esz AG calibration & metrology

Max-Planck-Straße 16, 82223 Eichenau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 179122
Eingetragen
4.5.2009
Branche
Herstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenHerstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Erbringung von Kalibrier-, Mess- und Prüfdienstleistungen aller Art für physikalische Größen; Reparaturen, Wartung, Service, Vertrieb, Lizenzierung und Franchising von Kalibrier-, Mess- und Prüfeinrichtungen für elektrische, mechanische und physikalische Geräte einschließlich aller dazugehörigen Dienstleistungen. Tätigkeiten, die der Eintragung in die Handwerksrolle bedürfen, sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
eeszy GmbHAufgelöst
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

esz AG calibration & metrology

Eichenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

esz AG calibration & metrology

Eichenau

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.470,00 37.438,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.700.412,40 (2.875.973,65)
2. Technische Anlagen und Maschinen 161.652,00 (170.199,00)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsstattung 2.353.720,46 (2.320.730,16)
6.215.784,86 5.366.902,81
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.177.956,05 1.069.956,05
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 174.804,96 177.605,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.787.164,06 (3.706.449,53)
2. Forderungen gegen Gesellschafter 397.090,53 (384.074,04)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 197.063,65 (i. V. EUR 198.025,21)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 204.118,03 (278.660,95)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i. V. EUR 68.458,31)
4.388.372,62 4.369.184,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.224.055,14 1.594.487,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.416,69 1.816,15
14.274.860,32 12.617.389,87

Passiva

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 (50.000,00)
II. Gewinnrücklagen 5.000,00 (5.000,00)
III. Bilanzgewinn 7.940.898,90 (6.886.138,83)
7.995.898,90 6.941.138,83
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.185.262,00 (1.005.378,33)
2. Steuerrückstellungen 205.005,00 (251.325,28)
3. Sonstige Rückstellungen 914.514,00 (783.509,85)
2.304.781,00 2.040.213,46
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.721.567,13 (1.946.952,79)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 798.511,57 (i. V. EUR 826.503,99)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.414.902,38 (1.157.076,48)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.414.902,38 (i. V. EUR 1.157.076,48)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 837.171,36 (531.407,35)
davon
- aus Steuern EUR 589.111,34 (i. V. EUR 401.253,52)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 80.428,07 (i. V. EUR 20.866,89)
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 837.171,36 (i. V. EUR 497.652,34)
3.973.640,87 3.635.436,62
D. Rechnungsabgrenzungsposten 539,55 600,96
14.274.860,32 12.617.389,87

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

esz AG calibration & metrology

Eichenau

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 27.622.157,90 21.714.544,89
2. Sonstige betriebliche Erträge 246.261,87 248.828,74
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.998.990,91 (1.569.349,40)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.169.353,69 (1.025.188,30)
6.168.344,60 2.594.537,70
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.499.961,01 (9.760.694,75)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.002.212,30 (1.355.717,31)
13.502.173,31 11.116.412,06
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 787.045,84 713.030,45
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.366.271,62 4.644.892,27
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 19.586,46 20.062,98
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.368,47 13.301,68
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.654,07 76.831,57
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 600.590,57 794.425,31
11. Ergebnis nach Steuern 1.417.294,69 2.056.608,93
12. Sonstige Steuern 12.534,62 13.026,42
13. Jahresüberschuss 1.404.760,07 2.043.582,51
14. Gewinnvortrag 6.886.138,83 5.167.556,32
15. (Vorab-) Ausschüttungen 350.000,00 325.000,00
16. Bilanzgewinn 7.940.898,90 6.886.138,83
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugang Umbuchung Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 374.468,18 70.473,58 0,00 0,00 444.941,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.932.932,77 890.764,67 0,00 0,00 3.823.697,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 170.913,10 0,00 0,00 0,00 170.913,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.731.593,01 707.721,64 0,00 3.590,86 7.435.723,79
Sachanlagen gesamt 9.835.438,88 1.598.486,31 0,00 3.590,86 11.430.334,33
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.069.956,05 108.000,00 0,00 0,00 1.177.956,05
Anlagevermögen gesamt 11.279.863,11 1.776.959,89 0,00 3.590,86 13.053.232,14
Abschreibungen
kumuliert am 1.1.2023 des Geschäftsjahres auf Abgänge des Geschäftsjahres kumuliert am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.030,18 37.441,58 0,00 374.471,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 56.959,12 66.325,92 0,00 123.285,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 714,10 8.547,00 0,00 9.261,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.410.862,85 674.731,34 3.590,86 5.082.003,33
Sachanlagen gesamt 4.468.536,07 749.604,26 3.590,86 5.214.549,47
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 4.805.566,25 787.045,84 3.590,86 5.589.021,23
Buchwert
am 31.12.2023 am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.470,00 37.438,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.700.412,40 2.875.973,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 161.652,00 170.199,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.353.720,46 2.320.730,16
Sachanlagen gesamt 6.215.784,86 5.366.902,81
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.177.956,05 1.069.956,05
Anlagevermögen gesamt 7.464.210,91 6.474.296,86

RESTLAUFZEITEN DER VERBINDLICHKEITEN

esz AG calibration metrology

Eichenau

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Bilanzposten EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.721.567,13 798.511,57 923.055,56 0,00
Vorjahr: 1.946.952,79 826.503,99 1.120.448,80 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.414.902,38 1.414.902,38 0,00 0,00
Vorjahr: 1.157.076,48 1.157.076,48 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 837.171,36 837.171,36 0,00 0,00
Vorjahr: 531.407,35 497.652,34 33.755,01 0,00
3.973.640,87 3.050.585,31 923.055,56 0,00
Vorjahr: 3.635.436,62 2.481.232,81 1.154.203,81 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00 (i.V.EUR 0,00).

ANHANG zum 31.12.2023

esz AG calibration & metrology, Eichenau

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: esz AG calibration & metrology
Firmensitz laut Registergericht: Eichenau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 179122

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 518.721,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr ist in der Bilanz ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Aus der Abweichung zwischen Handelsbilanz zur Steuerbilanz ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von € 44.684,58. Eine Aktivierung wurde nicht vorgenommen (§ 274 (1) HGB).

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 50.000,00 ist eingeteilt in:

Grundkapital EUR
50.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 3.127,00 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Pensionsrückstellung 3.127,00

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.127,00 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für Personalkosten 423.340,00
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 39.600,00
Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung 0,00
Rückstellungen Renovierungsverpflichtung 382.000,00
Rückstellungen für Gewährleistungen 30.000,00
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 36.000,00

Für das zu erwartende Honorar der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr wurde eine Rückstellung in Höhe von € 22.000,00 gebildet (§ 285 Nr. 17 HGB).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 215
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 215
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 11

Finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen von insgesamt jährlich TEuro 770 bestehen für Verpflichtungen aus Mietverträgen.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Oliver Fleischmann ausgeübter Beruf: Dipl.-Kfm./Vorstand
Philip Fleischmann ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing./Vorstand

Auf die Angaben über die Bezüge des Vorstands nach § 285 Nr. 9a HGB und früherer Mitglieder des Vorstands nach § 285 Nr. 9b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Siegfried Fleischmann ausgeübter Beruf: Vorstand a.D.
Gudrun Fleischmann ausgeübter Beruf: Rentnerin
Michael Neumann ausgeübter Beruf: WP/StB

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Siegfried Fleischmann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Eichenau, den 09. April 2025

Dipl. Ing. Philip Fleischmann

Dipl. Kfm. Oliver Fleischmann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die esz AG calibration & metrology, Eichenau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der esz AG calibration & metrology, Eichenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der esz AG calibration & metrology, Eichenau, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwor-tung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtl-ichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstim-mung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschluss-prüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultieren-de wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unterneh-menstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 10. April 2025

AUREN Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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gez. Braun, Wirtschaftsprüfer

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Lagebericht der esz AG calibration & metrology, Eichenau

A) GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

esz AG calibration & metrology ist eines der führenden wie modernsten Metrologielabore Europas. Arbeitsschwerpunkt ist die Kalibrierung industrieller Messtechnik. Die heutige esz AG wurde 1976 von Dipl.-Ing. Siegfried Fleischmann, heutiger Aufsichtsratsvorsitzender der esz AG, gegründet. Derzeit beschäftigt das mittelständische Unternehmen über 236 Mitarbeiter.

Passgenaue Lösungen, ein großes Leistungsportfolio sowie Kostentransparenz zeichnen die esz AG aus. Das Metrologielabor hat seinen Hauptsitz in Eichenau und verfügt über sechs weitere Standorte (Steinfurt, Nürnberg, Mannheim, Berlin, Wien und Budapest).

Das Unternehmen ist seit 1997 eine Konformitätsbewertungsstelle der nationalen Akkreditierungsstelle (Deutscher Kalibrierdienstes bzw. seit 1. Januar 2010 Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH, DAkkS): Jährlich wird dazu von der DAkkS die Kompetenz des Laboratoriums gemäß DIN EN ISO/ IEC 17025 unter der Akkreditierung D-K-15019 bestätigt. Die Verfahren der Kalibriersoftware "calibration expert" der Gesellschaft sind in Patentschriften des europäischen Patent- und Markenamts sowie des Europäischen Patentamts patentiert.

Die esz AG wurde 2011 und 2020 wiederholt als eines der BAYERNS BEST 50 Unternehmen ausgezeichnet. 2015 und 2018 erhielt die esz AG den Industriepreis. Im Jahr 2018 folgte der Bayerische Gründerpreis in der Kategorie Unternehmensnachfolge. 2017 wurde die esz AG als erstes Kalibrierlabor mit der ersten Gastmitgliedschaft im ASA-Verband der Automobil- und Werkstattausrüster ausgezeichnet. Seit 2024 ist das Umweltmanagementsystem der esz AG nach DIN ISO EN 14001 zertifiziert. Das Unternehmen ist darüber hinaus in zahlreichen technischen Gremien vertreten, ist Mitglied im Familien- und Umweltpakt Bayern, Mitglied im ÖKOPROFIT ® Club, Ausbildungsbetrieb und arbeitet mit Industrie und Wissenschaft in vielen Projekten und Kooperationen eng zusammen. All das zeigt, die esz AG ist nicht nur wegen hervorragender Umsatz- und Wachstumszahlen auf dem richtigen Weg, sondern erfüllt das Unternehmen auch alle Kriterien eines modernen, familienfreundlichen und sympathischen Arbeitgebers.

Kontinuierlich, organisch und strukturiert ist das Unternehmen in den vergangenen 48 Jahren - vor allem aber in den vergangenen 15 Jahren - gewachsen. Ein großer Anteil des Ertrags wird in den Ausbau und in die Weiterentwicklung der Technologie, Arbeitsprozesse, und Arbeitsweisen investiert - so wird gewährleistet, dass die esz AG am Markt wettbewerbsfähig bleibt und in Zukunft weiterwachsen kann.

Die esz AG achtet und fördert eine Kultur der Vielfalt. Das Zusammenspiel unterschiedlichster Sichtweisen, Meinungen, kultureller Prägungen, Erfahrungen und familiärer Werte ermöglicht der esz AG, die Potenziale auszuschöpfen, die sie seit 47 Jahren gleichermaßen erfolgreich wie sympathisch machen.

B) WIRTSCHAFTSBERICHT

I. Überblick über die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach anhaltend hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen auf Grund steigender Zinsen und einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85% des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste, Wachstumsgeschichte an. Der Bereich öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %), zu denen die esz AG zählt, konnten ebenfalls leicht zulegen. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht um 0,1% zurück.

In Maschinen, Geräte und Fahrzeuge wurde preisbereinigt deutlich mehr investiert als noch im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich getragen wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

II. Überblick über den Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens in 2023

Für das Geschäftsjahr 2023 hatte der Vorstand aufgrund der ausgelaufenen pandemischen Schutzmaßnahmen und der vergleichsweise robusten Ausgangssituation des Unternehmens eine erneute Steigerung der Umsatzerlöse erwartet. Es waren, abgesehen von allgemeinen Preisbereinigungen des Artikelstamms, keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik insbesondere der Geschäftstätigkeit vorgesehen.

Das Jahr 2023 wurde jedoch geprägt von anhaltenden geopolitischen Spannungen, der Energiekrise und einer hohen Inflationsrate, die zu erheblichen Kostensteigerungen führten. Die Folgen des Ukrainekriegs, die Spannungen im mittleren Osten, insbesondere die unsichere Versorgungslage mit Energie und Rohstoffen sowie die anhaltenden Folgen der in den Pandemiejahren zeitweise unterbrochenen Lieferketten, stellten auch das Unternehmen der esz AG vor große organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen.

1. Kostendruck und Inflation

Die stark gestiegenen Energie-, Material- und Warenkosten sowie die anhaltend hohe Inflation belasteten die Kostenstruktur der Gesellschaft erheblich. Dies führte zu einem zunehmenden Kostendruck, insbesondere im zweiten Halbjahr 2023, als auch die Effekte der gestiegenen Personalkosten durch Lohnanpassungen spürbar wurden.

2. Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel blieb auch im Jahr 2023 eine zentrale Herausforderung. Trotz umfangreicher Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung und -bindung konnte nicht jede offene Stelle zeitnah besetzt werden, was punktuell zu organisatorischen Engpässen führte. Dennoch gelang es der Gesellschaft, durch gezielte Rekrutierungsmaßnahmen, Schulung- und Weiterbildungen die Produktivität und Effizienz beizubehalten und sich durchaus erfolgreich bei der Personalgewinnung und Qualifizierung zu behaupten.

3. Krankheitsbedingte Fehlzeiten

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 kam es, insbesondere in den Wintermonaten und im Herbst, erneut zu krankheitsbedingten Ausfällen. Diese lagen zwar nicht mehr auf dem pandemiebedingten Höchststand der Vorjahre, stellten jedoch zusätzliche Herausforderungen dar.

4. Stabile Geschäftsentwicklung trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage konnte die esz AG den operativen Betrieb im Jahr 2023 ohne nennenswerte Beeinträchtigung fortführen. Die Gesellschaft verzeichnete Umsatzsteigerungen in vielen Geschäftsbereichen, insbesondere im Bereich der akkreditierten Kalibrierungen sowie durch eine anhaltende Nachfrage aus den Bereichen Kfz-Prüftechnik, Luftfahrt und Halbleiterindustrie.

Im internationalen Geschäft konnten der Standort in Österreich die positive Entwicklung aus dem Vorjahr fortsetzen und zum Umsatzwachstum beitragen.

5. Finanzielle und operative Stabilität

Trotz des Kostendrucks und der angespannten Rahmenbedingungen gelang es der Gesellschaft, ihre Finanz- und Liquiditätslage stabil zu halten. Ein Antrag auf Kurzarbeitergeld oder andere staatliche Hilfsleistungen war erneut nicht erforderlich.

Zusammenfassung

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von geopolitischen Unsicherheiten, hohen Inflationsraten und Kostensteigerungen insbesondere im Personalbereich. Dennoch konnte die esz AG, dank eines robusten Geschäftsmodells und kontinuierlicher Investitionen in Technologie und Digitalisierung, ihre Marktposition weiter behaupten.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse lag insgesamt über den Erwartungen des Vorjahres, wenngleich der Druck auf die Ertragslage aufgrund der steigenden Kosten deutlich spürbar war.

Die Gesellschaft blickt trotz der widrigen Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück und sieht sich für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

III. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist unverändert vom operativen Geschäft der Geschäftsbereiche geprägt und nach wie vor gut. Die Umsätze resultieren aus dem am Hauptsitz und den Standorten betriebenen Kalibrierlaboratorien, vor Ort Kalibrierungen, Handelsgeschäfte und der im Verbund der externe Vertragspartner erbrachten Dienstleistungen.

Die Umsatzerlöse konnten dem Trend der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung folgen und gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich um 27,2 % gesteigert werden. Hervorzuheben ist hier eine deutliche Umsatzausweitung im Bereich Nord-Ost (+30,78 %), in Österreich (+31,69 %), der Region Osteuropa (+15,30 %), dem neuen Geschäftsbereich Aviation (1045,85 %), sowie eine Verdopplung der Umsätze im KFZ-CEPS-Bereich von ca. 3,4 Mio. € auf ca. 6,8 Mio. €. Letztere entstanden durch das vorübergehende Handelsgeschäft mit AUPN-Kalibratoren sowie Schulungen und ersten Lizenzgebühren. Besondere Erfolge und Umsatzsteigerungen konnten durch eine anhaltende Nachfrage an akkreditierten Kalibrierungen in unseren Laboren als auch vor Ort bei unseren Kunden aus der Automotive-, Luftfahrt- sowie Halbleiterbranche erzielt werden.

Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 ist angeführt von einem Rohertrag von T€ 21.454; im Vorjahr T€ 19.120. In dem Zusammenhang stieg der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.386 auf T€ 13.502. Die Abschreibungen betrugen T€ 787 im Vorjahr T€ 713. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 4.645 um T€ 721 auf T€ 5.366. Die Erhöhung beruht im Wesentlichen auf Abgaben für das Kalibriergeschäft, Erweiterung von angemieteten Standortflächen sowie Werbe- und Reisekosten. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.405 (Vorjahr T€ 2.044) abgeschlossen.

IV. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil anzusehen. Den kurzfristigen Forderungen von T€ 3.787 stehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.415 gegenüber. Die Bankdarlehen von T€ 1.722 (Vorjahr T€ 1.947) werden regelmäßig getilgt.

Die Liquiditätslage bzw. Zahlungsfähigkeit ist durch den Finanzmittelbestand von T€ 2.224 (Vorjahr T€ 1.594) am Bilanzstichtag gewährleistet. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist T€ 3.461 (positiv).

V. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist ausgewogen. Das Anlagevermögen beträgt T€ 7.464 und damit 52 % der Bilanzsumme (Vorjahr 51 %). Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 3.787 (Vorjahr T€ 3.706) sind Pauschalwertberichtigungen in Abzug gebracht. Für sonstige ungewisse Belastungen wurden ausreichende Rückstellungen gebildet.

Die Bilanzsumme stieg auf T€ 14.275 (Vorjahr T€ 12.617). Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt T€ 7.996 (Vorjahr T€ 6.941).

C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

I. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2024 bleiben herausfordernd. Anhaltende geopolitische Spannungen, insbesondere der Ukrainekrieg und Konflikte im Nahen Osten, führen weiterhin zu Unsicherheiten auf den globalen Märkten. Hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie die restriktive Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) werden voraussichtlich weiter die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen beeinträchtigen. Zudem bleibt die Inflation auf einem spürbar hohen Niveau, auch wenn erste Anzeichen einer leichten Abschwächung erkennbar sind.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist weiter angespannt: Der Fachkräftemangel wird sich in technischen und spezialisierten Berufsfeldern weiter verschärfen. Gleichzeitig steigen die Personalkosten aufgrund betrieblicher und wettbewerbsbedingter Lohnanpassungen.

Erwartungen für die esz AG im Jahr 2024

Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Lage und basierend auf den bisherigen Geschäftsentwicklungen geht der Vorstand der esz AG calibration & metrology für das Jahr 2024 von moderatem Wachstum bei Umsatz und Stabilisierung der Ertragslage aus. Der Ausbau der Marktaktivitäten, die Digitalisierung der Prozesse und die Fokussierung auf Kernkompetenzen werden zentrale Schwerpunkte sein.

1. Umsatzentwicklung

Die Gesellschaft erwartet eine Steigerung der Umsatzerlöse im mittleren bis oberen, einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr. Treibende Faktoren sind:

Akkreditierte Kalibrierleistungen

Anhaltende Nachfrage, insbesondere in der Luftfahrt- und Halbleiterbranche

Internationalisierung: Weiteres Wachstum an den Standorten

Neue Geschäftsfelder: Erweiterung des Portfolios durch spezialisierte Dienstleistungen und Softwareangebote

2. Kostendruck und Inflation

Die Entwicklung der Kostenstruktur wird auch 2024 ein zentraler Schwerpunkt bleiben. Der Vorstand rechnet mit:

Fortgesetzt hohen Energie- und Materialkosten, jedoch auf einem etwas stabileren Niveau

Steigenden Personalkosten aufgrund tariflicher Anpassungen und zusätzlicher Maßnahmen zur Fachkräftebindung

Durch gezielte Effizienzsteigerungen und Investitionen in Automatisierungsprojekte plant die Gesellschaft, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken und die Rentabilität zu sichern.

3. Investitionen und Digitalisierung

Im Jahr 2024 werden verstärkt Investitionen in die Digitalisierung der Prozesse sowie die Modernisierung der Laborinfrastruktur erfolgen. Wichtige Projekte sind:

Weiterentwicklung der firmeneigenen Kalibriersoftware "calibration expert".

Automatisierung von Abläufen zur weiteren Effizienzsteigerung.

Erweiterung der bestehenden Standorte

Modernisierung der technischen Infrastruktur und Systemlandschaft

4. Personalentwicklung

Der Fachkräftemangel stellt weiterhin eine große Herausforderung dar. Die Gesellschaft setzt auf:

Intensivierung der Rekrutierungsmaßnahmen und verstärkte Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten und regionalen Anbietern.

Weiterbildungsprogramme für bestehende Mitarbeiter, um Kompetenzen auszubauen und Fachkräfte langfristig zu binden.

Gezieltes Employer Branding, um das Identifikationsgefühl der Mitarbeiter zu festigen, Mitarbeiter langfristig zu binden und die Attraktivität im Rekrutierungsprozess zu erhöhen

II. Risikobericht

Die Gesellschaft ist aufgrund ihres Geschäftsmodells nur geringen Preisänderungsrisiken, und einem unwesentlichem Ausfall- und Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Insbesondere mit Blick auf die wirtschaftliche Lage lässt sich festhalten, dass das Geschäftsmodell vergleichsweise wenig anfällig ist.

Wesentliche Risiken, welche über das allgemeine Unternehmerrisiko, gesamtwirtschaftliche Risiken, Fachkräftemangel, behördliche Auflagen und die branchentypischen Verhältnisse hinausgehen liegen nicht vor. Der Verlust von wesentlichen Kunden sowie der Ausfall wesentlicher Kundenforderungen und das Überschreiten des Versicherungslimits kann die künftige Entwicklung beeinträchtigen, wenngleich bisher trotz, Krieg, Energie- und Wirtschaftskriese keine nennenswerten Beeinträchtigungen zu verzeichnen waren.

Wesentliche Rechtsstreitigkeiten sind derzeit nicht anhängig und auch nicht zu befürchten. Für untergeordnete Prozessrisiken und -kosten sind Rückstellungen gebildet.

Ertragsorientierte Risiken sind außerhalb des allgemeinen Kaufkraftverlustes (Inflation) weder auf der Umsatz- noch auf der Kostenseite erkennbar.

Finanzwirtschaftliche Risiken z.B. durch Kredit- oder Zahlungsausfälle sind aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar.

Währungsrisiken bestehen aufgrund der in Euro abgeschlossenen Verträge und in Euro getätigten Anlagen/ bestehenden Verbindlichkeiten nicht.

Die Liquidität ist ausreichend, Engpässe sind nicht zu erwarten.

Weitere, wesentliche und vorhersehbare Auswirkungen aus Krieg, geopolitischen Spannungen, Inflation, Energie- und Wirtschaftskriese sind, wie bereits dargelegt, aufgrund des Geschäftsmodells und den Maßnahmen der Unternehmensführung nicht zu erwarten.

III. Chancenbericht

Chancen bestehen durch Steigerung der Marktanteile, Reduzierung des Kostendrucks und Steigerung der Effizienz. Die gesetzten Ziele sollen insbesondere durch konsequente Digitalisierung und Prozessoptimierung erreicht werden. Nutzung von Innovationen und spezialisierten Dienstleistungen zur Gewinnung neuer Kunden, Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen, Entwicklung neuer Methoden bei Auftrags-, Waren und Ressourcendisposition, der Fortsetzung des Ausbaus der Standorte und Erteilung neuer Akkreditierungen zählen darüber hinaus zu den Erfolgsfaktoren des Jahres 2024.

Ausgebildetes Personal, ständige Weiterbildungs- wie Fortbildungsmaßnahmen erlauben es, technisch anspruchsvolle Projekte anzunehmen, Speziallösungen zu entwickeln. Die erforderlichen Qualitätsnormen sind durch entsprechende Akkreditierungen bestätigt und, werden regelmäßig aktualisiert.

Die Wettbewerbsfähigkeit wird durch kontinuierliche Investitionen, den Ausbau von Standorten, neue Geschäftsfelder und Weiterentwicklung von Vertrieb, flankiert von den notwendigen Marketingmaßnahmen, gefestigt. Es ist davon auszugehen, dass Marktanteile gehalten, ggf. sogar ausgeweitet werden können.

IV. Gesamtaussage

Der Vorstand blickt trotz der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage optimistisch in das Geschäftsjahr 2024. Die robuste Aufstellung des Unternehmens, kontinuierliche Investitionen in Digitalisierung und Wachstumsmärkte sowie der Ausbau von Kernkompetenzen bieten die Grundlage für eine positive Geschäftsentwicklung.

Für das Jahr 2024 erwartet der Vorstand eine moderate Umsatzsteigerung und eine Stabilisierung der Ertragslage. Das Unternehmen wird seine Marktposition weiter festigen und neue Potenziale ausschöpfen, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.

 

Eichenau, den 09. April 2025

Dipl.-Kfm. Oliver T. Fleischmann

Dipl.-Ing. Univ. Philip M. Fleischmann

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