Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 31792
Eingetragen
2.9.2022
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und -ersatzteilen, der Betrieb von Kraftfahrzeugrepararturwerkstätten und Tankstellen mit Waschanlage, Shop sowie Back-Shop, die Vermietung von Fahrzeugen sowie die Ausübung aller mit einem Kraftfahrzeugbetrieb zusammenhängenden Geschäfte und Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Doreen Albrecht
seit 18.10.2024
Geschäftsführer
Michael Walter
seit 2.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft Doreen Albrecht, Antonia-Sophie Albrecht und Hannes Albrecht
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Erbengemeinschaft bestehend aus Doreen Albrecht, Antonia-Sophie Albrecht und Hannes Albrecht
Germany
12.500 €
50.00%
Michael Walter
Halle (Saale)
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASA Autohaus GmbH

Halle (Saale)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

ASA Autohaus GmbH & Co. KG, Halle (Saale)

A. Wirtschaftliche Situation - Marktentwicklung

Im Jahr 2023 stieg der PKW-Gesamtmarkt bei den Zulassungen von Neufahrzeugen von 2,65 Mio. auf 2,84 Mio. Neuzulassungen in Deutschland. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 7,2%. 48,5% waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Bei den Verbrennern stieg die Zulassung um 21,7% gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil gewerblich zugelassener PKW-Neufahrzeug liegt in 2023 bei 67,1%. Die weiterhin hohe Inflation von 5,9% im Jahresdurchschnitt ist im Bereich privater Einzelkunde spürbar.

B. Geschäftsverlauf

1. Geschäftsgrundlage und Vertrieb im Geschäftsjahr

Geschäftsgrundlage der ASA Autohaus GmbH sind die mit der Volkswagen AG bestehenden Handels- und Serviceverträge für das Volkswagen Zentrum Halle sowie die mit der Audi AG bestehenden Verträge für das Audi Zentrum Halle Nord vom 01.04.2020.

Die ASA Autohaus GmbH lieferte in 2023 insgesamt 487 Neufahrzeuge an Kunden aus. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Vertriebsleistung um 8 Fahrzeuge bzw. 1,67%

Bei den ausgelieferten Gebrauchtfahrzeugen konnte mit 927 Einheiten das Vorjahr um 24 Fahrzeuge übertroffen werden, ein Plus von 2,66%.

Der Erlöse im After Sales erhöht sich von T€ 8.590 auf T€ 9.209 um T€ 619 bzw. 7,21%.

2. Ertragslage

Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr um T€ 1.772 auf T€ 42.761 (+ 4 %) gesteigert werden. Der Materialaufwand entwickelte sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr proportional, so dass auch das Rohergebnis sich proportional entwickelt hat; das Rohergebnis stieg um T€ 340 auf T€ 9.122 (+ 4 %).

Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr überproportional von T€ 4.444 um T€ 514 auf T€ 4.958 (+ 12 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken demgegenüber um T€ 75 auf T€ 2.253.

Trotz gesunkener Inanspruchnahme von Bankenfinanzierung stieg der Zinsaufwand im Geschäftsjahr deutlich, so dass das Finanzergebnis um T€ -134 auf T€ - 537 (+ 33 %) nachgab.

Das Geschäftsjahr endete aufgrund des gestiegenen Personalaufwands mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 766, damit um T€ 504 (- 40 %) unter dem Vorjahr (T€ 1.270). Die Ertragssteuerbelastung ist im üblichen Rahmen, es ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 514 nach T€ 865 im Vorjahr.

C. Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens

1. Finanzlage

Die Inanspruchnahme des Gesamtfinanzierungsvolumens bei der VW Bank ist von T€ 7.065 um T€ 894 auf T€ 6.171 zum 31.12.2023 gesunken. Die (Bar-)Liquidität der Gesellschaft liegt zum Stichtag auf T€ 322 (Vorjahr: T€ 471). Es stehen der Gesellschaft ausreichend freie Kreditlinien zur Verfügung. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr und auch zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts in der Lage, allen fälligen Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen.

2. Vermögenslage

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr erneut einen Jahresüberschuss (T€ 515) erzielen, Ausschüttungen wurden wie im Vorjahr nicht vorgenommen. Das nachrangige Darlehen der VW Bank GmbH wird seit Anfang 2022 getilgt und valutiert zum Jahresende 2023 mit T€ 1.543 (Vorjahr: T€ 1.623). Das Eigenkapital der Gesellschaft ist von T€ 890 im Vorjahr um T€ 572 auf T€ 1.462 zum Geschäftsjahresende gestiegen. Die wirtschaftlichen Eigenmittel sind von T€ 2.513 um T€ 492 auf T€ 3.005 zum Geschäftsjahresende gestiegen. Die Quote der wirtschaftlichen Eigenmittel betrug zum Ende des Geschäftsjahres 22,2 % (Vorjahr: 18,9 %).

Der Anlagendeckungsgrad betrug - bezogen auf wirtschaftliche Eigenmittel - zum Ende des Geschäftsjahres 62,2 % (Vorjahr: 55,1 %).

D. Entwicklung 2024

Bis Mai 2024 stellt sich der Umsatzerlös um 2,45% positiver dar, als der Vergleichszeitraum 2023. Durch gestiegene Personal-, Energie- und Beschaffungskosten wird jedoch das Ergebnis der ersten fünf Monate zum gleichen Zeitraum des Vorjahres geschmälert. Ungeachtet dessen erwirtschaftet die Gesellschaft ein vorläufiges Ergebnis nach Steuern von T€ 78.

Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich die Auswirkungen der multiplen Umstände von Ukraine-Krieg, der Auseinandersetzungen seit Ende des Jahres 2023 im Gazastreifen, Energiewende, der eigene Fachkräftemangel und der in allen korrespondierenden Bereichen der Automobilwirtschaft. Der Nachfrageeinbruch gerade im Bereich der Neuwagen, laut DAT Erhebungen im ersten Quartal 2024 planen mehr als zwei Drittel der PKW-Halter ihren nächsten Autokauf erst in drei bis fünf Jahren. Der Gebrauchtwagenmarkt stellt sich etwas stabiler dar. Jedoch ist hier im Verlauf des ersten Quartals ein Preisverfall zu erkennen. Das künstliche Hoch, dass durch Corona, Chipkrise und Lieferschwierigkeiten auf dem Neuwagenmarkt verursacht wurde, führt wie erwartet, zu sinkenden Preisen bei den genbrauchten Fahrzeugen. Der Wettbewerb erfolgt zunehmend wieder über den Preis, sinkende Margen sind hier plausibel. Im After Sales erwirtschaftet die Gesellschaft weiterhin stabile Ergebnisse, die aufgrund gestiegener Haltedauern der Fahrzeuge und dem damit verbundenen höheren Servicebedarf positiv auf das Gesamtergebnis einzahlen.

Aktuell gehen wir für 2024 von einem Gesamtumsatz von Mio.€ 43,8 aus, eine moderate Steigerung zum Vorjahr von 2,5%. Wir erwarten ein Ergebnis vor Steuer von T€ 550.

E. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Automobilbranche steht vor den größten Herausforderungen der letzten 30 Jahre. Rasante Veränderungen in der Technologie, das wachsende gesellschaftliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit, mitunter diffuse wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, Veränderungen im Mobilitätsverhalten im Allgemeinen, das Ringen um die besten Fachkräfte der Branche, und nicht zuletzt die zunehmende Digitalisierung stehen auf der Agenda. In diesem Spannungsfeld gilt es die vorhandenen Ressourcen mit Augenmaß einzusetzen, gezielt und nachhaltig zu investieren, um den Bestand zu bewahren und gleichzeitig die Herausforderungen der Zeit an ein verändertes Geschäftsmodell erfolgreich zu bewältigen.

Als Chance sehen wir weiterhin unseren guten Service- und Werkstattbereich und unsere gute Kundenbindung. Die Kunden fahren ihre Autos länger, so dass bei einem tendenziell älter werdenden Bestand wir auch künftig mit einer sehr guten Auslastung im After Sales rechnen. Wir sehen im Bereich Neuwagen eine gute Chance gerade durch Produktaufwertungen mit größeren Reichweiten und neuen Modellen bei den E-Fahrzeugen.

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sieht sich die Gesellschaft finanziell und strukturell gut aufgestellt.

 

Halle, im Juni 2024

gez. Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.828.346,78 4.561.503,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.170,00 8.290,00
II. Sachanlagen 4.822.125,76 4.552.162,26
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.921.213,81 1.953.045,81
2. technische Anlagen und Maschinen 344.232,00 381.948,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.556.679,95 2.217.168,45
III. Finanzanlagen 1.051,02 1.051,02
1. Beteiligungen 1.051,02 1.051,02
B. Umlaufvermögen 8.679.464,00 8.751.842,62
I. Vorräte 6.731.960,58 6.171.188,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.626.165,14 2.109.540,10
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 321.338,28 471.114,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.841,63 14.155,53
Bilanzsumme 13.521.652,41 13.327.501,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.461.875,32 889.759,38
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 56.841,36 0,00
III. Gewinnvortrag 864.759,38 0,00
IV. Jahresüberschuss 515.274,58 864.759,38
B. Rückstellungen 1.245.426,94 1.146.403,10
C. Verbindlichkeiten 10.814.350,15 11.291.338,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.714.025,92 8.688.389,97
Bilanzsumme 13.521.652,41 13.327.501,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.268.418,29 9.123.039,40
2. Personalaufwand 4.958.117,85 4.443.784,58
a) Löhne und Gehälter 4.232.503,11 3.762.225,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 725.614,74 681.559,04
3. Abschreibungen 703.625,42 626.425,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 703.625,42 626.425,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.253.043,46 2.328.456,25
5. Erträge aus Beteiligungen 121,59 120,47
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 857,01 2.569,51
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 538.078,36 405.840,50
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 251.680,41 405.042,12
9. Ergebnis nach Steuern 564.851,39 916.179,95
10. sonstige Steuern 49.576,81 51.420,57
Jahresüberschuss 515.274,58 864.759,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

ASA Autohaus GmbH, Halle (Saale)

- Inhaltsübersicht -

a. Anlagengitter

b. Erforderliche Angaben

I. Angaben zur Generalnorm

II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten

III. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

VI. Sonstige Pflichtangaben

b. Erforderliche Angaben

I. Angaben zur Generalnorm

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den §§ 246 - 256a HGB und den für die Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen in §§ 264 ff. HGB.

II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten

1. Darstellungsstetigkeit

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wurde beibehalten. Zu beachten sind die Auswirkungen der Verschmelzung der Autohaus Sachsenanhalt Verwaltungs-GmbH auf die Gesellschaft zum 1. Januar 2023.

2. davon - Vermerke

Zur besseren Übersichtlichkeit werden die "davon - Vermerke" im Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 und 2 HGB im Anhang gezeigt (vgl. Anhang IV. Nr. 2 und 6).

3. Angaben gem. § 264 Abs. 1a HGB

Firma: ASA Autohaus GmbH
Sitz: Holzplatz 8, 06110 Halle (Saale)
Registergericht: Stendal
Handelsregister: Abteilung B,
Registernummer: 31792

III. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung

Gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben.

1. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Der Abschreibungssatz (p. a.) und die Abschreibungsmethode ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung:

immaterielle Vermögensgegenstände 33,33 %
Gebäude 5,0 - 6,66 %
technische Anlagen und Maschinen 10,0 - 33,30 %
Fuhrpark 16,67 %
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5,0 - 50,00 %
geringwertige Wirtschaftsgüter 20,00 %

2. Soweit in den Vorräten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren enthalten sind, wurden diese mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurden die tatsächlichen Anschaffungskosten bei den Fahrzeugen oder Durchschnittspreise bei den Ersatzteilen berücksichtigt. Es wurden Abwertungen bei den Fahrzeugen aufgrund tatsächlicher Verkaufspreise oder Verkaufspreise von Fahrzeugen in vergleichbaren Ausführungen vorgenommen.

3. Die Bewertung der unfertigen Leistungen (in Arbeit befindliche Aufträge) erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten und anderer Kostenbestandteile nach § 255 Abs 2 S. 3 und 4 HGB. Hierbei wurde das strenge Niederstwertprinzip eingehalten.

4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen mit 1 % ausreichend Rechnung getragen.

5. Für Rückstellungen wurden Erfüllungsbeträge oder tatsächliche Werte angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

6. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Hinweise zur Darstellung des Anlagevermögens (Anlagengitter)

Bei der Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB) wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, das Anlagengitter außerhalb der Bilanz darzustellen; vgl. insoweit Anlage III a.

2. Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Forderungen gegen Gesellschafter

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 14) enthalten.

4. Hinweise zu den sonstigen Rückstellungen

Gemäß § 285 Nr. 12 HGB sind Rückstellungen, die in der Bilanz als "sonstige Rückstellungen" ausgewiesen werden, zu erläutern, wenn sie einen nicht unerheblichen Umfang haben. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeitsrückstellungen für Leasingrückläufer (T€ 541), Personalrückstellungen (T€ 247), Rückstellungen für Gewährleistungen (T€ 43) und übrige sonstige Rückstellungen (T€ 96).

5. Angaben zu den Verbindlichkeiten

Nach § 268 Abs. 5 Satz 1 HGB sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in der Bilanz zu vermerken. Aus Zweckmäßigkeitsgründen werden diese Angaben zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 und 2 HGB (Restlaufzeit über fünf Jahre, Angabe der Sicherheiten) im Anhang in Form eines Verbindlichkeitenspiegels vorgenommen. Bei der Aufstellung des Verbindlichkeitenspiegels erfolgte eine Differenzierung der oben gemachten Angaben für jeden Posten der Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeitenspiegel

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 9.022 (Vorjahr: T€ 8.846), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 5.922 (Vorjahr: T€ 6.246).

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 1.792 (Vorjahr: T€ 2.445), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.792 (Vorjahr: T€ 2.442).

Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von T€ 911 (Vorjahr: T€ 1.236).

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB, die jedoch für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung sind. Es handelt sich bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen um einige wenige Euromobil-Leasingverträge (PKW-Leasing).

V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zum Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 3) enthalten.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Angabe der Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 97 Arbeitnehmer (Vorjahr: 102), davon sind 32 gewerblich tätig.

2. Angaben über die Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Frau Doreen Albrecht (seit 1. April 2024) und Herr Michael Walter, Diplom-Kaufmann (FH).

3. Angaben von Organbezügen

Die nach § 285 Nr. 9a HGB erforderlichen Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB.

 

Halle, den 10. Juni 2024

ASA Autohaus GmbH

gez. Doreen Albrecht

gez. Michael Walter

Beschluss zur Ergebnisverwendung:

Die Gesellschafterversammlung hat beschlosen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagespiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten (historisch)
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 9.330,00 0,00 0,00 9.330,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.553.492,86 89.597,56 0,00 3.643.090,42
2. technische Anlagen und Maschinen 699.130,69 0,00 0,00 699.130,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3a. Geschäfts- und Vorführwagen 2.239.307,65 4.832.219,86 4.567.496,85 2.504.030,66
3b. Betriebsausstattungen 923.084,75 213.564,02 0,00 1.136.648,77
Summe II 7.415.015,95 5.135.381,44 4.567.496,85 7.982.900,54
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.051,02 0,00 0,00 1.051,02
Summe III 1.051,02 0,00 0,00 1.051,02
Gesamt 7.425.396,97 5.135.381,44 4.567.496,85 7.993.281,56
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 1.040,00 3.120,00 0,00 4.160,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.600.447,05 121.429,56 0,00 1.721.876,61
2. technische Anlagen und Maschinen 317.182,69 37.716,00 0,00 354.898,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3a. Geschäfts- und Vorführwagen 346.140,15 447.776,49 402.584,33 391.332,31
3b. Betriebsausstattungen 599.083,80 93.583,37 0,00 692.667,17
Summe II 2.862.853,69 700.505,42 402.584,33 3.160.774,78
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 2.863.893,69 703.625,42 402.584,33 3.164.934,78
Buchwert
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 5.170,00 8.290,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.921.213,81 1.953.045,81
2. technische Anlagen und Maschinen 344.232,00 381.948,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3a. Geschäfts- und Vorführwagen 2.112.698,35 1.893.167,50
3b. Betriebsausstattungen 443.981,60 324.000,95
Summe II 4.822.125,76 4.552.162,26
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.051,02 1.051,02
Summe III 1.051,02 1.051,02
Gesamt 4.828.346,78 4.561.503,28

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Die Gesellschaft hat von den Offenlegungserleichterungen gem. §327 HGB Gebrauch gemacht. Wir weisen gem. §328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass sich der offen gelegte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

An die ASA Autohaus GmbH, Halle (Saale)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ASA Autohaus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASA Autohaus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Hannover, den 28. Juni 2024

Gehrke Econ GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Olaf Goldmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Werner Flügge, Wirtschaftsprüfer

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