Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gebr. Markewitsch GmbH
Alte Straße 19, 74629 Pfedelbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Frank seit 17.12.2020 | Geschäftsführer |
André Markewitsch seit 14.3.2019 | Geschäftsführer |
Martin Markewitsch seit 14.3.2019 | Geschäftsführer |
Matthias Markewitsch seit 14.3.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Robert MarkewitschBIVV Markewitsch GmbH | 50.00% |
Wolfgang MarkewitschBIVV Markewitsch GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gebr. Markewitsch GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Gebr. Markewitsch GmbH, Nürnberg1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Gebr. Markewitsch GmbH wurde im Jahr 1946 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Nürnberg. Ihr Kerngeschäft umfasst die Bereitstellung von Autokranen, Spezialtransporten sowie die Durchführung von Montagearbeiten im Rahmen von Industrieverlagerungen. Das Unternehmen ist mit Niederlassungen in Nürnberg, Bamberg, Röttenbach bei Roth, Sennfeld bei Schweinfurt und Würzburg vertreten. Ein besonderes Merkmal der Gebr. Markewitsch GmbH ist der Einsatz modernster Fahrzeuge und Geräte - darunter auch Großgeräte. Dank eines vielseitigen Fuhr- und Maschinenparks kann das Unternehmen maßgeschneiderte Dienstleistungen anbieten, die gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Ergänzt wird dies durch regelmäßige technische Schulungen und Weiterbildungen der qualifizierten Mitarbeiter, um höchste Standards in der Leistungserbringung sicherzustellen. Durch eine strategische Diversifikation und das gezielte Erschließen von Marktnischen hat die Gebr. Markewitsch GmbH eine ausgewogene Dienstleistungsstruktur entwickelt. Diese bildet die Basis für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Geschäftsentwicklung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung war geprägt von anhaltend hoher Inflation, steigenden Zinsen und einer schwachen globalen Konjunktur. Besonders betroffen waren das Verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe, die unter gestiegenen Energiepreisen, Materialengpässen und verschlechterten Finanzierungsbedingungen litten. Im Gegensatz dazu konnten einige Dienstleistungsbereiche von einer erhöhten Nachfrage profitieren, insbesondere nach dem Wegfall pandemiebedingter Einschränkungen. Die Bruttowertschöpfung im Dienstleistungssektor stieg leicht an, während sie im Produzierenden Gewerbe und Baugewerbe zurück ging. Das Jahr 2023 war geprägt von wirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere in der Bauwirtschaft, die unter hohen Material- und Finanzierungskosten litt. Gleichzeitig zeigte sich jedoch eine starke Nachfrage in der Energieversorgungsbranche, insbesondere im Bereich Netzausbau, erneuerbare Energien und Kraftwerksmodernisierung, was zu einer erhöhten Nachfrage nach Kran-, Transport- und Montagedienstleistungen führte. 2.2. Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis 2.2.1. Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen des Jahres 2023 hatten unterschiedliche Auswirkungen auf unser Unternehmen. Während einige Geschäftsbereiche deutliche Zuwächse verzeichneten, gab es in einzelnen Segmenten auch Rückgänge. In der Dienstleistungssparte "Autokrane" entwickelten sich die Umsätze in den Niederlassungen überwiegend positiv. Besonders stark wuchs der Bereich Nürnberg Kran mit +21,2 %, während Schweinfurt Kran einen Rückgang von -23,9 % verzeichnete. Die positive Entwicklung resultierte vor allem aus der erfolgreichen Neukundengewinnung, einer verstärkten Auftragsvergabe im Bauwesen sowie notwendigen preislichen Anpassungen. Auch im Bereich Montagedienstleistungen konnten alle Niederlassungen Umsatzzuwächse erzielen, teilweise mit deutlichen Steigerungen gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die Montageabteilung in Schweinfurt legte mit +25,0 % signifikant zu. Die Sparte "Transporte" erwirtschaftete ebenfalls höhere Umsätze. Besonders Nürnberg Transport konnte um +13,2 % wachsen. Diese Entwicklung wurde durch eine gezielte Auftragsselektion und Fokussierung auf den regionalen Markt gestützt. Dabei waren Preisanpassungen aufgrund gestiegener Energiekosten erforderlich, die jedoch nur teilweise umgesetzt werden konnten. Marktfaktoren und Herausforderungen Obwohl das Baugewerbe weiterhin unter hohen Material- und Finanzierungskosten, Fachkräftemangel und steigenden Energiekosten litt, blieb die Nachfrage nach Autokran-Dienstleistungen stabil. Öffentliche Investitionen in den Brücken- und Industriebau, insbesondere für Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen, führten zu einer verstärkten Nachfrage nach unseren Großgeräten. Diese kamen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, wobei der Schwerpunkt auf Infrastrukturprojekten lag. Die gestiegenen Energiekosten stellten weiterhin eine Herausforderung dar. Wir bemühten uns, diese Kosten in Form von Preisanpassungen an unsere Kunden weiterzugeben, was jedoch nur bedingt erfolgreich war. Der Preisdruck blieb in einigen Geschäftsbereichen bestehen. Im Transportbereich setzten wir unsere Strategie der selektiven Auftragsannahme fort und konzentrierten uns auf den regionalen Markt. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten war die Auslastung insgesamt zufriedenstellend. Der Bereich Montagedienstleistungen und Verlagerungen profitierte von einer anhaltend hohen Nachfrage, was in allen Niederlassungen zu einer positiven Umsatzentwicklung führte. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Gebr. Markewitsch GmbH zeigte im Jahr 2023 eine insgesamt positive Tendenz. Trotz des Umsatzwachstums in mehreren Bereichen konnte das Unternehmen nicht in allen Segmenten die gesetzten Ziele vollständig erreichen. Der anhaltende Kostendruck und strukturelle Herausforderungen im Baugewerbe erforderten eine flexible Anpassung unserer Strategien. Dennoch blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Jahre und setzen weiterhin auf eine nachhaltige und marktorientierte Unternehmensentwicklung. Das deutlich positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 basiert im Wesentlichen auf einem Forderungsverzicht eines Gesellschafters in Höhe von T€ 1.000. Dies stellt eine wesentliche Abweichung zur Prognose des Vorjahres dar, die ohne diesen Sondereffekt eine geringere Ergebnisentwicklung erwartet hatte. Gegenläufig war eine Rückstellung für eine mögliche Rückzahlung von Überbrückungshilfen in Höhe von T€ 300 zu dotieren, die das Ergebnis belastet hat. 2.2.2. Lage Im Jahr 2023 konnte sich die Gebr. Markewitsch GmbH trotz weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stabil und positiv entwickeln. Während das Baugewerbe weiterhin unter den hohen Material- und Finanzierungskosten litt und sich die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit durch geopolitische Spannungen und hohe Energiekosten bemerkbar machte, verzeichnete unser Unternehmen insgesamt eine solide Geschäftsentwicklung mit teils deutlichen Umsatzsteigerungen in verschiedenen Bereichen. Besonders positiv wirkten sich die anhaltende öffentliche Auftragsvergabe im Infrastrukturbereich, die konsequente Auftragsselektion sowie gezielte Preisanpassungen aus. Die Nachfrage nach unseren Kran-, Transport- und Montagedienstleistungen blieb hoch, insbesondere bei Großprojekten im Brücken- und Industriebau. 2.2.2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2023 um T€ 312 von T€ 19.754 im Vorjahr auf T€ 20.065, was einer Steigerung von 1,6 % entspricht. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe reduzierten sich leicht von T€ 3.132 auf T€ 2.890, was einem Rückgang um T€ 242 bzw. 7,7 % entspricht. Diese Reduktion ist insbesondere auf eine verbesserte Einkaufspolitik sowie auf teilweise gesunkene Energiepreise zurückzuführen. Die Fremdleistungen reduzierten sich von T€ 2.788 auf T€ 2.602, ein Rückgang um T€ 186 bzw. 6,7 %. Diese Entwicklung resultiert aus einer verstärkten Nutzung eigener Ressourcen anstelle von Subunternehmern. Die Personalkosten stiegen von T€ 8.412 auf T€ 8.749, eine Erhöhung um T€ 337 bzw. 4,0 %. Die Steigerung ist auf allgemeine Lohnanpassungen sowie Neueinstellungen zurückzuführen. Die Abschreibungen sanken leicht von T€ 173 auf T€ 156, da nur wenige Neuanschaffungen durchgeführt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von T€ 5.582 auf T€ 6.191, ein Anstieg um 10,9 %. Dies ist auf gestiegene Versicherungsprämien, höhere Wartungskosten sowie gestiegene Kosten für Genehmigungen und behördliche Auflagen zurückzuführen. Daraus resultierte eine Verbesserung des EBIT auf T€ 964 (Vorjahr: T€ 121). 2.2.2.2. Finanzlage Die Bilanzsumme belief sich auf 4,69 Mio. EUR (Vorjahr: 5,13 Mio. EUR). Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum: T€ + 1.242 (Vorjahr: T€ + 113). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ - 49 (Vorjahr: T€ - 196). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum T€ -854 (Vorjahr: T€ -341) Die Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden weitgehend aus Eigenmitteln finanziert. 2.2.2.2.1. Kapitalstruktur Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt kurzfristig. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Geschäftsjahr planmäßig abgebaut werden. Die Verpflichtungen aus außerbilanziellen Verpflichtungen sind im Wesentlichen unverändert. 2.2.2.2.2. Investitionen Im Geschäftsjahr wurde in Höhe von T€ 135 (Vj.: T€ 192) vorwiegend in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. 2.2.2.2.3. Liquidität Die Liquiditätssituation entwickelte sich insgesamt stabil und sicherte die Handlungsfähigkeit des Unternehmens. 2.2.2.3. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen sank auf T€ 390 (Vorjahr: T€ 504), da nur selektive Investitionen in neue Geräte erfolgten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich auf T€ 2.821 (Vorjahr: T€ 3.035), was einer Reduktion um 7,1 % entspricht. Dies ist auf eine verbesserte Zahlungsmoral der Kunden sowie ein stringentes Forderungsmanagement zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich leicht auf T€ 131. Das Eigenkapital stieg durch den positiven Jahresüberschuss auf T€ 448, womit eine langfristige Stabilisierung der Finanzstruktur erreicht wurde. Für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, einschließlich möglicher Rückzahlungsverpflichtungen aus der Überbrückungshilfe, wurden angemessene Rückstellungen gebildet. 2.2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung der Gebr. Markewitsch GmbH stehen insbesondere die Umsatzerlöse sowie das EBIT im Fokus der Analyse und Bewertung. Ein etabliertes monatliches Berichtswesen mit detaillierter Kostenstellenrechnung - sowohl für das gesamte Unternehmen als auch für die einzelnen Niederlassungen - ermöglicht der Geschäftsleitung eine zeitnahe Beurteilung der wirtschaftlichen Lage. Dadurch können Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und fundierte Entscheidungen getroffen werden. Diese Kennzahlen bilden zudem einen zentralen Bestandteil der monatlichen Geschäftsleitungssitzungen, in denen strategische Maßnahmen und operative Anpassungen besprochen werden. 3. Prognose-, Chancen- Risikobericht 3.1. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten wir eine stabile Geschäftsentwicklung mit einer weiterhin hohen Nachfrage in der Energiebranche. Stand November 2024 befindet sich der Umsatz auf dem gleichen Niveau wie 2023, was unsere Einschätzung bestätigt, dass trotz Marktschwankungen eine konstante Auftragslage gegeben ist. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, insbesondere durch Fachkräftemangel, steigende Investitionskosten und unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Für das Jahr 2024 ist eine moderate Erhöhung der Mitarbeiterzahl geplant, um dem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens sowie den steigenden Anforderungen in unseren Kernbereichen gerecht zu werden. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine nachhaltige Personalentwicklung sowie gezielte Qualifizierungsmaßnahmen, um die hohe Qualität unserer Dienstleistungen weiterhin sicherzustellen. Der Erfolgsfaktor EBIT wird bei TEUR 350 erwartet. 3.2. Chancenbericht Wir werden unsere Stärken gezielt weiterentwickeln und ausbauen, um auch künftig ein zuverlässiger und leistungsstarker Partner für die Bauwirtschaft sowie die Maschinen- und Elektroindustrie in unserem Einzugsgebiet zu sein. Besondere Wachstumschancen für die zukünftige Entwicklung sehen wir in: • der Erschließung neuer Absatzmärkte, • einer stabilen finanziellen Basis, • unserem hochqualifizierten und gut ausgebildeten Personal, • einer hohen Leistungs- und Produktqualität durch den Einsatz moderner Geräte und wettbewerbsfähige Preise, • der Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios durch eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmensverbunds. Unsere Geschäftsstrategie bleibt im Wesentlichen unverändert, mit dem Fokus auf nachhaltiges Wachstum, hohe Qualität und eine stabile Marktposition. 3.3. Risikobericht 3.3.1. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken für unser Unternehmen sind eng mit der konjunkturellen, politischen und bürokratischen Entwicklung verbunden. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - insbesondere durch einen rückläufigen Einsatz von Großgeräten - könnte die Umsatz- und Ergebnisziele beeinträchtigen. Steigende Abgaben und laufende Kosten (insbesondere Löhne, Kraftstoff- und Energiekosten) sowie höhere Investitionsausgaben im Autokranbereich könnten die Nachfrage dämpfen. Zudem beeinflussen Faktoren, wie der Fachkräftemangel • eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft unserer Kunden, • eine geringe öffentliche Auftragsvergabe im Bauwesen. 3.3.2. Personalrisiken Die Gebr. Markewitsch GmbH ist für die Umsetzung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Besonders im Bereich der Fahrzeug- und Krantechnik besteht ein hoher Bedarf an spezialisiertem Personal. Um diesem entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen verstärkt auf interne und externe Schulungsmaßnahmen, um Mitarbeiter langfristig zu binden und deren fachliche Qualifikation sicherzustellen. 3.3.3. Bestandsgefährdende Risiken Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss konnte das Eigenkapital wieder positiv gestellt werden. Zusätzlich wurde eine Rangrücktrittserklärung eines verbundenen Unternehmens für eine Verbindlichkeit in Höhe von 600.000 € abgegeben. Unter Berücksichtigung der Kapitalstruktur gehen wir weiterhin von einer positiven Fortführungsprognose aus. 3.3.4. Preisänderungs- und Ausfallrisiken Preisänderungen lassen sich in unserer Branche nicht vollständig vermeiden und beeinflussen die Einsatzkosten unserer Geräte erheblich. Insbesondere die schwankenden Kosten für Energie, Treibstoffe und Material wirken sich direkt auf die Investitions- und Betriebsausgaben aus und können somit die Ertragslage beeinflussen. Um Forderungsausfälle zu minimieren, setzt das Unternehmen auf ein effektives Forderungsmanagement, das sowohl intern als auch extern organisiert ist. Durch eine kontinuierliche Überwachung der offenen Forderungen und gezielte Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsströme werden potenzielle Zahlungsausfälle frühzeitig erkannt und abgefedert. 3.4. Risikomanagementziele und -methoden Ein effektives Risikomanagementsystem basiert auf einem internen Überwachungsmechanismus, ergänzt durch ein strukturiertes Controlling- und Frühwarnsystem. Zu den wesentlichen Bestandteilen dieses Überwachungssystems gehören: • die Analyse betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, • die Anwendung einheitlicher Richtlinien und Einhaltung festgelegter Standards, • ein kontinuierliches Forderungsmanagement zur Minimierung finanzieller Risiken. Durch eine systematische Identifikation und Bewertung der Risiken im Unternehmen setzen wir gezielt geeignete Steuerungsinstrumente ein, die kontinuierlich weiterentwickelt werden, um eine effektive Risikokontrolle zu gewährleisten. 4. Bestehende Zweigniederlassungen Die Gebr. Markewitsch GmbH betreibt weiterhin Niederlassungen in Bamberg, Schweinfurt, Röttenbach und Würzburg. Die Filiale Schweinfurt wurde aufgrund der gestiegenen Nachfrage im Bereich Montageleistungen deutlich erweitert.
Nürnberg, 14. Februar 2025 Gebr. Markewitsch GmbH gez. Herr Martin Markewitsch gez. Herr Matthias Markewitsch gez. Herr André Markewitsch gez. Herr Matthias Frank BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gebr. Markewitsch GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister am Amtsgericht Nürnberg unter HRB 4794 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) und der handelsrechtlichen Bestimmungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 und bis zu einem Betrag von EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang erfasst. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren Wert, der den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen war. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch Abwertung berücksichtigt. Für den geringen, seit mehreren Jahren gleich bleibenden Bestand an Gehängen, Ketten und Kleinmaterial wurde ein Festwert (EUR 52.000,00) angesetzt. Zusätzlich wurde für den nahezu gleichbleibenden Bestand an Reifen in Sennfeld und Würzburg ebenfalls ein Festwert (EUR 20.000,00) gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen waren zu verzeichnen und wurden ausgebucht. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden aktivisch abgesetzt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die Bewertung von Pensionsrückstellungen basiert auf einer versicherungsmathematischen Bewertung unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens nach Engbroks und der Sterbetafeln nach Prof. Klaus Heubeck aus dem Jahr 2018. Den Berechnungen liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zu Grunde:
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Aktiva In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 106.951,86 (V.EUR 197.995,31) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
2. Passiva Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beläuft sich auf EUR 587.215,97. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 und 10 Jahre beläuft sich auf EUR 7.825,00 und ist ausschüttungsgesperrt (§ 253 Abs. 6 HGB). Angaben zur Verrechnung von Planvermögen: Die Pensionsrückstellung setzt sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Der beizulegende Wert des Planvermögens entspricht im Wesentlichen den Anschaffungskosten. In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen enthalten, die einen nicht unerheblichen Umfang haben:
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 3.123.285,50 (V.EUR 4.247.917,21). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren beträgt EUR 269.463,67 (V.EUR 323.219,90). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren bestehen nicht. Sicherheiten: - Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 99.401,90 sind durch Sicherungsübereignung von Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen gesichert. - Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten sämtliche Mietkaufverpflichtungen, unabhängig von der Eigenschaft des Mietverkäufers als Kreditinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1 KWG. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 22.149,05 (V.EUR 116.060,38) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 537.494,10 (V.EUR 512.363,27) enthalten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Außergewöhnliche Beträge: In den sonstigen betrieblichen Erträgen von EUR 1.548.319,50 ist ein Ertrag aus der Herabsetzung von Verbindlichkeiten von EUR 1.000.000,00 enthalten. Außergewöhnliche Aufwendungen: In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 6.190.511,23 ist die Dotierung einer Rückstellung für mögliche Rückzahlungen von Überbrückungshilfen von EUR 300.000,00 enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB: Aus den bestehenden Miet- und Pachtverträgen, die auf unbestimmte Zeit abgeschlossen sind, bestehen jährlich Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.976, davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.853. Arbeitnehmer: Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 141. Hiervon waren 27 Arbeitnehmer kaufmännische Angestellte und 114 Arbeitnehmer gewerbliche Angestellte. Anteilsbesitz: Die Beteiligungen des Finanzanlagevermögen liegen allesamt unter 20 %. Konzernzugehörigkeit: Die Gebr. Markewitsch GmbH, Nürnberg, ist ein Tochterunternehmen der BIVV Markewitsch GmbH, Nürnberg, und wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens einbezogen. Angaben zu Leitungsorganen: Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum: - Robert Markewitsch, Kaufmann (bis zum 25.04.2023) - Wolfgang Markewitsch, Kaufmann (bis zum 25.04.2023) - Matthias Markewitsch, Kaufmann - André Markewitsch, Kaufmann - Martin Markewitsch, Kaufmann - Matthias Frank, Kaufmann Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen TEUR 517 (V.TEUR 576). Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Nürnberg, 12. Februar 2025 Gebr. Markewitsch GmbH gez. Martin Markewitsch gez. Matthias Markewitsch gez. André Markewitsch gez. Matthias Frank Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gebr. Markewitsch GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gebr. Markewitsch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebr. Markewitsch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 16. Mai 2025 EXTERNA
GmbH
gez. Frank Blacha, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Michel, Wirtschaftsprüfer |
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