Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 560329
Eingetragen
1.2.1993
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Vertrieb von Produkten von verbundenen Unternehmen in Deutschland und anderen deutschsprachigen Märkten, insbesondere von Produkten unter der Marke AMOT. Neben dem Vertrieb erbringt das Unternehmen auch produktbezogene Dienstleistungen (Service, Support).

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Neumann Leverett III
seit 31.8.2023
Geschäftsführer
Hermann Keizers
seit 23.2.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Indicor Industries Deutschland GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Roper Germany GmbH

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

KONZERN - LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen des Konzerns

Der Konzern der Roper Germany GmbH gehört als deutscher Teilkonzern zum US-amerikanischen Konzern der Roper Technologies Inc., Sarasota, FL, USA. Er umfasst zum 31. Dezember 2018 neben der Muttergesellschaft und der Zwischenholding Roper Industries Deutschland GmbH sieben operative Gesellschaften unterschiedlicher Branchen, die im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt war der 1. Januar 2009.

Mit Einbringungs- und Übertragungsvertrag vom 11. Dezember 2008 hat die Struers A/S, Ballerup/Dänemark, ihren 94%igen Anteil (inzwischen 100%) an der Roper Industries Deutschland GmbH, Lauda-Königshofen, in die ROPER GERMANY GMBH eingebracht.

Die Gesellschaften Walter Herzog GmbH (Produktionsunternehmen) und Struers GmbH (Handelsunternehmen) realisierten zusammen ca. 81% des Konzernumsatzes. Der Konzern-Lagebericht stellt im Wesentlichen die Situation dieser Unternehmen dar.

II. Wirtschaftsbericht

1. Branchenentwicklung und Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein moderates Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen. Im Vergleich zu den Vorjahren war die Steigerung moderat. Im Jahr 2017 lag das Bruttoinlandsprodukt bei 2,2 % auf dem gleichen Niveau wie 2016. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 um 0,4% geringer gegenüber dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,9% lag.

Im Vergleich zum Vorjahr war für die Gruppe eine geschäftliche Stagnation zu verzeichnen, wobei die wirtschaftliche Entwicklung bei den einzelnen Gesellschaften unterschiedlich verlief.

Die Walter Herzog GmbH ist mit ihren Laborgeräten für die Petroleumindustrie in einem mittelfristig stagnierenden Marktsegment tätig. Die Bestellaktivitäten der Kunden orientieren sich teilweise am Rohölpreis. Die politische Situation im Nahen Osten und Nordafrika hat sich nicht wesentlich geändert. Der US-Dollar blieb gegenüber dem EUR stabil, was die Absatzchancen auf dem US-Markt nicht nachteilig beeinflusste. Aufgrund des in der PAC Gruppe geänderten Distributionsmodel waren die Auftragseingänge leicht rückläufig und der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr ebenfalls. Die betrifft nicht die selbst hergestellten Produkte sondern ausschließlich Produkte von Schwesterfirmen.

Die Struers GmbH ist eine Vertriebs- und Service-Gesellschaft mit Betriebsstätten im deutschsprachigen Raum, in den Niederlanden sowie in einigen Ländern Mittel- und Osteuropas. Sie vertreibt hauptsächlich Geräte und Verbrauchsmaterialien zur materialografischen Materialprüfung. Die Entwicklung im Vertriebsgebiet profitiert von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.

Die übrigen Gesellschaften sind ausschließlich Vertriebs- und Service-Gesellschaften für Deutschland und das benachbarte Ausland. Die Produkte umfassen im Wesentlichen Ventile für Anwendungen in Kontroll- und unterschiedlichen Temperaturbereichen, Kälteaggregate sowie Kameras für den physikalischen und biologischen Bedarf. Die wirtschaftliche Entwicklung bei den einzelnen Gesellschaften verlief unterschiedlich. Insgesamt konnten diese Gesellschaften die Vorjahreszahlen nicht erreichen.

2. Leistungsindikatoren

Als steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren nutzen die großen Gesellschaften insbesondere die Kenngrößen Umsatz und Jahresergebnis.

Die Walter Herzog GmbH konnte im Geschäftsjahr sowohl eine Umsatzsteigerung von 4,4% verzeichnen, als auch eine Verbesserung der Umsatzrendite von 30,2% auf 33,9%. Dies ist eine verbesserte Materialaufwandsquote zurückzuführen, die um 5,2% gesenkt werden konnte.

Bei einem um 4,3% gestiegenen Umsatz konnte die Struers GmbH im Berichtsjahr die Umsatzrendite des Vorjahres übertreffen. Der Auftragseingang zeigt steigende Tendenz, so dass für das nächste Geschäftsjahr ein weiteres moderates Wachstum erwartet wird.

Zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen Kennzahlen wie Lagerumschlag, Liefertermintreue oder auch die DSO-Tage (Dauer offener Forderungen).

Anhand des monatlichen Berichtswesens an die amerikanische Konzernmutter werden Fehlentwicklungen schnell erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die positive Entwicklung des Vorjahres konnte im Berichtsjahr weiter stabilisiert werden.

Die Bilanzstruktur des Teilkonzerns der Roper Germany GmbH hat sich die Reduzierung der konzerninternen Verbindlichkeiten positiv verändert. Die Bilanzsumme des Konzerns beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf T€ 117.226 (Vorjahr T€ 165.693).

Auf der Aktivseite beträgt das Anlagevermögen 21,6% (Vorjahr 37,6%). Durch die Rückzahlung eines Darlehens haben sich Ausleihungen an verbundene Unternehmen deutlich verringert auf T€ 23.849 (Vorjahr T€ 60.940).

Die wesentlichen Positionen des Umlaufvermögens bestehen aus liquiden Mitteln und Forderungen aus Lieferungen (T€ 14.141). Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag erhöht sich auf T€ 59.661.

Die Passivseite wird geprägt durch Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (94,1%) in Höhe von T€ 110.268, die mit T€ 103.723 aus Darlehensverbindlichkeiten bestehen.

Die finanzielle Situation der Gesellschaften des Konzerns stellt sich positiv dar. Nicht benötigte liquide Mittel der Tochter- und Enkelgesellschaften werden auf täglicher Basis bei der Roper Industries Deutschland GmbH konzentriert (Zero-Balancing). Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 9.230 (VorjahrT€ 4.836). Auf Grund der Rückzahlung eines Darlehens ergab sich ein Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 38.903 (Vorjahr Mittelabfluss T€ 15.373). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 72.294 (Vorjahr T€ 16.814) resultiert aus der Tilgung von Krediten und der Zahlung von kumulierten Zinsen. Darüber hinaus ist hier der Mittelabfluss aus dem Rückkauf von Minderheitenanteilen in Höhe von T€ 16.225 enthalten.

Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds um T€ 24.161 auf T€ 9.762 verringert.

4. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Konzernumsatz der Roper Germany GmbH erhöhte sich um 0,9% gegenüber dem Vorjahr und beträgt T€ 90.513.

Bei der Walter Herzog GmbH wurde das für das Berichtsjahr geplante Umsatzziel überschritten (+7,8%). Das gesamte Jahr war durchweg von Steigerungen geprägt, die so nicht zu erwarten waren, so dass eine leichte Umsatzsteigerung auf T€ 33.791 erzielt wurde. Sehr gute Zuwächse waren in Europa zu verzeichnen, ebenso in Asien und Südamerika. Die restlichen Regionen stagnierten.

Das erwartete Umsatzwachstum bei der Struers GmbH konnte erreicht werden (+0,9%) Gegenüber dem Vorjahr konnte eine Umsatzsteigerung von 4,3% auf T€ 39.495 erzielt werden. Auch die Auftragseingänge erhöhten sich um 3,8%, was einen weiterhin hohen Auftragsbestand zum Ende des Berichtsjahres sicherte.

Der Wert der noch auszuführenden Kundenaufträge reduzierte sich um 26%. Dies ist in der geänderten Distributionsstruktur begründet.

5. Ertragslage

Trotz stagnierendem Konzernumsatz erhöhte sich der Rohertrag auf T€ 35.746, was einer Rohertragsmarge von 39,5% entspricht, gegenüber dem Vorjahreswert von 37,2%.

Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich deutlich und beläuft sich auf T€ 5.397 gegenüber T€ 3.843 im Vorjahr. Insgesamt wurden damit die Vorjahreserwartungen leicht übertroffen.

Durch den gestiegenen Umsatz bei der Walter Herzog GmbH um 4,4%, verbunden mit einem geringeren Materialaufwand (-7,7%), konnte das gering gestiegene Kostenvolumen (+1,6%) mehr als kompensiert werden. Dadurch erhöhte sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 17,2%.

Der Wareneinsatz der Struers GmbH wird hauptsächlich durch den Einkaufspreis in Dänemark (Struers Aps) bestimmt. Für 2018 hat sich eine weitere Preiserhöhung ergeben. Aufgrund einer Änderung des Produktmix (zwischen Verbrauchsmaterialien und Investitionsgütern) hat sich jedoch eine leichte Verbesserung der realisierten Auftragsmarge ergeben.

6. Produktion

Die Auslastung in der Produktion bei der Walter Herzog GmbH war jederzeit sichergestellt. Jahreszeitlich bedingte Schwankungen wurden durch die Anwendung eines seit Jahren erprobten flexiblen Arbeitszeitmodells in der Fertigung ausgeglichen und gewährleistet eine weitgehend gleichmäßige Produktionsauslastung. Grundsätzlich ist keine Änderung in der Produktionspolitik geplant. Für neue Produkte wurden entsprechende Arbeitsplätze eingerichtet und weiter optimiert.

7. Beschaffung und Materialaufwand

Die Materialaufwandsquote im Konzern hat sich von 62,8% auf 60,5% vermindert, bedingt durch die verbesserten Quoten bei der Walter Herzog GmbH und den übrigen Vertriebsgesellschaften.

Die Materialaufwandsquote hat sich bei der Walter Herzog GmbH im Geschäftsjahr wesentlich verbessert und beträgt jetzt 40,1% (Vorjahr 45,3%). Dies wurde vor allem durch die Intensivierung des Endkundengeschäfts mit höheren Gewinnmargen erreicht.

Der Wareneinsatz der Struers GmbH wird hauptsächlich durch den Einkaufspreis bei der Muttergesellschaft in Dänemark bestimmt. Bedingt durch eine Preiserhöhung im Berichtsjahr verringert sich die Materialaufwandsquote leicht von 72,5% auf 72,2%.

Der Umsatzanteil der Produktionsunternehmen gegenüber den Handelsgesellschaften erhöhte sich von 36,1% auf 37,3%.

Der Beschaffungsmarkt stellte Waren und Leistungen im Allgemeinen termingerecht zur Verfügung. Lieferengpässe waren nur selten zu verzeichnen.

8. Investitionen

Das Investitionsvolumen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen liegt im Geschäftsjahr mit T€ 535 bedeutend höher gegenüber dem des Vorjahres bei (T€ 189). Es wurden vor allem Ersatzinvestitionen bei Sachanlagen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Die Desinvestitionen bei den Finanzlagen betreffen Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Bestehende Darlehen wurden zurückbezahlt (T€ 37.091).

Die Walter Herzog GmbH investierte in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Ersatzbeschaffungen für IT - Hardware, sowie Werkzeuge für die Formherstellung zukünftiger Produkte. Bedingt durch den geringen Vorjahreswert stieg das Volumen im Berichtsjahr wesentlich an.

Das Investitionsvolumen bei der Struers GmbH blieb deutlich unter dem Vorjahresniveau. Es wurden vor allem Investitionen Gebäudeeinrichtungen, Demonstrationsgeräte, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie IT-Hardware getätigt.

Bei den anderen Gesellschaften war die Investitionstätigkeit gering. Vorwiegend wurden Ersatzinvestitionen für IT - Hardware getätigt.

9. Personal- und Sozialbereich

Im Konzern wurden im Jahresdurchschnitt 194 Mitarbeiter beschäftigt, bestehend aus 165 Angestellten und 29 gewerblichen Mitarbeitern. Daneben wurden 1 Auszubildende beschäftigt. Der Personalkosten erhöhten sich um 4,7%.

Die Walter Herzog GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 40 Angestellte und 29 gewerbliche Mitarbeiter. Die Qualifikation der Mitarbeiter wird durch interne und externe Schulungen kontinuierlich verbessert und befindet sich insgesamt auf einem hohen Niveau. Die Personalkosten stiegen um 11,9%.

Aufgrund der weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Struers GmbH im Bereich Verbrauchsmaterialien hat sich die Investition in weitere Mitarbeiter rentiert. Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 97 Angestellte beschäftigt. Die Personalkosten stiegen um 3,0%.

Die übrigen Gesellschaften beschäftigten zusammen im Durchschnitt 28 Angestellte (hauptsächlich im Verkauf und Service).

10. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsaktivitäten der Walter Herzog GmbH werden auf PAC-Ebene mit den Schwesterfirmen ISL S.A. in Frankreich, AC Analytical Controls in den Niederlanden und PAC USA koordiniert. Die Entwicklungsressourcen werden den künftigen Erfordernissen des Marktes und des Standorts angepasst. Die Entwicklungsaufwandsquote beträgt im Berichtsjahr unverändert 4,0%.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen konzernweit inklusive Personalkosten T€ 1.329. Dies entspricht 1,47% vom Umsatz.

11. Umweltmanagement

Zur Verbesserung der Umwelt haben die Konzernunternehmen diverse Maßnahmen ergriffen bzw. weiter ausgebaut:

Sukzessive Umstellung der Beleuchtung auf energiesparende Varianten wie LED

Aktualisierung des Gefahrstoffkatasters

Einführung eines Systems zur Pressung von Papier- und Kunststoffabfällen

Aktualisierung der Sicherheitsdatenblätter

Vermeidung von Holzabfällen

Interne und externe Schulungen über den Umgang mit Gefahrstoffen, Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz und die richtige Entsorgung bzw. Abfalltrennung.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die Schuldenproblematik in diversen europäischen Industrieländern hatte bislang keine Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation, stellt jedoch ein potenzielles Risiko dar. Die unsichere politische Lage im Nahen Osten sowie der Ukraine/Russland Konflikt stellen für einzelne Gesellschaften Risiken dar, insbesondere wenn die Ausfuhrbeschränkungen gegenüber Russland bestehen bleiben.

Finanzierungs- und Liquiditätsengpässe sind nicht gegeben, da sich der deutsche Teilkonzern über die Konzernmutter in USA intern finanziert und die Bankpartner der Muttergesellschaft aus heutiger Sicht als sehr solide zu betrachten sind.

Die weltwirtschaftliche Entwicklung hat einen starken Einfluss auf den Absatz der Walter Herzog GmbH zusammen mit dem Rohölpreis und der EUR/USD - Relation. Ferner können negative Wettbewerbs- und Preisentwicklungen die Unternehmensziele auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten beeinträchtigen. Der Markt für physikalische Mineralölprüfgeräte ist ein Nischenmarkt und bietet kein großes Wachstumspotential, so dass Auftragslage, Produktpolitik, Beschaffungsmarkt und Personalressourcen ständig kritisch betrachtet werden müssen, um den sich ändernden Marktbedingungen Rechnung zu tragen. Der Rohölpreis erholte sich im Berichtsjahr und stieg stetig von 60 und 85 USD je Barrel bis Q3/2018, was sich im Allgemeinen günstig auf die Investitionsbereitschaft auswirkt. Im vierten Quartal jedoch fiel sich der Rohölpreis wieder zurück auf sein Ausgangsniveau. Im Jahr 2019 pendelte der Preis meistens zwischen 60 und 70 USD. Dennoch bestehen gute Chancen für eine Umsatzsteigerung, insbesondere auf den wachstumsstarken Märkten in Asien. Ein konkretes Risiko besteht nach wie vor durch die politische Situation in Russland und die damit verbundenen globalen Sanktionen.

Bei der Struers GmbH liegt das größte Risiko in einem starken EURO, der Mitbewerbern, die ihre Produkte aus USA beziehen, Wettbewerbsvorteile verschafft. Weiterhin ist es im Tagesgeschäft sehr problematisch, aufgrund von massiven Preisnachlässen durch den Wettbewerb. Insgesamt werden die Risiken für Ertragslage der Gesellschaft als moderat angesehen. Die Chancen für eine weiterhin positive Entwicklung liegen im bestehenden Wettbewerbsvorsprung bezüglich Qualität und Innovation, den es zu erhalten und auszubauen gilt.

Für die Vertriebsgesellschaften, die mehrheitlich ihre Produkte aus USA und England beziehen, besteht ein generelles Währungsrisiko, jedoch ist der EURO USD Kurs nur gering schwankend. Inwieweit der Brexit Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Beziehungen mit Großbritannien haben wird, lässt sich noch nicht bestimmen.

Methoden und Ziele des Risikomanagements werden generell bei der Konzern-Mutter in den USA definiert. Die Roper Germany GmbH ist mit ihren Tochter- und Enkelgesellschaften in dieses System eingebunden und ist somit in ihrer Risikobereitschaft stark reglementiert.

Hinsichtlich einzelner Risikokategorien bestehen Preisänderungsrisiken in geringem Umfang gegenüber Kunden, da fast ausschließlich in EUR angeboten und fakturiert wird. Bei der Warenbeschaffung stellt vor allem der Wechselkurs zum US-Dollar ein Risiko dar, da ca. 20% der Waren von Konzerngesellschaften aus USA importiert werden. Waren aus Großbritannien werden im Wesentlichen in EUR berechnet. Ausfallrisiken waren bislang von untergeordneter Bedeutung. Liquiditätsrisiken sind aufgrund des Cash-Pooling-Systems nicht von Belang. Bonitätsrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Bonitätsrisiken bezüglich Ausleihungen und Forderungen an verbundene Unternehmen werden nicht gesehen, da die entsprechenden Unternehmen als Mehrheitsgesellschafter ertragsstarker Unternehmen hinreichende Dividendenerträge generieren können.

Das negative Eigenkapital des Konzerns resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Vorjahren. Aufgrund der langfristigen Finanzierung und der positiven operativen Cashflows werden bestandsgefährdende Risiken für den Konzern nicht gesehen.

Die Gesamtrisikoposition des Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert.

2. Künftige Entwicklung

Die für das Jahr 2020 geplante Entwicklung ist bei den einzelnen Konzerngesellschaften sehr unterschiedlich. Die beide Kameraunternehmen wurden aus dem Konzernverbund veräußert.

Auf Grund der Änderung in der Vertriebsstruktur ergab sich bei der Walter Herzog GmbH im Geschäftsjahr 2019 eine Umsatzreduzierung im niedrigen Prozentbereich. Dies hatte nur geringen Einfluss auf das Betriebsergebnis, da es sich hierbei um Produkte mit geringer Marge handelt.

Im Oktober 2020 wurde beschlossen die Produktion am Standort Lauda-Königshofen im Laufe des Jahres 2021 zu schließen und die Walter Herzog GmbH in eine reine Vertriebs- und Service-Gesellschaft umzustrukturieren. Die längerfristigen Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft lassen sich noch nicht valide abschätzen.

Bei der Struers GmbH konnte für das Geschäftsjahr 2019 eine Umsatzsteigerung von 7,5% erzielt werden. Das Direktgeschäft mit Endkunden ist hierbei ursächlich für den Anstieg. Für die Folgejahre geht das Management weiterhin von einer positiven Entwicklung aus. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Erhaltung bzw. der weitere Ausbau des technischen Vorsprungs. Ferner ist es erforderlich weitere Märkte zu erschließen. Die erfolgreiche Implementierung weiterer Produktgruppen und Projekte bietet die optimale Ausgangsbasis hierfür.

Das Jahresergebnis ist dabei im Wesentlichen der Entwicklung der Umsatzerlöse gefolgt.

Insgesamt hat der Konzern in 2019 Umsatzerlöse auf dem Niveau des Berichtsjahres erzielt. Auch das Ergebnis 2019 liegt auf Vorjahresniveau.

Die Umsätze der ersten 8 Monate des Geschäftsjahres 2020 lagen um 13% unter dem Vorjahresvergleichszeitraum, bedingt durch die Corona Krise und dem signifikanten Verfall des Rohölpreises. Für das gesamte Jahr 2020 wird auf Grund der aktuellen Schätzungen mit keiner weiteren signifikanten Änderung des aktuellen Trends gerechnet. Der Gewinn kann auf Grund Kosteneinsparungen in allen Bereichen des Konzerns auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der operative Cash Flow ist auf Grund der erzielten Margen nach wie vor deutlich positiv. Auch sind bisher keine Forderungsausfälle auf Grund der Corona Krise zu verzeichnen. Weiterhin hatten wir bisher keine Probleme in unserer Lieferkette.

 

Lauda-Königshofen, den 19. Oktober 2020

Andreas Fink

Jason P. Conley

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018
31.12.2017
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.042,10 670,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4.042,10 670,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 678.609,98 666.430,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 13,53 13,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.424,55 692.784,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 210.000,00 10.220,00
1.505.048,06 1.369.449,04
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 23.848.688,63 60.940.085,00
23.848.688,63 60.940.085,00
25.357.778,79 62.310.204,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.304.979,06 1.353.208,98
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 146.505,98 148.569,81
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.855.868,69 2.976.342,59
4.307.353,73 4.478.121,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.141.061,91 10.318.697,66
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.594.191,22 4.399.897,17
3. Sonstige Vermögensgegenstände 362.153,30 1.397.960,59
18.097.406,43 16.116.555,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.762.080,21 33.922.856,16
32.166.840,37 54.517.532,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.434,04 40.980,64
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 59.661.339,88 48.824.188,46
117.226.393,08 165.692.906,40

Passiva

31.12.2018
31.12.2017
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Rücklagen 32.894.883,33 32.894.883,33
III. Konzernbilanzverlust, soweit durch Eigenkapital gedeckt -32.920.883,33 -33.756.879,13
Bilanzverlust insgesamt € 92.582.223,21 (Vorjahr € 82.581.067,59); davon nicht durch Eigenkapital gedeckt € 59.661.339,88 (Vorjahr € 48.824.188,46)
IV. Ausgleichsposten für Anteile im Fremdbesitz 0,00 835.995,80
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 358.912,66 154.374,77
2. Sonstige Rückstellungen 3.261.408,46 3.286.484,01
3.620.321,12 3.440.858,78
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 940.922,06 1.531.198,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.050.310,95 1.854.236,23
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 110.267.794,88 158.042.669,57
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.347.044,07 823.942,94
(davon aus Steuern € 885.120,54; Vorjahr 563.740,36)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 480,00; Vorjahr € 4.871,08)
113.606.071,96 162.252.047,62
117.226.393,08 165.692.906,40

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018
2017
1. Umsatzerlöse 90.513.048,61 89.689.993,36
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 188.878,09 -38.209,18
3. Sonstige betriebliche Erträge 520.479,61 1.628.309,18
(davon aus der Währungsumrechnung € 331.172,32; Vorjahr € 733.311,95)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -54.654.424,73 -56.224.662,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -112.616,87 -113.390,87
-54.767.041,60 -56.338.053,32
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.644.465,79 -12.057.064,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.264.937,77 -2.186.181,16
(davon für Altersversorgung € 42.184,30; Vorjahr € 37.948,65)
-14.909.403,56 -14.243.245,32
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -380.201,08 -338.196,47
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.097.679,98 -7.513.417,27
(davon aus der Währungsumrechnung € 504.174,63; Vorjahr € 457.164,58)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens 2.331.449,09 2.396.442,50
(davon aus verbundenen Unternehmen € 2.331.449,09; Vorjahr € 2.396.442,50)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.677,00 13.188,79
(davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.075.782,51 -8.329.706,74
(davon an verbundene Unternehmen € 7.072.735,07; Vorjahr € 8.320.075,43)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 0,00; Vorjahr € 0,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.943.107,73 -3.083.628,42
12. Ergebnis nach Steuern 5.397.315,94 3.843.477,11
13. Sonstige Steuern -9.218,36 -9.911,40
14. Konzernjahresüberschuss 5.388.097,58 3.833.565,71
15. Dem Mutterunternehmen zustehender Anteil des Konzernergebnisses 5.388.097,58 3.833.565,71
16. Verlustvortrag des Mutterunternehmens aus dem Vorjahr -97.970.320,79 -86.414.633,30
17. Konzernbilanzverlust -92.582.223,21 -82.581.067,59

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018

1. Allgemeines zum Konzernabschluss

Die Roper Germany GmbH ist ansässig in Lauda-Königshofen. Die Adresse des eingetragenen Firmensitzes lautet Badstraße 3-5, 97922 Lauda-Königshofen. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HR B Reg.Nr. 106816) eingetragen.

Die Roper Germany GmbH hat als oberstes Mutterunternehmen der Roper Industries Deutschland GmbH und deren Tochtergesellschaften einen Konzernabschluss gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Vorschriften des GmbHG wurden beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Konsolidierungsgrundsätze

a) Kreis der einbezogenen Unternehmen

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 werden neben dem Mutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung gemäß §§ 300 ff. HGB einbezogen.

Tochterunternehmen (direkte Beteiligung) Anteil am Kapital
%
Roper Industries Deutschland GmbH, Lauda-Königshofen 100,000
Tochterunternehmen (indirekte Beteiligung)
Amot Controls GmbH, Lauda-Königshofen 100,000
Gatan GmbH, München 100,000
Hansen Technologies Europe GmbH, Büchen 100,000
PAC GmbH, Lauda-Königshofen 100,000
Roper Scientific GmbH, Planegg 100,000
Struers GmbH, Willich 100,000
Walter Herzog GmbH, Lauda-Königshofen 100,000

Zum Kreis der Konzernunternehmen gehören Gesellschaften, an denen die Roper Germany GmbH unmittelbar und mittelbar zu 100,00 % beteiligt ist. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften haben die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.

b) Nicht einbezogene Unternehmen

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Roper Germany GmbH, der zugleich Bilanzstichtag aller einbezogenen Tochterunternehmen ist, erstellt.

c) Vollkonsolidierung gemäß §§ 300 ff. HGB

Die Muttergesellschaft sowie die Tochtergesellschaften erstellen ihre Jahresabschlüsse entsprechend den Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des HGB.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 HGB a.F. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung. Für die erstmalige Einbeziehung des Konzernabschlusses wurde der 1. Januar 2009 als Konsolidierungszeitpunkt gewählt (§ 301 Abs. 2 HGB a.F.). Auf die Aufdeckung von stillen Reserven wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in Höhe von T€ 120.134 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und über die Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden verrechnet.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Innenumsätze zwischen den konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Sonstige Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen beim Empfänger der Leistungen verrechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Eine Zwischenergebniseliminierung gemäß § 304 HGB war nicht erforderlich, da zum Bilanzstichtag keine Vermögenswerte aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen im Konzern vorhanden waren.

Steuerabgrenzung

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Berichtsjahr betrifft dies die Sonstige Rückstellungen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die steuerlichen Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 2 in Verbindung mit § 298 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Steuersatz beläuft sich auf rd. 30%.

Steuerabgrenzungen nach § 306 HGB auf erfolgswirksame Konsolidierungsvorgänge sind nicht zu bilden.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittekurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

In der vorherigen Berichtsperiode wurden bereits Änderungen bei den Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen, so dass die Angaben des Berichtsjahres vergleichbar sind.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Unter dem Posten A.1.I. der Bilanz werden neben entgeltlich erworbener Software auch Patente und Lizenzen ausgewiesen, die über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben werden.

Der als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierte Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (T€ 120.134) wurde beginnend ab dem 1. Januar 2009 über 5 Jahre abgeschrieben. Die Restnutzungsdauer endete zum 31.12.2013.

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und soweit abnutzbar unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für Gebäude beträgt zwischen 10 und 39 Jahren; die Nutzungsdauer für bewegliche Wirtschaftsgüter liegt zwischen 3 und 15 Jahren. Das bewegliche Anlagevermögen wird linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten € 800 (Vorjahr 410,00) nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.

Finanzanlagen

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten (Material und Löhne einschließlich sozialer Aufwendungen) auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen auf Fertigungsanlagen einbezogen.

Bestandsrisiken aus der Lagerdauer oder aus eingeschränkter Verwendbarkeit werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Zur Abdeckung von Einzelrisiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Wertpapiere, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Kurs, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zum Nominalwert bilanziert.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellung für Altersteilzeit

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,43 % p.a. (Stand September 2018) und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Bei Bildung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie werden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten und erhaltenen Anzahlungen

Die Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Anschaffungskurs bzw. mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erhaltene Anzahlungen

Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag bewertet.

4. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und die Entwicklung während des Berichtsjahres ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage 1 zum Anhang beigefügt ist. Die erforderlichen Angaben zum Anteilsbesitz werden in Anlage 2 zum Anhang gegeben.

Der Buchwert des im Rahmen der Erstkonsolidierung erfassten Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt zum 31. Dezember 2018 T€ 0. Die Restnutzungsdauer endete am 31.12.2013.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen setzen sich folgt zusammen:

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Dynisco Enterprise GmbH 7.440 8.940
Roper Luxembourg Holdings Sarl 16.409 52.000
23.849 60.940

Der Darlehensvertrag mit der Roper Luxembourg Holdings SARL hat eine Laufzeit bis September 2027. Durch die Dynisco Enterprise GmbH erfolgt eine Teilrückzahlung des Darlehens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 3.594, Vorjahr T€ 4.400) betreffen Lieferungen und Leistungen (T€ 928, Vorjahr T€ 1.715) und sonstige Forderungen (T€ 2.666, Vorjahr T€ 2.685). Es sind keine Forderungen aus Cash-Pooling (T€ 0, Vorjahr T€ 0) enthalten. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft beträgt T€ 26 und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage des Mutterunternehmens beträgt T€ 31.535.

Bei den Rücklagen handelt es sich um Kapitalrücklagen (T€ 31.535) und andere Gewinnrücklagen i.S.d. § 266 Abs. 3 A.III. HGB (T€ 1.360).

Die Roper Industries Deutschland GmbH hat eigene Anteile von der Roper Technologies Inc., Sarasota/USA zurückgekauft. Hierdurch ist Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz entfallen. Der Kaufpreis für die Anteile wurde mit den Konzernrücklagen verrechnet.

Zwischen der Roper Germany GmbH und der Roper Industries Deutschland GmbH wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2009 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen (T€ 359, Vorjahr T€ 154) bestehen aus Körperschaftsteuer, Solidaritätsabgabe und Gewerbesteuer; T€ 132 entfallen auf die Geschäftsjahre vor 2018.

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 3.261, Vorjahr T€ 3.286) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 1.052, Vorjahr T€ 1.067), Boni, Lohn und Gehalt (T€ 565, Vorjahr T€ 564), Garantie (T€ 418, Vorjahr T€ 376), Provisionsansprüche (T€ 529, Vorjahr T€ 368) sowie Urlaubsansprüche der Mitarbeiter (T€ 318, Vorjahr T€ 297).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 110.268; Vorjahr T€ 158.043) enthalten im Wesentlichen Darlehensverbindlichkeiten (T€ 103.723; Vorjahr T€ 115.681) sowie Zinsverbindlichkeiten verbundene Unternehmen (T€ 57; Vorjahr T€ 37.093) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 6.488; Vorjahr T€ 5.269).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Roper Germany GmbH & Co. KG, München in Höhe von T€ 99.743 (Vorjahr T€ 152.800).

Von den Verbindlichkeiten haben T€ 10.545 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Darlehensverbindlichkeiten haben T€ 99.723 (Vorjahr T€ 115.681) eine Restlaufzeit über einem Jahr; davon T€ 99.723 über 5 Jahre.

5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2018 2017
T€ % T€ %
Deutschland 36.391 40,2 37.118 41,4
Europa (übriges) 35.114 38,8 35.686 39,8
Asien 8.884 9,8 7.576 8,4
Nordamerika 5.390 6,0 5.981 6,7
Naher Osten 2.067 2,3 1.739 1,9
Mittel- und Südamerika 1.976 2,2 945 1,1
Afrika 573 0,6 407 0,4
Australien 118 0,1 238 0,3
90.513 100,0 89.690 100,0
2018 2017
T€ % T€ %
Metallographie 33.979 37,5 33.836 37,7
Petro-Labor-Automaten 28.179 31,1 25.742 28,7
Kameras 8.693 9,6 10.680 11,9
Kältegeräte 4.510 5,0 5.413 6,0
Thermostate, Ventile 4.338 4,9 3.892 4,4
Sonstige Petro-Laborgeräte 2.093 2,3 3.197 3,6
Serviceleistungen 8.721 9,6 6.930 7,7
90.513 100,00 89.690 100,00

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 520, Vorjahr T€ 1.628) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 331) und Erträge aus Kfz-Sachbezügen (T€ 160) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 27.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 8.098, Vorjahr T€ 7.513) enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten (T€ 1.235), Fahrzeugkosten (T€ 1.161), Reisekosten (T€ 843), Gewährleistungskosten (T€ 545), Kursverluste (T€ 504), Miete und Leasing (T€ 491), Ausgangsfrachten und Verpackungskosten (T€ 417), Werbe- und Messekosten (T€ 345) sowie Gebäudekosten (T€ 315). Daneben sind Aufwendungen für Lizenzkosten in Höhe von T€ 349 enthalten.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen inklusive Personalkosten T€ 1.329 (Vorjahr T€ 787). Dies entspricht 1,47% vom Umsatz.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Steuererträge für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer (T€ 66), die aus den Gesellschaften Roper Germany GmbH und Struers GmbH resultieren.

6. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds deckt sich mit der Bilanzposition "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" abzüglich kurzfristiger Bankverbindlichkeiten. Es bestehen keine Cash Pool Forderungen.

7. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen T€ 1.677 (Vorjahr T€ 1.591), davon:

• Bis zu 1 Jahr T€ 583
• Von 1 - 5 Jahren T€ 1.094
• Mehr als 5 Jahre T€ 0

Bei den zugrundeliegenden Miet- und Leasingverträgen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Zudem bestehen sonstige Verpflichtungen aus Einkaufsrahmenverträgen (T€ 2.487).

Für die aufgeführten Eventualschulden wurde keine Rückstellung gebildet, da davon auszugehen ist, dass es aufgrund der korrekten Einhaltung und Abwicklung der bestehenden Verträge zu keiner Belastung der Gesellschaft kommt, bzw. es sich um schwebende Vertragsverhältnisse handelt.

Anzahl der Mitarbeiter

2018 2017
Gewerbliche Arbeitnehmer 29 30
Angestellte 165 170
194 200

Mitglieder der Geschäftsführung

 

Jason P. Conley, Lakewood Ranch, Florida/USA, Vice President Roper Technologies Inc.

 

Andreas Fink, Bad Mergentheim, Financial Controller der Walter Herzog GmbH

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde nach § 313 Abs. 3 HGB i.V.m. §286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Konzerngesellschaften

Die Gesellschaften Roper Industries Deutschland GmbH, Amot Controls GmbH, Gatan GmbH, Hansen Technologies Europe GmbH, PAC GmbH, Roper Scientific GmbH, Struers GmbH sowie die Walter Herzog GmbH sind in den Konzernabschluss der Roper Germany GmbH, Hamburg einbezogen und haben von den Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Aufstellung und Prüfung der Lageberichte und Offenlegung der Jahresabschlüsse bzw. der vollständigen Aufstellung, Prüfung und Offenlegung der Jahresabschlüsse Gebrauch gemacht.

Konzernabschluss

Das oberste Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Roper Technologies Inc. (vormals Roper Industries Inc.). Der Konzernabschluss für den ROPER-Konzern ist bei Roper Technologies Inc., 6901 Professional Parkway East, Suite 200, Sarasota, FL 34240, USA (www.ropertech.com) auf Anfrage erhältlich.

Die Muttergesellschaft Roper Germany GmbH erzielte im Berichtsjahr einen Gewinn in Höhe von T€ 5.397. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt im Geschäftsjahr 2018 T€ 115.

Nachtragsbericht

In Kalenderjahr 2019 wurden die beiden Kamerafirmen Gatan GmbH und Roper Scientific GmbH aus dem Konzern veräußert. Wir verweisen hier auf die Veröffentlichungen der Roper Technologies Inc. / USA. Darüber hinaus wurden in den folgenden Geschäftsjahren die Hansen GmbH auf die Roper Industries GmbH und die Roper Capital GmbH auf die Roper Germany verschmolzen.

Das im Dezember 2019 entdeckte Corona-Virus hat sich ab März 2020 zu einer Pandemie entwickelt. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns lagen bisher im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Im Oktober 2020 wurde beschlossen die Produktion am Standort Lauda-Königshofen im Laufe des Jahres 2021 zu schließen und die Walter Herzog GmbH in eine reine Vertriebs- und Service-Gesellschaft umzustrukturieren.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Lauda-Königshofen, den 19. Oktober 2020

Andreas Fink

Jason P. Conley

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2018
Zugänge
Abgänge
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 126.314,18 4.552,18 1.166,13 129.700,23
2. Geschäfts- oder Firmenwert 120.166.725,23 0,00 33.382,54 120.133.342,69
120.293.039,41 4.552,18 34.548,67 120.263.042,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.439.060,79 87.247,46 0,00 2.526.308,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.371,01 0,00 0,00 69.371,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.983.848,42 231.446,60 61.573,44 3.153.721,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.220,00 211.954,40 12.174,40 210.000,00
5.502.500,22 530.648,46 73.747,84 5.959.400,84
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 60.940.085,00 0,00 37.091.396,37 23.848.688,63
60.940.085,00 0,00 37.091.396,37 23.848.688,63
186.735.624,63 535.200,64 37.199.692,88 150.071.132,39
Abschreibungen
01.01.2018
Zugänge
Abgänge
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.643,88 1.179,38 1.165,13 125.658,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 120.166.725,23 0,00 33.382,54 120.133.342,69
120.292.369,11 1.179,38 34.547,67 120.259.000,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.772.629,81 75.068,46 0,00 1.847.698,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.357,48 0,00 0,00 69.357,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.291.063,89 303.953,24 57.720,10 2.537.297,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.133.051,18 379.021,70 57.720,10 4.454.352,78
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
124.425.420,29 380.201,08 92.267,77 124.713.353,60
Restbuchwerte
31.12.2018
31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.042,10 670,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4.042,10 670,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 678.609,98 666.430,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 13,53 13,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.424,55 692.784,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 210.000,00 10.220,00
1.505.048,06 1.369.449,04
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 23.848.688,63 60.940.085,00
23.848.688,63 60.940.085,00
25.357.778,79 62.310.204,34

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Name der Gesellschaft Sitz Währung Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital Ergebnis 2018
unmittelbare Beteiligung
Roper Industries Deutschland GmbH Lauda-Königshofen 100 22.866.792,34 15.622.913,59 1
mittelbare Beteiligungen über die Roper Industries Deutschland GmbH
Amot Controls GmbH Lauda-Königshofen 100 38.642,48 205.241,98 2
Gatan GmbH München 100 36.032,27 468.525,83 2
Hansen Technologies Europe GmbH Büchen 100 25.000,00 -196.077,94 2
PAC GmbH Lauda-Königshofen 100 25.000,00 37.165,81 2
Roper Scientific GmbH Planegg 100 26.000,00 194.791,94 2
Struers GmbH Willich 100 1.485.705,25 1.197.186,56 2
Walter Herzog GmbH Lauda-Königshofen 100 3.036.672,13 11.457.211,73 2

1 Vor Ergebnisabführungsvertrag an die Roper Germany GmbH.

2 Vor Ergebnisabführungsvertrag an die Roper Industries Deutschland GmbH.

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018
T€
2017
T€
1. Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 5.388 3.834
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 380 338
3. +/- Zunahme der Rückstellungen 179 651
4. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.637 1.955
5. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 348 -8.373
6. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 16 8
7. + Zinsaufwendungen 7.076 8.330
8. - Zinserträge -2.348 -2.410
9. +/- Ertragsteueraufwand 2.943 3.084
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -2.115 -2.581
11. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.230 4.836
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -5 0
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 0
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -531 -189
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 37.091 35.925
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -52.000
18. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
19. + Erhaltene Zinsen 2.348 891
20. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit 38.903 -15.373
21. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter -16.225 0
22. - Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -11.957 0
23. - Gezahlte Zinsen -44.112 -16.814
24. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -72.294 -16.814
25. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -24.161 -27.351
26. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
27. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
28. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1 33.923 61.274
29. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2 9.762 33.923

1 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (T€ 33.923) sowie Cash-Pooling Forderungen (T€ 0) abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 0)

2 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (T€ 9.762) sowie Cash-Pooling Forderungen (T€ 0) abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 0)

Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

Mutterunternehmen Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Rücklagen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzernbilanzverlust Eigenkapital
Stand am 31.12.2016/01.01.2017 26.000,00 31.980.995,24 -86.414.633,30 -54.407.638,06
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 3.833.565,71 3.833.565,71
Änderung Minderheitenkapital 0,00 913.888,09 0,00 913.888,09
Stand am 31.12.2017/01.01.2018 26.000,00 32.894.883,33 -82.581.067,59 -49.660.184,26
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 5.388.097,58 5.388.097,58
Änderung Gewinnrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 -15.389.253,20 -15.389.253,20
Stand am 31.12.2018 26.000,00 32.894.883,33 -92.582.223,21 -59.661.339,88
Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
Minderheitenkapital
Stand am 31.12.2016/01.01.2017 1.749.883,89 -52.657.754,17
Konzernjahresüberschuss 0,00 3.833.565,71
Änderung Minderheitenkapital -913.888,09 0,00
Stand am 31.12.2017/01.01.2018 835.995,80 -48.824.188,46
Konzernjahresüberschuss 0,00 5.388.097,58
Änderung Gewinnrücklage 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises -835.995,80 -16.225.249,00
Stand am 31.12.2018 0,00 -59.661.339,88

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Roper Germany GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Roper Germany GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Roper Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 19. Oktober 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. Markus Grave, Wirtschaftsprüfer

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