SD GmbH Klaus Hirsch
Unterfeldstraße 7, 86842 Türkheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Zimmermann seit 24.11.2016 | Prokura |
Tassilo Hibler seit 24.11.2016 | Prokura |
Alexandra Felicitas Rosenberg seit 18.3.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SD GmbH Klaus HirschTürkheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024SD GmbH Klaus Hirsch, TürkheimDie SD GmbH Klaus Hirsch ist ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Fertigung von Rohrformteilen für die Automobilindustrie spezialisiert hat. Die Produkte finden ihre Anwendung in Panoramaschiebedächern sowie in Standheizungen aller namhaften Hersteller. Das Unternehmen wurde 1987 von Herrn Klaus Hirsch gegründet und hat heute zwei Fertigungsstandorte. Am Hauptsitz in Türkheim liegt der Schwerpunkt im Maschinenbau, in der Prozessentwicklung und Produktion. Gefertigt werden dort vornehmlich Rohrformteile für den Bereich Schiebedach. Am zweiten Standort in Neubrandenburg ist die Produktion der Brennstoffrohre vorrangig. So hat das Unternehmen die Spezialisierung in den beiden Werken ausbauen können. Zudem hält die GmbH 100 % an einer serbischen Produktionsfirma. Das Unternehmen wird in der zweiten Generation durch Alexandra Rosenberg erfolgreich weitergeführt. A. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 1. Entwicklung des Marktes Das Jahr 2023 war geprägt von einer Vielzahl ökonomischer Entwicklungen und Herausforderungen, die sowohl nationale als auch globale Märkte beeinflusst haben. Im Folgenden werden die wichtigsten Trends und Ereignisse zusammengefasst, die die gesamtwirtschaftliche Lage geprägt haben. Wirtschaftswachstum Das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 zeigte eine moderate Erholung im Vergleich zu den Vorjahren, die stark von der COVID-19-Pandemie beeinflusst waren. Die Weltwirtschaft wuchs um etwa 3,2 %, was vor allem durch eine verstärkte Nachfrage in den Sektoren Dienstleistungen und Industrie angetrieben wurde. In Deutschland lag das Wirtschaftswachstum bei etwa 1,4 %, was ebenfalls eine Verbesserung gegenüber den vorherigen Jahren darstellt. Inflation und Zinspolitik Die Inflationsrate blieb im Jahr 2023 in vielen Teilen der Welt ein bedeutendes Thema. In Deutschland betrug die durchschnittliche Inflationsrate etwa 5,6 %, was hauptsächlich auf gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise zurückzuführen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte darauf mit einer restriktiveren Geldpolitik und hob die Leitzinsen mehrmals an, um die Inflation zu bekämpfen. Dies führte zu höheren Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher. Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt zeigte eine robuste Entwicklung, wobei die Arbeitslosenquote in Deutschland auf etwa 3,0 % sank. Dies ist teilweise auf staatliche Unterstützungsprogramme und eine hohe Nachfrage nach Fachkräften in bestimmten Branchen wie IT, Gesundheitswesen und Handwerk zurückzuführen. Der Fachkräftemangel blieb jedoch ein zentrales Thema, das Unternehmen vor Herausforderungen stellte. Außenhandel Der deutsche Außenhandel erholte sich weiter, trotz geopolitischer Spannungen und Handelshemmnisse. Die Exporte stiegen um etwa 2,5 %, während die Importe um 1,8 % zunahmen. Die Handelsbeziehungen mit den USA und China blieben stabil, obwohl es in einigen Sektoren zu Unsicherheiten und Marktverlagerungen kam. Energiekrise und Klimapolitik Die Energiekrise verschärfte sich durch geopolitische Konflikte, insbesondere den anhaltenden Krieg in der Ukraine, was zu erheblichen Preissteigerungen und Versorgungsengpässen führte. Die deutsche Bundesregierung intensivierte ihre Bemühungen zur Diversifizierung der Energiequellen und zum Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig wurden erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und den Übergang zu nachhaltigen Energieformen angekündigt. Technologische Entwicklungen Das Jahr 2023 sah auch bedeutende Fortschritte in der Digitalisierung und technologischen Innovation. Unternehmen investierten verstärkt in Technologien wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung und digitale Plattformen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Effizienzgewinne zu erzielen. Dies führte zu einer Transformation vieler Geschäftsmodelle und Arbeitsprozesse. Insgesamt war das Jahr 2023 ein Jahr der Erholung und Anpassung für die Weltwirtschaft. Während die makroökonomischen Indikatoren eine positive Entwicklung zeigten, blieben Herausforderungen wie die hohe Inflation, der Fachkräftemangel und geopolitische Unsicherheiten bestehen. Unternehmen mussten flexibel und innovativ agieren, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu bleiben. Entwicklung Automobilindustrie Das Jahr 2023 war für die europäische Automobilindustrie geprägt von zahlreichen Herausforderungen und Entwicklungen, die die Branche maßgeblich beeinflussten. Im Folgenden werden die wichtigsten Trends und Ereignisse zusammengefasst. Absatzentwicklung und Marktwachstum Die europäischen Automobilmärkte zeigten im Jahr 2023 eine moderate Erholung. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von Pkw um etwa 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies war vor allem auf eine erhöhte Nachfrage nach umweltfreundlicheren Fahrzeugen und die Einführung neuer Modelle zurückzuführen. In wichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Italien konnte ein signifikanter Anstieg der Verkaufszahlen verzeichnet werden. Elektromobilität und Nachhaltigkeit Die Elektromobilität blieb ein zentraler Treiber der Industrie. Der Absatz von Elektrofahrzeugen (EVs) und Plug-in-Hybriden stieg deutlich an, wobei die Neuzulassungen von EVs um etwa 30 % zunahmen. Diese Entwicklung wurde durch staatliche Förderprogramme, strengere Emissionsvorschriften und das wachsende Umweltbewusstsein der Verbraucher unterstützt. Viele Hersteller erweiterten ihre Produktpaletten um neue Elektro- und Hybridmodelle. Lieferketten und Produktion Die Automobilproduktion in Europa war weiterhin von Störungen in den globalen Lieferketten betroffen, insbesondere durch Engpässe bei Halbleitern und anderen kritischen Komponenten. Diese Probleme führten zu Produktionsverzögerungen und geringeren Stückzahlen in einigen Werken. Trotz dieser Herausforderungen gelang es vielen Unternehmen, ihre Produktionsprozesse anzupassen und Effizienzgewinne zu erzielen. Innovation und Technologie Technologische Innovationen spielten eine entscheidende Rolle in der Weiterentwicklung der Branche. Automobilhersteller investierten verstärkt in autonomes Fahren, vernetzte Fahrzeuge und neue Mobilitätsdienste. Die Integration von Künstlicher Intelligenz und fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen trug zur Verbesserung der Sicherheit und des Fahrkomforts bei. Darüber hinaus wurden bedeutende Fortschritte in der Batterietechnologie und der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erzielt. Marktstruktur und Wettbewerbsumfeld Das Wettbewerbsumfeld in der europäischen Automobilindustrie blieb intensiv. Traditionelle Hersteller standen unter zunehmendem Druck durch neue Marktteilnehmer, insbesondere aus dem Bereich der Elektromobilität. Chinesische Automobilhersteller konnten ihre Präsenz in Europa ausbauen und gewannen Marktanteile durch preisgünstige und innovative Modelle. Gleichzeitig traten vermehrt Start-ups mit neuen Mobilitätslösungen in den Markt ein. Nachhaltigkeitsziele und Regulierungen Strengere Umweltregulierungen und ambitionierte Klimaziele der Europäischen Union beeinflussten die strategische Ausrichtung der Automobilhersteller. Die Einführung der Euro-7-Abgasnorm und Vorgaben zur CO 2 -Reduktion setzten die Unternehmen unter Druck, ihre Flotten effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Viele Hersteller kündigten an, ihre Verbrennermodelle zugunsten von Elektrofahrzeugen schrittweise auslaufen zu lassen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023/24 war vor allem durch die Lohnerhöhungen und hohe Energiekosten geprägt, die extreme Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt hatte. Als Zulieferer fast sämtlicher europäischen Automobilhersteller konnte die SD GmbH eine leicht positive Umsatzentwicklung verbuchen. Im Geschäftsjahr 2023/24 wurde wie auch im Vorjahr die Geschäftsentwicklung der SD GmbH durch die weltweite und besonders die europäische Automobilbranche sowie der Nachfrage nach Ausstattungsmerkmalen und Fahrzeugtypen beeinflusst (Umsatzanteil Automotive 90 %/Vorjahr 93 %). Der Umsatz steigt im Vergleich zum Vorjahr um 5,41 %. Die Auftragslage war stabil. Zudem konnten weiter Neuaufträge außerhalb des Automobilsektors akquiriert und umgesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde ein Umsatz von TEUR 18.932 (Vorjahr TEUR 17.691) erreicht. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir mit einer Umsatzsteigerung von ca. 5 %. Realisiert wird dieses Wachstum unter anderem mit Aufträgen aus dem Bereich der Wärmepumpen. Der Umsatzanteil Inland beträgt 28 %, EU 64 % und Export 8 %. Die Auftragsreichweite liegt bei durchschnittlich 5 Monaten. Der durchschnittliche Lebenszyklus eines PKW-Modells liegt bei derzeit bei über 7 Jahren, bei Auftragserteilung durch den Kunden ist damit zu rechnen, dass die Aufträge auch über diesen Zeitraum erteilt werden. 3. Investitionen Im Berichtsjahr 2023/2024 tätigte das Unternehmen Investitionen i. H. v. TEUR 907 (Vorjahr TEUR 352). 4. Personal Die Qualität der SD GmbH Klaus Hirsch und ihrer Produkte leben im Wesentlichen vom hohen Anspruch ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die eigene Leistung. Gemeinsam mit ihren Kunden und Partnern die optimale Produktlösung zu finden, verstehen die SD GmbH und ihre Mitarbeiter als ihre primäre Aufgabe. Bei der SD GmbH waren zum 31.03.2024 55 Angestellte und 84 Arbeiterinnen und Arbeiter beschäftigt. Zum Geschäftsjahresende befand sich 1 Auszubildende im Betrieb. 5. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im 1. Halbjahr startete ein Großauftrag für ein Hybridgetriebe erfolgreich in Serie. Zudem konnte im 2. Halbjahr ein Großauftrag für Rohrformteile für Wärmepumpen akquiriert werden. B. Darstellung der Lage: Vermögenslage Bilanz: Die Bilanzsumme erhöht sich um TEUR 469 von TEUR 6.823 auf TEUR 7.292 in 2023/2024. Dies liegt im Wesentlichen am gestiegenen Anlagevermögen auf der Aktivseite und dem erhöhten Eigenkapital durch den Jahresüberschuss auf der Passivseite. Das Eigenkapital im Berichtsjahr betrug TEUR 1.885 (incl. stille Beteiligung BayBG und Sparkasse in Höhe von TEUR 500 - Vorjahr TEUR 1.467) und erhöht sich zum Vorjahr um TEUR 418 (43,23 %). Diese Erhöhung resultiert aus dem Unternehmensgewinn. Das Deckungsvermögen wurde mit der Pensionsrückstellung aufgrund abgeschlossener gebündelter Versicherungspolice inkl. Verpfändungserklärung vollständig saldiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 140 gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 178 erhöht. Umsatz: Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,41 % gestiegen: 2023/2024 (TEUR 18.932), 2022/2023 (TEUR 17.961). Die Umsätze generierten sich aus den Standorten Türkheim und Neubrandenburg. Finanzlage Die Finanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend geändert. Die Einlagen stiller Gesellschafter sind im Geschäftsjahr stabil. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr um TEUR 140 gesunken. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich im Gegensatz dazu um TEUR 178 erhöht. Die Liquiditätslage war im Laufe des Geschäftsjahres stabil. Die Gesellschaft kann jederzeit auf liquide Mittel bzw. entsprechende Finanzierungsformen zur Begleichung ihrer Verbindlichkeiten zurückgreifen. Der Zinsaufwand liegt bei TEUR 279 und erhöht sich somit um TEUR 77 gegenüber dem Vorjahr. Cash-Flow
Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 418,2 (Vorjahr Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 462,4) abgeschlossen. Die Materialaufwandsquote (48,9 %) ist gegenüber dem Vorjahr (48,9 %) sehr stabil, die Personalaufwandsquote (32,0 %) steigt leicht um 0,7 %. Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen sind um TEUR 95,5 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. C. Prognosebericht Die weltweiten konjunkturellen Probleme führen auch in Deutschland zu deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft. Auch durch die hohe Inflation ist von einer weiteren Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die Automobilbranche können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch weiterhin mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Zudem kommt es durch die Transformation in der Automobilindustrie zu neuen Herausforderungen. SD Hirsch wird weitere interne Kosteneinsparungen vorantreiben. Aufgrund von Neuakquisen in anderen Geschäftsfeldern wird sich der Umsatz im nächsten Geschäftsjahr weiter erholen. Wir gehen von einem Wachstum von 5 % aus. Zudem erwarten wir im nächsten Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Ertragsteuern in ähnlicher Höhe wie im aktuellen Berichtsjahr. Die letztjährige Prognose wurde getroffen. D. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Das größte Risiko besteht unserer Einschätzung nach in der weiterhin gedämpften wirtschaftlichen Entwicklung der Weltwirtschaft und einer weiteren Eskalation des Krieges in der Ukraine und im Nahost Konflikt. Mögliche wirtschaftliche Auswirkungen auf einzelne Geschäftsbereiche begegnen wir mit einer Diversifikation in den Märkten. Zudem betrifft ein Teil unserer Produkte die Transformation der Automobilindustrie. Während die Bauteile im Bereich für das Schiebedach unabhängig vom Antrieb sind, werden die Brennstoffrohre (ca. 15 % des Umsatzes) in Verbrennerfahrzeugen benötigt. Jedoch wird immer wieder das Verbrenneraus diskutiert und es bleibt abzuwarten, ob an dem Verbot in der jetzigen Verfassung festgehalten wird. Die bestehende Abhängigkeit zur Automotivebranche und zu wenigen Kunden wird weiter verringert durch konsequente Neuakquise. Die noch bestehende Abhängigkeit relativiert sich jedoch aufgrund der Tatsache, dass die SD GmbH als wesentlicher Systempartner bei den Keyaccounts angesehen werden muss und somit eine gegenseitige Abhängigkeit gegeben ist. Ferner existieren mit allen wesentlichen Kunden langfristige Lieferverträge. Die Geschäftsleitung begegnet zudem diesem Risiko durch Produktdiversifikation und dem Aufbau neuer Geschäftskundenbeziehungen. Das Risiko von Folgekosten im Reklamationsfall wird mit einer umfangreichen Versicherung abgedeckt. Ziel des Managements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und es ermöglicht, eventuelle Engpässe frühzeitig zu erkennen. Aufgrund der Überbrückungskredite der KfW sind keine Engpässe zu erwarten. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen. Zudem ist das Unternehmen nach IATF 16949 zertifiziert. Der Schwerpunkt dieser Zertifizierung liegt in der Regelung von Prozessen, die mögliche Risiken und Engpässe frühzeitig aufzeigen. Dieser Zertifizierungsstandard ist seit 2006 bei der SD GmbH fest implementiert. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Das Kontroll- und Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäfts-, Planungs-, Rechnungslegungs- und Kontrollprozesse. Das Kontroll- und Risikomanagement basiert auf der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung. Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems Es gibt bei der SD GmbH Klaus Hirsch eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur. Bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen werden zentral über die Geschäftsführung gesteuert. Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Bereiche Finanz- und Rechnungswesen bzw. Controlling sind klar getrennt. Die Verantwortungsbereiche sind eindeutig und stringent zugeordnet. Die im Bereich der Rechnungslegung eingesetzten EDV-Systeme sind durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird, soweit möglich, Standardsoftware eingesetzt. Ein adäquates Richtlinienwesen ist eingerichtet und wird laufend aktualisiert. Erhaltene oder weitergegebene Buchhaltungsdaten werden laufend auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Durch die eingesetzte Software finden programmierte Plausibilitätsprüfungen statt. Bei allen rechnungslegungsrelevanten Prozessen wird durchgängig das Vier-Augen-Prinzip angewendet. Rechnungslegungsrelevante Prozesse werden regelmäßig durch die Geschäftsführung überprüft. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell stets richtig erfasst, aufbereitet und gewürdigt sowie in die Rechnungslegung übernommen werden. Im Einzelnen wird so erreicht, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, der Satzung sowie internen Richtlinien erfasst, verarbeitet und dokumentiert sowie zeitnah und korrekt buchhalterisch erfasst werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Vermögensgegenstände und Schulden zutreffend angesetzt, ausgewiesen und bewertet sowie verlässliche Informationen, vollständig und zeitnah bereitgestellt werden. E. Chancenbericht Die serbische Tochter ermöglicht der SD GmbH wettbewerbsfähige Angebote zu erstellen und somit Neuaufträge leichter akquirieren zu können. Zudem eröffnet die Transformation der Automobilindustrie und der Heizungsbranche neue Akquisemöglichkeiten. Das ERP System ermöglicht eine effizientere Steuerung der gesamten Unternehmensprozesse sowie eine höhere Performance gegenüber unseren Kunden bezüglich der Datenübertragung. Die anhaltende Nachfrage nach qualifizierten Lieferanten in der Automobilbranche ermöglicht eine leichte Kontaktaufnahme zu potenziellen Neukunden. F. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres wie folgt eingetreten: Die aktuelle sich ändernde Marktsituation eröffnet neben den Risiken auch Chancen. Um diese gezielt zu nutzen und zu erreichen, erarbeiten wir mit einem Strategie Beratungsunternehmen an einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Das erste von 3 Modulen wurde bereits im Berichtsjahr abgeschlossen. Die Kosten für die nächsten Module sind in der Planung berücksichtigt. Die Zukunftsfähigkeit wird mit den o.g. Maßnahmen sichergestellt. 2. Voraussichtliche Entwicklung Die SD GmbH will weiterhin ihre Marktposition im Bereich Führungsrohre, Brennstoffrohre und Rohrformteile halten, sowie sehr aktiv in anderen Märkten akquirieren. Ein Großauftrag für einen namhaften Hersteller von Wärmepumpen ist die Basis für weitere Diversifikation. Mit dem Standort in Serbien, plant die SD GmbH eine Erhöhung der Wertschöpfung zu erzielen sowie dem nach wie vor vorhandenem Kostendruck zu begegnen. 3. Forschung und Entwicklung Die SD GmbH betreibt Entwicklung im Bereich der Prozessentwicklung. Die Abteilung besteht aus vier Mitarbeitern. 4. Bestehende Zweigniederlassungen Die SD GmbH unterhält in Neubrandenburg eine Niederlassung. Dort werden Temperatursensoren, Brennstoffrohre, Führungsrohre und in geringerem Umfang Dosierpumpen gefertigt.
Türkheim, den 31.07.24 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024SD GmbH Klaus Hirsch, TürkheimI. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Erleichterungsvorschriften wurden teilweise in Anspruch genommen. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind, soweit nicht in der Bilanz erläutert, im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Eventuelle Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. 2. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden grundsätzlich im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand behandelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen Euro 250,01 und Euro 800,00 wurden aktiviert und grundsätzlich sofort abgeschrieben. Bestimmte langlebige Wirtschaftsgüter, die im Rahmen von langfristigen Aufträgen angeschafft wurden und unter Euro 800,00 lagen, wurden auf die Dauer der abgeschlossenen Verträge abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht in diesem Fall den Vertragslaufzeiten der langfristigen Aufträge. Diese Anwendung soll einer besseren Vergleichbarkeit der erzielbaren Erträge mit den hierfür aufgewendeten Kosten der langfristig abgeschlossenen Aufträge über die Laufzeit der Verträge dienen. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt, soweit eine dauerhafte Wertminderung vorlag. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem beizulegenden Wert am Abschlussstichtag liegt, wurden außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen wurden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. 4. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Herstellungskosten sind hierbei die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Soweit der Marktwert unter den Anschaffungskosten liegt, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. 5. Forderungen Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung mit 0,5 % von den um die anteilige Umsatzsteuer gekürzten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angesetzt. 6. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. 7. Liquide Mittel Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. 8. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 9. Rückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen des Teilwertverfahrens ohne Fluktuation und Rententrend errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, mit einem Rechnungszinsfuß von 1,83 % verwendet. Als Abzinsungsfaktor wurde gemäß §253 Abs. 2 HGB n.F. der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der IDW RH FAB 1.021 wurde nicht angewendet. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und von diesem Betrag ein gewisser Anteil (mindestens ein Fünfzehntel) den Pensionsrückstellungen zugeführt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums den Pensionsrückstellungen zugeführt. 10. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen. 11. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. 12. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.
III. Angaben zur Bilanz 1. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Auf das Anlagevermögen wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen betragen Euro 390.766,11. 2. Forderungen
3. Eigenkapital
4. Einlagen stiller Gesellschafter Der Gesamtbetrag der stillen Beteiligungen beträgt Euro 500.000,00 (Vj. Euro 500.000,00). 5. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt Euro 433.856,23 (Vj. Euro 404.618,11) sind u.a. Rückstellungen für Urlaub in Höhe von Euro 174.142,23 (Vj. Euro 163.316,67), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von Euro 122.290,05 (Vj. Euro 127.033,26), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von Euro 44.811,40 (Vj. Euro 42.793,10) sowie Rückstellungen für ausstehende Gutschriften in Höhe von Euro 6.835,08 (Vj. Euro 25.490,34) enthalten. Hinsichtlich der ausgewiesenen Pensionsrückstellung nimmt die Gesellschaft die nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB mögliche Ansammlung bis 2025 in mindestens 15 gleichen Raten in Anspruch. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich im Jahr der Umstellung ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von Euro 72.815,00. Der diesbezügliche jährliche a.o. Aufwand beträgt im Geschäftsjahr Euro 4.854,33. Der zum Bilanzstichtag nicht in der Bilanz ausgewiesene und noch zu verteilende Betrag beträgt Euro 4.854,36. 6. Angabe nach § 285 Nr. 25 HGB
Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung wurde mit Heubeck Richttafeln 2018 G ermittelt. Der IDW RH FAB 1.021 wurde nicht berücksichtigt - der Erfüllungsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 beläuft sich zum Bilanzstichtag auf Euro 1.183.022,00. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 2.877,00. Wie bereits im Vorjahr, ist die passivierte Pensionsrückstellung und der Zinsaufwand im Vergleich zur Berechnung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben mit dem niedrigeren durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 7. Verbindlichkeiten
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden u.a. Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber den ehemaligen Gesellschaftern Klaus und Angelika Hirsch in Höhe von Euro 127.584,26, Verbindlichkeiten für die Rückzahlungsverpflichtung der Überbrückungshilfe in Höhe von Euro 140.000,00, die Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von Euro 305.424,30, die Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von Euro 104.597,99, die Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von Euro 11.493,68, die Verbindlichkeiten aus betrieblicher Altersversorgung in Höhe von Euro 12.500,44 sowie die Verbindlichkeiten aus Vermögensbildung in Höhe von Euro 1.322,83 ausgewiesen. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge Es werden periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 97.751,00 ausgewiesen. Hier handelt es sich im Wesentlichen um die Erstattung der beantragten Forschungszulage. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im Posten Rechts- und Beratungskosten sind Euro 92.000,00 für einen Strategieberater enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Diverse PKW, Transporter und Maschinen wurden geleast. Ebenso bestehen schwebende Geschäfte aus Einkaufskontrakten. Des Weiteren wurden die Gegenstände des Anlagevermögens gem. dem aktuellen Anlagenverzeichnis den kreditgewährenden Banken zur Sicherung übereignet. 2. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Aus den, von der Gesellschaft abgeschlossenen langfristigen Verträgen, ergeben sich in den nächsten fünf Jahren folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesenen finanziellen Verpflichtungen:
3. Anzahl der Arbeitnehmer
Durchschnittlich waren 139 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt. 4. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der SD GmbH Klaus Hirsch durch die Geschäftsführerin: Frau Alexandra Rosenberg, Wirtschaftsingenieurin, Utting a. Ammersee Die Geschäftsführerin ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bezüge der Geschäftsführerin werden unter Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. 5. Angaben zu verbundenen Unternehmen Die SD GmbH Klaus Hirsch hat sich am 21.09.2018 zu 100 % an der nachfolgend genannten Gesellschaft beteiligt: Firmenname SD Hirsch Automotive doo Backa Palanka Firmensitz Republik Serbien, Backa Palanka, Novosadski Put 19 Das Stammkapital beträgt RSD 200,00, dies entspricht Euro 1,72. Die SD Hirsch Automotive doo hat das Wirtschaftsjahr per 31.03.2024 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 4.457,33 abgeschlossen. 6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von Euro 70.129,09. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres wie folgt eingetreten: Die aktuelle sich ändernde Marktsituation eröffnet neben den Risiken auch Chancen. Um diese gezielt zu nutzen und zu erreichen, erarbeiten wir mit einem Strategie Beratungsunternehmen an einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Das erste von 3 Modulen wurde bereits im Berichtsjahr abgeschlossen. Die Kosten für die nächsten Module sind in der Planung berücksichtigt. Die Zukunftsfähigkeit wird mit den o.g. Maßnahmen sichergestellt. 8. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023/2024 beträgt Euro 418.194,65. Dieser Jahresüberschuss wird mit dem Verlustvortrag in Höhe von 181.251,74 aus dem Vorjahr saldiert und der Betrag in Höhe von 236.942,91 EUR wird in die satzungsmäßige Rücklage eingestellt. sonstige Berichtsbestandteile
Türkheim, den 31.07.2024 SD GmbH Klaus Hirsch gez. Alexandra Rosenberg, Geschäftsführerin Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SD GmbH Klaus Hirsch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SD GmbH Klaus Hirsch - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SD GmbH Klaus Hirsch für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 20. August 2024 BTR
Beratung Treuhand Revision GmbH
gez. Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer gez. Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer |
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