GOLMED GmbH Partner der Medizintechnik

Kaulenbusch 1A, 38126 Braunschweig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 2131
Vorher
GOLMED medizintechnische Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.11.1984
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von medizinisch technischen Produkten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Golland
seit 16.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bernd Bruno Herbert Golland
Schiefer Berg 94, 38124 Braunschweig
51.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GOLMED GmbH Partner der Medizintechnik

Braunschweig (vormals: Cremlingen OT Weddel)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 272.088,72 234.058,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.495,00 31.499,00
II. Sachanlagen 204.206,00 139.520,00
III. Finanzanlagen 49.387,72 63.039,00
B. Umlaufvermögen 1.077.125,82 839.475,29
I. Vorräte 578.654,28 495.326,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 426.645,66 281.893,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 108.459,04 42.149,07
davon gegen Gesellschafter 101.359,04 40.649,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 71.825,88 62.255,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.538,50 24.384,76
davon Disagio 6.666,56 10.666,64
Aktiva 1.370.753,04 1.097.918,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 374.556,52 267.987,56
I. Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
II. Gewinnrücklagen 33.738,21 33.738,21
III. Bilanzgewinn 289.818,31 183.249,35
davon Gewinnvortrag 108.249,35 210.363,23
B. Rückstellungen 222.049,75 234.810,11
C. Verbindlichkeiten 767.146,77 580.278,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 659.262,57 459.246,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 107.884,20 121.031,98
davon gegenüber Gesellschaftern 21.106,88 26.291,27
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.000,00 14.841,67
Summe Passiva 1.370.753,04 1.097.918,05

Anhang für das Geschäftsjahr 2023


der GOLMED GmbH Partner der Medizintechnik,

Crem­lin­gen/Weddel, einge­tragen im Handels­re­gister Braunschweig unter der Nummer HRB 2131.

I. Allgemeine Angaben

Die GOLMED GmbH Partner der Medizintechnik weist zum Abschlussstichtag 31.12.2023 die Merk­male ei­ner kleinenKa­pi­talge­sell­schaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss der GOLMED GmbH Partner der Medizintechnik wurde auf Grundlage der deut­schen handels­rechtli­chen Rech­nungsle­gungsvor­schriften für  Kapitalgesellschaften und den er­gänzenden Be­stimmun­gen des GmbH-Ge­setzes aufgestellt und gegliedert.

Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der An­nahme der Unterneh­mensfortführung gegeben sind.

Im An­hang sind zu­erst die An­ga­ben zu den Bi­lanzie­rungs- und Be­wer­tungs­me­tho­den auf­ge­führt. Da­nach fol­gen die An­gaben zur Bi­lanz, in der Rei­henfolge des § 266 HGB, so­wie zur Ge­winn- und Verlust­rech­nung, in der Rei­hen­folge des § 275 Abs. 2 HGB. Am En­de des An­hangs sind die sons­tigen Anga­ben ent­hal­ten.

Soweit Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im An­hang aus­ge­übt wer­den können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr, Abwei­chungen we­gen be­son­de­rer Um­stän­de von der Bei­be­hal­tungs­pflicht der Dar­stel­lung ha­ben sich nicht erge­ben.

Gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB wur­de kein La­gebe­richt aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen er­folgte zu An­schaffungs- bzw. Her­stellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbe­dingter planmäßiger Ab­schreibungen. Grundla­ge der planmäßigen Abschreibung war die voraus­sichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegen­stan­des (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriel­len Vermögensgegenständen, sowie den be­wegli­chen Anlagegütern, erfolgte die Abschreibung linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Erwerbsjahr voll ab­ge­schrieben. Sammelposten für Geringwertige Wirt­schaftsgüter wurden nicht gebildet.
Die geringwertigen Wirtschaftsgüter sind insgesamt von unterge­ordne­ter Bedeutung.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten (§253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Im Geschäftsjahr 2020 trat für einen Teil der Finanzanlagen dauernde Wert­minde­rung ein, sodass hierfür die Anschaffungskosten unterschritten wurden.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt, so­fern nicht ein niedri­gerer Wert bei­zulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB angesetzt so­fern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, weder pauschal noch einzeln. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Factoring-Verfahren abgewickelt und werden daher fortlau­fend mit dem werthaltigen Teil verbucht.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Flüssige Mitteln in Fremdwährung bestanden nicht.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die bis zum Bilanzstichtag erfolgten Ausgaben ausgewie­sen, soweit sie auf künftige Perioden entfallen.Davon entfallen 6.666,56 EUR (Vorjahr 10.666,64 EUR) auf abzugrenzende Leasingsonderzahlungen.

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und der Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in spät­eren Geschäfts­jah­ren ausgleichen. Die sich hieraus insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde nicht als aktive la­tente Steuer ausgewiesen. Die Wertdifferenzen betreffen die Pensionsrückstellun­gen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist mit dem Nennbetrag bewertet und beträgt 51.000,00 EUR (Vorjahr 51.000,00 EUR). Es ist in vol­ler Hö­he eingezahlt.

Die Ge­winnrücklagen zum 31.12.2023 betragen 23.088,00 EUR (Vorjahr: 23.088,00 EUR). Diese Rück­la­gen ent­springen auschließlich aus der Auf­lösung von Pen­sions­rück­stel­lun­gen und ähn­li­chen Ver­pflich­tun­gen auf­grund der erst­mali­gen An­wendung des Bi­lanz­rechtsmo­dernisie­rungs­ge­setzes (BilMoG) zum 1. Ja­nuar 2010 (Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB) für die im Geschäftsjahr 2020 ver­schmolzene Gol­tec GmbH.

Der Bilanzgewinn umfasst den Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von 231.568,96 EUR nach Ab­zug einer Vorabausschüttung in Höhe von 50.000,00 EUR und den aus dem Vor­jahr auf neue Rechnung vor­ge­tra­ge­nen Bilanzgewinn in Hö­he von 108.249,35 EUR.

Die Pensionsrückstellungen wurde mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei­lung not­wendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Bewertung erfolgte unter Anwen­dung des Teilwertver­fahrens ohne Fluktuation oder Berücksichtigung eines Gehalts- oder Renten­trends und wurde zum 31.12.2023 mit einem Zinsfuß von 1,78 % (Vorjahr: 1,87% %) abge­zinst. Der Berechnung lagen die "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der sich daraus ergebende Zinsauf­wand betrug für das Berichtsjahr 3.445,00 EUR (Vorjahr: 3.740,81 EUR).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die, das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht ver­anlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die Steuer­rückstellungen wurden mit dem nach ver­nünf­ti­ger kauf­män­nischer Be­ur­tei­lung notwendigen Erfül­lungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie erfassen al­le erkenn­baren Risiken und wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in frem­der Wäh­rung bestehen nicht.

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und der Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in spät­eren Geschäfts­jah­ren ausgleichen. Es stellt sich dabei keine Steuerbela­stung ein, sodass ein Ausweis passiver latenter Steu­er gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB nicht erfolgte.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe des Erfüllungsbetrages der bis zum Bi­lanz­stich­tag er­ziel­ten Einnahmen angesetzt, soweit sie auf künftige Perioden entfielen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel in der Anlage.

In den Finanzanlagen sind keine Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern enthalten.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen/ Forderungen gegen verbundene Unter­neh­men/ sonstigen Ver­mö­gens­ge­gen­stän­den sind in Hö­he von -,-- EUR (Vorjahr: -,-- EUR) For­de­run­gen mit einer Rest­laufzeit von mehr als ei­nem Jahr enthalten.

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresüberschusses auf­ge­stellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinn- bzw. Verlustvortrag in Höhe von 108.249,35 EUR (Vorjahr 210.363,23 EUR) ent­halten.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 268 Abs.8 HGB zum 31.12.2023 beträgt 1.298,00 EUR (Vorjahr: 6.132,00 EUR).

Mit erstmaliger Anwendungen der Vorschriften des BilMoG wurde das Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1. GHGB in Anspruch genommen. Die erforderliche Zuführung zur Rück­stellung wurde über einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt. Im Berichtsjahr wurde ein Betrag von 975,47 EUR (Vorjahr: 975,47 EUR) zu­geführt. Der Rest des Anpassungsbetrags zum 31.12.2023 beträgt 975,42 EUR (Vorjahr: 1.950,89 EUR).

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersvorsorge­ver­pflich­tun­gen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergange­nen sieben Ge­schäftsjahren beträgt 1.298,00 EUR. (Vorjahr: 6.132,00 EUR). Der Unterschiedsbe­trag unterliegt ei­ner Ausschüt­tungs­sper­re.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 21.106,88 EUR (Vorjahr: 26.291,27 EUR) enthal­ten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr be­tragen 71.655,57 EUR (Vorjahr: 60.791,73 EUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr be­tra­gen 15.121,75 EUR (Vorjahr: 33.948,98 EUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 492.876,12 EUR (Vorjahr: 338.697,72 EUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als ei­nem Jahr be­tra­gen 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 187.493,33 EUR (Vorjahr: 146.840,28 EUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Verbindlichkeiten aus Steuern belaufen sich auf 64.960,02 EUR (Vorjahr: 55.098,04 EUR), Ver­bind­lichkei­ten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen zum Bilanzstichtag 736,93 EUR (Vorjahr: 63,34 EUR).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre bestehen insgesamt in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Verbindlichkeiten in Höhe von 86.777,32 EUR (Vorjahr: 94.740,71 EUR) sind besi­chert durch Bürgschaften.

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum 31.12.2023 nicht.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 226.107,93 EUR (Vorjahr: 194.195,74  EUR) auf, davon für das Jahr 2024 in Höhe von 114.814,04 EUR. Da­von be­tref­fen 975,42EUR (Vorjahr: 10.244,81 EUR) die Altersvorsorge.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beliefen sich im Be­richts­jahr auf 14.725,20 EUR (Vorjahr: 14.725,20 EUR).

Im Geschäftsjahr 2020 wurde die Schwestergesellschaft Goltec Innovative Medizintechnik GmbH mit Sitz in Cremlingen (Amtsgericht Braunschweig HRB 206752) zur Aufnahme in die Berichts­ge­sellschaft verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister beider Gesell­schaften erfolgte am 10.12.2021.

V. Sonstige Angaben

1. Zahl der Arbeitnehmer
Die nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelte Zahl der Arbeitnehmer beträgt 30 (Vorjahr: 25).

2. Gesellschaftsorgane

Die Gesellschaft wird vertreten durch den Geschäftsführer, Herrn Bernd Golland.

An Mitglieder der Geschäftsführung wurden Kredite gewährt. Der Rückzahlungsbetrag zum 31.12.2023 be­trägt 105.550,08 EUR (Vorjahr: 44.682,79 EUR). Der Kre­dit wird mit 3,0 % über dem letzen festge­stellten Diskontsatz p.a. ver­zinst.

3. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ha­ben sich nicht er­geben.

 

Cremlingen/Weddel, den 21. Januar 2025

gez. Bernd Golland, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.01.2025 festgestellt.

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