Diplomat Cunewalde GmbHLiquidiert

02733 Cunewalde, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 21379
Eingetragen
26.11.2004
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Entwicklung, fabrikmäßige Produktion und Montage von Schreibgeräten.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Benninghaus
seit 12.1.2018
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Diplomat Cunewalde GmbH

Cunewalde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

0,00

2,00

II. Sachanlagen

0,00

34.658,81

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

0,00

257.381,52

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

281.212,84

33.189,49

III Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

13.544,59

1.284,41

Summe Aktiva

294.757,43

326.516,23



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II. Gewinnrücklage

36.659,02

36.659,02

III. Verlustvortrag

-12.463,05

-29.517,39

IV. Jahresüberschuss

165.589,18

17.054,34

B. Rückstellungen

5.800,00

12.415,72

C. Verbindlichkeiten

74.172,28

264.904,54

davon RLZ unter 1 Jahr 74.172,28 € (Vj. 264.904,54)

Summe Passiva

294.757,43

326.516,23

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

Firma: Diplomat Cunewalde GmbH

Sitz: Cunewalde/Sachsen

Registergericht: Amtsgericht Dresden, HRB 21379

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Der Ausweis bei dem Posten Umsatzerlöse wurde im Geschäftsjahr wegen der erstmaligen Anwendung der ab 2016 geltenden Neufassung des § 277 Abs. 1 HGB geändert. Im Einzelnen handelt es sich um Erträge, die nach dem alten Recht als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wurden. Die entsprechenden Vorjahreszahlen wurden angepasst.

Zur Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde von der Regelung des § 265 Abs. 5 HGB in folgendem Umfang Gebrauch gemacht:

Die Gliederung nach § 266 Abs. 2 HGB ist bei den immateriellen Vermögensgegenständen um die Position Software ergänzt worden.

Die Gliederung nach § 275 Abs. 3 HGB ist um die Position Logistik- und Produktentwicklungskosten ergänzt worden.

Ergänzend weisen wir daraufhin, dass zum 31. August 2016 wesentliche Vermögensgegenstände, insbesondere Sachanlagen und die Vorräte an einen Investor veräußert wurden. Die Produktion von Schreibgeräten ist ab dem September 2016 eingestellt worden.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung erfolgt in Übereinstimmung mit den Konzernrichtlinien.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von 150 € wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Wert 150 € aber nicht 1.000 € übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten, nach dem letzten Einstandspreis, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung der veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten). Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Zur verlustfreien Bewertung werden auf Einzelermittlung beruhende Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Wertberichtigungen erforderlich machen würden, bestehen nicht.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend dem Zeitablauf. Zum aktuellen Bilanzstichtag waren keine Rechnungsabgrenzungsposten vorhanden.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Zum aktuellen Abschlussstichtag sind alle Rückstellungen als kurzfristig anzusehen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Fremd währungsumrechnung ist festzustellen, dass die betreffenden Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr bestehen nicht.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der Änderungen, die sich aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes ergeben haben.

Angaben zur Bilanz

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:

Verlustvortrag zum 31. Dezember 2015

-13 T€

Jahresüberschuss 2016

166 T€

Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2016

153 T€

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen kurzfristi­gen Rückstellungen enthalten:

Personalaufwand

2 T€

Jahresabschlussarbeiten

2 T€

Aufbewahrungsverpflichtung

1 T€

Gewährleistung

1 T€

6 T€

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 74 T€ (Vorjahr 250 T€) betreffen ein Gesellschafterdarlehen und somit auch die Position Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Mitzugehörigkeitsvermerk).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Bei Anwendung des Umsatzkostenverfahrens sind Angaben zum Materialaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB und zum Personalaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB zu machen:

Materialaufwand:

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

521 T€

Aufwendungen für bezogene Leistungen

119 T€

640 T€

Personalaufwand:

Löhne und Gehälter

140 T€

Soziale Abgaben und Aufwand Altersversorgung

33 T€

173 T€

Außergewöhnliche Beträge:

Die sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten einen außergewöhnlichen Ertrag aus einem Asset Deal (Veräußerungsgewinn Sachanlagen inkl. Grundstück) von 118 T€ sowie einen außergewöhnlichen Aufwand von -7 T€ aus dem Verkauf des kompletten Vorratsbestandes (teilfertige Erzeugnisse, Rohmaterial).

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 7 (Vorjahr:10).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Ing. Wolfgang Patent aus Kierspe wahrgenommen. Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 an ist der Controller Herr Thomas Benninghaus (gleichzeitig Prokurist bei der Muttergesellschaft) alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft.

Der Jahresabschluss der Diplomat Cunewalde GmbH wird in den Konzernabschluss der Maped S.A.S. mit Sitz in Pringy, Frankreich einbezogen, der beim "Greffe du Tribunal de Commerce d`Annecy" veröffentlicht wird.

 

Cunewalde, den 09. Februar 2017

gez. Thomas Benninghaus, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 31. Juli 2017

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