Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 6954
Vorher
Blitz F07-einhundert-siebzig-neun GmbHTHALEmail Equipment & Services GmbH
Eingetragen
10.8.2007
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische ZweckeHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung von Vorrichtungen für chemische Prozesse, einschließlich Erzeugnissen der Emailtechnik und des Behälter-, Apparate- und Anlagenbaus, die Entwicklung von Verfahren sowie der Handel mit Erzeugnissen in dieser Branche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Lakowitz
seit 4.2.2019
Prokura
Alexander Barkow
seit 12.1.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HLE Glascoat Ltd.IND
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
24.750 €
99.00%
Germany
250 €
1.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

THALETEC GmbH

Thale

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung zum Geschäftsverlauf

1.1. Wirtschaftliches Umfeld

Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft befasst sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von emaillierten Produkten und Service-Dienstleistungen für die Prozesstechnik der chemischen und pharmazeutischen Industrie weltweit, die unter dem Markennamen THALETEC vermarktet werden.

Für Anwendungen in der Energie-, Umwelt- und Kraftwerkstechnik bietet THALETEC emaillierte Wärmetauscher-Rohre für die Großindustrie an, die bei Kooperationspartnern zu Endprodukten komplettiert werden und im weltweiten Einsatz einzigartig sind.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die THALETEC GmbH konnte die Folgen des Russland-Ukraine-Kriegs ohne signifikante negative wirtschaftliche Folgen für das Geschäftsjahr 2023 überstehen und die nachteiligen Auswirkungen durch geeignete Maßnahmen nahezu vollständig kompensieren.

Das Investitionsverhalten der Kunden im Jahr 2023 in den Hauptabsatzmärkten der THALETEC GmbH lag leicht hinter dem Vorjahresniveau zurück. Dennoch konnte der Auftragseingang insgesamt, durch einen deutlichen Anstieg in dem Absatzmarkt USA, gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Der hohe Auftragseingang wurde maßgeblich auch durch akquirierte Projekte in der pharmazeutischen Industrie erzielt.

Die THALETEC GmbH hat das Umsatzergebnis gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern können. Obwohl die budgetierte Gesamtleistung verfehlt wurde, konnte das budgetierte Ertragsergebnis erreicht werden. Der Auftragseingang blieb leicht unter dem budgetierten Wert, übertraf jedoch das Vorjahresniveau erheblich.

Das Wettbewerbsumfeld in Europa hat sich aufgrund der regionalen Konzentration durch die Standortgegebenheiten der Hersteller nicht wesentlich verändert. Im asiatischen Raum jedoch ist ein Prozess von weiteren strukturellen Veränderungen bei etablierten Herstellern zu verzeichnen, welche sich einerseits um die Potenziale in den lokal wachsenden Märkten bemühen und andererseits den Eintritt in Europa forcieren.

Der Fokus sowohl im Neugeschäft als auch im Servicebereich liegt weiterhin auf der engen Betreuung und Beratung unserer Kunden sowie der kontinuierlichen Entwicklung von neuen Produktlösungen zur Effizienzsteigerung in den Produktionsprozessen unserer Kunden.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Der Jahresumsatz 2023 hat das Vorjahresniveau erneut deutlich übertroffen. Die strukturellen Veränderungen der letzten Jahre im operativen Produktionsbereich sowie in der Organisation führten zu einem weiteren Wachstum im Berichtsjahr.

Die stark gestiegenen Kosten bei Energie und Personal führten, trotz deutlicher Steigerung der Gesamtleistung sowie des Umsatzes, zu einem Ergebnis, welches unter dem Vorjahresniveau zurückblieb. Der Personalkostenanstieg war hierbei maßgeblich bedingt durch tarifliche Anpassungen.

Das Rohergebnis in 2023 belief sich auf T€ 22.097, es wurde ein Jahresüberschuss von T€ 2.245 erreicht.

Beschaffungsmarkt

Im Berichtszeitraum führte, wie im Vorjahr auch, der Russland-Ukraine-Krieg zu Kostensteigerungen und Lieferterminschwierigkeiten auf der Beschaffungsseite, die weitestgehend an den Markt weitergegeben werden konnten.

Durch strategische Einkaufsentscheidungen, welche bereits seit Beginn der CORONA-Pandemie im Jahr 2020 getroffen und kontinuierlich fortgeführt und umgesetzt wurden, konnten negative Auswirkungen weitestgehend kompensiert werden.

Personal- und Sozialbereich

Zum 31.12.2023 wurden 196 Mitarbeiter beschäftigt.

Zum 31.12.2023 bestanden sieben Altersteilzeitarbeitsverhältnisse. Es besteht für berechtigte Mitarbeiter auch in Zukunft die Möglichkeit, entsprechend des "Tarifvertrag flexibler Übergang in die Rente", ein Altersteilzeitverhältnis einzugehen.

Gekennzeichnet sind diese Altersteilzeitverhältnisse bei der Gesellschaft durch die "Arbeitsphase", der eine entsprechend lange "Freistellungsphase" gegenübersteht (Blockmodell).

Investitionen

Wesentliche Investitionen im Berichtszeitraum erfolgten in technische Anlagen und Ausrüstung im Bereich Produktion sowie in IT.

Produktion und Materialwirtschaft

Durch den Abschluss langfristig orientierter Verträge mit Lieferanten, eine bessere Verzahnung von Fertigungssteuerung mit Produktion und einhergehender Optimierung des Materialflusses, konnten die Negativeffekte auf dem Beschaffungsmarkt als Folgen des Russland-Ukraine-Krieges im Hinblick auf die Produktivität kompensiert und die Basis für weiteres Wachstum generiert werden.

1.2. Sonstige Darstellungen

Das Unternehmen verwendet zur Steuerung seiner Prozesse das ERP-System proALPHA.

2. Darstellung der Lage

1. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein deutlich positives Ergebnis nach Steuern und Zinsen.

2. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr signifikant gesteigert werden.

3. Das erzielte Ergebnis lag leicht über dem budgetierten Wert.

4. Die Gesellschaft verfügt über angemessene Liquidität in Form von Barmitteln und Kreditlinien.

2.1. Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
Anlagevermögen 2.171 16,2 2.020 15,8
Umlaufvermögen 11.216 83,8 10.761 84,2
Aktiva 13.387 100,0 12.781 100,0
Eigenkapital 7.239 54,1 6.643 52,0
Langfristiges Fremdkapital 768 5,7 826 6,5
Kurzfristiges Fremdkapital 5.380 40,2 5.311 41,6
Passiva 13.387 100,0 12.781 100,0

2.2. Finanzlage

Entsprechend unserer Geschäftspolitik hat bei einer Optimierung des Zinsergebnisses die Sicherstellung einer gesunden Liquiditätsbasis vorrangige Priorität.

Alle in 2023 getätigten Investitionen wurden mit Mitteln aus dem laufenden Cashflow durchgeführt.

2.3. Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2023:

T€ %
Rohergebnis 22.097 100,0
EBIT (THALETEC) 3.589 16,2
Finanzergebnis -110 -0,5
Ergebnis vor Steuern 3.478 15,7
Steuer -1.233 -5,6
Jahresüberschuss 2.245 10,2

II. Risikobericht

1. Bestandsgefährdende Risiken

Die Geschäftsführung analysiert und bewertet die Risikosituation monatlich und ist aufgefordert, bei Bedarf Maßnahmen zu ergreifen und einen Bericht zu erstellen.

Aus heutiger Sicht sind für die THALETEC GmbH keine bestandsgefährdenden oder andere Risiken, die über normale Geschäftsrisiken hinausgehen, bekannt.

2. Finanzinstrumente

2.1. Sicherungspolitik und Finanzdienste

Im Rahmen der Geschäftsaktivitäten ist die Gesellschaft insbesondere Währungskurs- und Zinsschwankungen sowie Rohstoffpreisschwankungen ausgesetzt. Als Grundsatz der Unternehmenspolitik gilt, diese Risiken bei Bedarf durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften auszuschließen bzw. zu begrenzen.

2.2. Sicherungsrichtlinien

Als Partner für den Abschluss der Sicherungsgeschäfte fungieren erstklassige nationale und internationale Banken sowie Versicherungen, deren Bonität laufend von führenden Rating-Agenturen überprüft wird.

3. Risiken

Währungsrisiko

Es bestand zum 31.12.2023 kein Währungsrisiko, da nahezu ausschließlich in Euro fakturiert wird.

Zinsrisiko

Ein Zinsrisiko besteht vor allem aufgrund von Veränderungen der Marktzinssätze. Um dieses Risiko zu minimieren, werden die bestehenden Kreditverträge kontinuierlich auf ihre Konditionen hin überprüft und bei Bedarf angepasst.

Rohstoffpreisschwankungen

Ein Risiko besteht im Wesentlichen bei der Veränderung der Energiepreise. Zur Risikominimierung von Preisschwankungen werden je nach Möglichkeit mit unseren Energielieferanten Verträge mit Laufzeiten von mindestens 12 Monaten abgeschlossen.

Liquiditätsrisiko

Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie angemessen vorhandene Kreditlinien stellen die Liquiditätsversorgung sicher. Zusätzlich erfolgt rollierend eine Liquiditätsprognose, welche kurzfristige Entwicklungen berücksichtigt und die Möglichkeit gibt, zeitnah eventuellen Engpässen entgegen zu steuern.

III. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung

Für das Jahr 2024 liegt der Fokus auf einem signifikanten Anstieg des Umsatzes, sowohl im Apparate- als auch im Servicegeschäft. Es wird mit einem Ergebnis auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2023 gerechnet.

Für 2024 sind Preisanpassungen zur Berücksichtigung der gestiegenen Inflation sowie der veränderten Kostensituation auf der Beschaffungsseite bereits umgesetzt und werden bei Bedarf nachgesteuert.

Die Gesellschaft wird den Weg der weiteren internationalen Ausrichtung konsequent weiterverfolgen, die entsprechenden Produktlinien mit dem hohen Qualitätssiegel aktiv vermarkten und die Vertriebsorganisation kontinuierlich erweitern.

Die nachhaltig hervorragende Qualität, kompetente Beratung der Kunden durch hoch qualifizierte und erfahrene Kräfte bei einer unverändert hohen Innovationskraft des Unternehmens haben die starke Marktposition der Gesellschaft in 2023 ausgebaut. Die Kunden in der chemischen und pharmazeutischen Industrie vertrauen auf die Kompetenz und innovativen Produktlösungen der THALETEC GmbH und haben dies auch in 2023 durch ein angemessenes Bestellvolumen bestätigt. Die Gesellschaft wird an ihrer Ausrichtung und der Entwicklung weiterer kunden- und prozessorientierter Produktlösungen festhalten, damit diese positive Entwicklung zu weiterem Wachstum führt.

IV. Forschung und Entwicklungsbericht

Die über Jahre hinweg bestehenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden fortgesetzt, um das bestehende Produktportfolio zu erweitern und den Kunden zusätzliche, innovative Lösungen zur Sicherstellung ihrer Produktion bereitzustellen. Diesbezügliche Entwicklungsprojekte setzen sich auch in den kommenden Jahren fort.

 

THALETEC GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.170.626,73 2.019.940,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.152,00 53.003,00
II. Sachanlagen 1.953.534,86 1.780.997,32
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 132.786,10 137.965,10
2. technische Anlagen und Maschinen 411.609,00 486.313,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.023.984,00 1.126.374,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 385.155,76 30.345,22
III. Finanzanlagen 185.939,87 185.939,87
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 185.939,87 185.939,87
B. Umlaufvermögen 10.859.868,58 10.428.948,34
I. Vorräte 256.743,56 3.395.124,32
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.302.450,42 7.582.938,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.294.727,05 4.734.889,21
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 49.464,10 4.541,91
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.245.262,95 4.730.347,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.500,00 6.500,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.308.397,97 2.298.934,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 111.001,62 63.657,57
D. Aktive latente Steuern 245.600,00 268.700,00
Aktiva 13.387.096,93 12.781.246,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.238.737,85 6.643.484,17
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 4.843.484,17 3.715.561,61
III. Jahresüberschuss 2.245.253,68 2.777.922,56
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 15.040,77 19.457,66
C. Rückstellungen 4.352.160,34 4.311.583,27
D. Verbindlichkeiten 1.780.455,96 1.806.721,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 48.648,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 49.007,94
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.780.455,96 1.709.064,54
E. Rechnungsabgrenzungsposten 702,01 0,00
Passiva 13.387.096,93 12.781.246,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.097.205,50 20.520.484,11
2. Personalaufwand 12.656.703,87 10.934.115,68
a) Löhne und Gehälter 10.740.094,13 9.167.350,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.916.609,74 1.766.764,79
davon für Altersversorgung -6.577,24 21.125,84
3. Abschreibungen 601.991,75 514.071,31
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 601.991,75 514.071,31
davon außerplanmäßige Abschreibungen 38.303,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.249.865,97 4.818.025,38
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 55.792,59 87.269,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.511,92 566,11
davon Erträge aus Abzinsung 2.292,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 125.867,06 175.783,10
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 3.958,00 3.496,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.029.256,25 1.269.427,60
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 23.100,00 41.800,00
8. Ergebnis nach Steuern 2.449.032,52 2.809.627,15
9. sonstige Steuern 203.778,84 31.704,59
10. Jahresüberschuss 2.245.253,68 2.777.922,56

Anhang

Die THALETEC GmbH mit Sitz in Thale wird beim Amtsgericht Stendal unter der Handelsregisternummer HRB 6954 geführt.

I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die THALETEC GmbH erfüllt die Kriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. Größenklassifizierung gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Erleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB wurden nicht angewendet. Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB in Anspruch.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Im Einzelnen sind dies folgende Grundsätze und Methoden:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Investitionszulagen und Investitionszuschüsse im Zusammenhang mit Anlagevermögen werden separat auf der Passivseite ausgewiesen und entsprechend der Nutzungsdauer des zulage- und zuschussberechtigten Wirtschaftsgutes aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlusstag beizulegen ist und voraussichtlich eine dauernde Wertminderung vorliegt, wird dem durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten inklusive notwendiger Gemeinkosten und angemessener Teile der Verwaltungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten.

Es wird ferner von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken sind durch ausreichend bemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Anwendung IDW RH FAB 1.021 (Aktivprimat) bewertet.

Der Ansatz der Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen erfolgt ebenfalls mit dem Barwert auf der Grundlage versicherungsmathemathischer Gutachten.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erlöse werden bei Erzeugnissen oder Waren beziehungsweise bei Leistungen realisiert, wenn (wirtschaftliches) Eigentum und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind oder wenn Leistungen erbracht wurden. Wahrscheinliche Risiken aus der Rücknahme von Erzeugnissen und Waren sowie auf Grund von Gewährleistungen oder sonstigen Reklamationen werden unter Berücksichtigung des Einzelfalls zurückgestellt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Mitzugehörigkeitsvermerke

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen besteht im Berichtsjahr und im Vorjahr in voller Höhe Mitzugehörigkeit zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht im Berichtsjahr (T€ 0) und im Vorjahr (T€ 49) in voller Höhe Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu Anschaffungskosten in Höhe von € 800 werden im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen voll abgeschrieben.

2. Anlagespiegel

Anschaffungskosten Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 252.126,88 7.072,76 - - 259.199,64
252.126,88 7.072,76 - - 259.199,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 181.973,48 - - - 181.973,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.123.981,04 28.644,93 - - 2.152.625,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.030.148,18 335.887,90 78.485,10 28.520,76 3.316.071,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.345,22 386.511,36 3.180,06 -28.520,76 385.155,76
Summe Sachanlagen 5.366.447,92 751.044,19 81.665,16 - 6.035.826,95
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 185.939,87 - - - 185.939,87
185.939,87 - - - 185.939,87
Summe Anlagevermögen 5.804.514,67 758.116,95 81.665,16 - 6.480.966,46
Kumulierte Abschreibungen Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 199.123,88 28.923,76 - 228.047,64
199.123,88 28.923,76 - 228.047,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.008,38 5.179,00 - 49.187,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.637.668,04 103.348,93 - 1.741.016,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.903.774,18 464.540,06 76.226,50 2.292.087,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - -
Summe Sachanlagen 3.585.450,60 573.067,99 76.226,50 4.082.292,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
- - - -
Summe Anlagevermögen 3.784.574,48 601.991,75 76.226,50 4.310.339,73
Nettobuchwerte Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.152,00 53.003,00
31.152,00 53.003,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 132.786,10 137.965,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 411.609,00 486.313,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.023.984,00 1.126.374,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 385.155,76 30.345,22
Summe Sachanlagen 1.953.534,86 1.780.997,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 185.939,87 185.939,87
185.939,87 185.939,87
Summe Anlagevermögen 2.170.626,73 2.019.940,19

3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betreffen mit 44 TEUR (im Vorjahr: 0 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin.

4. Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 245.600. Dieser Betrag resultiert aus der Aktivierung von latenten Steuern. Darüber hinaus ist ein Betrag in Höhe von € 8.534 aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt (vgl. Abschnitt 6.).

5. Sonderposten

Der ausgewiesene Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen wird für Erstattungen gemäß Investitionszulagengesetz gebildet. Die Auflösung dieses Posten erfolgt über die Nutzungsdauer des begünstigten Anlagegegenstandes. Im Geschäftsjahr betrug die steuerfreie Auflösung € 625,25 (Vj.: € 7.796,85) und die steuerpflichtige Auflösung € 3.791,64 (Vj.: € 3.791,64).

6. Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz allgemeine Zusage (10-Jahre Durchschnitt) 1,82 %
Zinssatz Einzelzusage (10-Jahre Durchschnitt) 1,83 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Weiterhin wurde für Pensionszusagen, für die keine Festbetragszusage vorgesehen ist, eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,0 % sowie eine Anpassung der laufenden Renten von 2,0 % berücksichtigt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 8.534.

7. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden (Pensionsrückstellung) 1.186.786
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 418.517
verrechnete Aufwendungen (Zinsaufwand aus Abzinsung) 17.151
verrechnete Erträge (Erträge Deckungsvermögen) 7.377

Der Zeitwert des Deckungsvermögens wird aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert bzw. aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet.

8. Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen

Der Ansatz der Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen erfolgt auf der Grundlage versicherungsmathemathischer Gutachten. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, bei einem Rechnungszinsfuß von 1,74 % p.a. (Vorjahr 1,44 %) sowie einer Dynamik der anrechenbaren Bezüge und der Beitragsbemessungsgrenzen in Höhe von 2,0 % herangezogen.

Die übrigen sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Brandschutzauflagen, Personalverpflichtungen (Sonderzahlungen, Urlaubsentgelte, Überstunden, Altersteilzeit und Jubiläum), ausstehende Rechnungen, Garantierückstellungen, Provisionsverpflichtungen, Rechts- und Beratungskosten, Kundenverpflichtungen und Vertragsstrafen sowie Prüfungs- und Jahresabschlusskosten.

9. Restlaufzeiten und Besicherungen von Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit Art und Form
31.12.2023 31.12.2023
kleiner 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.
der Sicherheit
gegenüber Kreditinstituten - - - - *
im Vorjahr 48.649 48.649 - -
aus erhaltenen Anzahlungen - - - -
im Vorjahr - - - -
aus Lieferungen und Leistungen 1.540.509 1.540.509 - - **
im Vorjahr 1.527.923 1.527.923 - -
gegenüber verbundenen Unternehmen - - - -
im Vorjahr 49.008 49.008 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 239.947 239.947 - -
im Vorjahr 181.142 181.142 - -
Summe 1.780.456 1.780.456 - -
im Vorjahr 1.806.721 1.806.721 - -

* Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie eine Buchgrundschuld und die Sicherungsübereignung von einzelnen Vermögensgegenständen des Anlagevermögen gesichert.

** branchenübliche Eigentumsvorbehalte

10. Latente Steuern

Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt € 245.600.

Im Geschäftsjahr hat sich der Saldo der aktiven latenten Steuern um € -23.100 vermindert (Steueraufwand).

11. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtung in 2024
Verpflichtung ab 2025 ff.
Kfz. und Fahrrad - Leasingverträge 249.077 354.663
Mietverträge 100.043 228.404

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen von € 17.151 (Vj.: € 31.256).

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

- Angestellte 60 (Vj.: 53)
- Gewerbliche Mitarbeiter 132 (Vj.: 133)
192 (Vj.: 186)

2. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren bestellt:

Herr Dr. Jürgen Reinemuth

Herr Alexander Barkow

Die berufliche Tätigkeit der Geschäftsführer besteht in der Führung der Geschäfte der Gesellschaft.

3. Namen der Mitglieder des Beirats

Dem Beirat gehören folgende Personen an:

Aalap Nilesh Patel ausgeübter Beruf: Excecutive Director HLE Glascoat Ltd
Amit Jogindernath Kalra ausgeübter Beruf: Chief Transformation Officer HLE Glascoat Ltd
Sandeep Dipak Randery ausgeübter Beruf: Independent Director

Der Vorsitzende des Beirats ist Herr Aalap Nilesh Patel.

4. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Kapitalanteil Jahresergebnis 2023
Tsd. USD
Eigenkapital 2023
Tsd. USD
THALETEC USA, Inc., Charlotte, USA 100% 13 351

5. Konzernzugehörigkeit

Die THALETEC GmbH wird in den Konzernabschluss der HLE Glascoat Ltd., Gujarat, Indien einbezogen.

Die HLE Glascoat Ltd., Gujarat, Indien stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.

Der offengelegte Konzernabschluss ist auf der Website der HLE Glascoat Ltd. erhältlich.

6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Thale, den 16. Januar 2024

Dr. Jürgen Reinemuth

Alexander Barkow

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen nach §§ 276, 327 HGB aufgestellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die THALETEC GmbH, Thale

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der THALETEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der THALETEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Offenbach am Main, den 8. Februar 2024

Reitbauer GmbH
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Boris O. Reitbauer, Wirtschaftsprüfer

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