Greenline - Alternative Energien GmbH

Edelmannstraße 22, 39218 Schönebeck (Elbe), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 5585
Eingetragen
25.9.2006
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernEinzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie TankstellenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
der Betrieb von Tankstellen, Waschanlagen und Gastronomie, - der Handel mit Mineralölen und Biokraftstoffen, - die Erzeugung, die Versorgung und der Handel mit Strom und Gas, - Energiecontracting, -Flottenkarten (Tankkarten), - Versorgung für Unternehmen, - die Entwicklung und das Betreiben von neuen Energiesystemen sowie - die Entwicklung von alternativen Energiesystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wilhelm Lohmann
seit 25.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wilhelm Lochmann
An der Arche 4, 39218 Schönebeck (Elbe)
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Greenline - Alternative Energien GmbH

Schönebeck (Elbe)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2021 bis zum 31.08.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. September 2021 bis 31. August 2022

I Wirtschaftliche Grundlagen

1. Unternehmensstruktur

Die Greenline - Alternative Energien GmbH wurde am 29.08.2006 gegründet und hat ihren Sitz in Schönebeck (Elbe). Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2021/22 nicht verändert.

2. Geschäftstätigkeit

Greenline - Alternative Energien GmbH ist eine Energie und Mineralölgesellschaft in Sachsen-Anhalt. Greenline wurde im Jahr 2006 in Schönebeck bei Magdeburg gegründet und beschäftigt heute über 100 Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten im Bundesgebiet.

Das Produktportfolio umfasst den Strom- und Gashandel für Privathaushalte und Unternehmen, den Großhandel für alle Mineralölerzeugnisse an insgesamt sieben Tanklagerstandorten, die Versorgung mit Kraftstoffen verschiedener Tankstellengesellschaften, den Vertrieb von Tankkarten und das Betreiben von insgesamt 50 eigenen Tankstellen im gesamten Bundesgebiet.

II Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Einkauf von Mineralölen und Verkauf an Zwischenhändler und Endkunden ab Tanklägern und Tankstellen wird im Wesentlichen durch den Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar sowie die Entwicklung des Ölpreises an den Spotmärkten beeinflusst.

Im Geschäftsjahr lag das Hoch des Wechselkurses am 03.09.2021 bei 1,1872 $/€. Der niedrigste Wert wurde am 24.08.2022 mit 0,9934 $/€ erreicht. Das Jahreshoch des Kalenderjahres 2022 lag am 04.02.2022 bei 1,1464 $/€ und das Jahrestief wurde am 28.09.2022 mit 0,9565 $/€ erreicht.1

Im Vergleich dazu verlief die Entwicklung des Rohölpreises mit dem Tief 65,31 $/Barrel am 01.12.2021 und dem Hoch 108,75 $/Barrel am 08.06.2022. Dies stellt gleichzeitig das Jahreshoch im Kalenderjahr 2022 dar.2

Die Anzahl an Straßentankstellen ist im Betrachtungszeitraum in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr und im Grunde über die letzten 12 Jahre mit rund 14.500 unverändert. Vor 50 Jahren war die Anzahl der Tankstellen mit 45.000 dreimal so hoch3. Spitzenreiter im Jahr 2021 sind Aral mit 2.300, Shell mit 1.955 und Total mit 1.157 Tankstellen.4

Der Strompreis für Endverbraucher ist im Betrachtungszeitraum mit 43,00 ct/kWh gesunken (Vorjahr 48,47 ct/kWh).5 Rund 60 % davon entfallen auf Steuern und Abgaben.

Der Gaspreis stieg im Betrachtungszeitraum auf rund 40,00 ct/kWh an (Vorjahr 9,00 ct/kWh) und erreichte damit einen historischen Höchstwert.6 Hier entfallen ca. 33 % auf Steuern.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland während des Geschäftsjahres 2021/2022 war im Wesentlichen durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar 2022 geprägt. Einhergehend mit der Ukraine-Krise kam es zur Energie-Krise. Die steigenden Energiepreise, die die Verbraucher zunehmend spürten, wirkten sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aus. Unsicherheiten und Zurückhaltung, auch in Bezug auf Investitionen, führten dazu, dass insbesondere energieintensive Wirtschaftszweige ihre Produktion und Tätigkeit deutlich zurückgefahren haben.7

2. Geschäftsverlauf

Wie im Vorjahr umfasst die Sparte Mineralöle den größten Anteil am Gesamtumsatz. Der Umsatz dieser Sparte ist um 25 % gestiegen. Die Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2021/2022 geht mit einem Preisanstieg einher. Außerdem wurde in 2022 wie in 2021 die CO2 -Abgabe für Inverkehrbringer fossiler Brennstoffe fällig und im Preis weitergegeben. Der Anteil des Umsatzes von Mineralölen am Gesamtumsatz ist nahezu gleich geblieben.

Wir haben im Wirtschaftsjahr 2021/2022 unser Tankstellennetz mit der Übernahme einer Tankstelle in Bad Liebenwerda, einer Tankstelle in Bielefeld, einer zweiten Tankstelle in Chemnitz und dem Ausbau unseres zweiten Standortes in Hohenwarsleben erweitert. Es handelt sich um vorerst unbemannte Stationen.

Greenline - Alternative Energien GmbH arbeitet ständig an Corporate Identity und Corporate Design. Durch charakteristische Farben, Symbole und das geschützte Logo erhält Greenline einen hohen Wiedererkennungswert. Übernommene Tankstellen werden sofort auf die Marke Greenline umgeflaggt und erhalten damit bereits eine Werbewirkung. Durch das einheitliche und ästhetische Erscheinungsbild und bei bemannten Stationen durch das exklusive Shop-Sortiment sowie ein abgestimmtes Beleuchtungs- und MusikKonzept wird Tanken zum Erlebnis. Das umfassende -line-Konzept (Snackline, Newsline uvm.) hebt sich deutlich von üblichen Tankstellen ab.

Greenline arbeitet mit einer eigenen App und weiteren Informationsplattformen. Der Kunde ist ständig über sämtliche Stationen, Preise, Angebote und Termine informiert.

Der Umsatz der Sparte Strom & Gas hat während des Geschäftsjahres 2021/2022 gegenüber dem vorangegangen Vergleichszeitraum aufgrund der Preissteigerungen sowie der CO2 -Abgabe für Erdgas einen Zuwachs von 10 % verzeichnet. Aufgrund der Verwerfungen am Energiemarkt wurde der Handel mit Strom und Gas Ende 2022 eingestellt.

3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1. Ertragslage

Der Umsatz ist auf EUR 288.318.735,43 (i. Vj. EUR 171.283.021,86) gestiegen. Der Zuwachs an Umsatz gegenüber dem Vorjahr betrug 68,33 % (i. Vj. Zuwachs 6,63 %). Wir haben einen Jahresüberschuss vor Steuern von EUR 185.632,52 (i. Vj. EUR 1.950.505,30) erzielt. Er ergibt sich wie folgt:

Position Berichtsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Jahresüberschuss 82.941,05 1.467.999,42
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 94.954,61 476.709,52
Sonstige Steuern 7.736,86 5.796,36
Jahresüberschuss vor Steuern 185.632,52 1.950.505,30

Die Materialaufwendungen enthalten periodenfremden Aufwendungen für ausstehende Rechnungen i. H. v. EUR 1.226.500,00 (netto), die für die THG-Quotenerfüllung des Jahres 2020 angefallen waren.

Personalkosten sind angestiegen. Sie beliefen sich im Betrachtungszeitraum auf EUR 3.086.416,31 (i. Vj. EUR 2.782.990,83).

Die gestiegenen Kosten zur Erfüllung der Abgabeverpflichtung für CO2 -Emissionszertifikate in Höhe von EUR 6.408.945,00 (i. Vj. EUR 3.468.027,63) konnten über erhöhte Preise weitgehend auf die Kunden überwälzt werden.

Investitionen im Berichtsjahr konnten - mit Ausnahme der neu abgeschlossenen Leasingverträge - ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Wesentliche Investition waren die Tankstellenübernahmen und der Ausbau einer Tankstelle mit Ausgaben in Höhe von ca. EUR 2,5 Mio.

3.2. Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere langfristigen verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstigen Darlehensgebern bestehen nur in Form von Finanzierungen/Leasing für technische Anlagen und Mietkaufverträgen von Fahrzeugen.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum EUR 1.162.566,70 (i. Vj. EUR 6.819.485,04). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2021/22 auf EUR - 5.615.484,96 (i. Vj. EUR - 4.116.155,41). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 369.943,08 (i. Vj. EUR - 59.163,12).

Aus der Rückstellung für CO2 -Emissionszertifikate resultierte zum 31.08.2022 ein Finanzierungseffekt i. H. v. EUR 11.897.320,30, da die CO2 -Emissionszertifikate des Kalenderjahres 2021 erst im September 2022 und die des Kalenderjahres erst im September 2023 abzugeben waren. Der positive Finanzierungseffekt aus der Rückstellung für die Abgabe von CO2 -Emissionszertifikaten ist im oben genannten Cashflow aus operativer Tätigkeit enthalten, wird aber durch den gegenläufigen Finanzierungsbedarf bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund gestiegener Absatzpreise nahezu vollständig kompensiert.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Greenline - Alternative Energien GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 63.566.939,40 (i. Vj. EUR 43.559.422,58). Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 45,93 % (i. Vj. Erhöhung um 37,56 %) erhöht. Ursächlich sind einerseits im Berichtsjahr durchgeführte Investitionen, aber auch ein Anstieg des Working Capitals in Folge höherer Rohstoffpreise. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 20,21 % (i. Vj. 18,98 %) gekennzeichnet. Das Umlaufvermögen, aktive Rechnungsabgrenzungsposten und aktive latente Steuern erhöhen sich um EUR 15.427.487,50 (i. Vj. EUR 7.764.394,06).

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beläuft sich zum 31.08.2022 auf 11,52 % (i. Vj. 16,62 %). Auf kurzfristiges Fremdkapital entfallen 86,84 % (i. Vj. 81,83%) der Bilanzsumme. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken mit EUR 8.366.336,09 (i. Vj. EUR 7.913.451,96) das Anlagevermögen zu 65,11% (i. Vj. 95,70%). Die flüssigen Mittel belaufen sich auf 12,11 % (i. Vj. 27,05 %) der Bilanzsumme.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Trotz der intensiven Wettbewerbssituation in der Branche können wir einen Überschuss vor Steuern in Höhe von EUR 185.632,52 (i. Vj. EUR 1.950.505,30) als Ergebnis der Geschäftstätigkeit vorlegen.

Unter Berücksichtigung der darin enthaltenen periodenfremden Aufwendungen i. H. v. EUR 1.226.500,00 (netto) für die THG-Quotenerfüllung des Jahres 2020 lag die Geschäftsentwicklung der Greenline - Alternative Energien GmbH damit im Jahr 2021/22 nur leicht unter der langfristigen Erwartung.

III Prognosebericht

Soweit nicht anders ausgeführt, wurden dem Chancen- und Risikobericht jeweils ein Prognosezeitraum von drei Jahren zugrunde gelegt.

Im folgenden Geschäftsjahr 2022/23 ist eine weitere Steigerung von Umsatzerlösen und Materialaufwand bedingt durch hohe Marktpreise aufgetreten.

Für die folgenden Wirtschaftsjahre bis 2023/24 sind i. W. marktpreisbedingt weiterhin steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen. Mit der positiven Umsatzentwicklung wird auch eine weitere Erhöhung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbunden sein. Wir erwarten, dass der Jahresüberschuss der folgenden Geschäftsjahre bis zum Jahr 2024/25 sowie in den beiden Folgejahren 2025/26 und 2026/27 jährlich ca. EUR 1,5 Mio. erreichen wird und damit leicht über dem Niveau des Berichtsjahres liegt.

Mit 123 (i. Vj. 121) Mitarbeitern per 31.08.2022 waren in unserem Unternehmen 1,65 % mehr (i. Vj. 1,68 % mehr) Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt. Da weitere Übernahmen von Tankstellenstandorten für die Folgejahre geplant sind, werden sich Investitionen und Personalkosten analog dazu erhöhen.

IV Risiken und Risikomanagement

Die Greenline - Alternative Energien GmbH ist in ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt, die unmittelbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Die bestehenden Planungs-, Reporting- und Controlling-Instrumente wurden im Wirtschaftsjahr und werden künftig weiter ausgebaut.

Die Geschäftspolitik ist auf Risikominimierung ausgerichtet. An spekulativen Märkten wird weiterhin nicht teilgenommen. Preise werden mittels Kontrakten gesichert. Um Beschaffungsrisiken für Strom und Gas aufgrund der zunehmenden geopolitischen Risiken zu begegnen, wurde Ende 2022 der Handel mit Strom und Gas eingestellt.

Die Gesellschaft steht in Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Ausfallrisiken gegenüber. Diesen Risiken wird durch Vergabe von Kreditlimits, Nutzung gesicherter Zahlungsbedingungen sowie durch sorgfältige Überwachung des Forderungsbestandes begegnet. Die Forderungen sind durch eine Kreditversicherung abgesichert.

Für den Fall, dass trotz aller Vorkehrungen Haftungs- oder Schadensfälle eintreten, sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

Wir rechnen damit, dass sich aus der Planung des Pakets „Fit für 55“ beginnend ab dem Jahr 2040 Veränderungen in der Erlösstruktur der Tankstellen spürbar werden und richten die Tankstellen bereits heute strategisch über das Shopkonzept und das Marketing auf die Veränderungen aus. Ferner wurden die Pachtverträge der Tankstellen mit für Greenline flexiblen Verlängerungsoptionen geschlossen.

V Chancen und Ausblick

Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken, Finanzrisiken und Investitionsrisiken bieten auch Chancen. Chancen für eine zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Aus heutiger Sicht werden sich die Umsatz- und Ertragssteigerung in den kommenden Jahren ab 2025/26 weiter fortsetzen.

VI Forschung und Entwicklung

Da die Gesellschaft im Energiehandel tätig ist, sind die Bereiche Forschung und Entwicklung von untergeordneter Bedeutung.

VII Bericht Zweigniederlassungen

Die Anzahl der Zweigniederlassungen betrug zum 31.08.2022: 0

 

Schönebeck (Elbe), 22. Mai 2025

Greenline - Alternative Energien GmbH

gez. Wilhelm Lohmann, Geschäftsführer

1 Quelle: https://www.ecb.europa.eu

2 Quelle: https://www.kaack-terminhandel.de

3 Quelle: https://de.statista.com

4 Quelle: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/deutschland/tankstellen-in-deutschland/

5 Quelle: https://www.stromauskunft.de/strompreise/

6 Quelle https://1-gasvergleich.de/gaspreise

7 Quelle: https://www.bmwi.de

Bilanz

Aktiva

31.8.2022
EUR
31.8.2021
EUR
A. Anlagevermögen 12.848.672,30 8.268.642,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 9,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,00 9,00
II. Sachanlagen 11.729.823,30 7.749.793,98
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.279.756,99 119.174,99
2. technische Anlagen und Maschinen 3.626.164,00 673.079,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.554.546,00 4.486.488,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.269.356,31 2.471.051,08
III. Finanzanlagen 1.118.840,00 518.840,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 1.093.840,00 493.840,00
B. Umlaufvermögen 50.389.858,36 35.002.507,57
I. Vorräte 13.906.254,63 4.620.732,47
1. fertige Erzeugnisse und Waren 13.906.254,63 4.620.732,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 28.784.214,37 18.599.410,56
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.398.117,34 14.209.000,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.067.661,72 2.405.983,25
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.318.435,31 1.984.426,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.699.389,36 11.782.364,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.469,92 54.879,26
D. Aktive latente Steuern 275.938,82 233.392,77
Aktiva 63.566.939,40 43.559.422,58

Passiva

31.8.2022
EUR
31.8.2021
EUR
A. Eigenkapital 7.323.313,10 7.240.372,05
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 9.843,00 9.843,00
1. andere Gewinnrücklagen 9.843,00 9.843,00
III. Gewinnvortrag 7.205.529,05 5.737.529,63
IV. Jahresüberschuss 82.941,05 1.467.999,42
B. Rückstellungen 14.787.894,85 5.953.530,92
1. Steuerrückstellungen 18.033,01 1.076.119,01
2. sonstige Rückstellungen 14.769.861,84 4.877.411,91
C. Verbindlichkeiten 41.455.731,45 30.365.519,61
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.659.381,36 11.761.222,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.872.611,29 1.425.833,39
3. sonstige Verbindlichkeiten 12.923.738,80 17.178.463,51
davon aus Steuern 10.013.689,71 13.202.549,81
Passiva 63.566.939,40 43.559.422,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2021 - 31.8.2022
EUR
1.9.2020 - 31.8.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 288.318.735,43 171.283.021,86
2. sonstige betriebliche Erträge 522.322,72 337.420,10
3. Materialaufwand 277.382.632,69 156.496.421,92
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 277.379.332,69 156.485.176,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.300,00 11.245,92
4. Personalaufwand 3.086.416,31 2.782.990,83
a) Löhne und Gehälter 2.537.135,37 2.299.151,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 549.280,94 483.838,84
5. Abschreibungen 1.035.455,64 659.585,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.035.455,64 659.585,30
davon außerplanmäßige Abschreibungen 17.013,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.073.435,92 9.599.165,12
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.495,25 24.648,63
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 127.980,32 156.422,12
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 94.954,61 476.709,52
10. Ergebnis nach Steuern 90.677,91 1.473.795,78
11. sonstige Steuern 7.736,86 5.796,36
12. Jahresüberschuss 82.941,05 1.467.999,42

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Greenline - Alternative Energien GmbH mit Sitz in Schönebeck (Elbe) ist beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 5585 im Handelsregister eingetragen. Mutterunternehmen ist die LB Lohmann GmbH & Co.KG mit Sitz in Schönebeck. Einziger Geschäftsführer ist Herr Wilhelm Lohmann. Gemäß § 267 Abs 2 HGB entspricht sie der Größenordnung einer großen Kapitalgesellschaft.

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben gem. § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

Der Jahresabschluss zum 31. August 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden gemäß den §§ 266 Abs. 2 und 3 sowie 275 Abs. 1 HGB aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Für durch Greenline als Leasingnehmer abgeschlossene Leasingvereinbarungen, die die Bedingungen für Finanzierungsleasing erfüllen, werden die Vermögensgegenstände aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Korrespondierend wird eine Leasingverbindlichkeit ausgewiesen, die durch die Leasingrate anteilig verzinst und getilgt wird.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Latente Steuern werden für Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, aus denen sich zukünftige steuerliche Be- oder Entlastungen ergeben, gebildet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel zum 31.08.2022

Greenline - Alternative Energien GmbH, Schönebeck (Elbe)

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.09.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.08.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.168,30 55.168,30
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 55.168,30 55.168,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 179.950,14 741.311,87 475.594,35 1.396.856,36
2. technische Anlagen und Maschinen 757.746,25 1.458.844,12 1.832.148,90 4.048.739,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.172.798,67 652.400,45 56.880,04 8.882.079,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.471.051,08 2.162.928,52 -2.364.623,29 2.269.356,31
Summe Sachanlagen 11.581.546,14 5.015.484,96 0,00 16.597.031,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 493.840,00 600.000,00 1.093.840,00
Summe Finanzanlagen 518.840,00 600.000,00 1.118.840,00
Summe Anlagevermögen 12.155.554,44 5.615.484,96 0,00 17.771.039,40
kumulierte Abschreibung 01.09.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
kumulierte Abschreibung 31.08.2022
EUR
Buchwert 31.08.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.159,30 55.159,30 9,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 55.159,30 55.159,30 9,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.775,15 56.324,22 117.099,37 1.279.756,99
2. technische Anlagen und Maschinen 84.666,34 337.908,93 422.575,27 3.626.164,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.686.310,67 641.222,49 4.327.533,16 4.554.546,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 2.269.356,31
Summe Sachanlagen 3.831.752,16 1.035.455,64 4.867.207,80 11.729.823,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 1.093.840,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 1.118.840,00
Summe Anlagevermögen 3.886.911,46 1.035.455,64 4.922.367,10 12.848.672,30

Unter den sonstigen Ausleihungen und Genossenschaftsanteilen werden ein Darlehen an die Greenline Works GmbH in Höhe von EUR 1.090.000,00 (i. Vj. EUR 490.000,00) sowie ein Genossenschaftsanteil an der WBG „Schönebeck“ eG mit Anschaffungskosten von EUR 3.840,00 ausgewiesen (i. Vj. EUR 3.840,00).

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 254.200,00 (Vorjahr: EUR 162.500,00).

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 359.315,03 (Vorjahr: EUR 1.915.983,25) und ist unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.998.620,38 (Vorjahr EUR 2.405.983,25). Der Restbetrag von EUR 69.041,34 (Vorjahr EUR 0,00) betrifft die sonstigen Vermögengegenstände.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Kosten für CO2 -Emissionszertifikate in Höhe von EUR 11.897.320,30 (Vorjahr EUR 3.468.027,63), für den vertraglich vereinbarten Rückbau von Tankstellen in Höhe von EUR 1.351.289,47 (Vorjahr EUR 1.124.681,82) sowie für den Erwerb von THG-Quoten in Höhe von EUR 1.226.500,00 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.221.560,44 (Vorjahr EUR 878.444,24). Der Restbetrag von EUR 8.651.050,85 (Vorjahr EUR 547.389,15) betrifft sonstige Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus dem Finanzierungsleasing von Betriebsausstattung in Höhe von insgesamt EUR 630.521,80 (Vorjahr EUR 673.079,91). Weitere sonstige Verbindlichkeiten betreffen die Verpflichtung zum Ausgleich stichtagsbedingt negativer Bestände in den Tanklagern zum 31.08.2022 i. H. v. EUR 1.321.669,84 (Vorjahr EUR 1.104.645,72) sowie Verbindlichkeiten aus Energiesteuern i. H. v. EUR 8.312.234,09 (Vorjahr EUR 13.184.992,17).

Zur Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten und Art der Sicherheit wird auf den nachstehenden Verbindlichkeitsspiegel hingewiesen:

Posten Gesamt Davon mit einer Restlaufzeit
31.08.2022
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
Über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.659.381,36 17.659.381,36 - -
(Vorjahr) 11.761.222,71 11.761.222,71 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.872.611,29 7.855.777,96 1.225.573,47 1.791.259,86
(Vorjahr) 1.425.833,39 1.425.833,39 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 12.923.738,80 12.126.558,32 764.294,77 32.885,71
(Vorjahr) 17.178.463,51 16.595.066,12 358.730,08 224.667,31
Gesamtsumme 41.455.731,45 37.641.717,64 1.989.868,24 1.824.145,57
(Vorjahr) 30.365.519,61 29.782.122,22 358.730,08 224.667,31

Die Verbindlichkeiten sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalt besichert.

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 554.913,21 (Vorjahr: EUR 547.389,15).

Latente Steuern gem. § 274 HGB

Die latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und den steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 %.

Der gesamte ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von EUR 275.938,82 (i. Vj. EUR 233.392,77) entfällt auf aktive latente Steuern.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen den Absatz von Mineralölerzeugnissen (Benzine, Diesel, Heizöl) und Umsätze aus dem Shop- und Autowaschgeschäft. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt.

Position 2021/22
EUR
2020/21
EUR
Diesel 193.024.905,89 106.365.795,38
Benzine 79.388.730,26 52.898.315,67
Heizöl 2.915.253,58 543.186,01
Shop 5.680.227,96 5.978.372,69
Strom 4.108.940,74 3.641.826,34
Gas 1.949.785,69 1.179.644,22
Sonstige 1.250.891,31 675.881,55
Gesamt 288.318.735,43 171.283.021,86

Zinserträge

Der Posten enthält Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 47.652,71 (i. Vj. EUR 0,00).

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten

• Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für den Abbruch von Tankstellen in Höhe von EUR 21.593,89 (i. Vj. EUR 15.153,42)
• Zinsaufwendungen aus Finanzierungsleasing in Höhe von EUR 43.511,38 (i. Vj. EUR 73.735,83)
• Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 24.357,39 (i. Vj. EUR 42.389,15)
• Zinsaufwendungen des Factors in Höhe von EUR 37.396,78 (i. Vj. EUR 24.540,20).
• Sonstige Zinsaufwendungen von EUR 1.120,88 (i. Vj. EUR 603,52).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Posten enthält Aufwendungen aus der Zuführung latenter Steuern in Höhe von EUR 42.546,05 (i. Vj. EUR 242.887,77).

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge sind in Höhe von EUR 121.095,56 für die Auflösung der EEG-Rückstellung angefallen.

Periodenfremde Aufwendungen wurden in Höhe von EUR 1.226.500,00 (netto) für die THG-Quotenerfüllung des Jahres 2020 erfasst.

E. Sonstige Angaben

Das Unternehmen hält 100% der Geschäftsanteile (EUR 25.000,00) an der Greenline Oil GmbH mit Sitz in Schönebeck (Elbe), die unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden. Die Greenline Oil GmbH erzielte vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 4.925,52, woraus ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von EUR 5.596,86 resultierte. Auf eine außerordentliche Abschreibung wurde verzichtet, da in Zukunft von einem verbesserten Ertrag auszugehen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von EUR 5.584.292,33 (i. Vj. EUR 2.376.581,72) i. W. aus Tankstellenpachtverträgen und Investitionen. Davon entfallen EUR 630.000,00 (i. Vj. EUR 630.000,00) auf verbundene Unternehmen.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Jahr 2021/22 waren im Durchschnitt nachfolgende Arbeitnehmer beschäftigt:

• Angestellte Arbeitnehmer 28 (i. Vj. 27)
• Gewerbliche Mitarbeiter 92 (i. Vj. 83)
• Leitende Angestellte 1 (i. Vj. 1).

Honorare des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021/22 beläuft sich auf ca. EUR 30.000,00 und beinhaltet allein die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.08.2022.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Der Jahresüberschuss sowie Gewinnvortrag des Wirtschaftsjahres 2021/22 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Schönebeck (Elbe), 22. Mai 2025

Greenline - Alternative Energien GmbH

gez. Wilhelm Lohmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.06.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Greenline - Alternative Energien GmbH, Schönebeck (Elbe), - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Greenline - Alternative Energien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 22. Mai 2025

G. Flascha GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Georg Flascha, Wirtschaftsprüfer

gez. Uwe Finschow, Wirtschaftsprüfer

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