Lucapama eGbR
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Jens Steinberg seit 6.4.2022 | Geschäftsführer |
Adrian Boltze seit 10.4.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alberto GmbHBraakKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM MUTTERUNTERNEHMEN
B. VORBEMERKUNGEN Der Konzernabschluss der Alberto GmbH, Braak, für das zum 31. März 2024 abgelaufene Geschäftsjahr ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches zur Konzernrechnungslegung nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Zur Klarheit der Darstellung werden alle nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Dies gilt auch für Vermerke, die nach den gesetzlichen Vorschriften in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung zu zeigen sind. Der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde. C. KONSOLIDIERUNGSKREIS Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage 2 zum Anhang beigefügt. Darüber hinaus hält der Konzern zum Abschlussstichtag 100 % der Anteile an der LUCKY FIVE LIMITED, Hong Kong. Deren Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.098 (THKD 9.476); das Jahresergebnis 2023 beträgt TEUR 295 (THKD 2.547). Der Konzern hält zum Abschlussstichtag außerdem 100 % der Anteile an der Living 66 GmbH, Braak. Deren Eigenkapital beträgt zum 31. März 2024 TEUR 14, das Jahresergebnis 2023/2024 beträgt TEUR - 2. Auf die Einbeziehung wird aufgrund untergeordneter Bedeutung der Konsolidierung für das Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. D. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Der Konzernabschluss wurde aus den nach handelsrechtlichen Grundsätzen aufgestellten Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften entwickelt. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem des Konzernabschlusses zum 31. März 2024. Die Einbeziehung der Tochtergesellschaften erfolgt grundsätzlich gemäß § 300 ff. HGB im Rahmen einer Vollkonsolidierung. Die Kapitalkonsolidierung nach § 301 HGB alte Fassung (bis 29. Mai 2009) wurde nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem Eigenkapital der Tochtergesellschaft zum Zeitpunkt ihres Erwerbs oder ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss vorgenommen. Aus der Kapitalkonsolidierung resultierende aktive Unterschiedsbeträge werden aktiviert und planmäßig erfolgswirksam über ihre jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Ein sich ergebender negativer Unterschiedsbetrag wird gemäß § 309 Abs. 2 HGB ergebniswirksam aufgelöst. Bei der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen eliminiert. Unterschiedsbeträge wegen unterschiedlicher Wertansätze haben sich nicht ergeben. Nennenswerte Zwischenergebnisse werden gemäß § 304 HGB eliminiert und vom Konzernjahresergebnis gekürzt; im Berichtsjahr waren keine derartigen Zwischenergebnisse zu berücksichtigen. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Erträge aus konzerninternen Umsätzen, sonstigen Leistungen und Umlagen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach § 305 HGB mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. E. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden von den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen einheitlich angewandt und sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Software) werden linear über einen Zeitraum von in der Regel drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungszeiträume entsprechen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung ggf. erforderlicher Wertberichtigungen bzw. mit dem Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert im Sinne des § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB durch Vornahme angemessener Abschläge für Wertminderungen bewertet; Skonti werden als Anschaffungspreisminderungen behandelt. Der Ansatz der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen für individuell ermittelte Einzel- und für Pauschalrisiken. Fremdwährungsforderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet worden. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Anwartschaftsbarwertverfahren) mit dem Erfüllungsbetrag auf der Basis eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von 1,82 % bzw. 1,83 % (Vj.: 1,79 %) und der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, bewertet. Anpassungstrends und Fluktuation werden mit 0,00 % (Vj.: 0,00 %) angenommen. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert (= Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen) bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen dem Grunde und der Höhe nach, wobei das Wertaufhellungsprinzip bis zur Bilanzaufstellung beachtet worden ist. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. F. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Gesellschafter. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 64 (Vj.: TEUR 0) enthalten. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von TEUR 6.112 (Vj.: TEUR 5.230) enthalten. In der Bilanz zum 31. März 2024 wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.119 (Vj.: TEUR 1.051) mit Deckungsvermögen saldiert. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre (gegenüber dem der vergangenen sieben Geschäftsjahre) beträgt TEUR 44 (Vj.: TEUR 452). In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 2.457 (Vj.: TEUR 2.213) sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 2.825 (Vj.: TEUR 5.165) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 1.065 (Vj.: TEUR 1.328) Verbindlichkeiten aus Steuern. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ergeben sich Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 577 (Vj.: TEUR 707). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 19.034 (Vj.: TEUR 23.680) enthalten. Im Übrigen sind die Verbindlichkeiten sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. G. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind solche aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 390 (Vj.: TEUR 481) enthalten. Der Personalaufwand entfällt in Höhe von TEUR 345 (Vj.: TEUR 519) auf Aufwendungen für Altersversorgung. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind solche aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 286 (Vj.: TEUR 955) enthalten. In den Zinsaufwendungen sind TEUR 186 (Vj.: TEUR 190) Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten, die mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 21 (Vj.: TEUR 19) saldiert wurden. H. SONSTIGE ANGABEN Der Konzern hat zur Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten einer Gesellschafterin technische Anlagen und Maschinen sicherungsübereignet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 9.063. Eine Inanspruchnahme ist nicht zu erwarten. Die Verbindlichkeiten dienen der Finanzierung des Büro- und Lagergebäudes des Konzerns. Die Bedienung der Verbindlichkeiten ist durch die laufenden Mietzahlungen gewährleistet. Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt insgesamt 258 Mitarbeiter (199 Angestellte und 59 gewerbliche Arbeitnehmer). Im Vorjahr wurden 251 Mitarbeiter beschäftigt (192 Angestellte und 59 gewerbliche Arbeitnehmer). Nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB ist die Alberto GmbH dazu verpflichtet, das von dem Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar anzugeben, aufgeschlüsselt in das Honorar für
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Per 31. März 2024 bestehen die Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 18.770 mit den folgenden Fälligkeiten:
In den Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung werden der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten aufgenommen. Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft wurde im Geschäftsjahr wahrgenommen von:
Das Mutterunternehmen, die Alberto GmbH, schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Braak, den 13. Juni 2024 gez. Adrian Boltze gez. Timo Steinberg Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 26. Juli 2024 den Jahresabschluss zum 31.03.2024 gebilligt. Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES ZUM 31. MÄRZ 2024In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen:
Der Konzernabschluss dient gemäß § 264b HGB für das einbezogene Unternehmen zu 1) und gemäß § 264 Abs. 3 HGB für die einbezogenen Unternehmen zu 2) und 3) als Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses und eines Lageberichts nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Gleichzeitig befreit dieser Konzernabschluss gemäß § 291 HGB das einbezogene Unternehmen zu 1) von der Pflicht zur Aufstellung eines (Teil-) Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes. Es sind keine Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden abweichend vom deutschen Recht angewandt worden. Konzernbilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. März 2024
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) zur Kapitalflussrechnung aufgestellt. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023/20241. Grundlagen des Alberto-Konzerns Die Alberto GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin der Boltze Ideen Deutschland GmbH & Co. KG ist die Konzerngesellschaft, in welcher das operative Geschäft der Dachmarke "BOLTZE" ausgewiesen wird. Das vom Kalenderjahr abweichende Geschäftsjahr 2023/2024 (Berichtsjahr) deckt den Zeitraum vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 ab. Gegenstand des Konzerns ist zum einen der Import und Export von Waren, insbesondere Geschenkartikeln und Wohnaccessoires. Zum anderen ist es der Großhandel mit diesen Waren an vorwiegend europäische Großabnehmer sowie die damit zusammenhängenden Kommissionsgeschäfte. Die Boltze Ideen Deutschland GmbH & Co. KG (Boltze Ideen) ist hierbei die Einkaufsgesellschaft, der Vertrieb wird durch die Boltze Gruppe GmbH, im Namen und auf Rechnung der Boltze Ideen, vorgenommen. Unsere Kunden sind überwiegend Möbel- und Baumarktketten sowie Einzelhändler mit stationären und Online-Verkaufskanälen. Hauptabsatzmarkt ist Europa. Die Beschaffung erfolgt größtenteils in Asien. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1.1. Entwicklung der Wirtschaft im abgelaufenen Jahr 2023/2024 Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,1 Billionen US-Dollar auf insgesamt rund 104,8 Billionen US-Dollar erhöht. Allein die vier größten Volkswirtschaften der Welt, die USA, China, Japan und Deutschland vereinen mit ihrem Bruttoinlandsprodukt die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung auf sich. Für das Jahr 2024 wird ein Anstieg des globalen BIP auf rund 109,5 Billionen US-Dollar erwartet. Im Jahr 2023 steigt das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU-27) auf rund 16,97 Billionen Euro (VJ 15,81 Billionen Euro) und das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone auf rund 14,38 Billionen Euro (VJ 13,41 Billionen Euro). Für Deutschland selbst betrug das Bruttoinlandsprodukt rund 4,12 Billionen Euro. Das nominelle BIP ist also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. 2.1.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Jahr 2023 Im Vergleich zum Vorjahr 2022 sank der Umsatz im Großhandel nominal (nicht preisbereinigt) um 4,1 % und real (preisbereinigt) um 4,4 %. Bezogen auf das bisher umsatzstärkste Jahr 2021 ist dies ein Rückgang von nominal 22,9 % bzw. real von 5,8 %. Nach der auffälligen Differenz in der nominalen und realen Berechnung, verursacht durch die gestiegenen Erzeuger- und Verbraucherpreise im Jahr 2022, haben sich die Werte im Jahr 2023 wieder angenähert. Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3 % weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Im Vergleich zu 2021, als der bisher höchste Umsatz im Einzelhandel in Deutschland seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt wurde, sank der reale Jahresumsatz 2023 sogar um 3,9 %. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte der deutsche Einzelhandel, unter anderem getragen durch den Internet- und Versandhandel, einen hohen realen Umsatzzuwachs von 4,8 % erzielt, 2021 war der Umsatz nochmals um real 0,6 % gestiegen. Dagegen war die reale Umsatzentwicklung 2022 (-0,7 %) und 2023 (-3,3 %) rückläufig. 2.1.3. Entwicklung des Alberto-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 Der sich bereits im Vorjahr abzeichnende Nachfrageeinbruch der Endverbraucher aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland hat sich erwartungsgemäß auch in diesem Geschäftsjahr fortgesetzt. Die Auftragseingänge sind mit 90,3 Mio. € weiter auf niedrigem Niveau. Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren im Durchschnitt 258 Mitarbeiter beschäftigt. 2.2. Lage des Alberto-Konzerns 2.2.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023/2024 musste der Alberto-Konzern aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung einen Umsatzrückgang von - 37,1 Mio. € auf aktuell 86,8 Mio. € verzeichnen. Dies entspricht einem Rückgang von 30,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialeinsatzquote konnte erneut reduziert werden und liegt jetzt bei 50,2 % und damit erneut unter dem Vorjahresniveau von 52,9 %. Der Personalaufwand konnte auf 18,8 Mio. € reduziert werden. Die Personalaufwandsquote hat sich aufgrund des niedrigeren Umsatzes entgegengesetzt entwickelt und liegt aktuell bei 21,7 % (Vorjahr 18,3 %). Die Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Jahr 2023/2024 mit 19,9 Mio. € rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr (24,4 Mio. €) ist dies ein Rückgang von 4,5 Mio. €. Trotz der widrigen Umstände konnte der Alberto-Konzern in 2023/2024 einen Jahresüberschuss von 1,5 Mio. € erzielen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % gesunken. 2.2.2. Finanzlage Das Eigenkapital des Alberto-Konzerns hat sich durch die Dotierung der Kapitalrücklage in Höhe von 0,2 Mio. € sowie den Ergebnissen aus einzelnen Konzerngesellschaften (0,6 Mio. €) von 16,8 Mio. € auf 17,6 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 % auf jetzt 25,8 % erhöht. Ursächlich dafür war mehrheitlich die Reduzierung der Bilanzsumme um rd. 13,6 %. Per Geschäftsjahresende zum 31. März 2024 lag der Bestand an liquiden Mitteln mit +31,4 Mio. € nur leicht unter dem Vorjahresbestand von 35,5 Mio. €. Die Liquiditätsstruktur ist aufgrund der vorhandenen Eigenmittel sowie aktuell nicht genutzter Kreditlinien nachhaltig gesichert. Die Investitionen in Software und Betriebs- und Geschäftsausstattung betrugen im Berichtsjahr 0,8 Mio. €. Die Verbindlichkeiten des Alberto-Konzerns bestehen im Wesentlichen gegenüber den Gesellschaftern und nahestehenden Unternehmen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seine Verbindlichkeiten zu bedienen. 2.2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme lag am 31. März 2024 mit +68,4 Mio. € um -10,8 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 79,2 Mio. €. Hierbei betrug der Anteil des Anlagevermögens 21,0 % (14,4 Mio. €), im Jahr 2022/2023 betrug der Anteil 19,0 % (15,0 Mio. €). Der Anteil des Umlaufvermögens lag mit 78,6 % (53,8 Mio. €) leicht unter dem Vorjahresniveau in Höhe von 80,8 % (64,0 Mio. €). Ursächlich dafür ist der Abbau im Lagerbestand (6,3 Mio. €) sowie eine Reduzierung der liquiden Mittel in Höhe von 4,0 Mio. €. Der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist mit 15,6 Mio. € leicht angestiegen (Vorjahr 15,3 Mio. €). 3. Prognosebericht Das Institut der Deutschen Wirtschaft geht trotz der angespannten geopolitischen Lage in seiner Prognose davon aus, dass die Lieferketten und die Energieversorgung stabil und gesichert bleiben. Die auch damit einhergehende Normalisierung der Inflationsraten eröffnet den Notenbanken den Spielraum, im weiteren Jahresverlauf eine Senkung der Zentralbankzinsen einzuleiten. Die aktuell höheren Zinsen und ihre Auswirkungen für die Finanzierung von Investitionen entfalten aber auch in diesem Jahr noch ihre dämpfenden Wirkungen. Vor diesem Hintergrund bleiben die Aussichten für die Weltkonjunktur moderat. Die globale Wirtschaftsleistung wird 2024 mit einem ähnlichen Expansionstempo wie im Jahr 2023 in Höhe von 2,5 % zulegen. Beim globalen Warenhandel ist nach der Schrumpfung im Jahr 2023 von einer sachten Erholung im Jahr 2024 mit einem Wachstum von 1 % auszugehen. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird in Deutschland im Jahr 2024 stagnieren. Die Erwartung einer anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung wird von Unternehmensbefragungen untermauert. Vor allem die Industrie und die Bauwirtschaft bleiben in der Rezession verhaftet. Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage kommen positive Impulse ausschließlich vom Konsum. Der private Konsum liefert den größten Wachstumsbeitrag von einem 1⁄2 Prozentpunkt. Die wieder deutlich niedrigere Inflationsrate von rund 2,25 % unterstützt dies. Marginal positive Impulse kommen vom Staatskonsum. Dagegen bremst die Investitionstätigkeit das Wachstumstempo auch in diesem Jahr empfindlich ab. Der Außenhandel bleibt schwach und der Außenbeitrag entfaltet keine konjunkturellen Impulse. Trotz der Rekordmarke von 46 Millionen Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2024 werden die Auswirkungen der konjunkturellen Schwäche am Arbeitsmarkt in Deutschland stärker sichtbar. Die Arbeitslosenquote erhöht sich im Jahresdurchschnitt 2024 auf fast 6 Prozent. Das Staatsdefizit wird sich auf 68 Milliarden Euro oder -1,5 % des Bruttoinlandsprodukts belaufen. Es ist durchaus plausibel, dass sich vieles zum Besseren wendet und damit eine schnellere und vor allem kräftigere Erholung auf globaler Ebene sowie in Deutschland eingeläutet wird. Jedoch hängt dies im Wesentlichen von den politischen Entwicklungen in vielen Ländern ab. Doch auch die deutsche Wirtschaftspolitik ist gefordert, die Stagnationskrise zu überwinden. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der zuvor beschriebenen wirtschaftlichen Entwicklungen insbesondere der Inflation die Schwächung auf der Nachfrageseite bei den Endkunden anhält. Dies äußert sich aktuell in den niedrigen Auftragseingängen, die aber in der Geschäftsausrichtung bereits aktiv berücksichtigt sind. Aufgrund der soliden wirtschaftlichen Lage des Alberto-Konzerns können auch längere Phasen der Stagnation aufgefangen werden. Für 2023/2024 erwarten wir keine signifikante Veränderung der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von 258. 4. Risiko- und Chancenbericht Im Rahmen der "normalen" geschäftlichen Aktivitäten ist der Alberto-Konzern naturgemäß Risiken unterworfen, die fest mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Entwicklung des Risikoumfeldes und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen werden kontinuierlich durch die Geschäftsführung überwacht. Für die Identifizierung und Bewertung von Chancen und Risiken sowie den daraus resultierenden Maßnahmen sind jeweils die einzelnen Funktionsbereiche des Unternehmens verantwortlich. Zur Risikosteuerung ist ein Controlling mit entsprechendem Berichtswesen mit fortlaufender Erlös-, Ergebnis- und Liquiditätsanalyse eingerichtet. Neben regelmäßigen Meetings auf Management- und Abteilungsleiterebene ist ein monatliches Reporting etabliert, welches die finanzielle Performance der Boltze Gruppe aufzeigt und dem Management als Entscheidungsgrundlage vorliegt. Risiken und gleichermaßen Chancen ergeben sich aus Kursschwankungen der Haupt-Einkaufswährung US-Dollar. Die Währungsrisiken werden durch ein aktives Währungsmanagement abgesichert und daher wie im Vorjahr keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Durch geopolitische Entwicklungen besteht ein Risiko hinsichtlich des ungehinderten Zugangs zu ausländischen Beschaffungsmärkten, insbesondere in Asien. Auch in den kommenden Jahren werden gesetzliche Anforderungen für höheren administrativen Aufwand sorgen und erfordern umfangreiche Abstimmungen mit Lieferanten und Geschäftspartnern. U.a. werden die Auswirkungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes zunehmend spürbar. Hier werden Unternehmen verpflichtet, ihre Lieferkette zu bewerten und auf die Einhaltung von Standards zu achten. Weitere regulatorische Anforderungen umfassen u. a. die EU-Verordnung zur Vermeidung von Entwaldung (EUDR), die den Anwendungsbereich der bisher geltenden EU-Holzhandelsverordnung (EUTR) stark erweitert oder die neue EU-Verpackungsverordnung, die die Angabepflichten von Materialien und Inhaltsstoffen auf Verpackungen deutlich erhöht. Während die Implementierung der regulatorischen Anforderungen mit Aufwand verbunden ist, sieht die Gesellschaft in der effizienten Umsetzung dieser Anforderung weiterhin eine Chance, sich durch ein hohes Maß an Transparenz, vom Wettbewerb positiv zu differenzieren. Die Erwartung einer weiter anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung wird voraussichtlich auch das kommende Geschäftsjahr maßgeblich beeinflussen, sodass es zu stagnierenden Auftragseingängen aufgrund der Stagnation der Nachfrage der Endverbraucher kommen könnte. Durch Restrukturierungsmaßnahmen und ein reduziertes Einkaufsverhalten kann ein Großteil der negativen Auswirkungen gut kompensiert werden. Aufgrund der soliden wirtschaftlichen Lage des Alberto-Konzerns und unsere langjährigen Kundenbeziehungen sehen wir uns im Vergleich zu kleineren Importeuren bestens gewappnet die Auswirkungen der schlechten wirtschaftlichen Konjunktur zu meistern. Trotz dieser Maßnahmen kann davon ausgegangen werden, dass das Ergebnis im Folgejahr unterhalb des aktuellen Geschäftsjahres liegen wird. Wie auch in den vergangenen Jahren bieten unsere beiden Showrooms als Dauerausstellungsfläche in Braak und in Essen, die stetige Weiterentwicklung des Online-Shops sowie unser erfahrener Außendienst im Vergleich zu mittleren und kleineren Wettbewerbern auch in den kommenden Jahren einen großen Wettbewerbsvorteil. Für die Zukunftsentwicklung ist Alberto gut gerüstet und wird die sich ergebenen Chancen auch im neuen Geschäftsjahr erfolgreich nutzen.
Braak, im Juni 2024 gez. Adrian Boltze gez. Timo Steinberg BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alberto GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Alberto GmbH und der einbezogenen Unternehmen (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Alberto GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 28. Juni 2024 Nordwest
Revision GmbH
Weichert, Wirtschaftsprüfer Krusemeyer, Wirtschaftsprüfer |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen