MVZ RadMed GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Zugehör seit 6.4.2021 | Geschäftsführer |
Claudia Hochmuth seit 25.10.2012 | Geschäftsführer |
Uwe Töpfer seit 23.1.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELBLAND Service- und Logistik GmbHRiesaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die ELBLAND Service- und Logistik GmbH (ESL) ist ein 100%iges Tochterunternehmen der ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG, Meißen. Die Geschäftstätigkeit der ELBLAND Service- und Logistik GmbH konzentriert sich hauptsächlich auf die Erbringung von Dienstleistungen gegenüber der ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG und deren Tochtergesellschaften an den Standorten Meißen, Radebeul, Riesa, Großenhain und Boxdorf. Service-Leistungen gegenüber externen Unternehmen bzw. Personen werden insbesondere im Bereich Speisenversorgung und Reinigung, vereinzelt auch in der Logistik, durch den Einkauf und Schreibdienst erbracht. Der Fach- und Arbeitskräftemangel sowie der ständige "Kampf" um das Personal sind das bestimmende Thema in der ELBLAND Service- und Logistik GmbH geworden. Offene Stellen können lange nicht besetzt bzw. nachbesetzt werden. Eine große Herausforderung in 2023 waren über externe Gehaltsangebote abgeworbene Mitarbeiter/-innen mit entsprechend auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifikationen. Diese sind nicht an das Krankenhaus bzw. das Gesundheitswesen gebunden, da es freie Stellen für Techniker, Köche, LKW-Fahrer, Sicherheitsdienstmitarbeiter, kaufmännische Mitarbeiter, etc. auch vermehrt außerhalb des Gesundheitswesens gibt. Ein weiterer Ausbau in den externen Dienstleistungsbereich ist nur marginal im Catering möglich gewesen, da alle Leistungsbereiche aufgrund der beschriebenen Personalthematik überwiegend auf die Kliniken und ELBLANDKLINIKEN-Verbundunternehmen konzentriert sind. Es mussten auch weiterhin Verträge mit externen Kunden gekündigt werden, um die Dienstleistungserbringung in den Kliniken aufrechtzuerhalten. Mit Ende der Pandemiezeit und dem damit einhergehenden Auslaufen der einrichtungsbezogenen Impfnachweispflicht ist in der Gesundheitswirtschaft ein Faktor entfallen, welcher im Jahr 2022 die Personalakquise und -bindung z. T. negativ beeinflusst hat. Dennoch bleibt der allgemeine Arbeits- und Fachkräftemangel für Dienstleistungsunternehmen, welche Sekundärdienstleistungen im Krankenhausumfeld erbringen, die große Herausforderung. Daneben wirken inflationäre Tendenzen zusätzlich auf die steigende Personalkostenentwicklung und erhöhen wesentliche Sachkosten-Positionen (z. B. Lebensmittel und Getränke, Reinigungschemie, Kraftstoff), was die Wirtschaftlichkeit der Erbringung von Sekundärdienstleistungen im Krankenhausumfeld erschwert. Zudem sind mögliche Effizienzreserven z. B. in der Patientenverpflegung, in der Reinigung von Krankenhäusern oder beim Patiententransport häufig bereits ausgeschöpft. Die damit steigenden Dienstleistungspreise können durch leistungsnachfragende Krankenhäuser, Pflege- und Reha-Einrichtungen nur bedingt getragen werden, da sich deren Erlössituation durch "regulatorischen" Vorgaben zur Finanzierung des Gesundheitswesens nicht ausreichend verbessert. Es ist damit zu rechnen, dass die Herausforderungen für eine inhaltlich-quantitativ ausreichende und qualitativ gute sowie gleichzeitig wirtschaftlich tragfähige Erbringung von Sekundärdienstleistungen im Krankenhausumfeld zukünftig weiter zunehmen werden. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Umsatz- und AuftragsentwicklungHauptauftraggeber waren auch im Jahr 2023 die Unternehmen der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe. Das Jahr war geprägt von der Suche nach Personal, was weitere Veränderungen und fortlaufende Anpassungen in vielen Prozessen erforderte. Am schwierigsten war die Personalsituation im Bereich der Technik, Küche, Reinigung und Rezeption. Gründe dafür sind der Mangel von Fach- und Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt. Das sechzehnte Geschäftsjahr der Gesellschaft weist ein positives Jahresergebnis aus. Die Umsatzerlöse (ohne periodenfremde Posten) stiegen gegenüber dem Vorjahr von 17.048 TEUR auf 18.766 TEUR. Bereich Catering und Service: Die Zahl der geleisteten Beköstigungstage (BKT) für die ELBLANDKLINIKEN Meißen, Riesa, Radebeul ergaben in 2023 ca. 250.500 (Vj. ca. 233.100 BKT). Die Patientenversorgung kam im Jahr 2023 an ihre Grenzen. Die vertraglichen Vorgaben konnten nur mit sehr viel Aufwand gehalten werden. Aufgrund eines akuten Mitarbeitermangels musste ununterbrochen an der Besetzung offener Stellen gearbeitet werden, auch um die Mehrbelastung der vorhandenen Mitarbeitenden abzuwenden. Seit Juli 2023 müssen Mitarbeitende zwischen verschiedenen Standorten wechseln, um die Leistungserbringung in allen Häusern zu gewährleisten. Ab Sommer 2023 wurde das Abendessen in allen Häusern sukzessive auf Tablettausgabe durch das Pflegepersonal mit einer Auswahl von vier verschiedenen Menüs umgestellt. Nach einer gewissen Testphase und unter Einbeziehung von Patienten-Feedbacks wurden im Dezember die Menüs für das Abendessen weiter optimiert. Die Umstellung des Frühstücks auf Tablettsystem ist ab Frühjahr 2024 geplant. Das Team der Meißner Zentralküche versorgte am letzten Juni-Wochenende die Gäste des Mitarbeiterfestes und des Picknickkonzertes der Elbland Philharmonie mit Catering. Bei der Anzahl der Cateringaufträge in den Häusern war in 2023 eine steigende Tendenz zu verzeichnen. In den Bistros und Cafeterien wurde aufgrund der Mehrwegpflicht ab Januar 2023 ein "Mehrweg-to-go"-System eingeführt, welches sehr gut angenommen wird. Bereich Reinigung: In zunehmendem Maße bestimmt die Personalausstattung die täglichen Arbeitsaufgaben. Entstandene offene Stellen konnten immer seltener zeitnah nachbesetzt werden. Dies führte zu Mehrarbeit für anwesende Mitarbeiter/-innen und einem Anstieg der physischen aber auch psychischen Belastung. Infolgedessen lässt sich zu Teilen damit die hohe Krankenquote erklären. Einzige Ausnahme ist an dieser Stelle der Standort Großenhain mit einer ganzjährig stabilen Personaldecke und geringem Krankenstand. In der Jahresmitte wurde eine weitere Durchführung zusätzlicher, pandemiebedingter Desinfektionsmaßnahmen in vielen Bereichen geprüft und weitestgehend eingestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist im Bereich der Bettenaufbereitungen vor allem an den Standorten Riesa und Meißen ein Leistungsanstieg zu verzeichnen. Umfangreiche Baumaßnahmen in Riesa aber auch in Radebeul erforderten auch in diesem Jahr neben der täglichen Unterhaltsreinigung und den regelmäßigen Sonderleistungen, baubegleitende Reinigungsarbeiten. Bereich Logistik: Wie geplant, wurde in 2023 das Verräumen des Materials und der Arzneimittel auf den Stationen und Funktionsbereichen durch die Kliniken selbst erfolgreich etabliert. Neben den Häusern der ELBLANDKLINIKEN wurde dies im Laufe des Jahres auch in Großenhain vom Pflegedienst übernommen. Größere Probleme gab und gibt es bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen für den Fuhrpark. Die bereits in 2022 bestellten Fahrzeuge zur Ablösung auslaufender Leasingverträge konnten nicht termingerecht geliefert werden, so dass bestehende Leasingverträge verlängert werden mussten und nach Ausschöpfung dieser Möglichkeit zunächst mit weniger Fahrzeugen ausgekommen werden muss. Hinzu kam ein Unfall mit Totalschaden eines LKWs, für den dringend Ersatz in Form eines Gebrauchtfahrzeugs beschafft werden musste. Bereich Einkauf: Das Zentrallager in Meißen wurde in 2023 um einen zusätzlichen Lagerraum erweitert, um dort in den Gängen stehende Paletten und das Werbemittellager einzulagern. Durch die weiterhin weltweit gestörten Lieferketten und die Medical Device Regulation (MDR) treten noch immer erhebliche Lieferverzögerungen auf, die durch systematische Überprüfung aller Bestellungen kontinuierlich im Blick behalten werden müssen. Kleinere Artikel-Standardisierungsprojekte, wie z. B. Kompressen, EKG-Elektroden und Masken bzw. Herniennetze über das Pflegeboard bzw. das Medical-Board der ELBLANDKLINIKEN unterstützen bei der Reduzierung der Artikelvielfalt und ermöglichen zukünftig ggf. Kostenreduzierungen. Mit der Einführung eines neuen ORBIS-Dokumentationsmoduls im Herzkatheterlabor in Riesa wurde begonnen, zusätzlich GTIN-Barcodes in den Artikel-Stammdaten zu erfassen, so dass die Dokumentation verwendeter Artikel deutlich vereinfacht mit einem Scanner erfolgen kann. Zusätzlich wird dies durch die zukünftige anstehende verpflichtende Meldung aller verwendeten Implantate an ein bundesweites Implantateregister ebenfalls für alle Implantate erforderlich sein, so dass im Einkauf zunächst begonnen wurde, alle neuen Artikel mit einem GTIN-Barcode anzulegen. Erstmalig wurde die Lagerinventur im Einkauf mit Hilfe von Scannern zur Erfassung der Zählmengen durchgeführt. Dies führte zu einer deutlichen Erleichterung bei Dateneingabe und Kontrolle sowie Reduzierung des Zeitaufwandes. Eine Ausweitung auf die Durchführung der Modulinventuren der Stationen und klinischen Funktionsbereiche ist für 2024 geplant. Bereich Schreibdienst/Patientenaufnahme und Archiv: An den Rezeptionen und Patientenaufnahmen wurden über das Jahr 2023 hinweg die Abläufe angepasst. Eine einheitliche Grundstruktur wurde an den drei Rezeptionen erreicht. Das Aufnahmegeschehen ist in den drei Aufnahmebereichen sehr unterschiedlich und lässt sich nicht hausübergreifend strukturieren. Durch Verfahrensanweisungen wird der Aufnahmeprozess weiter optimiert. Der Schreibdienst ermöglicht nun ein hausübergreifendes Schreiben der medizinischen Diktate. Die Mitarbeiterinnen erlernen alle das Schreiben für den konservativen als auch für den operativen klinischen Fachbereich. Zudem kam die Anwendung der Spracherkennung für das Fachgebiet Radiologie zum Einsatz. Die Spracherkennung wird an allen drei Standorten von der Fachabteilung Radiologie genutzt und vom zentralen Schreibdienst Korrektur gelesen bzw. bearbeitet. Es wurden außerdem zahlreiche Schriftstücke, Statistiken und Listen für diverse Krankenhausbereiche erstellt. Der Ausbau der Spracherkennung ist für 2024 für die gesamte ELBLANDKLINIKEN-Gruppe angedacht. Das Archiv in Radebeul ermöglicht den Sammelscan der Patientenakte nach Fall-Entlassung für alle Stationen. In Riesa wurde die digitale Akte für Urologie, HNO, allgemeine Chirurgie und Onkologie eingeführt. In Meißen wurde an der Verbesserung der Aktenordnung der Stationen gearbeitet, um so positiv auf das fallbegleitende Scannen der Fallakten einzuwirken. Die Ergebnisse der Scanvorgänge werden regelmäßig kontrolliert und eine weitere Optimierung der Pflege- und Arztdokumentation ist anzustreben. Die Archive an allen drei Standorten haben weiterhin fortlaufend die Auslagerung von papierhaften Patientenakten an den externen Archiv-Dienstleister unterstützt. Bereich Technik: Durch diesen Geschäftsbereich erfolgten im Wesentlichen die standortübergreifende Instandhaltung und Wartung sämtlicher technischer Anlagen und Gebäude sowie die Bewirtschaftung der Außenanlagen einschließlich des Winterdienstes mit dem Ziel der Sicherstellung eines störungsfreien Betriebes. Darüber hinaus werden die Dienstleistungen des Brandschutz- und des Abfallbeauftragten für alle Einrichtungen der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe erbracht. Neben der Erbringung einer Vielzahl von Eigenleistungen, wie z. B.
erfolgt auch die Koordinierung der Leistungserbringung von Fremdfirmen bei Reparatur- und Wartungsarbeiten sowie technischer Prüfungen. Auf Grundlage einer gezielten Angebotseinholung, -auswertung, -vorbereitung und -beauftragung bis hin zur Überwachung der Ausführung erfolgt neben der qualitativen Beurteilung insbesondere auch die Kostenkontrolle entsprechend den Budgetvorgaben der Einrichtungen der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe. Im Jahr 2023 wurden in den Kliniken unter anderem folgende Leistungen erbracht: An allen Standorten:
Riesa:
Radebeul:
Meißen:
Bereich Personal: Auch im Jahr 2023 hat die ELBLAND Service- und Logistik GmbH jahresdurchgängig für sich, die Gesellschaften ELBLAB GmbH, ELBLAND Sterilgutgesellschaft mbH und die ELBLAND Augenzentrum GmbH die Arbeiten einer Personalabteilung inkl. Lohnbuchhaltung erbracht. Für die ELBLAND Polikliniken GmbH wurden in 2023 die Arbeiten der Lohnbuchhaltung übernommen. Zusätzlich werden ab dem 01.10.2023 auch die Arbeiten der Personal- und Lohnsachbearbeitung für die ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG durch ELBLAND Service- und Logistik GmbH erbracht. Dafür wurden 13 Mitarbeiter/-innen aus der ehemaligen Personalabteilung der ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG eingestellt. Die Personalabteilung der ESL hat in 2023 für die oben genannten Gesellschaften die Personalsuche mit Vorstellungsgesprächen übernommen sowie die administrative Bearbeitung von Ein- und Austritten, sonstigen Personalveränderungen und Kündigungen bearbeitet. Das Personalcontrolling wurde unterstützt und es wurden Gespräche im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM-Gespräche) für Mitarbeiter/-innen der ELBLAND Service- und Logistik GmbH geführt. Die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erfolgte zum 1. Januar 2023. Derzeitig sind damit leider weiterhin keine Erleichterungen, sondern eher Mehraufwand verbunden, da die Rückmeldungen zu elektronischen Anfragen für Krankenzeiten bei den Krankenkassen oft auf administrative Konflikte hinauslaufen, welche dann manuell bearbeitet werden müssen. Für die Verbesserung des Bewerbermanagements und die effiziente Gestaltung der Bewerbersuche und Optimierung von Stellenausschreibungen wurden einige Softwarelösungen angeschaut und verglichen. Seit November 2023 erfolgt die schrittweise Einrichtung einer derartigen Software mit Erstellung einer neuen sog. Karriere-Seite auf der Homepage der ELBLANDKLINIKEN. Der Start der Inbetriebnahme der Software ist für April 2024 geplant. Bereich Sicherheitsdienst Neben den Zugangskontrollen leisteten die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes an 365 Tagen im Jahr weiterhin Überwachungsrundgänge zum Schutz von Personal und Besuchern sowie der Verkehrssicherheit und öffentlichen Ordnung im und um das Klinikgelände und bieten dadurch präventive Sicherheit. Es finden an allen Krankenhausstandorten obligatorisch Verschlusskontrollen statt. Schwerpunkt für die Erbringung der Sicherheitsdienstleistung ist weiterhin der Standort Radebeul. Im laufenden Jahr kam es hier vermehrt zu Einsätzen in der Psychiatrie, um Körperverletzungen und die Zerstörung von Inventar abzuwenden. Außerdem forderte die Zunahme von Fahrraddiebstählen ein zusätzliches Augenmerk. Durch verstärkte Kontrollen der Fahrradabstellmöglichkeiten konnten so einige Diebstähle verhindert werden. 2. InvestitionenEs wurden durch die Gesellschaft Investitionen in Höhe von 272 TEUR, insbesondere für Betriebs- und Geschäftsausstattung, getätigt. 3. Personal- und SozialbereichZum 31. Dezember 2023 waren in der ELBLAND Service- und Logistik GmbH 470 Mitarbeiter/-innen beschäftigt (Vj. 478). Die Zahl der Vollkräfte (quartalsweise einschließlich Schüler) sank gegenüber dem Vorjahr um ca. 0,8 % von 358,0 auf 355,5. Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 14.542 TEUR (Vj. 13.535 TEUR), was eine Zunahme von ca. 7,4 % darstellt. Tarifvertrag: Der derzeitig gültige Tarifvertrag für die ELBLAND Service- und Logistik GmbH mit der Gewerkschaft ver.di regelt in den Entgelttabellen die Löhne bis einschließlich 31. Dezember 2024. Inzwischen unterliegen über 90 % der Belegschaft dem TV ESL/ver.di. Weiterhin kommen dennoch folgende Tarifverträge in der ELBLAND Service- und Logistik GmbH zur Anwendung:
Betriebliche Altersversorgung: Die vor dem jeweiligen Betriebsübergang durch den vorherigen Arbeitgeber praktizierte Altersvorsorge wird jeweils fortgeführt. Zusätzlich ist der Abschluss einer Versorgungsordnung erfolgt. Auf dieser Basis können Mitarbeiter/-innen einen Teil ihres Entgeltes umwandeln und die ELBLAND Service- und Logistik GmbH stockt die Entgeltumwandlung um 20 % auf. Aus- und Fortbildung: Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung erfolgen auf der Grundlage gesetzlich notwendiger Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie zusätzlich unter Berücksichtigung der im Rahmen des Wirtschaftsplanes zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und den Anforderungen an die tägliche Arbeit. 4. Sonstige wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresDer Aufsichtsrat tagte zwei Mal im Jahr 2023. Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist weiter aktiv. Zur Gesunderhaltung gibt es weiterhin einmal wöchentlich Obstkörbe und zudem kostenloses Wasser, Tee und Kaffee sowie die Möglichkeit zur bewegten Pause. Die Zuzahlungen zu Schuheinlagen werden auch weiterhin übernommen. Die Erfordernisse des Hinweisgeberschutzgesetzes werden mittels Unterstützung eines externen Dienstleisters umgesetzt. Im Jahr 2023 gab es für die ELBLAND Service- und Logistik GmbH keine Meldung. II. Darstellung der LageDas Jahresergebnis 2023 übersteigt das geplante Jahresergebnis deutlich. 1. VermögenslageDie Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten im Geschäftsjahr 2023 folgende Entwicklung:
Die Bilanzsumme der ELBLAND Service- und Logistik GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr von 1.879 TEUR auf 2.199 TEUR (17,0 %) gestiegen. 2. FinanzlageDie finanzielle Entwicklung der Gesellschaft stellt sich anhand einer Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit wie folgt dar:
Der Finanzmittelfonds umfasst:
Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts standen im Berichtszeitraum jederzeit ausreichende Mittel zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 641 TEUR (Vj. -69 TEUR). Gegenüber der ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG besteht im Rahmen des Cash Pools eine Kontokorrentkreditlinie in Höhe von 1.000 TEUR. Diese Kreditlinie wurde im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. 3. ErtragslageDie Entwicklung der Ertragslage der vergangenen Jahre in der ELBLAND Service- und Logistik GmbH zeigt sich wie folgt:
Es ergibt sich ein Jahresüberschuss von 167 TEUR (Vj. Jahresfehlbetrag -54 TEUR). Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor periodenfremdem Ergebnis, Zinsen und Steuern) von 117 TEUR (Vj. -104 TEUR) ergibt sich aus betrieblichen Erträgen in Höhe von 18.948 TEUR (Vj. 17.285 TEUR) und betrieblichen Aufwendungen von 18.831 TEUR (Vj. 17.389 TEUR), davon sind 14.542 TEUR (Vj. 13.535 TEUR) Personalaufwand und 2.879 TEUR (Vj. 2.565 TEUR) Materialaufwand. Das Betriebsergebnis hat sich positiv entwickelt. Das im Vergleich zum Vorjahr positive Jahresergebnis ist vor allem auf im Vergleich zur Betriebsleistung geringer gestiegene Betriebsaufwendungen zurückzuführen. Die Personalaufwendungen haben sich bei leicht rückläufiger Vollkräftezahl aufgrund tarifbedingter Steigerungen um 1.007 TEUR in 2023 ggü. dem Vorjahr erhöht. Material-, Instandhaltung-/Wartungs- und sonstige betriebliche Aufwendungen sind um 423 TEUR im Jahr 2023 gestiegen. Herauszuheben ist hier die Kostensteigerung bei Lebensmitteln/Getränken um 299 TEUR sowie im Küchenbedarf um 45 TEUR, wobei hier u.a. die insbesondere in den Lebensmittelpreisen spürbare Inflationsentwicklung und die Leistungszuwächse in der Patientenverpflegung (ggü. den Pandemiejahren angestiegene Belegung) sowie im Cafeterien-Geschäft ursächlich sind. Das Umsatzwachstum im Bereich Catering einschließlich Patientenservice beläuft sich in 2023 ggü. dem Vorjahr auf 554 TEUR. Weitere größere Umsatzsteigerungen wurden in den Bereichen Reinigung (203 TEUR), Logistik (147 TEUR), Technik/Hausmeisterdienste (204 TEUR), sowie bei Dienstleistungen Personalwesen einschließlich Arbeitnehmerüberlassung und sonstigen Leistungen (303 TEUR) erzielt und sind auf vertragliche Preiserhöhungen sowie teils Leistungsausweitung zurückzuführen. Insgesamt sind die Umsatzerlöse um 1.718 TEUR angestiegen. 4. ZusammenfassungDer erzielte Jahresüberschuss von 167 TEUR überschreitet das Planergebnis von 2023 (12 TEUR). Der Geschäftsverlauf für die ELBLAND Service- und Logistik GmbH im Jahr 2023 ist als zufriedenstellend zu werten. III. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken stellt sich wie folgt dar: Risikobericht Etwaige Risiken ergeben sich vor allem aus der bestehenden Kundenstruktur. Mehr als 95 % der Umsatzerlöse werden mit Dienstleistungen für Unternehmen der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe erzielt. Somit ist die Abhängigkeit bei den Verhandlungen sehr hoch. Wenn für die kommenden Jahre die Steigerung der Lohnpolitik mitgegangen werden muss, um qualifiziertes Personal zu halten und zu finden, dann werden sich trotz umfassender Effizienzbemühungen die Kostenstrukturen gegenüber den ELBLANDKLINIKEN erhöhen. Wenn der Personalmangel weiterhin so bestehen bleibt und auch Versuche der Anwerbung und Integration von ausländischen Mitarbeiter/-innen nicht die erhofften Erfolge mit sich bringen, müssen weitere Drittkunden gekündigt werden, was zu weiter zunehmender Abhängigkeit von der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe führt. Aufgrund des Abschlusses des Tarifvertrages für 2023/2024 im Jahr 2022 sind das Inflationsgeschehen und die steigenden Preise der Lebensunterhaltung in den Lohn-/Gehaltssteigerungen für die Mitarbeiter/-innen wenig zufriedenstellend abgebildet. Damit besteht die Gefahr bei externen Lohnangeboten weitere Mitarbeiter/-innen zu verlieren. Für das kommende Jahr wird daher die Personalbindung nach wie vor ein großer Schwerpunkt bleiben. Derzeit größtes Risiko sind die geplanten notwendigen Strukturänderungen der ELBLANDKLINIKEN in Bezug auf die Patientenverpflegung und den Patientenservice sowie beim Hol- und Bringedienst. Hieraus resultieren Verunsicherungen und mögliche Jobwechsel von Mitarbeiter/-innen, ohne dass Stellenstreichungen beabsichtigt sind. Chancenbericht Die weitere Möglichkeit von Optimierungen im Verwaltungsbereich mit den Kliniken ermöglicht einen eventuellen Geschäftserweiterungsprozess in den folgenden Jahren. Prognosebericht Weder die aktuelle Vermögenslage noch laufende Projekte bieten Hinweise auf bestandsgefährdende Risiken. Für das Jahr 2024 wird entsprechend dem Wirtschaftsplan bei vergleichbaren Leistungskomponenten mit einem Umsatz von 20.228 TEUR, Personalkosten in Höhe von 16.106 TEUR und einem positiven Jahresergebnis von 16 TEUR geplant. IV. Sonstige Angaben1. RisikomanagementUnter Risikomanagement wird die systematische Erfassung, Bewertung und Steuerung bestandsgefährdender oder entwicklungsbeeinträchtigender Risiken verstanden. Dieses sieht verschiedene Systeme zur Risikofrüherkennung und zur Handhabung von Risiken vor. Im Rahmen der jährlichen Erfolgsplanung werden die Ziele der ELBLAND Service- und Logistik GmbH für die nächsten zwei Jahre festgelegt. In der monatlichen Berichterstattung werden die Umsetzung des Wirtschaftsplanes und der Vollzug des Arbeitsprogramms überprüft und Abweichungen analysiert. Das System der regelmäßigen Berichterstattung wird jeweils bei der jährlichen Wirtschaftsplanung geprüft und neuen Anforderungen angepasst. 2. LiquiditätsmanagementIm Rahmen des Risikomanagements wird die Liquidität konzernweit durch Liquiditätsmeldungen der einzelnen Unternehmen überwacht. In diesen sind neben den aktuellen liquiden Mitteln und Geldanlagen auch die Verbindlichkeiten und Forderungen abgebildet. Die Liquidität zur Erfüllung unserer Unternehmenszwecke im Rahmen des Cash Pools ist ausreichend. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht vorhanden.
Riesa, den 29. Februar 2024 Rainer Zugehör, Geschäftsführer Claudia Baumann, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1.1 Allgemeine AngabenDie ELBLAND Service- und Logistik GmbH hat ihren Sitz in Riesa und ist eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Dresden unter HR B 25039. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß Gesellschaftsvertrag sind jedoch die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden, deshalb wurde die Aufstellung des Jahresabschlusses ohne größenabhängige Erleichterungen vorgenommen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Für die planmäßigen Abschreibungen wurden die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern herangezogen:
Für die Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear aufgelöst wird. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Nennwerten angesetzt. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe des vor dem Abschlussstichtag gezahlten Betrags angesetzt, soweit er Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank, die sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergeben, abgezinst. Die Jubiläumsrückstellungen wurden anhand des notwendigen Erfüllungsbetrags und gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit einem durch die Deutsche Bundesbank bekanntzugebenden Diskontierungssatz ermittelt. Auf der Grundlage der vorliegenden Veröffentlichungen wurde der Rechnungszins für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt (1,75 %, 31. Dezember 2022: 1,45 %). Die zugrunde gelegten Bewertungsparameter Einkommenssteigerung (3,5 %; 31. Dezember 2022 3,5 %) und Fluktuation (5 %; Vj. 5 %) wurden gegenüber dem Bewertungsstichtag 31. Dezember 2022 nicht verändert. Das Erstjahr wurde abgezinst. Auswirkungen aus der Änderung des Zinssatzes sind im Finanzergebnis enthalten. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. Sämtliche Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Laufzeiten von bis zu einem Jahr. Nach Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten setzen sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wie folgt zusammen:
Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres (TEUR 54) wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 4) resultieren aus der Finanzierung eines Fahrzeugs und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Steuerlatenzen - passive latente Steuern ergeben sich aus Abweichungen bei der Bewertung von Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Organträger TEUR 2 (Steuersatz 29,825 %). Aktive latente Steuern betreffen Abweichungen (Steuersatz 29,825 %) bei der Bewertung von Rückstellungen (TEUR 16) und diversen Forderungen (TEUR 11). Die saldierten aktiven Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. 3. Sonstige Angaben3.1 Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs ergeben sich folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus unbefristeten Verträgen in Höhe von TEUR 511. 3.2 MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen beschäftigt:
3.3 GeschäftsführungZur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr bestellt:
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung. 3.4. AufsichtsratMitglieder des Aufsichtsrates:
Es erfolgte keine Vergütung des Aufsichtsrates. 3.5 KonzernabschlussDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG, Meißen, einbezogen. Die ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG erstellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. 4. NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 167 mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen.
Riesa, den 29. Februar 2024 Rainer Zugehör, Geschäftsführer Claudia Baumann, Geschäftsführerin Anlage zum AnhangEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss ‒ bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung sowie verkürztem Anhang - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach den §§ 276 Satz 1, 288 Abs. 2, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, unter dem 29. Februar 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ELBLAND Service- und Logistik GmbH, Riesa PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der ELBLAND Service- und Logistik GmbH, Riesa, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELBLAND Service- und Logistik GmbH, Riesa, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt I des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenUnsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 29. Februar 2024 Deloitte
GmbH
Andreas Franke, Wirtschaftsprüfer Kai Hellebrandt, Wirtschaftsprüfer
Riesa, den 29. Februar 2024 Rainer Zugehör, Geschäftsführer Claudia Baumann, Geschäftsführerin Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGBDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der ELBLAND Service- und Logistik GmbH, Riesa, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 2. Juli 2024 festgestellt. |
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