Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 31333
Vorher
ITT Federal Services GmbHExelis Federal Services GmbH
Eingetragen
25.7.1967
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von militärischen KampffahrzeugenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Einrichtung, Unterhaltung sowie der Betrieb von elektronischen und anderen Anlagen und andere damit zusammenhängende Tätigkeiten für die US-Streifkräfte in Europa.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Erhard Baumann
seit 6.8.2015
Prokura
Prokura
Eva Smith
seit 18.6.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
V2X Systems LLCUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
51.129 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vectrus Federal Services GmbH

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Vectrus Federal Services GmbH, Kaiserslautern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vectrus Federal Services GmbH, Kaiserslautern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vectrus Federal Services GmbH, Kaiserslautern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wiesbaden, 6. Februar 2025

Muth & Reich GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Muth, Wirtschaftsprüfer

Reich, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.324,65 9.416,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 4.006.925,78 8.439.816,96
2. Erhaltene Anzahlungen 0,00 -623.311,95
4.006.925,78 7.816.505,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.661.011,19 1.844.658,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 7.074.814,37
3. Sonstige Vermögensgegenstände 827.426,16 768.711,96
7.488.437,35 9.688.184,89
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.853.274,77 1.767.113,91
21.348.637,90 19.271.803,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.863,85 0,00
21.378.826,40 19.281.220,33

Passiva

31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 10.780.750,23 9.900.230,56
III. Jahresüberschuss 1.714.481,62 880.519,67
12.546.361,04 10.831.879,42
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 4.614.334,91 3.278.855,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.162.740,75 2.516.123,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 534.110,04 198.848,09
3. Sonstige Verbindlichkeiten 61.279,66 53.442,28
davon aus Steuern EUR 54.369,22 (Vj. EUR 53.442,28)
3.758.130,45 2.768.413,68
D. Rechnungsabgrenzungsposten 460.000,00 2.402.072,23
21.378.826,40 19.281.220,33

Gewinn- und Verlustrechnung für 2020

2019
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 42.297.546,69 38.419.855,28
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 36.899.373,39 34.868.881,31
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 5.398.173,30 3.550.973,97
4. Allgemeine Verwaltungskosten 2.826.790,35 2.151.362,98
5. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 6.129,20
2.826.790,35 2.145.233,78
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.877,58 1.508,01
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.425,00 16,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 756.473,30 508.884,91
9. Ergebnis nach Steuern 1.740.362,23 898.347,29
10. Sonstige Steuern 25.880,61 17.827,62
11. Jahresüberschuss 1.714.481,62 880.519,67

Anhang für 2020

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederungen sind unverändert zum Vorjahr.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Vectrus Federal Services GmbH mit Sitz in Kaiserslautern im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter der Nummer HRB 31333 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 4 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die einzubeziehenden Gemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird für die periodengerechte Abgrenzung von im Voraus erstatteten Restrukturierungskosten gebildet, diese werden entsprechend über die Laufzeit des Vertrags mit den entstehenden Aufwendungen verrechnet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten liegen nicht vor, da sämtliche Geschäfte in Euro getätigt werden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2020 31.12.2019
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.661 1.845
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 7.075
davon gegen den Gesellschafter (0) (7.075)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 827 768
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
7.488 9.688

Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen hauptsächlich bereits erhaltene, aber noch nicht abgerechnete Leistungen von Subunternehmern (TEUR 4.043, Vj. TEUR 2.826), Personalaufwendungen (TEUR 264, Vj. TEUR 194) und Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 111, Vj. TEUR 110).

Verbindlichkeiten

31.12.2020 31.12.2019
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.163 2.516
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (3.163) (2.516)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 534 199
davon aus Lieferungen und Leistungen (0) (0)
davon aus sonstigen Verbindlichkeiten (534) (199)
davon gegenüber dem Gesellschafter (0) (0)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (534) (199)
Sonstige Verbindlichkeiten 61 53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (61) (53)
3.758 2.768

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im Zusammenhang mit dem in 2012 abgeschlossenen Festpreis-Vertrag hat die Gesellschaft von der US-Armee zum Bilanzstichtag vorab Zahlungen für mögliche zukünftige Restrukturierungskosten im Vertragszeitraum erhalten, die sämtliche entstehenden Aufwendungen komplett abdecken, jedoch bei Ausbleiben von Abfindungszahlungen nicht zurückgezahlt werden müssen. Diese Zahlungen von insgesamt TEUR 2.697 (TEUR 674 in 2012 und TEUR 2.023 in 2013) wurden als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst und werden entsprechend über die Laufzeit des Vertrags mit den entstehenden Aufwendungen verrechnet bzw. erfolgswirksam aufgelöst. Neben Aufwendungen in Vorjahren in Höhe von TEUR 295 wurde in 2020 ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 1.942 aufgelöst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen gezeigt. Zum 31. Dezember 2020 beträgt der Stand dieses Bilanzpostens TEUR 460 (Vj. TEUR 2.402).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft betreut im Rahmen eines Instandhaltungs- und Wartungsvertrages alle Liegenschaften und Bauwerke der US-Armee im Großraum Kaiserslautern, Landstuhl, Miesau, Sembach und Pirmasens. Dazu gehören vor allem die technischen Einrichtungen, Unterhaltung der Infrastrukturen sowie der Betrieb aller Anlagen und auch andere damit zusammenhängende Tätigkeiten für die US-Armee.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen setzen sich im Geschäftsjahr folgendermaßen zusammen:

2020 2019
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 5.248 5.129
Soziale Abgaben 1.516 1.359
6.764 6.488

Materialaufwand

Die Zusammensetzung der Materialaufwendungen ist wie folgt:

2020 2019
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.725 1.776
Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.335 26.372
30.060 28.148

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen für Steuern in Höhe von TEUR 76 enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 152 und für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 346 enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Die Geschäftsräume der Gesellschaft befinden sich auf dem Gelände der US-Armee in Kaiserslautern. Die Räumlichkeiten werden der Gesellschaft unentgeltlich überlassen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis

Mit Eintragung im Handelsregister vom 4. Oktober 2018 wurde Herr David Alan Hathaway, Senior Vice President Information Technology & Network Communication Services of Vectrus Inc., Brambleton, USA, zum alleinigen Geschäftsführer bestellt.

Mit Eintragung im Handelsregister vom 15. April 2020 wurden Herr Edward Michael West, Executive Director of Operations of Vectrus Inc., Herndon, USA, zum alleinigen Geschäftsführer bestellt sowie Herr David Alan Hathaway, Senior Vice President Information Technology & Network Communication Services of Vectrus Inc., Brambleton, USA, als Geschäftsführer der Gesellschaft abberufen.

Mit Eintragung im Handelsregister vom 23. Dezember 2024 wurden Herr Richard Alan McHose, Executive Director BOS Programs, Chillicothe, USA, zum alleinigen Geschäftsführer bestellt sowie Herr Edward Michael West, Executive Director of Operations of Vectrus Inc., Herndon, USA, als Geschäftsführer der Gesellschaft abberufen.

Zu Prokuristen mit Einzelprokura waren im Berichtszeitraum bestellt:

Frau Eva Smith

Frau Sabine Martina Woods

Herr Erhard Baumann

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Abs. 1 Nr. 9 HGB wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2020 insgesamt 143 , davon waren im Dienstleistungsbereich 108 und im Verwaltungsbereich 35 Mitarbeiter beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Die Vectrus Inc., Indiana, USA, ist das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft verfügbar.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kaiserslautern, den 6. Februar 2025

Richard Alan McHose, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 667.726,21 15.473,95 9.118,85 674.081,31
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 658.309,69 17.565,82 9.118,85 666.756,66
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.324,65 9.416,52

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

I Grundlagen der Gesellschaft

1. Allgemeine Informationen zum Unternehmen und Geschäftstätigkeit

2. Forschung und Entwicklung

3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

II Wirtschaftsbericht

1. Unternehmensentwicklung

2. Lage der Gesellschaft

3. Investitionen, Cashflow und Liquidität

III Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Prognosebericht

4. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

I Grundlagen der Gesellschaft

1. Allgemeine Informationen zum Unternehmen und Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 18. Juli 1967 mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. In 2012 hat die Gesellschaft eine Änderung der Firma beschlossen, ihren Sitz nach Kaiserslautern verlegt und ist dort aktuell beim Amtsgericht im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. HRB 31333 eingetragen. Die Satzung wurde mit notariell beurkundetem Gesellschafterbeschluss vom 4. November 2014 neu gefasst.

Gegenstand des Unternehmens ist die Instandhaltung und Wartung von technischen Einrichtungen und Gebäuden sowie der Außenanlagen inkl. Straßen und Grünflächen und andere damit zusammenhängende Tätigkeiten für die US-Streitkräfte in Europa. Hierzu betreut die Gesellschaft im Rahmen eines Instandhaltungs- und Wartungsvertrages alle Liegenschaften und Bauwerke der US-Armee im Großraum Kaiserslautern, Landstuhl, Miesau, Sembach und Pirmasens. Dazu gehören wie oben erwähnt die technischen Einrichtungen, Unterhaltung der Infrastrukturen sowie der Betrieb und die Wartung aller Anlagen und auch andere damit zusammenhängende Tätigkeiten für die US-Armee.

Der bestehende Vertrag, der im Gegensatz zu allen bisherigen Verträgen im Wesentlichen auf Festpreisen ("Firm Fixed Price") basiert, hat eine Basislaufzeit vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 mit sieben nachfolgenden Optionen für eine jeweils jährliche Vertragsverlängerung, letztmalig per 1. Oktober 2019.

Mit Datum vom 19. Juli 2017 wurde die fünfte Vertragsverlängerungsoption seitens der US-Armee gezogen, sodass der Vertrag vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 verlängert wurde. Mit Datum vom 22. August 2017 wurde die sechste und siebte Vertragsverlängerungsoption seitens der US-Armee gezogen, sodass der Vertrag insgesamt bis zum 30. September 2020 verlängert wurde.

Mittlerweile wurde der Vertrag mehrfach verlängert und läuft Stand Dezember 2024 bis Ende Juni 2025.

Sämtliche Verwaltungskosten als auch die Kosten für alle fortlaufenden Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten werden demnach zum Festpreis zuzüglich einer Verwaltungskostenpauschale abgerechnet. Größere Renovierungs- und Umbauvorhaben bis zu einer Höhe von maximal 840.000,00 Euro werden durch Subunternehmen zum Festpreis ausgeführt. Kleinreparaturen bis zum Einzelbetrag von 4.999,00 Euro werden nach Materialaufwand und Arbeitszeit oder auch zum Festpreis separat abgerechnet.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keinerlei Forschungs- und/oder Entwicklungsaktivitäten.

3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren werden vor allem die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis vor Steuern angesehen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind für die Gesellschaft nicht relevant.

II Wirtschaftsbericht

1. Unternehmensentwicklung

Aufgrund der massiven Umstrukturierungsmaßnahmen der US-Streitkräfte in Deutschland und der daraus resultierenden Verlagerung zahlreicher Einheiten nach Kaiserslautern ergaben sich zu den gleichgebliebenen Routinetätigkeiten weiterhin Aufträge für Um- und Ausbauten.

Das Geschäftsjahr 2020 zeigte weiterhin einen positiven Verlauf. Die Umsatzerlöse konnten von EUR 38,4 Mio. auf EUR 42,3 Mio. gesteigert werden, wobei sich das Jahresergebnis von TEUR 881 in 2019 auf einen Überschuss in Höhe von TEUR 1.714 erhöht.

2. Lage der Gesellschaft

Vergleich der Prognose aus dem Vorjahr mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Durch die sich weiter ergebenden zusätzlichen Aufträge konnten Umsätze in Höhe von EUR 42,3 Mio. mit einem Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 2,5 Mio.

realisiert werden. Unsere Planung der Umsatzerlöse in Höhe von EUR 47,6 Mio. und des Ergebnisses in Höhe von EUR 4,2 Mio. wurde unterschritten.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.098 auf TEUR 21.379 erhöht.

Dem Rückgang des Bestandes der noch nicht abgerechneten Leistungen zum Stichtag um TEUR 3.809 auf TEUR 4.007 (bei offener Absetzung der erhaltenen Anzahlungen im Vorjahr) steht ein Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 4.816 auf TEUR 6.661 gegenüber.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden im Geschäftsjahr ausgeglichen. Dem Rückgang dieser Forderungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.075 seht ein Anstieg der Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 8.086 auf TEUR 9.853 gegenüber.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.714 von TEUR 10.832 auf TEUR 12.546 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 58,7 % (Vorjahr 56,2 %). Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2020 deckt das Anlagevermögen, Vorratsvermögen, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände vollständig ab.

Die sonstigen Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.217 auf TEUR 4.043 erhöht. Ebenso ist ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 647 auf TEUR 3.163 zu verzeichnen.

Im Zusammenhang mit dem Festpreis-Vertrag hat die Gesellschaft von der US-Armee vorab Zahlungen für mögliche zukünftige Restrukturierungskosten im Vertragszeitraum erhalten, die sämtliche entstehende Aufwendungen komplett abdecken, jedoch bei Ausbleiben von Abfindungszahlungen nicht zurückgezahlt werden müssen. Diese Zahlungen von insgesamt TEUR 2.697 wurden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst und werden entsprechend über die Laufzeit des Vertrags mit den entstehenden Aufwendungen verrechnet. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 1.942 aufgelöst. Aktueller Stand zum 31. Dezember 2020 beträgt TEUR 460.

Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2020 mit TEUR 42.298 um 10,1 % über dem Vorjahresumsatz von TEUR 38.420. Korrespondierend dazu haben sich die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen von TEUR 34.869 auf TEUR 36.899 erhöht. Sie enthalten dabei im Wesentlichen Personalaufwendungen für Löhne und Gehälter sowie soziale Abgaben in Höhe von TEUR 6.764 (Vorjahr TEUR 6.488), Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 28.335 (Vorjahr TEUR 26.372) sowie direkte Materialkosten in Höhe von TEUR 1.725 (Vorjahr TEUR 1.776), verringert wirkte sich die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens in Höhe von TEUR 1.942 aus.

Bei einem Gesamtjahresumsatz von TEUR 42.298 (Vorjahr TEUR 38.420) ergibt sich nach Berücksichtigung der Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen in Höhe von TEUR 36.899 (Vorjahr TEUR 34.869) sowie anderer Aufwendungen wie allgemeine Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 2.827 (Vorjahr TEUR 2.151), der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 6), des Finanzergebnisses in Höhe von TEUR -75 (Vorjahr TEUR +1) und der Steueraufwendungen von TEUR 782 (Vorjahr TEUR 527) ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.714 (Vorjahr TEUR 881).

3. Investitionen, Cashflow und Liquidität

Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen vorgenommen.

Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein aus dem Ergebnis vor Steuern und den Abschreibungen des Geschäftsjahres vereinfacht ermittelter Cashflow von insgesamt TEUR 1.732 erzielt.

Zum Stichtag stehen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 9.853 (Vorjahr TEUR 1.767) zur Verfügung. Die Gesellschaft ist jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachgekommen.

III Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht

Ein Währungsrisiko besteht nicht, da sämtliche Zahlungsströme in Euro getätigt werden.

Da die Abrechnung der erbrachten Dienstleistungen im Wesentlichen auf Festpreisverträgen beruht, besteht das Risiko, dass die Auftragskosten als zu gering geschätzt werden. Um das Risiko von Verlustaufträgen zu vermeiden, setzen wir hauptsächlich Sublieferanten ein, mit denen ebenfalls Festpreisverträge vereinbart werden.

Sollte es durch die, dem neuen Vertrag zu Grunde liegenden, Personalrestrukturierungen zu Kapazitätsengpässen kommen, wird die Inanspruchnahme von Sublieferanten erweitert.

Wesentliche Ausfallrisiken bestehen aufgrund der Kundenstruktur nicht.

Liquiditätsrisiken bestehen durch die Möglichkeit der kurzfristigen Inanspruchnahme von finanziellen Mitteln über den Konzern nicht.

Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

Grundsätzlich besteht das Risiko, bei der anstehenden Neuausschreibung des Instandhaltungs- und Wartungsvertrages nicht als Geschäftspartner der US-Armee berücksichtigt zu werden.

Chancenbericht

Chancen bestehen in der anstehenden Neuausschreibung des Instandhaltungs- und Wartungsvertrages, welche aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der US-Armee in den letzten Jahren und der Empfehlung aus dem derzeit bestehenden Vertrag als aussichtsreich eingeschätzt werden.

2. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2021 endete mit einem vorläufigen Rückgang der Umsatzerlöse auf EUR 41,6 Mio. und einem Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von ca. EUR 2,0 Mio.

Das vorläufige Jahresergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2022 liegt bei EUR 3,8 Mio., bei Umsatzerlösen in Höhe von ca. EUR 44,0 Mio.

Für das Geschäftsjahr 2023 bestehen Umsatzerlöse in Höhe von ca. EUR 47,4 Mio. bei einem vorläufigen Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von ca. EUR 5,3 Mio.

Das vorläufige Jahresergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2024 lag bei EUR 5,5 Mio., bei Umsatzerlösen in Höhe von ca. EUR 63,4 Mio.

Für das Geschäftsjahr 2025 werden Umsatzerlöse in Höhe von ca. EUR 63,0 Mio. und ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von ca. EUR 5,0 Mio. erwartet.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der Erteilung des Folgeauftrags. Von einer Entscheidung wird im Frühjahr/Sommer 2025 ausgegangen.

 

Kaiserslautern, den 6. Februar 2025

Richard Alan McHose, Geschäftsführer

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