Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 704128
Vorher
MegaPlast GmbH
Eingetragen
7.8.2009
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Kunststoffen in Primärformen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffspritzgusserzeugnissen und Formenbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rocco Soccio
seit 16.2.2026
Geschäftsführer
Bernd Wagner
seit 16.1.2025
Prokura
Geschäftsführer
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Aptar South Europe SARLFRA
94.50%
AptarGroup International Holding S.à.r.l.LUX
5.50%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Aptar South Europe SARL
France
6.096.762 €
94.50%
AptarGroup International Holding S.à.r.l.
Luxembourg
354.838 €
5.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aptar Villingen GmbH

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit

Unser Unternehmen ist seit 1985 auf dem Gebiet der Herstellung von Verpackungsmitteln tätig. Seit 2016 sind wir Mitglied der weltweit operierenden Aptargroup, einer der führenden Hersteller von mechanischen Pump- und Dosiersystemen mit den Geschäftsbereichen Beauty (Körperpflege, Parfüm/Kosmetik), Pharmaceutical ("Pharma") sowie von Verschlüssen mit dem Geschäftsbereich Closures. Mit dem Mehrwert ihrer Produkte ermöglicht Aptar es der Konsumgüterindustrie, ihre Produkte zu differenzieren und den Bedarf der Verbraucher nach Annehmlichkeit und Zweckmäßigkeit zu entsprechen.

Die Aptar Villingen GmbH, Villingen-Schwenningen (nachfolgend "Aptar Villingen") hat ihren Schwerpunkt im Bereich der Herstellung von Kunststoffspendern für die kosmetische und pharmazeutische Industrie. Darüber hinaus werden im eigenen Werkzeugbau Werkzeuge und Formen für eigene Artikel sowie für Kunden hergestellt.

Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Die wirtschaftliche Situation in Deutschland im Geschäftsjahr 2023 ist vor allem geprägt durch eine hohe Inflation, teilweise begründet in den steigenden Energiepreisen. Daraus ergab sich ein Kaufkraftverlust der Konsumenten. Des Weiteren hat sich die geopolitische Lage mit den Konflikten in der Ukraine und Israel weiter zugespitzt. Die Auswirkungen dieser Faktoren auf die deutsche Wirtschaft münden in einer gedämpften Wachstumsdynamik. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig 1.

Die Kunststoffindustrie hat auch in 2023 ein unruhiges Jahr hinter sich. Es gab eine Verknappung von Rohstoffen und zusätzliche Probleme in den Lieferketten. Die Preise für Granulat haben sich in 2023 wieder auf einem etwas niedrigerem Niveau verglichen mit 2022 stabilisiert.

Die Nachfrage nach den von der Aptar Villingen produzierten Verpackungsprodukten war leicht rückläufig. Dies ist zum Teil in den während der Corona Pandemie gefüllten Lagern unserer Abnehmer begründet.

Die wirtschaftliche Lage der Aptar Villingen GmbH im Jahre 2023 stellt sich im Vergleich mit dem Vorjahr wie folgt dar:

1 Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023, Pressemitteilung Wirtschaftliche Entwicklung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 13.12.2023; BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 20231; Jahreswirtschaftsbericht BMWK 14.02.2024: https://www.bmwk.de/Navigation/DE/Themen/themen.html?cl2Categories_Lead-Keyword=wirtschaftliche-entwicklung

Vermögenslage:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Aktiva
Anlagevermögen 38.796 75% 36.207 69% 2.589
Vorräte 4.719 9% 4.555 9% 164
Kundenforderungen 6.871 13% 9.114 17% -2.243
Übrige Aktiva 1.659 3% 2.796 5% -1.137
52.045 100% 52.672 100% -627
Passiva
Eigenkapital 37.833 73% 37.833 72% 0
Fremdkapital 14.212 27% 14.839 28% -627
52.045 100% 52.672 100% -627

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um -627 TEUR gesunken. (VJ: 4.765 TEUR). Einer Erhöhung des Anlagevermögens stehen Verringerungen bei den Kundenforderungen und den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen gegenüber.

Im Anlagevermögen wurde in Maschinen und Anlagen und Werkzeuge sowie in die neue SAP- Software investiert. Die Forderungen sind geringer, da der Umsatz im 4. Quartal wesentlich niedriger war als im Vorjahr. Dies war zum einen bedingt durch die Einführung eines neuen ERP-Systems. Zum anderen war die Auftragslage im 4. Quartal leicht rückläufig.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 1.872 TEUR geringer als im Vorjahr (4.929 TEUR). Im Gegenzug weisen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen eine Steigerung von 4.236 TEUR im Vorjahr auf 6.918 TEUR auf.

Finanzlage:

2023 2022
TEUR TEUR
Cashflow 15.680 17.287
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 15.283 18.277
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -5.992 -6.128
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit -13.649 -16.692

Die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von insgesamt EUR 6,0 Mio. und aus der Finanzierungstätigkeit (Gewinnabführung) werden aus dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 15,3 Mio. sowie aus dem Cash Pool Guthaben gedeckt.

Der Finanzmittelfonds hat sich dadurch um EUR 4,4 Mio. auf EUR 6,1 Mio. verringert. Freie Mittel werden grundsätzlich im Cash Pool unserer Muttergesellschaft angelegt. Ebenso stehen der Aptar Villingen GmbH kurzfristig liquide Mittel aus diesem Cash Pool zur Verfügung. Die Finanzierung des Unternehmens kann somit als gesichert bezeichnet werden.

Ertragslage:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Gesamtleistung 74.298 100% 77.939 100% -3.641
Betriebsergebnis 17.194 23% 19.316 25% -2.122
Unternehmensergebnis 12.249 17% 13.649 18% -1.400

Das vorgenannte Unternehmensergebnis entspricht dem handelsrechtlichen, an die Gesellschafterin abgeführten Jahresüberschuss. Als Betriebsergebnis wird vorstehend das Unternehmensergebnis vor Finanzergebnis und vor Steuern ausgewiesen.

Die Gesamtleistung hat sich gegenüber Vorjahr um EUR 3,6 Mio. vermindert, was im Wesentlichen aus geringeren Umsatzerlösen (EUR 4,0 Mio.) resultiert. Damit konnte die im Geschäftsjahr angestrebte Umsatzsteigerung nicht erreicht werden.

Das Unternehmensergebnis ist um EUR 1,4 Mio. niedriger als im Vorjahr. Diese Entwicklung ist zum einen den inflationären Effekten in den Bereichen Einkauf und Personal geschuldet. Zum anderen entwickelte sich vor allem zum Jahresende der Auftragseingang rückläufig.

Weitere Leistungsindikatoren:

Eine systematische Ermittlung der Kundenzufriedenheit wird kontinuierlich durchgeführt. Die Faktoren werden zusammengefasst und mit dem Ziel eines klaren Verständnisses der Kundenerwartungen erörtert. Die Kundenzufriedenheit ist ein Element der Managementbewertung und befindet sich auf einem guten Niveau. Unsere OTIF-Kennzahl befindet sich derzeit bei 97%.

Zur Erhaltung der Produktqualität und um den Herstellungsprozess unter beherrschten Bedingungen zu gewährleisten, sind umfassende Prozesse und Ablaufbeschreibungen definiert. Die gesetzlichen Vorschriften betreffend Umwelt- und Arbeitssicherheit werden eingehalten. Hierfür trägt der betriebliche Umweltbeauftragte Sorge. Diese Vorgehensweise gehört auch zu dem Projekt "Sustainability" der Aptargroup.

Die Weiterentwicklung unserer Produkte ist die stärkste Sicherheit, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu beantworten.

Durch kontinuierliche Ausbildung neuer Mitarbeiter und die Fortbildungsmaßnahmen unseres Personals bereiten wir stets gute Grundlagen für eine nachhaltige Versorgung mit qualifizierten Fachkräften für unser Unternehmen.

Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Risikomanagement:

Die Gesellschaft ist bei ihren Aktivitäten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Aufgabe unseres in den Unternehmensprozess integrierten Risikomanagementsystems ist es, diese Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten, um zeitnah gegensteuern zu können.

Daneben stellt das Berichts- und Planungssystem die zeitnahe und bedarfsgerechte Information des Managements sicher. Markt- und Wettbewerbsanalysen ergänzen das Risikomanagementsystem.

Als Konzerngesellschaft der an der NYSE notierten Aptargroup unterhalten wir ein ausgeprägtes internes Kontrollsystem (IKS) nach den Maßstäben der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Das jährliche SOX-Testing durch die Interne Revision hat uns die SOX-Konformität unserer Abläufe bestätigt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird das Ausfallsrisiko durch das effektive Debitorenmanagement einschließlich eines Mahnsystems minimiert.

Allgemeine Chancen der künftigen Entwicklung:

Insbesondere die verstärkte Zusammenarbeit mit den anderen Standorten der Aptargroup in der Forschung und der Entwicklung neuer Produkte erlaubt Optimierungen, die für die Aptar Villingen GmbH hervorragende Aussichten für die Entwicklungen der Produktion, des Absatzes und des Ertrages bedeuten.

Aptar Villingen profitiert von einer breit aufgestellten Vertriebsorganisation im Konzern und hat somit die Möglichkeit weltweit viele Kunden zu erreichen. Auch Unternehmen, die bisher überwiegend mit anderen Segmenten der Aptargroup in Kontakt stehen, interessieren sich für unsere Produkte.

Ein wichtiger Punkt in unserer Wachstumsstrategie ist die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe. Dabei spielen chemisches und mechanisches Recycling eine herausragende Rolle. Diesen Bereich zu forcieren und sich nach neuen Rohstoffen umzuschauen, gehört zu den Hauptaufgaben der nächsten Jahre.

Die Corona Krise hat die Digitalisierung in allen Bereichen des unternehmerischen Handelns vorangetrieben. Damit erhöht sich die Effizienz unserer Prozesse bei gleichzeitig niedrigerem Ressourcenverbrauch.

Das kontinuierliche Wachstum der Gesellschaft bedingt auch einen erhöhten Bedarf an Lagerplatz, den wir durch Anmietung von Lagefläche in 200 m Entfernung von unserer Produktion abgedeckt haben. Seit Dezember 2022 erfolgen die Einlagerung der Fertigware und deren Versand von diesem Standort aus.

Zum 01.10.2023 wurde bei der Aptar Villingen GmbH SAP als ERP-System implementiert. Dies ermöglicht es unserem Unternehmen, sich umfangreichere Potenziale durch die Verwendung einheitlicher Systeme innerhalb des Konzerns zu erschließen. Die Einführung des neuen Systems geht mit einer tiefgreifenden Änderung in den meisten Geschäftsprozessen einher.

Allgemeine Risiken der künftigen Entwicklung:

Allgemein sind als Risiken die Marktakzeptanz neuer Produkte und der Eintritt neuer Wettbewerber in den Markt zu nennen. Dennoch erwarten wir hier aufgrund unserer strategischen Ausrichtung und unseres Technologie- und Know-How-Vorsprungs in naher Zukunft keine wesentliche Beeinträchtigung unseres Geschäftes. Risiken können sich auch aus Veränderungen der gesetzlichen und volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. Die allgemeinen klimapolitischen Diskussionen können sich negativ auf den Absatz von Kunststoffprodukten auswirken.

Im lokalen Umfeld zeichnet sich ab, dass sich die Beschaffung von Arbeitskräften zunehmend schwieriger gestaltet, da sich die Arbeitslosenrate in der Region auf einem sehr niedrigen Niveau befindet. Das bedeutet, dass wir zum einen große Investitionen in unsere bestehenden Personalkapazitäten tätigen müssen, um diese auf dem aktuellen Stand zu halten und neuen technischen Entwicklungen folgen zu können. Zum anderen muss sich die Aptar Villingen GmbH als attraktiver Arbeitgeber am Markt präsentieren. Um die Personalsituation aktiv zu verbessern und uns langfristig Arbeitskräfte zu sichern, haben wir die Ausbildungskapazitäten in unserem Haus auf breitere Füße gestellt. Im Geschäftsjahr 2023 hatte das Unternehmen 14 Auszubildende unter Vertrag.

Das Thema "Mass balance" und die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe wird zum zentralen Zukunftsthema werden, da unsere Produkte zurzeit zu 100% aus erdölbasierenden Rohstoffen bestehen. Wir sind bereits in der Lage, unseren Kunden Produkte mit einem Anteil an recyceltem Material liefern.

Aufgrund unserer Bestandsaufnahme der Risiken, unserer Einschätzung bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit, sowie unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegensteuerungsmaßnahmen sind wir der Ansicht, dass besondere Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden können, nicht bestehen.

Die Umweltrisiken werden als gering eingeschätzt, da wir allen gesetzlichen Pflichten im Bereich Umweltschutz nachkommen.

Die Implementation von SAP hat in allen Bereichen des Unternehmens erhebliche prozessuale Veränderungen mit sich gebracht. Hier gilt es, das hohe Maß an Effizienz bei der Arbeit mit dem Altsystem auch mit dem neuen ERP-System schnellstmöglich zu erreichen.

Sonstige Angaben

Forschung und Entwicklung:

Aptar Villingen ist in die Entwicklungsumgebung der Aptargroup eingebunden. Das bedeutet, dass jeder Standort dem Konzern alle Patente zur Verfügung stellt und jeder Standort die entwickelten Technologien der anderen Standorte mitnutzen kann. Außerdem werden in der Aptargroup gezielt gemeinsame Entwicklungsprojekte vorangetrieben. Davon profitiert wiederum auch die Aptar Villingen GmbH.

Ausblick:

Für unsere beiden Geschäftsbereiche Kosmetik und Healthcare planen wir wiederum ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich für das Geschäftsjahr 2024. Wir werden unser Produktportfolio durch weitere Dienstleistungen ergänzen, die wir unseren Kunden im Zusammenhang mit der Markteinführung von Produkten zur Verfügung stellen.

Nachhaltigkeitsthemen, im Speziellen die Verwendung von Rezyklaten, rücken immer mehr in den Mittelpunkt der Diskussion. Unser Ziel ist es, die Entwicklung von "certified cyrcular polymers" zunehmend voranzutreiben und diese Prozesse in die bestehenden Produktionsprozesse zu integrieren.

Gegenwärtig gilt unser Hauptaugenmerk der der Verbesserung unserer Prozesse unter Nutzung des neuen ERP-Systems, um unseren Kunden einen besseren Service und kürzere Lieferzeiten gewährleisten zu können.

 

Villingen-Schwenningen, 18. Februar 2024

Die Geschäftsführung:

gez. Thomas Klofac

gez. Xavier Susterac

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
AKTIVA
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.815.801,56 37.305,78
2. Geleistete Anzahlungen 392,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunds 21.199.125,04 21.821.647,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.930.770,03 7.583.513,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.022.115,62 1.440.624,18
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.827.768,54 5.324.182,17
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.769.303,50 1.780.442,54
2. Unfertige Erzeugnisse , unfertige Leistungen 1.984.560,97 1.530.768,45
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 895.187,21 1.243.412,49
4. Erhaltene Anzahlungen 69.860,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Liferungen und Leistungen 6.870.755,19 9.114.243,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.224.469,42 2.449.079,83
3. Sonstige Vermögensgegenstände 288.657,51 273.748,81
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.230,57 12.138,57
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 92.231,21 61.356,02
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 52.987,87 0,00
PASSIVA 52.045.216,74 52.672.463,21

PASSIVA

A. EIGENKAPTIAL
I. Gezeichnetes Kapital 6.451.600,00 6.451.600,00
III. Gewinnvortrag 31.381.602,27 31.381.602,27
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 5.175.189,04 4.757.031,78
C. VERBINDLCIHKEITEN
1. Erhaltene Anzalungen auf Bestellungen 16.663,07 677.466,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.872.179,45 4.929.398,15
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.917.827,78 4.236.447,98
4. Sonstige Verbindlichkeiten 230.155,13 238.916,48
52.045.216,74 52.672.463,21
2023 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 73.170.678,11 77.147.499,01
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 105.567,24 97.761,03
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.022.128,67 693.468,98
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.072.106,44 1.693.683,64
5. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.873.874,39- 16.938.542,20-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.377.442,66- 4.616.968,78-
6. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 19.460.238,23- 17.926.797,63-
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.633.681,31- 3.174.863,48-
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.430.895,53- 3.638.156,30-
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.400.703,22- 14.021.078,61-
-davon aus Währungsumrechnung € 39.152,05 (i.V. € 19.597,96 )
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.000,00 1.096,00
-davon aus der Abzinsung € 3.000 (i.V. € 0 )
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 10.556,86-
-davon aus der Abzinsung € 0,00 (i.V. € 10.000,00 )
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.920.192,00- 5.626.391,00-
-davon aus latenten Steuern € 4.920.192,00 (i.V. € 5.626.391,00 )
12. Ergebnis nach Steuern 12.276.453,12 13.680.153,80
13. Sonstige Steuern 27.852,25- 31.507,17-
14. Aufgrund Ergebnisabführungsvertrag abgeführter Gewinn 12.248.600,87- 13.648.646,63-
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 Abs. 3 HGB auf.

Als Tochtergesellschaft der Aptargroup Holding GmbH, Radolfzell, wird die Gesellschaft in den noch offen zu legenden, nach US-GAAP aufgestellten und ins Deutsche zu übersetzenden obersten Konzernabschluss der AptarGroup, Inc., Crystal Lake, IL 60014, USA einbezogen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist im Wesentlichen unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen, nach der linearen Methode angesetzt. Bei der Bemessung der Abschreibungen wurde die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die nutzungsbedingten planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung von Schichtzuschlägen über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Selbsterstellte Werkzeuge für die Produktion werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR werden über 5 Jahre abgeschrieben. GWGs bis zu 250,00 EUR Anschaffungs- oder Herstellungskosten wurden aus Vereinfachungsgründen analog § 6 Abs. 2a EStG direkt als Aufwand abgezogen.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu gewogenen durchschnittlichen Einkaufspreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Vorräte erfolgt anhand einer Altersstrukturanalyse in Übereinstimmung mit der Konzernrechnungslegungsrichtlinie. Für einzelne Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert von untergeordneter Bedeutung ist, wird ein Festwert nach Maßgabe des § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten, zurechenbare Sondereinzelkosten der Fertigung sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % vorgenommen.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird.

Passivposten

Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen werden mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der jeweiligen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff Dritter entzogen sind (Deckungsvermögen), verrechnet. Die Anschaffungskosten für das Deckungsvermögen betragen TEUR 591. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt mit dem beizulegenden Wert.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Konzernverhältnisse

Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Aptargroup Holding GmbH, Radolfzell und in diesem Zusammenhang eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft mit dieser Gesellschaft als Organträgerin. Das zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene positive Ergebnis vor Gewinnabführung wird in voller Höhe an die Gesellschafterin abgeführt.

Eine Umlage gewinnabhängiger Steuern erfolgt auf der Grundlage einer Vereinbarung vom 13. Februar 2017, die erstmals für das Geschäftsjahr 2017 in Kraft getreten ist.

Währungsumrechnung

Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.062.169,32 1.872.979,64 0,00 0,00 2.935.148,96
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 392,50 0,00 0,00 392,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstänc 1.062.169,32 1.873.372,14 0,00 0,00 2.935.541,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 25.631.918,11 170.409,88 154.394,82 12.654,00 25.944.068,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 51.507.171,98 1.616.538,89 2.698.615,30 610.354,17 55.211.972,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.031.367,09 507.378,13 -1.495.930,53 100.059,77 5.942.754,92
4. Anzahlungen und Anlagen in Bau 5.324.182,17 1.860.665,96 -1.357.079,59 0,00 5.827.768,54
Summe Sachanlagen 89.494.639,35 4.154.992,86 0,00 723.067,94 92.926.564,27
Summe Anlagevermögen 90.556.808,67 6.028.365,00 0,00 723.067,94 95.862.105,73
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.024.863,54 94.483,86 0,00 0,00 1.119.347,40
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstänc 1.024.863,54 94.483,86 0,00 0,00 1.119.347,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 3.810.270,71 784.238,81 153.906,55 3.472,30 4.744.943,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 43.923.658,98 2.216.281,79 751.609,37 610.348,17 46.281.201,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.590.742,91 335.891,07 -905.515,92 100.478,76 4.920.639,30
4. Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 53.324.672,60 3.336.411,67 0,00 714.299,23 55.946.785,04
Summe Anlagevermögen 54.349.536,14 3.430.895,53 0,00 714.299,23 57.066.132,44
Buchwert
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 37.305,78 1.815.801,56
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 392,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstänc 37.305,78 1.816.194,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 21.821.647,40 21.199.125,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.583.513,00 8.930.770,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.440.624,18 1.022.115,62
4. Anzahlungen und Anlagen in Bau 5.324.182,17 5.827.768,54
Summe Sachanlagen 36.169.966,75 36.979.779,23
Summe Anlagevermögen 36.207.272,53 38.795.973,29

Eigenkapital

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Aptargroup Holding GmbH, Radolfzell wird der handelsrechtliche Jahresüberschuss in Höhe von 12.249 TEUR abgeführt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von 2.166 TEUR, Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Konzernverrechnungen in Höhe von 1.049 TEUR, Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 366 TEUR, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 760 TEUR und für Kundenboni über 590 TEUR.

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeiten Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.872 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.918 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten:
aus Steuern 193 0 0
im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0
Übrige 37 0 0
9.037 0 0

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Aptargroup Holding GmbH, Radolfzell, betragen 6.044 TEUR (Vorjahr: 3.278 TEUR) und sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgegliedert nach geographischen Absatzmärkten entfielen 54.292 TEUR (Vorjahr: 55.586 TEUR) auf das Ausland und 18.878 TEUR (Vorjahr: 21.562 TEUR) auf das Inland.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Verträgen mit Lieferanten resultiert ein Bestellobligo in Höhe von 845 TEUR.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB betrug im Berichtsjahr:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 232 224
Angestellte 109 108
341 332

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Thomas Klofac, Kaufmann, Radolfzell / Deutschland

Herr Xavier Susterac, Kaufmann Paris / Frankreich

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt 97 TEUR, davon für Abschlussprüfungsleistungen 60 TEUR und für Steuerberatungsleistungen 24 TEUR und für sonstige Leistungen 13 TEUR.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Aufgrund Vertrags zwischen der Gesellschaft und weiteren Konzernunternehmen einerseits sowie einem Kreditinstitut andererseits zur Übertragung von Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen zu Gunsten bzw. zu Lasten der Aptargroup Holding GmbH übernehmen die Gesellschaft und die weiteren Konzerngesellschaften für Debetsalden, die aufgrund dieser Übertragungen entstehen, die gesamtschuldnerische Haftung. Mit einer Inanspruchnahme ist aktuell nicht zu rechnen.

Steueraufwand nach Mindeststeuergesetz

Es wird davon ausgegangen, dass sich kein Steueraufwand und kein Steuerertrag nach dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergibt, oder, wenn diese Gesetze noch nicht in Kraft getreten sind, bei der Anwendung dieser Gesetze zu erwarten ist.

Nachtragsbericht

Vorkommnisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben

 

Villingen-Schwenningen, den 18. Februar 2024

Die Geschäftsführung:

gez. Thomas Klofac

gez. Xavier Susterac

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 24.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Aptar Villingen GmbH, Villingen-Schwenningen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Aptar Villingen GmbH, Villingen-Schwenningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aptar Villingen GmbH, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet wäre.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Konstanz, 18. Februar 2024

Koch & Eicken GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Manuel Koch, Wirtschaftsprüfer

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