Hagemann Dienste GmbH
Kuhsdorf 102, 16928 Groß Pankow (Prignitz), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Sill seit 25.9.2019 | Prokura |
Bettina, geb. Brinkmann Hagemann seit 7.3.2017 | Prokura |
Robert Hagemann seit 11.3.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hagemann Dienste GmbHGroß Pankow, OT KuhsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Hagemann Dienste GmbH liegt in der Herstellung von Futtermitteln und Spezialfuttermitteln aus Reststoffen der Lebensmittelproduktion sowie in der Haltung und Mast von Schweinen und dem Betrieb von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Unser Produktionsprogramm umfasst energiereiche Spezialfuttermittel. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Entwicklung der Branche Die Branche ist abhängig vom Getreidepreis, die Getreidepreise waren im Berichtsjahr aufgrund der Trockenheit in Q 1 und Q 2 steigend. Das hat sich positiv auf unsere Verkaufspreise ausgewirkt. Die Schweinepreise waren im Berichtszeitraum sehr hoch, fielen aber zum Wirtschaftsjahresende wieder. B. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Das Geschäftsjahr 2022/23 verlief grundsätzlich plankonform. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage war stabil entsprechend dem Geschäftsverlauf. Ertragslage Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig steigen auch die Materialaufwendungen, insgesamt konnte ein deutlich gestiegenes Rohergebnis erreicht werden. Die Personalkosten lagen im Berichtsjahr mit 1.993 TEUR mit 19,1 % über dem Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf tarifliche Anpassungen und zusätzliches Personal zurückzuführen. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 72 TEUR getätigt. Die Aufwendungen für Abschreibungen lagen im Berichtjahr weitgehend konstant bei 321 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegten sich mit 2.424 TEUR auf dem Vorjahresniveau. Sie beinhalten im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten und zusätzliche Aufwendungen die unserem Brand geschuldet sind, z.B. zusätzliche Maschinen, Mieten für Lagerhallen, Rechtsanwaltskosten usw.. Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr 2.064 TEUR und liegt über dem Ergebnis des Vorjahres (1.200 TEUR). Damit konnten wir unsere Ergebniserwartung erreichen. Finanzlage Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum 2.978 TEUR (Vj.1.748 TEUR). Er enthält Veränderungen, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zugeordnet werden können. Im Einzelnen beinhaltet er neben dem Jahresergebnis und den Abschreibungen die Veränderung der Rückstellungen sowie den Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, die Zunahme und Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva. Des Weiteren wurden hier die Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva berücksichtigt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtsjahr -210 TEUR (Vj. -249 TEUR). Er betrifft fast ausschließlich Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (72 TEUR) sowie in Finanzanlagen (202 TEUR). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf -119 TEUR (Vj. -758 TEUR). Er beinhaltet Auszahlungen für die Tilgung von Darlehen von 116 TEUR und gezahlte Zinsen von -3 TEUR sowie Auszahlungen für Dividenden. Unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestands am Anfang der Periode von 3.017 TEUR ergab sich unter Berücksichtigung der vorstehenden Ein- und Auszahlungen zum Ende der Periode ein Finanzmittelbestand von 5.666 TEUR. Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vermögenslage stellte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 12.069 TEUR. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.460 TEUR. An der Bilanzsumme hat das langfristig gebundene Vermögen zum 30. Juni 2023 einen Anteil von 26,5 % (Vorjahr: 33,9 %). Maßgeblichen Anteil hieran hat das Sachanlagevermögen mit 1.744 TEUR. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 72 TEUR getätigt. Das kurzfristig gebundene Vermögen betrug zum Bilanzstichtag 8.874 TEUR. Dies entspricht einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von 73,5 % (Vorjahr: 66,1 %). Die Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Die Kapitalstruktur per 30.06.2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 66,1 % (Vorjahr: 61,5 %) gekennzeichnet., dieser Rückgang beruht allein auf einer gestiegenen Bilanzsumme. Das Gezeichnete Kapital betrug zum Bilanzstichtag unverändert 25 TEUR. Das Eigenkapital beläuft sich insgesamt auf 7.973 TEUR (Vorjahr: 5.908 TEUR). Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Ergebnis im Jahr 2022/23 lag in Höhe unserer Erwartungen. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen (72 TEUR) getätigt. Im Wesentlichen handelt es sich bei den Zugängen um den Erwerb von betriebsnotwendigen technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Folgejahr sind lediglich notwendige Ersatzinvestitionen geplant. C. Chancen- und Risikobericht Internes Kontrollsystem Zu unserem internen Überwachungssystem gehören: • die Anwendung einheitlicher Richtlinien • der Einsatz zuverlässiger Software • die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals • Abweichungsanalysen • Arbeitsanweisungen • Regelungen zur Vertretungsvollmacht • Maßnahmen zur Funktionstrennung Die oben stehenden Überwachungssysteme sind alle installiert und werden monatlich ausgewertet. Chancen Chancen sehen wir insbesondere in der weiteren Auslastung unseres Werkes und dem weiteren Ausbau unserer Handelsbeziehungen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen reduziert. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen bei den Frachtkosten können zu einer weiteren Reduzierung der zu entsorgenden Menge führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Das Unternehmen führt deshalb ständig Rationalisierungsinvestitionen durch. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln. Personalrisiken Die Hagemann Dienste GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die stetige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. IT-Risiken In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Systemanbieter zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir u. a. Firewallsysteme und Virenscanner ein. Einige Softwaresysteme wurden zu externen Partnern outgesourct. Dieser Weg soll in den Folgejahren weiter fortgeführt werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Bestandsgefährdende Risiken Die vorstehenden Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind ebenfalls nicht ersichtlich. F. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung ist mit Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung der Rohstoffpreise für Getreide behaftet. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • der Erschließung neuer Einkaufs- sowie Absatzmärkte • der Gewährleistung einer hohen Produktqualität • einer stabilen finanziellen Situation • dem Abschluss "strategischer" Partnerschaften mit Lieferanten und Kunden. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023/24 ist voraussichtlich durch den Krieg in der Ukraine und die Afrikanische Schweinepest in Deutschland mit einigen Unsicherheiten behaftet. Die Gesamtentwicklung im Geschäftsjahr 2023/24 lässt sich aus diesen Gründen nur schwer vorhersehen. Die Entwicklung der Branche ist stark von der Weizenernte und den Preisen für Milch und Fleisch abhängig. Eine Ergebnisprognose über die Geschäftsentwicklung 2023/24 ist aufgrund der volatilen Weizenpreisentwicklung und der Unsicherheiten durch die Afrikanische Schweinepest nicht möglich. Der Futterpreis bestimmt sich maßgeblich durch die jährlichen Erntepreise. Trotz der vorstehenden Prognoseunsicherheit streben wir ein im Branchenverhältnis gutes Ergebnis an.
Kuhsdorf, 15.12.2023 gez. Robert Hagemann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben 1. Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 3. März 2003 gegründet. Die Eintragung der Firma Hagemann Dienste GmbH mit Sitz in Groß Pankow in das Handelsregister des Amtsgerichts Neuruppin erfolgte am 3. März 2003 unter HRB 6603 NP. Das Wirtschaftsjahr beginnt am 01.07. und endet am 30.06. des darauf folgenden Jahres. 2. Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wurde gemäß §§ 266, 275 HGB aufgestellt. 3. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die am Bilanzstichtag und im Vorjahr keinen Betrag auswiesen, sind nicht aufgeführt. 4. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, da am Bilanzstichtag und am vorangegangenen Bilanzstichtag die Grenzen des § 267 Abs. 1 HGB für Bilanzsumme und Umsatzerlöse überschritten wurden. 5. Von dem Wahlrecht des § 276 Abs. 1 HGB, die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB in dem Posten "Rohergebnis" zusammenzufassen, wurde Gebrauch gemacht. 6. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt worden. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. 2. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr der Anschaffung sofort in voller Höhe abgeschrieben. 3. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. 4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und unfertigen Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden durch eine körperliche Bestandsaufnahme aufgenommen. Die Bewertung erfolgte mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Ausfallrisiken wurde durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. 6. Die liquiden Mittel wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungsposten wurden zur periodengerechten Ergebnisermittlung für wesentliche Beträge gebildet. 8. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. 9. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde gebildet, um erhaltene Beihilfen für Investitionen über die durchschnittliche Nutzungsdauer der begünstigten Wirtschaftsgüter erfolgswirksam zu verteilen. 10. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. 11. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 12. Der Posten passive latente Steuer wurde gem. § 274 HGB mit den sich voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter (s. Anlage). 2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (im Vorjahr T€ 0) enthalten. 4. Die sonstigen Rückstellungen wurden für zukünftige Kosten für Beratungskosten bei Betriebsprüfungen, Urlaubs-/ Lohnkostenrückstände, Instandhaltung, Gewährleistungen, Aufbewahrungsverpflichtung und Jahresabschlussprüfung gebildet. In 2022/23 sind T€ 760 Rückstellungen für Gewährleistungen und T€ 651 für Personalkosten enthalten. 5. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 147 haben T€ 65 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, T€ 82 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es sind insgesamt Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren i. H. v. T€ 0 enthalten. 6. Der Gesamtbetrag der durch Pfandrechte und ähnliche besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 147 (Vorjahr T€ 263) und betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Besicherung erfolgt durch - Grundschulden - Sicherungsübereignung beweglichen Anlagevermögens - Abtretung der Ansprüche aus Energieeinspeisung der Photovoltaikanlage und Biosgasanlage 7. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 8. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 9. In den Forderungen und Verbindlichkeiten sind keine wesentlichen antizipativen Posten größeren Umfanges enthalten. 10. Passive latente Steuern:
11. Es bestehen sonstige jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Mieten von Gebäuden, Grundstücken und Lagerhallen i.H.v. T€ 398 und aus jährlichen Maschinenmieten von T€ 605. Die bestehenden Mietverträge und andere vergleichbare Verträge wurden im Wesentlichen zur anteiligen Finanzierung von Vermögensgegenständen für den Geschäftsbetrieb abgeschlossen. II. Gewinn- und Verlustrechnung In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine Erträge oder Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder Bedeutung enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Robert Hagemann, Landwirt. 2. Kredite und Vorschüsse wurden dem Geschäftsführer nicht gewährt. Auf die Angaben der Vergütung der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Im Jahresdurchschnitt 2022/2023 wurden durchschnittlich 29 Arbeitnehmer beschäftigt (VJ 30), davon 26 Arbeitnehmer in Vollzeit und 3 Arbeitnehmer in Teilzeit. Darüber hinaus wurden wie im Vorjahr 1 Geschäftsführer und 1 Auszubildender beschäftigt. 4. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Kuhsdorf, 15. Dezember 2023 Geschäftsführung gez. Robert Hagemann AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens 2022/23
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2023 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Hagemann Dienste GmbH, Groß Pankow Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hagemann Dienste GmbH, Groß Pankow, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hagemann Dienste GmbH, Groß Pankow, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 19. Dezember 2023 Treurat
GmbH
Marenziehn, Wirtschaftsprüfer Jordan, Wirtschaftsprüfer |
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