ETESIAN Real Estate GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Josef Wersig seit 2.4.2019 | Geschäftsführer |
Boris Bastkowski seit 9.12.2011 | Geschäftsführer |
Bartosz Sliwinski seit 9.12.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bodo Röhr Stiftung | 90.00% |
Bodo Röhr Familienstiftung | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oktan Tankstellen GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Oktan Tankstellen GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Oktan Tankstellen GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oktan Tankstellen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 11. Juni 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Zickmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Nommensen, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Grundlagen des Unternehmens Die Oktan Tankstellen GmbH (OTG) ist ein Tochterunternehmen der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH, die die OTG mit Kraftstoffen beliefert. Die OTG betreibt sowohl Supermarkttankstellen als auch freie Tankstellen im gesamten Bundesgebiet. Wirtschaftsbericht Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das deutsche Tankstellennetz ist laut dem Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V. (en2x) mit einer Anzahl von 14.452 Straßentankstellen im Vergleich zum Vorjahr (14.453) nahe zu konstant. Es ist weiter von einer Konsolidierung im Markt auszugehen, auch wenn diese in den letzten Jahren an Dynamik verloren hat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist der Inlandsabsatz laut en2x beim Ottokraftstoff gestiegen (+2,5%), während der Absatz beim Dieselkraftstoff rückläufig war (-3,6%). Zusammenbetrachtet ist der Absatz gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig (-1,1%). Die OTG konnte gegen den Trend gegenüber dem Vorjahr sowohl im Ottokraftstoff als auch im Dieselkraftstoff positive über dem Marktrend liegende Entwicklungen verzeichnen. (https://en2x.de/service/statistiken/mineraloelabsatz/ Abrufdatum 26.04.2024) Im europäischen Vergleich wird die Brutto-Tankstellenmarge in Deutschland weiterhin als moderat eingestuft. Sowohl beim Diesel als auch beim Eurosuper wurden gegenüber dem Vorjahr konstante Margen verzeichnet. Geschäftsverlauf Das Tankstellennetz der OTG konnte im Vergleich zum Vorjahr weiter leicht ausgebaut werden, so dass das Netz in Summe 58 Tankstellen zum Jahresende umfasst. Das Berichtsjahr 2023 war im Wesentlichen von den Folgen des Kriegs der russischen Föderation gegen die Ukraine, einer weiter hohen Inflation und politischen Maßnahmen in Bezug auf die Klimakrise geprägt. Alle Themen sorgten dafür, dass weiter ein hohes Kraftstoffpreisniveau zu sehen war. Neben den globalen Markteinwirkungen beschäftigt sich die Branche mit der Transformation zu klimafreundlichen Kraftstoffen. In diesem Zuge eröffnete die OTG die erste "E20-Tankstelle" in Deutschland und bereitete sich auf die Markteinführung von HVO vor, welche für 2024 erwartet wird. Auf der Versorgungsseite war der Markt durch zahlreiche Wartungen und Shutdowns in Süddeutschland geprägt. Durch die Muttergesellschaft Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH konnte die Versorgung der Tankstellen jedoch zu jedem Zeitpunkt sichergestellt werden. Zu diesem volatilen Marktumfeld kommen auf der Nachfrageseite Herausforderungen durch eine nachhaltige Veränderung im Pendlerverkehr durch die Etablierung von Homeoffice-Arbeit, Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs ("Deutschlandticket"), einen politisch starken Fokus auf E-Mobilität und durch eine schwächere Wirtschaftsleistung hinzu. Diesen schwierigen Rahmenbedingungen stellt sich die Gesellschaft mit einer weiteren Modernisierung des Tankstellennetzes gepaart mit einer Zwei-Säulenstrategie (reine moderne Tankautomaten und Tankstellen mit Shopangebot). Hierüber konnten Marktnischen effizient besetzt werden. Gegenüber dem Markt konnte die OTG durch kontinuierliche Investitionen in die Funktionalität und optische Darstellung der Tankstellen sowie Ausbau und Erweiterung der Tankstellenautomaten und einer damit verbundenen Erweiterung des Kraftstoffverkaufs für die Kunden, mit einer Absatzsteigerung von über 8% deutlich gewinnen und die eigenen Absatzerwartung an das Wirtschaftsjahr übertreffen. Im Bereich der Shoperträge ist ebenfalls eine positive Entwicklung zu sehen. Das erhöhte Kundenaufkommen sorgte neben dem weiteren Ausbau des Geschäftszweiges dafür, dass die Erwartungen übertroffen werden konnten. Trotz der beschriebenen Herausforderungen konnte die Rohertragsmarge stabil gehalten werden. In Verbindung mit der positiven Absatzentwicklung lag der Rohertrag damit in Summe über den Erwartungen für das Geschäftsjahr. Nach wie vor wird das Tankstellennetz der OTG optimiert und ein wesentlicher Fokus auf die Qualität der Stationen sowie deren technische Ausstattung und das Serviceangebot gelegt. Neben der stetigen Verbesserung von Arbeitsprozessen setzen wir zum einen weiter auf den Ausbau unseres Wasch- und Shopgeschäftes und zum anderen auf den Ausbau der Tankautomatenstandorte. Die für das Geschäftsjahr prognostizierte Verstetigung der positiven Ergebnisentwicklung ist eingetreten. Die Erwartungen wurden dabei sogar noch übertroffen. Im Wesentlichen ist das auf die stetig steigenden Säulenpreise und die Inflation zurückzuführen, durch die wir als überwiegende C-Marke mehr in den Fokus geraten. Lage der Gesellschaft Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 setzt sich der positive Trend der Gesellschaft fort. Die OTG konnte wieder ein positives Ergebnis in Höhe von T€ 3.046 vor Steuern erzielen. Durch die Marktlage und teils durch Vorjahreseffekte in der Anzahl der Tankstellen konnte der Kraftstoffabsatz um über 8% gesteigert werden, während die Bruttomarge auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte. Trotz eines leichten Rückgangs des Preisniveaus haben sich die Umsatzerlöse durch einen Absatzanstieg gegenüber dem Vorjahr (T€ 277.869) leicht auf T€ 281.112 gesteigert. Die darin enthaltenen Umsatzerlöse aus dem Shopgeschäft stiegen gegenüber dem Vorjahr deutlich um über 13%. Diese Entwicklung ist im weiteren Ausbau des Segmentes aber auch in der Preissteigerung infolge der anziehenden Inflation und damit verbundenen Einkaufspreissteigerungen zu sehen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit T€ 420 über dem Vorjahresniveau (T€ 316). Den größten Posten bilden dabei Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit T€ 84. In 2023 wurde das Netz weiter durch eine klare Strukturierung optimiert. Weiter wurden zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Stationen ausgebaut, was einen intensiveren Betreuungsaufwand nach sich zog. Maßgeblich für die Steigerung der Personalkosten um etwa 12% gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt T€ 7.760 (Vj.: T€ 6.935) ist jedoch der deutliche Anstieg des Mindestlohns in 2022 (01. Januar 2022: 9,82 Euro; 01. Juli 2022: 10,45 Euro, 01. Oktober 2022 auf 12,00 Euro). Da die Gesellschaft ihre Stationen hauptsächlich mit eigenem Personal betreibt, liegen die wesentlichen Kosten in den Personalaufwendungen. Danach folgen Mietaufwendungen für die Tankstellenstandorte sowie Abschreibungen, die durch Investitionen in die bestehenden und neuen Standorte (Tanktechnik und Shop) geprägt werden. Die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen fällt mit einer Steigerung von etwas unter 3% (T€ 8.567, Vorjahr: T€ 8.333) moderat aus und liegt damit unter der allgemeinen Inflationsentwicklung von 5,9% in 2023. Die Optimierung der Netzstruktur spiegelt sich positiv in dieser Entwicklung wider. Den weit überwiegenden Anteil machen dabei die Positionen Mieten, Mietnebenkosten, Wartungen/Reparaturen/Gebühren TÜV sowie Kosten für den Geldverkehr aus. Insgesamt liegt das Ergebnis über den Erwartungen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr mit einer Höhe von T€ 30.854 (Vj: T€ 30.293) gestiegen. Dies spiegelt sich in einem Anstieg des Umlaufvermögens wider. In das Anlagevermögen wurden Investitionen in Höhe von T€ 1.909 getätigt. Im Wesentlichen betreffen die Investitionen Umbauten von Tankstellen-Shops an zwei Standorten sowie Tankautomaten und Zapfsäulen an diversen Standorten. Demgegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 2.076, weshalb das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig ist. In den Fertigen Erzeugnisse und Waren sind im Wesentlichen Kraftstoffbestände ausgewiesen. Der Anstieg der Vorräte ist auf gestiegene Kraftstoffmengen zum Stichtag zurückzuführen. Bedingt durch die branchenüblichen kurzfristigen Zahlungseingänge betrugen unsere liquiden Mittel exklusive des Cashpools mit der Muttergesellschaft T€ 1.465 (Vj.: T€ 1.032). Der positive Geschäftsverlauf spiegelt sich auch im Aufbau des Eigenkapital wider. Dieses steigt von T€ 1.786 im Vorjahr auf T€ 3.646 zum Bilanzstichtag 2023. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen gepachteter Tankstellen (T€ 1.605, Vj: T€ 1.332) sowie Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen (T€ 474, Vj: T€ 453). Die Gesellschaft bezieht die Kraftstoffe ausschließlich von der Gesellschafterin, der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH, Hamburg, gegenüber der zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 22.529 (Vj.: 23.165) bestanden haben. Die zukünftige Finanzierung der Gesellschaft wird durch die Gesellschafterin, insbesondere durch die Belieferungen mit Kraftstoffen, sichergestellt. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren zur Erfolgsmessung und Steuerung des Geschäftes dienen insbesondere die Rohertragsmarge sowie die Erträge aus dem Tankstellenshop. Die Rohertragsmarge konnte im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend konstant gehalten werden. Die Umsatzerlöse aus dem Shopgeschäft konnten wie beschrieben deutlich ausgeweitet werden. Über diese Indikatoren kann eine stabile finanzielle Situation der Gesellschaft für das Wirtschaftsjahr 2023 abgeleitet werden. Prognose, Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken Chancen und Risiken ergeben sich aus den folgenden Punkten, die ihrer Relevanz nach gegliedert werden. Chancen Wir sehen weiterhin in unserer Zusammenarbeit mit den an unseren Tankstellen liegenden Einkaufszentren/Supermärkten die Chance, von dem preisbewussten Verhalten der Konsumenten zu profitieren. Durch die Ausnutzung der hohen Kundenfrequenz auf dem Supermarktgelände ergeben sich für uns weitere positive Effekte mittels Ausbau von Shop- und Verweilbereichen sowie des Waschgeschäfts an den Stationen. Als weiterer wichtiger Baustein wird die Weiterentwicklung von reinen Tankautomaten-Standorten gesehen. Die kontaktlose Bezahlung hat seit der Pandemie eine große Akzeptanz der Kunden in Bezug auf Tankautomaten nach sich gezogen. Aus diesem Grund sehen wir hier bei stetig steigenden Personalkosten und dem Mangel an potentiellen Arbeitskräften eine erstrebenswerte Alternative. Durch die gesetzlich erteilte Freigabe von dem Produkt HVO100 sehen wir weitere Chancen, dem Kunden Alternativen aufzuzeigen und mit den vorhandenen Verbrennerfahrzeugen bis zu 90% CO 2 -neutral gegenüber dem herkömmlichen Dieselkraftstoff zu sein. Somit könnte eine Abkehr von der Bestandsflotte vermieden werden. Risiken Risiken, die mit dem Betrieb eines Tankstellengeschäftes einhergehen, bestehen im Wesentlichen in Margenschmälerungen durch hohe Wettbewerbsintensität bzw. durch Risiken aus Schwankungen des Rohölpreises und damit einhergehenden Schwankungen der Abgabepreise. Insbesondere bei deutlichen Preisrückgängen kann es zu Ergebnisbelastungen aus Bestandsabwertungen kommen. Darüber hinaus können effizientere Motoren sowie alternative Antriebstechnologien wie die e-Mobilität die Absatzmengen von fossilen Brennstoffen beeinflussen. Sowohl durch die Verschiebungen der Eigentumsverhältnisse in Bezug auf die deutschen Raffinerien als auch durch die angekündigten Mengenreduzierungen sind auf der Beschaffungsseite bei der Muttergesellschaft weiter Risiken zu identifizieren. Abschließend lassen sich aus dem langfristigen politischen Ziel der Klimaneutralität (CO 2 -Reduzierung) und den daraus resultierenden Gesetzen wie z.B. die Besteuerung von CO 2 -Emissionen weitere Herausforderungen für die Mineralölbranche ableiten. Auf diese Risiken reagieren wir weiterhin mit der stetigen Kontrolle und Weiterentwicklung unserer bestandsüberwachenden und leistungsoptimierenden Systeme. Neben der bestmöglichen Versorgung und der damit verbundenen Beobachtung von regionalen Schwankungen, steht für uns eine intensive Überwachung der Kostenpositionen im Mittelpunkt. Voraussichtliche Entwicklung Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2024 zeigt für die Gesellschaft weiter eine stabile Entwicklung. Trotz erheblicher geopolitischer Anspannungen (eine sich zuspitzende Lage im Nahen Osten sowie der weiter andauernde Ukraine-Krieg) liegt das Ergebnis über den Erwartungen. Die weiteren Entwicklungen auf das Geschäft lassen sich derzeit aufgrund der volatilen Lage nur schwer abschätzen. Die Gesellschaft erwartet jedoch eine leichte Verbesserung der Absatzmenge zum Vorjahr bei stabiler Margensituation. Aufgrund von getätigten Investitionen im Shopbereich erwarten die gesetzlichen Vertreter eine positive Entwicklung bzgl. der Erträge aus dem Tankstellenshop im Vergleich zum Vorjahr. Zur Festigung unserer Marktposition setzen wir nach wie vor auf eine konsequente Optimierung der internen Prozesse sowie den Ausbau und Erweiterung unseres Tankstellennetzes. Basierend auf der geschilderten Unternehmensstrategie in Verbindung mit unseren optimierten Sicherungssystemen zur Bestandsüberwachung, gehen wir für das kommende Jahr von einer Planerfüllung und somit von einem stabilen Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus. Wir sind überzeugt, dass sich die positive Ergebnisentwicklung der letzten Jahre verstetigt. Die sich daraus ergebenen finanziellen Spielräume ermöglichen es der Gesellschaft sich konsequent auf die zukünftigen Herausforderungen auszurichten.
Hamburg, 10. Juni 2024 Oktan
Tankstellen GmbH
-Die Geschäftsführung- Boris Bastkowski Thomas Wersig Anhang 20231. Allgemeine ErläuterungenDie Oktan Tankstellen GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und wird beim Amtsgericht Hamburg im Handelsregister unter der Nr. HRB 101748 geführt. Die Gesellschaft ist nach den Vorschriften des § 267 HGB als große Kapitalgesellschaft zu behandeln. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Berichtsjahr wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB Herstellungskosten für die Entwicklung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert, die um planmäßige Abschreibungen vermindert werden. Die Herstellungskosten betreffen im Wesentlichen Einzelkosten externer Dienstleister. Weitere Forschungs- und Entwicklungsausgaben bestanden nicht. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um kumulierte Abschreibungen, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bewertet. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer von zehn Jahren, die sich an der üblichen Laufzeit der Pachtverträge orientiert, abgeschrieben. Sie resultieren aus der Übernahme von Tankstellen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die abnutzbaren Wirtschaftsgüter werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgabe angesetzt. Die Vorräte werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den niedrigeren Wert nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Ab dem Berichtsjahr werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Im Vorjahresabschluss wurden diese unter anderen Positionen ausgewiesen und mit einem davon-Vermerk kenntlich gemacht. Der Vorjahres-ausweis wurde entsprechend angepasst. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Risiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Die latenten Steuern in Höhe von T€ 315 betreffen die temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die im Wesentlichen auf die Geschäfts- und Firmenwerte, selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände und Rückstellungen für Rückbau-verpflichtungen entfallen. Dabei wurden Steuersätze von 15,8 % (Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag) und 14,8 % (Gewerbesteuer) zugrunde gelegt. Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag entspricht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens wird auf Seite 3 dargestellt. In den Forderungen gegen Gesellschafter sind T€ 7.914 (Vorjahr: T€ 9.082) aus Cashpooling sowie in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 0) aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 193.891,18 (Vorjahr: T€ 194) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 26 (Vorjahr: T€ 26) und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von € 25.534,87 resultiert aus der Verschmelzung mit der TBG Verwaltung. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rückbauverpflichtungen gepachteter Tankstellen (T€ 1.605), nachlaufende Rechnungen (T€ 474), Tantiemen (T€ 200), drohende Verluste (T€ 125), Überstunden (T€ 94) Berufsgenossenschaften (T€ 58) und Jahresabschlussprüfungs- und Steuerberatungskosten (T€ 48) gebildet. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 107.908,00 (Vorjahr: T€ 51) eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahre. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Insgesamt unterlagen aktive latente Steuern und selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von € 428.149,64 (Vorjahr: T€ 453) der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
4. Sonstige AngabenDie Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH, Hamburg, (HRB 96159) und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger zur Offenlegung eingereicht. Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH wird auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 324 Mitarbeiter, davon 30 in der Verwaltung und 294 als Kassierer bei den Tankstellen. Geschäftsführer: Herr Boris Bastkowski (Kaufmann), Halstenbek, Herr Thomas Wersig (Kaufmann), Hamburg Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, aus dem Jahresüberschuss € 1.500.000,00 auszuschütten und den übersteigenden Betrag in Höhe von € 360.582,07 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 10. Juni 2024 Oktan Tankstellen GmbH - Die Geschäftsführung - Boris Bastkowski, Geschäftsführer Thomas Wersig, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
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