Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
LHG Service-Gesellschaft mbH
Zum Hafenplatz 1, 23570 Lübeck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Adam seit 7.12.2021 | Prokura |
Mirco Eweler seit 7.12.2021 | Prokura |
Bernd Sebastian Prof. Dr. Jürgens seit 23.6.2016 | Geschäftsführer |
Frank Bernhard Meyer seit 2.3.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hansestadt Lübeck | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LHG Service-Gesellschaft mbHLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS 2023I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die LHG Service-Gesellschaft mbH (SG) hat ihren Geschäftsbetrieb am 1. Januar 1995 aufgenommen. Gesellschafter ist zu 100 % die Lübecker Hafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Lübeck (LHG). Die SG bietet ihre Serviceleistungen rund um die Lübecker Häfen an. Der Leistungsumfang teilt sich in die folgenden Bereiche auf:
Die Umsetzung dieser Dienstleistungen erfolgt an den Hafenstandorten der LHG am Nordlandkai, Schlutup, Seelandkai und Skandinavienkai in den Werkstätten oder mit dem mobilen Einsatzteam. Die Qualitätssicherung nach ISO 9001:2015 der SG wurde intern betreut. Das Abfallmanagement der LHG und der SG wurde weiterhin nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entsprechend den gesetzlichen Anforderungen umgesetzt. II. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland wird insbesondere geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, den Kostensteigerungen aufgrund allgemeiner inflatorischer Tendenzen sowie den teilweise vorhandenen Liefer- bzw. Dienstleistungsengpässen. Die für die SG relevanten Wirtschaftsbereiche haben sich im Jahr 2023 damit tendenziell negativ entwickelt. Insgesamt konnte aber aufgrund der guten und vertrauensvollen Lieferanten- und Kundenbeziehungen die Leistungsfähigkeit im Wesentlichen aufrecht gehalten werden. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage In 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.087 (i. Vj. TEUR 11.007) erzielt. Davon entfielen auf die LHG 65 % (i. Vj. 66 %), auf Dritte 20 % (i. Vj. 17 %), auf Nebenleistungen (Konzernverrechnungen) 13 % (i. Vj. 14 %) und auf unsere Tochtergesellschaft NRS 2 % (i. Vj. 3 %). Die Leistungen für die LHG erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 7.278 auf TEUR 7.859 und damit um 8,0 %. Diese Erhöhung resultierte überwiegend aus einem erhöhten Fremdleistungsanteil aufgrund größerer Baumaßnahmen für die LHG. Die Umsatzerlöse für Leistungen an die Tochtergesellschaft Nordic Rail Service GmbH (NRS) konnten nahezu auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Die Leistungen für Dritte verzeichneten eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.930 auf TEUR 2.449. Diese Steigerung resultierte aus dem PKW-Beschichtungsgeschäft und der Trailerreparatur. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von TEUR 310 auf TEUR 265. Die Verringerung resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Kostenerstattungen innerhalb der LHG-Gruppe. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren sowie bezogene Leistungen erhöhten sich von TEUR 5.128 auf TEUR 5.716. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich kostenbedingt im Geschäftsjahr 2023 leicht von 46,6 % auf 47,2 %, da aufgrund der vorhandenen Personalknappheit im gewerblichen Bereich zusätzliche Leistungen an externe Dienstleister vergeben werden mussten. Die Personalaufwendungen stiegen um TEUR 595 auf TEUR 5.196 (i. Vj. TEUR 4.601). In diesem Zusammenhang stieg die Personalaufwandsquote leicht von 41,9 % auf 42,9 %. Der SG-Haustarif wurde in Anlehnung an den TVöD mit einer Inflationsausgleichsprämie versehen. Der durchschnittliche Personalbestand im Geschäftsjahr 2023 betrug 79 Mitarbeiter/-innen (i. Vj. 72 Mitarbeiter/-innen). Die Abschreibungen waren aufgrund von moderaten Investitionen in das Anlagevermögen nahezu konstant mit TEUR 285 (i. Vj. TEUR 287). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen aufgrund der erhöhten Betriebsleistung von TEUR 1.352 auf TEUR 1.442. Durch die oben genannten Einflüsse wurde der Verlust in Höhe von TEUR 305 im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages durch die Muttergesellschaft ausgeglichen (i. Vj. TEUR 105). Die Planung wurde ergebnisseitig leicht um 35 T€ unterschritten. Die Investitionen sind im Anlagenspiegel dargestellt. Die Anlagenquote beträgt 48,1 % (i. Vj. 56,4 %). Die Verringerung der Anlagenquote resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Anlagevermögens. Das Umlaufvermögen hat sich aufgrund erhöhter Forderungen (höhere Umsatzerlöse) von TEUR 2.318 auf TEUR 2.996 erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde im Rahmen eines Betriebsübergangs aus der Tochtergesellschaft NRS der Teilbetrieb Oberbau und Signaltechnik in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgegründet. Die Gleisinstandhaltung Lübeck GmbH (GIG) nahm zum 01.10.2023 den Betrieb auf. Die Eigenkapitalquote fiel aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 33,1 % (i. Vj.) auf 30,5 %. Der Jahresfehlbetrag wird gemäß dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag durch die LHG ausgeglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 1.062 (i. Vj. TEUR 1.192) haben sich planmäßig durch die Tilgung von TEUR 130 im Jahr 2023 reduziert. Der Zinssatz für das Darlehen beläuft sich auf 0,91 % p. a. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der erworbenen Vermögensgegenstände TEUR 1.062 (i. Vj. TEUR 1.192) und durch die Ausfallbürgschaften des verbundenen Unternehmens Lübecker Hafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Lübeck, in Höhe von noch TEUR 1.062 (i. Vj. TEUR 1.192) besichert. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Der Finanzmittelbestand verringerte sich um 116 TEUR von TEUR 157 auf TEUR 41. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit einschließlich der Investitionstätigkeit betrug TEUR 14. Ferner wurden Kredite in Höhe von TEUR 130 zurückgeführt. Der Geschäftsverlauf 2023 und die Lage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 werden unter Berücksichtigung des momentanen wirtschaftlichen Umfeldes insgesamt als befriedigend bis gut eingeschätzt. Aufgrund der Größe der Gesellschaft ist der Geschäftsverlauf grundsätzlich durch wesentliche Einzelereignisse geprägt, dies vor allem aufgrund der hohen Abhängigkeit von wenigen Großkunden. Insbesondere die Abhängigkeit von der LHG und deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften als Auftraggeber ist sehr hoch. Die Planung hinsichtlich der Gesamtleistung wurde mit TEUR 12.328 (Plan TEUR 10.958) übertroffen. Das Ergebnis in Höhe von TEUR -305 konnte im Vergleich zum Plan von TEUR -270 nicht ganz erreicht werden. III. CHANCEN UND RISIKEN Wie in den Vorjahren liegen die Chancen für die künftige Entwicklung in der Ausweitung der hafenbezogenen Leistungen. Diese Chancen resultieren im Wesentlichen aus der örtlichen Nähe zu den Hafenumschlagbetrieben und Reedereien und der Möglichkeit, die vorgehaltene Werkstattkapazität kostenoptimal einzusetzen. Im Bereich der Trailerreparatur am Standort Skandinavienkai wird eine verstärkte Instandhaltungsnachfrage durch die Traileroperateure verspürt, so dass in diesem Bereich in den nächsten Jahren mit einem soliden Wachstum gerechnet werden kann. Risiken bestehen zum einen darin, dass mit den Traileroperateuren typischerweise keine langfristigen Verträge geschlossen werden können und zum anderen der Instandhaltungsbedarf seitens der LHG und NRS zurückgehen könnte. Diesem Risiko wird mit einer vorausschauende Mitarbeiterplanung entgegengewirkt. Des Weiteren liegt in der Qualifizierung des Personals für die zukünftigen Herausforderungen in Richtung der Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette ein entscheidender Erfolgs- und Risikofaktor. Hier ist rechtzeitig der demographische Wandel in der Mitarbeiterstruktur der SG mit den in Zukunft erforderlichen Qualifizierungsanforderungen zu verknüpfen, so dass eine nachhaltige Personalpolitik umgesetzt werden kann. Die Werkstattkapazitäten und der Verwaltungsbereich der Gesellschaft wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestrafft und konsolidiert, so dass auch größere Auftragsschwankungen im Jahresverlauf über eine vorausschauende Auftrags- und Mitarbeiterdisposition adäquat kompensiert werden können. Die gestiegenen Beschaffungskosten, insbesondere aufgrund der inflationären Tendenzen, werden an die Kunden weitergegeben. Aus heutiger Sicht zeichnen sich daher keine den Fortbestand der SG gefährdenden Risiken ab. IV. Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 werden konstante Leistungsabforderungen seitens der LHG im Bereich der Instandhaltung von Flurförderfahrzeugen und Hafenanlagen erwartet, so dass sich die Grundauslastung nicht wesentlich verändern wird. Im Hinblick auf das Drittgeschäft wird mit leicht steigenden Abforderungen seitens der Kundschaft im Bereich der Trailerreparatur am Skandinavienkai ausgegangen. Investitionen für das Geschäftsjahr 2024 sind in Höhe von TEUR 200 geplant. Bei diesen Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um Ersatz- und Anpassungsinvestitionen am Standort Skandinavienkai. Das Ergebnis 2024 wird aufgrund von Lohntarifsteigerungen bei angepassten Verrechnungspreisen gegenüber der LHG voraussichtlich leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegen. Das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Verlust in Höhe von TEUR 100 geplant. Entsprechenserklärung zum Lübecker Public Corporate Governance KodexDie SG hat bezüglich der Einhaltung des Lübecker Public Corporate Governance Kodex (LPCGK) im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eine Entsprechenserklärung abgegeben. Diese ist auf der Internetseite der Gesellschaft offen zugänglich.
Lübeck, den 18. März 2024 LHG SERVICE-GESELLSCHAFT MBH Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer Frank Meyer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2023 der LHG Service-Gesellschaft mbH (SG), Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Entsprechend den Bestimmungen des § 9 des Gesellschaftsvertrags kommen die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zur Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma LHG Service-Gesellschaft mbH mit Sitz in Lübeck im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter der Nummer HRB 3726 HL eingetragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Zuschüsse sowie vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von fünf Jahren gewinnmindernd aufgelöst wird. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Einzelkosten und anteiligen Gemeinkosten bilanziert. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Daneben werden bei diesen Posten individuelle Einzelrisiken durch Wertabschläge sowie bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen das allgemeine Kreditrisiko durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Gemäß der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgt die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei der Bewertung der Rückstellung für kaufmännische Mitarbeiter wurde zum Bilanzstichtag ein Zinssatz von 1,75 % (i. Vj. 1,78 %), der Anwartschaftstrend unverändert von 0,00 %, eine Rentenanpassung von 2,2 % (i. Vj. 2,0 %) und wie im Vorjahr keine Fluktuationsrate unterstellt. Für die Rückstellung der gewerblichen Mitarbeiter wurde ein Zinssatz von 1,75 % (i. Vj. 1,78 %), der Anwartschaftstrend unverändert von 0,50 %, eine Rentenanpassung von 2,2 % (i. Vj. 2,0 %) und keine Fluktuationsrate angesetzt. Die Heubeck- Richttafeln 2018 G wurden als biometrische Grundlage verwendet. Der sich bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung ergebende Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 6 und unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig. Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. unter Einbeziehung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung zum Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Im Geschäftsjahr 2023 war der Zinssatz 1,22 % (i. Vj. 0,80 %). Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung unseres Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Angaben zum Anteilsbesitz An der Nordic Rail Service GmbH (NRS), Lübeck, ist die SG zu 100 % beteiligt. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 467 und weist ein Jahresergebnis vor Abführung von TEUR 950 aus. In 2023 wurde eine weitere Tochtergesellschaft der SG gegründet, die Gleisinstandhaltung Lübeck GmbH (GIG). Die SG ist an der GIG zu 100 % beteiligt. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 25, das Jahresergebnis vor Abführung beträgt TEUR -6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, Lübeck, in Höhe von TEUR 1.247 (i. Vj. TEUR 1.084). Weitere Forderungen in Höhe von TEUR 305 (i. Vj. TEUR 105) betreffen den Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 51.000,00 (EUR 26.076,00). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 388 (i.Vj. TEUR 278). Diese beinhalten im Wesentlichen Urlaubs-, Überstunden-, Tarifanpassungs-, Zulagen- und sonstige Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 34) und ein Darlehen in Höhe von TEUR 316 (i. Vj. TEUR 334). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse, die ausschließlich im Inland erzielt wurden, gliedern sich wie folgt:
5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 465 gegenüber verbundenen Unternehmen. In den Mietverträgen sind solche aus dem KfZ-Leasing von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 27) enthalten. Diese enden zwischen 2024 und 2027. Im Übrigen sind die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in jährlicher Höhe angegeben. Durchschnittliche Mitarbeiterzahlen Es waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigt:
Honorar für die Abschlussprüfung Das vereinbarte Honorar für die Abschlussprüferleistungen beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 9. Corporate Governance Die Gesellschaft hat für sich eine Entsprechenserklärung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 gemäß dem Lübecker Public Corporate Governance Kodex abgegeben. Die Entsprechenserklärung der Gesellschaft zum Lübecker Public Corporate Governance Kodex ist auf der Internetseite der LHG öffentlich zugänglich. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 2023 von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Die Gesamtbezüge für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 18. Die entsprechenden Pensionsrückstellungen betragen per 31. Dezember 2023 TEUR 269. Konzernverhältnisse Alleinige Gesellschafterin ist die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, Lübeck, die den befreienden Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der SG einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 6. Ergebnisverwendung Seit 2009 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 305 wird dementsprechend von der Organträgerin ausgeglichen. 7. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 haben könnten, haben sich nicht ergeben.
Lübeck, den 28. März 2024 LHG Service-Gesellschaft mbH Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer Frank Meyer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens der LHG Service-Gesellschaft mbH, Lübeck, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LHG Service-Gesellschaft mbH, Lübeck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LHG Service-Gesellschaft mbH, Lübeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LHG Service-Gesellschaft mbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 29. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Hartmut Schmidt, Wirtschaftsprüfer Anne-Katrin Ottinger, Wirtschaftsprüferin |
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