Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
oelheld GmbH
Ulmer Straße 133, 70188 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Mannarino seit 3.8.2020 | Prokura |
Martin Storr seit 1.2.2013 | Geschäftsführer |
Philipp Andreas Storr seit 1.2.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.00% | |
| 28.00% | |
K**** I***** Z*** | 20.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
oelheld GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der oelheld GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 13664), die Vorschriften des § 266 HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 1.2 Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, sind nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. 1.3 Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung angesetzt. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen, welche in der Regel zwischen zwei und vier Jahren liegen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen waren die voraussichtlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände, welche zwischen ein und 50 Jahren liegen. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis 250,00 EUR wurden im Erwerbsjahr voll als Aufwand behandelt. Für bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR wurde im Erwerbsjahr analog § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Dieser wird linear über 5 Jahre - unabhängig von der Nutzungsdauer und des etwaigen Ausscheidens - abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelsware erfolgt zu Anschaffungskosten (FiFo-Verfahren) einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung beinhaltet Einzelkosten sowie zugehörige angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Entgelt- und Rentensteigerungen waren bei der Ermittlung der Verpflichtung nicht zu berücksichtigen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend der gesetzlichen Neuregelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 % (i. V. 1,78%). Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Personalaufwand gezeigt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von 1.702,00 EUR (Unterschiedsbetrag). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 2. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 2.1 Bilanz Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.110.319,15 EUR (i.V. 3.607.627,40 EUR) ausgewiesen. Des Weiteren enthalten die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 2.518,90 EUR (i.V. 0,00 EUR). In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 859.045,89 EUR (i.V. 821.875,95 EUR) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Vorsteuerbeträge in Höhe von 13.711,00 EUR (i. V. 10.506,40 EUR), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von 600,00 EUR (i. V. 600,00 EUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Der Posten flüssige Mittel enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.702,00 EUR. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. 2.2 Gewinn- und Verlustrechnung Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 15.650,32 EUR (i. V. 385.757,04 EUR) enthalten, die - wie auch im Vorjahr - in voller Höhe realisiert sind. In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 116.087,11 EUR (i. V. 110.838,29 EUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 194.837,28 EUR (i. V. 197.254,83 EUR) ausgewiesen. Davon entfallen auf unrealisierte Aufwendungen 22.175,85 EUR (i. V. 130.527,23 EUR) Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit 23.189,74 EUR (i. V. 0,00 EUR) verbundene Unternehmen. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von 5.782,00 EUR (i. V. 5.966,00 EUR) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 3. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
*) Abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1. Juli 2022
bis 30. Juni 2023
4. Personal Unter Beachtung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich 85 Arbeitnehmer (48 kaufmännische, 17 gewerbliche, 20 Labor/F & E) zzgl. zweier Geschäftsführer beschäftigt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB sind und für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus Dauerschuldverhältnissen (Leasing- und Mietverträge) in Höhe von 529 TEUR ohne Umsatzsteuer. 6. Geschäfte mit nahestehenden Personen Folgende wesentliche Leistungsbeziehungen mit nahestehenden Personen im Sinne von § 285 Nr. 21 HGB bestanden im Geschäftsjahr 2023:
7. Derivative Finanzinstrumente Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos eingesetzt. Die Kontrakte werden ausschließlich über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag besteht ein Devisentermingeschäft in Höhe von TUSD 200, welches zum 31. Dezember 2023 einen Marktwert in Höhe von TEUR 185 aufweist. Die Bewertung erfolgt unter Zugrundelegung des am Stichtag geltenden Kassakurses. 8. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind die Herren:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß §§ 286 Abs. 4 HGB. Für einen ausgeschiedenen Geschäftsführer sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 308.157,00 EUR gebildet sowie Ruhegehälter für 2023 in Höhe von 30.677,52 EUR angefallen. Beide Geschäftsführer haben ein Darlehen in Höhe von jeweils 250.000,00 EUR ausbezahlt bekommen (2014/2022). Die Verzinsung betrug im Berichtsjahr bis 30. Juni 1,9 % und ab dem 1. Juli 3,87 %. Die Darlehenszinsen werden mit Ablauf des Kalenderjahres dem Darlehenskonto belastet. Die Darlehen können jeweils zum 30. Juni und 31. Dezember des Kalenderjahres gekündigt werden. Eine vorzeitige Rückzahlung ist jederzeit möglich. Zum 31. Dezember valutierten die Darlehen jeweils in Höhe von 250.000,00 EUR. 9. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Stuttgart, 17. Juni 2024 oelheld GmbH Geschäftsführung Martin Storr Philipp Storr Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Als Hersteller von Schmierstoffen und Kühlschmierstoffen, sowie als Handelspartner für diverse das Produktsortiment ergänzende Waren ist die oelheld GmbH auf gutem Weg zu einem Vollsortimenter in der metallbearbeitenden Industrie. Weiter setzt sich die Gesellschaft auch mit anderen chemischen Produkten sowie dem Handel mit ähnlichen Erzeugnissen und zugehörigen Gerätschaften auseinander. Die Fertigung erfolgt in den Werken Stuttgart, DE (Hauptwerk), Fellbach, DE (Zweigniederlassung), Oeting, FR, und West Dundee, IL, USA. An den Standorten bei den Tochtergesellschaften in Großbritannien, sowie China befinden sich jeweils ein Lager- und Distributionszentrum mit Verkauf und Service. In den Geschäftsfeldern Erodieren und Schleifen bestehen langjährige Kundenbeziehungen mit sämtlichen Industriezweigen, insbesondere der Automobil-, der Medizin- und der Luftfahrtindustrie. Das Produktsortiment wurde durch Produktbereinigungen, Neu- und Weiterentwicklungen stetig optimiert, insbesondere in den Bereichen der Massivumformung, Stanzen und Umformen, sowie bei den wassermischbaren Kühlschmierstoffen. Hier konnten in den letzten Jahren Fortschritte erzielt werden. Ebenso wurde das internationale und nationale Vertriebsnetzwerk, sowie die weltweite Onlinepräsenz weiter ausgebaut. Markt- und Absatzentwicklung Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Der im Jahr 2022 von Russland begonnene Krieg gegen die Ukraine dauerte auch in 2023 weiter an. Daher wurden weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Für uns wichtige Zolltarifnummern, denen nahezu alle von uns nach Russland exportierten Güter unterlagen, wurden zum Ende des Jahres 2022 für die Belieferung Russlands verboten. Daher haben wir im Jahr 2023 keine Umsätze mit Russland und Weißrussland tätigen können. Die Inflation lag im Januar des Jahres 2023 mit 8,7 % auf dem zweithöchsten Monatswert seit drei Jahren. Um der Inflation entgegenzuwirken, erhöhte die Europäische Zentralbank den Leitzins im Laufe des Jahres 2023 auf 4,5 %, was die Inflationsrate im Dezember 2023 auf 3,7 % schrumpfen ließ. Leider wirkte sich der stark gestiegene Zins negativ auf die Investitionen aus, was dem Maschinenbau und somit auch indirekt uns zu schaffen machte. Neben den verhältnismäßig hohen Finanzierungskosten sorgte weiterhin der schnell um sich greifende Personalmangel für eine Eintrübung der Stimmung und der Konjunktur. Hinzu kommt eine nach wie vor andauernde Unsicherheit in der Automobilbranche. Die Elektromobilität nahm auch in 2023 noch nicht die von der Bundesregierung gewünschte Fahrt auf und die Automobilhersteller haben wieder damit begonnen, an der Verbrennertechnologie zu forschen. Der Preis für Rohöl schwankt von Beginn des Jahres bei rund 80 $/barrel im September 2023 auf knapp 97 $/barrel und endete in 2023 mit einem Wert bei 75 $/barrel. Die Umsätze der oelheld GmbH fielen um rund 6 % zum Vorjahr. Der Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) sank um EUR 1,3 Mio. auf EUR 13,0 Mio. Investitionen Aufgrund der Abkühlung und der nicht vorhersehbaren wirtschaftlichen Situation in 2023 wurden von uns keine größeren Neuanschaffungen/Investitionen getätigt. Ersatzbeschaffungen wurden durchgeführt. Die in 2022 installierte Photovoltaikanlage wurde im Berichtsjahr in Betrieb genommen. Des Weiteren wurde eine in 2022 beauftrage Zelthalle zur Lagerung von Leergebinden in 2023 errichtet. Außerdem wurde die IT-Infrastruktur in 2023 weiter ausgebaut. Personal Beim Personal gab es 3 Abgänge von Mitarbeiter/-innen und 8 Zugänge Mitarbeiter/-innen. Am Jahresende betrug die Mitarbeiteranzahl 88 Personen, davon waren 8 Teilzeitkräfte. Der Jahresdurchschnitt lag bei 87 Mitarbeitern (inklusive Geschäftsführer). Beteiligungen Die Umsätze bei unseren Tochtergesellschaften in China, Großbritannien, Frankreich und USA entwickelten sich 2023 unterschiedlich. China verkündete zum Jahresende 2022 überraschend das Ende der strikten Null-Covid-Politik. Nahezu alle Maßnahmen, die fast drei Jahre in Kraft waren und eine Reise nach China nahezu unmöglich machten, wurden schlagartig aufgehoben. Was folgte war eine riesige Welle an Infektionen und das Land schien langsam wieder zur Normalität zurückzukehren. Doch China tat sich sehr schwer, die wirtschaftliche Stärke von vor der Pandemie zurückzugewinnen. Im Immobiliensektor hatte China unter anderem mit großen Problemen zu kämpfen, was ebenfalls zu einer Verunsicherung der Bevölkerung beitrug. Ab Sommer 2023 rutschte China in die Deflation und Firmen ließen sich auf Preiskämpfe ein, bei denen oelheld nicht mitmachte. Der Jahresumsatz fiel daher um rund 8 %, das Ergebnis konnte aber aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen ungefähr beibehalten werden. oelheld UK lieferte im Geschäftsjahr 2023 aus unserer Sicht eine gewohnt konstante Leistung ab. Sowohl die Umsätze als auch das Ergebnis konnten auf einem ähnlichen Niveau wie 2022 gehalten werden. Die Tochter oelheld U.S., Inc. in den Vereinigten Staaten profitierte in 2023 von einer positiven wirtschaftlichen Stimmung, die trotz Zinssteigerungen der Zentralbank der Vereinigten Staaten von Amerika anhielt. In Summe konnten wir ein Umsatzplus von 16 % verzeichnen. Der Jahresüberschuss liegt trotz der Umsatzsteigerung ungefähr auf Vorjahresniveau, was im Ausbau des Vertriebs und somit gestiegenen Personalkosten begründet ist. Mit einer weiteren Umsatzsteigerung von 3,8 % in 2023, insbesondere bei deckungsbeitragsstarken Produkten, gelang es der oelheld technologies SAS wieder in die Gewinnzone zu kommen. Das Ergebnis beträgt rund TEUR 149. Die HM Holding GmbH der Hirschmann Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/2023 wieder ein positives Ergebnis, und zwar in Höhe von rund 4 Mio. Euro vor Steuern. Die Umsätze bei der Carl Hirschmann GmbH stiegen hierzu um ca. 21 % im Geschäftsjahr 2022/2023. Die Dividendenausschüttung betrug für die oelheld GmbH TEUR 400. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Auf Grund von erlassenen Sanktionen Ende des Jahres 2022 sowie eines schwierigeren Marktumfelds in 2023 konnte der Vorjahresumsatz um ca. 6 % nicht erreicht werden. Der Rohertrag sank somit um ca. 9 %. Gestiegene Kosten gegenüber dem Vorjahr, insbesondere im Personalbereich, konnten aufgrund der Gesamtsituation leider nur bedingt weitergegeben werden. Der Jahresüberschuss betrug EUR 1,3 Mio. (i. V. EUR 2,3 Mio.) und ist aufgrund der vorstehend beschriebenen Effekten damit stärker gesunken als von uns prognostiziert. Die Erwartungen der Geschäftsführung zur Entwicklung der Ertrags- und der Vermögenslage in 2023 wurden aber dennoch mit einer Umsatzrendite von ca. 4 % erfüllt. Aus dem schlechteren Ergebnis zum Vorjahr ergeben sich geringere Ertragssteuerzahlungen. Die Bilanzsumme verringerte sich von EUR 29,8 Mio. auf EUR 29,1 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der Verringerung der Bilanzsumme und der Thesaurierung eines Teils des Vorjahresergebnisses auf 95,3 % (i. V. 90,8 %). Das Sachanlagevermögen fiel gegenüber dem Vorjahr, da die planmäßigen Abschreibungen die Investitionen übertrafen. Die Vorräte sind mit EUR 4,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 1,1 Mio. Euro gesunken. Hintergrund sind gesunkene Beschaffungspreise sowie der Abbau von Sicherheitsbeständen aus dem Vorjahr. Bei der Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 0,4 Mio. auf EUR 1,5 Mio. und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 1,5 Mio. auf EUR 2,1 Mio. wirken sich insbesondere die gesunkenen Umsatzerlöse aus. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen EUR 1,8 Mio. und beinhalten insbesondere Steuerrückforderungen. Die Rückstellungen sind mit EUR 0,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,4 Mio. gesunken. Rückläufig sind insbesondere die Steuerrückstellungen und die Personalrückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten planmäßig vollständig getilgt werden und betrugen zum Stichtag EUR 0,0 Mio. (i. V. EUR 0,5 Mio.). Als Folge der gesunkenen Umsätze und Vorräte reduzierten sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,3 Mio. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert und die flüssigen Mittel konnten von EUR 3,2 Mio. auf EUR 4,9 Mio. gesteigert werden. Der Rohertrag betrug im Berichtsjahr EUR 13,0 Mio. nach EUR 14,3 Mio. im Vorjahr und ist damit um ca. 9 % gesunken. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen konnten dabei planmäßig um EUR 0,4 Mio. reduziert werden. Dem Umsatzrückgang von knapp 6 % steht eine Verbesserung der Materialaufwandsquote von 48,9 % auf 48,5 % gegenüber. Die Personalaufwendungen sind trotz der Reduzierung des Rohertrags um 1,6 % auf EUR 7,2 Mio. gestiegen. Die Abschreibungen bewegen sich mit EUR 0,8 Mio. und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne neutrale Effekte) mit EUR 4,1 Mio. annähernd auf Vorjahresniveau. Das EBIT beträgt EUR 1,2 Mio. nach EUR 2,7 Mio. im Vorjahr und spiegelt somit die Verminderung des Rohertrags wider. Das Beteiligungsergebnis beinhaltet im Wesentlichen eine Ausschüttung der HM Holding GmbH. Aufgrund des rückläufigen Ergebnisses sind die Ertragsteuern mit EUR 0,3 Mio. im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,6 Mio. gesunken. Das Jahresergebnis beträgt EUR 1,3 Mio. (i. V. EUR 2,3 Mio.). Forschung und Entwicklung Der Fokus der Forschung und Entwicklung war auch in 2023 überwiegend auf Produkte für die Massivumformung, Stanzen und Umformen, sowie auf die Metallbearbeitung mit wassermischbaren Kühlschmierstoffen gerichtet. Interne und externe Versuche, Kleinprojekte, Universitätsarbeiten und Produktanpassungen wurden allerdings auch für Produkte im Bereich Schleifen und Erodieren durchgeführt. Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Zur Begrenzung des Wechselkursrisikos werden bei Bedarf Devisentermingeschäfte in US-Dollar und RMB abgeschlossen. Die oelheld GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert. In beiden Normen ist das Bewerten von evtl. wirtschaftlichen und Umweltschutz bezogenen Risiken in Form einer Risikoanalyse enthalten und wird regelmäßig von unseren Mitarbeitern, der Geschäftsleitung und dem Auditor geprüft. Das Überprüfungsaudit wurde in 2023, ohne gravierende Mängel, bestanden. In Verbindung mit der wöchentlichen Liquiditätsprüfung werden ausstehende Forderungen und Verbindlichkeiten regelmäßig überprüft. Zu weiteren Ausführungen wird auf den Prognosebericht verwiesen. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) Die oelheld GmbH überwacht gemäß DIN EN ISO 9001:2015 kontinuierlich und systematisch die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken. Durch dieses integrierte Risikomanagement sollen Risiken rechtzeitig erkannt und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich gehalten werden. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. In Verbindung mit der Investitionsplanung und den bekannten laufenden Kosten wird so ein Jahresbudget erstellt, dass im Voraus auf evtl. eintretende Risiken hindeutet. Allgemein bestehen Risiken im Beschaffungsbereich (Verfügbarkeit von Rohstoffen, Preis- und Wechselkursschwankungen), durch Veränderungen im rechtlichen und regulativen Bereich, durch die Produktion, Abfüllung, Lagerung und den Transport von (Kühl-) Schmierstoffen sowie durch auslaufende Verträge. Für die weitere Entwicklung des Unternehmens ist die Bindung von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen von zentraler Bedeutung. Daneben steht die Ungewissheit wie lange die Wirtschaft die durch politische Konflikte, weltwirtschaftliche Verwerfungen sowie durch gesetzliche Restriktionen hervorgerufene Veränderungen und Einschnitte kompensieren kann. Zudem ist der aktuelle Krieg in der Ukraine eine Bedrohung des Weltfriedens. Ebenso die Auseinandersetzung im Gaza-Streifen. Deren Auswirkungen und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Risiken werden in 2024 und unter Umständen in den Folgejahren, erheblich sein und ungewisse Konsequenzen haben. Für 2024 gilt es daher die Veränderungen auf unseren Absatzmärkten, sowie auf den Rohstoffmärkten, die unmittelbaren Einfluss auf den Geschäftsverlauf der oelheld GmbH haben, weiter akribisch zu beobachten und gegebenenfalls zu reagieren. Die Beschaffungspreise von Grundölen und chemischen Vorprodukten sind weitestgehend stabil. Die Rohstoffmärkte sind seit Beginn des Kriegs in der Ukraine volatil geworden. Die Weitergabe der Rohstoffpreissteigerungen an unsere Kunden ist unausweichlich und erfolgt kurzfristig in enger Abstimmung zwischen Vertrieb und Einkauf. In diesem Zusammenhang sehen wir eine weitere Verschlechterung der Versorgungslage mit Grundölen und chemischen Vorprodukten als größeres Risiko für den weiteren Geschäftsverlauf an. Gegenmaßnahmen haben wir bereits in der Vergangenheit durch den Aufbau einer breiteren Lieferantenbasis geschaffen, weshalb sich bisher lediglich geringe Auswirkungen auf unsere Produktion ergaben. Bisher kam es zu keinen Lieferungsausfällen gegenüber unseren Kunden. Unsere breite über viele Jahre aufgebaute branchenübergreifende Kundenstruktur bietet Chancen, um sich in einem von Veränderungen geprägten Marktumfeld zu behaupten und ist Basis für unseren geschäftlichen Erfolg. Aufgrund der vorstehend beschriebenen Entwicklungen und Veränderungen in allen wirtschaftlichen Bereichen und auf Grund der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Auseinandersetzung im Gaza-Streifen ist eine abschließende Risikoeinschätzung derzeit nur schwer möglich. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer Stagnation bzw. leichtem Rückgang der Konjunktur. Ausblick (Prognosebericht) Die vorstehend erwähnten, andauernden Auseinandersetzungen, der Personalmangel, die verhältnismäßig hohen Zinsen sind nach wie vor Treiber einer Verunsicherung in den Märkten. Davon ist die gesamtwirtschaftliche Situation 2024 abhängig, was sich in besseren, aber schlechteren Zahlen für uns widerspiegeln kann. Die EU-Kommission geht in der jüngsten Konjunkturprognose vom Mai 2024 von einem Wachstum von 0,8 % für die Eurozone aus. Die Wachstumsaussichten für Deutschland sind mit 0,1 % im EU-Vergleich schlechter. Für 2025 wird für Deutschland mit einem moderaten Wachstum von 1,0 % gerechnet. Die Neuinvestitionen werden wie geplant umgesetzt. Sollte es wider Erwarten zu starken Umsatzeinbrüchen kommen, würden diese umgehend zur Disposition gestellt werden. Der Wettbewerb um bestehende Kunden bleibt weiter hoch. Dennoch sind wir zuversichtlich, durch Neuentwicklungen und technischen Fortschritt auch in 2024 Neukunden gewinnen und unsere Bestandskunden halten zu können. Insgesamt rechnen wir unter den derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für 2024 mit höheren Kosten im Verhältnis zum Umsatz aber dennoch mit einem verhalten positiven Geschäftsverlauf. Wir erwarten ein etwas besseres Ergebnis als im Vergleich zum Vorjahr. Sollten sich die Auswirkungen der oben erläuterten Punkte wie der Ukraine-Krieg verschärfen oder andere bislang nicht bekannte Krisen auftreten, kann in 2024 allerdings eine deutliche Verschlechterung der Umsatz- und Ergebnissituation gegenüber unserer Planung eintreten. Die Umsätze und Auftragseingänge der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres stimmen uns jedoch zuversichtlich, unsere Ziele, trotz schlechter Vorzeichen, zu erreichen. Wir sehen unsere Gesellschaft insgesamt als gut aufgestellt an.
Stuttgart, 17. Juni 2024 oelheld GmbH Geschäftsführung Martin Storr Philipp Storr Zum Zweck der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Jahresbericht: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die oelheld GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der oelheld GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der oelheld GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 17. Juni 2024 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Alexander Sobanski, Wirtschaftsprüfer Marco Bahmüller, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss der oelheld GmbH, Stuttgart Der Jahresabschluss der oelheld GmbH, Stuttgart, wurde für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 von der Gesellschafterversammlung am 01. Juli 2024 festgestellt. |
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