Horst Brandt GmbHLiquidiert

31675 Bückeburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stadthagen HRB 2022
Eingetragen
13.11.1985
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Betreiben eines Dachdeckereibetriebes mit Bauklempnerei und Blitzschutzarbeiten einschließlich der Erledigung aller hiermit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und auch der Verkauf des entsprechenden Zubehörs im umfassendsten Sinne. Die Gesellschaft ist befugt, zur Erreichung dieser Zwecke gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen odei deren Vertretung zu übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Horst jun. Brandt
seit 17.9.2018
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Horst Brandt GmbH i.L.

Bückeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 30.06.2018

Bilanz

Aktiva

30.6.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 34.034,00 44.606,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   3,00
II. Sachanlagen 13.864,00 24.433,00
III. Finanzanlagen 20.170,00 20.170,00
B. Umlaufvermögen 503.779,35 717.404,99
I. Vorräte 305.225,87 603.138,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.808,52 30.428,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 173.744,96 83.838,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 575,00 1.950,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   21,44
Summe Aktiva 538.388,35 763.982,43

Passiva

30.6.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 12.046,63 43.604,83
I. gezeichnetes Kapital 65.000,00 65.000,00
II. Verlustvortrag 21.395,17 76.921,66
III. Jahresfehlbetrag 31.558,20 -55.526,49
B. Rückstellungen 146.644,50 23.900,00
C. Verbindlichkeiten 379.697,22 696.477,60
Summe Passiva 538.388,35 763.982,43

Anhang


Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss:
 
Die Liquidation der Horst Brandt GmbH i. L. wurde in einer außerordentlichen Gesell­schafterversammlung am 13. Juni 2018 beschlossen. Einzelvertretungsberechtigter Liquidator ist Herr Horst Brandt, Bückeburg. Die Auflösung der Gesellschaft wurde am 23. August 2018 ordnungsgemäß im Bundesanzeiger veröffentlicht. In diesem Zuge wurden die Gläubiger der Gesellschaft aufgefordert, sich bei der Gesellschaft zu melden. Nach Ablauf des Sperrjahres wird der Jahres­abschluss letztmals aufgestellt. Anschließend soll das Vermögen nach Tilgung der verbleibenden Schulden verteilt werden. Abschließend wird zur Beendigung der Liquidation das Erlöschen der Gesellschaft zum Handelsregister angemeldet.
 
Die Horst Brandt GmbH i.L. hat ihren Sitz in Bückeburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stadthagen (Registernummer 2022 B).
 
Der Jahresabschluss der Horst Brandt GmbH i.L., Bückeburg, für das Rumpfwirtschaftsjahr 2018 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt.
 
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB, da die dort genannten Größen nicht überschritten werden. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB beachtet.
 
Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen:
 
Der Jahresabschluss wird auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handels-gesetzbuches aufgestellt.
 
Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewendet:
 
Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände (namentlich EDV-Software) erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB).
 
Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert, soweit ihnen kein niedriger Wert beizulegen ist. Die Abschreibungen werden auf Basis der voraussichtlichen Nutzungs­dauer linear vorgenommen.
 
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr abge­schrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wurden entsprechend des Wahlrechts des § 6 Abs. 2a EStG bis 2016 in einen Sammelposten eingestellt und auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren, abgeschrieben. In 2018 wurden Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr abge­schrieben. Von dem Wahlrecht, Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr in einen Sammelposten einzustellen, wurde im Wirtschaftsjahr 2018 kein Gebrauch gemacht.
 
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu den Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 HGB).
 
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungskosten, soweit ihnen kein niedrigerer Wert beizulegen ist. Bestandsrisiken der Vorräte wird durch Vornahme angemessener Bewertungs­abschläge Rechnung getragen.
 
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
 
Der Wert der Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber dem Gesellschafter­geschäfts­führer Herrn Horst Brandt wurde auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens zum Ansatz gebracht. Diesem Gutachten lagen die Grundwerte aus den "Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck", ein Rech­nungs­zins in Höhe von 3,46%, Lohn- und Gehalts- sowie Rentensteigerungen jeweils von 0% p. a., keine Fluktuation und als Pensionsbeginn das Pensionsalter von 65 Jahren zugrunde. Die Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung wurde gem. Gesellschafterbeschluss in 2012 auf den  erdienten Anspruch reduziert (Verzicht auf Future-Service). Aufgrund des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB werden im Geschäftsjahr TEUR 3 (1/15 des zum 01.01.2010 ermittelten Unterschiedsbetrags aus der abwei­chenden Bewertungaufgrund neuen und alten Rechts) zu den Pensionsrückstellungen zuge­führt.
 
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Rückstellungen mit einer Rest­laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).
 
Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).
 
Erläuterungen zur Bilanz:
 
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Sonstigen Forderungen lauten sämtlich auf EURO und sind kurzfristig fällig.
 
Bei den Sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Kosten für die Erstellung des vers.math. Gutachtens, um Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, sowie um Rückstellungen für Garantiearbeiten und um Kosten der Aufstellung des Jahresabschlusses und der Lohnbuchhaltung.
 
Von den Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 32 (im Vorjahr TEUR 32) gegenüber dem Gesellschafter. Hiervon haben TEUR 30 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.
 
Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag keine.
 
Die Verbindlichkeiten sind durch persönliche Bürgschaften, die Sicherungsübereignung eines Fahr-zeuges und durch eine Grundschuld abgesichert.
 
Für ein gewährtes Gesellschafterdarlehn wurde eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung erteilt.
 
Sonstige Angaben:
 
Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 3.
 
Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 5 Mitarbeiter beschäftigt.
 
Im Geschäftsjahr 2018 wurden die Geschäfte durch Herrn Horst Brandt geführt.
 
Bückeburg, den 19. März 2020
 
Horst Brandt - Liquidator

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.3.2020.

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