Zoomlion Europe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bin Li seit 31.3.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Zoomlion Germany GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zoomlion Germany GmbH (vormals: Wilbert TowerCranes GmbH)WaldlaubersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft ist unter der Firma Zoomlion Germany GmbH (bis 11. Juni 2025: Wilbert TowerCranes GmbH) mit Sitz in Waldlaubersheim im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter der Nummer HR B 21805 eingetragen. Die Gesellschafterversammlung vom 20. März 2025 hat die Änderung der Firma in Zoomlion Germany GmbH beschlossen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gemäß § 276 HGB wird von den größenabhängigen Erleichterungen in Zusammenhang mit § 275 Abs. 2 Nr. 1 - 5 HGB teilweise Gebrauch gemacht sowie von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen durchschnittlich für immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 10 Jahre. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden - soweit diese mit der Herstellung in Zusammenhang stehen - in die Herstellungskosten einbezogen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die in Vorjahren gebildeten Sammelposten werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Bei den Posten des Anlagevermögens wird von den üblichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern ausgegangen. Die Nutzungsdauern betragen für Gebäude und Außenanlagen 14 bis 25 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 8 bis 10 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren Marktwert angesetzt. Den Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite beziehungsweise geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung ausreichend Rechnung getragen. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens - soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist - mit einbezogen. Ebenso werden die Kosten der allgemeinen Verwaltung - soweit diese mit der Herstellung in Zusammenhang stehen - in die Herstellungskosten einbezogen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Auf den Ansatz der Pauschalwertberichtigung wird verzichtet. Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten angesetzt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird, abgezinst. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die im Zusammenhang mit Ratenkaufverträgen gegenüber Finanzierungsinstituten bestehen, werden unter den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- und Finanzierungsinstituten ausgewiesen. Insofern wurde der Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" des gesetzlichen Gliederungsschemas um die Finanzierungsinstitute erweitert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Im Jahr 2023 wurde der Optionsvertrag für den Kauf eines Grundstücks bilanziell dargestellt, weshalb sich ein Zugang bei Grund und Boden in Höhe von TEUR 2.772 ergab. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten solche in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 41) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Eigenkapital Die von der Konzernmutter im Rahmen einer Kapitalerhöhung in 2020 zugeführten Mittel in Höhe von TEUR 3.760 werden zum Stichtag 31.12.2023 in der Kapitalrücklage mit TEUR 3.700 und mit TEUR 60 im Stammkapital ausgewiesen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 287 (Vj. TEUR 436) und Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 230 (Vj. TEUR 315). Weiterhin sind Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 243 (Vj. TEUR 74) enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 8.627 (Vj. TEUR 6.215) betreffen verzinsliche Geldleistungen aus Mittelabrufen aus einer Cash-Pool Rahmenvereinbarung. Diese Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignung verschiedener Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besichert. Außerdem enthalten ist ein verzinsliches Darlehen eines verbundenen Unternehmens aus China in Höhe von TEUR 1.212. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen verzinsliche Darlehen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Vermögensgegenständen aus drei übertragenden Sanierungen in Höhe von TEUR 794 (Vj. TEUR 1.192). Die zukünftig fälligen Zinsansprüche in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 24) werden im Verbindlichkeitenspiegel über die Laufzeit mit den Darlehensverbindlichkeiten fristenkongruent verrechnet, so dass sich für die Darlehen eine Nettogröße in Höhe von TEUR 790 (Vj. TEUR 1.168) ergibt. Die Darlehensverbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie durch eine Globalzession des Forderungsbestandes gesichert. Außerdem ergeben sich aus der bilanziellen Darstellung des Optionsvertrages für den Kauf des Grundstücks Leasingverbindlichkeiten gegenüber dem Eigentümer in Höhe von TEUR 877 sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aufgrund anfallender Grunderwerbssteuer in Höhe von TEUR 149. Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- und Finanzierungsinstituten ergibt sich insbesondere durch Sicherungsübereignung der finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt durch üblichen Eigentumsvorbehalt. Hinsichtlich der Restlaufzeiten, der in der Bilanz des Geschäftsjahres ausgewiesenen Verbindlichkeiten, ergibt sich folgendes Bild:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 889 (Vj. TEUR 528) ergeben sich im Berichtsjahr im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 619 (Vj. TEUR 286), Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 141 (Vj. TEUR 0), Erträgen aus Versicherungsentschädigung in Höhe von TEUR 64 (Vj. TEUR 181), Erträge aus Gewährleistungen in Höhe TEUR 12 (Vj. TEUR 0), Sachbezügen für PKW in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 39) und einer Rückzahlung aus Energiesteuer in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 0). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Gewährleistungen in Höhe von insgesamt TEUR 309 (Vj. TEUR 81) enthalten. Durch das Auflösen des Fremdwährungskontos ergaben sich im Jahr 2023 lediglich Aufwendungen für Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,5 (Vj. TEUR 6). 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Verzinsungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen die m-tec mathis technik GmbH, Neuenburg am Rhein, in Höhe von TEUR 265 (Vj TEUR 42,6) für ein Darlehen, welches zum Ende des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 8.627 (Vj TEUR 6.215) valutierte. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Für die Guoyu Germany GmbH, Waldlaubersheim, hat die Wilbert TowerCranes GmbH die Bürgschaft aus einer Darlehensfinanzierung für drei Immobilienfinanzierungen gegenüber der Sparkasse Rhein-Nahe, Bad Kreuznach, in Höhe von EUR 4.227.526,00 übernommen. Die Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 876.683,75. Eine Inanspruchnahme aus der Bürgschaft droht aufgrund planmäßiger Tilgungsleistungen derzeit erkennbar nicht. Zudem wurde eine Grundschuld für das Objekt "Lohrgraben 2" über EUR 4.500.000,00 zur Sicherung von Darlehen der Guoyu Germany GmbH im Grundbuch zu Gunsten der Sparkasse Rhein-Nahe eingetragen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen für die nachfolgenden Jahre 2024 - 2027 in Höhe von TEUR 2.705 (Vj. TEUR 3.441). 3. Mitarbeitende Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 148 (Vj. 151) Mitarbeitende beschäftigt. Es entfielen 52 (Vj. 53) auf kaufmännische Angestellte sowie 96 (Vj. 98) auf gewerbliche Arbeitnehmer. 4. Organe Im Geschäftsjahr war Herr Dr. Michael Meding, Badenweiler, zum Geschäftsführer bestellt. 5. Konzernverhältnisse Die Wilbert TowerCranes GmbH steht in 100%igem Anteilsbesitz der Guoyu Europe Holding GmbH. Die Anteile an der Guoyu Europe Holding GmbH werden seit dem 19.06.2019 von der Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co. Ltd. mit Sitz in Changsha, Provinz Hunan, VR China, gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co. Ltd. für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernobergesellschaft erhältlich. 6. Nachtragsbericht Zur Sicherstellung des Liquiditätsbedarfs wurde die am 24. November 2023 abgegebene Patronatserklärung der Zoomlion Capital (H.K.) Co., Ltd am 20. März 2025 um weitere drei Jahre verlängert. Weitere nach dem Bilanzstichtag eingetretene Vorgänge von besonderer Bedeutung gab es nicht. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt vor, dass das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR -1.011.432,95 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 12.440.062,20 als Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.428.629,25 auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Waldlaubersheim, 30. Juni 2025 Dr. Michael Meding, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Zoomlion Germany GmbH (bis 11. Juni 2025: Wilbert TowerCranes GmbH) ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Guoyu Europe Holding GmbH Frankfurt am Main und Teil der chinesischen Zoomlion Gruppe. Die Geschäftstätigkeit besteht aus dem Verkauf und der Vermietung obendrehender Turmkrane. Diese werden am Geschäftsstandort in Waldlaubersheim entwickelt und hergestellt. Das Produktportfolio umfasst Wipper- und Laufkatzkrane mit verschiedenen Traglasten. Im Rahmen der Vermietungstätigkeit erbringt die Gesellschaft ebenfalls mit der Vermietung zusammenhängende Montage-, Demontage-, Service- und Transportleistungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war die deutsche Wirtschaft von mehreren Herausforderungen geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. 1 Die Wirtschaftsleistung im Baugewerbe verzeichnete einen geringfügigen Anstieg von 0,2 %, wobei hohe Baukosten und Fachkräftemangel sowie verschlechterte Finanzierungsbedingungen den Hochbau negativ beeinflussten. 2 Der Hochbau verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang von 2,6 % im Bauvolumen. Dies war auf gestiegene Baukosten, Materialmangel und höhere Zinssätze zurückzuführen. Besonders betroffen war der Wohnungsbau, der einen realen und kalenderbereinigten Orderrückgang von 3,3 % verzeichnete. Hohe Baukosten und verschlechterte Finanzierungsbedingungen führten zu einem deutlichen Einbruch. Auch im Wirtschaftshochbau gab es einen Rückgang, was die pessimistischen Erwartungen der Bauunternehmen hinsichtlich der Geschäftslage widerspiegelt. 3 Im Gegensatz zum Hochbau konnte der Tiefbau ein Wachstum verzeichnen. Dank einiger Großprojekte stieg der Tiefbau um 3,7 %. Der öffentliche Bau profitierte von Investitionen in Infrastrukturprojekte, insbesondere im Bereich Bahn- und Kabelleitungsbau. 4 Trotz des realen Umsatzrückgangs im Hochbau konnte der Tiefbau durch die positive Auftragslage seine Umsätze stabilisieren. 5
1
https://www.handelsdaten.de/branchen/gesamtwirtschaftliche-rahmenbedingungen
2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren & Geschäftsverlauf Die finanzielle Leistung eines Geschäftsjahres wird anhand der Kennzahlen Rohergebnis, Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), Jahresergebnis sowie dem Bestand der liquiden Mittel beurteilt. Das Rohergebnis liegt bei TEUR 15.793 und somit oberhalb der Prognose eines Rückgangs um TEUR 1.000 ausgehend von TEUR 15.987 im Vorjahr. Das EBIT liegt bei TEUR -627 und somit oberhalb der Prognose eines Anstiegs um TEUR 400 ausgehend von TEUR -1.700 im Vorjahr. Das Jahresergebnis liegt bei TEUR -1.011 und somit oberhalb der Prognose eines Anstiegs um TEUR 250 ausgehend von TEUR -1.767 im Vorjahr. Der Bestand an Liquiden Mitteln liegt zum Stichtag mit TEUR 3.965 deutlich über dem Wert des Vorjahres (TEUR 1.558). Ursächlich für die Geschäftsentwicklung, insb. die Entwicklung des Rohergebnisses sind die rückläufigen Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr, welche ca. 11 % unterhalb des Vorjahreswerts liegen. Demzufolge musste aufgrund der anhaltenden reduzierten Nachfrage eine Anpassung der Organisation und des Anlagenparks an die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 durchgeführt werden. Die hierdurch erzielten Einsparungen wirken sich auf die Ergebnisgrößen EBIT und Jahresergebnis aus, wir verweisen auf die weiteren Ausführungen in Kapitel 2.3.1. Während sich das Geschäft mit dem Verkauf von Kranen nicht wie gewünscht entwickelte und deutlich unterhalb des Umsatzvolumens des Geschäftsjahres 2022 lag, konnten die Umsatzerlöse im Mietgeschäft erhöht werden, wir verweisen auf die weiteren Ausführungen in Kapitel 2.3.1. 2.3 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Ertragslage Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023 lag mit 11 % deutlich unter dem des Vorjahres, die Effekte der Geschäftsfelder sind nachfolgend dargestellt.
Der Materialaufwand verringerte sich korrespondierend zur Gesamtleistung, das Rohergebnis für das Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 15.793 und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert von TEUR 15.987, was einem Rückgang von TEUR 193 entspricht. Die rückläufige Auftragslage im Geschäftsjahr 2023 führte zu Maßnahmen wie Kurzarbeit und betriebsbedingten Kündigungen. Demzufolge reduzierte sich der Personalaufwand deutlich und lag bei TEUR 8.076 (Vj. TEUR 8.683). Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 4.196 lagen um TEUR 628 über dem Vorjahreswert von TEUR 3.568. Die höheren Abschreibungen resultieren vor allem aus dem höheren Bestand an eigengefertigten Neukranen im Anlagenbestand. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 4.148 (Vj. TEUR 5.435), im Wesentlichen bedingt durch Sparmaßnahmen bei Reparaturen und Stilllegungen von Maschinen und Anlagen. Deutlich niedrigere Werbe- und Reisekosten hingegen sind darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2023 keine großen Messen besucht wurden. Das ordentliche Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR -627 (Vj. TEUR -1.700) und liegt somit TEUR 1.073 unter dem Vorjahr, was sich auf die Sparmaßnahmen und die Reorganisation zurückführen lässt. Der erwirtschafte Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -1.011 (Vj. TEUR -1.767) liegt ebenfalls aus den oben genannten Gründen deutlich unter dem Vorjahreswert. 2.3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist zum 31.12.2023 auf TEUR 37.802 (Vj. TEUR 35.978) gestiegen. Die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich investitionsbedingt auf TEUR 1.303. (Vj. TEUR 569). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich insbesondere durch die Bilanzierung einer Kaufoption für ein Grundstück. Dies führte zu einem Zugang bei Grund und Boden in Höhe von TEUR 2.772. Das Sachanlagevermögen beträgt zum Stichtag TEUR 21.188 (Vj. TEUR 18.754). Der Vorratsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert, was auf die stark rückläufige Geschäftsentwicklung im Bereich des Verkaufsgeschäftes zurückzuführen ist, die Vorräte betragen TEUR 8.796 (Vj. TEUR 11.803). Bedingt durch die geringeren Umsatzerlöse haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduziert und betragen TEUR 2.020 (Vj. TEUR 2.829). Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag TEUR 3.965 (Vj. TEUR 1.559). Die Zunahme der liquiden Mittel ist auf die Auszahlung eines Darlehens aus der Cash-Pool Rahmenvereinbarung mit einer Schwestergesellschaft in Höhe von TEUR 2.000 zurückzuführen. Diese erfolgte im Dezember 2023. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug insgesamt TEUR 19.189 (Vj. TEUR 18.996). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 50,8 % (Vj. 52,8 %). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich auf TEUR 17.819 (Vj. TEUR 15.499). Bedingt ist dies insbesondere durch die erhöhte Verbindlichkeit gegenüber einer Schwestergesellschaft, die aus einer Cash-Pool Rahmenvereinbarung resultiert. 2.3.3 Finanzlage Der vereinfachte Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 3.185 (Vj. TEUR 1.801). Ursächlich für den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Cash-Flow sind die weitgehend erfolgreichen Sparmaßnahmen, die den Effekt des geringeren Umsatzes und Rohertrages überkompensieren konnten. Die Liquidität betrug zum Stichtag TEUR 3.965 (Vj. TEUR 1.559). Hier ist anzumerken, dass im Dezember des Geschäftsjahres 2023 ein Darlehen (TEUR 1.210) von der Konzernmutter Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. gewährt wurde, welches einen Immobilienkauf im Folgejahr ermöglichte. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeiten wurde im Jahr 2023 eine Nettozuführung von insgesamt TEUR 1.976 erzielt. Dazu trug insbesondere die Mittelaufnahme im Verbundbereich mit TEUR 3.624 bei, die größtenteils auf die Nutzung der Cash-Pool-Vereinbarung mit einer Schwestergesellschaft zurückzuführen ist. Gleichzeitig verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Banken planmäßig durch Tilgungen um TEUR 1.648. Dank der Sparmaßnahmen konnte der Kapitalbedarf der vergangenen Jahre im betrachteten Zeitraum spürbar reduziert werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Kapitalbedarf vollständig aus eigenen Mitteln gedeckt. Die Liquiditätsentwicklung stellte sicher, dass die Wilbert TowerCrane GmbH jederzeit in der Lage war, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.4 Gesamtaussage Aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 erzielten Ergebnisse beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage insgesamt als herausfordernd. 3. Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risikobericht Im Rahmen unserer Konzernreportings setzen wir uns mit den wesentlichen Risiken für die Gesellschaft auseinander und beurteilen etwaige Veränderungen der Risikostruktur. Aus Sicht der Geschäftsführung hat sich die Gesamtrisikolage im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die nachfolgend genannten Risiken stellen in abstufender Rangfolge die relevantesten identifizierten Risiken dar: Risiken aus dem Personalbereich Die Gewinnung und Bindung von Fachkräften ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens. Aufgrund unserer Nähe zum Rhein-Main-Gebiet ist die Wettbewerbsintensität bei der Gewinnung geeigneten Fachpersonals hoch. Insgesamt stufen wir die Personalsituation als ein mittleres Risiko ein. Um möglichst viele Fachkräfte zu halten, wurde gezielt Kurzarbeit aufgrund der rückläufigen Geschäftsentwicklung eingesetzt. Operative Risiken Wir sehen ein geringes Risiko in Bezug auf das Rohergebnis bedingt durch Preisentwicklung bei Stahlprodukten, Kaufteilen und vor allem den Energiekosten. Einen weiteren Nachfragerückgang an Kranen im Verkaufsgeschäft stufen wir als geringes Risiko ein, dies vor dem Hintergrund, dass die geplante Neuausrichtung der Gesellschaft sich bereits in Kürze positiv auf die Entwicklung auswirken soll. Forderungsausfallrisiken Die Gesellschaft ist Finanzrisiken dahingehend ausgesetzt, dass Kundenforderungen ausfallen können. Hierauf reagieren wir mit einer laufenden Überwachung der Zahlungsziele sowie unserem Mahnwesen. Mögliche Forderungsausfälle bei Kunden stufen wir als ein geringes Risiko ein. Wettbewerbsrisiken Ein Risiko kann aus dem Eintritt neuer und größerer Wettbewerber bestehen, denen bessere finanzielle oder technische Möglichkeiten, mehr Personal und ein größeres Vertriebsnetz als der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Aufgrund unserer Positionierung im Markt sowie bestehender Kundenbeziehungen schätzen wir die Wettbewerbssituation als geringes Risiko ein. 3.2 Chancenbericht Chancen für die Gesellschaft sehen wir insbesondere aus der Reorganisation des Geschäfts, welches zu Kosteneinsparungen führen soll. Des Weiteren besteht ein hohes Wachstumspotential durch die neue Strategie der Konzernmuttergesellschaft. Für den Ausbau eines Europa-Hubs soll die Produktion am Standort in Waldlaubersheim deutlich ausgebaut werden. Insbesondere sollen künftig neue Produkte aus dem Produktportfolio des Konzerns für den europäischen Markt produziert werden. Durch diese Erweiterung soll sich die Gesellschaft positiv entwickeln und deutlich in den nächsten Jahren wachsen. Daraus resultierend schätzt das Management die mittel- bis langfristigen Entwicklungsperspektiven der Gesellschaft als sehr gut ein und hat auch keine begründeten Zweifel an der künftigen Aufrechterhaltung der ggfs. erforderlichen Finanzierung. 4. Prognosebericht Die anhaltend schwierige Situation in der Baubranche wird voraussichtlich auch im Geschäftsjahr 2024 zu einem Rückgang der Umsatzerlöse führen. Besonders betroffen ist das für das Unternehmen wichtige und margenstarke Vermietungsgeschäft, dessen Auslastung voraussichtlich deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegen wird. Im Gegensatz dazu werden Einzelverkäufe von Neu- und Gebrauchtkranen an einen Großkunden den Umsatz im Verkaufsgeschäft über das Niveau von 2023 hinaus steigern. Auf Basis der vorläufigen Geschäftszahlen prognostiziert die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 einen deutlichen Anstieg des Rohergebnisses. Für das Betriebsergebnis (EBIT) wird aufgrund der besseren Rohertragsquote sowie einer durchgeführten Kostenreduktion ein leichter Anstieg prognostiziert. Für das Jahresergebnis wird ein leichter Rückgang erwartet. Die liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr 2024 auf Basis der vorläufigen Geschäftszahlen rückläufig entwickelt. Wir sehen die Liquidität der Gesellschaft weiterhin als gesichert an, zum einen aus der konzerninternen Cash-Pool-Rahmenvereinbarung mit einer Schwestergesellschaft. Darüber hinaus wurde die am 24. November 2023 abgegebene Patronatserklärung der Konzerngesellschaft Zoomlion Capital (H.K.) Co., Ltd. am 20. März 2025 um weitere drei Jahre verlängert. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostizieren wir auf Basis der Geschäftsentwicklung ein im Vergleich zu 2024 leicht steigendes Rohergebnis, ein leicht steigendes EBIT sowie ein leicht steigendes Jahresergebnis. Bzgl. der liquiden Mittel prognostizieren wir einen deutlichen Anstieg aufgrund des geplanten Ausbaus des Standortes.
Waldlaubersheim, 30. Juni 2025 Dr. Michael Meding, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zoomlion Germany GmbH, Waldlaubersheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zoomlion Germany GmbH (bis 11. Juni 2025: Wilbert TowerCranes GmbH), Waldlaubersheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zoomlion Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 2. Juli 2025 KPMG
AG
Laubert, Wirtschaftsprüfer Müller, Wirtschaftsprüferin |
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