Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 706101
Eingetragen
12.2.1993
Branche
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewürzenHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die TabakverarbeitungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
der Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen, ferner der Import, der Vertrieb, die Herstellung die Montage und die Wartung von ernährungs- und versorgungstechnischen Anlagen und Geräten und allen damit im Zusammenhang stehenden Produkten; der Vertrieb von Lebens- und Genussmitteln sowie die Erbringung von Dienstleistungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Gaggia GmbH

Eigeltingen (vormals: München)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2009 bis zum 31.12.2009

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009

AKTIVA

31.12.2009
EUR
31.3.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,02 1,02
II. Sachanlagen 2.486,90 3.126,79
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.447.897,25 1.363.339,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 539.785,22 543.394,01
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 218.454,53 47.178,26
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 251,18
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 217.608,27 0,00
2.426.233,19 1.957.290,26

PASSIVA

31.12.2009
EUR
31.3.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.810.000,00 1.810.000,00
III. Bilanzverlust - 2.053.608,27 - 1.299.111,82
IV. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 217.608,27 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 299.974,81 224.963,38
C. VERBINDLICHKEITEN 2.126.258,38 1.195.438,70
- davon aus Steuern: EUR 41.780,41 (Vorjahr: EUR 12.896,41)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 564,78 (Vorjahr: EUR 787,24)
2.426.233,19 1.957.290,26

ANHANG für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. April bis 31. Dezember 2009

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 279-283 HGB, erstellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag mit TEUR 218 bilanziell überschuldet. Zur Beseitigung der negativen Folgen der bilanziellen Überschuldung hat die Saeco GmbH, München, als Gesellschafterin auf ihre Forderung an die Gesellschaft in voller Höhe eine unbefristete Rangrücktrittserklärung abgegeben. Sie tritt mit ihrer Forderung hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass ihre Forderung nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquiditätsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldner übersteigenden Vermögen bedient werden können. Desweiteren wurde in 2010 eine Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 1.090 beschlossen.

Vergleichbarkeit mit Vorjahr in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der im Jahr 2009 vorgenommenen Umstellung des abweichenden Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr beziehen sich die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Vorjahreszahlen auf das Geschäftsjahr 2008/2009 (1.4.2008 - 31.3.2009) und das Geschäftsjahr 2009 umfasst somit den Zeitraum 1.4.2009 bis 31.12.2009.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände werden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

sind zum Nennwert bewertet.

NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG

der "Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag" resultiert aus dem Überschuss der Schulden über die Vermögensgegenstände.

EIGENKAPITAL

Ausgewiesen ist das Stammkapital der Gesellschaft zum Nennbetrag gem. § 42 I GmbHG in Verbindung mit § 283 HGB.

Der Bilanzverlust zum 31.12.2009 setzt sich zusammen aus dem Verlustvortrag in Höhe des Bilanzverlustes des Vorjahres und dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres.

RÜCKSTELLUNGEN

Steuerrückstellungen

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 164.731,63) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 164.731,63 enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

D. SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von EUR 49.387,96.

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

 

Herr Söntke Visser (bis 31.06.2010)

 

Herr Söntke Visser ist von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit.

 

Seit dem 01.07.2010 ist Herr Guiseppe Salvio zum Geschäftsführer bestellt.

Konzernzugehörigkeit

Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft

Die SAECO International Group S.p.A., Gaggio Montano, Italien, stellt als Mutterkonzern einen Konzernabschluss nach IFRS in italienischer Sprache auf, in den die Gaggia GmbH, München, nicht einbezogen ist.

E. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

 

Gaggia GmbH,

 

München

Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis 31. Dezember 2009

 

München, 21. Oktober 2010

Herr Guiseppe Salvio, Geschäftsführer

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