Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 9918
Eingetragen
5.11.2012
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Die Herstellung von Kantprofilen sowie der Handel mit Kantprofilen und Blechprodukten für den Industie-, Gewerbebau und andere Branchen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ilker Erdem
seit 15.1.2024
Geschäftsführer
Burak Erdem
seit 15.1.2024
Prokura
Halis Erdem
seit 5.11.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

57271 Hilchenbach
12.750 €
51.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HE Profilcenter GmbH

Kreuztal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die HE Profilcenter GmbH ist ein führender Hersteller von Kantprofilen im Metallleichtbau für die Bereiche Dach und Wand des Hallen- und Industriebaus, mit Sitz in 57223 Kreuztal. Das Unternehmen produziert und vertreibt maßgeschneiderte Profile für die unterschiedlichsten Anwendungen und ist vorwiegend national in Deutschland tätig. Unser Produktportfolio umfasst neben möglichen Sonderlösungen standardmäßig individuell auf Ihre Bauvorhaben zugeschnittene: Pfetten - und Riegelprofile, Lichtbandzargen, Attika-, Ortgang- und Firstprofile, Solar-Unterkonstruktionen. Mit einer breiten Produktpalette und einem hohen Qualitätsstandard hat sich die HE Profilcenter GmbH als zuverlässiger Partner für zahlreiche Industrie- und Gewerbekunden etabliert. Der Betrieb zeichnet sich durch innovative Fertigungstechnologien, hohe Präzision und Flexibilität aus.

2023 feierte das Unternehmen 10-jähriges Jubiläum unter der führenden Hand des Gründers und Geschäftsführers Halis Erdem.

Die Geschäftsbereiche der Gesellschaft gliedern sich in die Organisationseinheiten Produktion, Betriebsführung, Technik, Versand, Finanzen, Einkauf, Vertrieb und die Geschäftsleitung.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 setzte sich die Erholung der globalen Wirtschaft nach den pandemiebedingten Störungen fort, wenngleich das wirtschaftliche Umfeld von Unsicherheiten geprägt war. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, sowie die globalen Lieferkettenprobleme hatten weiterhin Einfluss auf die gesamte metallverarbeitende Industrie. Zudem blieben die Materialkosten, insbesondere für Stahl und andere Metalllegierungen, weiterhin volatil.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Entgegengesetzt der allgemeinen eher negativen Prognosen für das Wirtschaftsjahr 2023, entwickelten sich das Q1 und das Q2 positiv. Die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend. Erst ab Juli 2023 bemerkte auch die HE Profilcenter GmbH den akuten Preisverfall. Die Auftragsvergabe wurde härter umkämpft, das insgesamte Auftragsvolumen ging zurück und die Stimmung der Branche wurde zunehmend angespannter. Im Q4 bemerkte das Unternehmen den Auftragsrückgang am deutlichsten. Neuaufträge waren kaum noch am Markt vorhanden. Die ansonsten, trendmäßig stärksten Monate, waren 2023 am negativsten geprägt. In das Jahr 2024 konnte nur ein geringer Bestand an Auftragsüberhang mitgenommen werden.

Das Jahr 2023 war für die HE Profilcenter GmbH von einer soliden Geschäftsentwicklung geprägt. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 12,1%. Dieser Rückgang ist jedoch auf die stark schwankenden und rückläufigen Vormaterialpreise sowie auf die insgesamt unstete wirtschaftliche Lage sowie die schwächere Konjunktur zurückzuführen. Der Wettbewerbsdruck und der Preiskampf am Markt erschwerten das Erreichen der gewünschten Kennzahlen.

Die volatile Preisentwicklung, der Anstieg des Personalaufwandes und Einmaleffekte im sonstigen betrieblichen Aufwand belasteten das Ergebnis, sodass ein Jahresüberschuss von 60 TEUR erwirtschaftet wurde.

Trotz der gestiegenen Rohstoffpreise und höheren Energiekosten gelang es dem Unternehmen, die Produktionskosten durch Effizienzsteigerungen und den Einsatz innovativer Fertigungstechnologien zu stabilisieren. Die Investition von rund 475 TEUR in neue Maschinen sowie der Einsatz neuer Software, ermöglichten automatisierte Fertigungsprozesse und trugen dazu bei, die Produktionseffizienz weiter zu steigern und den Wettbewerbsvorteil zu sichern.

a) Investitionen

Im Jahr 2023 wurden strategische Investitionen in neue Maschinen und Anlagen getätigt, die eine höhere Produktionskapazität und eine verbesserte Flexibilität in der Fertigung ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist die Einführung von digitalisierten Fertigungskarten sowie die Prozessoptimierung der technischen Arbeitsvorbereitung, die die Qualität und Effizienz der hergestellten Kantprofile weiter verbessert hat.

Das Unternehmen hat das Jahr 2023 intensiv genutzt, um internen Prozesse zu optimieren und um die dauerhafte Weiterentwicklung der HE Profilcenter GmbH nachhaltig zu gewährleisten. Zudem wurde eine umfangreiche Finanz- und Nachfolgeplanung aufgestellt, um den Fortbestand und die Handlungsfähigkeit der Firma auch für nachfolgende Generationen zu sichern.

b) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken um 12,1%. Das Ergebnis vor Steuern von 770 TEUR auf 98 TEUR.

Die Gesamtleistung des Unternehmens sank von 17.415 TEUR auf 15.400 TEUR.

Diese Entwicklung lässt sich auf die volatilen Vormaterialpreise am Beschaffungsmarkt zurückführen.

Der Personalaufwand erhöhte sich um insgesamt 18,9% von 3.256 TEUR auf 3.873 TEUR. 2023 verfolgte das Unternehmen die Strategie den Personalstamm weiter auszubauen. Nicht nur um in Urlaubszeiten den Einsatz von gewerblichen Leiharbeitern zu vermeiden, sondern auch um in die Zukunft von HE Profilcenter GmbH zu investieren. Zudem wurden der Inflation angemessene Lohn- und Gehaltsanpassungen vorgenommen. Die HE Profilcenter GmbH war aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels gezwungen erhebliche Lohnanpassungen durchzuführen, um die wichtigen Arbeitskräfte halten zu können. Durch das Zusammenspiel dieser Faktoren ist die Erhöhung des Personalaufwandes zu begründen.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen stieg von 1.398 TEUR um 16,7% auf 1.632 TEUR. Diese Steigerung spiegelt das Vorhaben des Unternehmens wider, den Maschinenpark sowie weitere technische Anlagen stetig zu modernisieren und zu erweitern.

Im Jahresvergleich sind die gesamten Verbindlichkeiten gesunken, der Rückgang beträgt 21,9%. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein deutlicher Rückgang von 98,6% zu verzeichnen, was sich auf die konstante Liquidität und eine optimierte Zahlungsabwicklung des Unternehmens zurückführen lässt.

Im Gegensatz dazu ist der Posten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 42,2% gestiegen, was im Wesentlichen auf die verstärkte Investition in neue Projekte zurückzuführen ist. Diese Entwicklung spiegelt die Anpassung an die finanziellen Anforderungen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens wider.

d) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote von 47,4% gut.

Die Entwicklung des Eigenkapitals mit einer Erhöhung von 4,1% im vergangenen Geschäftsjahr wird positiv gewertet, was nicht nur die finanzielle Stabilität des Unternehmens unterstreicht, sondern auch das Vertrauen in die nachhaltige Geschäftsentwicklung stärkt. Das gestiegene Eigenkapital bietet dem Unternehmen eine stabile Grundlage für zukünftige Investitionen, strategische Erweiterungen und die Absicherung gegen potenzielle Marktrisiken.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen werden innerhalb des vereinbarten Ziels, weitestgehend unter Ausschöpfung aller Skontobeträge, beglichen. Zahlungsfähigkeit war und ist jederzeit gegeben.

Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien (Kontokorrent und Avale) betragen zum Stichtag insgesamt 509 TEUR und wurden teilweise in Anspruch genommen.

Durch die optimierte Zahlungsabwicklung innerhalb des Jahres, die Ausschöpfung von Kontokorrentlinie und den Wunsch Skontobeträge auch zum Ende des Geschäftsjahres vollumfänglich zu nutzen, nahmen die liquiden Mittel von 924 TEUR im Vorjahr um 685 TEUR auf 239 TEUR ab.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren die Material- sowie die Personalaufwandsquote heran.

Über die Betrachtung der Materialaufwandsquote (Anteil der Materialkosten an der Gesamtleistung) zieht das Unternehmen Schlüsse über die Effizienz des Materialeinsatzes. Ein Anstieg dieser Quote lässt sich auf steigende Vormaterialpreise oder einen ineffizienten Verbrauch sowie auf gewährte Rabatte aufgrund des Preiskampfes, zurückzuführen. Eine Senkung wiederum spiegelt weniger gewährte Rabatte sowie sinkende Vormaterialpreise oder einen effizienteren Materialeinsatz, gekoppelt mit auftragsbezogener Beschaffungspolitik, wider.

Im Jahresvergleich 2022 zu 2023 lässt sich eine starke Senkung von 21,1% der Materialaufwendungen verzeichnen. Dies ist jedoch unter anderem auf den bereits beschriebenen, volatilen Stahlpreis zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote verbesserte sich um 6,7%.

In Verbindung mit der Personalaufwandsquote (Anteil der Personalkosten an den Gesamtleistung) erhält das Unternehmen wertvolle Hinweise auf die Kostensituation.

Die Personalaufwandsquote beläuft sich im Jahr 2023 auf 25,1%, während diese im Jahre 2022 bei 18,7% lag. Diese signifikante Veränderung von 6,5% lässt sich unter anderem auf das Unternehmensziel der Nachwuchskräftegewinnung zurückführen sowie auf die insgesamt gestiegenen Lohnkosten.

Beide Indikatoren werden kontinuierlich überwacht, um frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können und um die Kostenstruktur zu optimieren.

Da die Material- sowie Personalaufwendungen den kostenintensivsten Teil der Gesamtaufwendungen ausmachen, stellt die kontinuierliche Überwachung die Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sicher.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

C. Nachtragsbericht

Wir verweisen diesbezüglich auf die Angaben im Anhang.

D. Prognosebericht

Die wirtschaftlichen Prognosen für 2024 fallen insgesamt positiv aus. Die Wachstumsentwicklung der deutschen Wirtschaft wird auf +0,3% geschätzt. Gemeinsam mit verstärkten positiven Anzeichen seit Jahresbeginn, wird mit einer moderaten Erholung der wirtschaftlichen Gesamtlage gerechnet. Auch die EZB erwartet aufgrund Umfrageindikatoren eine längerfristige Steigung des Wirtschaftswachstums.

Diese Prognosen werden gestützt von der knapp 6%igen Output-Steigerung im ersten Quartal in der Rohstahlerzeugung. In den branchenbezogenen warmgewalzten Stahlerzeugnissen beträgt die Output-Steigerung 5%, was ungefähr 8,5 Mio. Tonnen, in Bezug auf den Vorjahreszeitraum Januar - März 2023, entspricht.

Der Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2024 fällt für das Unternehmen insgesamt positiv aus, da die Erwartungen für die Quartale 1 und 2 deutlich übertroffen wurden, auch wenn Unsicherheiten aufgrund der globalen geopolitischen Lage und der Rohstoffmärkte weiterhin bestehen.

Das Unternehmen plant, die erfolgreiche Strategie der Effizienzsteigerung fortzusetzen und weitere Investitionen in innovative Fertigungstechnologien zu tätigen.

Für das Jahr 2024 wird von einer gleichbleibenden stagnierenden Entwicklung der Material- als auch der Personalaufwandsquote ausgegangen, auch wenn eine leichte Senkung wünschenswert wäre.

Zudem wird ein verstärkter Fokus auf Nachhaltigkeit und den Ausbau der Produktpalette in den Bereichen erneuerbare Energien gelegt. Die HE Profilcenter GmbH wird auch weiterhin eng mit seinen Kunden zusammenarbeiten, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten und die Marktposition weiter auszubauen.

E. Chancen- und Risikobericht

a) Risikomanagement

Die metallverarbeitende Industrie ist nach wie vor einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Die geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere der anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Rohstoffpreisschwankungen, könnten auch 2024 Auswirkungen auf die Kostenstruktur und die Versorgungssicherheit haben. Zudem bleibt die weitere Entwicklung der globalen Lieferketten und deren Auswirkungen auf die Produktion ein wichtiges Thema.

Auf der anderen Seite bestehen zahlreiche Chancen. Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung der Fertigungsprozesse bieten Potenziale zur weiteren Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Die zunehmende Nachfrage nach nachhaltigen und energieeffizienten Lösungen eröffnet neue Geschäftsfelder, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. Hier sieht die HE Profilcenter GmbH großes Potenzial für zukünftiges Wachstum.

Das Risikomanagement von der HE Profilcenter GmbH ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie und dient dazu, potenzielle Gefährdungen frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Angesichts der Volatilität und Unsicherheiten, die insbesondere in der metallverarbeitenden Industrie vorherrschen, legt das Unternehmen großen Wert auf eine systematische und kontinuierliche Risikoanalyse.

Als zentrales Element des Risikomanagements werden umfassende Besprechungen zwischen den Gesellschaftern und Geschäftsführern monatlich abgehalten, in denen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage, die Herausforderungen und möglichen Konsequenzen frühzeitig und vorausschauend diskutiert werden. So ist eine angemessene Reaktion auf etwaige mögliche Situation bereits im Vorfeld besprochen und die Ausführung geplant. Wesentlicher Bestandteil der monatlichen Einschätzungen sind Sichtung der Ergebnisberichte, Abgleich, Anpassung und Reaktion auf die erwarteten Prognosen sowie Maßnahmenergreifung in akuten Situationen. Zudem gewährleistet eine wöchentliche risikoorientierte Debitorenanalyse weitere Planungssicherheit.

Zudem werden regelmäßig etwaige Risikoszenarien besprochen, deren Minderung und Abwendung durch Versicherungen und entsprechende Risikomanagement-Pläne angemessen abgedeckt sind.

Durch die regelmäßige Durchführung von Risikoanalysen und die konsequente Durchführung von Risikomanagement-Meetings ist die HE Profilcenter GmbH in der Lage, auf potenzielle Gefährdungen schnell und zielgerichtet zu reagieren. Die strukturierte Analyse und das regelmäßige Monitoring von Risiken ermöglichen es dem Unternehmen, seine Risikostruktur kontinuierlich anzupassen und sicherzustellen, dass das Unternehmen auch in einem herausfordernden Umfeld langfristig erfolgreich bleibt.

b) Beschaffungsrisiken

Insbesondere die Stahlbranche stand 2023 unter enormen Preisdruck. Zwar konnte sich der Stahlpreis im ersten Quartal 2023 erholen, doch eine stabile Preisgestaltung ließ sich nicht darstellen. Im zweiten Quartal konnte eine Preiserhöhung durchgesetzt werden, die jedoch nicht lange anhielt. Bereits im dritten Quartal kam es wieder zu Preissenkungen, die bis ins vierte Quartal anhielten. Die Preissprünge und die gesamte Preisschwankung der Vormaterialien stellen die Unternehmen vor Herausforderungen.

Dieser Herausforderung begegnet die HE Profilcenter GmbH, indem sie sich in stetem Austausch mit den Vormateriallieferanten befindet. Zudem wird durch stetige Marktbeobachtung sowie der Flexibilität sich situativ anzupassen dem Beschaffungsrisiko aufgrund der Gegebenheiten des Stahlmarktes entgegengewirkt.

Das Beschaffungsrisiko wird als gering eingeschätzt, da durch eine angepasste Vorratshaltung Preisschwankungen nur geringe Ausmaße auf die Einkaufspolitik hatten. Zudem wurden die Einkaufskonditionen quartalsweise festgeschrieben, sodass zusätzliche Beschaffungssicherheit generiert werden konnte. Außerdem gelang es durch vorausschauende Marktbeobachtung und enge Kommunikation mit den Lieferanten, auf mögliche Risiken, kurzfristig reagieren zu können.

c) Produktrisiken

Um Produktrisiken nachhaltig entgegenzuwirken, arbeitet die HE Profilcenter GmbH eng mit dem KIT (Karlsruher Institut für Technologie) zusammen, welches die interne Qualitätssicherung und Produktion des Unternehmens stetig überwacht. Zudem sind wir nach DIN EN 1090-4 zertifiziert und entwickeln uns im Rahmen der Qualitätssicherung stetig weiter.

Durch ein neu eingeführtes internes Qualitätsmanagement werden etwaige Reklamationen geprüft und die Ursache ermittelt. Durch diese Maßnahme ist es uns möglich gezielt und effizient zu schulen und somit die Reklamationsquote zu senken.

Regelmäßige Besprechungen und Analysen der vorliegenden Reklamationen gewähren dem Unternehmen und somit dessen Kunden einen transparenten Einblick in die Prozesse, sodass das Unternehmen sich stetig verbessern kann.

Durch regelmäßige Anpassungen und Upgrades des Maschinenparks stellt die HE Profilcenter GmbH sicher, dass den neuesten technologischen Entwicklungen gefolgt wird und gleichzeitig die Effizienz und Präzision der Fertigung weiter gesteigert werden kann. Dies ermöglicht dem Unternehmen, die profilspezifischen Anforderungen seiner Kunden jederzeit in höchster Genauigkeit zu erfüllen und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die kontinuierliche Anpassung an die neuesten Innovationen sichert nicht nur die Qualität unserer Produkte, sondern auch die Flexibilität und Schnelligkeit in der Produktion, um den dynamischen Marktanforderungen gerecht zu werden und stand zu halten.

d) Risiken aus der Informationstechnologie

Die Informationstechnologien sind entscheidend für die Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der Gesellschaft. Störungen oder Ausfälle der IT-Systeme können weitreichende Auswirkungen auf sämtliche Bereiche der Wertschöpfung haben und die Geschäftsentwicklung erheblich beeinträchtigen (IT-Risiken). Darüber hinaus bestehen Risiken durch den Verlust von sensiblen Daten oder den Diebstahl von vertraulichen Geschäftsgeheimnissen. Die zuverlässige Bereitstellung von IT-Anwendungen und -Services hat für uns eine hohe Priorität. Um dies sicherzustellen, wurden geeignete Prozesse und organisatorische Strukturen etabliert. Für den Fall von schwerwiegenden Störungen oder Datenverlusten wurden regelmäßige Backups durchgeführt, um die Datenintegrität zu gewährleisten. Alle IT-Systeme werden regelmäßig auf Schwachstellen geprüft und aktualisiert und von einem externen IT-Dienstleister gewartet.

e) Finanzrisiken

Finanzrisiken die insbesondere im Hinblick auf die Volatilität der Finanzmärkte sowie das Risiko von Zahlungsausfällen bei Kunden zu beachten sind, werden von der HE Profilcenter GmbH durch die gezielte Verwendung von finanzwirtschaftlichen Kontrollinstrumenten stetig überwacht. Schwankende Zinssätze und die Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft können zudem die Finanzierungskosten erhöhen und die Liquidität belasten. Um diesen Risiken zu begegnen, verfolgt das Unternehmen eine konservative Finanzstrategie, die auf einer soliden Eigenkapitalbasis und einer diversifizierten Finanzierung beruht. Zudem werden regelmäßige Liquiditätsplanungen und Szenarioanalysen durchgeführt, um potenzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen und gezielt Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Darüber hinaus sorgt die HE Profilcenter GmbH durch enge Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie durch eine strikte Überwachung des Forderungsmanagements dafür, Zahlungsausfälle zu minimieren und eine stabile Cashflow-Situation aufrechtzuerhalten.

Dem Zahlungsausfallrisiko wird durch eine Forderungsausfallversicherung entgegengewirkt. Regelmäßige Bonitätsprüfungen und die stetige Überwachung des Zahlungsverhaltens bilden die Grundlage für eine verlässliche Risikoeinschätzung im Rahmen des Zahlungsausfalls.

f) Gesamturteil

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einschätzung auf der aktuellen marktwirtschaftlichen Lage basiert, jedoch aufgrund der bestehenden Unsicherheit Veränderungen unterliegen kann. Es ist sowohl mit Chancen als auch Risiken zu rechnen, deren Entwicklung im Verlauf des neuen Geschäftsjahres noch ungewiss bleibt.

Insgesamt zeigt sich ein solider Geschäftsverlauf trotz den Herausforderungen einer schwächeren Konjunktur. Besonders hervorzuheben ist die Weiterentwicklung interner Prozesse und die Festigung der Strukturen.

Die proaktive Steuerung des Unternehmens in allen Bereichen sichert eine effiziente Ressourcennutzung sowie eine vorausschauende Planung. Die Finanzlage sowie die Liquidität des Unternehmens werden als gut bewertet.

Das umfassende Risikomanagement beinhaltet klare Maßnahmen zur Minimierung von Risiken. Durch die kontinuierliche Überwachung ist es dem Unternehmen zudem möglich auf sich verändernde Rahmenbedingungen flexibel zu reagieren.

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen und globaler Unsicherheiten konnte das Unternehmen stabile Ergebnisse erzielen.

Die HE Profilcenter GmbH konnte im Jahr 2023 seine Position als erfolgreicher Kantprofilhersteller weiter ausbauen. Trotz der Herausforderungen konnte das Unternehmen durch strategische Investitionen, Prozessoptimierungen und eine klare Ausrichtung die Weichen für ein erfolgreiches Jahr 2024 stellen.

 

Kreuztal, 20. Dezember 2024

HE Profilcenter GmbH

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.632.074,00 1.398.371,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.921,00 41.934,00
II. Sachanlagen 1.604.153,00 1.356.437,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.586.643,38 2.105.423,17
I. Vorräte 827.918,28 592.448,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 519.643,61 588.680,74
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 239.081,49 924.294,43
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.890,00 23.850,32
3.233.607,38 3.527.644,49

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.533.461,43 1.473.719,91
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.508.461,43 1.448.719,91
- davon Gewinnvortrag: EUR 1.448.719,91 (Vorjahr: EUR 915.853,95)
B. RÜCKSTELLUNGEN 294.189,92 252.882,42
C. VERBINDLICHKEITEN 1.405.956,03 1.801.042,16
3.233.607,38 3.527.644,49

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.892.594,60 6.553.445,63
2. Personalaufwand -3.872.770,38 -3.256.174,14
a) Löhne und Gehälter -3.228.443,45 -2.714.088,11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -644.326,93 -542.086,03
- davon für Altersversorgung: EUR 40.104,70 (Vorjahr: EUR 41.015,50)
3. Abschreibungen -209.363,62 -174.385,85
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -209.363,62 -174.385,85
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.674.648,38 -2.339.322,06
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.227,66 8,31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -39.385,11 -13.556,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -36.877,75 -235.924,61
8. Ergebnis nach Steuern 60.777,02 534.090,96
9. Sonstige Steuern -1.035,50 -1.225,00
10. Jahresüberschuss 59.741,52 532.865,96

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die HE Profilcenter GmbH hat Ihren Sitz in Kreuztal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 9918 eingetragen.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss der HE Profilcenter GmbH, Kreuztal, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dabei werden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB unverändert zum Vorjahr angewandt. Ergänzend hierzu werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Die in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Im Interesse der Klarheit wurde der Vorjahresausweis im Bereich der Vorräte angepasst, da fertige Erzeugnisse als unfertige Erzeugnisse, unfertige Erzeugnisse als fertige Erzeugnisse und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe als Waren ausgewiesen waren.

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und der Abgang wird unterstellt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 € werden sofort als Aufwand verbucht.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren stichtagsnahen Marktpreisen bewertet. Die unfertigen und fertige Erzeugnisse sind mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen ausschließlich Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. ANGABEN ZUR BILANZ

Zur Erläuterung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
mehr als ein Jahr
EUR
davon mehr als fünf Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.302.058,71 610.241,69 691.817,02 76.280,25
Vorjahreswerte 915.765,04 134.271,79 781.493,25 73.298,35
Übrige Verbindlichkeiten 103.897,32 103.897,31 0,00 0,00
Vorjahreswerte 885.277,12 885.277,12 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.405.956,03 714.139,00 691.817,02 76.280,25
Vorjahreswerte 1.801.042,16 1.019.548,91 781.493,25 73.298,35

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 826 TEUR sind durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen und Werkzeugen besichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte, soweit es sich nicht um Dienstleistungen handelt.

V. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 71 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese verteilen sich auf 49 gewerbliche Arbeitnehmer und 22 kaufmännische Angestellte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Serviceverträgen beläuft sich auf 2.350 TEUR. Hiervon entfallen 364 TEUR auf eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 1.986 TEUR auf eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die HE Profilcenter GmbH hat eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft für einen Kontokorrentkredit zugunsten der HE Profilcenter Süd GmbH bei der Sparkasse Siegen bis zu einem Betrag von 204 TEUR übernommen. Die Inanspruchnahme zum 31.12.2023 betrug 0 TEUR.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird durch Herrn Halis Erdem, Bereich Technik und Finanzen und seit dem 01. Januar 2024 zusätzlich von Herrn Ilker Erdem, Bereich Vertrieb und Finanzen vorgenommen.

Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Vorschläge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Bezüglich der betragsmäßig beschränkten Bürgschaft für die zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzte Kontokorrentlinie der HE Profilcenter Süd GmbH ist eine Inanspruchnahme der HE Profilcenter GmbH aufgrund der aktuellen Ertragslage der Gesellschaft potenziell gegeben. Die Mithaftung ist auf 204 TEUR beschränkt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 79.250,09 0,00 0,00 0,00 79.250,09
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 1.597.807,99 276.096,82 108.000,00 0,00 1.981.904,81
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.511,79 162.384,80 0,00 45.625,00 344.271,59
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108.000,00 36.750,00 -108.000,00 0,00 36.750,00
1.933.319,78 475.231,62 0,00 45.625,00 2.362.926,40
2.012.569,87 475.231,62 0,00 45.625,00 2.442.176,49
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 37.316,09 14.013,00 0,00 51.329,09
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 432.262,99 148.924,82 0,00 581.187,81
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.619,79 46.425,80 13.460,00 177.585,59
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
576.882,78 195.350,62 13.460,00 758.773,40
614.198,87 209.363,62 13.460,00 810.102,49
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 27.921,00 41.934,00
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 1.400.717,00 1.165.545,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.686,00 82.892,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.750,00 108.000,00
1.604.153,00 1.356.437,00
1.632.074,00 1.398.371,00

 

Kreuztal, im August 2024

HE Profilcenter GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Halis Erdem

gez. Ilker Erdem

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20. Januar 2025 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss vom 21. Oktober 2024:

Die Gesellschafter beschließen, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HE Profilcenter GmbH, Kreuztal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HE Profilcenter GmbH, Kreuztal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HE Profilcenter GmbH, Kreuztal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freudenberg, 17.01.2025

BERGZWEI Audit GmbH
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