AddSecure Smart Surveillance GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörn Arne Windler seit 10.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kooi Trading B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
International Security GmbHHeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023 International Security GmbH, Hesel1. Grundlagen des Unternehmens Die International Security GmbH mit Sitz in Hesel hat sich seit ihrer Gründung in 2006 von einem Unternehmen der personellen Bewachung zu einem führenden deutschen Anbieter von mobilen Videoüberwachungslösungen für temporäre Absicherungen entwickelt. Große Hersteller aus dem Bereich Renewables und e-commerce sind dabei ebenso im Kundenportfolio wie private und öffentliche Bauunternehmen und Bauträger sowie Industrieunternehmen wie auch Hersteller von Infrastruktur und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Mit der Marke VIDEO GUARD (www.videoguard24.de) bieten wir unseren Kunden bedarfsgerechte passende technische Sicherheitslösungen. Da sowohl die Entwicklung als auch der Bau neuer Lösungen in Eigenregie erfolgen, kann die permanente Funktionsfähigkeit der Überwachungslösungen und die Sicherheit unserer Kunden besonders gut gewährleistet werden. Eine eigene AI unterstützte 24/7 Leitstelle mit trainierten Sicherheitsprofis und diverse technische Supportleistungen vor Ort runden das Angebot ab. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Der gesamte Markt im Bereich der Hauptzielgruppen, wie Bau, Infrastruktur und Energie, zeichnete sich seit Jahren durch ein kontinuierliches Wachstum aus. Entsprechend stieg die Nachfrage nach den von unserem Unternehmen erbrachten Dienstleistungen stetig. Dies trug zu einer überproportionalen Geschäftsentwicklung im Vergleich zum allgemeinen Branchenwachstum bei. Der Auftragsbestand im Bereich Bau, Infrastruktur und Energie ist trotz eines Auftragseinbruchs beim Wohnungsbau nach wie vor hoch. Die Rückstände, insbesondere im Wohnungs- und Infrastrukturbau, sowie die Herausforderungen der Energiewende an die Stromnetze haben auch in 2023 sämtliche Projektverzögerungen noch ausgeglichen.
Durch den russischen Angriffskrieg und die u.a. hierdurch noch weiter deutlich gestiegenen Material - und Energiepreise erwartet der Hauptverband der deutschen Bauindustrie für 2024 einen Rückgang des gesamten baugewerblichen Umsatzes von real 3,5 %, vgl. nachfolgendes Schaubild.
Es ist jedoch zu erwähnen, dass der Bereich der mobilen Videoüberwachung z.B. im Segment der Bauindustrie das Geschäftsmodell von klassischen Bewachungsunternehmen disruptiert und daher absolut gesehen weiter große Marktanteile von klassischen Überwachungsdienstleistern gewinnt. Darüber hinaus erschafft sich das Segment der mobilen Videoüberwachung durch attraktive Service- und Preispunkte einen neuen Markt, was zu einem weiteren Wachstum der mobilen Videoüberwachungslösungen führt. 2.2 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft ihr Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr (Rumpfjahr von 6 Monaten) hochgerechnet um 21,4 % steigern. Die Produktion (netto nach Verschrottung von Altgeräten) von insgesamt 490 neuen Geräten in 2023 ermöglichte die Versorgung von noch mehr Baustellen und Grundstücken, die Überwachung benötigen. Die gestiegenen Zinsen und schlechtere Auftragslage in der Baubranche haben bisher zu keiner signifikanten Beeinträchtigung des Geschäftsverlaufs geführt. Die erzielten Mietpreise pendelten sich wegen der im Markt anerkannten Qualität bei konstant hoher Auslastungsquote im Vergleich zu den Vorjahren auf einem leicht sinkenden Durchschnittsniveau ein. 3. Ertrags- und Vermögenslage 3.1. Ertragslage Um das gestiegene Rohergebnis zu erzielen waren ein um 32,6 % gestiegener Personalaufwand aufgrund von Neueinstellungen sowohl im Vertrieb, der Leitstelle als auch im Technik- und Servicebereich erforderlich. Das Jahresergebnis wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Alleingesellschafterin AddSecure Smart Surveillance GmbH abgeführt. 3.2. Vermögenslage Die um 8,0 % im Vergleich zu 2022 von 16,4 MEUR auf 17,7 MEUR gestiegene Bilanzsumme ist auf der Aktivseite von einer hohen Anlagenintensität geprägt. Diese liegt bei 79,8 % im Vergleich zu 81,4 % in 2022. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 6,0 % insbesondere durch den Bau weiterer Geräte. Das Umlaufvermögen stieg insbesondere im Forderungsbestand (+356 TEUR = 14,2 %) und den liquiden Mitteln (+167 TEUR = 33,1 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das gestiegene Geschäftsvolumen zurückzuführen, wodurch zum Stichtag ein höherer Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert. Die Eigenkapitalquote sank durch die Steigerung der Bilanzsumme. Bei einem konstanten Eigenkapital von 6,9 MEUR stiegen die externen Darlehen ggü. Kreditinstituten von 3,8 MEUR um 10,2 % auf 4,1 MEUR und die Gesellschafterverbindlichkeiten von 5,2 MEUR um 6,6 % auf 5,5 MEUR an. Gesellschafterverbindlichkeiten und Eigenkapital zusammen machen 70,1 % der Bilanzsumme aus. 3.3. Finanzlage Die Liquidität für das weitere Wachstum wird mittels Sale-and-lease-back-Verträgen (Financelease) mit einer externen Leasinggesellschaft über die selbst produzierten Geräte sowie der Generierung von liquiden Mitteln aus der normalen Geschäftstätigkeit sichergestellt. Es besteht ein effizient funktionierendes Forderungsmanagement, so dass die Forderungen immer zeitnah in Liquidität umgesetzt werden. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. 4. Risiko- und Chancen- und Prognosebericht 4.1. Risiken der künftigen Entwicklung Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage wird von der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine und den von Deutschland, der EU und vielen weiteren Staaten erlassenen Sanktionen gegen Russland betrübt. Die aktuellen Zinsentwicklungen schlagen sich negativ auf die Bauwirtschaft nieder. Hierdurch reduzieren sich die Anzahl der Bauvorhaben sowie das Bauvolumen. Neue Projekte werden teilweise komplett gestrichen. Dies kann sich in Zukunft negativ auf die Auftragslage auswirken. Die neu gebauten wie auch die Bestandsgeräte sind dafür relativ kostenintensiv auf dem neuesten Stand der Technik zu halten, um die Ansprüche der Kunden zu erfüllen. Steigerungen in den Personalkosten werden nicht mehr durch höhere Vermietungspreise wettgemacht. Die durchschnittlichen Vermietungspreise werden aufgrund von gestiegenem Wettbewerb tendenziell sinken. 4.2. Chancen der künftigen Entwicklung Auch für die Zukunft erwarten wir grundsätzlich weiteres Marktwachstum und steigende Gerätenachfrage. Solange sich bei den Kunden das Qualitätsbewusstsein trotz hohem Preisdruck weiter durchsetzt und hält, werden wir als preis/leistungsorientierter zuverlässiger Anbieter mit unseren Premiumprodukten auch einen entsprechenden Marktanteil behaupten können. 4.3. Prognosebericht Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens entwickelt sich weiterhin positiv. Wir gehen mittelfristig von keinem nennenswertem Nachfrageeinbruch oder umfangreichen Mietausfällen aus und sind zuversichtlich auch die in 2024 neu produzierten Videoüberwachungsanlagen mit einer hohen Auslastungsquote zu vermieten. Die Gesellschaft wird auch zukünftig ihr Video Guard-Portfolio optimieren und weiter in Deutschland und im EU-Ausland wachsen. Dafür sind einige weitere personelle Neueinstellungen geplant, um ein entsprechendes organisches Wachstum zu gewährleisten. Dabei kommen auch die Investitionen in die Modernisierung und Optimierung der Bestandsgeräte nicht zu kurz, was einen entsprechend höheren Materialeinsatz voraussetzt, aber wichtig für unsere Wahrnehmung als Premiumanbieter mit besonders effizienter Überwachungstechnik ist. Nur so bleibt die konstant hohe Dienstleistungsfähigkeit für unsere Kunden gewährleistet. Derzeit gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem Rohergebnis in Höhe von ca.EUR 18,7 Mio. aus, was eine weitere Steigerung von 14,9 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 bedeutet.
Hesel, 28. Februar 2024 gez. Jörn Windler, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertung Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 3. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Erlöse aus Anlagenabgängen des Vorjahres wurden in Höhe von TEUR 22 aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die sonstigen betrieblichen Erträge umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Die unter dem Vorratsvermögen ausgewiesenen Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die unter dem Vorratsvermögen ausgewiesenen Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen wurden in erforderlichem Umfang vorgenommen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Voraus bezahlte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken dem Grunde und der Höhe nach ab. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bewertet. 4. Erläuterungen zur Bilanz Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den nachfolgenden Anlagenspiegel.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Laufzeiten von unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen analog zum Vorjahr in voller Höhe Verpflichtungen im Zusammenhang mit einem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der AddSecure Smart Surveillance GmbH, Hesel. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 975 und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 2.771, davon TEUR 13 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Restlaufzeiten der weiteren Verbindlichkeiten sind insgesamt kürzer als ein Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Eigentumsvorbehalte und Grundschulden besichert. 5. Ergänzende Angaben Sämtliche Bankguthaben sind zugunsten einer Darlehensgläubigerin der Alleingesellschafterin AddSecure Smart Surveillance GmbH verpfändet. Aus einem bis zum 31. Dezember 2027 datierten Pachtvertrag mit einem verbundenen Unternehmen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 78 p. a., aus Miet- und Kfz-Leasingverträgen bis Ende 2026 weitere Verpflichtungen von TEUR 220. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Aurich unter Registernummer HRB 200058 eingetragen. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 70 (Vorjahr: 63). Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmender AddSecure AB, Stockholm/Schweden, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgenden Mitgliedern: - Jörn Windler, Rechtsanwalt, Pinneberg - Volker Scheid, Hamburg (bis zum 4. Januar 2023) Auf die Angaben der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Ans. 4 HGB verzichtet.
Hesel, 28. Februar 2024 gez. Jörn Windler, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die International Security GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der International Security GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der International Security GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 15. April 2024 Nordwest
Revision GmbH
gez. Beering, Wirtschaftsprüfer gez. Peters, Wirtschaftsprüfer FeststellungDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 26. April 2024. |
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