HOFFMANN MINERAL GmbH
Selbe AdresseBergbau auf chemische und Düngemittelminerale
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mikhail Dr. Meilikhov seit 26.1.2024 | Prokura |
Daniel Ott seit 15.12.2010 | Prokura |
Manfred jun. Hoffmann seit 2.6.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SONAX GmbHNeuburg a.d. DonauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022SONAX GMBH, NEUBURG A. D. DONAU1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur Die SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau, wird als Gruppenunternehmen im Rahmen der Unternehmensgruppe Hoffmann rechtlich eigenständig geführt. Das mittelständische, familiengeprägte Unternehmen ist im Wesentlichen an den Standorten Neuburg a. d. Donau und Oberhausen tätig. Die Leitung und Kontrolle werden durch den geschäftsführenden Gesellschafter, eine erweiterte Geschäftsleitung und den Beirat der Unternehmensgruppe ausgeübt. 1.2 Segmente Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft nachstehende Tochtergesellschaften:
Die Firma SONAX GmbH produziert und vertreibt am Standort des Firmensitzes unter der Marke SONAX eine breite Palette von Autopflegemitteln. Im Wesentlichen handelt es sich um - Lack- und Chrompolituren, - Wasch- und Reinigungsmittel, - Korrosionsschutz, - Winterartikel wie Frostschutzmittel. Die Produkte werden weltweit (Exportanteil 43,2 %) über eine ausländische Tochtergesellschaft und über Importeure vertrieben. Die Produktions- und Verwaltungsräume befinden sich in Neuburg a. d. Donau. Die Firma SONAX Ges.m.b.H. vertreibt die Produktpalette in ihrem Vertriebsgebiet Österreich. Die Duro Druck GmbH führt Druck- und Werbeaufträge für die Unternehmensgruppe Hoffmann und für Dritte aus. Im Einzelnen sind dies folgende Leistungen: - Druckvorstufe - Gestaltung von Drucksachen und Etiketten; Ausführung aller Satz- und Änderungsarbeiten; - Rollenetiketten - Anfertigung von Rollenetiketten für Dosen, Flaschen und andere Gebinde. Die Druckerei arbeitet seit Anfang 2017 in einer neuen Betriebsstätte, die in 2016 von der Muttergesellschaft SONAX GmbH erstellt wurde, und produziert seitdem bei erweiterter Kapazität ausschließlich im Digitaldruck. 1.3 Produkte und Absatzmärkte Die Corona-Pandemie beschäftigte die Unternehmen in den ersten Monaten noch erheblich, speziell im Veranstaltungsbereich und bei Kundenbesuchen gab es Einschränkungen. Die Invasion russischer Truppen in die Ukraine hat auch den Absatz in Osteuropa maßgeblich beeinflusst. Der Wegfall einiger wichtiger Märkte verursachte überschaubare Umsatzverluste. Die Versorgungslage bei Rohstoffen, Gebinden und Verpackungen war sehr volatil und angespannt. Die Preise für Vormaterialien kletterten teilweise in schwindelerregende Höhen. Erschwerend kam die Umstellung der Logistik auf einen neuen eigenen Standort und einen neuen Partner hinzu. Hier gab es teilweise massive Lieferengpässe, die sich erst im letzten Quartal normalisierten. Der stationäre Handel konnte wieder deutlich zulegen, während das E-Commerce-Business Einbrüche zu verzeichnen hatte. Der Export erreichte den Vorjahresumsatz nicht ganz. Die österreichische Tochtergesellschaft SONAX Gesellschaft m.b.H. in Gramastetten hielt sich auf Vorjahresniveau. In der Summe blieb der Gesamtumsatz von SONAX unter 2021, was aber wesentlich an den logistischen Problemen lag. Der Stellenwert des eigenen Fahrzeugs ist ungebrochen hoch, was sich auch bei den Zulassungszahlen zeigt. Mit insgesamt 48,8 Mio. Pkw-Bestand in Deutschland und 722 Kfz je 1.000 Einwohner ist das Käuferpotential erheblich. Neben dem Trend zu hochwertigen Wohnmobilen nimmt auch die Zahl an Zweit- und Drittfahrzeugen in den Haushalten zu. 1.4 Forschung und Entwicklung Auch im vergangenen Jahr 2022 bestimmten die zum Teil nicht funktionierenden Lieferketten die Schwerpunktsetzung bei der F&E Organisation. Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Rohstoffmarkt mussten die bestehenden SONAX-Produkte an die jeweilige Rohstoffverfügbarkeit angepasst werden. So konnten kritische Lieferengpässe für ausgewählte Produkte in enger Zusammenarbeit mit Vertrieb, Einkauf und Produktion erfolgreich gemeistert werden. Weitere Schwerpunkte waren
Der breite Bereich von 'Do-it-yourself'-Produkten (DIY) bis hin zu Großgebinden, mit denen die vorwiegend gewerblichen Anwendungen in Waschanlagen, Gebrauchtwagenaufbereitung und Industrie bedient werden, wird dabei abgedeckt. Intensiver gegenseitiger Erfahrungsaustausch über dieses vielfältige Produktspektrum bringt Vorteile für alle Produktbereiche. 1.5 Überblick über den Geschäftsverlauf Der Konzern hat das Geschäftsjahr mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.591 abgeschlossen. Der Konzernjahresüberschuss hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.013 vermindert. Die Unternehmensleitung analysiert und beurteilt diesen Geschäftsverlauf wie folgt: Die Umsatzerlöse bei SONAX sind in 2022 mit TEUR 141.238 um TEUR 1.178 niedriger ausgefallen als im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021. Der Basisplan von TEUR 135.445 wurde damit aber deutlich übertroffen. Die Umstellung auf einen neuen Logistiker hat das Erreichen des Vorjahresumsatzes verhindert und für schlechte Lieferquoten gesorgt. Die Turbulenzen an den Rohstoffmärkten machten kräftige unterjährige Preiserhöhungen notwendig, die für erheblichen Aufwand im Vertrieb sorgten, aber weitestgehend durchgesetzt werden konnten und somit die Probleme in der Logistik kompensierten. Der Druck auf die Herstellungskosten hat allerdings die Ertragssituation maßgeblich beeinflusst. Der Ukraine-Krieg sorgte für massive Erhöhungen auf der Beschaffungsseite und die Versorgungssicherheit war gefährdet. Angesichts dieser vielen unvorhersehbaren Einflüsse und Entwicklungen ist die Unternehmensleitung mit der Umsatz- und Ertragsentwicklung zufrieden. Das Jahresergebnis war mit TEUR 2.951 deutlich über den prognostizierten Jahresergebnis von TEUR -2.530, was u.a. daran lag, dass die unterjährigen Preiserhöhungen weitestgehend durchgesetzt werden konnten. 2. Ertragslage Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen der beiden Geschäftsjahre 2022 und 2021 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:
Die wesentlichen Quellen der Ergebnisstruktur wurden bereits im Rahmen des Abschnitts "Überblick über den Geschäftsverlauf" erläutert. Die wesentlichen Entwicklungen sowie verschiedene Kennzahlen der Ertragslage für die Geschäftsjahre 2018 - 2022 sowie der Planzahlen für das Geschäftsjahr 2023 stellen sich wie folgt dar: Die Umsatzrentabilität zeigt folgende Entwicklung:
Die Materialintensität zeigt folgende Entwicklung:
Die Personalintensität zeigt folgende Entwicklung:
Die durchschnittliche Beschäftigung (ohne Auszubildende) der einzelnen Jahre zeigt eine steigende Tendenz:
Die Abschreibungen des Anlagevermögens zeigen im Verhältnis zur Betriebsleistung folgende Entwicklung:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen folgende Entwicklung:
3. Finanzlage Zur Beurteilung der Finanzlage wurde die nachfolgende Kapitalflussrechnung entsprechend den Vorgaben des DRS 21 erstellt:
Das Finanzmanagement des Konzerns wird zusammen mit den anderen Gruppenunternehmen der Unternehmensgruppe Hoffmann zentral gesteuert. Ziele des Finanzmanagements sind die kurz-, mittel- und langfristige Sicherstellung der Liquidität. Kreditlinien sind von allen Banken für die gesamte Unternehmensgruppe Hoffmann ausgegeben worden und mussten im Jahr 2022 regelmäßig in Anspruch genommen werden. Ursächlich für die Inanspruchnahme sind insbesondere die Investitionen in den neuen Produktions- und Lagerlogistikstandort Oberhausen. Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Darlehen betreffen in Höhe von TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 405) Darlehen gegenüber Familienangehörigen. Die Darlehen gegenüber den Familienangehörigen laufen auf unbefristete Zeit. Im Rahmen einer gruppeninternen Finanzierung werden von dem nahe stehenden Unternehmen HOFFMANN MINERAL GmbH Darlehen für Investitionen in Sachanlagen gewährt. Der Darlehenstand wurden im Geschäftsjahr um TEUR 3.000 erhöht und beträgt per 31.12.2022 TEUR 12.000. Zudem ist die Finanzierung der Investitionstätigkeiten am Standort Oberhausen durch die Aufnahme eines kurzfristigen Kredites (TEUR 18.000) sowie von der Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten (insgesamt TEUR 6.813) geprägt. Absehbare Liquiditätsengpässe auf Grund der geplanten Geschäftsentwicklung sind nicht ersichtlich. 4. Vermögenslage
Die wesentlichen Entwicklungen sowie verschiedene Kennzahlen der Vermögenslage für die Geschäftsjahre 2018- 2022 sowie der Planzahlen für das Geschäftsjahr 2023 stellen sich wie folgt dar: Die Sachanlagenintensität zeigt folgende Entwicklung:
Die Eigenkapitalquote zeigt folgende Entwicklung:
Die geplanten Investitionen des Geschäftsjahres 2023 stellen sich wie folgt dar:
In Abhängigkeit der vorgenannten Investitionen werden sich die Abschreibungen wie folgt entwickeln:
5. Chancen- und Risikobericht Für die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft gibt es drei Schwerpunkte:
Der überraschende Krieg in der Ukraine sorgte für Auswirkungen in allen Bereichen. Neben dem Verzicht auf Lieferungen in die Krisenregionen und damit Umsatzverlust gab es auch massive Einflüsse auf der Einkaufsseite. Die immense Verteuerung der Vormaterialien war kombiniert mit einer mangelhaften Verfügbarkeit von vielen Roh-, Hilfs,- und Betriebsstoffen und Verpackungen. Zusätzlich kamen erhebliche Probleme aus der Umstellung der eigenen Logistik hinzu, die in schlechter Lieferperformance und zusätzlichen Kosten resultierten. Erst im 4. Quartal konnte eine Besserung attestiert werden. Die Nachfrage nach den Produkten war erfreulich hoch. Bei einer besseren Lieferquote wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen. Die Wachstumsstory im E-Commerce hat sich in 2022 nicht fortgesetzt, erstmalig gibt es hier Rückgänge. Im Gegenzug gewann der stationäre Handel wieder an Fahrt, ohne sofort wieder an die Performance vor Corona anknüpfen zu können. Dutzende neue Produkte stießen auf positive Resonanz bei den Kunden. Zahlreiche Testgewinne und Best-Brand Auszeichnungen zeigten eindrucksvoll die Leistungsstärke und Beliebtheit der Marke. 6. Prognosebericht Die Befürchtungen eines Ausfalls der Energielieferungen haben sich nicht bewahrheitet. Trotz der unveränderten Fortsetzung des Ukraine-Kriegs kommt es zu einer gewissen Normalisierung auf der Beschaffungsseite, Durch die hohe Inflation geht die Kaufkraft des Verbrauchers zurück, der deswegen verstärkt Discount-Produkte und Handelsmarken einkauft, aus Sicht des Vertriebs allerdings weniger bei der Autopflege. Trotz aller Entlastungspakete der Bundesregierung sind Mehrkosten beim Konsumenten angekommen. Allgemein gibt es eine Verunsicherung auf der Marktseite, welcher Antrieb für ein zukünftiges Fahrzeug die richtige Wahl ist. Außerdem sind die Einstiegspreise für E-Fahrzeuge sehr hoch und die Reichweiten noch zu gering. Viele Verbraucher warten daher zunächst ab und nutzen und pflegen ihr bestehendes Fahrzeug weiter.In Deutschland verläuft, trotz eines verregneten Frühjahrs, der Abverkauf erfreulich gut, während im Ausland die SONAX-Distributeure noch relativ hohe Lagerbestände haben. Auch die Wettbewerbsintensität steigt, viele neue Player sind in Asien und USA entstanden, die hauptsächlich durch Social-Media-Aktivitäten gepusht werden. Die Resonanz auf die ersten Endverbraucher- und Handelsmessen war dagegen sehr vielversprechend und das Interesse hoch. Vor diesem Hintergrund rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 mit nachfolgendem Umsatz und Konzernjahresüberschuss:
Neuburg a. d. Donau, 30. November 2023 Manfred Hoffmann KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022SONAX GMBH, NEUBURG A. D. DONAUAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022SONAX GMBH, NEUBURG A. D. DONAUI. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau, und ihrer Tochtergesellschaften wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt und in Euro unter Gegenüberstellung des Vorjahres aufgestellt. Die SONAX GmbH mit Sitz in Neuburg a. d. Donau wird beim Registergericht Ingolstadt unter der Nummer HRB 5270 geführt. Die Gesellschaft hat erstmalig zum 31. Dezember 2001 einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis der Vollkonsolidierung umfasst neben der Muttergesellschaft nachstehende Tochtergesellschaften:
Das Geschäftsjahr des Konzerns geht vom 1. Januar bis zum 31. Dezember mit Abschlussstichtag 31. Dezember 2022 (§ 299 Abs. 1 HGB). Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ist ebenfalls der 31. Dezember 2022 (§ 299 Abs. 2 HGB). Die Tochtergesellschaft Duro Druck GmbH, Neuburg a. d. Donau, nimmt die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch und ist unter den Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Im Berichtsjahr ergaben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises. III. Konsolidierungsmethoden Hinsichtlich der Kapitalkonsolidierung wurde im Rahmen der Erwerbsmethode in Übereinstimmung mit dem Wahlrecht des § 301 HGB a. F. und entgegen DRS 23 von der Buchwertmethode Gebrauch gemacht. Die Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen erfolgte auf den Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Für die aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes des Mutterunternehmens mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (1. Januar 2001) wurden stille Reserven aufgedeckt. Die aufgedeckten stillen Reserven wurden bei den "Technische Anlagen und Maschinen" (TEUR 40) und bei den "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" (TEUR 21) aktiviert und linear über die Restnutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben. Die stillen Reserven sind inzwischen vollständig abgeschrieben. Die passivischen Unterschiedsbeträge aus der Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes bei der Muttergesellschaft mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (1. Januar 2001) werden als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung im Eigenkapital ausgewiesen (TEUR 86). Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten wurden eliminiert. In den Vorräten enthaltene Zwischengewinnveränderungen wurden eliminiert. IV. Währungumrechnung Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellen den Jahresabschluss in Euro auf. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden in den aufgestellten Einzelabschlüssen mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. V. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse des Mutterunternehmens und der Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt (§§ 300, 308 HGB). Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für aktivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (1. Januar 2001) wurden stille Reserven aufgedeckt und planmäßig abgeschrieben. Die passivischen Unterschiedsbeträge aus der Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes bei der Muttergesellschaft mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (1. Januar 2001) werden als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung im Eigenkapital ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Auf Neuzugänge wurden die Abschreibungen nach der linearen Methode und pro rata temporis vorgenommen. Für selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis ab EUR 250,01 bis zu EUR 1.000,00 der deutschen Konzernunternehmen wurde im Berichtsjahr ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird über fünf Jahre gleichmäßig mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die Verpackungen sowie die bezogenen Waren wurden mit den tatsächlichen bzw. zu Durchschnittseinstandspreisen bewertet. Ist der letzte Einkaufspreis niedriger, wurde dieser angesetzt. Im Rahmen des Reichweitenverfahrens wurden Abschläge vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. Die Rohstoffkostenanteile wurden mit den Niederstwerten angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse sind mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet worden. Die Herstellungskosten wurden unter Zugrundelegung der aus der Betriebsabrechnung gewonnenen Kalkulationsunterlagen ermittelt. Die Rohstoffanteile wurden bei den fertigen Erzeugnissen mit den Niederstwerten in die Herstellungskosten durchgerechnet. Im Rahmen der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden gemäß § 255 Abs. 2 HGB die Materialkosten, die Fertigungskosten, angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens als Kostenbestandteile berücksichtigt. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurden die fertigen Erzeugnisse abgewertet. Zur Ermittlung des Abwertungsbedarfs wurden zunächst die einzelnen Produkte in länderspezifische Sortimentsgruppen zusammengefasst. Soweit sich nach dieser Sortimentszusammenfassung insgesamt eine Unterdeckung ergab, wurden die Verlustprodukte in Höhe der verbleibenden Unterdeckung abgewertet. Außerdem wurden im Rahmen des Reichweitenverfahrens Abschläge vorgenommen. Für Reparatur-, Büromaterial und Kundengeschenke werden Festwerte angesetzt. Zum 31. Dezember 2021 erfolgte letztmalig eine Mengenaufnahme. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Zahlungsmittel wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz der Pensionsverpflichtungen erfolgte mit dem abgezinsten Erfüllungsbetrag. Für weitere Erläuterungen zur Bewertung siehe Angaben zur Konzernbilanz unter Punkt VI. Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die Prognosezinssätze der Deutschen Bundesbank mit einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren genommen. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Passivseite der Bilanz gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ausgleichsposten für passive latente Steuern in der Muttergesellschaft resultiert aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. VI. Angaben zur Konzernbilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist ausgehend von den Anschaffungs- und Herstellungskosten im Einzelnen im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Eigenkapital Die separate Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist nach § 297 Abs. 1 HGB integraler Bestandteil des Konzernabschlusses und nach DRS 22 im Rahmen des Konzerneigenkapitalspiegels gesondert dargestellt. Der ausschüttbare Betrag nach DRS 22.60 innerhalb des erwirtschafteten Konzerneigenkapitals beträgt TEUR 73.585 und entspricht dem Gewinnvortrag sowie dem Jahresüberschuss 2022 des Einzelabschlusses der SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau. Im Vorjahr betrug der ausschüttbare Betrag TEUR 71.249 und entsprach dem Gewinnvortrag sowie dem Jahresüberschuss 2021 des Einzelabschlusses der SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau. Grundsätzlich dürfen Gewinne jedoch nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 3 HGB in Höhe von EUR 40.249,00 entsprechen. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Projected Unit Credit Method) errechneten Wert auf der Basis eines Rechnungszinses nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von 1,78 % angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen nicht zu berücksichtigen, Rentensteigerungen wurden mit 2,0 % zugrunde gelegt. Den biometrischen Annahmen bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen liegen die Heubeck Richttafeln 2018 G zugrunde. Damit in Zusammenhang stehende Aufwendungen und Erträge, die gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zu verrechnen wären, haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 S. 3 HGB beträgt EUR 40.249,00. Der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag bei Zuführung der Mindestverteil nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB beträgt EUR 48.339,00 Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 1.278 setzen sich aus latenten Steuern aus der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 1.281 und aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungen aufgrund von Zwischenergebniseliminierungen in Höhe von TEUR 3 zusammen. Vom Wahlrecht der Zusammenfassung dieser Posten gemäß § 306 S. 6 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungen wurden entsprechend § 306 HGB gebildet. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz in Höhe von 28,425 %. Die Entwicklung der latenten Steuern aus der Muttergesellschaft nach § 274 HGB sind in nachfolgender Tabelle dargestellt:
Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen. Die passiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansatz der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie den Bilanzansatz für Sachanlagen. Der Ermittlung der latenten Steuern wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz der Muttergesellschaft in Höhe von 28,425 % zugrunde gelegt. Des Weiteren ergeben sich aktive latente Steuern bei einer Tochtergesellschaft aus Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen und bei den sonstigen Rückstellungen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen. Die aktiven latenten Steuern aus diesem Einzelabschluss der Konzerngesellschaft wurden gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 i. V. m. §§ 298 und 300 Abs. 2 HGB nicht aktiviert. VII. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gem. § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB
Die Exportquote beträgt 43,2 % gegenüber dem Vorjahreswert von 46,1 %. VIII. Haftungsverhältnisse gem. §§ 251, 268 Abs. 7 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB Haftungsverhältnisse für kurzfristige Kredite von nahe stehenden Unternehmen gegenüber Banken EUR 19.500.000,00 (Vorjahr: EUR 19.500.000,00) Es handelt sich um eine gesamtschuldnerische Haftung des SONAX-Konzerns gegenüber den Banken für laufende Kredite bzw. eingeräumte Kreditlinien der HOFFMANN MINERAL GmbH als nahe stehendem Unternehmen. Aufgrund der positiven Entwicklung der Gesellschaften der Unternehmensgruppe Hoffmann schätzt die Konzerngeschäftsführung das Risiko einer Inanspruchnahme als sehr gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB EUR 11.648.800,53 (Vorjahr: EUR 14.630.891,51) Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen einen Dienstleistungsvertrag über Lagerhaltung, Kommissionierung und Versand von Fertigwaren sowie Miet- und Leasingverpflichtungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Sie belaufen sich am Bilanzstichtag auf EUR 11.648.800,53. IX. Sonstige Angaben Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) des Konzerns aufgeteilt nach Gruppen hat sich wie folgt entwickelt:
Angaben zum Abschlussprüferhonorar gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr beläuft sich insgesamt auf EUR 48.000,00 netto. Es umfasst ausschließlich Leistungen der Abschlussprüfung. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand, den Guthaben bei Kreditinstituten und den jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten zusammen. Geschäftsführung Geschäftsführer der SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau, ist: Herr Manfred Hoffmann, Dipl. Chemiker, Neuburg a. d. Donau Herr Manfred Hoffmann ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde in Anwendung des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Befreiung von der Offenlegung Die Duro Druck GmbH, Neuburg a. d. Donau, hat die Erleichterungen des § 264 HGB in Anspruch genommen. Die SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau stellt den Konzernabschluss für den größten bzw. kleinsten Kreis ihrer Tochterunternehmen auf. Angaben zum Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beabsichtigt, den Jahresüberschuss der SONAX GmbH in Höhe von EUR 2.336.072,64 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neuburg a. d. Donau, den 30. November 2023 Manfred Hoffmann
SONAX GMBH, NEUBURG A. D. DONAUKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
SONAX GMBH, NEUBURG A. D. DONAUKONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2022
Der sich aus der Bewertungsänderung der Pensionsrückstellungen - Zugrundelegung des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes statt des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes - ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 40.249,00 ist gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.
Neuburg a.d. Donau, den 30. November 2023 Manfred Hoffmann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der SONAX GmbH, Neuburg a. d. Donau, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 1. Dezember 2023 Flick
Gocke Schaumburg GmbH
Hoppen, Wirtschaftsprüfer Dr. Rottke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 27. Dezember 2023 gebilligt. |
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