Beteiligungsgesellschaften
CCL Label Meerane GmbH
Brückenweg 5, 08393 Meerane, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadine Reinhold seit 8.3.2024 | Prokura |
Uwe Baier seit 8.4.2021 | Geschäftsführer |
Uwe Baier seit 12.4.2005 | Prokura |
Grit Böttcher seit 12.4.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
CCL Label A/S | 94.90% |
2060731 Ontario Inc. | 5.10% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CCL Label Meerane GmbHMeeraneJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen Die CCL Label Meerane GmbH mit Sitz in Meerane, Sachsen, ist ein Unternehmen der in Kanada ansässigen CCL Industries Inc. in Willowdale, Kanada. CCL Industries Inc. beschäftigt mehr als 25.000 Mitarbeiter und betreibt über 210 Produktionsstätten in 45 Ländern auf 6 Kontinenten. CCL Industries ist ein globaler Vorreiter und Spezialist für Verpackungen sowie der weltweit größte Hersteller für selbstklebende Haftetiketten. Das Unternehmen ist in vier Segmente unterteilt: CCL, Avery, Checkpoint und Innovia. Die Sparte CCL ist der weltweit größte Anbieter von druckempfindlichen und speziell extrudierten Folienmaterialien für eine breite Palette von dekorativen Anwendungen sowie von speziellen Funktions- und Sicherheitsetiketten. Diese werden für große globale Kunden, aber auch für Regierungsinstitutionen gefertigt. CCL bedient ein breites Spektrum in den Märkten für Verbraucherverpackungen in den Bereichen Haushalt & Körperpflege, Nahrungsmittel & Getränke, Gesundheitswesen und Kennzeichnung von Chemikalien. Auch in den Märkten Unterhaltungselektronik und Automobile ist CCL aktiv. Extrudierte und laminierte Kunststofftuben, Aluminiumaerosole und Spezialflaschen, gefaltete Gebrauchsanweisungen, Polymer-Banknotensubstrate sowie technische Dienstleistungen rund ums Etikett sind weitere Produkte, die von CCL hergestellt werden. Avery ist der weltweit größte Anbieter von Etiketten, konvertierten Spezialmedien und Softwarelösungen für kurzfristige Digitaldruckanwendungen für Unternehmen und Endverbraucher sowie ergänzender Produkte, die über Distributoren, Massenmarktgeschäfte und E-Commerce-Einzelhändler verkauft werden. Checkpoint ist ein führender Entwickler von RF- und RFID-basierten Technologiesystemen für Anwendungen zur Schadensverhütung und Bestandsverwaltung, einschließlich Etikettierungs- und Kennzeichnungslösungen für Einzelhandel und Bekleidungsindustrie. Innovia ist ein weltweit führender Hersteller von hochleistungsfähigen Spezialfolien für Oberflächen-, Verpackungs- und Sicherheitsanwendungen. Das Unternehmen verfügt über Fähigkeiten in den Bereichen Polymerextrusion, Klebstoffentwicklung, Beschichtung und Laminierung, Oberflächentechnik und Metallurgie. Diese Spezialfolien kommen je nach Bedarf in den anderen Geschäftsbereichen der CCL-Gruppe zum Einsatz. Die CCL Label Meerane GmbH gehört zur Sparte CCL. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige selbstklebende Etiketten für die Marktsegmente Getränkeetiketten (Beverage) und Batterieetiketten (Batterie) im Tiefdruck- sowie Kombinationsdruckverfahren. Innerhalb des Marktsegmentes Beverage sind überwiegend Markenartikler unsere Zielgruppe. Der Getränkemarkt ist ein Markt mit starker Konkurrenz. Eine exzellente Dekoration ist ein wichtiges Kaufkriterium für den Endkunden. Besonders im Bereich der Premium-Marken trägt der Einsatz von innovativen Haftetiketten zur Differenzierung, höheren Wertigkeit des Produktes und gleichzeitigen Steigerung des Absatzes bei. Die Hauptabnehmer für Haftetiketten sind nach wie vor die internationalen Getränkehersteller in den Bereichen Bier und Bier-Mix, Mineralwasser, Wein und Spirituosen sowie Softdrinks. Die von CCL in verschiedenen Druckverfahren produzierten Etiketten sind von gleichmäßig hoher Qualität und lassen eine Vielfalt von Designs zu. Komplexe farbliche Gestaltungen, die Kombination von verschiedenen Druckverfahren und Veredelungen, sowie verschiedene Promotion sind dank unserer modernen Fertigungstechnologie problemlos umsetzbar. Die von uns angebotenen Etiketten sind für alle Bereiche wie Einweg- oder Mehrwegflaschen aus Glas oder PET-Kunststoff einsetzbar. Für Einwegflaschen aus Glas produzieren wir sowohl permanent haftende Etiketten als auch ablösbare Etiketten. Diese erlauben die Trennung des Etikettes vom Glas während des Glas-Recyclingprozesses und garantieren einen effektiven Recyclingprozess. Für Mehrwegflaschen aus Glas liefern wir abwaschbare "wash-off" Haftetiketten, die beim Waschprozess beim Getränkehersteller rückstandslos ablösbar sind. Somit können diese Mehrwegflaschen neu befüllt, etikettiert und dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt werden. Die Technologie für diese Etiketten wurde von CCL entwickelt und patentiert. Für Flaschen aus PET-Kunststoff haben wir das so genannte EcoStream® Label für das PET Flaschenrecycling entwickelt. Beim Recyclingprozess werden die Flaschen mit den Etiketten geschreddert. Die so entstehenden PET Flakes werden anschließend gewaschen. Dabei werden die PET Flakes vom Etikett getrennt und separiert. Am Ende entsteht ein sauberes Kunststoffgranulat, welches für die Herstellung von neuen Flaschen wieder zum Einsatz kommt. Die Etiketten erfüllen sowohl die europäischen Anforderungen der EPBP (European PET Bottle Platform) als auch die amerikanischen Anforderungen nach APR (Association of Plastic Recyclers). Speziell für den skandinavischen Raum hat die CCL Label Meerane GmbH eine Lösung entwickelt, die bereits bei niedrigen Abwaschtemperaturen von 65°C in gleicher Art und Weise funktioniert. Für das Marktsegment Batterie werden spezielle Haftetiketten für die Ummantelung von Gerätebatterien gefertigt. Unsere Kunden sind globale Hersteller von Markenbatterien. Das Haftetikett für Batterien ist ein einlagiger oder mehrlagiger Verbund, der sich neben seiner exzellenten Optik auch in einer hervorragenden Funktionalität auszeichnet. So besitzen diese Verbunde Isolationseigenschaften, sind beständig gegen Säuren und Laugen und weisen eine hohe Abrieb- und Kratzfestigkeit auf. 2 Wirtschaftsbericht Die folgenden angewandten Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Etikettenumsatz und Umsatzrendite die für die interne Steuerung bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. 2.1 Allgemein Die Wirtschaft in Europa ist 2023 leicht gewachsen. Dabei hat sich das Tempo weiter deutlich verlangsamt. Das reale Wirtschaftswachstum 2023 innerhalb der Eurozone (20 Länder der Währungsunion) und im europäischen Wirtschaftsraum (27 Länder) lag bei 0,4% (reales BIP). Im gleichen Zeitraum ist die deutsche Wirtschaft um -0,3% geschrumpft. Damit liegt Deutschland erneut unter dem europäischen Durchschnitt. Die für uns wichtigen afrikanischen Märkte zeigen ebenfalls einen leichten Anstieg. Das Wachstum der nigerianischen Wirtschaft im Jahr 2023 wird bei 2,74% erwartet. Das Wachstum der südafrikanischen Wirtschaft lag 2023 bei 0,6%. Die CCL Label Meerane GmbH konnte den positiven Trend des Vorjahres beim Etikettenumsatz nicht fortsetzen. So wurde die erwartete Umsatzsteigerung verfehlt und der Umsatz sank um 9,7% gegenüber dem Vorjahr. Betroffen waren sowohl der Getränke- als auch der Batteriebereich gleichermaßen. In der ersten Jahreshälfte lässt sich ein Teil des Rückgangs gegen das Wachstum vom Vorjahr aufrechnen. Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage im Jahr 2022 wurden Bestände aufgebaut, die am Anfang des Jahres 2023 wieder reduziert wurden. Ein weiterer Aspekt ist die allgemeine wirtschaftliche Lage und das damit einhergehende Konsumverhalten. Ein Teil des Rückganges ist auch in Verbindung mit den Premiumprodukten zu erklären, die die CCL Label Meerane GmbH bedient. Dieser Rückgang spiegelt sich auch in den Absätzen unserer Kunden wider. Darüber hinaus gab es Mengenverschiebungen, die durch Umstrukturierungen der Lieferketten bei unseren Kunden zustande gekommen sind. Die Produktion für den südafrikanischen Markt ist mit mehr als 70% überproportional zurückgegangen. Die aufgebauten Produktionskapazitäten in Südafrika konnten den reduzierten Marktbedarf überwiegend selbst decken. Die CCL Label Meerane GmbH generierte auch weiterhin den Hauptanteil des Umsatzes in Europa, innerhalb der EU. 2.2 Verkauf und Marketing Für alle großen Zielmärkte und Kunden haben wir Key Account Manager im Einsatz, die alle Kundenaktivitäten betreuen und bei Bedarf auch technisch unterstützen können. Die Marketingaktivitäten für den Bereich Getränke-Etiketten werden von unserem Marketing-Team in Meerane betreut. Das Team verfolgt dabei eine übergreifende und global ausgerichtete Marketingstrategie. Abgedeckt werden die Bereiche Kommunikation, Produktmarketing, Social Media, Eventmarketing, Marktforschung und Employer Branding sowie die Unterstützung der Teams Verkauf und Nachhaltigkeit. Im Jahr 2023 fanden, mit der Interpack und der BrauBeviale, die zwei wichtigsten Messen unserer Branche statt. CCL war wieder erfolgreich mit einem Messestand bei beiden Messen vertreten. Viele interessante und erfolgversprechende Kundenkontakte konnten geknüpft werden. Zudem war das Team bei verschiedenen Konferenzen und Tagungen, insbesondere auch zum Thema Nachhaltigkeit in der Verpackungsindustrie vertreten. Das Thema Nachhaltigkeit und die damit verbundenen Entwicklungen vor allem in der Verpackungsindustrie sind eine zentrale Aufgabe für CCL und unsere Branche. Ziel ist es, an diesen Entwicklungen aktiv mitzuwirken und ständige Verbesserungen in diesen Bereichen zu erzielen. Für die interne und externe Kommunikation und Koordination dieses strategisch bedeutenden Themas ist in unserem Haus der "Head of Sustainability and Communication" zuständig. Wir arbeiten aktiv in verschiedenen Organisationen und deren Arbeitsgruppen mit, um unsere Produkte nachhaltiger zu gestalten und diese auch aktiv zu vermarkten. Dazu gehören EPBP, APR, RecyClass und PETcore Europe, welche Design for Recycling-Richtlinien für Europa bzw. Nordamerika definieren sowie Plastic Recyclers Europe und Holy Grail 2.0, die sich mit der Entwicklung von Sortiertechnologien und Infrastruktur beschäftigen. Mit unserem CCL Netzwerk haben wir die Arbeit in lokalen Organisationen fortgesetzt (z.B. in Frankreich, Großbritannien oder Südafrika), um Anforderungen für diese Zielmärkte zu verstehen und mit unseren nachhaltigen Produkten beliefern zu können. 2.3 Entwicklung und Anwendungstechnik Der Standort Meerane ist das globale CCL Kompetenzzentrum für Entwicklungen im Marktsegment Getränke-Etiketten. Kernaufgaben sind die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren zur Erschließung neuer Marktchancen. Auch die Erhöhung der Prozesssicherheit sowie die Verbesserung bestehender Produkte nehmen einen hohen Stellenwert ein. Dabei stehen wir immer wieder vor neuen Herausforderungen, besonders in der Verfahrens- und Materialentwicklung. Das Thema Nachhaltigkeit ist mehr denn je im Fokus aller Kunden. Wir können unseren Kunden eine Vielzahl an Alternativen anbieten. Folien, die z.B. rPET enthalten oder CO 2 neutral entwickelt sind, können zeitnah eingesetzt werden. Der sogenannte rPET ist ein Kunststoff, der aus eingesammelten, gebrauchten PET-Flaschen hergestellt wurde und somit die Umwelt schont. Wir haben Produkte aus dünneren Materialien mit vergleichbaren Eigenschaften entwickelt, welche mehr und mehr durch unsere Kunden verwendet werden. 2.4 Einkauf/Beschaffung Der Einkaufsmarkt in Bezug auf die termingerechte Verfügbarkeit von Rohstoffen und Transportkapazitäten hat sich im Jahr 2023 wieder stabilisiert. Einzelne Ausfälle konnten durch andere Quellen ausgeglichen werden. Die Rohstoffpreise sanken langsam und damit verbunden auch die Einkaufspeise. Das Preisniveau liegt aber weiterhin deutlich über dem Niveau vor den weltweiten Krisen. Rückläufige Entwicklungen bei Rohstoffindizes werden durch schlechtere, weltweite Rahmenbedingungen gedämpft bzw. kompensiert. 2.5 Produktion Die gesunkene Nachfrage über das Jahr hinweg führte dazu, dass es keinen Engpass bei den Fertigungskapazitäten gab. Die Abarbeitung der Aufträge erfolgte hauptsächlich im 3-Schicht-Betrieb. Auf zusätzliche Schichten an Wochenenden konnte verzichtet werden. Der sehr niedrige Bedarf im vierten Quartal wurde zu Schulungsmaßnahmen genutzt, um die Mitarbeiter innerhalb des Produktionsbereiches zu flexibilisieren. Darüber hinaus mussten einige Anlagen verkürzt arbeiten, was zum Abbau von Gleitzeitguthaben führte. 2.6 Managementsysteme Das Werk Meerane ist nach DIN EN ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementsystem, nach DIN EN ISO 14001:2015 Umweltmanagementsystem sowie nach DIN EN ISO 50001:2018 Energiemanagementsystem zertifiziert. Darüber hinaus besitzt das Unternehmen die Zertifizierung, um Produkte mit dem in Deutschland verwendeten Kennzeichen für Einwegpfand (DPG-Logo) zu fertigen. Als Re-Zertifizierungsaudits fanden im Jahr 2023 die DIN EN ISO 9001:2015 und die DIN EN ISO 14001:2015 statt. Sowohl im Bereich des Energiemanagements als auch für das DPG-Pfand-Logo wurden Überwachungsaudits durchgeführt. Zeitgleich arbeiteten wir weiterhin an der Vorbereitung der Zertifizierung nach dem BRC Global Standard. Der vom British Retail Consortium entwickelte Standard gilt als der globale Standard für Lebensmittelsicherheit. Er wurde entwickelt, um die Sicherheits-, Qualitäts- und Betriebskriterien zu präzisieren, die Lebensmittelhersteller erfüllen müssen, um allen gesetzlichen Vorgaben und Verbraucherschutzvorschriften zu entsprechen. Als Zulieferer von Etiketten für Getränke haben wir uns zum Ziel gesetzt, uns erfolgreich nach diesem Standard zertifizieren zu lassen. Dies setzt die Analyse von Prozessen und eine intensive Schulung der Mitarbeiter voraus. 2.7 Personal Kontinuierliche Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zielen darauf ab, unseren Mitarbeitern ein breites Fachwissen zu vermitteln und permanent alle gesetzlichen Anforderungen und Auflagen zu erfüllen. Der fortlaufende Ausbau der Fähigkeiten unserer Mitarbeiter ist ein wichtiger Baustein unserer Personalpolitik. Regelmäßige Schulungen finden unter anderem in den Bereichen Arbeitssicherheit sowie Ersthelfer-/Sicherheitsbeauftragter statt. Zusätzliche Unterweisungen und Übungen erfolgen turnusmäßig in den Bereichen Arbeits-, Brand-, Gesundheitsschutz sowie allgemeine Sicherheit durch unsere Sicherheitsfachkraft. Besonderes Augenmerk galt im Jahr 2023 der Schulung aller betroffenen Mitarbeiter im Hinblick auf die REACH-Verordnung zum Einsatz und Umgang mit Diisocyanaten und PFA's. Auch im Jahr 2023 wurde die Lehrlingsausbildung erfolgreich fortgesetzt. Wir sind stolz, dass die IHK Chemnitz uns zum zweiten Mal die Ehrenurkunde "Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb" verliehen hat. Mit bisher 80 Lehrverträgen (darunter zum Medientechnologe Druck, Fachkraft für Logistik, Kauffrau für Bürokommunikation) und sehr guten Prüfungsergebnissen zählen wir zu den aktivsten Ausbildungsbetrieben im Kammerbezirk. Festzustellen ist, dass nach wie vor die Ressourcen am Arbeitsmarkt knapp sind und der Aufwand der Arbeitskräftebeschaffung hoch ist. Wir betreiben aktiv Marketingkampagnen und sind auf Job- und Ausbildungsmessen aktiv. Obwohl sich die wirtschaftliche Lage abkühlt, ist keine höhere Verfügbarkeit von Arbeitskräften in unserer Branche zu erkennen. 3 Ertragslage Die folgenden dargestellten Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Etikettenumsatz und Umsatzrendite die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Das Etikettengeschäft sank gegenüber dem Vorjahr sowohl im Umsatz als auch in der verkauften Menge sehr deutlich. Das weltweit schwierige Geschäftsumfeld führte zu Absatzschwierigkeiten im Markt und hatte auch auf uns im Jahr 2023 maßgeblichen Einfluss. 3.1 Umsatz und Ergebnis vor Steuern
Die Umsatzerlöse aus dem Etikettengeschäft sanken gegenüber dem Vorjahr deutlich. Sie lagen 9,7% unter dem Vorjahr und 12,9% unter dem budgetierten Umsatzziel, welches mit EUR 70,2 Mio. definiert war. Dabei lag die Sparte Batterie-Etiketten 14,2% unter Plan und die Sparte Getränke-Etiketten 12,7% unter Plan. In beiden Bereichen wurden die im Vorjahr durch die Kunden aufgebauten Sicherheitsbestände reduziert. Weiterhin gab es bei einigen Getränkekunden massive Absatzprobleme aufgrund der beim Endverbraucher durchgesetzten deutlichen Preissteigerungen, besonders im 4. Quartal. Auch der IC-Export von Etiketten nach Südafrika lag 70% unter Planniveau und entsprach nicht unseren Erwartungen. Auch hier war der Abbau der im Vorjahr beim Kunden aufgebauten Sicherheitsbestände zu spüren sowie eine verhaltene Nachfrage am Markt. Aufgrund der Einbrüche an den Absatzmärkten lag auch das Betriebsergebnis hinter unseren Erwartungen zurück. Abgefedert wurden diese negativen Effekte in erster Linie aufgrund einer geringeren Materialaufwandsquote. Einer Umsatzreduzierung im Etikettengeschäft von 6,5 Mio. Euro stand somit eine Reduzierung des Ergebnisses vor Steuern von 0,4 Mio. Euro gegenüber. Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern zu Umsatzerlösen) betrug 24,8% und stieg um 1,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. 3.2 Kostenstrukturvergleich Die betriebliche Leistung, die sich aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen zusammensetzt, reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,0% und betrug TEUR 62.462. Diese Veränderung resultiert vorwiegend aus den niedrigeren Umsatzerlösen aus dem Etikettengeschäft von TEUR 6.544 sowie den um TEUR 208 niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträgen. Aus der Bestandsveränderung kam ein positiver Effekt von TEUR 615. Der Materialaufwand lag, bei weiterhin hohen Beschaffungspreisen, aufgrund der geringeren Umsätze, EUR 6,3 Mio. unter dem Vorjahr. Im 4. Quartal senkten erstmals Lieferanten ihre Preise. Zurückzuführen war dies auf Stabilisierungen an den Rohstoffbeschaffungsmärkten sowie rückläufige Energiekosten. Auch zeigten sich erste Überkapazitäten, die die Lieferanten zum Überdenken ihrer Preispolitik veranlassten. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zur Betriebsleistung) sank von 46,7% im Vorjahr auf 41,1% bedingt durch einen unterschiedlichen Produktmix und Preisanpassungen an den Märkten. Die Personalaufwendungen lagen bei TEUR 11.543 und somit 2,7% unter dem Vorjahresniveau. Eine Zahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld erfolgte wie in den Vorjahren. Aufgrund der Auftragssituation konnten Urlaubs- und Gleitzeitguthaben zum Jahresende verstärkt abgebaut werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 649 auf TEUR 7.688. Größere Veränderungen gab es bei den Instandhaltungsaufwendungen mit einem Anstieg um TEUR 217 sowie bei der Währungsbewertung, die im Gegensatz zum Vorjahresgewinn zu einem Verlust von TEUR 323 führte. Die aufgeführten Effekte führten zu einem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) von TEUR 15.686, welches 2,2% unter dem Vorjahr lag. Die gesteckten Budgetziele wurden in diesem Jahr nicht erfüllt. Angesichts der starken, nicht vorhersehbaren, Rückgänge an den Absatzmärkten beurteilt das Management dieses erreichte Ergebnis als gut. 3.3 Etikettenumsatz und Versandmenge je Mitarbeiter Berechnet auf Basis der durchschnittlichen Zahl der Mitarbeiter gemäß § 267 HGB:
Im Jahresdurchschnitt waren 190 (i. Vj. 188) Mitarbeiter beschäftigt (gemäß § 267 Abs. 5 HGB). Der Etikettenumsatz pro Mitarbeiter reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 11%. Gleichzeitig verringerte sich die Versandmenge pro Mitarbeiter um 22%. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte unser Werk nicht komplett im Drei-Schicht-System voll ausgelastet werden. Die geringeren Versandmengen führten dazu, dass es produktionsfreie Zeiten gab. Diese wurden für Wartungsarbeiten, interne Schulungen sowie den Abbau der Gleitzeitkonten genutzt. Vorwiegend zur Kompensation von Personalausfällen kamen durchschnittlich vier Leiharbeiter zum Einsatz. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigten wir insgesamt 188 Mitarbeiter (im Vorjahr 186). In dieser Summe eingeschlossen sind genau wie im Vorjahr sechs Auszubildende. 4 Finanzlage
Das Eigenkapital im weiteren Sinne (Eigenkapital i. w. S.) ist definiert als Eigenkapital der Gesellschaft zuzüglich 60% der Sonderposten. Das Eigenkapital i. w. S zuzüglich des langfristigen Fremdkapitals hat sich um TEUR 17 verringert. Die Anlagendeckung I stieg leicht von 19,8% auf 20,8%. Dies ist zurückzuführen auf die Reduzierung des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 907. Demgegenüber stand die Auflösung von Sonderposten, der keine Sonderpostenzugänge entgegenstanden. Mit der stärkeren Reduzierung des Anlagevermögens gegenüber der Verringerung der Summe aus Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital stieg die Anlagendeckung II um 2,2 Prozentpunkte an. Sie erreichte ein Niveau von 42,1%. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sank um TEUR 4.339. Er betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 14.374 (i. Vj. TEUR 18.713). Im Vergleich zum Vorjahr sank der Mittelzufluss aus dem um Abschreibungen korrigierten Periodenergebnis mit TEUR 17.220 um TEUR 258. Eine Mittelverwendung i.H.v. TEUR 370 ging auf die Verringerung der Rückstellungen im Jahr 2023 zurück, während sich die Rückstellungen im Vorjahr um TEUR 120 erhöht hatten. Im Bereich der Vorräte fiel die Mittelherkunft mit TEUR 301 um TEUR 839 niedriger als im Vorjahr aus. Dies ist zurückzuführen auf die gegenüber der Vorperiode geringere Bestandsreduzierung. So verringerte sich der Bestand an Rohstoffen weniger signifikant als im vorangegangenen Geschäftsjahr und der Bestand an Fertigwaren lag nahezu auf Vorjahresniveau. Hervorzuheben sind die um TEUR 1.800 gesunkenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, sodass die korrespondierende Mittelverwendung um TEUR 1.244 höher als im Vorjahr ausfiel. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich mit TEUR 1.948 im Jahr 2023 weniger stark erhöht als im Vorjahr, was mit einer geringeren Mittelverwendung in Höhe von TEUR 318 einherging. Im Bereich der Verbindlichkeiten kam es im Jahr 2023 anders als im Vorjahr zu einer Mittelverwendung in Höhe von TEUR 2.754, sodass eine Veränderung zwischen den Bewegungsbilanzen 2023 und 2022 in Höhe von TEUR -4.412 resultierte. Aufgrund der bereits im Vorjahr getätigten hohen Anzahlungen auf Anlagen im Bau führte die Investitionstätigkeit inklusive der Aktivierungen zu einem Mittelabfluss in Höhe von TEUR 949 im Jahr 2023. Durch die verringerten Investitionsausgaben lag der Mittelabfluss um TEUR 3.088 unter dem Vorjahr. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit lag mit TEUR 17.510 im Jahr 2023 um TEUR 5.135 über dem Vorjahr. Als Ergebnis lagen die liquiden Mittel im Jahr 2023 bei TEUR 3.974, und somit TEUR 4.085 unter dem Vorjahresniveau. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch die Einbindung in das zentrale Cash-Management der CCL-Gruppe abgesichert. Es bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Liquidität war jederzeit gewährleistet. 5 Vermögenslage Die nachfolgende Tabelle ist aus der Bilanz abgeleitet. Die kurzfristigen Posten (Fälligkeit unter einem Jahr) sind in der Analyse zusätzlich vermerkt.
Im Jahr 2023 wurden TEUR 949 investiert (im Vorjahr TEUR 4.036). In dieser Summe sind Anzahlungen für Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 352 enthalten. Somit beliefen sich die Zugänge im Anlagevermögen auf TEUR 597. Unter Berücksichtigung der entgegenstehenden Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.853 (im Vorjahr TEUR 1.668) und Abgängen von TEUR 2 verringerte sich das Anlagevermögen im Jahr 2023 von TEUR 16.715 auf TEUR 15.809. Die im Vorjahr begonnene Investition in eine Kombinationsdruckmaschine wurde im Geschäftsjahr fertiggestellt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen nochmals reduziert werden. Es gab keine Lieferengpässe, die zu höheren Sicherheitsbeständen führten. In Summe sank der Bestand an Vorräten um TEUR 301 unter das Vorjahresniveau. Die Summe der Forderungen inklusive sonstiger Vermögensgegenstände lag mit TEUR 13.072 nahezu auf Vorjahresniveau. Während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.948 erhöhten, reduzierten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich stark von TEUR 2.411 auf TEUR 611, da im letzten Quartal 2023 keine Umsätze generiert wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände lagen bei TEUR 531 und setzten sich vorwiegend aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen sowie Lieferantenboni zusammen. Der langfristige Teil der Rückstellungen von TEUR 2.988 (i. Vj. TEUR 3.000) umfasste die Pensionsrückstellungen TEUR 2.551 (i. Vj. TEUR 2.562, die Jubiläumsrückstellungen TEUR 417 (i. Vj. TEUR 417) sowie die Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten TEUR 20. Von den Verbindlichkeiten betreffen TEUR 21.759 (i. Vj. TEUR 23.942) verbundene Unternehmen. Davon sind TEUR 21.672 (i. Vj. TEUR 23.731) Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung an den Organträger. 6 Chancen- / Risikobericht Als Teil der kanadischen Unternehmensgruppe CCL Industries sind wir global aufgestellt und beliefern unsere weltweit agierenden Kunden mit gleichbleibender Qualität auf allen Kontinenten. Meerane, als technologisches Kompetenzzentrum, besitzt bei der Entwicklung neuer Technologien eine entscheidende Schlüsselposition. Als große Herausforderung und Chance sehen wir auch in Zukunft das Thema Nachhaltigkeit. Materialien, die wir zur Herstellung der Etiketten einsetzen, müssen recyclingfähig und wenn möglich aus nachwachsenden Rohstoffen sein. Auf diesem Gebiet gibt es interessante Entwicklungen, die auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden müssen. Im Bereich der Getränke-Etiketten sehen wir weitere Wachstumspotentiale in allen Segmenten. Unsere Zielkunden sind nicht nur global agierende Unternehmen, sondern auch große lokale Getränkehersteller in Zentraleuropa, Osteuropa, dem mittleren Osten sowie Afrika. Das Interesse unserer Kunden, ihre Produkte mit innovativen Haftetiketten auszustatten, ist nach wir vor ungebrochen. Durch die Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit in den letzten Jahren haben wir zusätzliches Vertrauen bei unseren Kunden gewinnen können. Auch im Jahr 2024 fokussieren wir uns weiter auf die Intensivierung unserer guten Kundenbeziehungen. Dies schafft eine gemeinsame partnerschaftliche Basis, um in den Folgejahren weiteres Wachstum realisieren zu können. Darüber hinaus wollen wir nachhaltig Neugeschäft generieren. Die Forderung nach nachhaltigeren Produkten in Verbindung mit der Verknappung von Ressourcen könnte in einigen Märkten zum Umdenken bei der Verpackungsart oder der Art der Dekoration führen. Hier ergeben sich Potentiale für unsere "wash off" oder EcoStream® Etiketten, die bei der Umstellung von Einweg- auf Mehrwegflaschen aus Glas bzw. beim Recycling von PET Flaschen zum Einsatz kommen können. Im Moment kommt der Verpackungsmarkt immer weiter unter Druck. Die Forderungen nach Produkten, die aus recyceltem Material bestehen und selbst wieder im Kreislauf recycelt werden können, steigen. Die Einführung von Steuern und Abgaben auf ausgewählte Verpackungen erhöht ebenfalls den Druck auf die Hersteller. Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir gute Antworten gefunden. Als kritisch sehen wir die aktuelle Kommunikation vor allem in den Medien, die das Verhalten der Verbraucher beeinflusst. Dies birgt ein mittleres Risiko für den zukünftigen Einsatz von Kunststoffprodukten. Durch erfolgreich gewonnene Neuausschreibungen einiger großer Kunden konnten wir Ende des Jahres 2023 Zusatzgeschäft für unser Werk akquirieren. Wir sehen dies als große Chance, sowohl für unseren Standort als auch für die CCL-Gruppe, hier weiterhin sehr erfolgreich, gemeinsam mit unseren Kunden, am Markt agieren zu können. Unser aktueller Ausblick auf zukünftige Wachstumspotentiale ist sehr positiv. Die Einlastung der Aufträge in unsere Produktion erfolgt schrittweise im Laufe des ersten Halbjahres 2024. Die Herausforderung liegt nun in der Absicherung der Produktionskapazitäten und der zeitgerechten Belieferung der angekündigten Aufträge. Das Produktionsvolumen wird deutlich über dem Niveau des Jahres 2023 liegen. Wir erwarten saisonale Belastungsspitzen, die wir über flexible Arbeitszeitmodelle und den Einsatz von Zusatzkräften abfedern. Wir sind überzeugt, dass wir diese Herausforderung gemeinsam mit unserer Belegschaft gut meistern werden. Wir haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, welche Leistungspotentiale in unseren Maschinen stecken und sehen dies deshalb als geringes Risiko an. Die CCL Label Meerane GmbH wird weiterhin den südafrikanischen Markt beliefern. In enger Abstimmung zwischen den Standorten wird ein gewisser Grundbedarf speziell für internationale Kunden aus Meerane heraus gefertigt. Bedarfsspitzen und lokale Kunden werden direkt aus Südafrika heraus beliefert. Damit kann CCL den Markt tiefer durchdringen und neue Potentiale entwickeln. Unsere global agierenden Kunden erhalten die gewünschte Flexibilität hinsichtlich Fertigungsstandort und Lieferzeit sowie weltweit einheitliche Qualitätsstandards. Wir sehen aktuell ein allgemeines Marktwachstum bei den Komponenten der chemischen Industrie, die auch unsere Vorprodukte sind. Aufgrund der im vergangenen Jahr schwachen, weltweiten Nachfrage haben viele Lieferanten ihre Kapazitäten verringert. Erste Engpässe und verlängerte Lieferzeiten sind die Konsequenz daraus. Wir sehen dies als geringes Risiko an, dem durch den Aufbau von Sicherheitsbeständen und dem Aufbau neuer Lieferketten entgegengewirkt werden kann. Erforderlich ist es, in Zukunft verstärkt eine, der Situation entsprechende, gute Ausgewogenheit zwischen Verfügbarkeit und Sicherheitsbestand zu finden. Die an den Beschaffungsmärkten gesunkenen Indizes als Indikatoren der Rohstoffpreise erwecken bei Kunden die Erwartung der Kosten- und damit der Preissenkung. Dem gegenüber stehen gestiegene Kosten aufgrund von Kapazitätsverknappungen an den Märkten, höhere Abgaben und Inflationsauswirkungen. Wir sehen dies als herausfordernde Aufgabe an. Es gilt, diese Erwartungen auszubalancieren und Kosten nachhaltig zu senken. Unserer Einschätzung nach handelt es sich um ein mittleres Risiko hinsichtlich der Ergebniserreichung. Die schwache Binnennachfrage im chinesischen Markt führt zur erhöhten Verfügbarkeit von chinesischen Produkten im europäischen Markt. Diese, meist billigeren Alternativen, erhöhen den Wettbewerbsdruck in Europa. Die Entspannung bei den Transportkosten sowie die erhöhte Verfügbarkeit von Transportkapazitäten erleichtern zusätzlich diese Importe. Inwieweit die politische Situation in China sowie die Erfahrungen aus der Vergangenheit unsere Kunden und Wettbewerber davon abhalten, wieder verstärkt in Asien zu kaufen, bleibt abzuwarten. Diese Konstellation stellt für uns ein mittleres Risiko dar. Sollten sich Lieferketten wieder nachhaltiger und regionaler entwickeln, ergeben sich zusätzliche Chancen, die wir aktuell als gering gewichten. Die schrecklichen Kriege und weltweiten Krisen, Inflation und Geldpolitik sowie politische Verschiebungen sind unvorhersehbare Risiken, deren Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb schwer einzuschätzen sind. Das Risikomanagement insbesondere in Bezug auf die großen Währungsschwankungen des südafrikanischen Rand bleibt eine Herausforderung und wird vorausschauend teilweise abgesichert. Das für 2024 steigende Geschäft erhöht das Risiko. Der Anteil am Gesamtgeschäft bleibt in einem beherrschbaren Rahmen. Wir schätzen die Situation deshalb als mittleres Risiko ein. Über das monatliche Reporting ist die CCL Label Meerane GmbH in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. 7 Prognosebericht Das Jahr 2024 wurde mit einem Etikettenumsatz von EUR 65,6 Mio. geplant. Das entspricht einer Umsatzsteigerung in Höhe von 7,3% gegenüber dem Vorjahr. Dies resultiert aus stabilem Bestandskundengeschäft, sowie der Neugewinnung von Kunden und neuen Kundenprojekten. In der Umsatzplanung wurden Preismechanismen auf der Annahme sinkender Markt- und Materialpreise berücksichtigt. Die Umsatzrendite ist mit 1,9 Prozentpunkten unter dem Vorjahreswert budgetiert. Der Umsatz des 1. Quartales 2024 liegt 1,6% über Plan und 5,7% über dem Vorjahr. Aufgrund eines starken Auftragseinganges der Ende März bei 33% über Plan liegt, ist von einem starken zweiten Quartal auszugehen. Der anziehende Auftragseingang entspricht unseren Erwartungen, nachdem zum Jahresende 2023 weiterführende Kundenverträge erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnten. Weiterhin sehen unsere Kunden wieder optimistischer in die Zukunft und füllen ihre Läger entsprechend auf. Wir sind überzeugt, dass sich dieser positive Trend fortsetzt und das Jahresziel sowohl hinsichtlich Umsatz als auch Betriebsergebnis erfüllt werden kann.
Meerane, den 31.03.2024 Uwe Baier, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 20231 Allgemeine Hinweise Die CCL Label Meerane GmbH (im weiteren Text als CCL bezeichnet) hat ihren Sitz in Meerane und ist beim Amtsgericht Chemnitz in das Handelsregister unter der Registernummer HRB 22032 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Anwendung der linearen Methode. Alle Nutzungsdauern leiten sich grundsätzlich aus den steuerlichen Abschreibungstabellen ab. Angewendet werden in allen Bereichen in der Regel die jeweils zulässigen Höchstsätze. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die unbeweglichen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Generell erfolgt die planmäßige Abschreibung der beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach der linearen Methode. Die Möglichkeit der degressiven Abschreibung wurde im gesetzlich möglichen Rahmen ab dem 1. Januar 1999 genutzt. Die Gesellschaft macht Gebrauch vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB der Fortführung der bisherigen Wertansätze nach steuerrechtlichen Vorschriften für Vermögensgegenstände, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden. Im Jahr 2021 erfolgte, aufgrund des zweiten Corona-Steuerhilfegesetz, die Abschreibung neuer beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens degressiv. Die mit dem vierten Corona-Steuerhilfegesetz geschaffene Möglichkeit, die degressive Abschreibung auch im Jahr 2022 mit dem Faktor 2,5 fortzuführen, wurde für alle neu angeschafften beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens genutzt. Im Jahr 2023 erfolgte die Abschreibung der neu angeschafften beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens auf linearer Basis. Die Abschreibung beginnt für Zugänge ab dem Monat der Inbetriebnahme. Nachträgliche Herstellungskosten werden über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. Bei wesentlichen Verbesserungen des betreffenden Vermögensgegenstandes erfolgt eine Anpassung der Nutzungsdauer. Die in der Vergangenheit erhaltenen Investitionszuschüsse und -zulagen wurden als Sonderposten erfasst und werden über die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter aufgelöst. Die Bildung eines Sammelpostens für neue Vermögensgegenstände, die den Wert von EUR 150 aber EUR 1.000 nicht übersteigen, wird seit dem Jahr 2018 nicht mehr durchgeführt. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Betrag von EUR 250 werden nach § 6 Abs. 2 EStG sofort als Aufwand gezeigt. Vermögensgegenstände mit einem Wert größer als EUR 250 bis zu einem Wert von EUR 800 werden ebenfalls als sofortige Betriebsausgabe gebucht. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der Wiederbeschaffungspreis am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser zu Grunde gelegt. Lagerrisiken sind durch Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes angesetzt worden. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und der Abschreibungen. Der niedrigere beizulegende Wert wird ermittelt durch Vergleich der kalkulierten Herstellkosten mit dem Verkaufspreis abzüglich der nach dem Bilanzstichtag noch anfallenden Kosten sowie der Vertriebskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden für das allgemeine Kreditrisiko pauschal ermittelte Wertberichtigungen und bei Bedarf Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bankguthaben in ausländischer Währung werden zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet; Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert angesetzt und beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Pensionsverpflichtungen sind auf Basis eines Zinsfußes von 1,83 % nach versicherungsmathematischer Berechnung mit Hilfe der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode gem. IAS 19) - unter Berücksichtigung der Richttafeln Heubeck 2018 G - in der Handelsbilanz angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden mit einer jährlichen Anpassung von derzeit 2,5 % bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtung berücksichtigt. Die Rückstellung ermittelt mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre liegt bei EUR 2.550.752. Damit ergibt sich ein Unterschieds-/Mehrbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zum 31. Dezember 2023 von EUR 17.411 (i. Vj. EUR 70.592). Der Ausweis des Zinsänderungseffektes erfolgt im Finanzergebnis. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung werden im Finanzergebnis gesondert gezeigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Währungsumrechnung Soweit Aufwendungen und Erträge in fremder Währung von einem in Euro geführten Bankkonto gezahlt werden bzw. eingehen, werden sie mit dem Kurs am Tage des Zahlungsvorgangs bewertet. Unterjährige Aufwendungen und Erträge in fremder Währung, die noch nicht ausgeglichen sind, werden mit dem Konzernvorgabekurs aus Kanada zum Ultimo des Vormonats bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr finden die § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB und § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB keine Anwendung. Die sich aus der Bewertungsänderung ergebenden Währungsgewinne bzw. Währungsverluste werden entweder in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr am Bilanzstichtag werden unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. 3 Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Im Jahr 2023 sind, inklusive der Umbuchungen, technische Anlagen und Maschinen im Wert von TEUR 4.681 aktiviert worden. Diese beinhalten TEUR 3.689 für eine im Februar 2023 in Betrieb genommene Druckmaschine. Ergänzend erfolgte die Installation von Schneidmaschinen im Wert von TEUR 676. Weiterhin wurden Ersatzinvestitionen in der Produktion in Höhe von TEUR 316 durchgeführt. Im Bereich der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung setzen sich die Zugänge von TEUR 291 aus diversen Ergänzungsinvestitionen unter anderem im Bereich der Produktionsvorbereitung zusammen. Im Jahr 2023 belaufen sich die Anzahlungen auf im Bau befindliche Anlagen auf TEUR 181. Diese betreffen in erster Linie Anzahlungen für einen Hallenanbau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen von TEUR 9.981 im Vorjahr auf TEUR 11.930 an. Dies ist zurückzuführen auf vereinbarungsgemäß längere Zahlungsziele. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzieren sich gegenüber dem Vorjahr um 75 % auf TEUR 611 und resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 531. Sie beinhalten Forderungen gegen das Finanzamt aufgrund von Umsatzsteuer-Erstattungsansprüchen TEUR 242, Lieferantenboni in Höhe von TEUR 98 sowie diverse Anzahlungen an Lieferanten und Erstattungsansprüche in Höhe von TEUR 191. Alle ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in Geschäftsanteile von TEUR 2.046 und Vorzugsgeschäftsanteile von TEUR 110. Der Vorzugsanteil ist auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit einer garantierten Ausgleichszahlung von 5 % Verzinsung der Vorzugsanteile für jedes volle Geschäftsjahr ausgestattet. Im Falle eines Liquidationsüberschusses wird das eingezahlte Kapital vorab zurückgezahlt. Im Übrigen ist der Vorzugsgeschäftsanteil weder am laufenden Gewinn noch an einem evtl. Liquidationserlös beteiligt. Im Geschäftsjahr gibt es keine Sonderpostenzugänge. Die bestehenden Sonderposten werden über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.030 sind im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 942, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 736, sowie Rückstellungen für Kundenansprüche in Höhe von TEUR 181 enthalten. Verbindlichkeiten nach § 268 Abs. 5 HGB
Bis auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einem Betrag von TEUR 223 (i. Vj. TEUR 195) haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 21.672 (i. Vj. TEUR 23.731) Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 87 (i. Vj. TEUR 211) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5,5 (i. Vj. TEUR 5,5) enthalten, die ebenfalls die Gesellschafter betreffen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert. 4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Regionen
Die Umsatzerlöse reduzierten sich um 9,6 % von TEUR 68.703 auf TEUR 62.136. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem Umsatzverlust bei unseren Eigenerzeugnissen. Der Absatz von Batterie- und Getränkeetiketten sank um TEUR 6.469 auf TEUR 61.110 (i. Vj. TEUR 67.579). Die Umsatzerlöse aus Nebenleistungen sowie Materialverkäufen lagen mit TEUR 1.029 auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 207 auf TEUR 283. Sie enthielten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 153. Weiterhin entfielen TEUR 33 auf die Auflösung der Sonderposten. Dies betrifft Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei TEUR 7.688 und stiegen um 9,2 % gegenüber dem Vorjahr an. Sie setzten sich im Wesentlichen zusammen aus: Instandhaltungsaufwendungen TEUR 1.381, Transport- und Zollkosten TEUR 1.166, Kosten des Verkaufsteams TEUR 1.164, Reisekosten TEUR 732, Entsorgungskosten TEUR 489, Konzernumlagen TEUR 401 sowie Verlusten aus Währungsbewertungen TEUR 323 (i.V. Erträge TEUR 127). Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 316 (i. Vj. TEUR 208) setzten sich aus Bankzinsen TEUR 201 (i. Vj. TEUR 69), Zinsen an verbundene Unternehmen TEUR 85 (i. Vj. TEUR 69) sowie aus der Verzinsung von Pensionsrückstellungen und anderen langfristigen Rückstellungen TEUR 30 (i. Vj. TEUR 71) zusammen. Der Anstieg der Zinsen ist hauptsächlich auf die gestiegenen Fremdkapitalzinssätze zurückzuführen. Seit dem Geschäftsjahr 2020 wird die bisher durch den Organträger Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen erhobene Gewerbesteuerumlage nicht mehr an die Gesellschaft berechnet. Die übrigen Steueraufwendungen von TEUR 1 betreffen die Vorabvergütung der Vorzugsanteile. Infolge der Einbindung der Gesellschaft in die oben genannte steuerliche Organschaft werden latente Ertragssteuern nicht angesetzt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages hat die CCL Label Meerane GmbH einen Betrag von TEUR 15.367 an die Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen, abzuführen. Der Aufwand wurde entsprechend in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Es existieren keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nach § 285 Abs. 3 und 3a HGB gesondert ausgewiesen werden müssen und für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens von Bedeutung sind. Wie im Vorjahr wurden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB eingegangen. 5 Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführer
Von der Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9. a) HGB wurde mit Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Der Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen wird von der CCL Industries Inc., Willowdale/Kanada aufgestellt. Der Konzernabschluss ist bei CCL Industries Inc. Investor Relations Department, Willowdale/Kanada, als Download unter www.cclind.com verfügbar und wird von der Syrinx Holding Germany GmbH im Unternehmensregister veröffentlicht. 6 Angaben zu § 285 Nr. 17 HGB Die für das Geschäftsjahr 2023 berechneten Bezüge des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betragen TEUR 48. 7 Nachtragsbericht - § 285 Nr. 33 HGB Bis zum heutigen Tag sind keine Ereignisse eingetreten, die eine andere Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erfordert hätten bzw. sich auf diese auswirken würden. Die wirtschaftliche Lage ist auch nach heutigem Kenntnisstand nicht anders einzuschätzen.
Meerane, den 31. März 2024 Uwe Baier, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CCL Label Meerane GmbH, Meerane Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CCL Label Meerane GmbH, Meerane, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCL Label Meerane GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 25. Juni 2024 KPMG
AG
Rößler, Wirtschaftsprüfer Sonntag, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss für die CCL Label Meerane GmbHUnter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Formen und Fristen der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung wird folgender Gesellschafterbeschluss gefasst: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht wurden von der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und am 25. Juni 2024 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wird hiermit festgestellt.
Holzkirchen, den 17. September 2024 Syrinx Holding Germany GmbH
Toronto, September 17, 2024 2060731 Ontario lnc. |
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