Franke Coffee Systems GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kiriakos Gatsounidis seit 13.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Franke bremer GmbH | 51.00% |
Franke bremer GmbH | 49.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Omnilease GmbHGrünsfeld (vormals: Bergisch Gladbach)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Omnilease GmbH hat ihren Sitz in Grünsfeld (bis 12. Januar 2023: Bergisch Gladbach) und wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 745986 geführt. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Vermarktung von beweglichen Wirtschaftsgütern im Wege des Leasings, der Miete und des Kaufs sowie die Vermittlung hierauf gerichteter Verträge. Die Omnilease GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 1 KWG und hatte die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzierungsleasing gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG i. V. m. § 64j Abs. 1 KWG. Mit Schreiben vom 16. Mai 2022 hat die Gesellschaft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank mitgeteilt, dass die Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasings mit Wirkung zum 31. Juli 2022 zurückgegeben wird. Seit dem 1. August 2022 hat die Gesellschaft kein Neugeschäft mehr betrieben. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 ff. HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Wertpapierinstitute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute der §§ 340 ff. HGB, der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Gliederung der Jahresbilanz entspricht dem Formblatt 1 gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV. Die Omnilease GmbH wendet für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Formblatt 3 (Staffelform) nach § 2 Abs. 1 RechKredV an. Den Besonderheiten des Leasinggeschäfts wird durch die Erweiterungen der Formblätter entsprechend deren einschlägiger Fußnoten Rechnung getragen. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Institut gilt gemäß §§ 340 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4, 340a Abs. 1 HGB als große Kapitalgesellschaft. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Jahresbilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Forderungen an Kunden werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen bilanziert, wobei für akute Risiken im Leasinggeschäft Einzelwertberichtigungen gebildet werden. Latente Risiken im Leasinggeschäft werden durch Pauschalwertberichtigungen von 1% der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen berücksichtigt. Das Leasingvermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die Vertragslaufzeit des Leasinggegenstands, die in der Regel 24 bis 72 Monate beträgt. Wurde ein Leasingvertrag einer Einzelwertberichtigung unterzogen, erfolgt eine Neubewertung des Vertragsrestwerts und damit eine einhergehende außerplanmäßige Abschreibung. Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Die passiven Abgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Das Gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert. III. Angaben zur Jahresbilanz Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Posten. 1. Aktiva Die Forderungen an Kunden von EUR 87.215,11 (i. Vj. TEUR 44) resultieren aus dem Leasinggeschäft und haben eine Restlaufzeit von bis zu sechs Monaten. Das Leasingvermögen von EUR 10.149.745,68 (i. Vj. TEUR 16.960) beinhaltet Kaffeevollautomaten. Die Entwicklung des Leasingvermögens ist in der Anlage 1 zu diesem Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. Die Sonstigen Vermögensgegenstände von EUR 1.507.679,36 (i. Vj. TEUR 209) beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 1.114.065,12 (i. Vj. TEUR 16), Steuerforderungen von EUR 116.935,31 (i. Vj. TEUR 6) und die Abgrenzung nichtlinearer Raten von EUR 145.215,83 (i. Vj. TEUR 140). Die Abgrenzung nicht linearer Raten ist erforderlich, um die unterschiedlichen Leasingraten der Leasingverträge über die Leasingdauer zu linearisieren. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus dem Cash-Pool von EUR 1.052.282,98 (i. Vj. TEUR 5) gegen die Franke Deutschland Holding GmbH, Bad Säckingen. 2. Passiva Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden von EUR 66.171,23 (i. Vj. TEUR 27) haben Restlaufzeiten von bis zu drei Monaten und resultieren vornehmlich aus Überzahlungen von Leasingraten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten von EUR 8.343.846,37 (i. Vj. TEUR 15.121) gliedern sich nach Restlaufzeiten unter Berücksichtigung von möglichen Kündigungsfristen im Falle von unbefristeten Darlehen wie folgt:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 8.214.755,14 (i. Vj. TEUR 14.973). Zur Besicherung des Darlehens von verbundenen Unternehmen sind die zukünftigen Forderungen an Kunden abgetreten. Der Barwert der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte beträgt EUR 12.016.331,38 (i. Vj. TEUR 18.979). Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 1.215.682,68 (i. Vj. TEUR 1.538) enthalten im Wesentlichen erhaltene Leasingzahlungen von EUR 975.817,63 für den Monat Januar 2024 (i. Vj. TEUR 1.224), erhaltene Mietsonderzahlungen von EUR 127.626,22 (i. Vj. TEUR 211) und die Abgrenzung der nicht linearen Leasingraten von EUR 110.442,25 (i. Vj. TEUR 98). Die anderen Rückstellungen von EUR 62.000,00 (i. Vj. TEUR 47) enthalten Rückstellungen für die Kosten der Erstellung, der Prüfung und der Offenlegung des Jahresabschlusses. Das Gezeichnete Kapital von EUR 25.000 (i. Vj. TEUR 25) resultiert aus dem Stammkapital und wurde vollständig einbezahlt. Das Stammkapital wird von der Frank Coffee Systems GmbH, Grünsfeld, gehalten. Der Bilanzgewinn von EUR 1.580.864,74 (i. Vj. TEUR 392) resultiert aus dem Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 (i. Vj. Jahresfehlbetrag von TEUR -78) und dem Gewinnvortrag von EUR 391.804,81 (i. Vj. TEUR 470). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft in Deutschland sowie in geringem Umfang in Belgien, Luxemburg, Niederlande und Österreich tätig, wobei sich die Tätigkeitsbereiche und Auslandsmärkte vom Inlandsmarkt nicht unterscheiden. Die Leasingerträge von EUR 13.048.190,21 (i. Vj. TEUR 14.680) enthalten die Erträge aus dem Leasinggeschäft von EUR 11.695.844,17 (i. Vj. TEUR 13.740), die Erträge aus der Auflösung der Abgrenzung der nichtlinearen Leasingraten von EUR 834.653,43 (i.Vj. TEUR 517), die Gewinne aus Anlagenverkäufen von EUR 419.859,90 (i. Vj. TEUR 280), die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens aus Mietsonderzahlungen von EUR 83.344,29 (i. Vj. TEUR 107) und die Erträge aus Schadenersatz der vorzeitig beendeten Verträge von EUR 14.488,42 (i. Vj. TEUR 36). Die Leasingaufwendungen von EUR 4.500.038,29 (i. Vj. TEUR 5.832) enthalten Aufwendungen für Wartungspauschalen von EUR 4.386.498,56 (i. Vj. TEUR 4.732), Verlusten aus Anlageabgängen (Verwertungen) von EUR 82.545,20 (i. Vj. TEUR 302) und Aufwendungen für die Abwicklungspauschale für das Leasinggeschäft von EUR 0 (i. Vj. TEUR 577). Die Zinsaufwendungen von EUR 360.287,67 (i. Vj. TEUR 477) resultieren aus dem von verbundenen Unternehmen zur Refinanzierung des Leasingvermögens gewährten Darlehen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus dem CashPool. Die anderen Verwaltungsaufwendungen von EUR 237.636,14 (i. Vj. TEUR 148) enthalten im Wesentlichen die Verwaltungspauschale der Franke Coffee Systems GmbH von EUR 126.000,00 (i. Vj. TEUR -), Abschluss- und Prüfungskosten von EUR 63.865,69 (i. Vj. TEUR 46) und IT-Kosten von EUR 33.623,00 (i. Vj. TEUR 40). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen resultieren aus den planmäßigen Abschreibungen von EUR 6.587.411,46 (i. Vj. TEUR 8.078). V. Sonstige Angaben 1. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag aus dem Vorjahr von EUR 77.762,08 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 soll nach Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. 2. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. 3. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten gibt es keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es gibt keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. 5. Abschlussprüfer Das Honorar des Abschlussprüfers KPMG AG beträgt EUR 63.865,69, davon entfallen EUR 52.928,19 auf die Abschlussprüfung und EUR 10.937,50 auf Steuerberatungsleistungen. 6. Geschäftsführer Die Geschäftsführung der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. 7. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird über die Gesellschafterin Franke Coffee Systems GmbH, Grünsfeld, in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Franke Deutschland Holding GmbH, Bad Säckingen, einbezogen, der wiederum in den Konzernabschluss der Franke Holding AG, Aarburg, Schweiz, einbezogen. Der Konzernabschluss der Franke Deutschland Holding GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzernabschluss der Franke Holding AG wird aufgrund Schweizer Recht nicht veröffentlicht.
Grünsfeld, 11. Dezember 2024 Kiriakos Gatsounidis Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Omnilease GmbH betreibt als Leasinggesellschaft das Finanzierungsleasing für Kaffeevollautomaten und Zubehörartikel des Franke-Konzerns im Bereich der Gastronomie und weiterer gewerblicher Nutzer. Das Leasingangebot umfasst die Finanzierung der gesamten Produktpalette des Franke- Konzerns für Kaffeevollautomaten und Zubehörartikel. Mit Wirkung zum 31. Juli 2022 wurde die Erlaubnis für den Abschluss von Leasinggeschäften zurückgegeben. Im Jahr 2023 hat die Omnilease GmbH keine neuen Leasingverträge abgeschlossen. Die Omnilease GmbH wird von einem Geschäftsführer geleitet und gegenüber Dritten vertreten. Der Geschäftsführer ist von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft laut "Statistischem Bundesamt" leicht geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahresverlauf um 0,3 % gesunken. Der größte Kundenanteil der Omnilease GmbH stammt aus der Gastronomiebranche. Für diese Branche zeigte sich für das Jahr 2023 eine Erhöhung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze waren immer noch unter dem Vorkrisenjahr 2019. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA), Berlin, hat für das Jahr 2023 die folgenden Aussagen abgegeben:
2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Jahr 2023 unterlag einem starken Wandel in der unternehmerischen Ausrichtung, nachdem die alleinige Gesellschafterin Franke Coffee Systems GmbH, Grünsfeld, beschlossen hatte, das aktive Leasinggeschäft aufzugeben und den Kooperationsvertrag mit der German Leasing GmbH mit Wirkung zum 31. Dezember 2022 zu beenden.
Die organisatorischen Veränderungen hatten erwartungsgemäß einen Rückgang der Geschäftsaktivitäten zur Folge. Die barwertigen Erträge aus Leasingverträgen von EUR 11.382.009,12 (i. Vj. TEUR 18.785) haben sich um 39,4 % reduziert. Im Jahr 2023 verbuchte die Omnilease GmbH einen Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 (i. Vj. Jahresfehlbetrag von EUR 78). Die Omnilease GmbH hat eine Substanzwertrechnung erstellt. Hiernach ergibt sich ein Substanzwert von EUR 3.273.810 (i. Vj. TEUR 2.253) und somit eine Erhöhung um 45,3%. Der wesentliche Treiber der Erhöhung ist die Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals. 3. Vermögens-, Finanz und Ertragslage 3.1 Ertragslage Die Leasingerträge sanken im Berichtsjahr um EUR 1.632.178,29 bzw. 12,5 % auf EUR 13.048.190,21, wobei sich hierfür im Wesentlichen der Vertragsbestand der letzten Jahre verantwortlich zeigt. Darüber hinaus konnte ein Anstieg der Nacherlöse nach Vertragsende verzeichnet werden. Die allgemeine Kostenstruktur hat sich durch die Einstellung des Neugeschäfts und die Beendigung der Kooperation mit der German Leasing GmbH verändert. Die Reduzierung der Leasingaufwendungen um insgesamt EUR 1.331.989,32 resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall der Abwicklungspauschalen an die German Leasing GmbH (EUR -732.122,27 vs. 2022) und den gesunkenen Aufwendungen für die Wartungspauschale von EUR 346.608,42, wobei diesen Erträge in gleicher Höhe entgegenstehen. Darüber hinaus verbuchte die Omnilease GmbH auch um EUR 219.507,40 geringere Buchverluste aus Anlagenverkäufen. Aufgrund des rückläufigen Vertragsbestandes sanken die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen um EUR 1.490.392,90. Die Refinanzierung der Omnilease erfolgt seit dem Jahr 2016 ausschließlich über die Franke Deutschland Holding GmbH. Der Zinsaufwand reduzierte sich um EUR 117.051,93 auf EUR 360.287,67 (i. Vj. TEUR 477). Darüber hinaus erzielte die Omnilease GmbH mit Ihrem Cash Pool Guthaben Zinserträge von EUR 41.184,91. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich um EUR 1.186.077,70 erhöht. Hierbei ist zu beachten, dass das Vorjahr durch die Auflösung von Rechnungsabgrenzungsposten für Abwicklungspauschalen und geänderte Wertberichtigung von EUR 499.757,86 beeinflusst war. Darüber hinaus waren Ertragsteuern im Jahr 2022 in Höhe der geleisteten Vorauszahlungen (EUR 303.107,62) gebucht. In der späteren Veranlagung (im Jahr 2023 durchgeführt) wurde ein Steueraufwand von EUR 71.931 ermittelt. Die Korrektur erfolgte im Jahr 2023 und reduzierte den Steueraufwand entsprechend. Für das Jahr 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 1.189.059,93 (i. Vj. Fehlbetrag von TEUR 78). 3.2 Finanzlage Die Refinanzierung des Leasingvermögens erfolgte über einen Mix aus unbefristetem Darlehen von EUR 14.500.000 und einer Cash Pool Kreditlinie, die der Omnilease GmbH von der Franke Deutschland Holding GmbH bei Bedarf gewährt werden. Das Darlehen konnte im Jahr 2023 erheblich reduziert werden, beträgt zum Stichtag noch EUR 7.500.000 und damit 63,9% der Bilanzsumme. Auf dem Cash Pool Konto weist die Omnilease GmbH zum Jahresende ein Guthaben von EUR 1.052.282,98 (i. Vj. TEUR 51) aus. Darlehen werden von der Franke Deutschland Holding GmbH ausschließlich im Rahmen der Refinanzierung des regulären Geschäfts gewährt. Jeder Leasingvertrag ist eindeutig einer Refinanzierung zugeordnet. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Verbindlichkeiten und Zinsverpflichtungen stets über vertraglich gesicherte Mindestleasingraten abgedeckt sind. Zudem dienen die vereinbarten Leasingratenzahlungen der Leasingnehmer als Sicherheiten für die Darlehensgeberin. Die Liquiditätssituation im Berichtsjahr war solide. Neue Geldmittel wurden nicht benötigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war zu jeder Zeit die notwendige Liquidität vorhanden, um allen Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Lieferanten und dem Refinanzierungspartner nachzukommen und um die Abwicklungskosten zu decken. Durch die Einstellung des Neugeschäfts und den dadurch reduzierten Kapitalbedarf konnte die Omnilease GmbH Ihre Verbindlichkeiten gegenüber der Franke Deutschland Holding GmbH deutlich reduzieren. 3.3 Vermögenslage Die Omnilease GmbH weist eine Bilanzsumme von EUR 11.744.640,15 (i. Vj. TEUR 17.223) aus. Damit ist die Bilanzsumme um 31,8 % gesunken. Die Omnilease GmbH hat im Berichtsjahr keine Leasingobjekte (i. Vj. EUR 5.504.100,89) erworben. Geschäftsmodellbedingt ist das Leasingvermögen der mit Abstand größte Vermögensposten der Omnilease GmbH. Das Leasingvermögen reduzierte sich im Berichtsjahr aufgrund auslaufender Leasingverträge auf EUR 10.149.745,68 (i. Vj. TEUR 16.960). Durch den Wegfall des Neugeschäfts konnte der Liquiditätsüberschuss zur Reduzierung von Verbindlichkeiten eingesetzt werden, so dass sich diese von EUR 15.147.835,77 auf EUR 8.410.017,60 und damit um EUR 6.737.818,17 bzw. 44,5 % reduzierten. Die Vermögenslage der Omnilease GmbH wird durch die Besonderheiten des auslaufenden Leasinggeschäfts geprägt und hat sich zum Vorjahr verbessert. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt 13,7 % der Bilanzsumme (i. Vj. 2,4 %). Unter Berücksichtigung der vertraglich abgesicherten Substanzwerte für das Leasingvermögen würde sich eine Eigenkapitalquote von 27,9 % (i. Vj. 13,5 %) ergeben. 4. Gesamtlage des Unternehmens Das abgelaufene Geschäftsjahr war r geprägt durch starkes Wachstum in der Kaffeemaschinenbranche und die organisatorischen Veränderungen in der Absatzfinanzierung der Gesellschafterin Franke Coffee Systems GmbH. Die Kriege in der Ukraine und in Gaza hatten auf die Geschäfte der Omnilease GmbH keine Auswirkungen. Wie erwartet hat die Omnilease GmbH im Jahr 2023 kein Neugeschäft generiert. Der Substanzwert hat sich um EUR 1.021.250 auf EUR 3.273.810 erhöht, was sich im Wesentlichen durch die Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals in Kombination imit stabilen Nachgeschäftserlösen begründet. Die Gesamtlage der Omnilease GmbH wird zum Berichtszeitpunkt weiterhin als solide und stabil angesehen. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Mit Wirkung zum 31. Juli 2022 wurde die Erlaubnis für den Abschluss von Leasinggeschäften zurückgegeben. Daraus ergibt sich auch die Zielsetzung des Unternehmens. Diese besteht in der Einholung der offenen Raten mit möglichst niedrigem Verwaltungsaufwand, Weiterleitung der Wartungspauschalen an die Servicepartner und zügige Rückführung der bestehenden Darlehen an die Franke Deutschland Holding GmbH. Insbesondere aufgrund der gestiegenen Nacherlöse und des geringeren Zinsaufwandes aufgrund der Rückführung der Refinanzierung wurde der geplante Liquiditätsüberschuss von EUR 7,5 Mio um ca. EUR 0,8 Mio und der geplante Jahresüberschuss von EUR 0,2 Mio um EUR 1,0 Mio übertroffen. III. Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Nach den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) gelten folgende Risiken als wesentlich:
Durch den Wegfall des Neugeschäfts seit 1. August 2022 verändert sich auch die Risikostruktur des Unternehmens. Die Marktpreisrisiken sind nicht mehr so relevant und die eingehenden Raten übersteigen den eigenen Liquiditätsbedarf. Wesentliches Risiko bleibt weiterhin das Adressenausfallrisiko. 2. Adressenausfallrisiko Das Adressenausfallrisiko (Bonitätsrisiko) bezeichnet die Gefahr von Zahlungsausfällen, die in einer möglichen Fehleinschätzung der gegenwärtigen und künftigen Zahlungsfähigkeit und -willigkeit der Geschäftspartner (Leasingnehmer, Lieferant, Bürgen und Garantiegeber) begründet liegt. Das Ausfallrisiko trägt geschäftsmodellbedingt einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtrisiko der Omnilease GmbH bei. Den Adressenausfallrisiken wird in allen wesentlichen Teilbereichen der Geschäftsabläufe der Omnilease GmbH Rechnung getragen. So wird der Kunde bereits in der Phase der Vertragsanbahnung vor Ausfertigung eines Angebots einer vollständigen Bonitätsprüfung auf der Basis verfügbarer interner und externer Informationen durch die Omnilease GmbH unterzogen. Bei Bedarf werden Leasingsonderzahlungen erhoben. Während der Bestandsverwaltung eines Leasingvertrags mit monatlichen Rateneinzügen ist ein kurzfristiger Rückschluss auf das Zahlungsverhalten des Kunden möglich. Ein außerordentliches Kündigungsrecht bei Zahlungsverzug und die kurzfristige Verwertung des Leasinggegenstandes minimieren die Konsequenzen eines Ausfalls zusätzlich. Die Gesellschaft verfügt über ein Mahnwesen und über eine gesonderte Lieferantenvereinbarung für eine effektive Verwertung der Leasingobjekte. 3. Marktpreisrisiken Das Marktpreisrisiko beschreibt die Gefahr von Verlusten durch die Veränderung von Marktpreisen (z.B. Restwerte der Leasingobjekte, Zinsen, Fremdwährungen). Die Omnilease GmbH unterscheidet die folgenden Arten von Marktpreisrisiken:
Es besteht ein Darlehen der Franke Deutschland Holding GmbH. Zinsänderungen werden frühzeitig abgesprochen, in den letzten 15 Jahren erfolgte lediglich eine Zinsänderung (der Zinssatz wurde von 5% auf 3% gesenkt). Im Jahr 2023 ist das allgemeine Zinsniveau zwar gestiegen, jedoch kam es zu keinerlei Forderungen der Franke Deutschland Holding GmbH auf eine Anhebung des Darlehens mit den fixierten Zinsen von 3%. Lediglich bei den Cashpool Zinsen kam es zu einer marktangepassten Erhöhung, die sich durch einen positiven Cash Pool Bestand der Omnilease GmbH positiv auf das Ergebnis auswirkt. Ein Währungsrisiko existiert nicht, da die Refinanzierung ausschließlich in Euro erfolgt. Auf Grund der zwischen der Omnilease GmbH und der Franke Coffee Systems GmbH bestehenden Vereinbarung, alle Kaffeemaschinen, welche die Omnilease GmbH nicht anderweitig verwertet, käuflich zu einem festgelegten Preis in Abhängigkeit des Maschinenalters zu erwerben, ist das Verwertungsrisiko als gering anzusehen. Die Omnilease GmbH bietet potenziell auch Leasingverträge im europäischen Ausland an (Mitgliedsländer der EU). Mitgliedsländer der EU weisen auf Grund der Einheitlichkeit ihres Rechtsrahmens, der Zollbestimmungen, des grenzüberschreitenden Kapitalverkehrs etc. für die Omnilease GmbH keine erhöhten oder gar unkalkulierbaren Risiken aus dem Geschäftsverkehr mit Kunden in diesen Ländern und somit kein Länderrisiko auf. Dies gilt auch für die Franke Deutschland Holding GmbH, die die Refinanzierung bereitstellt. 4. Liquiditätsrisiko Die Omnilease GmbH hat von der Franke Deutschland Holding GmbH ein Darlehen ohne laufende Tilgungsverpflichtungen von EUR 14,5 Mio erhalten. Dieses konnte die Omnilease GmbH in Lauf des Jahres durch Tilgungen von EUR 7,0 Mio auf einen Stand von EUR 7,5 Mio reduzieren. Es könnten sich Liquiditätsrisiken für die Omnilease GmbH ergeben, sofern die Franke Deutschland Holding GmbH die Tilgung des Darlehens in entsprechend großer Höhe und entsprechend kurzer Fristigkeit verlangen bzw. durchsetzen würde. Dieses Szenario wird allerdings als nicht realistisch eingeschätzt, u.a. da eine Gefährdung der Existenz der Omnilease GmbH nicht im Interesse des Franke-Konzerns sein kann. Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko der Omnilease GmbH wird auf Basis der Make or Sell Analyse aus dem Jahr 2022 als gering eingestuft. Es existieren keine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Refinanzierungspartner, die nicht durch vertragliche Leasingraten aus dem laufenden Geschäft abgedeckt sind. Darüber hinaus ist die Omnilease GmbH an den Cashpooldes Franke-Konzerns angeschlossen, über den jederzeit kurzfristig Liquidität zugeführt werden kann. 5. Operationelles Risiko Nach Kündigung des Vertrages mit der German Leasing GmbH zum 31. Dezember 2022 werden deren Aufgaben innerhalb des Franke-Konzerns abgedeckt. Die Verwaltung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2023 von der Franke Coffee Systems GmbH übernommen, dazu wurde am 31. Januar 2023 ein Dienstleistungsvertrag zwischen beiden Unternehmen abgeschlossen. Zur weiteren Vereinfachung der Abläufe wurde auch der Sitz der Omnilease GmbH im Januar 2023 von Bergisch Gladbach nach Grünsfeld verlegt. Zum Jahreswechsel 2022/2023 wurden Unterlagen und Archive übernommen, Zugänge zum ERP System Röhrich & Partner geschaffen und die Mitarbeiter geschult. Da die Komplexität des Geschäfts im Wesentlichen bei den Abschlüssen von Neugeschäft besteht, ergeben sich aus der Kündigung des Vertrags mit der German Leasing GmbH keine besonderen Risiken. IV. Prognose Die Kriege in der Ukraine und Gaza wirken sich weiterhin stark auf die internationale Gemengelage aus. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland erscheint im Jahr 2024 noch schwierig, wobei Inflation und Zinsen nicht weiter zu steigen scheinen. Die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten scheint sich im 1. Quartal 2024 sogar besser zu entwickeln als die Gesamtwirtschaft. Durch die Einstellung des Neugeschäfts im Jahr 2022 ist die Omnilease GmbH dadurch nicht mehr beeinflusst. Der zu diesem Zeitpunkt bestehende Vertragsbestand soll planmäßig bis zum Auslaufen der letzten Leasingverträge abgewickelt werden. Der Preisanstieg in den vergangenen Jahren für neue Geräte und Leasingverträge kann sich positiv auf die Nacherlöse (Vertragsverlängerungen) und die Vermarktungserlöse (Kunde übernimmt Gerät nach Vertragende) auswirken, da die kalkulierten Preise sich auf das Niveau des Vertragsabschlussjahres beziehen. Für das Jahr 2024 rechnet die Omnilease GmbH mit einem Jahresüberschuss von TEUR 360 und einem Liquiditätsüberschuss von EUR 5,3 Mio. Für das Jahr 2025 rechnet die Omnilease GmbH mit einem Liquiditätsüberschuss von EUR 3,1 Mio.
Grünsfeld, den 11. Dezember 2024 Kiriakos Gatsounidis Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Omnilease GmbH, Grünsfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Omnilease GmbH, Grünsfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Omnilease GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 23. Dezember 2024 KPMG
AG
Christian Bauer, Wirtschaftsprüfer Dirk von Schaewen, Wirtschaftsprüfer |
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