In extenso Services GmbHLiquidiert

Eupener Straße 70, 40549 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 78790
Eingetragen
10.10.2016
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von Serviceleistungen im Bereich Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen, Qualitätsmanagement, Einkauf, Instandhaltung, Logistik und IT.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

In extenso Services GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 57.464,80 33.130,31
I. Sachanlagen 57.464,80 33.130,31
B. Umlaufvermögen 799.314,98 720.839,48
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 769.753,19 671.401,53
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 29.561,79 49.437,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 856.779,78 753.969,79

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 208.283,29 191.421,74
I. gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 99.523,18 99.523,18
III. Gewinnvortrag 16.898,56 0,00
IV. Jahresüberschuss 16.861,55 16.898,56
B. Rückstellungen 428.461,42 203.363,28
C. Verbindlichkeiten 220.035,07 359.184,77
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 220.035,07 359.184,77
davon aus Steuern 14.347,74 113.365,25
Bilanzsumme, Summe Passiva 856.779,78 753.969,79

Anhang


A. Allgemeine Angaben

Die In extenso Services GmbH hat Ihren Sitz in Düsseldorf, Eupener Strasse 70 und ist im Handelsregister B des Amtgerichts Düsseldorf unter HRB 78790 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen im Bereich Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen, Qualitätsmanagement, Einkauf, Instandhaltung, Logistik und IT.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) auf. Bei der Bewertung wurden die steuerlichen Vorschriften soweit wie möglich berücksichtigt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der   §§ 266 und 275 HGB Anwendung.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2018 und im Rahmen der Betrachtung der Fortführungsprognose wurde unterstellt, dass eine ausreichende Finanzmittelausstattung durch den Gesellschafter sichergestellt wird.

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den HGB Vorschriften nach BilRUG.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.
Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 20 bis 50 Jahre, Grundstückseinrichtungen 3 bis 25 Jahre, Betriebsvorrichtungen 4 bis 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre, andere Anlagen 3 bis 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsaus­stattung 2 bis 8 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 250 bis EUR 1.000 werden über 5 Jahre mit 20 % abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter unter EUR 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Die erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge (Einzelwertberichtigungen) berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden, sofern vorhanden, auf den Barwert abgezinst.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen werden mit einem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) nach versicherungs­mathe­matischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der aktualisierten "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck gebildet. Erwartete zukünftige Rentensteigerungen wurden mit 1,8 % in die Berechnung einbezogen. Es wurde ein Diskontierungssatz von 3,21 % für einen 10-Jahres-Durchschnitt verwendet. Zusätzlich erfolgt die Rechnungszinsangabe für einen 7-Jahres-Durschschnit von 2,32 %. Damit erfolgt die Passivierung nicht mit dem steuerlichen Teilwert gemäß § 6 a EStG.

Zu den wesentlichen Pensionszusagen bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellen und daher mit der Pensions­verpflichtung saldiert wurden. Da ein Zeitwert für Lebensversicherungsverträge nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden die Rückdeckungsversicherungen mit dem steuerlichen Aktivwert bewertet, der den Anschaffungskosten entspricht.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2018 EUR 1.227,00. Der Differenzbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in gleicher Höhe.

Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen werden mit Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung der Rückstellungen verrechnet. Das Ergebnis wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Der übrige Aufwand wird als Aufwendungen für Altersversorgung im Betriebsergebnis ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rück­stellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten Markt­zinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden unter Zu­grundelegung von einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit einem Zinssatz von 2,32 % (Stand Ende Dezember 2018) nach versicherungs­mathematischen Grundsätzen angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsposten werden im Rahmen von Devisentermingeschäften abgesichert. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgt zum entsprechenden Sicherungskurs. Fremd­währungsverbindlichkeiten werden zum Sicherungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.


C. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten der Sachanlagen sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im beigefügten Anlagespiegel gesondert dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 47 (Vj. TEUR 382) gegen Gesellschafter.

(3)  Eigenkapital

Das in der Bilanz zum 31. Dezember 2018 bestehende Stammkapital ist voll eingezahlt.

(4) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 357 (Vj. TEUR 130) bestehen im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich TEUR 291 (Vj. TEUR 58) und für Urlaubsansprüche TEUR 52 (TEUR 70).

(5) Verbindlichkeiten

Für sämtliche Verbindlichkeiten sind keine Sicherheiten bestellt worden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 50).

(6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus:
  

1. Mieten

2. Leasingverpflichtungen Fuhrpark

Der Gesamtbetrag für Mieten im Berichtsjahr belief sich auf TEUR 166 (Vj. TEUR 166). Das Mietverhältnis am Standort Eupener Str. 70, Düsseldorf, ist per 31.12.2018 ausgelaufen. Neue Räumlichkeiten wurden Ende 2018 am gleichen Standort längerfristig bezogen.

Zu 1. Die Verpflichtungen aus Mietverpflichtungen werden sich in den Folgejahren wie folgt entwickeln:
  

2019
TEUR  6
2020 - 2024
TEUR    30


Zu 2. Die Anzahl der PKW im Fuhrpark unterliegt der jährlichen Fluktuation. Der jährliche Betrag belief sich in der Vergangenheit und als Planung in den Folgejahren auf ca. TEUR 11.


D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(7) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Rechts-, Beratungs- und Prüfungskostenkosten TEUR 412 (Vj. TEUR 112), Miet- und Leasingaufwendungen TEUR 177 (Vj.  TEUR 182) sowie Verwaltungskosten TEUR 213 (Vj. TEUR 377).

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung
 
 Herr Thierry Philippe, Lyon/Frankreich
 Finanzvorstand

Herr Jörg Marquardt, Oberhausen
 Ressort Finanzen und Administration

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter
  

Ø - Zahl der Arbeitnehmer
01.01. - 31.12.2018
01.01. - 31.12.2017
Angestellte
25 MA

30 MA
 
Insgesamt
25 MA
30 MA




Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der In extenso Services GmbH geht in den Konzernabschluss der Jacquet Metal Service S.A., Lyon, ein, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser gilt als befreiend nach §291 HGB. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich und wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der befreiende Konzernabschluss wurde nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt. Entsprechend unterbleibt eine Erläuterung der vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden.

Düsseldorf, den 30. April 2019
  

sonstige Berichtsbestandteile


gez. Thierry Philippe und Jörg Marquardt

 


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2019 festgestellt.

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