukten erfährt voraussichtlich erneut eine größere Zurückhaltung im Umsatz und Rohgewinn, da viele Kunden ihre Läger in den Vorjahren überproportional gefüllt hatten und mittlerweile ihre Bedarfsmengen entsprechend anpassen.

Die Belebung des Vertriebskanals Onlineshop setzt sich aus unserer Sicht im laufenden Jahr weiter fort.

SAHM Gruppe

Die im ersten Quartal 2024 erzielten Umsätze und Ergebnisse liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Allerdings konnten zu Jahresbeginn einige Großaufträge im Sondermaschinenbau akquiriert werden. Bei den Seilklemmen rechnen wir aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise mit leicht rückläufigen Mengen bei weiterhin hohen Verkaufspreisen. Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir daher von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus.

Die hohen Rohstoff- und Energiepreise bereiten uns große Sorgen. Der Aluminiumpreis ist seit April 2020 auf einem sehr hohen Niveau. Gleiches gilt für die Kupfer- und Stahlpreise. Aufgrund der weltweit nachlassenden Nachfrage nach Rohstoffen und ausreichender Kapazitäten gehen wir mittelfristig von einer Erholung aus. Die Umarbeitungskosten für das Material, um Rohre herzustellen, bewegen sich, aufgrund der leicht gesunkenen Energiepreise, etwas unter dem Vorjahresniveau. Dies führt zu einer leichten Entspannung bei den Einkaufspreisen, die wir unmittelbar an unsere Kunden weitergeben. Aufgrund des starken Preisdrucks eines asiatischen Wettbewerbers erwarten wir geringere Absatzmengen, so dass wir trotz Preisreduzierungen von einem konstanten Umsatz ausgehen. Die Versorgung mit Rohstoffen ist durch langfristige Verträge mit den Aluminiumhütten jederzeit gesichert. Dies ist ein entscheidender Faktor zur Erzielung stabiler Margen und zur Sicherstellung planbarer Lieferzeiten.

Mager & Wedemeyer

Für 2024 bleibt das Umfeld, speziell mit dem Blick auf die Entwicklung des Preis- und Kosten- und Zinsniveau weiterhin herausfordernd. Es ist davon auszugehen, dass sich die Situation an den Kapitalmärkten in 2024 nicht entspannen wird und die Zinsen weiterhin auf einem hohen Niveau verweilen werden. Dieses wird die Nachfrage nach Investitionsgütern weiterhin negativ beeinflussen, was sich in den Absatzmengen und Margen widerspiegeln wird.

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 hat das Management umfassende Transformationsmaßnahmen zur Optimierung der Kostenstrukturen festgelegt mit dem Ziel, die Mittelbindung zu reduzieren, die Profitabilität des Unternehmens nachhaltig zu steigern und Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktschwankungen zu erhöhen

MW Parts

Für das Geschäftsjahr 2024 strebt MW Parts unter Fortführung der eingeleiteten Maßnahmen den Turnaround an. Neben dem geschärften Geschäftsmodell fokussiert sich MW Parts nunmehr konsequent auf die Zielgruppe "Profi- und Betriebswerkstätten". Dadurch strafft sich ebenfalls das Sortiment an Ersatz- und Verbrauchsteilen. Nach dem ehemals generalistischen Ansatz als "Ersatzteilgrossist" verfolgt MW Parts nunmehr den Ansatz als spezialisierter Anbieter (Trecker-Teile) mit Kompetenzfeldern und kehrt somit in Teilen zu seinen Wurzeln zurück.

Software

Zwischen der ROTOR Software GmbH und ihren externen Kunden sowie diversen verbundenen Unternehmen innerhalb des POSEIDON Konzerns bestehen langfristige Service- und Wartungsverträge. Neu entwickelte Software und Dienstleistungen werden weiter an den stetig wachsenden Kundenstamm vermarktet.

Poseidon Gruppe

Für die Poseidon Gruppe kann auf Grund der Einzelprognosen von einem leicht sinkenden Umsatz im Jahr 2024 ausgegangen werden. Die in der Umsetzung befindliche Kostenreduzierung und das Bestandsmanagement zielen auf die Wiedererrichtung der Profitabilität der Gruppe ab. Nach umfangreichen Investitionen in der jüngeren Vergangenheit werden diese zunächst ihre Wirkung zeigen, bevor weitere Investitionen getätigt werden.

Es wird vermehrt die Konzentration auf die Steigerung von Rohgewinnen gesetzt. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gehen wir in Summe für die Gruppe von einem leicht positiven Ergebnis aus den operativen Gesellschaften aus.

III. RISIKOBERICHT

Risiken, die den Fortbestand des POSEIDON - Konzerns einzeln oder kumulativ gefährden könnten, sind derzeit nicht festzustellen. Währungsrisiken treten nur in geringem Ausmaß auf, weil der Fremdwährungsumsatz niedrig und die Zeitdauer der Auftragsabwicklung kurz ist. Nur eine Konzerngesellschaft ist außerhalb des Euro-Raumes ansässig. Ihr Umsatzanteil am Gesamtkonzern beträgt weniger als 3 % des Gesamtumsatzes.

Die Risiken für den Geschäftsverlauf bei Sahm Splice liegen in der aktuellen Situation der Beschaffungsmärkte sowie den hohen Produktionskosten für unsere Pressklemmen. Hier versuchen wir durch alternative Lieferanten Kostenvorteile zu erreichen.

Spezielle Risiken bei Tecklenborg, Kegel sind derzeit nicht absehbar. Allgemein werden jedoch auch bei der Tecklenborg, Kegel GmbH die Auswirkungen durch Fachkräftemangel, Erhöhung der Energiekosten und Zinsniveau spürbar sein.

Die Risiken für den Geschäftsverlauf, bzw. Planung bei Mager & Wedemeyer liegen in der aktuellen Situation der Transformation und den aktuell noch immer hohen Kapitalzinsen. Diese wirken sich kundenseitig durch eine niedrigere Nachfrage und unternehmensseitig durch die aktuell höheren Bestände (Gebrauchtmaschinen) aus.

Die Nachschärfung des Geschäftsmodells sowie geänderte Stoßrichtung von MW Parts bilden die Grundlage des Turnarounds. Da die strukturellen und prozessualen Änderungen bereits vollzogen sind, ist das Risiko was die Organisations- und Personalstruktur betrifft gering. Hauptaufgabe in Jahr 2024 ist es daher, die Akzeptanz der Kunden für das überarbeitete Angebot von MW Parts zu festigen und kontinuierlich auszubauen.

Ein wesentliches Risiko für die kommenden Jahre liegt in den gestiegenen Zinsen besonders im Bereich der Landtechnikbestände (Investitionsgüter)

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Poseidon Gruppe durch ihre breite Aufstellung weniger von den Außenhandelseinschränkungen auf Grund des Ukrainekriegs betroffen ist. Die am meisten auf den Export angewiesenen Unternehmen sind die Sahm Gruppe mit Ihrer weltweiten Kundschaft.

IV. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Rotor Software GmbH befasst sich mit der Weiterentwicklung von zwei Warenwirtschaftssystemen als Branchenlösungen für Motoristen, Landtechnik-, Baumaschinen, und Nutzfahrzeughändler, sowie neuen Softwareprodukten für Fachhändler.

Des Weiteren werden an der Produktionsstätte der SAHM SPLICE GmbH in Deutschland kontinuierlich Maschinen für das mechanische Spleißen sowie Zugprüfmaschinen weiterentwickelt.

Die Tecklenborg, Kegel GmbH entwickelt technische Lösungen im Bereich der Seilverbindungen u.a. im Anwendungsbereich der Schlepp-Schifffahrt und hat dafür eine Patenterteilung erwirkt.

Forschung wird ansonsten von keiner der Konzerngesellschaften betrieben.

 

Bremerhaven, den 28. Juni 2024

gez. Dipl.-Kfm. Joachim Karsch

gez. Dipl.-Ing. Florian Karsch

[1] (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 2024)

[2] (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 2024)

[3] (Hafen Hamburg 2024)

[4] (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 2024)

[5] (Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2024)

Konzernbilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 241.780,60 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 763.137,50 978.895,50
3. Geschäfts- oder Firmenwert 141.884,69 1.146.802,79 177.355,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.294.874,14 6.086.706,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 668.258,36 686.221,81
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.199.894,65 3.161.636,83
4. Anlagen im Bau 145.682,97 9.308.710,12 87.652,50
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.208.290,79 2.953.808,49
2. Unfertige Erzeugnisse 51.002,70 109.923,95
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 35.828.096,30 30.759.219,57
4. geleistete Anzahlungen 74.739,08 39.162.128,87 106.886,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.976.560,84 9.485.713,73
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.034.551,53 11.011.112,37 1.249.222,99
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 306.009,41 719.989,92
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 139.197,81 58.270,24
- davon Disagio: € 5.854,77 (Vj. € 4.574,02)
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 933.550,00 940.770,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 62.007.511,37 57.562.273,82

PASSIVA

A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.400.000,00 2.400.000,00
II. Gesetzliche Rücklagen 240.000,00 240.000,00
III. Sonstige Gewinnrücklagen 6.645.000,00 7.895.000,00
IV. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung -110.730,75 -78.708,59
V. Nicht beherrschende Anteile 522.758,08 521.519,36
VI. Gewinnvortrag 1.403.166,28 63.242,53
VII. Konzernjahresfehlbetrag (-) / -überschuss -737.657,38 10.362.536,23 628.562,47
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.628.388,00 3.617.454,00
2. Steuerrückstellungen 195.556,53 476.305,27
3. Sonstige Rückstellungen 884.051,44 4.707.995,97 1.448.416,11
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 32.173.038,94 23.352.160,94
2. Erhaltene Anzahlungen 129.134,75 53.665,81
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.610.812,53 3.914.997,03
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.714.395,67 11.114.865,81
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 150.434,23 428.486,90
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.062.795,74 46.840.611,86 1.471.525,55
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 24.667,31 14.780,63
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 71.700,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 62.007.511,37 57.562.273,82

Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
1. Umsatzerlöse 102.872.373,33 113.760.783,70
2. Verminderung (-) / Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -320.279,82 510.784,77
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.149.929,56 530.659,21
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 76.882.969,11 87.414.084,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 84.981,10 76.967.950,21 68.090,79
5. Rohergebnis 26.734.072,86 27.320.052,04
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.489.939,09 13.337.718,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.656.276,26 2.785.354,03
davon für Altersversorgung € 290.587,57 (Vorjahr T€ 326,4) 16.146.215,35
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.323.332,63 1.311.532,39
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.193.676,04 8.064.093,14
davon aus der Währungsumrechnung € 3.841,17 (Vorjahr T€ 3,1)
1.070.848,84 1.821.353,77
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.223,69 27.693,50
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.384.605,25 751.921,57
davon aus der Aufzinsung € 70.835,11 (Vorjahr T€ 134,3) -1.368.381,56
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 346.405,15 385.044,44
davon aus latenten Steuern € -7.220,00 (Vorjahr T€ -90,9)
12. Ergebnis nach Steuern -643.937,87 712.081,26
13. Sonstige Steuern 93.719,51 83.518,79
14. Konzernjahresfehlbetrag (-) / -überschuss -737.657,38 628.562,47
davon Nicht beherrschende Anteile 1.557,18 1.238,72

Konzernanhang

Allgemeine Hinweise

Die Poseidon Verwaltungs Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Bremerhaven. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 5241 BHV eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft sowie 11 inländische und 2 ausländische Tochterunternehmen.

Anteilsbesitz der Muttergesellschaft

Folgende Gesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen, da der Muttergesellschaft die Mehrheit der Stimmrechte gem. § 290 Abs. 2 HGB zusteht.

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Stammkapital Anteil am Stammkapital
T€ T€ %
Tecklenborg Holding GmbH Bremerhaven 1.350,0 1.350,0 100,0
Poseidon Services GmbH Oyten 26,0 26,0 100,0
Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG Oyten 1.533,9 1.533,9 100,0
Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltungs GmbH Oyten 25,0 25,0 100,0
SAHM Splicing International GmbH Bremerhaven 26,0 26,0 100,0
SAHM SPLICE GmbH Bremerhaven 409,0 409,0 100,0
Tecklenborg, Kegel GmbH Bremerhaven 511,3 511,3 100,0
SAHM France EURL Epone / Frankreich 50,4 50,4 100,0
SAHM SPLICE Limited Leeds / Großbritannien 297,8 297,8 100,0
Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG Oyten 1.533,9 1.533,9 100,0
Mager & Wedemeyer Verwaltungs GmbH Oyten 52,0 52,0 100,0
MW Parts GmbH Oyten 52,0 52,0 100,0
Nordwestdeutsche Grundstücks GmbH & Co. KG Oyten 1,0 0,0 0,0

Bei der Nordwestdeutsche Grundstücks GmbH & Co. KG, Oyten, die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wurde, fungiert die Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltungs GmbH, Oyten, als Komplementärin. Die Kommanditanteile werden vollständig von außenstehenden Kommanditisten gehalten. Für die außenstehenden Gesellschafter wurde im Eigenkapital ein Ausgleichsposten für "nicht beherrschende Anteile" gebildet.

Die SAHM SPLICE Limited, Leeds / Großbritannien, hat ein gezeichnetes Kapital von £ 200.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von £ 0,6715 für € 1,00.

Veränderung des Konsolidierungskreises

Die Franz Tecklenborg & Co. Verwaltungs GmbH & Co. KG i. L. wurde auf die Poseidon Services GmbH verschmolzen und wird daher nicht mehr konsolidiert.

Quotale Konsolidierung

Die ROTOR Software GmbH, St. Ingbert, wird quotal (zu 50 %) gem. § 310 HGB einbezogen, da an dem Gemeinschaftsunternehmen die Hälfte der Anteile im Konzern gehalten werden und kein herrschender Einfluss besteht.

Durch die erstmalige quotale Einbeziehung ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von € 177.355,86 entstanden. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts nicht verlässlich geschätzt werden kann, ist dieser nach § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB planmäßig über einen Zeitraum von 10 Jahren abzuschreiben.

In den Konzernabschluss aufgrund eines Wahlrechts nicht einbezogene Tochterunternehmen

Tochterunternehmen brauchen gemäß § 296 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist.

Von diesem Wahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht.

Die in den USA im Gründungsprozess befindlichen Gesellschaften, wurden im Berichtsjahr noch nicht einbezogen, da bis zum Stichtag kein Stammkapital eingezahlt wurde.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Poseidon Verwaltungs Aktiengesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Tochtergesellschaft aus Großbritannien bilanziert in britischen Pfund. Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß § 308 a HGB.

Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäftswertes aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor.

Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellungen werden grundsätzlich nach den Bewertungsvorschriften des HGB bewertet. Die Beträge aus der Bewertungsänderung beim Übergang zum BilMoG wurden bereits in den Vorjahren in voller Höhe angesetzt. Lediglich bei der Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, bei der sich nach BilMoG eine Auflösung in Höhe von T€ 32,7 (der Restbetrag des Berichtsjahres beläuft sich auf T€ 23,5) ergeben hätte, wurde vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Deshalb wurde dies in der Überleitung zur Handelsbilanz II angepasst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile wurde nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB in der zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung geltenden Fassung) zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen.

Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir bisher im Sonderposten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung". Da dieser Posten aus Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften aus der Zeit vor der Erstkonsolidierung resultiert, hat er Eigenkapitalcharakter. Gemäß DRS 23, Tz. 147a und Tz. 148 wird er unter der Position Gewinnvortrag ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist hier dargestellt.

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens:

Anschaffungskosten Stand am 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Währungsdifferenzen
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 280.235,07 0,00 0,00 0,00 280.235,07
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.533.934,03 115.837,01 17.738,40 4.168,00 528,19 2.636.728,83
3. Geschäfts- oder Firmenwert 177.355,86 0,00 0,00 0,00 0,00 177.355,86
2.711.289,90 396.072,08 17.738,40 4.168,00 528,19 3.094.319,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.926.092,24 375.972,14 * 0,00 0,00 14.577,84 14.316.642,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.795.991,75 81.191,50 89.743,55 0,00 3.566,44 2.791.006,14
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.157.419,03 1.471.398,42 2.336.360,93 -4.168,00 1.759,55 7.290.048,07
4. Anlagen im Bau 87.652,50 58.030,47 0,00 0,00 0,00 145.682,97
24.967.155,52 1.986.592,53 2.426.104,48 -4.168,00 19.903,83 24.543.379,40
27.678.445,42 2.382.664,61 2.443.842,88 0,00 20.432,02 27.637.699,17

* davon 370.020,14 € aus Zuschreibungen

Abschreibungen Stand am 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 38.454,47 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.555.038,53 335.690,56 17.737,40
3. Geschäfts- oder Firmenwert 17.735,59 17.735,59 0,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
1.572.774,12 391.880,62 17.737,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.839.385,81 337.530,60 158.353,37 *
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.109.769,94 99.508,24 89.742,55
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.995.782,21 494.413,17 401.767,70
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
14.944.937,96 931.452,01 649.863,62
16.517.712,08 1.323.332,63 667.601,02
Abschreibungen Währungsdifferenzen
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 38.454,47
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 599,64 1.873.591,33
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 35.471,17
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
599,64 1.947.516,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.205,04 8.021.768,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.212,15 2.122.747,78
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.725,75 5.090.153,43
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00
8.142,94 15.234.669,29
8.742,58 17.182.186,26

* davon 158.353,37 € aus Korrektur von Abschreibungen für VJ

Buchwerte Stand am 31.12.2023
Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.780,60 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 763.137,50 978.895,50
3. Geschäfts- oder Firmenwert 141.884,69 159.620,28
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.146.802,79 1.138.515,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.294.874,14 6.086.706,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 668.258,36 686.221,81
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.199.894,65 3.161.636,83
4. Anlagen im Bau 145.682,97 87.652,50
9.308.710,12 10.022.217,57
10.455.512,90 11.160.733,35

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Im Berichtsjahr wird erneut vom Wahlrecht der Bildung aktiver latenter Steuern Gebrauch gemacht. Aus der Differenz der handelsrechtlich bewerteten Pensionsrückstellungen zur steuerlich anerkannten Höhe dieser Rückstellungen in Höhe von T€ 2.942 (Vorjahr T€ 2.965) resultieren aktive latente Steuern in Höhe von T€ 934 (Vorjahr T€ 941). Für die Ermittlung der latenten Steuern wurden Steuersätze zwischen 29,83 % und 31,87 % verwendet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von T€ 2.400 entspricht dem bei der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Es handelt sich um 480.000 Namensaktien zu je € 5,00. Von diesen Aktien sind 192.000 Vorzugsaktien ohne Stimmrecht und 288.000 Stammaktien.

Ein in fremder Währung aufgestellter Jahresabschluss wurde in die Berichtswährung des Konzernabschlusses umgerechnet. Die Währungsumrechnung wurde gemäß § 308 a HGB durchgeführt. Dabei wurden die Bilanzposten - mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mit historischen Kursen und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Differenzen, die sich aus der Umrechnung der Landeswährung in die Berichtswährung des Konzerns ergaben, wurden als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Entwicklung des Gewinnvortrages

Stand am 31.12.2022 63.242,53
Konzernjahresüberschuss 2022 628.562,47
691.805,00
Auflösung der Gewinnrücklage 1.250.000,00
Ausschüttung aus der Poseidon AG -537.400,00
Minderheitenanteile -1.238,72
Stand am 31.12.2023 1.403.166,28

Pensionsrückstellungen

Seit 2016 wird aufgrund einer Gesetzesänderung der durchschnittliche Marktzinssatz aus dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre ermittelt. Vorher wurde der Durchschnitt der letzten sieben Jahre zugrunde gelegt. Durch die Umstellung der Marktzinsermittlung ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 66 (Vorjahr T€ 293) im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantiemen, Urlaubsansprüche, Vergütungen, Berufsgenossenschaft und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeiten Gesamt
T€
bis zu einem Jahr
T€
zwischen einem und fünf Jahren
T€
von mehr als fünf Jahren
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 32.173,0 27.516,7 3.087,2 1.569,1
(Vorjahr) (23.352,2) (18.794,1) (2.851,9) (1.706,2)
2. Erhaltene Anzahlungen 129,1 129,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (53,7) (53,7) 0,0 0,0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.610,8 2.610,8 0,0 0,0
(Vorjahr) (3.915,0) (3.915,0) 0,0 0,0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.714,4 6.214,4 0,0 4.500,0
(Vorjahr) (11.114,9) (6.614,9) 0,0 (4.500,0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs- Verhältnis besteht 150,4 150,4 0,0 0,0
(Vorjahr) (428,5) (428,5) 0,0 0,0
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.062,8 1.062,8 0,0 0,0
(Vorjahr) (1.471,5) (1.471,5) 0,0 0,0
- davon aus Steuern 504,2 504,2 0,0 0,0
(Vorjahr) (708,3) (708,3) 0,0 0,0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 37,2 37,2 0,0 0,0
(Vorjahr) (42,7) (42,7) 0,0 0,0
Gesamt 46.840,6 37.684,3 3.087,2 6.069,1
(Vorjahr) (40.335,8) (31.277,6) (2.851,9) (6.206,2)

Zur Finanzierung des Konzerns wurde zwischen den Gesellschaftern und der Poseidon Verwaltungs AG eine Vereinbarung über die langfristige Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von T€ 4.500 getroffen.

Diese langfristige Bereitstellung finanzieller Mittel wurde nach dem Bilanzstichtag um T€ 1.500 auf T€ 6.000 erhöht.

Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 2.348,5 (Vj. T€ 4.853,5) durch Grundpfandrechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verbindlichkeiten, bei denen es sich im Wesentlichen um zinsfreie kurzfristige Finanzierungen handelt und gegenüber den Herstellerfinanzierungsbanken IC Financial Services S.A. und JCB Finance S.A.S. im Bereich der Landtechnik in Höhe von T€ 8.261 (Vj. T€ 1.868) bestehen. Diese Finanzierungsgesellschaften sind gemäß KWG als Kreditinstitute anzusehen.

Wesentlicher Grund für den Anstieg dieser Herstellerfinanzierungen sind die während der Corona-Pandemie bestellten und mit Verzögerung erst vor dem Stichtag diesen Berichtsjahres ausgelieferten Landmaschinen.

Als Sicherheit für die Kreditrahmen bei der Oldenburgische Landesbank AG, Oldenburg, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der nachfolgend genannten Firmen:

a) POSEIDON Verwaltungs AG, Bremerhaven

b) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven

c) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven

d) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten

Als Sicherheit für die Kreditrahmen bei der Weser-Elbe Sparkasse, Bremerhaven, besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der nachfolgend genannten Firmen:

a) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven

b) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven

c) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven

Gegenüber der Deutsche Postbank AG, Bonn, besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der folgenden Firmen, die jeweils die gewährte Kreditlinie in Anspruch nehmen können:

a) POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven

b) SAHM Splicing International GmbH, Bremerhaven

c) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven

d) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven

e) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten

Daneben haften die beiden folgenden Zwischenholdinggesellschaften gegenüber der Deutsche Postbank AG, Bonn:

a) Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten

b) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven

Gegenüber der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft für folgende Firmen:

a) Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG, Oyten

b) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten

c) MW Parts GmbH, Oyten

d) Poseidon Services GmbH, Oyten

e) POSEIDON Verwaltungsgesellschaft mbH, Bremerhaven

f) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven

g) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven

Außerdem besteht dort eine gesamtschuldnerische Mithaftung verschiedener Konzerngesellschaften für Verbindlichkeiten der Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co. KG.

Als Sicherheit für eine Kreditlinie bei der Deutschen Bank AG, Bremen, besteht neben einer Höchstbetragsbürgschaft der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, in Höhe von T€ 2.000 eine gesamtschuldnerische Mithaftung folgender Gesellschaften:

a) Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten

b) Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven

c) SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven

d) Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven

Es bestehen keine Rückkaufverpflichtungen aus Herstellerfinanzierungen (Vorjahr T€ 144,0).

Die Inanspruchnahme aus den Rückkaufverpflichtungen und den Mithafterklärungen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mietverträge

Es bestehen Mietverträge für Immobilien mit unterschiedlichen Laufzeiten. Daneben bestehen Mietverträge für diverse Kraftfahrzeuge deren Laufzeit zwischen 2024 und 2028 enden.

Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlende Beträge wie folgt:

Mietverpflichtungen
T€
2024 685,2
2025 257,8
Folgejahre 114,2
1.057,2

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
T€ % T€ %
Umsatzerlöse
Geschäftsbereich Landmaschinenhandel und Dienstleistungen 77.756,6 75,6 88.463,3 77,8
Maritimer Geschäftsbereich 25.115,7 24,4 25.297,5 22,2
102.872,3 100,0 113.760,8 100,0

Von den Personalaufwendungen entfallen T€ 311,8 auf Altersversorgung.

Sonstige Angaben

Vorstand

Dipl.-Kfm. Joachim Karsch, Hamburg, Kaufmann

Dipl.-Ing. Florian Karsch, Hamburg, Kaufmann

Aufsichtsrat

Dieter Mosenheuer (Vorsitzender), Bremen, Kaufmann

Benjamin Schaper, Hamburg, Kaufmann

Kai Afflerbach, Hamburg, Jurist

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Bezüge des Vorstands der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft betrugen für 2023 T€ 482,2 (Vorjahr T€ 652,5).

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft beliefen sich für 2023 auf T€ 36 (Vorjahr: T€ 36).

Pensionsrückstellungen

Von den Pensionsrückstellungen betreffen T€ 3.391,3 (Vorjahr T€ 3.360,7) den Vorstand.

Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Der Konzernabschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen im Konzern insgesamt T€ 82,1 veranschlagt. Weitere Honorare fielen nicht an.

Mitteilung gemäß § 264 b Nr. 3 b HGB

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften Nordwestdeutsche Landtechnik Holding GmbH & Co.KG, Oyten, und Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG, Oyten, nehmen die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 b Nr. 1 HGB in Bezug auf die Offenlegungspflicht gemäß § 325 HGB in Anspruch.

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften

- Tecklenborg Holding GmbH, Bremerhaven

- SAHM SPLICE GmbH, Bremerhaven

- Tecklenborg, Kegel GmbH, Bremerhaven

- Poseidon Services GmbH, Oyten

- Mager & Wedemeyer Verwaltungs GmbH, Oyten

- Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltungs GmbH, Oyten

- MW Parts GmbH, Oyten

nehmen die Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Firma Gesamt davon Angestellte davon Auszubildende
Mager & Wedemeyer Maschinenvertrieb GmbH & Co. KG 86 74 12
MW Parts GmbH 49 49 0
ROTOR Software GmbH 20 17 3
Poseidon Services GmbH 12 12 0
Nordwestdeutsche Landtechnik Verwaltung GmbH 3 3 0
SAHM SPLICE GmbH 31 14 1
Tecklenborg, Kegel GmbH 67 17 0
SAHM FRANCE EURL 2 2 0
SAHM SPLICE Ltd. 4 3 0
POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft 6 3 3
280 194 19

Bilanzgewinnverwendung des Mutterunternehmens

Gemäß Satzung stehen jeder Vorzugsaktie € 2, entsprechend T€ 384, und jeder Stammaktie € 1, entsprechend T€ 288, vom Bilanzgewinn als Dividende zu. Daneben soll mindestens ein Fünftel des Jahresüberschusses, in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.

Die Hauptversammlung fasste am 29. Dezember 2023 zur Stärkung des Eigenkapitals den satzungsdurchbrechenden Beschluss die Ausschüttungen an die Aktionäre aus dem Bilanzgewinn 2023 auszusetzten. Die Aktionäre fassten den Beschluss einstimmig. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat begrüßten die Entscheidung der Aktionäre.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zur Verstärkung der Geschäftsaktivitäten in Nordamerika wurden nach dem Bilanzstichtag die Poseidon Holding USA Inc. und SAHM SPLICE USA LLC gegründet.

 

Bremerhaven, 28. Juni 2024

gez. Dipl.-Kfm. Joachim Karsch

gez. Dipl.-Ing. Florian Karsch

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Konzernabschlussprüfers

An die POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft, Bremerhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oyten, 16. August 2024

EPG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer

Konzerneigenkapitalspiegel nach DRS 22

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen
Stammaktien
T€
Vorzugsaktien
T€
gesetzliche Rücklage
T€
andere Gewinnrücklagen
T€
Stand am 1.1.2023 1.440,0 960,0 240,0 7.895,0
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einstellung in / Entnahme aus den Rücklagen 0,0 0,0 0,0 -1.250,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Währungsumrechnung 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,0 0,0 0,0 0,0
Stand am 31.12.2023 1.440,0 960,0 240,0 6.645,0
Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
T€
Gewinnvortrag
T€
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag
T€
Summe Mutterunternehmen
T€
Stand am 1.1.2023 -78,7 63,2 627,4 11.146,9
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einstellung in / Entnahme aus den Rücklagen 0,0 1.250,0 0,0 0,0
Ausschüttungen 0,0 -537,4 0,0 -537,4
Währungsumrechnung -32,0 0,0 0,0 -32,0
Sonstige Veränderungen 0,0 627,4 -627,4 0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,0 0,0 -739,2 -739,2
Stand am 31.12.2023 -110,7 1.403,2 -739,2 9.838,2
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis
T€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Jahresergebnis
T€
Summe nicht beherrschende Anteile
T€
Summe
T€
Stand am 1.1.2023 521,5 1,2 522,7 11.669,6
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einstellung in / Entnahme aus den Rücklagen 0,0 0,0 0,0 0,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 -537,4
Währungsumrechnung 0,0 0,0 0,0 -32,0
Sonstige Veränderungen 1,2 -1,2 0,0 0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,0 1,6 1,6 -737,7
Stand am 31.12.2023 522,7 1,6 524,3 10.362,5

Konzerneigenkapitalspiegel Vorjahr

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen
Stammaktien
T€
Vorzugsaktien
T€
gesetzliche Rücklage
T€
andere Gewinnrücklagen
T€
Stand am 1.1.2022 1.440,0 960,0 240,0 7.760,0
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einstellung in / Entnahme aus den Rücklagen 0,0 0,0 0,0 135,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Währungsumrechnung 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzernjahresüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0
Stand am 31.12.2022 1.440,0 960,0 240,0 7.895,0
Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
T€
Gewinnvortrag
T€
Konzernjahresüberschuss
T€
Summe Mutterunternehmen
T€
Stand am 1.1.2022 -184,9 149,0 655,1 11.019,2
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einstellung in / Entnahme aus den Rücklagen 0,0 -135,0 0,0 0,0
Ausschüttungen 0,0 -672,0 0,0 -672,0
Währungsumrechnung 106,2 0,0 0,0 106,2
Sonstige Veränderungen 0,0 656,1 -655,1 1,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 65,1 0,0 65,1
Konzernjahresüberschuss 0,0 0,0 627,4 627,4
Stand am 31.12.2022 -78,7 63,2 627,4 11.146,9
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis
T€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Jahresergebnis
T€
Summe nicht beherrschende Anteile
T€
Summe
T€
Stand am 1.1.2022 519,3 1,0 520,3 11.539,5
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einstellung in / Entnahme aus den Rücklagen 0,0 0,0 0,0 0,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 -672,0
Währungsumrechnung 0,0 0,0 0,0 106,2
Sonstige Veränderungen 1,0 -1,0 0,0 1,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 65,1
Konzernjahresüberschuss 1,2 1,2 2,4 629,8
Stand am 31.12.2022 521,5 1,2 522,7 11.669,6

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

2023
T€
2022
T€
Konzernjahrefehlbetrag/-überschuss -737,7 628,6
+ Abschreibungen 1.323,3 1.311,5
- Zuschreibungen 528,4 0,0
+ Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung -32,0 106,2
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 17,6 79,2
+ Zunahme / Abnahme (-) von Rückstellungen (ohne Steuerrückstellung) -553,4 251,8
- Zunahme / Abnahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus L+L sowie anderer Aktiva 5.582,2 4.876,1
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus L+L sowie anderer Passiva -1.805,9 2.985,8
+ Zinsaufwendungen / Zinserträge (-) 1.368,4 724,2
- Beteiligungserträge 0,0 0,0
+ Ertragsteueraufwand / Ertragsteuerertrag (-) 346,4 385,0
- Ertragsteuerzahlungen 280,7 -62,3
A) Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -6.499,8 1.500,1
+ Einzahlungen aus Anlageabgängen (immaterielle Vermögensgegenstände) 0,0 0,0
- Auszahlungen für Investitionen (immaterielle Vermögensgegenstände) 396,1 1.148,3
+ Einzahlungen aus Anlageabgängen (Sachanlagen) 1.588,2 2.688,0
- Auszahlungen für Investitionen (Sachanlagen) 2.012,6 2.453,6
+ Erhaltene Zinsen 16,2 27,7
+ Erhaltene Dividenden 0,0 0,0
B) Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -804,3 -886,2
+ Ein- Auszahlungen durch/für Kreditaufnahme 98,2 2.386,2
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0,0 0,0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0,0 0,0
- Gezahlte Zinsen 1.384,6 751,9
+ Einzahlungen in Gesellschafterdarlehen 0,0 0,0
- Ausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 537,4 672,0
C) Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -1.823,8 962,3
D) Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (=A+B+C) -9.127,9 1.576,2
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -8,7 -8,2
Finanzmittelfonds am 01.01.2023 / 2022 -18.074,1 -19.642,1
davon kurzfristige Kreditaufnahme (-18.794,1) (-19.760,3)
Finanzmittelfonds am 31.12.2023 / 2022 -27.210,7 -18.074,1
davon kurzfristige Kreditaufnahme (-27.516,7) (-18.794,1)

Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss sowie zum Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2023 wurde sorgfältig und regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand informierte regelmäßig, zeitnah und umfassend durch Berichte über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab und erörterte in regelmäßigen Abständen den Stand der Strategieumsetzung.

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Aufsichtsrat zu zwei Sitzungen zusammengetreten. Auch außerhalb dieser Zusammenkunft wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig vom Vorstand über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. In Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat frühzeitig eingebunden.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

Gegenstand der regelmäßigen Beratungen im Aufsichtsrat waren die Planung und die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens, die strategische Ausrichtung sowie die finanzielle Lage.

Jahresabschluss

Für den Jahresabschluss der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft wurde von der vom Aufsichtsrat beauftragten EPG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, eine Bescheinigung erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss geprüft und ohne Einwendungen gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss nach § 172 AktG festgestellt.

Ebenso wurde die Buchführung, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der POSEIDON Verwaltungs Aktiengesellschaft von dem in der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Dezember 2023 gewählten Konzernabschlussprüfer, der EPG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und ohne Einwendungen gebilligt.

 

Bremerhaven, den 20. November 2024

gez. Dieter Mosenheuer, Aufsichtsratsvorsitzender

Angaben zur Feststellung des Konzernabschlusses und Gewinnverwendungsbeschluss

Der Konzernabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 14.11.2024 gebilligt und festgestellt worden.

Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat. Die Hauptversammlung fasste den satzungsdurchbrechenden Beschluss die Ausschüttungen an die Aktionäre zu streichen. Die Nachzahlungsverpflichtung gern. § 18 Punkt 2 der Satzung wird für die unterbliebene Ausschüttung gestrichen.

Folgender Gewinnverwendungsbeschluss wurde gefasst:

Der Bilanzgewinn in Höhe von 88.855,66 (Vj. 703.081,77) Euro soll wie folgt verwendet werden:

Bilanzgewinn der POSEIDON Verwaltungs AG (Einzelabschluss) 88.855,66 €
A. Ausschüttung an die Aktionäre 0,00 €
Vorzugsaktien (gern § 18 Nr. 1 S. I der Satzung) 0,00 €
Stammaktien (gern § 18 Nr. 1 S. 2 der Satzung)
B. Vortrag auf neue Rechnung 88.855,66 €

Die Aktionäre fassten den Beschluss einstimmig.

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