Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 745986
Eingetragen
4.10.2006
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern
Gegenstand
Der Erwerb und die Vermarktung von beweglichen Wirtschaftsgütern im Wege des Leasings, der Miete und des Kaufs sowie die Vermittlung hierauf gerichteter Verträge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kiriakos Gatsounidis
seit 13.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Franke bremer GmbH
51.00%
Franke bremer GmbH
49.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Franke bremer GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Omnilease GmbH

Grünsfeld (vormals: Bergisch Gladbach)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
1. Forderungen an Kunden 87.215,11 44
2. Leasingvermögen 10.149.745,68 16.960
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.507.679,36 209
4. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 10
Summe der Aktiva 11.744.640,15 17.223

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 66.171,23 27
2. Sonstige Verbindlichkeiten 8.343.846,37 15.121
3. Rechnungsabgrenzungsposten 1.215.682,68 1.538
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 451.075,13 73
b) Andere Rückstellungen 62.000,00 513.075,13 47 120
5. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
b) Bilanzgewinn 1.580.864,74 392
1.605.864,74 417
11.744.640,15 17.223

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR TEUR
1. Leasingerträge 13.048.190,21 14.680
2. Leasingaufwendungen -4.500.038,29 8.548.151,92 -5.832 8.848
3. Zinsaufwendungen -360.287,67 -477
4. Sonstige betriebliche Erträge 20.886,98 156
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
andere Verwaltungsaufwendungen -237.636,14 -148
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 -8
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen -6.587.411,46 -8.078
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -13.465,30 -68
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, 41.184,91 0
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.411.423,24 225
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -222.363,31 -303
12. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 1.189.059,93 -78
13. Gewinnvortrag 391.804,81 470
14. Bilanzgewinn 1.580.864,74 392

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Omnilease GmbH hat ihren Sitz in Grünsfeld (bis 12. Januar 2023: Bergisch Gladbach) und wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 745986 geführt.

Der Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Vermarktung von beweglichen Wirtschaftsgütern im Wege des Leasings, der Miete und des Kaufs sowie die Vermittlung hierauf gerichteter Verträge.

Die Omnilease GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 1 KWG und hatte die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzierungsleasing gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG i. V. m. § 64j Abs. 1 KWG. Mit Schreiben vom 16. Mai 2022 hat die Gesellschaft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank mitgeteilt, dass die Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasings mit Wirkung zum 31. Juli 2022 zurückgegeben wird. Seit dem 1. August 2022 hat die Gesellschaft kein Neugeschäft mehr betrieben.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 ff. HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Wertpapierinstitute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute der §§ 340 ff. HGB, der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG).

Die Gliederung der Jahresbilanz entspricht dem Formblatt 1 gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV. Die Omnilease GmbH wendet für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Formblatt 3 (Staffelform) nach § 2 Abs. 1 RechKredV an. Den Besonderheiten des Leasinggeschäfts wird durch die Erweiterungen der Formblätter entsprechend deren einschlägiger Fußnoten Rechnung getragen.

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Das Institut gilt gemäß §§ 340 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4, 340a Abs. 1 HGB als große Kapitalgesellschaft.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Jahresbilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kunden werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen bilanziert, wobei für akute Risiken im Leasinggeschäft Einzelwertberichtigungen gebildet werden. Latente Risiken im Leasinggeschäft werden durch Pauschalwertberichtigungen von 1% der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen berücksichtigt.

Das Leasingvermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die Vertragslaufzeit des Leasinggegenstands, die in der Regel 24 bis 72 Monate beträgt. Wurde ein Leasingvertrag einer Einzelwertberichtigung unterzogen, erfolgt eine Neubewertung des Vertragsrestwerts und damit eine einhergehende außerplanmäßige Abschreibung.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die passiven Abgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Das Gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert.

III. Angaben zur Jahresbilanz

Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Posten.

1. Aktiva

Die Forderungen an Kunden von EUR 87.215,11 (i. Vj. TEUR 44) resultieren aus dem Leasinggeschäft und haben eine Restlaufzeit von bis zu sechs Monaten.

Das Leasingvermögen von EUR 10.149.745,68 (i. Vj. TEUR 16.960) beinhaltet Kaffeevollautomaten. Die Entwicklung des Leasingvermögens ist in der Anlage 1 zu diesem Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände von EUR 1.507.679,36 (i. Vj. TEUR 209) beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 1.114.065,12 (i. Vj. TEUR 16), Steuerforderungen von EUR 116.935,31 (i. Vj. TEUR 6) und die Abgrenzung nichtlinearer Raten von EUR 145.215,83 (i. Vj. TEUR 140). Die Abgrenzung nicht linearer Raten ist erforderlich, um die unterschiedlichen Leasingraten der Leasingverträge über die Leasingdauer zu linearisieren. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus dem Cash-Pool von EUR 1.052.282,98 (i. Vj. TEUR 5) gegen die Franke Deutschland Holding GmbH, Bad Säckingen.

2. Passiva

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden von EUR 66.171,23 (i. Vj. TEUR 27) haben Restlaufzeiten von bis zu drei Monaten und resultieren vornehmlich aus Überzahlungen von Leasingraten.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten von EUR 8.343.846,37 (i. Vj. TEUR 15.121) gliedern sich nach Restlaufzeiten unter Berücksichtigung von möglichen Kündigungsfristen im Falle von unbefristeten Darlehen wie folgt:

Restlaufzeiten 2023 2022
EUR TEUR
bis drei Monate 843.846,37 621
mehr als drei Monate bis ein Jahr 7.500.000,00 14.500
Summe 8.343.846,37 15.121

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 8.214.755,14 (i. Vj. TEUR 14.973). Zur Besicherung des Darlehens von verbundenen Unternehmen sind die zukünftigen Forderungen an Kunden abgetreten. Der Barwert der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte beträgt EUR 12.016.331,38 (i. Vj. TEUR 18.979).

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 1.215.682,68 (i. Vj. TEUR 1.538) enthalten im Wesentlichen erhaltene Leasingzahlungen von EUR 975.817,63 für den Monat Januar 2024 (i. Vj. TEUR 1.224), erhaltene Mietsonderzahlungen von EUR 127.626,22 (i. Vj. TEUR 211) und die Abgrenzung der nicht linearen Leasingraten von EUR 110.442,25 (i. Vj. TEUR 98).

Die anderen Rückstellungen von EUR 62.000,00 (i. Vj. TEUR 47) enthalten Rückstellungen für die Kosten der Erstellung, der Prüfung und der Offenlegung des Jahresabschlusses.

Das Gezeichnete Kapital von EUR 25.000 (i. Vj. TEUR 25) resultiert aus dem Stammkapital und wurde vollständig einbezahlt. Das Stammkapital wird von der Frank Coffee Systems GmbH, Grünsfeld, gehalten.

Der Bilanzgewinn von EUR 1.580.864,74 (i. Vj. TEUR 392) resultiert aus dem Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 (i. Vj. Jahresfehlbetrag von TEUR -78) und dem Gewinnvortrag von EUR 391.804,81 (i. Vj. TEUR 470).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft in Deutschland sowie in geringem Umfang in Belgien, Luxemburg, Niederlande und Österreich tätig, wobei sich die Tätigkeitsbereiche und Auslandsmärkte vom Inlandsmarkt nicht unterscheiden.

Die Leasingerträge von EUR 13.048.190,21 (i. Vj. TEUR 14.680) enthalten die Erträge aus dem Leasinggeschäft von EUR 11.695.844,17 (i. Vj. TEUR 13.740), die Erträge aus der Auflösung der Abgrenzung der nichtlinearen Leasingraten von EUR 834.653,43 (i.Vj. TEUR 517), die Gewinne aus Anlagenverkäufen von EUR 419.859,90 (i. Vj. TEUR 280), die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens aus Mietsonderzahlungen von EUR 83.344,29 (i. Vj. TEUR 107) und die Erträge aus Schadenersatz der vorzeitig beendeten Verträge von EUR 14.488,42 (i. Vj. TEUR 36).

Die Leasingaufwendungen von EUR 4.500.038,29 (i. Vj. TEUR 5.832) enthalten Aufwendungen für Wartungspauschalen von EUR 4.386.498,56 (i. Vj. TEUR 4.732), Verlusten aus Anlageabgängen (Verwertungen) von EUR 82.545,20 (i. Vj. TEUR 302) und Aufwendungen für die Abwicklungspauschale für das Leasinggeschäft von EUR 0 (i. Vj. TEUR 577).

Die Zinsaufwendungen von EUR 360.287,67 (i. Vj. TEUR 477) resultieren aus dem von verbundenen Unternehmen zur Refinanzierung des Leasingvermögens gewährten Darlehen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus dem CashPool.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen von EUR 237.636,14 (i. Vj. TEUR 148) enthalten im Wesentlichen die Verwaltungspauschale der Franke Coffee Systems GmbH von EUR 126.000,00 (i. Vj. TEUR -), Abschluss- und Prüfungskosten von EUR 63.865,69 (i. Vj. TEUR 46) und IT-Kosten von EUR 33.623,00 (i. Vj. TEUR 40).

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen resultieren aus den planmäßigen Abschreibungen von EUR 6.587.411,46 (i. Vj. TEUR 8.078).

V. Sonstige Angaben

1. Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag aus dem Vorjahr von EUR 77.762,08 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 soll nach Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

2. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.

3. Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten gibt es keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es gibt keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

5. Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers KPMG AG beträgt EUR 63.865,69, davon entfallen EUR 52.928,19 auf die Abschlussprüfung und EUR 10.937,50 auf Steuerberatungsleistungen.

6. Geschäftsführer

Die Geschäftsführung der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

Kiriakos Gatsounidis, Geschäftsführer,

Leiter Finance and Controlling der Franke Coffee Systems GmbH

Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.

7. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird über die Gesellschafterin Franke Coffee Systems GmbH, Grünsfeld, in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Franke Deutschland Holding GmbH, Bad Säckingen, einbezogen, der wiederum in den Konzernabschluss der Franke Holding AG, Aarburg, Schweiz, einbezogen.

Der Konzernabschluss der Franke Deutschland Holding GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzernabschluss der Franke Holding AG wird aufgrund Schweizer Recht nicht veröffentlicht.

 

Grünsfeld, 11. Dezember 2024

Kiriakos Gatsounidis

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Leasingvermögen 39.628.397,36 1.149,35 -6.647.374,16 32.982.172,55
davon außerplanmäßige Abschreibungen
Gesamt 39.628.397,36 1.149,35 -6.647.374,16 32.982.172,55
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Leasingvermögen 22.668.300,11 6.587.411,46 -6.423.284,70 22.832.426,87
davon außerplanmäßige Abschreibungen 203.011,29 0,00 -45.049,41 157.961,88
Gesamt 22.668.300,11 6.587.411,46 -6.423.284,70 22.832.426,87
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
TEUR EUR
Leasingvermögen 16.960.097,25 10.149.745,68
davon außerplanmäßige Abschreibungen
Gesamt 16.960.097,25 10.149.745,68

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Omnilease GmbH betreibt als Leasinggesellschaft das Finanzierungsleasing für Kaffeevollautomaten und Zubehörartikel des Franke-Konzerns im Bereich der Gastronomie und weiterer gewerblicher Nutzer.

Das Leasingangebot umfasst die Finanzierung der gesamten Produktpalette des Franke- Konzerns für Kaffeevollautomaten und Zubehörartikel.

Mit Wirkung zum 31. Juli 2022 wurde die Erlaubnis für den Abschluss von Leasinggeschäften zurückgegeben. Im Jahr 2023 hat die Omnilease GmbH keine neuen Leasingverträge abgeschlossen.

Die Omnilease GmbH wird von einem Geschäftsführer geleitet und gegenüber Dritten vertreten. Der Geschäftsführer ist von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft laut "Statistischem Bundesamt" leicht geschrumpft.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahresverlauf um 0,3 % gesunken.

Der größte Kundenanteil der Omnilease GmbH stammt aus der Gastronomiebranche. Für diese Branche zeigte sich für das Jahr 2023 eine Erhöhung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze waren immer noch unter dem Vorkrisenjahr 2019.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA), Berlin, hat für das Jahr 2023 die folgenden Aussagen abgegeben:

Viertes Verlustjahr in Folge bei anhaltend hohem Kostendruck

Erneutes Umsatzminus gegenüber Vorkrisenjahr 2019 von real 11,3%

1,9% weniger Übernachtungen als 2019, aber 12,0 % mehr als 2021

Betriebe sind in Sorge wegen der Rückführung der Mehrwertsteuer von 7% auf 19% zum Jahreswechsel

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Das Jahr 2023 unterlag einem starken Wandel in der unternehmerischen Ausrichtung, nachdem die alleinige Gesellschafterin Franke Coffee Systems GmbH, Grünsfeld, beschlossen hatte, das aktive Leasinggeschäft aufzugeben und den Kooperationsvertrag mit der German Leasing GmbH mit Wirkung zum 31. Dezember 2022 zu beenden.

a)

Die Verwaltung wurde an die Franke Coffee Systems GmbH ausgelagert. Dazu wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2023 ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen.

b)

Die Omnilease GmbH hat keine neuen Leasingverträge abgeschlossen und sich auf die Bewirtschaftung des Vertragsbestands konzentriert.

c)

Mit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 9. Dezember 2022 wurde die Sitzverlegung von Bergisch Gladbach nach Grünsfeld beschlossen und am 13. Januar 2023 in das Handelsregister eingetragen.

Die organisatorischen Veränderungen hatten erwartungsgemäß einen Rückgang der Geschäftsaktivitäten zur Folge. Die barwertigen Erträge aus Leasingverträgen von EUR 11.382.009,12 (i. Vj. TEUR 18.785) haben sich um 39,4 % reduziert.

Im Jahr 2023 verbuchte die Omnilease GmbH einen Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 (i. Vj. Jahresfehlbetrag von EUR 78). Die Omnilease GmbH hat eine Substanzwertrechnung erstellt. Hiernach ergibt sich ein Substanzwert von EUR 3.273.810 (i. Vj. TEUR 2.253) und somit eine Erhöhung um 45,3%. Der wesentliche Treiber der Erhöhung ist die Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals.

3. Vermögens-, Finanz und Ertragslage

3.1 Ertragslage

Die Leasingerträge sanken im Berichtsjahr um EUR 1.632.178,29 bzw. 12,5 % auf EUR 13.048.190,21, wobei sich hierfür im Wesentlichen der Vertragsbestand der letzten Jahre verantwortlich zeigt. Darüber hinaus konnte ein Anstieg der Nacherlöse nach Vertragsende verzeichnet werden.

Die allgemeine Kostenstruktur hat sich durch die Einstellung des Neugeschäfts und die Beendigung der Kooperation mit der German Leasing GmbH verändert. Die Reduzierung der Leasingaufwendungen um insgesamt EUR 1.331.989,32 resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall der Abwicklungspauschalen an die German Leasing GmbH (EUR -732.122,27 vs. 2022) und den gesunkenen Aufwendungen für die Wartungspauschale von EUR 346.608,42, wobei diesen Erträge in gleicher Höhe entgegenstehen. Darüber hinaus verbuchte die Omnilease GmbH auch um EUR 219.507,40 geringere Buchverluste aus Anlagenverkäufen. Aufgrund des rückläufigen Vertragsbestandes sanken die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen um EUR 1.490.392,90.

Die Refinanzierung der Omnilease erfolgt seit dem Jahr 2016 ausschließlich über die Franke Deutschland Holding GmbH. Der Zinsaufwand reduzierte sich um EUR 117.051,93 auf EUR 360.287,67 (i. Vj. TEUR 477). Darüber hinaus erzielte die Omnilease GmbH mit Ihrem Cash Pool Guthaben Zinserträge von EUR 41.184,91.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich um EUR 1.186.077,70 erhöht.

Hierbei ist zu beachten, dass das Vorjahr durch die Auflösung von Rechnungsabgrenzungsposten für Abwicklungspauschalen und geänderte Wertberichtigung von EUR 499.757,86 beeinflusst war. Darüber hinaus waren Ertragsteuern im Jahr 2022 in Höhe der geleisteten Vorauszahlungen (EUR 303.107,62) gebucht. In der späteren Veranlagung (im Jahr 2023 durchgeführt) wurde ein Steueraufwand von EUR 71.931 ermittelt. Die Korrektur erfolgte im Jahr 2023 und reduzierte den Steueraufwand entsprechend.

Für das Jahr 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 (i. Vj. Fehlbetrag von TEUR 78).

3.2 Finanzlage

Die Refinanzierung des Leasingvermögens erfolgte über einen Mix aus unbefristetem Darlehen von EUR 14.500.000 und einer Cash Pool Kreditlinie, die der Omnilease GmbH von der Franke Deutschland Holding GmbH bei Bedarf gewährt werden. Das Darlehen konnte im Jahr 2023 erheblich reduziert werden, beträgt zum Stichtag noch EUR 7.500.000 und damit 63,9% der Bilanzsumme. Auf dem Cash Pool Konto weist die Omnilease GmbH zum Jahresende ein Guthaben von EUR 1.052.282,98 (i. Vj. TEUR 51) aus.

Darlehen werden von der Franke Deutschland Holding GmbH ausschließlich im Rahmen der Refinanzierung des regulären Geschäfts gewährt. Jeder Leasingvertrag ist eindeutig einer Refinanzierung zugeordnet. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Verbindlichkeiten und Zinsverpflichtungen stets über vertraglich gesicherte Mindestleasingraten abgedeckt sind. Zudem dienen die vereinbarten Leasingratenzahlungen der Leasingnehmer als Sicherheiten für die Darlehensgeberin.

Die Liquiditätssituation im Berichtsjahr war solide. Neue Geldmittel wurden nicht benötigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war zu jeder Zeit die notwendige Liquidität vorhanden, um allen Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Lieferanten und dem Refinanzierungspartner nachzukommen und um die Abwicklungskosten zu decken. Durch die Einstellung des Neugeschäfts und den dadurch reduzierten Kapitalbedarf konnte die Omnilease GmbH Ihre Verbindlichkeiten gegenüber der Franke Deutschland Holding GmbH deutlich reduzieren.

3.3 Vermögenslage

Die Omnilease GmbH weist eine Bilanzsumme von EUR 11.744.640,15 (i. Vj. TEUR 17.223) aus. Damit ist die Bilanzsumme um 31,8 % gesunken.

Die Omnilease GmbH hat im Berichtsjahr keine Leasingobjekte (i. Vj. EUR 5.504.100,89) erworben.

Geschäftsmodellbedingt ist das Leasingvermögen der mit Abstand größte Vermögensposten der Omnilease GmbH. Das Leasingvermögen reduzierte sich im Berichtsjahr aufgrund auslaufender Leasingverträge auf EUR 10.149.745,68 (i. Vj. TEUR 16.960).

Durch den Wegfall des Neugeschäfts konnte der Liquiditätsüberschuss zur Reduzierung von Verbindlichkeiten eingesetzt werden, so dass sich diese von EUR 15.147.835,77 auf EUR 8.410.017,60 und damit um EUR 6.737.818,17 bzw. 44,5 % reduzierten. Die Vermögenslage der Omnilease GmbH wird durch die Besonderheiten des auslaufenden Leasinggeschäfts geprägt und hat sich zum Vorjahr verbessert. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt 13,7 % der Bilanzsumme (i. Vj. 2,4 %). Unter Berücksichtigung der vertraglich abgesicherten Substanzwerte für das Leasingvermögen würde sich eine Eigenkapitalquote von 27,9 % (i. Vj. 13,5 %) ergeben.

4. Gesamtlage des Unternehmens

Das abgelaufene Geschäftsjahr war r geprägt durch starkes Wachstum in der Kaffeemaschinenbranche und die organisatorischen Veränderungen in der Absatzfinanzierung der Gesellschafterin Franke Coffee Systems GmbH. Die Kriege in der Ukraine und in Gaza hatten auf die Geschäfte der Omnilease GmbH keine Auswirkungen. Wie erwartet hat die Omnilease GmbH im Jahr 2023 kein Neugeschäft generiert.

Der Substanzwert hat sich um EUR 1.021.250 auf EUR 3.273.810 erhöht, was sich im Wesentlichen durch die Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals in Kombination imit stabilen Nachgeschäftserlösen begründet. Die Gesamtlage der Omnilease GmbH wird zum Berichtszeitpunkt weiterhin als solide und stabil angesehen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Mit Wirkung zum 31. Juli 2022 wurde die Erlaubnis für den Abschluss von Leasinggeschäften zurückgegeben.

Daraus ergibt sich auch die Zielsetzung des Unternehmens. Diese besteht in der Einholung der offenen Raten mit möglichst niedrigem Verwaltungsaufwand, Weiterleitung der Wartungspauschalen an die Servicepartner und zügige Rückführung der bestehenden Darlehen an die Franke Deutschland Holding GmbH.

Insbesondere aufgrund der gestiegenen Nacherlöse und des geringeren Zinsaufwandes aufgrund der Rückführung der Refinanzierung wurde der geplante Liquiditätsüberschuss von EUR 7,5 Mio um ca. EUR 0,8 Mio und der geplante Jahresüberschuss von EUR 0,2 Mio um EUR 1,0 Mio übertroffen.

III. Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Nach den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) gelten folgende Risiken als wesentlich:

Adressenausfallrisiken (Bonitätsrisiko),

Marktpreisrisiken,

Liquiditätsrisiken,

Operationelle Risiken.

Durch den Wegfall des Neugeschäfts seit 1. August 2022 verändert sich auch die Risikostruktur des Unternehmens. Die Marktpreisrisiken sind nicht mehr so relevant und die eingehenden Raten übersteigen den eigenen Liquiditätsbedarf. Wesentliches Risiko bleibt weiterhin das Adressenausfallrisiko.

2. Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko (Bonitätsrisiko) bezeichnet die Gefahr von Zahlungsausfällen, die in einer möglichen Fehleinschätzung der gegenwärtigen und künftigen Zahlungsfähigkeit und -willigkeit der Geschäftspartner (Leasingnehmer, Lieferant, Bürgen und Garantiegeber) begründet liegt. Das Ausfallrisiko trägt geschäftsmodellbedingt einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtrisiko der Omnilease GmbH bei.

Den Adressenausfallrisiken wird in allen wesentlichen Teilbereichen der Geschäftsabläufe der Omnilease GmbH Rechnung getragen. So wird der Kunde bereits in der Phase der Vertragsanbahnung vor Ausfertigung eines Angebots einer vollständigen Bonitätsprüfung auf der Basis verfügbarer interner und externer Informationen durch die Omnilease GmbH unterzogen. Bei Bedarf werden Leasingsonderzahlungen erhoben. Während der Bestandsverwaltung eines Leasingvertrags mit monatlichen Rateneinzügen ist ein kurzfristiger Rückschluss auf das Zahlungsverhalten des Kunden möglich. Ein außerordentliches Kündigungsrecht bei Zahlungsverzug und die kurzfristige Verwertung des Leasinggegenstandes minimieren die Konsequenzen eines Ausfalls zusätzlich.

Die Gesellschaft verfügt über ein Mahnwesen und über eine gesonderte Lieferantenvereinbarung für eine effektive Verwertung der Leasingobjekte.

3. Marktpreisrisiken

Das Marktpreisrisiko beschreibt die Gefahr von Verlusten durch die Veränderung von Marktpreisen (z.B. Restwerte der Leasingobjekte, Zinsen, Fremdwährungen). Die Omnilease GmbH unterscheidet die folgenden Arten von Marktpreisrisiken:

Zinsänderungsrisiken

Währungsrisiken

Verwertungsrisiken

Länderrisiken

Es besteht ein Darlehen der Franke Deutschland Holding GmbH. Zinsänderungen werden frühzeitig abgesprochen, in den letzten 15 Jahren erfolgte lediglich eine Zinsänderung (der Zinssatz wurde von 5% auf 3% gesenkt). Im Jahr 2023 ist das allgemeine Zinsniveau zwar gestiegen, jedoch kam es zu keinerlei Forderungen der Franke Deutschland Holding GmbH auf eine Anhebung des Darlehens mit den fixierten Zinsen von 3%. Lediglich bei den Cashpool Zinsen kam es zu einer marktangepassten Erhöhung, die sich durch einen positiven Cash Pool Bestand der Omnilease GmbH positiv auf das Ergebnis auswirkt.

Ein Währungsrisiko existiert nicht, da die Refinanzierung ausschließlich in Euro erfolgt.

Auf Grund der zwischen der Omnilease GmbH und der Franke Coffee Systems GmbH bestehenden Vereinbarung, alle Kaffeemaschinen, welche die Omnilease GmbH nicht anderweitig verwertet, käuflich zu einem festgelegten Preis in Abhängigkeit des Maschinenalters zu erwerben, ist das Verwertungsrisiko als gering anzusehen.

Die Omnilease GmbH bietet potenziell auch Leasingverträge im europäischen Ausland an (Mitgliedsländer der EU). Mitgliedsländer der EU weisen auf Grund der Einheitlichkeit ihres Rechtsrahmens, der Zollbestimmungen, des grenzüberschreitenden Kapitalverkehrs etc. für die Omnilease GmbH keine erhöhten oder gar unkalkulierbaren Risiken aus dem Geschäftsverkehr mit Kunden in diesen Ländern und somit kein Länderrisiko auf. Dies gilt auch für die Franke Deutschland Holding GmbH, die die Refinanzierung bereitstellt.

4. Liquiditätsrisiko

Die Omnilease GmbH hat von der Franke Deutschland Holding GmbH ein Darlehen ohne laufende Tilgungsverpflichtungen von EUR 14,5 Mio erhalten. Dieses konnte die Omnilease GmbH in Lauf des Jahres durch Tilgungen von EUR 7,0 Mio auf einen Stand von EUR 7,5 Mio reduzieren.

Es könnten sich Liquiditätsrisiken für die Omnilease GmbH ergeben, sofern die Franke Deutschland Holding GmbH die Tilgung des Darlehens in entsprechend großer Höhe und entsprechend kurzer Fristigkeit verlangen bzw. durchsetzen würde. Dieses Szenario wird allerdings als nicht realistisch eingeschätzt, u.a. da eine Gefährdung der Existenz der Omnilease GmbH nicht im Interesse des Franke-Konzerns sein kann.

Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko der Omnilease GmbH wird auf Basis der Make or Sell Analyse aus dem Jahr 2022 als gering eingestuft. Es existieren keine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Refinanzierungspartner, die nicht durch vertragliche Leasingraten aus dem laufenden Geschäft abgedeckt sind. Darüber hinaus ist die Omnilease GmbH an den Cashpooldes Franke-Konzerns angeschlossen, über den jederzeit kurzfristig Liquidität zugeführt werden kann.

5. Operationelles Risiko

Nach Kündigung des Vertrages mit der German Leasing GmbH zum 31. Dezember 2022 werden deren Aufgaben innerhalb des Franke-Konzerns abgedeckt. Die Verwaltung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2023 von der Franke Coffee Systems GmbH übernommen, dazu wurde am 31. Januar 2023 ein Dienstleistungsvertrag zwischen beiden Unternehmen abgeschlossen. Zur weiteren Vereinfachung der Abläufe wurde auch der Sitz der Omnilease GmbH im Januar 2023 von Bergisch Gladbach nach Grünsfeld verlegt.

Zum Jahreswechsel 2022/2023 wurden Unterlagen und Archive übernommen, Zugänge zum ERP System Röhrich & Partner geschaffen und die Mitarbeiter geschult. Da die Komplexität des Geschäfts im Wesentlichen bei den Abschlüssen von Neugeschäft besteht, ergeben sich aus der Kündigung des Vertrags mit der German Leasing GmbH keine besonderen Risiken.

IV. Prognose

Die Kriege in der Ukraine und Gaza wirken sich weiterhin stark auf die internationale Gemengelage aus. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland erscheint im Jahr 2024 noch schwierig, wobei Inflation und Zinsen nicht weiter zu steigen scheinen. Die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten scheint sich im 1. Quartal 2024 sogar besser zu entwickeln als die Gesamtwirtschaft.

Durch die Einstellung des Neugeschäfts im Jahr 2022 ist die Omnilease GmbH dadurch nicht mehr beeinflusst. Der zu diesem Zeitpunkt bestehende Vertragsbestand soll planmäßig bis zum Auslaufen der letzten Leasingverträge abgewickelt werden.

Der Preisanstieg in den vergangenen Jahren für neue Geräte und Leasingverträge kann sich positiv auf die Nacherlöse (Vertragsverlängerungen) und die Vermarktungserlöse (Kunde übernimmt Gerät nach Vertragende) auswirken, da die kalkulierten Preise sich auf das Niveau des Vertragsabschlussjahres beziehen.

Für das Jahr 2024 rechnet die Omnilease GmbH mit einem Jahresüberschuss von TEUR 360 und einem Liquiditätsüberschuss von EUR 5,3 Mio. Für das Jahr 2025 rechnet die Omnilease GmbH mit einem Liquiditätsüberschuss von EUR 3,1 Mio.

 

Grünsfeld, den 11. Dezember 2024

Kiriakos Gatsounidis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Omnilease GmbH, Grünsfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Omnilease GmbH, Grünsfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Omnilease GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 23. Dezember 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Bauer, Wirtschaftsprüfer

Dirk von Schaewen, Wirtschaftsprüfer

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