Technolas GmbH Ophthalmologische SystemeLiquidiert

85622 Feldkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 77714
Eingetragen
23.2.1999
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von PrüfmaschinenForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von technischen Geräten, insbesondere ophtalmologischer Systeme

Historie

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Management

NameRolle
Angelo Conti
seit 22.10.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Yorck Rühle
seit 24.6.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bausch & Lomb, IncorporatedUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bausch & Lomb, Incorporated
United States
255.650 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Technolas GmbH Ophthalmologische Systeme

Feldkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

Vorbemerkung

Konzernverhältnisse

Technolas GmbH ist Teil des Bausch & Lomb - Konzerns, Rochester, New York (USA), der weltweit in 35 Ländern Niederlassungen hat und über 10.000 Mitarbeiter umfasst.

Technolas GmbH produziert und vertreibt weltweit Laser- und Diagnosegeräte für die Ophthalmologie-Chirurgie.

Technolas GmbH verkauft die Endgeräte an die Verkaufsgesellschaften von Bausch & Lomb Inc. in den einzelnen Ländern, die dann die Produkte an den Endkunden weiterverkaufen. Gefertigt werden ungefähr zwanzig unterschiedliche Produkte in kleinen bis mittleren Stückzahlen.

Die Produkte lassen sich in drei Produktbereiche (Laser, Diagnostik und Treatmentkarten) aufteilen. Gefertigt wird grundsätzlich nach Auftrag, wobei die Technolas GmbH auch für die Materialbeschaffung, Entwicklung und Zulassung zuständig ist. Weiterhin führt die Gesellschaft auch Schulungen für Serviceingenieure und Endkunden im eigenen Hause durch. Technolas GmbH ist zudem für die weltweite Ersatzteileversorgung zuständig.

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen der wirtschaftlichen Entwicklung

Die internationale Konjunkturlage hat sich im Jahr 2007 ungeachtet der Turbulenzen an den Finanzmärkten und hohen Rohstoffpreisen sowie trotz der Preisrückgänge im Immobiliensektor weiter positiv entwickelt. Diese Einschätzung vertreten sowohl der Internationale Währungsfonds (IWF) als auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihren Analysen Ende des Jahres 2007. Danach stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP), also die Summe der in allen Ländern erstellten Güter und Dienstleistungen, nach Angaben des IWF um 5,2%, nach 5,5% im Jahr 2006. In den Industrieländern rechnet die OECD mit einer Wachstumsrate von 2,7% im Jahr 2007, während in den Entwicklungs- und Schwellenländern nach Kalkulationen des IWF die wirtschaftlichen Aktivitäten um 8,1% zugenommen haben. 

Dabei wurde der starke konjunkturelle Aufschwung von mehreren Schockwellen getroffen. Die in den USA aufgeflammte Hypothekenkrise löste nicht nur in vielen Ländern eine signifikante Preiskorrektur an den jeweiligen Immobilienmärkten aus, sondern sie traf auch den Finanzsektor empfindlich. So zeigten die Aktienbörsen zum Teil einschneidende Kurseinbrüche, während gleichzeitig die Zinsen am Geldmarkt und die Renditen für weniger bonitätsstarke Kapitalanlagen zeitweise kräftig nach oben schnellten. Zudem litt die Weltwirtschaft unverändert unter den hohen Notierungen für wichtige Rohstoffe, und dies bei Energieträgern ebenso wie bei Metallen, Erzen und landwirtschaftlichen Produkten. 

Gleichwohl hat sich die Konjunktur in der Berichtsperiode laut OECD als so robust erwiesen, dass sie diese negativen Einflüsse vergleichsweise problemlos verkraftete. Dies lag, so die OECD, vor allem auch daran, dass der mittlerweile hohe Beschäftigungsgrad in den Volkswirtschaften der Industrieländer das Haushaltseinkommen und den privaten Konsum deutlich steigen ließ und so das Wirtschaftswachstum unterstützte. Hinzu kamen die gute Gewinnsituation und Finanzausstattung der Unternehmen. 

Aber auch wenn der Wirtschaftstrend weiter aufwärts verlief, so führten die oben beschriebenen Schocks doch zu einer merklichen Verlangsamung der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten in der zweiten Jahreshälfte 2007. Beispielsweise ging die Wachstumsrate in den Industrieländern für das vierte Quartal 2007 auf 2,6% pro Jahr zurück, verglichen mit 3,2% in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der IWF sieht die Weltwirtschaft seit der zweiten Jahreshälfte am Beginn einer unsicheren und möglicherweise bedenklichen Phase. Die durch die US-Hypothekenkrise ausgelösten Probleme an den Kreditmärkten seien ernsthaft und hätten die Stimmung an den Märkten insgesamt eingetrübt.

In der regionalen Betrachtung rechnet der IWF für die USA wegen der Unsicherheit der Investoren auf dem Finanz- und Immobilienmarkt mit einem Wirtschaftswachstum im Jahr 2007 von nur noch 1,9%, nach 2,9% im Jahr zuvor. In der Europäischen Union geht der IWF hingegen von einem BIP-Wachstum von 3,0% im Jahr 2007 aus (2006: 3,2%). Danach lag der Zuwachs in Deutschland bei 2,4% (2006: 2,9%). Für die Industrieländer Asiens unterstellt der Währungsfonds sogar einen Anstieg der Wirtschaftsaktivitäten um 4,9% (2006: 5,3%). Wachstumstreiber waren aber auch im Jahr 2007 wieder die Schwellenmärkte (Emerging Markets) und Entwicklungsländer; ihr Beitrag zur weltweiten Wirtschaftsleistung stieg im Jahr 2007 - wie auch im Vorjahr - um 8,1%. Die leichte konjunkturelle Abkühlung hatte auch Auswirkung auf die Entwicklung des Welthandels; dieser wuchs im Jahr 2007 nach IWF mit 6,6% nicht mehr so kräftig wie im Jahr zuvor (9,2%).

Der Euro hat im Jahresverlauf gegenüber dem US-Dollar sowie dem japanischen Yen an Stärke gewonnen.

Marktvolumen und - Wachstum

Das weltweite starke Wachstum medizinischer Geräte der letzten Jahre in der Augenheilkunde verlangsamt sich zunehmend. Für den Produktionsbereich Laser ist eine Stagnation eingetreten und der Markt spricht von einem konstanten Volumen, das sich hauptsächlich durch den Austausch alter Geräte im Feld auf ein Volumen von 200 bis 250 Geräten pro Jahr auf wenige Wettbewerber verteilt. Auch der in 2004 noch stark wachsende Bereich Diagnostik hat an Wachstum verloren und stagniert auf mittlerem Niveau.

Wettbewerb

Im Marktsegment für refraktive Lasersysteme hält die Gesellschaft nach der Anzahl platzierter Systeme einen Marktanteil von 16 % (Vorjahr 18%). Wesentliche Wettbewerber sind die Firmen Alcon Laboratories, AMO, Zeiss, NIDEK und Schwind.

Chancen

Bausch & Lomb sieht weiterhin gute Chancen, im refraktiven Markt Gewinne und Marktanteile zu erzielen und unterstützt die Technolas GmbH mit Investitionen in der Entwicklung und im laufenden Geschäft. Zusätzlich unterstützt Bausch & Lomb die Technolas GmbH mit Investitionen in der Entwicklung im Kataraktmarkt.

Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2007 erzielte die Technolas GmbH einen Gesamtumsatz in Höhe von Euro 46,624 Millionen. Dies entspricht einem Umsatzanstieg von 1,27 % gegenüber dem Vorjahr (Euro 46,039 Mio.).

Einzig im Geschäftsfeld Serviceteile konnten die Umsätze gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Hier wurden im Berichtszeitraum Euro 17,506 Mio. umgesetzt. Dies entspricht einem Plus von 18,95% gegenüber dem Vorjahr (Euro 14,717 Mio.) Der Anteil der mit Ersatzteilen erzielten Umsätze am Gesamtumsatz der Gesellschaft belief sich auf 37,55% (Vorjahr 31,97%). Ausschlaggebend hierfür waren die erhöhte Anzahl an Geräten im Feld und ein Anstieg der Materialkosten für Serviceteile, die an den Kunden weiterberechnet wurden.

Der Absatz des Geschäftsbereichs Chipkarten ging auf Grund der Einführung der "Multi Lateralen Keykarte" leicht zurück. Die "Multi Laterale Keykarte" ist im Vergleich zur normalen "Keykarte" zehnfach nutzbar bei nur einem fünftel der Produktionskosten (Standardkosten). Die "Keykarten" werden als Zahlungsmittel pro Treatment verwendet und unterscheiden sich gegenüber den "Zyoptixkarten" deutlich vom Preis. Die "Zyoptixkarten" sind notwendig für die Laserbehandlung und bestimmen mit ihrem optischen Substrat die Laserstrahlcharakteristik. Der Umsatz verringerte sich um 0,74% auf Euro 2,426 Mio. gegenüber dem Vorjahr (Euro 2,444 Mio.).

Ein Rückgang von 14,04% war im Geschäftsfeld Diagnostik zu verzeichnen. Im Berichtszeitraum wurden in diesem Geschäftsfeld Euro 6,111 Mio. nach Euro 7,110 Mio. im Vorjahr umgesetzt.

Im Geschäftsfeld Laser ist ebenfalls ein Umsatzrückgang zum Vorjahr auf Euro 20,391 Mio. (Vorjahr Euro 21,467 Mio.) zu verzeichnen. Dies entspricht einem Rückgang von 5,01%.

Dies resultiert hauptsächlich aus sinkenden Laserverkäufen und leicht sinkenden Laserupgrade Verkäufen (Teilesätze, die Lasergeräte aus früheren Jahren auf den heutigen Stand der Technik bringen).

Auch der Umsatz im Bereich Keratome sank im Vergleich zum Vorjahr. Hier handelt es sich aber nur um ein Zukaufprodukt, das bei der Schwestergesellschaft in Miami erstellt wird, und je nach Kundenwunsch von der Technolas GmbH Lasergeräten beigestellt wird oder nicht.

Umsatzentwicklung nach Geschäftsfeldern in den Geschäftsjahren 2007 und 2006

Veränderung Anteil
Ges-Umsatz
Anteil
Ges-Umsatz
2006 2007 2006/2007 2006 2007
T€ T€ % % %
Laser 21.467 20.391 -5,01 46,63 43,74
Diagnostics 7.110 6.111 -14,04 15,44 13,11
Service 14.717 17.506 18,95 31,97 37,55
Chipkarten 2.444 2.426 -0,74 5,31 5,20
Keratome 247 108 -56,05 0,54 0,23
sonstiges 55 81 47,20 0,12 0,17
gesamt 46.039 46.624 1,27 100,00 100,00

Der Umsatz liegt bei einer Steigerung von 1,27% in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Während in Europa und Amerika die Umsätze gesteigert werden konnten, waren die Erlöse in Asien erneut rückläufig. Mit 23% Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Umsätze in Asien von Euro 8,412 Mio. im Vorjahr auf Euro 6,464 Mio. Ursache hierfür war die Marktsättigung in Asien und immer noch der mit der ReNu Rückrufaktion verbundene Imageschaden der Marke Bausch & Lomb.

In den Regionen Europa und Amerika konnten mit 8% und 5% die Umsätze gegenüber zum Vorjahr gesteigert werden.

Gegenüberstellung des Umsatzes nach Regionen für die Geschäftsjahre 2007 und 2006

2006 2007
Region T€ T€ Entwicklung
Europa 18.689 20.263 8%
Amerika 18.938 19.897 5%
Asien 8.412 6.464 -23%
gesamt 46.039 46.624

Auftragslage

Für 2008 sieht die Gesellschaft ein sinkendes Volumen im Laser- und Upgradebereich zu 2007 und einen sinkenden Absatz in dem Bereich Diagnostic. Der Verkauf von Servicematerial wird auf Grund der sinkenden Anzahl aktiver Geräte im Feld ebenfalls sinken. Die Verkäufe im Bereich Karten werden auf gleichem Niveau erwartet.

Produktionsplanung und Produktion

Bei der Fertigung ihrer Produkte konzentriert sich die Technolas GmbH auf die Montage von Systemkomponenten. Mehr als drei Viertel der Teile, beziehungsweise Komponenten, werden von externen Lieferanten bezogen. Das übrige Viertel wird in der Komponentenfertigung intern zusammengestellt.

Die Kernkompetenzen des Unternehmens erstrecken sich auf die Entwicklung neuer Technologien, Produkte und Applikationen und auf die Fertigung und Montage von Schlüsselkomponenten.

Außerdem wurden die Produktionsprozesse mit Unterstützung der LASER - Initiative (Lean Agile Supply Chain For Exceptional Results) weiter verbessert.

Die Produktionsplanung erfolgt nach dem Verfahren des rolling forecast durch die globale Bausch und Lomb Planungsgruppe. Das heißt, dass diese einen rollierenden Absatzplan erstellt, der die Grundlage für die Bestellung von Zukaufteilen und die Komponentenfertigung bildet. Die Endmontage erfolgt in der Regel nach Kundenauftrag, um die Lagerbestände möglichst gering zu halten.

Entwicklung der Fertigungskapazitäten

Die Technolas GmbH gleicht Bedarfsschwankungen durch den flexiblen Einsatz von Produktionsmitarbeitern aus. Voraussetzung dafür ist ein entsprechendes Weiterbildungssystem, durch das die Mitarbeiter für den Einsatz in unterschiedlichen Produktionsbereichen qualifiziert werden. Darüber hinaus ermöglichen Arbeitszeitkonten den zeitlich flexiblen Einsatz der Mitarbeiter entsprechend des rollierenden Absatzplanes.

Im Geschäftsjahr 2007 und 2008 werden freie Produktionskapazitäten für die Unterstützung der Neuproduktentwicklung genutzt.

Beschaffung

Wie unter "Produktionsplanung und Produktion" beschrieben, erfolgt die Endmontage der Produkte nahezu ausschließlich nach erteiltem Kundenauftrag. Dies geschieht, um Lagerbestände möglichst niedrig zu halten. Dementsprechend werden die jeweiligen Komponenten von den Zulieferern kurzfristig vor dem Produktionstermin abgerufen. Das Ende Juni 2004 eingeführte ERP-Programm BPCS unterstützt dies. Zur Reduzierung des Lagerbestandes wurden 2005 so genannte "Abruflager" beim Lieferanten eingerichtet, die ein kurzfristigeres Abrufen der Ware ermöglichen und somit die Kapitalbindung verzögern.

Um ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau auch bei den bezogenen Komponenten und Bauteilen zu sichern, werden darüber hinaus regelmäßige Qualifizierungsaudits der Lieferanten durchgeführt.

Qualitätsmanagement

In den meisten Märkten der Welt sind behördliche Registrierungen und Zulassungen eine Voraussetzung für die Vermarktung medizinischer Produkte. Dementsprechend ist die Technolas GmbH bei den zuständigen nationalen Behörden registriert. Zur erfolgreichen Erlangung der Zulassungen wird das Qualitätsmanagementsystem von Technolas von der LGA entsprechend ISO 9001 und 13485, Anhang II und V der Richtlinie 93/42/EWG und der Canadian Medical Device Regulation (CMDR) regelmäßig auditiert und zertifiziert.

Das Qualitätsmanagement-System von Technolas berücksichtigt außerdem die Anforderungen des U.S.-amerikanischen Gesetzes C.F.R. 21, part 820, Quality System Regulation.

Registrierung und Zulassung

Die Produkte der Technolas GmbH sind grundsätzlich für eine weltweite Vermarktung bestimmt. Deshalb werden bei allen Geräten und Systemen bereits in der Designphase Konstruktionsmerkmale, verwendete Materialien und Komponenten sowie Schnittstellen so gewählt, dass sie weltweit einsetzbar sind.

Mit Ausnahme des Zyoptix Z217 Lasers, bei dem das Zulassungsverfahren in Japan noch andauert, besitzt die Mehrzahl der Technolas GmbH Produkte Zulassungen in allen wesentlichen Ländern der Welt.

Personal

Während im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 147 Mitarbeiter beschäftigt wurden, waren es im Geschäftsjahr 2007 durchschnittlich 133 Mitarbeiter.

Der Personalaufwand (Löhne, Gehälter, soziale Abgaben) belief sich im Berichtsjahr auf Euro 8,707 Millionen (Vorjahr Euro 10,737 Millionen). Die Senkung der Personalkosten resultiert aus einer geringeren Zahl von Mitarbeitern und dem Verzicht der Mitarbeiter auf Bonus in 2008. Ebenfalls verzichteten die Mitarbeiter auf eine Gehaltsüberprüfungsrunde (alle Maßnahmen waren Teil des Restrukturierungsprogramms von 2006).

Umweltschutz

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit beachtet die Technolas GmbH alle relevanten Umweltschutzvorschriften.

Sowohl von Produktion als auch von Produkten des Unternehmens gehen keine mittel- oder unmittelbaren Gefährdungen für die Umwelt aus.

Seit 13.08.2005 sind die Produkte der Firma mit einem WEEE Zeichen versehen und somit rücknahmepflichtig.

Forschung und Entwicklung

Die Technolas GmbH wendete im Geschäftsjahr 2007 insgesamt Euro 4,999 Mio. (Vorjahr Euro 5,707 Mio.) für den Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) auf. Die F&E - Quote fiel im Vergleich zum Vorjahr auf 10,72% vom Umsatz (Vorjahr 12,39%). Hauptgrund hierfür sind die von der Muttergesellschaft umverteilten R&D Budgets auf andere Bereiche von Bausch und Lomb.

Zum Stichtag 31.12.2007 waren im Bereich F&E der Technolas GmbH 42 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 43 Mitarbeiter). Dies entspricht 31,8% aller Beschäftigten des Unternehmens.

Die wesentlichen Forschungsaktivitäten der Technolas GmbH im Berichtszeitraum stellen die Innovationskraft des Unternehmens unter Beweis:

Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios:

• Einführung 10-fach Behandlungskarte in USA

• Einführung einer neuen Behandlungssoftware in USA

• Steigerung der Produktqualität

Entwicklung neuer Produkte und Behandlungsindikationen

• Weiterentwicklung des Augennachverfolgungsystems während der Laserbehandlung zur Kompensation von Augenrotationen

• Klinische Studie mit neuartigen Laserabtragsprofilen zur personalisierten Behandlung ohne asphärische Induktion

• Prototypenentwicklung möglicher neuer diagnostischer oder therapeutischer Gerätegeneration

Grundlagenforschung

• Fortlaufende Untersuchungen und Evaluierungen neuer Technologien zur Verwendung in der refraktiven Hornhautchirurgie im Speziellen und der Ophthalmologie im Allgemeinen.

Vermögenslage

Die handelsrechtliche Bilanzsumme der Technolas GmbH zum 31. Dezember 2007 belief sich auf Euro 34,514 Mio.. Im Vergleich zum Vorjahr (Euro 34,985 Mio.) entspricht dies einer Reduzierung um 1,35%. Die Reduzierung der Bilanzsumme beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf einer Reduzierung des Anlagevermögens (Euro -0,356 Mio.) und eines geringeren Umlaufvermögens, insbesondere der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Diese reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um Euro 3,758 Mio..

Dagegen haben sich die Vorräte um insgesamt Euro 1,053 Mio erhöht (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe + Euro 2,579 Mio, Fertigerzeugnisse . /. Euro 1,708 Mio, halbfertige

Erzeugnisse + Euro 0,124 Mio) . Diese Erhöhung war auf Grund von niedrigeren Aufträgen in Q4 nicht mehr zu vermeiden.

Die Erhöhung der flüssigen Mittel auf Euro 5,530 Mio. spiegelt die umsatzstarken Monate September, Oktober und November wider.

Im Stichtagsvergleich betreffen wesentliche Veränderungen auf der Passivseite der Bilanz die Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Der Jahresüberschuss blieb mit Euro 1,193 Mio. leicht über dem Ergebnis von 2006. Ein Grund hierfür waren die in 2006 höheren Steueraufwendungen (Steuernachzahlungen für 2004 und 2005).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten erhöhten sich um Euro 0,177 Mio.. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen erhöhten sich um Euro 2,137 Mio. auf Grund der erstmaligen Weiterberechnung von Aufwendungen der Konzernzentrale.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern reduzierten sich um Euro 3,123 Mio. auf Grund der Zahlung, der noch fälligen in 2004 beschlossenen Dividendenzahlung.

Die sonstigen Verbindlichkeiten waren um Euro 0,827 Mio. niedriger als im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die Anfang 2007 ergangenen Steuerbescheide (Körperschaft- und Gewerbesteuer) für 2004 und 2005, die in 2007 bezahlt wurden.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalquote der Technolas GmbH errechnet sich zum 31. Dezember 2007 mit

61,65% (Vorjahr 57,4%). Das Working Capital (kurzfristiges Umlaufvermögen abzüglich kurzfristige Verbindlichkeiten) beträgt Euro 21.814 Mio. (Vorjahr Euro 19.182 Mio.)

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Euro 2,051 Mio. setzt sich zusammen aus Euro 1,661 Mio. Betriebsergebnis (81%) und Euro 0,390 Mio. Zinsergebnis (19%).

Im Vorjahr betrug das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Euro 2,271 Mio. und setzte sich zusammen aus Euro 2,156 Mio. Betriebsergebnis (95%) und Euro 0,115 Mio. Zinsergebnis (5%).

Die Ursachen für den Rückgang um Euro 0,220 Mio. beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind auf der einen Seite ein Aufwand bzgl. der Bestandsveränderung für FE u. UFE, geringere sonstige betr. Erträge und durch die Weiterbelastungen vom Mutterkonzern deutlich höhere sonstige betr. Aufwendungen. Auf der anderen Seite geringere Personalaufwendungen und höhere Zinserträge.

Finanzlage

Die liquiden Mittel der Technolas GmbH beliefen sich zum 31. Dezember 2007 auf Euro 5,530 Mio. (Vorjahr Euro 2,895 Mio.).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war aufgrund der laufenden Einnahmen und der Konzernfinanzmittel im Berichtszeitraum und danach jederzeit gegeben. Seit 2006 ist die

Gesellschaft in das Konzern-Cashpooling mit einbezogen.

Investitionen

Investitionen in zusätzliche Sachanlagen waren nur in geringem Umfang erforderlich. Sie beliefen sich auf Euro 0,159 Mio. im Berichtszeitraum (Vorjahr Euro 0,372 Mio.).

Ertragslage

Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,77% auf Euro 1,193 Mio. erhöht. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die bereits an anderer Stelle erläuterten höheren Steueraufwendungen in 2006 für die Jahre 2004 und 2005.

Durch die konzernbedingte Fakturierung in USD seit 2004 ist das Ergebnis zusätzlich dem Währungsrisiko ausgesetzt.

Risikobericht und Risikomanagement

Die Technolas GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeiten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Die Gesellschaft sieht jedoch keines der aufgeführten Risiken als bestandsgefährdend an.

Das Risikomanagement der Technolas GmbH ist fester Bestandteil der Unternehmensführung und basiert auf zwei wesentlichen Komponenten:

Controlling- Instrumente: Das Controlling informiert die Geschäftsführung sowie alle verantwortlichen Entscheidungsträger im Unternehmen regelmäßig und zeitnah anhand von Monatsabschlusszahlen im Vergleich zu Budget, Forecast und Vorjahreszahlen über die aktuelle Lage und entstehende Risiken.

Zertifiziertes Qualitätsmanagement: Wichtiger Bestandteil ist das zertifizierte Qualitätsmanagement des Unternehmens. Klar strukturierte und eindeutig dokumentierte Prozesse im Rahmen des Qualitätsmanagements sorgen nicht nur für Transparenz, sondern sind mittlerweile in den meisten Märkten eine Vorbedingung für Vermarktung von Medizin-Produkten. Das von der Technolas GmbH angewendete Qualitätssicherungssystem wurde von der LGA zertifiziert.

Der Wettbewerb im Markt der Medizintechnik im Allgemeinen und in der Augenheilkunde im Besonderen wird weiter zunehmen. Grundsätzlich besteht deshalb das Risiko, dass die Gesellschaft im Vergleich zu Wettbewerbern nicht rechtzeitig mit neuen Produkten bzw. mit Anpassungen bestehender Produkte auf Marktentwicklungen reagiert. Daraus können sich negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie eine Verschlechterung der Marktposition ergeben. Die Technolas GmbH begegnet diesem Risiko aktiv, indem sie nicht unerhebliche Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie in den vorgelagerten Bereichen (Marktbeobachtung und New Business Development) tätigt.

Zusätzliches Risikopotenzial besteht für den Fall, dass sich die Konjunkturlage verschlechtert. In diesem Fall besteht das Risiko, dass sich die Nachfrage verringert und dies negative Auswirkungen auf Umsatz und Ertragslage der Technolas GmbH hat.

In der Medizintechnik bestehen strenge und national unterschiedliche Zulassungsvoraussetzungen. Die Versagung oder verzögerte Erteilung notwendiger Zulassungen für die Produkte des Unternehmens können sich negativ auf den künftigen Umsatz und Ertrag der Technolas GmbH auswirken.

Es kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass die zahlreichen Registrierungen des Unternehmens in Zukunft fortbestehen, erneuert werden oder für neue Produkte wiederum im Vergleich zum Wettbewerb frühzeitig erreicht werden. Es ist zudem nicht auszuschließen, dass sich die Registrierungsanforderungen zukünftig verschärfen werden. Daraus können sich negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Technolas GmbH ergeben.

Um solche Entwicklungen rechtzeitig erkennen und angemessen darauf reagieren zu können, verfolgt die Gesellschaft Entwicklungen auf diesem Gebiet äußerst genau und überwacht Zulassungsverfahren im Rahmen ihres implementierten Qualitätsmanagementsystems sehr detailliert.

Die auf Grund des allgemeinen Kostendrucks und der Komplexität der zugelieferten Bauteile immer enger werdende Zusammenarbeit mit Zulieferern bedeutet auch eine größere wechselseitige Abhängigkeit. Daraus können sich negative Auswirkungen auf Produktion, den Absatz und auf die Qualität der Produkte des Unternehmens ergeben.

Durch die Qualifizierung ihrer Lieferanten, die Identifizierung von Zweitlieferanten und die Aufstellung eines strategischen Bevorratungsplanes sichert sich die Technolas GmbH gegen dieses Risiko bestmöglich ab.

Dem Unternehmen sind keine materiellen Verletzungen von Patentrechten oder sonstigen gewerblichen Schutzrechten Dritter bekannt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, das Dritte Ansprüche aus Verletzung gewerblicher Schutzrechte gegenüber dem Unternehmen in Zukunft geltend machen. Eine solche Verletzung könnte unter Umständen die Auslieferung von Produkten verzögern. Im Fall eines negativen Verfahrensausgangs könnte das Unternehmen verpflichtet sein, Gebühren- oder Lizenzvereinbahrungen einzugehen. Dabei besteht das Risiko, dass solche Urheberrechts- oder Lizenzvereinbahrungen nicht oder zumindest nur zu nicht akzeptablen Bedingungen zur Verfügung stehen. Auf diese Weise könnte eine Klage wegen Verletzung gewerblicher Schutzrechte gegen das Unternehmen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachteilig beeinflussen.

Die Wettbewerbsfähigkeit der Technolas GmbH hängt weiterhin von der Sicherung ihrer technologischen Innovationen ab. Um diese zu gewährleisten, erwirbt das Unternehmen Bausch & Lomb (Muttergesellschaft) Patente für eigene oder fremde Erfindungen und bemüht sich um die Wahrung seiner Betriebsgeheimnisse. Das Auslaufen von Schutzrechten beziehungsweise Patenten könnte dazu führen, dass neue Wettbewerber in den Markt eintreten oder bereits aktive Wettbewerber in ihrer Position gestärkt werden.

Um vorgenannte Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, werden durch die Muttergesellschaft in regelmäßigen Abständen Patente und Patentneuanmeldungen auf relevanten Gebieten analysiert.

Im Bereich der durch das Unternehmen eingesetzten Informationstechnologie wurde eine Vielzahl von Mechanismen zum Schutz vertraulicher Daten etabliert. Dennoch können Sicherheitsverletzungen und der Verlust dieser Daten nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. In diesem Fall können sich negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsposition der Technolas GmbH ergeben.

Die Produkte des Unternehmens, die für medizinische Behandlungen eingesetzt werden, bergen grundsätzlich das Risiko, dass Fehlfunktionen zu Verletzungen bei Patienten führen können. Dieses Risiko kann auch durch den Einsatz aller vertretbaren Maßnahmen der Qualitätskontrolle und die Beachtung aller gesetzlichen Vorschriften nicht vollständig ausgeschlossen werden. Auch wenn bis heute noch keine bedeutenden Schadenersatzansprüche aus Produkthaftung gegen die Technolas GmbH geltend gemacht wurden, kann für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass das Unternehmen mit solchen Ansprüchen konfrontiert werden wird.

Das Unternehmen sichert sich gegen mögliche Produkthaftungsklagen durch eine Produkthaftpflichtversicherung (durch die Muttergesellschaft) ab. Potenzielle Produkthaftungsansprüche, die gegen das Unternehmen in den USA erhoben werden könnten, stellen ein besonderes Risiko dar, weil dort die von den Gerichten ausgesprochenen Schadensersatzsummen sehr große Höhen erreichen können. Dabei kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass der bestehende Versicherungsschutz der Muttergesellschaft für die Absicherung potenzieller Ansprüche in den USA nicht ausreichend ist.

Gegenwärtige Prozessrisiken liegen nicht vor.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im März 2008 erfolgte aus den anderen Gewinnrücklagen eine Teilausschüttung (Dividende) von Euro 10,211 Mio. an die Muttergesellschaft.

Ende August 2008 wurde ein Restrukturierungsprogramm zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat verabschiedet, mit einem Interessenausgleich und Personalabbau einschließlich hinterlegtem Sozialplan von ca. 44 Mitarbeitern.

Anfang September 2008 wurde durch die Muttergesellschaft ein Unternehmenszusammenschluss des refraktiven Geschäfts von Bausch & Lomb mit 20/10 Perfect Vision AG, einer Femtosecond Laser Entwicklungsfirma aus Heidelberg, verkündet.

Dieser Zusammenschluss betrifft zu 100% die Technolas GmbH und weitere Mitarbeiter weltweit von Bausch & Lomb im Vertriebs- und Marketingbereich.

Ausblick

Für 2008 erwartet die Gesellschaft eine verhaltene und sinkende Geschäftsentwicklung, mit niedrigeren Umsatzerlösen und einem niedrigeren Jahresüberschuss als in 2007.

Dieser negative Effekt lässt sich vor allem auf die weiter sinkenden Verkaufszahlen von refraktiven Produkten und die zu erwartenden Restrukturierungskosten zurückführen. Vor allem die Lasergeräte zeigen aufgrund des Reifegrades im Produktlebenszyklus den höchsten Einbruch im Verkauf. Dieser Einbruch kann selbst durch Aufrüstaktionen der installierten Basis auf neueste Technologien, wie zum Beispiel einer internetbasierten Servicefunktionalität, nicht gemildert werden. Die diagnostischen Geräte sind trotz Ihrer nicht mehr ganz aktuellen Technik immer noch sehr am Markt geschätzt und bilden somit überwiegend das Rückgrat der Produktion. Daher wurde noch im Jahr 2007 beschlossen ein "face lifting" der Laserplattform zu versuchen; doch diese Anstrengung wurde im Frühjahr 2008 zum wiederholten Male eingefroren. Ein Hauptgrund für dieses manchmal sehr schwierig und kontrovers diskutierte Thema ist die Unmöglichkeit die bekanntermaßen ausgezeichneten Softwarealgorithmen auf komplett neue Hardware zu portieren ohne alle medizinischen Zulassungen auch mittels klinischer Studien neu beantragen zu müssen. Weitere Verbesserungen, wie "dynamischer Rotationseyetracker" oder optimierte Behandlungsabläufe, unterstützen die laufende Produktpflege, der immerhin weltweit zweitgrößten installierten Basis an Lasergeräten.

Durch die Schwächen im Lasermarkt begründet sich die Ausrichtung der hauptsächlichen Entwicklungstätigkeit in Richtung Diagnostik.

Eine weitere Optimierung wird auch der konkret geplante Umzug in ein neues und kleineres Gebäude bilden. Dieser soll zum Jahreswechsel 08 / 09 stattfinden. Vorbereitende Maßnahmen sind angelaufen und werden die aktuelle Geschäftstätigkeit nur marginal beeinträchtigen. Zusätzlich wurde ein separates Projekt zur Ablaufoptimierung gestartet und die Produktions- und Lagerflächen nach neuesten Erkenntnissen eines "Lean Factory Layout" geplant.

So zeigt sich Mitte des Jahres 2008 zwar eine niedrigere Kostenstruktur für das Jahr 2009 sowie das Anlaufen von neuen Produkten in Vorserie, aber auch ein weiter stark sinkendes Geschäft bzgl. der bestehenden Produkte. Der Ausblick auf 2009 zeigt ca. 30% weniger Umsatz gegenüber 2008 und einem dementsprechend niedrigeren Gewinn.

Dieser Ausblick und die Betrachtung der Zahlen in der Vergangenheit veranlaßten den Konzern Bausch & Lomb Maßnahmen zu ergreifen. (siehe Ereignisse nach Bilanzstichtag)

Ziel des Zusammenschlusses ist, die neue Technology von 20/10 im Bereich "Presbyopia" mit den weltweiten Vertriebsstrukturen und Supply Chain Erfahrungen von Bausch & Lomb zusammenzuführen.

Die Technolas GmbH wird voraussichtlich zum 31.12.2008 in die neue Gesellschaft zu 100% eingegliedert.

 

Feldkirchen, den 20. November 2008

Angelo Conti

Rupert Veith

Bilanz zum 31. Dezember 2007
(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Aktiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 288.989,59 422.502,13
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 569.698,88 792.039,11
858.688,47 1.214.541,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.065.608,27 486.559,66
2. Unfertige Erzeugnisse 1.106.327,41 981.515,28
3. Fertige Erzeugnisse 3.281.455,49 4.989.227,58
4. Geleistete Anzahlungen 90.476,03 33.483,19
7.543.867,20 6.490.785,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.964,36 7.622,63
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 27.500,00
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 0,00; Vorjahr T€ 0)
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.058.883,49 23.816.747,47
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 13.749.425,85; Vorjahr T€ 16.314)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 493.712,98 503.761,38
(davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00; Vorjahr T€ 95)
20.564.560,83 24.355.631,48
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.529.951,44 2.894.999,74
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 16.440,42 29.098,59
Summe der Aktiva 34.513.508,36 34.985.056,76

Passiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.650,00 255.650,00
II. Kapitalrücklage 4.559.436,15 4.559.436,15
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 15.267.873,26 14.095.278,14
IV. Jahresüberschuss 1.193.331,71 1.172.595,12
21.276.291,12 20.082.959,41
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 365.598,00 342.994,00
2. Steuerrückstellungen 67.283,45 437.491,56
3. Sonstige Rückstellungen 1.318.523,75 2.046.885,83
1.751.405,20 2.827.371,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.710.416,31 1.533.301,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 3.123.434,80
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 0,00; Vorjahr T€ 0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (davon aus Lieferungen und Leistungen € 7.769.100,27; Vorjahr T€ 5.632) 7.769.100,27 5.631.847,16
4. Sonstige Verbindlichkeiten 958.955,46 1.786.142,99
(davon aus Steuern € 527.224,12; Vorjahr T€ 1.549) (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr T€ 0) 10.438.472,04 12.074.725,96
D. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 1.047.340,00 0,00
Summe der Passiva 34.513.508,36 34.985.056,76

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007
(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

01.01. bis 31.12.2007 01.01. bis 31.12.2006
1. Umsatzerlöse 46.623.516,29 46.039.494,54
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.582.959,96 1.585.295,63
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.945.020,46 47.985.576,79 3.940.157,67 51.564.947,84
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 27.697.088,58 30.276.484,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 863.443,44 28.560.532,02 945.925,56 31.222.409,63
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.485.536,14 9.247.237,87
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen 1.221.398,95 1.489.310,70
für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung € 27.186,41; Vorjahr T€ 16) 8.706.935,09 10.736.548,57
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 514.669,97 683.884,36
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.542.422,13 6.766.570,73
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 403.027,65 131.209,08
(davon von verbundenen Unternehmen € 302.407,54; Vorjahr T€ 24)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.155,51 389.872,14 16.229,47 114.979,61
(davon an verbundene Unternehmen € 0,00; Vorjahr T€ 0)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.050.889,72 2.270.514,16
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 851.277,01 1.092.142,04
12. Sonstige Steuern 6.281,00 5.777,00
13. Jahresüberschuss 1.193.331,71 1.172.595,12

Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauern werden drei bis vier Jahre - bei Systemprogrammen 5 Jahre - zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Produktionslöhne sind zu Durchschnittssätzen angesetzt. Ist der Wert, der sich aus dem Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt bzw. den unfertigen und fertigen Erzeugnissen am Abschlussstichtag beizulegen ist, niedriger als die Herstellungskosten, wird dieser niedrigere Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen bilanziert.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellung wird nach den steuerlichen Vorschriften ermittelt. Dabei kamen die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck sowie unverändert ein Zinssatz von 6 % p.a. zur Anwendung.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

Die Bewertung von Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs. Soweit der jeweilige Wechselkurs am Bilanzstichtag niedriger bzw. höher als der Kurs am Entstehungstag ist, wird dieser der Bewertung zugrunde gelegt. Generell gilt das Imparitätsprinzip, Forderungen werden immer mit dem geringeren Wert, Verbindlichkeiten werden immer mit dem höheren Wert angesetzt.

Die Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Übergabe an den Spediteur realisiert. Lieferbedingungen sind immer ab Werk.

Erläuterungen zur Bilanz

I. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember

2007 wie folgt entwickelt:

In den Zu- und Abgängen zur Betriebs- und Geschäftsausstattung sind geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 410,00 in Höhe von € 13.181,88 enthalten.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände und Forderungen inkl. derer gegenüber verbundener Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen enthalten ein Darlehen an Bausch & Lomb Luxemburg von T€ 6.159 sowie ein Darlehen an Bausch & Lomb Heidelberg von T€ 150.

III. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen (T€ 420) sowie Urlaubsansprüche (T€ 264) und Mitarbeiterboni (T€ 385).

IV. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten inkl. derer gegenüber verbundener Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:

2007 2006
T€ T€
Verkauf von Ophthalmologischen Geräten 29.037 31.267
Service 17.506 14.717
Sonstiges 81 55
46.624 46.039

Aufgliederung nach Regionen

2007 2006
T€ T€
Europa 20.263 18.689
Amerika 19.897 18.938
Asien 6.464 8.412
46.624 46.039

II. Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremden Erträge in Höhe von T€ 289. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen (T€ 68) sowie Einzelgarantierückstellungen (T€ 200).

Sonstige Angaben

I. Sonstige finanziellen Verpflichtungen

2007 2006
T€ T€
Mieten 10.230 4.284
KFZ-Leasing 189 146
Sonstige Verträge 53 44
Bestellobligo 10.398 8.388
20.870 12.862

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind T€ 10.881 im Geschäftsjahr 2008 fällig.

II. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

2007 2006
Angestellte 133 147

III. Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge

Geschäftsführer:

• Dr. Gerhard Bauer, Berlin, Pharmazeut

• Norbert Machlitt, Landsberg am Lech, Physiker

• Rupert Veith, Pfarrkirchen, Physiker (seit 04. Juni 2008)

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da im Geschäftsjahr nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

IV. Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss des Vorjahres von € 1.172.595,12 wurde den bestehenden anderen Gewinnrücklagen von € 14.095.278,14 zugeführt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 1.193.331,71 den anderen Gewinnrücklagen zuzuführen.

V. Angaben zum Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Technolas GmbH Ophthalmologische Systeme, Feldkirchen, wird in den Konzernabschluss der Bausch & Lomb Inc., Rochester, USA, für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen und ist dort erhältlich.

 

Feldkirchen, den 20. November 2008

Technolas GmbH Ophthalmologische Systeme

Angelo Conti

Rupert Veith

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 903.692,10 13.905,00 0,00 917.597,10
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.652.946,87 144.912,20 38.315,36 4.759.543,71
5.556.638,97 158.817,20 38.315,36 5.677.140,81
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 481.189,97 147.417,54 0,00 628.607,51 288.989,59 422.502,13
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.860.907,76 367.252,43 38.315,36 4.189.844,83 569.698,88 792.039,11
4.342.097,73 514.669,97 38.315,36 4.818.452,34 858.688,47 1.214.541,24

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Technolas GmbH Ophthalmologische Systeme, Feldkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 20. November 2008

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Eigel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bernhard Obermayr, Wirtschaftsprüfer

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