Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 12075
Vorher
Heiche Bayern Verwaltungs GmbH
Eingetragen
16.4.2014
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenVeredlung von HolzwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Oberflächenbehandlung und Bearbeitung von Metall- und Kunststoffteilen sowie der Vertrieb von industriell gefertigten Waren.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sebastian Friedrich
seit 19.10.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heiche Bayern GmbH (vormals: Heiche Bayern Verwaltungs GmbH)

Hunderdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

pro Forma Gesamt
Vorjahr
TEUR

Gesamt
Vorjahr
TEUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

54.871,00 60 0

II. Sachanlagen

1. Bauten auf fremden Grundstücken 71.872,00 0 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.939.461,50 4.430 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.922,16 1.489 0
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.300,80 342 0
3.862.556,46 6.261 0
3.917.427,46 6.321 0

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

160.012,34 206 0

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.609.346,20 1.437 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 223 0
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0 21
4. Sonstige Vermögensgegenstände 305.072,12 605 1
1.914.418,32 2.265 22

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

1.815,13 98 4
2.076.245,79 2.569 26

C. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00 6 0

Summe Aktiva

5.993.673,25 8.896 26



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

pro Forma Gesamt
Vorjahr
TEUR

Gesamt
Vorjahr
TEUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

26.000,00 25 25

II. Kapitalrücklage

736.397,68 739

III. Verlustvortrag

-2.743,85 0

IV. Jahresfehlbetrag

-1.853,46 -3 -3
757.800,37 761 22

B. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

664.300,00 483 3

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 219.242,81 234 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.314.124,66 6.689 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 38.205,41 729 1
4.571.572,88 7.652 1

Summe Passiva

5.993.673,25 8.896 26

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Heiche Bayern GmbH

(bis 20. Dezember 2019 Heiche Bayern Verwaltungs GmbH)

Firmensitz laut Registergericht: Hunderdorf

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Straubing

Register-Nr.: HRB 12075

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine kleine Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

In der Berichtsperiode ist es zu der folgenden Umstrukturierung bei der Heiche Bayern GmbH gekommen:

Mit Vertrag Nr. 2315/2019 vom 20. Dezember 2019 des Notar Dr. Harald Hohmann, Fulda, wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 bzw. mit Ablauf des 31. Dezember 2019 Folgendes beschlossen:

Abtretung der Gesellschaftsbeteiligungen der KAP Surface Holding GmbH, Fulda, an der Heiche Bayern GmbH & Co KG, Hunderdorf, und an der G. u. R. Heiche GmbH & Co. KG, Schwaigern, an die Heiche Bayern Verwaltungs GmbH gegen Gewährung neuer Geschäftsanteile.

Im Zusammenhang mit dieser Umwandlung durch erweiterte Anwachsung die Erhöhung des Stammkapitals der Heiche Bayern Verwaltungs GmbH von EUR 25.000,00 um EUR 1.000,00 auf EUR 26.000,00 und Übernahme der neuen Geschäftsanteile von der KAP Surface Holding GmbH, Fulda, als Gegenleistung für die Einbringung der o. g. Gesellschaftsbeteiligungen.

Änderung der Firma von Heiche Bayern Verwaltungs GmbH in Heiche Bayern GmbH.

Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 9. Januar 2020.

Zur Herstellung der Vergleichbarkeit in der Bilanz wurden in einer zusätzlichen Spalte "Pro Forma" die drei Firmen konsolidiert zusammengefasst.

Die im Folgenden genannten Vorjahreszahlen zur Bilanz stellen die Pro Forma Bilanz dar.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 3 Jahren um planmäßige Abschreibungen linear vermindert sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden, gruppeneinheitlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe / Nutzungsdauer

Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken / 14 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen / 3-20 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung / 3-14 Jahre

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten, der in Vorjahren gebildet wurde, wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Anschaffungskosten der Rohstoffe sowie die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden nach der First in First out (Fifo-)-Methode ermittelt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Als solche werden die Wiederbeschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch die Bildung angemessener Einzelwert­berichtigungen berücksichtigt; das allgemeine Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand wird mit dem Nennbetrag bilanziert.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angab en zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Vorjahr sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 223.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche (TEUR 312; i. V. TEUR 81), ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 143; i. V. TEUR 190), Urlaubsansprüche (TEUR 63; i. V. TEUR 63), und Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten (TEUR 48; i. V. TEUR 64) gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Grundpfandrechte und durch andere Pfandrechte gesichert.

Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.312 (im Vorjahr: TEUR 4.045) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2 (im Vorjahr: TEUR 451).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen i. H. v. EUR 859,51 (im Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB zu vermerken:

Der €-Cashpool-Vertrag mit der Commerzbank AG sieht eine gesamtschuldnerische Haftung der teilnehmenden Gesellschaften für einen eventuellen Sollsaldo auf dem Master-Konto der KAP AG vor, aber nur soweit den Gesellschaften die Entstehung des vorgezeichneten Sollsaldos infolge unmittelbaren oder mittelbaren Übertrags von Umsätzen zugerechnet werden kann.

Der €-Cashpool-Vertrag mit der Landesbank Baden-Württemberg sieht eine gesamtschuldnerische Haftung der teilnehmenden Gesellschaften für einen eventuellen Sollsaldo auf dem Master-Konto der KAP AG vor, aber nur soweit den Gesellschaften die Entstehung des vorgezeichneten Sollsaldos infolge unmittelbaren oder mittelbaren Übertrags von Umsätzen zugerechnet werden kann.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt:

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus €-Cashpoolverträgen wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Tochterunternehmen als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.148.326,76, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind. Verpflichtungen betreffend die Altersversorgung bestehen nicht.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 79.

Konzernverhältnisse

Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der CSP Diamant Luxco 1 S.à.r.l. aufgestellt. Der Abschluss wird beim Handelsregister Luxemburg (Registre de Commerce et des Sociétés) unter der Nummer B 210172 offengelegt.

Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von KAP AG, Fulda, aufgestellt. Deren Konzernabschluss wird beim Amtsgericht Fulda HRB 5859 offengelegt. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Unterschrift der Geschäftsführung

Hunderdorf, 6. März 2020

Maik Staude

WEITERE DATEN

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

" Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heiche Bayern GmbH, Hunderdorf

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Heiche Bayern GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

A. SCHLUSSBEMERKUNG

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses der Heiche Bayern GmbH, Hunderdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.

Stuttgart, 20. März 2020

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jörg Maas Martin Haack
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
TEUR

Gesamt
Vorjahr
TEUR

1. sonstige betriebliche Erträge 1.250,00 1
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.962,97 5
3. Erträge aus Beteiligungen 0,00 1
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 859,51 0
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0
6. Ergebnis nach Steuern -1.853,46 -3
7. Jahresfehlbetrag -1.853,46 -3

 

Hunderdorf, den 06. März 2020

gez. Maik Staude

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 29. Mai 2020

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