Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 41166
Eingetragen
29.5.2000
Branche
Verlegen von ComputerspielenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
der Import und Export, die Distribution und das Marketing für Multimediaprodukte aller Art, vorrangig Hard- und Software, sowie die Unternehmensberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert80.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NACON SASFRA
80.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NACON SAS
France
400.000 €
80.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Big Ben Interactive GmbH

Bergheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. April 2022 bis zum 31. März 2023

Bigben Interactive GmbH, Walter-Gropius-Str. 28, 50126 Bergheim

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

5. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Bigben Interactive GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft im deutschsprachigen Markt (Deutschland, Österreich und Schweiz) für Produkte und Zubehör für endverbraucher-orientierte Konsumelektronik. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Zubehör und Spielen für Videospielkonsolen und Personal Computer, sowie Audioanlagen.

Das Unternehmen wird in der Rechtsform der GmbH geführt und ist von seinem Standort in Bergheim bei Köln aus tätig. Es ist funktional in die Bereiche Vertrieb, Marketing, Administration/Logistik und Rechnungswesen gegliedert. Alleinige Gesellschafterin des Unternehmens ist mit 100 % des Stammkapitals die börsennotierte Nacon S.A. mit Sitz in Lesquin/Frankreich (Muttergesellschaft). Der Vertrieb im Berichtsjahr erfolgte ausschließlich an Handelskunden, es erfolgte im Geschäftsjahr keine Direktbelieferung von Endverbrauchern.

Unsere Produkte werden flächendeckend an den Handel im deutschsprachigen Raum vertrieben, der sie wiederum an Endverbraucher verkauft. In den genannten Absatzmärkten bestehen Listungen bei nahezu allen relevanten Handelsunternehmen. In der Schweiz arbeiten wir mit einem lokalen Vertriebspartner zusammen, der in eigener Regie und Verantwortung die schweizerischen Handelskundenbetreut und mit unseren Produkten beliefert.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bezug der von uns vertriebenen Produkte erfolgt ausschließlich von unserer französischen Muttergesellschaft. Wir unterhalten keine eigenen Produktionsstätten und sind nicht in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die private Nachfrage nach Produkten der Konsumelektronikbranche verzeichnete nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu) in 2022 insgesamt einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, bot jedoch ein nach einzelnen Segmenten unterschiedliches Bild. Im Bereich Gaming (inkl. Hardware) ist der Jahresumsatz nahezu gleichgeblieben, bei Gaming Hardware wurde ein leichter Rückgang verzeichnet:

UMSATZ in Milliarden €

2021 2022
Unterhaltungselektronik 8,9 8,2
Gaming Markt (inkl. Hardware) 9,8 9,8
Gaming Hardware (Handhelds, stationäre Konsolen; Gaming-PCs und Zubehör 3,59 3,49

o Der Absatz von Gaming-Hardware verzeichnete ein Minus von 100 Mio. € obwohl die Verfügbarkeit der Microsoft Xbox Serie X|S und der Playstation 5 von Sony deutlich zugenommen hat. Das Minus entfällt somit nicht nur auf das Zubehör für die Vorgänger-Konsolen von Microsoft und Sony sondern auch auf ein Rückgang des Absatzes der Nintendo Switch Konsole.

o Im Bereich des Zubehörs für Spielekonsolen mussten wir in 2022/2023 einen deutlichen Rückgang des Umsatzes in diesem Segment verzeichnen. Hier ist besonders zu erwähnen, dass in den Bereichen lizenzierte Controller für Playstation 4 und Headsets ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war. Trotz Rückgang des Absatzes an Nintendo Switch Konsolen konnte hier ein höherer Umsatz als im Jahr zuvor verzeichnet werden.

o Aufgrund eines insgesamt rückläufigen Markts für Audio-Konsumelektronik (Radiorecorder, CD-Spieler, Bluetooth-Lautsprecher u.ä.) war der Absatz dieser Produkte auch bei der Bigben Interactive rückläufig. Es wurde ein Umsatzrückgang von knapp 20 % verzeichnet.

2. Geschäftsverlauf

Wir schauen nach einem durchwachsenen Vorjahr zurück auf ein abgelaufenes Geschäftsjahr mit einen weiterhin positiven Ertragsergebnis. Die Ertragsentwicklung ist im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausgefallen.

(Ertragsüberschuss per Ende März 2022: 908,3 T€ / per Ende März 2023: 738,9 T€)

Im Berichtsjahr lag der Anteil von Zubehörprodukten für Videospielkonsolen, bei 75,2 % unseres Umsatzes. Immer noch zählen zu den wesentlichen Produkten unsere lizenzierten Controller der hauseigenen Marke Nacon und lizenzierte Nintendo Switch Taschen. Mit rund 18 % Anteil stellt der Software-Bereich den zweitstärksten Umsatzbereich dar und konnte im GJ 2022/2023 fast verfünffacht werden, gefolgt von den Audio-Produkten mit rund 6,8 %. Alle Produkte werden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen von unserer französischen Muttergesellschaft Nacon S.A. bezogen.

3. Lage

a. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft im Berichtsjahr ist positiv. Das Rohergebnis lag im Berichtsjahr 2022/2023 mit 4.828,6 T€ rund 5,4 T€ unter dem Jahr 2021/2022 (5.5.106,0 T€) und auch über dem geplanten Rohergebnis von TEUR 4.312Wir verzeichneten im GJ 2022/2023 einen Rückgang der Umsatzerlöse um 11,0 %. Insgesamt konnten wir im Geschäftsjahr 2022/2023 daher ein Jahresergebnis von 738,9 T€ erwirtschaften (Vorjahr 908,3 T€). Hier waren TEUR 825 geplant.

a. Materialeinsatz

Im Berichtsjahr lag der Wareneinsatz in Relation zu den Umsatzerlösen über dem Wareneinsatz des Vorjahres und unter dem geplanten Wareneinsatz von 72 %.

b. Personalkosten

Die Anzahl unserer Mitarbeiter ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben. Zum 31. März 2023 wurden 19 Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand ist somit annähernd gleichgeblieben.

c. Sonstige Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegen. Es sind wieder höhere Werbekostenzuschüsse gezahlt wurden, dafür konnten aber Kosten im Bereich Logistik eingespart werden.

d. Finanzergebnis

Die Zinsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 63,9 % gesunken (3,0 T€ zu 8,2 T€). Im Berichtsjahr wurden weniger Wechsel diskontiert.

e. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Das Ergebnis Ist im Vergleich zum Vorjahr um 29,1 % auf 966,1 T€ gesunken.

b. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen

Der aus der operativen Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Cash-Flow betrug 518 T€ (Vorjahr 629 T€).

Der Liquiditätsgrad I liegt mit 19,7 % relativ über dem Vorjahr (11,2 %), da die kurzfristigen Verbindlichkeiten abgenommen und die flüssigen Mittel zugenommen haben. Der Liquiditätsgrad II veränderte sich von 135,3 % auf 153,4 %.

Die nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte, in Form von Leasing und Mietverhältnissen, haben sich von 162 T€ auf 209 T€ erhöht.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Liquiditätslage ist noch als befriedigend zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kann die aktuelle Situation der Gesellschaft als stabil bezeichnet werden. Die Gesellschaft handelt kaufmännisch konservativ und setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein.

Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich, wie schon im Vorjahr, deutlich verbessert. Durch die positiven Ergebnisse der beiden letzten Jahre weist die Gesellschaft ein positives Eigenkapital von 4.061 T€ aus. Die Bilanzsumme sank dabei von 11.134 T€ auf 10.409 T€. Die Eigenkapitalquote stieg entsprechend von 29,8 % auf 39,0 %.

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 148 T€ (Vorjahr 159 T€) getätigt. Insgesamt hat das Anlagevermögen unter Berücksichtigung der verrechneten Abschreibungen um 67,6 T€ zugenommen. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 3,9 % (Vorjahr 3,1 %) und liegt damit auf einem für Vertriebsgesellschaften üblichen Niveau.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentlicher Leistungsindikator ist der Rohertrag (Marge) nach Wareneinsatz unter Berücksichtigung der zur Umsatzerzielung aufgewendeten Werbekostenzuschüsse. Dieser verringerte sich im Berichtszeitraum von im Vorjahr 31,8 % auf 29,4 %.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

III. Prognosebericht

Der Markt für Spielekonsolenzubehör verzeichnete aufgrund des zu Ende gehenden Lebenszyklus der Playstation 4 und Xbox One Konsolen einen Rückgang. Außerdem spielt die stetig steigende Inflation auch eine entscheidende Rolle. Auch durch den Ukraine-Krieg und den damit verbundenen steigenden Kosten für Fracht und Materialien, gehen wir für das kommende Jahr von einem weiteren Rückgang aus.

Auch wenn hier insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen war, sind unsere lizenzierten Controller, die sowohl im höheren als auch im niedrigen Preissegment angesiedelt sind, durchaus immer noch als Verkaufsschlager anzusehen. Im kommenden Jahr wird dann die nächste Generation Controller für die aktuellen Konsolen erscheinen. Unsere Geschäftspolitik hat sich diesen Perspektiven weiter angepasst und setzt u.a. genau auf diese Marktsegmente.

Durch die Akquisition weiterer Entwicklungsstudios im Bereich Gaming-Software sehen wir auch einer weiteren positiven Entwicklung in diesen Bereich entgegen.

Unsere heute bereits hohe Marktdurchdringung auf Handelsseite wollen wir durch die fortgesetzte Akquisition von Kunden in anderen Marktsegmenten der Konsumelektronik weiter verstärken.

Unsere Planungen für das folgende Geschäftsjahr sehen trotz der rückläufigen Marktzahlen, der weltpolitischen Lage und der hohen Inflation mit einem Umsatz von TEUR 14.000 und einem Jahresüberschuss ca. 350 T€ vor Ertragssteuern vor. Wir wollen damit weiterhin an den erfolgreichen Kurs der Vorjahre anschließen und unsere Vermögens- und Finanzlage noch weiter verbessern.

Hier spielt die Gaming-Software eine erhebliche Rolle da diese nicht den Kursschwankungen, wie es bei Zubehör- und Audio-Produkten der Fall ist, unterliegen. Unsere Gaming-Software kommt ausschließlich aus dem Europäischen Raum und wird in Euro gezahlt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden erforderliche Investitionen in die IT-Infrastruktur im Umfang von ca. 139 T€ getätigt, um Effizienz- und Optimierungspotentiale zu nutzen.

Grundlegende Änderungen in unserem Geschäftsbetrieb und eine wesentliche Veränderung der Mitarbeiterzahl sind nicht geplant.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 sind weitere Investitionen im Bereich IT in Höhe von ca. 30 T€ geplant. Im Wesentlichen entfällt diese Investition auf eine neue Warenwirtschaftssoftware (Microsoft Navision).

Eine Aufstockung der Mitarbeiter ist nicht geplant.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Gesellschaft unterliegt keinen besonderen wirtschaftlichen und rechtlichen Einflussfaktoren. Die Produkte der Gesellschaft zählen zu den Konsumgütern im Allgemeinen und sind für den Absatz an Endverbraucher bestimmt. Insofern können sich die allgemeine wirtschaftliche Lage und die Verbraucherstimmung (Stichwort Ukraine-Krieg, Inflation) auf die Gesellschaft auswirken. Im Speziellen wendet sich eine Vielzahl der Produkte der Gesellschaft an Konsumenten von Videospielkonsolen. Der Produktabsatz ist daher eng gekoppelt an den Absatzerfolg der Spielekonsolen insgesamt sowie das Markt- und Wettbewerbsumfeld der Branche.

Begrenzte Risiken für die Gesellschaft bestehen zunächst in eventuell möglichen rechtlichen Restriktionen und gesetzlichen Verschärfungen im Vertrieb von Videospielkonsolen über die bestehenden Regulierungen hinaus (Alterskennzeichnung der Spiele). Da die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz von Videospielen weiter gestiegen ist, ist mit einem rückläufigen Umsatz und Absatz und damit das wirtschaftliche Ergebnis der Berichtsgesellschaft nicht zu rechen. Zu beachten ist allerdings der Trend hin zum digitalen Download, der negative Folgen für den Absatz von physischen Datenträgern/Spielen haben kann.

Ein unternehmensstrategisches Risiko könnte in der dauerhaften Fehleinschätzung der Branchenentwicklung durch die Unternehmensführung bestehen und einer damit verbundenen verspäteten Reaktion auf Absatz, Umsatz und Produktpolitik. Dieses Risiko kann jedoch aufgrund des umfassenden Branchen-Knowhows und der nachhaltigen Marktanalyse als eher gering eingestuft werden.

Personalrisiken bestehen in nur eng begrenztem Umfang, da das Produkt- und Vertriebs-Knowhow breit gestreut ist.

IT-Risiken zählen zu den wesentlichen Gefährdungspotentialen international geführter Unternehmen. Aufgrund unserer stark IT-basierten Arbeitsabläufe und deren Verknüpfung mit der Muttergesellschaft und unseren Abnehmern stehen umfassende Aufgaben der Risikoabsicherung im Vordergrund der Risikobetrachtung. Wir haben die bestmöglichen Maßnahmen getroffen, um einem IT-Risiko zu begegnen. Dennoch ist dieses Risiko nicht ganz auszuschließen.

Zur frühzeitigen Identifizierung und schnellen Abwendung finanzwirtschaftlicher Risiken betreibt die Gesellschaft zum einen ein Frühwarnsystem durch permanente Debitoren- und Liquiditätskontrolle sowie ein restriktives Kostenmanagement. Zum anderen bestehen geeignete Versicherungsverträge zur Absicherung von debitorischen Zahlungsausfällen und anderen finanzwirtschaftlichen Risiken.

Die Gesellschaft unterliegt bestimmten Preisrisiken. Der Warenbezug erfolgt von der Muttergesellschaft, die für die Verhandlung und Kalkulation von Einkaufspreisen sowie deren Wechselkursabsicherung zuständig ist und auf die wir keinen Einfluss haben. Einkaufspreissteigerungen werden wir daher durch Anpassungen der Verkaufspreise an die Kunden weitergeben müssen. Sollten sich die Preissteigerungen auf der Einkaufsseite nicht über höhere Verkaufspreise auf der Verkaufsseite kompensieren lassen, wird die Muttergesellschaft für eine ausreichende Liquiditätsausstattung sorgen.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Standardrisiken sind durch Versicherungen abgedeckt.

Das Berichtsunternehmen ist seit zwanzig Jahren im deutschsprachigen Markt aktiv und hat sich in dieser Zeit als relevanter Marktpartner des Handels etabliert und eine starke Marktposition erarbeitet. Dies bietet uns die Chancen, ebenfalls am Markterfolg anderer Produkte der Konsumelektronik teilhaben zu können. Das Ziel der Erweiterung unserer Geschäftsfelder und der sich daraus ergebenden Nutzung von Marktchancen in bestehenden und neuen Kundenbeziehungen bildet weiterhin die Basis unserer weiteren Geschäftstätigkeit.

2. Chancenbericht

Wir gehen für die kommenden Jahre von einem leichten Rückgang unserer Geschäftstätigkeit aus, da wir im Bereich der Konsumelektronik als einem Teil der deutschen Unterhaltungsindustrie eine leicht sinkende Nachfrage nach unseren Produkten erwarten. Wir bieten den Verbrauchern zeitgemäße, technisch aktuelle und z.T. innovative Produkte mit einem sehr attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis an. Unsere Unternehmensstrategie, uns frühzeitig auf Veränderungen im Markt einzustellen und diese aktiv in die Geschäftspolitik und das Produktsortiment einzubauen, werden wir fortsetzen.

3. Gesamtaussage

Wir werden weiterhin in unserem Kernmarkt der Videospiele aktiv tätig sein. Durch die kontinuierliche Ergänzung und Ausweitung weiterer Produktgruppen sehen wir uns jedoch in der Lage, eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit zu betreiben.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Wir unterhalten keine Zweigniederlassungen.

 

Bergheim, im Dezember 2023

Axel Florizoone

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 402.883,67 342.835,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 353.338,44 285.711,32
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 353.338,44 285.711,32
II. Sachanlagen 24.545,23 32.124,16
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.545,23 32.124,16
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen 9.914.707,94 10.757.293,84
I. Vorräte 266.420,54 250.991,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.410.472,87 9.635.767,61
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.399,97 7.171,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.394.072,90 9.628.596,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.237.814,53 870.534,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.355,98 34.288,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.403.947,59 11.134.417,82

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.060.917,99 3.322.086,99
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 2.822.086,99 1.913.711,59
III. Jahresüberschuss 738.831,00 908.375,40
B. Rückstellungen 2.318.297,93 3.050.273,38
C. Verbindlichkeiten 3.970.123,66 4.716.889,44
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.665.940,90 4.489.385,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.665.940,90 4.489.385,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 304.182,76 227.504,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 304.182,76 230.917,35
D. Rechnungsabgrenzungsposten 54.608,01 45.168,01
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.403.947,59 11.134.417,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.828.756,26 5.105.931,81
2. Personalaufwand 1.468.694,69 1.421.730,75
a) Löhne und Gehälter 1.238.514,49 1.185.117,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 230.180,20 236.613,19
3. Abschreibungen 136.294,81 78.122,58
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 136.294,81 78.122,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.252.789,42 2.227.028,04
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 382,17 0,00
davon aus Abzinsung 382,17 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.054,68 8.288,83
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 227.207,65 454.385,98
8. Ergebnis nach Steuern 741.097,18 916.375,63
9. sonstige Steuern 2.266,18 8.000,23
Jahresüberschuss 738.831,00 908.375,40

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die BigBen Interactive GmbH hat ihren Sitz in Bergheim. Sie ist im Handelsregister des Amtgerichts Köln unter HRB 41168 eingetragen.

1.1 Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. März 2023 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften für "mittelgroße" Kapitalgesellschaften i. S. v. § 267 HGB in Euro aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht der Kontenform gem. § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Größenabhängige Erleichterungen (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze aufgestellt worden.

1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden entsprechend § 256a HGB in Euro umgerechnet.

Aktiva

ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.

Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne von § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB wurden nicht vorgenommen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen werden gesondert in einem Anlagespiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist.

UMLAUFVERMÖGEN

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie des Bank- und Kassenbestandes erfolgte zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Passiva

RÜCKSTELLUNGEN

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

VERBINDLICHKEITEN

Die Passivierung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.

2. Spezielle Ausführungen

2.1 Ausführungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird ebenfalls zu Anschaffungskosten abzüglich gewährter Lieferantenskonti und vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen über die voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern.

Finanzanlagevermögen

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag mit 100 % am Stammkapital von EUR 25.000 (Vorjahr EUR 25.000) der KS Multimedia GmbH mit Sitz in Bergheim beteiligt.

Anteil
in %
Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis
EUR
KS Multimedia GmbH, Bergheim * 100,0 126.998 -1

Umlaufvermögen

Vorratsvermögen

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögengegenstände

Der Ansatz erfolgte zum Nennwert.

Es wurde mit EUR 71.514,07 (VJ EUR 40713,00) eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 % auf den korrigierten Forderungsbestand gebildet.

Auf Forderungen mit deren Eingang nicht mehr zu rechnen ist bzw. die nicht durch die Delkredereversicherung abgedeckt sind, wurde eine Einzelwertberichtigung von EUR 50.461,12 (EUR 132.200,00) gebildet.

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 16.399,97 (Vorjahr EUR 7.171,34); davon entfallen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Restlaufzeiten sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände liegen unter einem Jahr.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Der Ansatz von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter diesem Posten werden nur transitorische Abgrenzungen ausgewiesen.

Aktivisch abgegrenzt werden Aufwendungen, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen.

Latente Steuern

Bei der Berechnung der latenten Steuern wird von den folgenden Steuersätzen ausgegangen:

Körperschaftsteuer 15,0 % (VJ 15,0 %)
Solidaritätszuschlag 5,5 % (VJ 5,5 %)
Hebesatz Gewerbesteuer 500,0 % (VJ 500,0 %)

Differenzen ergeben sich bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen für die Kosten der Archivierung.

Insgesamt ergeben sich folgende aktive latente Steuern, die aufgrund des Wahlrechtes des § 274 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht ausgewiesen werden.

Aktive latente Steuern nach § 274 HGB Stand 01.04.2022 Zugang Verbrauch Stand 31.03.2023
Sonstige Rückstellungen 33,33 143,86 0,00 177,19
33,33 143,86 0,00 177,19

Passiva

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Als gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital in Höhe des Nennbetrages ausgewiesen. Laut Gesellschaftsvertrag wurde dabei das Stammkapital auf EUR 500.000,00 (EUR 500.000,00) festgesetzt.

Die Bilanz wird vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Der Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres von EUR 738.831,00 (Vorjahr EUR 908.375,40) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
Körperschaftsteuer 121.251,00 201.393,00
Solidaritätszuschlag 6.671,80 11.078,47
Gewerbesteuer 141.450,00 129.585,00
269.372,80 342.056,47

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Soweit Rückstellungen abzuzinsen sind, erfolgt der Ausweis nach der Bruttomethode.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
Boni/Rabatte/Vergütungen/Rücklieferungen 1.677.747,22 1.670.519,36
Ausstehende Eingangsrechnungen 131.498,06 814.267,55
Tantieme/Sonstige Personalkosten 144.800,00 117.140,00
Jahresabschluss 37.000,00 38.190,00
Berufsgenossenschaft 5.802,90 4.900,00
Urlaub 40.500,00 61.000,00
Archivierungskosten 11.576,95 2.200,00
2.048.925,13 2.708.216,91

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 3.665.940,90 (Vorjahr EUR 4.489.385,00).

Hierin sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der NACON S.A.S., Frankreich, in Höhe von EUR 3.621.100,22 (Vorjahr EUR 4.489.358,41) enthalten; davon entfallen auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 3.621.100,22 (Vorjahr EUR 4.489.358,41).

Bezüglich der Fristigkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel auf der nächsten Seite verwiesen.

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten lt. Bilanzausweis zum 31.03.2022
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
Durch Grundpfandrechte Dritter gesichert
EUR
Durch andere Rechte gesichert
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 125.341,40 125.341,40 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.665.940,90 3.665.940,90 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 178.841,36 178.841,36 0,00 0,00 0,00 0,00
3.970.123,66 3.970.123,66 0,00 0,00 0,00 0,00

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter diesem Posten werden nur transitorische Abgrenzungen ausgewiesen.

Aktivisch abgegrenzt werden Erträge, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen.

2.2 Ausführungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 84.638,88 (Vorjahr EUR 64.431,00) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 155,06 (EUR 655,32) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 382,17 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres von EUR 738.831,00 (Vorjahr EUR 908.375,40) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

2.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB bestehen nicht.

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, sind für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung:

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
Leasing Bürogeräte 2.309 2.262
Leasing PKW 164.192 110.157
Leasing Jobrad 10.101 17.353
Miete Büroräume 32.742 32.742
209.344 162.514

Diese außerbilanziellen Geschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die gemieteten / geleasten Wirtschaftsgüter.

3. Sonstige Ausführungen

3.1 Angaben zu Organen der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Herr Axel Florizoone, Kaufmann, Gemmerich

Bezüglich der Angabe der Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3.2 Honorar des Abschlussprüfers

EUR
Abschlussprüfungsleistungen 15.000
Andere Bestätigungsleistungen 4.000
Steuerberatungsleistungen 4.595
Sonstige Leistungen 0
23.595

3.3 Angaben zu Arbeitnehmern der Gesellschaft

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr 2022/2023 beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 20 (Vorjahr 20).

30.06. 30.09. 31.12. 31.03. Durchschnitt
leitende Angestellte 1 1 1 1 1
kaufm. Angestellte 19 19 16 18 18
Summe 20 20 17 19 19

3.4 Angaben zum Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die NACON S.A.S., 396-466 Rue de la Voyette, CRT 2 1, 59273 Fretin, Frankreich.

Die Bigben Interactive S.A., Rue de la Voyette, Centre de Gros 1, 59818 Lesquin Cedex, Frankreich wird als oberste Gesellschaft einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis erstellen und die Gesellschaft in die Konsolidierung einbeziehen. Der Konzernabschluss wird auf der Homepage der Muttergesellschaft veröffentlicht.

Anlagespiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.04.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umgliederung
EUR
Stand am 31.03.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 619.860,16 138.988,12 120,00 0,00 758.728,28
619.860,16 138.988,12 120,00 0,00 758.728,28
II. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 244.692,95 9.354,88 0,00 0,00 254.047,83
182.050,60 9.354,88 0,00 0,00 254.047,83
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
443.952,43 148.343,00 120,00 0,00 1.037.776,11
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.04.2022
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.03.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 334.148,84 119.361,00 120,00 453.389,84
334.148,84 119.361,00 120,00 453.389,84
II. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.568,79 16.933,81 0,00 229.502,60
159.397,36 16.933,81 0,00 229.502,60
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
299.714,68 136.294,81 120,00 682.892,44
Restbuchwerte
Stand am 31.03.2023
EUR
Stand am 31.03.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 305.338,44 285.711,32
305.338,44 285.711,32
II. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.545,23 32.124,16
24.545,23 32.124,16
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
25.000,00 25.000,00
354.883,67 342.835,48

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bergheim, im Dezember 2023

Axel Florizoone

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

F. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 29. Januar 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die BigBen Interactive GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Big Ben Interactive GmbH, Bergheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom

1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Big Ben Interactive GmbH, Bergheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 29. Januar 2024

HANSA REVISION Schubert & Coll. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Marcus Wolf, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Michael Klein, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

G. Unterzeichnung des Prüfungsberichtes

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 der BigBen Interactive GmbH erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n.F.).

Der Prüfungsbericht wird gemäß § 321 Abs. 5 HGB unter Berücksichtigung von § 32 WPO wie folgt unterzeichnet.

 

Köln, 29. Januar 2024

HANSA REVISION Schubert & Coll. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Marcus Wolf, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Michael Klein, Wirtschaftsprüfer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BigBen Interactive GmbH, Bergheim Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Big Ben Interactive GmbH, Bergheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BigBen Interactive GmbH, Bergheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

• Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 29. Januar 2024

HANSA REVISION Schubert & Coll. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Marcus Wolf, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Michael Klein, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

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