Fellbacher Bank eGLiquidiert
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Fellbacher Bank eGFellbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014I. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Die Wirtschaft ist in der Bundesrepublik in 2014 um 1,6 % gewachsen. Trotz einer enger gewordenen Zinsspanne konnten die meisten Kreditgenossenschaften im Geschäftsjahr 2014 zufrieden stellende Betriebsergebnisse erzielen und erneut ein stabiles Wachstum verzeichnen. 2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Wie in der gesamtdeutschen Wirtschaft stützte sich auch in der Region Stuttgart die Inlandsnachfrage vor allem auf den privaten Konsum. Dieser hat aufgrund der positiven Beschäftigungsentwicklung und der gestiegenen Kaufkraft der privaten Haushalte zugenommen. Exportimpulse kamen aus den USA sowie aus China. Dagegen konnten die übrigen wichtigen Märkte der hiesigen Unternehmen keine Dynamik entfalten. Die Geschäfte mit russischen Handelspartnern sind eingebrochen. Bei wichtigen europäischen Nachbarn wie Frankreich und Italien stagnierte die Nachfrage. Für die Region Stuttgart zieht die IHK in ihrem Konjunkturbericht das Fazit, dass es den meisten Unternehmen in den vergangenen Monaten gelungen ist, sich trotz anhaltend schwieriger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen erfolgreich zu behaupten. 3. Entwicklung der Fellbacher Bank eG
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Ein lebhaftes Kreditgeschäft führte zu einem deutlichen Wachstum der Kundenforderungen und bedingte den beachtlichen Anstieg der Bilanzsumme um 4,3 %. Dabei führten die zahlreichen Finanzierungsberatungen nicht nur zum bilanziellen Wachstum. Eine Verdoppelung von unwiderruflichen Kreditzusagen führte zur dargestellten Entwicklung unserer außerbilanziellen Geschäfte.
Zur Finanzierung des deutlich gewachsenen Forderungsbestands waren 38,8 Mio. Euro erforderlich. In diesem Zusammenhang haben wir unseren Wertpapierbestand sowie den Bestand an Forderungen gegenüber Kreditinstituten abgebaut. Neben dem erwähnten Aktivtausch wurden auch zusätzliche Passivmittel zur Finanzierung der Kundenforderungen herangezogen.
Wir haben die günstige Finanzierungsmöglichkeit der EZB im Rahmen eines Offenmarktgeschäftes genutzt. Außerdem sind die Verbindlichkeiten gegenüber Banken durch die Aufnahme von Fördermitteln angestiegen. Diese Mittel konnten unseren Kunden mit günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt werden. Obwohl sich unsere Kunden aufgrund des niedrigen Zinsniveaus zunehmend für alternative Anlagen interessieren, wurde doch ein Teil der Liquidität auf Spar-, Termin-, Kontokorrent- und Geldmarktkonten angelegt. Die Einlagenpositionen verzeichnen daher ein moderates Wachstum.
Mit dem gestiegenen Interesse an Anlagealternativen sind auch die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft und unsere Vermittlungserträge gewachsen. Im Zahlungsverkehr wurde die von uns empfohlene Umstellung auf günstige Onlineverfahren teilweise vollzogen. Der damit verbundene Erlösrückgang konnte durch das wachsende Zahlungsverkehrsaufkommen wieder ausgeglichen werden.
Im Warengeschäft waren Umsätze großer Gebinde mit geringer Handelsspanne rückläufig. Mit den stabilen Umsätzen bei den kleineren Abnahmemengen konnte ein auskömmliches Rohergebnis erzielt werden. Investitionen Die Gebäude sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung sind auf einem aktuellen Stand. Für die Erhaltung des Niveaus waren lediglich kleinere Investitionen erforderlich. Für unsere Informationstechnologie wurde ein neuer Serverschrank angeschafft. In der Hauptstelle wurde der Münzrollengeber ausgetauscht. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt wurden 100 Mitarbeiter - davon 22 in Teilzeit - beschäftigt. Sieben Betriebsangehörige befanden sich in der Berufsausbildung. Mit einer gegenüber dem Vorjahr geringfügig aufgestockten Personalstärke war eine ausreichende Besetzung gegeben. Für Mitarbeiter, die aus dem Betrieb ausgeschieden sind, konnte bei Bedarf qualifiziertes Personal eingestellt werden. Besondere Risiken aus Personalfluktuation, Über- oder Unterbesetzung bestehen nicht. Dem hohen Stellenwert der Aus- und Weiterbildung wird durch interne Schulungen, durch Web Based Training sowie durch den Besuch von Seminaren an der BWGV-Akademie und anderen Bildungseinrichtungen Rechnung getragen. Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben unseren soliden finanziellen Verhältnissen und dem Engagement unserer kompetenten Belegschaft sind für die Anforderungen an einen modernen Finanzdienstleister eine funktionsfähige Informationstechnik und die Einbindung in eine leistungsfähige Finanzgruppe unerlässlich. Diese Voraussetzungen liegen vor. Unsere Finanzgruppe verfügt über attraktive Produkte, ein hervorragendes Rating und über den umfassendsten Gläubigerschutz durch die älteste Sicherungseinrichtung der deutschen Kreditwirtschaft. Im Bereich der Informationstechnik können wir auf das umfangreiche Leistungsangebot der FIDUCIA IT AG zurückgreifen. Mit dem 2007 eingeführten Arbeitsplatzprogramm "agree", das kontinuierlich weiterentwickelt wird, werden die hohen Anforderungen an eine leistungsfähige IT- Unterstützung voll erfüllt. Mit diesem Programm werden unsere Prozesse im Bankbetrieb effizient abgewickelt. Informationen werden unseren Kunden und unseren Mitarbeitern übersichtlich zur Verfügung gestellt. Das System arbeitet sehr stabil. Dennoch sind wir auf mögliche Störungen in unseren Betriebsabläufen durch Notfallpläne vorbereitet. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Die Bank hat im Jahr 2014 Geschäftsanteile an der Münchener Hypothekenbank eG erworben und damit eine neue Beteiligungsposition im Wert von rund 1,1 Mio. Euro aufgebaut. Außerdem wurden für rund 2 Mio. Euro Aktien der DZ BANK AG Deutsche Zentral Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main erworben. Die Aktien wurden im Rahmen einer Sacheinlage in die DZ Beteiligungs-GmbH & Co. KG Baden-Württemberg, Karlsruhe eingebracht. Damit wurden die Kommanditanteile der Fellbacher Bank eG an dieser KG entsprechend aufgestockt. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Fellbacher Bank eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Kunden in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagefragen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Da wir zur Versorgung unserer Kunden mit Krediten und im Hinblick auf die Generierung von Erträgen bewusst Risiken in vertretbarem Umfang eingehen, gilt der Messung und Begrenzung von Risiken aus der Geschäftstätigkeit unsere besondere Aufmerksamkeit. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. An das Risikomanagement, das dem Erkennen, Abbilden und Begrenzen von Risiken dient, werden bei uns hohe Anforderungen gestellt. Diesem hohen Anspruch wird, unter Beachtung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk), mit der Festlegung und Überprüfung der Geschäftsstrategie und der laufenden Analyse der verwendeten Parameter Rechnung getragen. Dabei bleibt die Komplexität des Marktgeschehens eine ständige Herausforderung. So verstehen wir unser Risikomanagement als eine zentrale Aufgabe. Die zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken, wobei die Adressenausfallrisiken einen Schwerpunkt bilden. Daneben bestehen sonstige Risiken, welche das Warengeschäft betreffen können. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien der Kreditpolitik des Vorstands, erfolgt durch die Mitarbeiter des Controllings in Zusammenarbeit mit dem Leiter der Marktfolge Aktiv. Zudem wird das Adressausfallrisiko aufsichtsrechtlich quantitativ begrenzt. Über diese aufsichtsrechtlichen Begrenzungen hinaus haben wir Instrumentarien zur Kreditbeurteilung im Einsatz. Im Privatkundenbereich nutzen wir ein maschinelles Verhaltensrating. Im Firmenkundenbereich wird neben einer maschinellen Bilanzanalyse ein EDV-gestütztes Rating angewandt. Die Veränderungen bei der Beurteilung werden mit Hilfe der EDV laufend beobachtet und im monatlichen Risikobericht dokumentiert. Zudem nehmen zwei kompetente Kreditbetreuer die intensive Begleitung problembehafteter Engagements sowie die Engagementabwicklung samt Sicherheitenverwertung in Insolvenzfällen und bei gekündigten Krediten vor. Das Marktpreisrisiko besteht im Wesentlichen im Zinsänderungsrisiko. Dieses resultiert primär aus der Vergabe langfristig zinsgebundener Kredite, die zum Teil durch kurzfristige Einlagen finanziert werden. Zusätzliche Zinsänderungsrisiken ergeben sich aus der Liquiditätshaltung in Form von Forderungen an Kreditinstitute und dem Wertpapierbestand. Das Marktpreisrisiko wird durch aufsichtsrechtliche Regelungen sowohl qualitativ als auch quantitativ begrenzt. Marktpreisrisiken, die durch die genannten aufsichtsrechtlichen Anforderungen nicht abgedeckt werden - insbesondere das Zinsänderungs- und Kursrisiko -, werden von uns mittels einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz analysiert und mit Hilfe von PC-Programmen quantifiziert. Die kontinuierliche Überwachung erfolgt durch die Mitarbeiter des Controllings. Das dabei eingesetzte Limitsystem orientiert sich an der Ertragskraft der Bank. Bilanziell wird das Zinsänderungsrisiko vom Rechnungswesen im Rahmen der verlustfreien Bewertung des Zinsbuches berücksichtigt. Das Liquiditätsrisiko ist ebenfalls aufsichtsrechtlich begrenzt. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit wird durch entsprechende Liquiditätssteuerung gewährleistet. Dazu wird die Liquiditätsentwicklung im Bereich Rechnungswesen und Controlling kontinuierlich überwacht und im Rahmen der bankaufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich gegenüber der Geschäftsleitung dargelegt. Dem Betriebsrisiko begegnen wir mit der Optimierung der Arbeitsabläufe und mit laufenden Investitionen in neue DV-Systeme. Diese beziehen wir über die von uns beauftragte Rechenzentrale. Im Bereich der Handelstätigkeit leistet zudem die klare, funktionale Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen und Überwachung einen wichtigen Beitrag zur Minimierung des Betriebsrisikos. Rechtsrisiken wird durch die Verwendung von standardisierten Formularen sowie erforderlichenfalls durch die unverzügliche Einschaltung der Rechtsabteilung des Verbandes und externer Rechtsanwaltskanzleien begegnet. Über diese operationellen Risiken wird regelmäßig bei Vorstandssitzungen berichtet. Wesentliche Ereignisse werden in einer Datenbank erfasst. Über die Steuerung bzw. Minimierung dieser Risikoarten hinaus ist die Interne Revision angehalten, regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wichtigsten Arbeitsabläufe zu prüfen. Unser umfassender Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG (bis 2013) bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten (ab 2014) stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). 2) bis 2013 3) ab 2014 4) Übergangsregelung nach Art. 465 CRR für 2014 Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR wurden von uns im Geschäftsjahr 2014 gut eingehalten. Die Zeichnung neuer Geschäftsguthaben haben wir pro Mitglied auf fünf Geschäftsanteile begrenzt. Die Anzahl der Mitglieder ist trotz dieser intern geregelten Beschränkung gewachsen. Das gute Ergebnis des Berichtsjahrs wurde genutzt, um den aufsichtsrechtlich als Eigenkapital anerkannten Fonds für allgemeine Bankrisiken um 3,2 Mio. Euro aufzustocken. Der Jahresabschluss mit dieser Zuführung bedarf noch der Feststellung durch die Vertreterversammlung. Darüber hinaus ist im Rahmen der Gewinnverwendung vorgesehen, dass eine Million Euro den Rücklagen zugeführt werden. Nach entsprechenden Beschlüssen der Vertreterversammlung wird unser Kernkapital 65,2 Mio. Euro betragen; das sind 11 % der Bilanzsumme. Nach unserer Unternehmensplanung ist die Einhaltung der Kapitalquoten auch bei dem erwarteten Zuwachs des Geschäftsvolumens jederzeit möglich. Die nachhaltig vorgesehenen Rücklagenzuführungen werden das Kernkapital weiter stärken. Dem dient auch die vorgesehene Mitgliederwerbung, mit der eine Aufstockung der Geschäftsguthaben einhergeht. Die interne Begrenzung der Geschäftsguthaben macht aber deutlich, dass die Mitgliedergewinnung Vorrang vor einem Anstieg dieser Eigenmittel hat. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG, wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2014 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer privaten und mittelständischen Kundschaft entsprechen. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft sind weitgehend der Liquiditätsreserve zugeordnet. Diverse Effekten, deren Anschaffungskosten über dem Nennwert von 13 Mio. Euro lagen, sind mit den Stückzinsen von TEUR 262 dem Anlagevermögen zugeordnet. Da hier die dauernde Wertminderung bereits absehbar ist, erfolgte die Abschreibung auf den Nennwert. Da diese über pari erworbenen Wertpapiere mit einer entsprechend hohen Verzinsung ausgestattet sind, dienen diese Effekten zur Stabilisierung der Zinsspanne. Trotzdem wird mit Fälligkeiten von gut verzinslichen Wertpapieren eine Reduzierung der Zinsspanne eintreten. Die Auswahl der Wertpapieranlagen erfolgt gemäß der festgelegten Eigenanlagenstrategie. Investitionen in ungedeckte Schuldverschreibungen sind limitiert. Dem Erwerb geht eine sorgfältige Prüfung anhand festgelegter Kriterien voraus. Damit sorgen wir für eine qualitativ hochwertige Depotstruktur. Derivatgeschäfte Es bestehen die im Jahresabschluss ausgewiesenen Geschäfte in überschaubarer Größenordnung mit einem ohne weiteres zu vertretenden Risikogehalt. Die ausgewiesenen Kreditderivate werden von uns zur Verteilung von Kreditrisiken auf mehrere Schuldner eingesetzt. Zinsänderungsrisiko Wir rechnen damit, dass der Leitzins der Europäischen Zentralbank auf absehbare Zeit auf dem derzeitigen Niveau bleibt. Insgesamt haben wir uns deshalb auf ein weitgehend unverändertes Zinsniveau eingestellt. Bei dem erwarteten niedrigen Zinsniveau können auslaufende Festzinsvereinbarungen im Kreditgeschäft nicht auf dem bisherigen Zinsniveau prolongiert werden. Entsprechend können auch fällig werdende festverzinsliche Wertpapiere nur mit einer niedrigeren Verzinsung neu angelegt werden. Daraus erwarten wir eine Einengung der Zinsspanne. Auch bei einer davon abweichenden Zinsentwicklung kann es zu einer Belastung der Ertragslage kommen. Aufgrund unserer Steuerungsinstrumente erwarten wir, die Risiken auf ein in jedem Fall vertretbares Maß reduzieren zu können. Währungsrisiko Derzeit bestehen keine Währungsrisiken. Operationelle Risiken / Sonstige Risiken Wie jedes Unternehmen muss auch unser Institut sowohl im Bank- als auch im Warengeschäft so genannten operationellen Risiken begegnen. Diese können beispielsweise durch System- und Kommunikationsfehler, technische Fehler bei Buchungen, Fehler durch Mitarbeiter, Rechtsrisiken etc. entstehen. Um diese Risiken möglichst gering zu halten, sind wir bemüht, den Qualitätsstandard unserer Mitarbeiter ständig zu verbessern. Die Umsetzung unserer hohen Qualitätsanforderungen wird mit Schulungen und regelmäßigen Besprechungen gefördert. Im Hinblick auf die verbleibenden Risiken besteht ein angemessener Versicherungsschutz. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft war stets gegeben. Unsere kontinuierliche Liquiditätsüberwachung dient dem Erhalt unserer Zahlungsbereitschaft. Es bestehen Abrufrisiken durch Großeinlagen mit kurzfristigen Fälligkeiten. Mit kurzfristig verfügbaren Liquiditätsreserven können wir jedoch auch bei entsprechend hohen Verfügungen reagieren. Außerdem haben wir über gute Refinanzierungsmöglichkeiten unsere Zahlungsbereitschaft gesichert. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,25 %. Mit den Volumenszuwächsen konnten zusätzliche Erträge generiert werden. Damit wurde die enger gewordene Zinsspanne nahezu ausgeglichen. Mit einem deutlichen Anstieg der Erträge aus den Kommanditanteilen der FB-Immobilien GmbH & Co. KG ist es gelungen, den hohen Zinsüberschuss gegenüber 2013 nochmals zu steigern. In unserem Prognosebericht sind wir bei Abfassung im März 2014 noch von einem moderat rückläufigen Zinsüberschuss ausgegangen. In Relation zur Bilanzsumme ist die prognostizierte Entwicklung auch eingetreten. Der Provisionsüberschuss ist im Zuge des guten Wertpapierdienstleistungsgeschäfts und aufgrund guter Vermittlungsergebnisse gestiegen. Die erwartete Verbesserung der Zahlungsverkehrserträge ist jedoch nicht eingetreten, da die geplante Gebührenerhöhung erst ab 2015 wirksam wird. Personalkosten und sonstige Verwaltungskosten haben zugenommen. Da das Bilanzvolumen noch stärker zugenommen hat, haben sich die Relationen gegenüber 2013 verbessert. Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt entsprechend unseren Erwartungen leicht unter dem sehr guten Vorjahresergebnis. Das Bewertungsergebnis aus 2013 ist durch die Auflösung von Reserven, die nach § 340f HGB in Höhe von TEUR 10.950 gebildet waren, beeinflusst. Ohne die Auflösung zur Eigenkapitalstärkung wäre für 2013 ein Betrag von TEUR -831 auszuweisen gewesen. Tatsächlich hat sich der Risikoaufwand um TEUR 616 auf TEUR 215 deutlich reduziert. Im Bewertungsergebnis schlagen sich die bereits angesprochenen Abschreibungen bei Wertpapieren des Anlagevermögens auf den Nennwert nieder. Die erfreuliche Entwicklung des Bewertungsergebnisses erlaubt, dass der Fonds für allgemeine Bankrisiken deutlicher als im Vorjahr gestärkt wird. Nach dem kräftigen Kreditwachstum und den damit gestiegenen Risiken ist es naheliegend, über diesen Fonds das Risikodeckungspotential nachhaltig zu erhöhen. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Nachfolgend informieren wir über sich bietende Chancen und mögliche Risiken, die wir in einem Zeithorizont von vierundzwanzig Monaten in unserem Umfeld erwarten. Belastungsfaktoren für die Weltwirtschaft bestehen durch den Konflikt in Osteuropa, durch die Krisenherde im arabischen Raum, durch die Verschuldungskrise in Griechenland und die lahmende Wirtschaftsentwicklung bei wichtigen europäischen Nachbarn. Aufgrund dieser Belastungen könnten einzelne Investitions- und Konsumentscheidungen hinausgezögert werden. Der Export könnte als Wirtschaftsmotor somit ins Stottern geraten. Solche Belastungen könnte die gewünschte Steigerung von Kundenvolumen erschweren. In dem hohen Bestand an unwiderruflichen Kreditzusagen und durch das vom niedrigen Zinsniveau stimulierte Interesse an Sachanlagen sehen wir deutlich höhere Wachstumschancen als das Risiko einer Stagnation. Selbst bei einem ausbleibenden Wirtschaftswachstum sehen wir eine stabile Situation der von uns finanzierten Betriebe. Eine außerordentliche Zunahme von Adressausfallrisiken zeichnet sich nicht ab. Die meisten unserer mittelständischen Kunden haben in den Wachstumsjahren entsprechende Reserven aufgebaut, um sich in schwierigen Zeiten zu behaupten. Sie sind zudem bereit, nach einer entsprechenden Aufhellung wieder durchzustarten. Zukunftschancen bieten sich durch die Zuversicht bei den meisten Unternehmen der Region. Die Lagebeurteilung der Unternehmen unserer Region liegt nach Angaben der IHK über dem langjährigen Durchschnitt. So besteht die Chance, dass wir am Wachstum partizipieren und im Jahresverlauf neue Investitionsvorhaben von mittelständischen Betrieben finanzieren können. Damit kann unser Ziel, das Kreditgeschäft in einem moderaten Umfang auszudehnen, voraussichtlich realisiert werden. Wir stellen uns dieser Aufgabe. Durch unsere ganzheitliche Beratung werden wir unsere Firmenkunden bei der Entwicklung ihrer Betriebe nachhaltig unterstützen. Auch im privaten Sektor wollen wir zu sinnvollen Investitionen ermutigen. Hier empfehlen wir, dass Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz angepackt werden. Darüber hinaus werden wir die begonnenen und geplanten Wohnbauvorhaben zu Akquisitionen im Kreditgeschäft konsequent nutzen. Diese Entwicklung wird durch das bereits erwähnte zugenommene Interesse unserer Kunden an Sachwerten entsprechend gestützt. Aufgrund des vermutlich dauerhaft niedrigen Zinsniveaus, rechnen wir damit, dass unsere Kunden Anlagealternativen suchen. Hier können wir entsprechende Angebote im Rahmen unseres Wertpapierdienstleistungsgeschäftes sowie bei der Vermittlung von interessanten Produkten der genossenschaftlichen Finanzgruppe machen. Deshalb sehen wir die Chance, zusätzliche Provisionseinnahmen zu generieren. Allerdings gibt es durch das niedrige Zinsniveau entsprechende Belastungen. Dies erwarten wir, da beim Auslauf von Zinsbindungen im Kreditgeschäft Prolongationen und neue Kreditvergaben zu den niedrigen Marktzinsen vorzunehmen sind. Die Auswirkungen sind 2015 überschaubar. Sie verstärken sich jedoch in den Folgejahren. Damit ein deutlicher Ertragsrückgang nicht zum Problem wird, wurden bereits Maßnahmen zur Kostenoptimierung unternommen. Ein 2013 initiiertes Projekt brachte erste Erkenntnisse und Erfolge. Diese Arbeit wird mit weiteren Analysen und mit Beobachtungen zur Kostenentwicklung vertieft. Die Kosten- und Ertragsoptimierung bleibt damit in unserem Fokus. Aufgrund von Analysen, in Verbindung mit der damit einhergehenden Marktbeobachtung, wurden die Preise im Zahlungsverkehr moderat erhöht. Unsere Kunden sind über die Preiserhöhung informiert. Es gab nur vereinzelte Widersprüche, so dass in diesem Bereich die Ertragslage stabilisiert werden kann. Unser bewährtes Geschäftsmodell und die nachhaltige Geschäftspolitik, die durch die Fortsetzung der Imagekampagne unterstrichen werden, bieten eine gute Vertrauensgrundlage. Dieses Vertrauen wird vor allem dort gesucht, wo die private Vorsorge in Eigenverantwortung übernommen wird. Durch die leistungsfähige genossenschaftliche Finanzgruppe sind wir in der Lage, entsprechende Angebote zu unterbreiten. Hier sehen wir vielfältige Chancen für unser Einlagen- und unser Vermittlungsgeschäft. Eine bedarfsgerechte, umfassende Beratung unserer Kunden erfährt großen Zuspruch. Hier können wir mit entsprechenden Angeboten unseren Kunden Nutzen schaffen und mit Geschäftsabschlüssen Erträge generieren. Bei der Altersstruktur unserer Kunden sind Vermögensübertragungen an die nächste Generation zu erwarten. In jeder Übertragung liegt die Chance, die Verbindung weiter zu führen, aber auch das Risiko, entsprechendes Volumen zu verlieren. Dieses Risiko ist besonders dort ausgeprägt, wo die nächste Generation nicht in unserem Marktgebiet angesiedelt ist. Das Risiko Kunden an die Mitbewerber zu verlieren, bleibt bei dem intensiven Wettbewerb in unserem Geschäftsgebiet und durch die Angebote der Kreditwirtschaft im Internet relevant. Wir setzen deshalb die begonnene Marketingstrategie fort und versuchen, mit einer hohen Cross-Selling-Quote und durch intensiven Kundenkontakt die Beziehung zu unseren Kunden zu festigen. Außerdem wurde unser Internetangebot verbessert. Zwischenzeitlich gibt es eine ganze Reihe von Produkten, die online abgeschlossen werden können. Die in diesem Bericht erwähnten Risiken können zu Einschnitten führen. Existenzbedrohende Risiken sind nicht zu erkennen. Vielmehr sehen wir uns in der Lage, bei auftretenden Risiken flexibel zu reagieren, diese zu begrenzen und eventuelle Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung durch den jeweiligen Periodenertrag abzudecken. Nach unserer Einschätzung überwiegen jedoch die vielen Chancen, die • in stabilen Kundenbeziehungen, • im hohen Engagement unserer gut ausgebildeten Mitarbeiter, • in der guten Verfassung unseres wirtschaftlichen Umfeldes und • in unserer zusätzlich gestärkten finanziellen Ausgangslage begründet sind. Darin sehen wir gute Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung unseres Hauses. 6. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Fellbacher Bank eG ist nach einem erfolgreichen Berichtsjahr gestärkt in das Jahr 2015 gestartet. Sie ist in der Lage, notwendige Investitionen zu tätigen, neu entstehende Risiken aus dem laufenden Ergebnis abzudecken, sich bietende Marktchancen zu nutzen und auf Veränderungen flexibel zu reagieren. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem 31. Dezember 2014 sind keine Vorgänge eingetreten, die besondere Bedeutung für die Lage der Bank haben. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung beziehen sich weitgehend auf das Jahr 2015. Falls die Prognose noch weitere Perioden anspricht, wird dies entsprechend erwähnt. Aufgrund des deutlich gestiegenen Wertes an unwiderruflichen Kreditzusagen und den relativ günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen gehen wir davon aus, dass unser Wachstumsziel beim Kreditvolumen von 2,5 % erreicht oder übertroffen wird. Die Gewinnung von neuen Einlagen ist bei den derzeitigen Zinsen in Frage gestellt. Unser Ziel ist es, trotzdem neue Einlagen in dem Umfang zu gewinnen, dass damit Einlagen, die zurückgezahlt werden, ausgeglichen werden. Damit wird das Einlagenvolumen gehalten. Da bei dieser Prognose neue Einlagen als Refinanzierung für das Kreditwachstum entfallen, werden wir uns bei der EZB oder am Bankenmarkt zinsgünstig refinanzieren und aus dem zusätzlichen Volumen Erträge generieren. Diese Erträge werden jedoch in den kommenden Jahren nicht ausreichen, um den Ertragsausfall aus der sich weiter einengenden Zinsspanne auszugleichen. Deutliche Auswirkungen ergeben sich jedoch erst ab 2016. Für 2015 gehen wir noch von einem mit dem Jahr 2014 vergleichbaren Zinsüberschuss aus. Die Zahlungsverkehrspreise haben wir zum 1. Januar 2015 erhöht. Dies wird sich jährlich mit etwa TEUR 100 auswirken. Da wir beabsichtigen, die Preise relativ lange stabil zu halten, werden ab 2016 die Zahlungsverkehrserträge in etwa auf dem Niveau von 2015 verharren. Positive Effekte aus den zusätzlichen Umsätzen werden weitgehend durch Umsteiger auf das preisgünstigere Onlinebanking eliminiert. Im Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft sowie bei der Vermittlung von Finanzprodukten der Genossenschaftlichen Finanzgruppe gehen wir davon aus, dass die daraus zu gewinnenden Provisionserlöse kontinuierlich gesteigert werden. Im Warengeschäft wird so kalkuliert, dass Kostendeckung erreicht wird. Der Personalbestand wird gehalten. Der Personalaufwand wird sich aufgrund der 3 % Tarifsteigerung entsprechend erhöhen. Da noch die Fortschreibung von Berufsjahren und Gehaltserhöhungen zu kalkulieren sind, wird der Personalaufwand um rund 4 % über den Aufwendungen des Berichtsjahres liegen. Unsere Planung sieht vor, dass wir die anderen Verwaltungsaufwendungen in 2015 auf dem Niveau von 2014 halten. Im weiteren Verlauf rechnen wir jedoch mit einer inflationsbedingten leichten Kostensteigerung. Aufgrund unserer Ratingkennziffern im Forderungsbestand müssen wir vorsichtshalber davon ausgehen, dass hier höhere Aufwendungen auf uns zukommen. Auf der anderen Seite gibt es aktuell keine erkennbaren Anzeichen für hohe Abschreibungen auf den Forderungsbestand. Auch unter Einrechnung entsprechend hoher Risikoaufwendungen schließt unsere Ergebnisvorschaurechnung in 2015 und die Eckwertplanung für 2016 mit einem gut ausreichenden Ergebnispuffer, der neben einer angemessenen Dividendenzahlung und der erforderlichen Rücklagenstärkung auch noch eine weitere Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken erlaubt. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.498.954,91 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 25.786,82 (Bilanzgewinn von EUR 1.524.741,73) - wie folgt zu verwenden:
Fellbach, 18. Februar 2015 Fellbacher Bank eG Der Vorstand Ingolf Epple Peter Hermanutz Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Die Vertreterversammlung vom 11.05.2015 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2014 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 1.498.954,91 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 25.786,82 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2014Fellbacher Bank eG, FellbachAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2014A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. Ein wesentlicher Teil des für die Bank betriebsnotwendigen Sachanlagevermögens wird über eine Tochtergesellschaft gehalten. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zinsanteilig aufgelöst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und -rückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Das Wahlrecht gemäß § 340f Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen. Ein Teil der Forderungen an Kunden ist durch Credit Default Swaps abgesichert. Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Anschaffungskosten über pari in Höhe von TEUR 1.465 wurden im Anschaffungsjahr auf den Nominalwert abgeschrieben. Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2014 war keine Rückstellung zu bilden. Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Strukturierte Finanzinstrumente, die aufgrund des eingebetteten Derivats im Vergleich zum Basisinstrument wesentlich erhöhte oder zusätzliche (andersartige) Risiken oder Chancen aufweisen, werden in ihre Komponenten zerlegt und einzeln nach den für diese geltenden Vorschriften bilanziert und bewertet. Eine getrennte Bilanzierung erfolgt, wenn das eingebettete Derivat neben dem Zinsrisiko und dem Bonitätsrisiko des Emittenten weiteren Risiken (Bonitätsrisiko eines Dritten) unterliegt. Die Bewertung des Warenbestandes erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis. Bei der Bewertung wurde die Lifo-Methode angewandt. Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Bank hat sich an der Kapitalerhöhung der DZ BANK beteiligt und weitere Anteile gezeichnet. Die vinkulierten Namensaktien wurden nach Tauschgrundsätzen mit Buchwertfortführung in die DZ Beteiligungs-GmbH & Co. KG Baden-Württemberg eingebracht. Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden linear und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear bzw. degressiv mit dem Zweieinhalbfachen der linearen Abschreibung vorgenommen. Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 150 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 150, aber nicht über EUR 410 lagen. Das unter Aktivposten 13 ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG ist mit dem Barwert bewertet. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Den Pensionsrückstellungen und den Rückstellungen für Altersteilzeit liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften und Altersteilzeitrückstellungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen für Altersteilzeit angewendete Zinssatz von 4,53 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurden wie im Vorjahr erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % und eine Rentendynamik in Höhe von 2,00 % zugrunde gelegt. Bei Altersversorgungsverpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den Ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der zu verrechnenden Vermögensgegenstände wurden die Mitteilungen der Versicherungsgesellschaft berücksichtigt. Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 1.307.515 (Anschaffungskosten in Höhe von EUR 1.339.804) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 577.883 saldiert. Ein nach der Saldierung verbleibender Überhang wurde in Höhe von EUR 729.632 aktiviert. Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Verpflichtungen wurden mit laufenden Erträgen sowie Erfolgswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 17.061 verrechnet. Der Saldo ist unter GuV 12 "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Den Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Jubiläumsverpflichtungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Der bei der Abzinsung der Jubiläumsrückstellungen angewendete Zinssatz von 4,53 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % zugrunde gelegt. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr betrug oder die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2014(volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 8.500.249 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 16.458.168 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 18.997.600 fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:
Mit den unter Buchstaben a) und b) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 1.779.922 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 709.503 enthalten. In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 9.214.909 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 68.752.201 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR 272.000 fällig. Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" ist als wesentlicher Einzelbetrag die Abführung der Zinsabschlagsteuer in Höhe von EUR 355.480 enthalten. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 61.645 (Vorjahr EUR 73.461) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 11.869.128 enthalten. Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Den passiven Steuerlatenzen aus der Differenz zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Wertansatz auf Grund der Anwendung der steuerlichen AfA gemäß § 7 Abs. 2 EStG und aus den Anteilen an verbundenen Unternehmen stehen höhere aktive Steuerlatenzen aus den versteuerten Vorsorgereserven (§ 340f HGB) gegenüber. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Sicherungsnehmer- und Sicherungsgeberpositionen in Credit Default Swaps (Kreditderivate) des Nichthandelsbestands. In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbestand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Volumen der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands (einschließlich der in strukturierte Finanzinstrumente eingebettete und getrennt bilanzierte Derivate) (Angaben in TEUR)
Die beizulegenden Zeitwerte der Credit Default Swaps wurden als Barwert der eingetretenen Spreadveränderungen ermittelt, die Diskontierung erfolgte dabei mit dem risikolosen Zinssatz. Eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 163 musste gebildet werden. Aus der Sicherungsgeberposition der getrennt bilanzierten Credit Default Swaps bestehen zum Bilanzstichtag Eventualverbindlichkeiten unter dem Bilanzstrich in Höhe von TEUR 6.097. Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Finanzinstrumente erworben. Sie beinhalten neben einem Basisinstrument noch - eine Zinsobergrenzenvereinbarung (Cap) - eine Zinsuntergrenzenvereinbarung (Floor) Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 15.124 (Vorjahr EUR 19.432) Erträge aus der Währungsumrechnung. Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 789 (Vorjahr EUR 254) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und mit EUR 213.502 (Vorjahr EUR 181.563) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 961 vermindert (Vorjahr Erhöhung EUR 20.268). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 44.344. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebenen erhielten EUR 147.622. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2014 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.967.297. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 199.463 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 2.138.126. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 1.121.000. Die Zahl der 2014 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 7 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten, wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V. Lauterbergstraße 1 76137 Karlsruhe Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Epple, Ingolf, -Vorstandssprecher-, Geschäftsleiter Hermanutz, Peter, Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Knodel, Alexander, - Vorsitzender - , Rechtsanwalt bei der Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft Bäder, Dr. Günter, - stellvertretender Vorsitzender - , Leiter der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau, Weinsberg Bürkle, Karl, selbstständiger Kaufmann Hocker, Peter, Geschäftsführer der Blechbearbeitung Hocker GmbH & Co. KG Lauer, Jochen, Dipl. Ing. und Geschäftsführer der Lauer & Weiss GmbH Mayer, Michael, Dipl. Ing. und Geschäftsführer der Mayer Grundbesitz GmbH & Co. KG Oettinger, Manfred, selbstständiger Hotelier Rienth, Dieter, selbstständiger Weinbaumeister Rombold, Klaus, Siebdruckmeister und Geschäftsführer der Eichner und Rombold GmbH Seeger, Rainer, Technischer Angestellter bei den Stadtwerken Fellbach Ulmer, Petra, Dipl. Betriebswirtin und Geschäftsführerin der Rombold und Gfröhrer GmbH & Co. KG Wied, Melanie, Geschäftsführerin der Mödinger GmbH
Fellbach, 9. Februar 2015 Fellbacher Bank eG Der Vorstand Ingolf Epple Peter Hermanutz Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fellbacher Bank eG, Fellbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Karlsruhe, 12. März 2015 Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V. Führinger, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesVor 125 Jahren wurde bei der Gründungsversammlung bereits ein Aufsichtsrat installiert. Die jeweils gewählten Personen erfüllen seit damals ihren Überwachungsauftrag. Der Pflichtenkatalog wurde durch die neuen Bestimmungen in § 25d Kreditwesengesetz nochmals ergänzt. Deshalb wurde das Informations- und Überwachungssystem für das Gesamtgremium sowie für den eingesetzten Ständigen Ausschuss modifiziert. Wie bisher erhält der Aufsichtsrat aktuelle Daten über die Risikosituation und über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank. Wir konnten in acht Sitzungen im Berichtsjahr erneut eine stabile Ertragslage und eine gesunde Entwicklung der Bank beobachten. Ergänzt werden die Informationen durch die Vorlage von Berichten der in- und externen Revision sowie durch direkten Informationsaustausch mit dem Vorstand und Mitarbeitern, die aufgrund aufsichtsrechtlicher Vorgaben mit Überwachungsaufgaben betraut sind. Damit ist gewährleistet, dass wir auch über Compliance, über wesentliche Auslagerungen sowie über Maßnahmen zur Vermeidung von Geldwäsche gut informiert sind. Um die Sachkunde auf einem hohen Niveau zu halten, wurden Informations- und Schulungsveranstaltungen besucht. Das Aufsichtsgremium, das wir im Laufe der nächsten Jahre auf neun Personen reduzieren wollen, ist kompetent besetzt. Vier Mitglieder scheiden turnusmäßig aus dem Gremium aus. Die Herren Lauer und Mayer ermöglichen mit ihrer erneuten Kandidatur Kontinuität. Dafür standen auch die beiden anderen ausscheidenden Aufsichtsräte. Herr Oettinger gehört seit 1991 dem Aufsichtsrat an. Herr Rombold ist bereits 1973 gewählt worden. Das jahrzehntelange Engagement verdient Respekt und Anerkennung. Den Dank werden wir deshalb in der Vertreterversammlung zum Ausdruck bringen. Dort, aber auch schon an dieser Stelle, ist außerdem dem Vorstand sowie den Mitarbeitern für das engagierte Wirken Dank und Anerkennung auszusprechen. Die erfolgreiche Arbeit hat sich in einem guten Jahresabschluss 2014 niedergeschlagen. Dieser wurde samt Lagebericht und dem Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses vom Aufsichtsrat geprüft. Der Vertreterversammlung empfehlen wir die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Annahme des Gewinnverwendungsvorschlages.
Fellbach, 12. März 2015 Alexander Knodel, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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