Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 201853
Eingetragen
13.11.2012
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenEinzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, insbesondere Fleisch, Wurst, Geflügel, Tiefkühlprodukten und sonstigen Lebensmitteln sowie die Produktion von Tiefkühlprodukten, Fleisch- und Wurstwaren sowie sonstigen Lebensmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard Posch
seit 13.11.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Richard Posch
85567 Grafing, Marienstr. 10
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Richard Posch GmbH

Aßling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Richard Posch GmbH, Aßling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Das Angebot der Richard Posch GmbH umfasst den Groß- und Einzelhandel mit Fleisch, Wurst, Geflügel, Tiefkühlprodukten und sonstigen Lebensmitteln sowie die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren sowie sonstige Lebensmittel.

Im Kerngeschäftsbereich werden Metzgereien, Kantinen sowie Großküchen mit Fleisch- und Wurstwaren, Käse sowie sonstigem Metzgerei- und Großküchenbedarf beliefert.

Der Bereich der Produktion umfasst überwiegend Fleisch- und Putenwurstwaren. Abnehmer sind hier vor allem bestehende Kunden im Raum Bayern, sowie Lebensmittelgroßhändler außerhalb Bayerns und im umliegenden Ausland.

Der Sitz der Geschäftsleitung der Richard Posch GmbH ist in Aßling, Am Schwartlinggraben 2. Weitere Betriebsstätten werden keine unterhalten.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen ist bestrebt, laufend neue Rezepte und Produkte zu entwickeln und zu testen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung nicht tätig.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Kalenderjahr 2023 war geprägt von ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie steigende Energiepreise. Damit setzte sich, laut dem Statistischen Bundesamt, die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Laut Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken.

Nach Schätzungen des Branchenverbands (BVE) zufolge haben die deutschen Lebensmittelhersteller im Jahr 2023 einen Umsatz von 232,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Rückgang des preisbereinigten Umsatzes von 0,9 Prozent. Laut dem BVE-Hauptgeschäftsführer stagniert die Branche. Er meint, dass ein Aufschwung nicht in Sicht sei. Im Gegenteil: Die Herausforderungen durch Krisen und eine übermotivierte Politik zehren an der Substanz." In nominalen Zahlen ausgedrückt betrug der Umsatz der Lebensmittelhersteller im Jahr 2023 vorrausichtlich 232,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Rohergebnis der Gesellschaft aufgrund der Umsatzentwicklung von TEUR 6.750 auf TEUR 7.075 gesteigert werden. Der Jahresüberschuss betrug EUR 853.039,99 in 2023 gegenüber EUR 927.897,33 in 2022.

b) Lage

Ertragslage

Die Gesellschaft konnte in 2023 die Umsatzerlöse steigern und dadurch das Rohergebnis um TEUR 325 verbessern. Der Jahresüberschuss hat sich hingegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 74,8 auf TEUR 853 verschlechtert, dies im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Personalkosten. Diese sind um TEUR 181 gestiegen.

Die Abschreibungen sind von TEUR 245 auf TEUR 261 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.552 auf TEUR 1.786 gestiegen.

Finanzlage

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahresstichtag von TEUR 888 auf TEUR 817 gesunken. Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 572 (Vorjahr: TEUR 503). Die mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen TEUR 401 (Vorjahr: TEUR 564). Langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, bestehen keine.

Das Unternehmen war im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 jederzeit in der Lage, sämtliche finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Finanzielle Engpässe waren zu keinem Zeitpunkt festzustellen.

Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen der Richard Posch GmbH hat sich um TEUR 587 auf TEUR 3.727 erhöht. Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Bauten auf eigenen Grundstücken, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die auf das Anlagevermögen insgesamt vorgenommenen Abschreibungen betrugen TEUR 261 (Vorjahr: TEUR 245).

Die Vorräte sind um TEUR 94 auf TEUR 1.456 gesunken. Die Kundenforderungen sind um TEUR 97 auf TEUR 1.774 gestiegen.

Die liquiden Mittel sind von TEUR 888 auf TEUR 823 gesunken.

Die Bilanzsumme ist insgesamt von TEUR 7.376 um TEUR 419 auf TEUR 7.796 gestiegen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um TEUR 383 auf TEUR 4.549 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 58 % gegenüber 57 % im Vorjahr.

Bankdarlehen mit mittelfristiger Laufzeit sind in Höhe von TEUR 401 (Vorjahr: TEUR 564) bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen sind insgesamt von TEUR 432 auf TEUR 427 gesunken.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind insgesamt um TEUR 93 von TEUR 1.736 auf TEUR 1.828 gestiegen.

c) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen zieht für die interne Unternehmenssteuerung u.a. die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite und Cash Flow heran. Die Umsatzrendite wird aus dem Verhältnis von Jahresüberschuss zu Umsatzerlösen errechnet. Auf Produkt- und Kundenebene erfolgen detaillierte Deckungsbeitragsrechnungen und eine permanente Überwachung der Einkaufs- und Verkaufsmengen. Zusätzlich werden spezifische betriebswirtschaftliche Auswertungen für die Unternehmenssteuerung herangezogen. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind im wesentlichen Umweltaspekte (Energieverbrauch, Emissionsüberwachung), Arbeitnehmerbelange (Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeiterfluktuation) und Kundenzufriedenheit zu nennen.

3. Prognosebericht

Insgesamt konnten die Ziele für 2023 nicht vollständig erreicht werden.

Die Gesellschaft ging im Jahr 2022 von einem Umsatzanstieg von ca. 2 % aus. Dies wurde mit einem Anstieg von rund 10% deutlich überschritten, allerdings konnte das prognostizierte Ergebnis in Höhe von TEUR 950 nicht erreicht werden.

Für 2024 und 2025 wird auf Basis von 2023 eine konstante Umsatzlage erwartet. Hinsichtlich der Ertragslage geht die Gesellschaft davon aus, dass durch die Inbetriebnahme der eigenen Solaranlage die Energiekosten gesenkt werden können, weshalb bei weiter steigenden Agrarrohstoffpreisen und Personalkosten von einem Ergebnis in Höhe von ca. TEUR 800 ausgegangen wird. Für 2025 wird ein Ergebnis in Höhe von TEUR 750 erwartet.

Die aktuelle Planung wird laufend an die Entwicklungen angepasst. Insgesamt stellt sich das Geschäft als relativ stabil dar. Die Geschäftslage der Gesellschaft ist durch die Coronapandemie und den Ukraine-Krieg nicht negativ beeinflusst.

4. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist in Ober- und Niederbayern als Großhändler für Metzgereien und Kantinen bekannt und etabliert. Hierbei ist die Gesellschaft in der Lage dem Kunden das vollständige Betriebssortiment zu liefern. Aufgrund der Bekanntheit und der Qualität der Produkte sieht die Gesellschaft hierbei bei ihren bereits bestehenden Kunden die Möglichkeit, weitere Artikel bis hin zum gesamten Angebotssortiment der Kunden zu liefern und hierdurch auch eine höhere Kundenbindung zu erreichen. Aufgrund des immer bewussteren Käuferverhaltens hinsichtlich Umwelt und Bioqualität, wie bespielweise ökologische Tierhaltung und weniger Plastikmüll - ist es denkbar, dass die Gesellschaft dauerhaft einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Großkonzernen, die preisgünstige Fleischprodukte meist aus Massentierhaltung anbieten, erlangen kann. Es wird auch in Zukunft weiterhin insbesondere auf Herkunft, Qualität und Verpackung Wert gelegt.

5. Risiko der zukünftigen Entwicklung

Die größte Anzahl der Kunden der Gesellschaft liegt im Bereich von Metzgereien. Diese haben Nachfolgeprobleme und einen steigenden Konkurrenzdruck von Konzernen wie Lidl, Aldi und Rewe.

Ferner besteht seit dem Auslaufen der Coronapandemie ein Mangel an Fachkräften. Hierdurch könnten sich in der Zukunft Wachstums- aber auch Lieferprobleme ergeben. Ein weiteres Risiko könnte sich durch die weitere Entwicklung des Ukraine-Krieges ergeben. Eine Abschätzung, ob und wenn ja welche Auswirkung dies auf das Geschäft hat, ist nicht möglich.

6. Sonstige Angaben

Zweigstellenbericht

Es bestehen keine operativen Zweigniederlassungen.

 

München, den 29. Mai 2024

gez. Richard Posch, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.726.700,50 3.139.613,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.662,00 16.469,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 7.501,00 9.001,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.161,00 7.468,00
II. Sachanlagen 3.701.038,50 3.108.144,68
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.273.608,68 2.300.509,68
2. technische Anlagen und Maschinen 11.664,00 12.969,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.126.382,00 794.666,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 289.383,82
III. Finanzanlagen 15.000,00 15.000,00
B. Umlaufvermögen 4.039.435,03 4.226.456,56
I. Vorräte 1.456.129,74 1.549.834,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.760.568,63 1.788.303,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -4.028,60 -4.028,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 822.736,66 888.318,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.808,01 10.089,60
Summe Aktiva 7.795.943,54 7.376.159,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.549.123,41 4.166.083,42
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 3.596.083,42 3.138.186,09
III. Jahresüberschuss 853.039,99 927.897,33
B. Rückstellungen 426.935,68 432.427,17
C. Verbindlichkeiten 2.819.884,45 2.777.649,25
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 991.512,29 1.028.370,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 741.867,48 889.726,61
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.828.372,16 1.749.279,07
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.828.372,16 1.749.279,07
Summe Passiva 7.795.943,54 7.376.159,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.075.177,61 6.750.348,52
2. Personalaufwand 3.812.363,27 3.631.043,57
a) Löhne und Gehälter 3.158.626,32 3.039.011,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 653.736,95 592.031,82
davon für Altersversorgung 4.258,92 4.292,21
3. Abschreibungen 260.672,51 245.305,76
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 260.672,51 245.305,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.785.577,29 1.551.777,78
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 750,00 1.125,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.355,50 20.430,75
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 298.909,57 337.390,33
8. Ergebnis nach Steuern 888.049,47 965.525,33
9. sonstige Steuern 35.009,48 37.628,00
10. Jahresüberschuss 853.039,99 927.897,33

Anhang

Richard Posch GmbH, Aßling

1. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Richard Posch GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Richard Posch GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Am Schwartlinggraben 2, 85617 Aßling
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Registernummer: HRB 201853

2. Bilanzierung und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt worden. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Bewertung der Forderungen erfolgte zum Nominalwert. Pauschalwertberichtigungen sowie Einzelwertberichtigungen waren zum Jahresende nicht zu bilden.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände sind zum Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Das Eigenkapital wird zum Nominalwert ausgewiesen. Es setzt sich aus dem voll einbezahlten gezeichneten Kapital, dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten, soweit sie passivierungsfähig sind und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Verbindlichkeiten wurden mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Aktiva

Anlagenvermögen

Die Entwicklung des Anlagenvermögens ist in dem als Anlage 4 zum Prüfungsbericht dargestellten Anlagenspiegel ausgeführt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Von den ausgewiesenen Forderungen haben Euro 150,00 Mietkaution eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle weiteren ausgewiesenen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Latente Steuern

Aufgrund der unterschiedlichen Abschreibungsdauer beim aktivierten Firmenwert zwischen Steuerbilanz und Handelsbilanz ergibt sich eine aktive latente Steuer. Auf den Ausweis dieser hat die Gesellschaft gem. § 274 Abs. 1 HGB verzichtet.

Angaben zu Passiva

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital in Höhe von Euro 100.000,00 ist in voller Höhe einbezahlt.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Einzelpositionen enthalten:

Euro 2023 Euro 2022
Abschluss- und Prüfungskosten 20.500,00 20.215,00
Rückstellungen für noch ausst. Rechnungen 0,00 4.480,68
Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten 24.144,91 24.144,91
Personalrückstellungen, Urlaub, Boni, Überstunden 214.447,67 280.475,20
259.092,58 329.315,79

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind insgesamt innerhalb eines Jahres fällig.

Unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres Euro 571.554,93 fällig. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren betragen Euro 0,00.

Unter der Position sonstige Verbindlichkeiten sind Euro 38.544,69 aus Steuern und Euro 8.721,73 im Rahmen der sozialen Sicherheit.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren vorgenommen.

4. Ergänzende Angaben

Besicherte Verbindlichkeiten

Unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen von der HypoVereinsbank in Höhe von Euro 741.867,48 ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind besichert durch Grundschulden in Höhe von Euro 3.700.000,00 auf den Grundstücken Am Schwartlinggraben 2, Klärwerkstr. 1, Nähe Klärwerkstr. Flurstück 780/2, Niclasreuther Feld sowie Flurstück 782. Damit ist der gesamte Grundbesitz der Gesellschaft zugunsten dieser Kredite belastet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die jährlich zu zahlenden Leasingraten für bewegliche Wirtschaftsgüter beträgt TEuro:

2024 2025 2026 2027
Leasingraten in TEuro 54 29 8 3

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Leasing beträgt TEuro 94.

Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Richard Posch, Grafing b. München. Auf die Angabe der Gesamtvergütung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Herr Richard Posch ist Kaufmann.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Arbeitnehmerschaft

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 96 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon 8 leitende Angestellte und 88 Arbeitnehmer.

Vergütung des Wirtschaftsprüfers

Die Gesellschaft macht von der Vorschrift des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch.

Nachtragsbericht

Die Gesellschaft wurde in ihrer Entwicklung weder durch die Corona-Krise noch durch den Ukraine-Krieg beeinträchtigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

 

München, den 29.05.2024

gez. Richard Posch, Geschäftsführer

Bericht des Aufsichtsrats

nicht vorhanden

sonstige Berichtsbestandteile

 

Richard Posch, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Richard Posch GmbH, Aßling

Prüfungsurteil

Ich habe den Jahresabschluss der Richard Posch GmbH, Aßling - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Richard Posch GmbH, Aßling für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 29. Mai 2024

Matthias Landmesser, Wirtschaftsprüfer

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