KiBuLa GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Büchern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Schwalbe seit 13.8.2003 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RDS Holding GmbHMöhneseeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2012 bis zum 31.03.2013Konzernbilanz zum 31. März 2013Aktiva
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. April 2012 - 31. März 2013
Konzernkapitalflussrechnung für 2012/2013
Konzerneigenkapitalspiegel für 2012/2013
Konzernanhang für 2012/2013A. VorbemerkungDer Konzernabschluss der RDS Holding GmbH, Möhnesee, (kurz: RDS Holding) für das Geschäftsjahr 2012/2013 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. B. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis umfasst neben der RDS Holding unverändert die acht Tochterunternehmen:
Nicht einbezogen wurde die ATELCO Immobilien GmbH & Co. KG, Möhnesee, da die Mehrheit der Stimmrechte von einem Unternehmen außerhalb dieses Konsolidierungskreises gehalten wird. Aus dem gleichen Grund wird die ASTRARI Immobilien GmbH & Co. KG, Möhnesee, nicht einbezogen, deren alleinige Gesellschafterin die ATELCO Immobilien GmbH & Co. KG, Möhnesee, ist. C. KonsolidierungsmethodenAllgemeines Grundlage für die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen waren die nach einheitlichen Grundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse dieser Unternehmen. Die Jahresabschlüsse aller Tochtergesellschaften wurden von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dortmund, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Kapitalkonsolidierung Die Wertansätze der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile wurden mit dem auf diesen Anteil entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochterunternehmen verrechnet (Buchwertmethode). Die Verrechnung erfolgte jeweils zum 31. Dezember 2002 als dem Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung. Die Erstkonsolidierung der anobo und der JiT erfolgte zum 30. Juni 2007, die Erstkonsolidierung der AVE zum 31. Dezember 2007. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung im Teilkonzern der AG ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge wurden zunächst mit den anderen Gewinnrücklagen und anschließend mit dem passivischen Unterschiedsbetrag mit Rücklagencharakter endgültig verrechnet. Aus dem Anteilserwerb an der AG ergaben sich zum 31. Dezember 2002 bzw. zum 31. Dezember 2004 aktivische Unterschiedsbeträge (Firmenwerte), die aktiviert wurden und über 15 Jahre bis zum 31. Dezember 2017 planmäßig linear abgeschrieben werden. Schulden-/Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Zwischenergebniseliminierung Auf die Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. D. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Jahresabschlüsse der RDS Holding und deren Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Einzelabschlüsse maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden planmäßig linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer beträgt mehr als fünf Jahre, da die erworbene ATELCO Computer Aktiengesellschaft langjährig im Markt präsent ist. Der planmäßige Abschreibungszeitraum des bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwertes endet am 31. Dezember 2017, d. h. die am Bilanzstichtag verbleibende planmäßige Abschreibungsdauer beträgt weniger als fünf Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde ein Sammelposten gebildet. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden pauschalierend jeweils 20 % p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter - bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 - sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem Stichtagspreis bewertet. Risiken aus geminderter Verwertbarkeit wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Im Geschäftsjahr betrugen die Wertabschläge für das Reparaturlager unverändert 10 %. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Langfristige unverzinsliche Forderungen sind auf ihren Barwert abgezinst. Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden grundsätzlich auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden in diesem Geschäftsjahr aus Vereinfachungsgründen saldiert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs.1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. E. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz Unter den Finanzanlagen werden 100 % der Anteile am Vermögen der ATELCO Immobilien GmbH & Co. KG, Möhnesee, angesetzt. Die Mehrheit der Stimmrechte wird von einem Unternehmen außerhalb dieses Konsolidierungskreises gehalten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 4.500 und das Ergebnis 2012/2013 TEUR 382. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände TEUR 455 der sonstigen Vermögensgegenstände (Vj. TEUR 685) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Latente Steuern Als Folge der Änderungen durch das BilMoG werden für die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen seit dem Geschäftsjahr 2011/2012 latente Steuern ausgewiesen. In Höhe der aktiven latenten Steuern (insgesamt TEUR 377) bestehen auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften Gewinnausschüttungssperren. Ferner besteht eine Gewinnausschüttungssperre in Höhe der aktiven latenten Steuern, die bei der RDS Holding GmbH in Höhe von TEUR 1.008 bestehen. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus latenten Steueransprüchen auf inländische Verlustvorträge. Der Berechnung wurden für inländische Steuern ein Körperschaftsteuersatz (inkl. Solidaritätszuschlag) von 15,82 % und ein Gewerbesteuersatz von 14,74 % zugrunde gelegt. Auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von insgesamt TEUR 4.311 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 4.770wurden latente Steueransprüche in Höhe von TEUR 1.385 aktiviert, für die eine Steuerentlastung innerhalb von fünf Jahren erwartet wird. Passive latente Steuern resultieren aus körperschaftsteuerlichen Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanzwerten bei der ATELCO Immobilien KG in Höhe von TEUR 2.188. Aus der Bewertung mit dem Körperschaftsteuersatz (inkl. Solidaritätszuschlag) von 15,82 % ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von TEUR 346. In der Bilanz werden aktive und passive latente Steuern saldiert. Der Ausweis erfolgt somit als aktive latente Steuer. Neben den Gewinnausschüttungssperren in Höhe von insgesamt TEUR 1.385 aus der Aktivierung latenter Steuern bestehen keine weiteren Ausschüttungssperren, sodass das übrige Konzerneigenkapital für Ausschüttungen grundsätzlich zur Verfügung steht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 500, ist voll eingezahlt und entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge auf Ebene der Tochtergesellschaften der ATELCO Computer Aktiengesellschaft, soweit diese bis zum 31. März 2010 entstanden sind. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungs- und Garantieansprüche, Lizenzgebühren für Urheberrechte und Urlaubs- und Weihnachtsgeldansprüche gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Auch im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind weder durch Grundpfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben zu außerbilanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 5.717. Sie betreffen einen Dienstleistungsvertrag mit der Deutschen Telekom AG in Höhe von monatlich TEUR 12, dessen Laufzeit am 31. Mai 2013 endet. Des Weiteren bestehen monatliche Verträge mit RWE bis zum 31.Dezember 2014 in Höhe von TEUR 9, mit SAP Softwarepflege bis zum 31. Dezember 2015 in Höhe von TEUR 7sowie diverse Mietverträge für Ladenlokale sowie Verwaltungsgebäude und Lager. Die Mietverträge enden zwischen dem Geschäftsjahr 2013/2014 und dem Geschäftsjahr 2020/2021. Die Nettoverpflichtungen aus nicht kündbaren Verträgen (ohne Nebenkosten) verteilen sich auf die einzelnen Geschäftsjahre wie folgt:
Für alle vorgenannten Verträge besteht jeweils ein ausgewogenes, in der Ausgestaltung marktübliches Verhältnis von Chancen und Risiken. Die branchenübliche Anmietung von Ladenlokalen dient dazu, die Filialen an attraktiven Standorten zu betreiben. Derivate Finanzinstrumente Zur Begrenzung von Zinsschwankungen hat die Gesellschaft am 16. April 2010 ein Zinsbegrenzungsgeschäft (Cap) bezogen auf einen Nominalbetrag von TEUR 1.000 für eine Prämie von TEUR 20 abgeschlossen. Der Cap hat eine Laufzeit bis zum 16. April 2015 und begrenzt das Zinsänderungsrisiko aus EURIBOR-Festsatz-Kreditbeträgen bis zu einem Betrag von TEUR 1.000 wirtschaftlich auf einen maximal zu leistenden Zinssatz von 3,5 % p. a. Die Cap-Prämie wird innerhalb des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens ausgewiesen und linear über die Laufzeit aufgelöst. Zum 31. März 2013 beträgt der Buchwert TEUR 8. Aus dem Vergleich mit dem beizulegenden Zeitwert ergibt sich keine wesentliche Differenz. Zur Begrenzung von Zinsschwankungen hat die Gesellschaft am 14. Februar 2013 ein weiteres Zinsbegrenzungsgeschäft (Cap) bezogen auf den Nominalwert von TEUR 1.000 für eine Prämie von TEUR 12 abgeschlossen. Der Cap hat eine Laufzeit vom 18. Februar 2013 bis zum 18. Februar 2018 und begrenzt das Zinsänderungsrisiko aus dem 3-Monats-EURIBOR bis zu einem Betrag von TEUR 1.000 wirtschaftlich auf einen maximal zu leistenden Zinssatz von 2,0 % p.a. Die Cap-Prämie wird innerhalb des aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und linear über die Laufzeit aufgelöst. Zum 31. März 2013 beträgt der Buchwert TEUR 12. Aus dem Vergleich mit dem beizulegenden Zeitwert ergibt sich keine wesentliche Differenz. Die Gesellschaft hat am 15. Februar 2013 ein Devisentermingeschäft mit Valuta am 14. August 2013 abgeschlossen. Danach werden in Abhängigkeit vom Wechselkurs wöchentlich jeweils einzelne Devisentermingeschäfte zu einem vorab vereinbarten Wechselkurs abgeschlossen. Der Nominalbetrag des Geschäftes beträgt insgesamt TUSD 500 bzw. TEUR 371. Da das Derivat am Stichtag einen positiven beizulegenden Zeitwert von TEUR 10 aufweist, waren am Bilanzstichtag keine bilanziellen Konsequenzen zu ziehen. Die Bewertung wurde unter Anwendung allgemein anerkannter Bewertungsmodelle (Discounted Cashflow-Methode, Black & Scholes Modell) unter Zugrundelegung der aktuellen Zinsstrukturkurven am Stichtag vorgenommen. F. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse
Die Außenumsatzerlöse entfallen für den stationären Einzelhandel auf die AG, für den Versandhandel auf die AG, die hwv, die anobo und die AVE. Von den Umsatzerlösen wurden TEUR 5.371 im europäischen Ausland erzielt. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
G. Ergänzende AngabenMitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Von den Arbeitnehmern sind 244 (Vj. 262) Personen als Aushilfen beschäftigt. H. Angaben zu Organen der MuttergesellschaftGeschäftsführer Geschäftsführer bei der RDS Holding GmbH ist:
Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. I. Prüfungs- und BeratungsgebührenDas im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen inkl. Konzernabschlussprüfung und prüferischen Durchsichten der Quartalsabschlüsse der RDS Holding-Gruppe TEUR 93, für andere Bestätigungsleistungen TEUR 2 sowie für Steuerberatungsleistungen TEUR 24.
Möhnesee, 24. Mai 2013 Ralf Schwalbe, Geschäftsführer Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2012/2013
Konzernlagebericht 2012/2013Geschäft und Rahmenbedingungena) Geschäftsverlauf und Lage Die RDS Holding GmbH ist die Muttergesellschaft der ATELCO Computer AG und übt in ihrer eigenen Funktion eine Holdingtätigkeit für die Tochtergesellschaft sowie weitere Gesellschaften im Konzernverbund der ATELCO Computer AG aus. Seit dem Geschäftsjahr 2003/2004 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der ATELCO Computer AG und der RDS Holding GmbH. Die ATELCO Computer Aktiengesellschaft, Möhnesee, vertreibt als Groß- und Einzelhändler Produkte der Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und elektronischen Datenverarbeitung. Über die Tochtergesellschaft ATELCO Computer Event GmbH mit Sitz in Möhnesee wird an 22 Standorten in angemieteten großflächigen Fachmärkten bzw. in zentraler Innenstadtlage das typische ATELCO - Warensortiment abgesetzt. Des Weiteren bedient die ATELCO Computer AG zusammen mit ihren Tochtergesellschaften, der hwv hardwareversand. de GmbH, ebenfalls mit Sitz in Möhnesee, anobo. de Deutschland GmbH mit Sitz in Bochum und der AV-ELECTRONIX GmbH mit Sitz in Duisburg, das Segment des Versandhandels und des Online-Shops für Produkte der Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und der elektronischen Datenverarbeitung. Die hwv hardwareversand. de GmbH vertreibt die Waren zudem seit Mitte November 2012 über einen Abholshop in Münster. Die Aktiengesellschaft fungiert innerhalb der ATELCO-Gruppe als Holdinggesellschaft mit gleichzeitiger Abwicklungsfunktion für die zentrale Warenbeschaffung und allgemeine Verwaltung sowie die Erbringung zusätzlicher Dienstleistungen für die Tochtergesellschaften. Gegenstand der AMARIS Software Entwicklungsgesellschaft mbH, Möhnesee, ist das Angebot von Produkten im Bereich Internet und IT im Allgemeinen. Die Gesellschaft ist hauptsächlich mit der Wartung und Weiterentwicklung der internen EDV-Architektur sowie des Webservers der ATELCO-Gruppe beschäftigt. Die unter der AMARIS angeordnete ARI Immobilien Gesellschaft mbH, ebenfalls mit Sitz in Möhnesee, ist im Rahmen des ihr innerhalb der Gruppe zugewiesenen Aufgabenbereichs für die Durchführung von Ausbau-, Umbau- sowie Instandhaltungsarbeiten bereits bestehender Filialen sowie für die Beschaffung geeigneter, neuer Standorte zuständig. Die Just in Time Logistics GmbH, Möhnesee, betreibt das Logistikzentrum der ATELCO-Gruppe und übernimmt die Warenlagerung und Distribution der Waren an die Filialen sowie den Versand an die Kunden der ATELCO Computer AG und an die Versandkunden der hwv hardwareversand.de GmbH, der anobo.de Deutschland GmbH und der AV-ELECTRONIX GmbH. Darüber hinaus werden Serviceleistungen im Namen der genannten Gesellschaften erbracht. Wir haben ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr, welches am 1. April des Vorjahres beginnt und am 31. März des Jahres endet. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Konzernfehlbetrag in Höhe von TEUR -2.307erwirtschaftet (Vj. TEUR -1.544). Der Umsatz wies mit 123,4 Mio. EUR einen geringeren Wert als im Vorjahr (129,6 Mio. EUR) auf. Dies entspricht einem Rückgang von 4,8 % bzw. absolut von 6,2 Mio. EUR. Der Umsatzrückgang resultiert aus dem stationären Geschäft, während die Umsatzerlöse im Versandgeschäft leicht angestiegen sind. b) Rahmenbedingungen und Marktumfeld Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wird im Kalenderjahr 2013 voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen und sich leicht positiv entwickeln. Die Konsumbereitschaft dagegen wird vermutlich auf einem niedrigen Niveau stagnieren. So befindet sich der Consumer Indikator der GFK seit Juli 2012 im Rückwärtsgang; erst seit Januar zeigt sich hier eine leichte Verbesserung, welche auch die ATELCO-Gruppe zu spüren bekam. Der PC-Markt im Speziellen verzeichnete dagegen im ersten Quartal 2013 einen deutlichen Rückgang von -20 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was insbesondere auf den Trend hin zu mobilen Produkten wie Smartphones und Tablets zurückzuführen ist. Das stationäre Geschäft leidet weiterhin unter der Veränderung des Kaufverhaltens der Kunden hin zum Electronic- und Mobile-Commerce. Wie unsere Beobachtungen der verschiedenen Vertriebskanäle zeigen, ist die Preissensibilität der Kunden weiterhin sehr hoch, sodass sich die Umsätze aus dem stationären Geschäft zunehmend in das margenschwächere Onlinegeschäft verschieben. Ferner könnte das Konsumklima durch eine steigende Inflation, hervorgerufen durch weiter steigende Energiepreise sowie der expansiven Geldpolitik im Euroraum, getrübt werden. Die ATELCO-Gruppe agiert in einem Umfeld mit unterschiedlichen Wettbewerbern in unterschiedlichen Marktsegmenten. Durch eine sehr flexible Vorgehensweise, Kundennutzen optimierendes Handeln sowie konsequente Kostenkontrolle zählt die ATELCO-Gruppe heute insbesondere im Onlinegeschäft zu den führenden Anbietern auf diesem Sektor in Deutschland. Das Kunden- wie Lieferantenportfolio sind ausgewogen gestaltet, ohne risikoträchtige Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden bzw. Lieferanten. Die organisatorische Struktur der ATELCO-Gruppe gliedert sich in die Geschäftsfelder Vertrieb über das stationäre Einzelhandelsgeschäft, E-Commerce und Mobile-Commerce. Dem Umsatzrückgang im stationären Geschäft werden wir durch einen weiteren Ausbau der Service-Leistungen begegnen, zudem wird das Filialkonzept hinsichtlich Fläche und Erscheinungsbild überarbeitet. Insbesondere die Entwicklungen im Produktportfolio hin zu mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones machen Anpassungen in der Produktpräsentation erforderlich. Die im letzten Jahr deutlich gesunkenen Kosten durch die Verkürzung der Öffnungszeiten und der Bereinigung des Standortportfolios haben dazu beigetragen, die Wettbewerbsfähigkeit des stationären Geschäfts wieder zu stärken. Die Ergebnisse waren auch im vergangenen Geschäftsjahr negativ, jedoch gehen wir aufgrund der positiven Umsatzentwicklung der letzten Monate, den gesteigerten Service-Erlösen sowie einer schlankeren Fixkostenstruktur von künftig deutlich besseren Ergebnissen aus. Das Onlinegeschäft werden wir weiter ausbauen und unsere Webpräsenzen weiter überarbeiten. Die Umstellung unseres Onlineshops www.anobo.de im Januar 2013 wurde von den Kunden gut angenommen. In diesem Jahr ist die Neugestaltung unseres umsatzstärksten Shops www.hardwareversand.de geplant. Seit Februar 2013 sind wir mit ATELCO über eine App sowie einer mobilen Internetseite im Mobile-Commerce aktiv und werden diesen Bereich auch in den anderen Onlineshops ausbauen. Im stationären Handel ging der Umsatz zurück, dagegen konnte der Umsatz im Versandhandel gesteigert werden. Die Umsätze im Mobile-Commerce sind noch recht verhalten; aktuell steht hier die Information der Kunden im Vordergrund. Die ATELCO-Gruppe geht nach wie vor davon aus, dass es zu einer Konsolidierung des Marktes kommen wird, so dass es durchaus möglich erscheint, dass sich die Konkurrenzsituation durch weitere Marktaustritte entspannt und die Marktposition der ATELCO-Gruppe wiederum gestärkt wird. Im abgelaufenen Jahr blieb der Marktanteil der Gruppe am gesamten Consumer-Markt lt. GfK-Auswertungen konstant und kam zu einem Gesamtanteil unseres Produktspektrums für den Zeitraum April 2012 bis März2013 von 1,7 % (Vj. 1,7 %). Im Segment der Computershops stieg der Umsatzanteil auf 5,8 % (im Vorjahr 5,1 %). Im Bereich der Computershops werden in der Betrachtung der GfK die sog. "Pure Player", d.h. die reinen Onlineshops geführt. Dieser Bereich verzeichnete einen weiteren Rückgang um 9,7 %, die ATELCO Gruppe konnte ihre Position hingegen stärken und verzeichnete in diesem schwierigen Umfeld nur einen leichten Rückgang von 0,3 %. Eine Veränderung des Umsatzes in Richtung mobile Produkte, insbesondere hin zu Tablet-PCs und Smartphones, ist nach wie vor zu beobachten, weshalb wir uns sowohl im Produktportfolio als auch im Erscheinungsbild der Filialen dieser Entwicklung anpassen. In diesem sich stark wandelnden Markt hat sich unsere Position im PC-Komponentenbereich weiter verbessert, sodass wir uns neben den mobilen Produkten weiterhin als kompetenten Ansprechpartner für PCs und insbesondere für Serviceleistung in diesem Segment sehen. Unser Geschäftsmodell wird aufgrund der Veränderungen im Markt stetig weiterentwickelt und an die neuen Gegebenheiten angepasst. Die Strategie der Gruppe werden wir sowohl im stationären als auch im Onlinegeschäft schärfen und eine Neuausrichtung in den nächsten Monaten prüfen. ErtragslageDas Konzernergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 763 und stellt sich mit TEUR -2.307 negativ dar. Der Umsatz sank in der Gruppe um 4,8 % oder um 6,2 Mio. EUR im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 123,4 Mio. EUR. Im vergangenen Jahr wurden 59,5 % (Vj. 55,6 %) des Gesamtumsatzes vom E-Commerce/Versandgeschäft erwirtschaftet; das entspricht einem Umsatz von 73,4 Mio. EUR (Vj. 72,0 Mio. EUR) bzw. einem Anstieg von 1,9 %. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Konzerns entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr negativ. Das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging von -1,8 Mio. EUR auf -2,9Mio. EUR zurück; bezogen auf den Konzernumsatz entspricht dies einem Anteil von -2,3 % gegenüber -1,4 % in 2011/2012. Der Konzernfehlbetrag betrug TEUR -2.307 (Vj. TEUR -1.544); bezogen auf das durchschnittliche Konzerneigenkapital entspricht dies einer Konzerneigenkapitalrendite von -32,1 % (Vj. -16,9 %). FinanzlageDer Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit des Konzerns wies für das Geschäftsjahr 2012/2013 einen deutlich positiven Wert von 1,5 Mio. EUR aus. Im Vorjahr betrug der Cashflow aus laufender Tätigkeit -2,9 Mio. EUR. Die Investitionen nahmen mit 0,2 Mio. EUR (Vj. 0,4 Mio. EUR) einen geringeren Finanzbedarf als im Vorjahr ein. Die Investitionen fanden im Wesentlichen in Internetshops und Suchmaschinen-Optimierungen statt. Der Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit wies im abgelaufenen Jahr einen negativen Wert von TEUR -946 (Vj. TEUR -3.342) aus. Der Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres stieg im Konzern auf 1,2 Mio. EUR nach 0,8 Mio. EUR im Vorjahr. Der Konzern war und ist jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage und InvestitionenDie Bilanzsumme des Konzerns hat sich von 25,6 Mio. EUR zum Vorjahresstichtag auf 25,3 Mio. EUR per 31. März 2013leicht verringert. Das Konzerneigenkapital belief sich auf 6,0 Mio. EUR nach bilanzierten 8,3 Mio. EUR zum Vorjahrestermin. Die Konzerneigenkapitalquote von 23,9 % (Vj. 32,7 %) stellt nach wie vor eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung dar. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet, Verbindlichkeiten und Investitionen wurden sowohl aus der eigenen Liquidität sowie durch die Inanspruchnahme von kurzfristigen Kreditlinien bedient. Der Verkauf von Produkten der Telekommunikation und elektronischen Datenverarbeitung sowie die von uns angebotenen IT-Dienstleistungen sind arbeitsintensive Leistungen, die aufgrund der von uns verfolgten Philosophie bzw. dem am Markt herrschenden Wettbewerbs- und Preisdruck mit möglichst niedrigen Kostenstrukturen auskommen müssen. Daher wird das Anlagevermögen möglichst gering gehalten. Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von 0,2 Mio. EUR waren im Wesentlichen durch Investitionen in Internetshops und Suchmaschinen-Optimierungen sowie Ladeneinrichtungen geprägt. Die ATELCO-Gruppe unterhält heute in 23 Städten unselbständige Niederlassungen (Verkaufsfilialen), deren Verkaufsflächen langfristig angemietet sind. Der Hauptsitz der Gruppe im Gewerbepark Möhnesee befindet sich im Eigentum der ATELCO Immobilien GmbH & Co. KG, Möhnesee. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDer nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen nimmt einen hohen Stellenwert ein. So wird in allen Bereichen unnötiger Verbrauch von Energie vermieden und sämtliche Reststoffe werden von professionellen Dienstleistern umweltverträglich entsorgt. Auch die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist ein wichtiger Bestandteil unseres nachhaltigen Managements. Zurzeit befinden sich 28 junge Menschen in einer Ausbildung und werden auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Des Weiteren erfolgen Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen, sodass durch die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter nahezu alle Führungspositionen aus den eigenen Reihen besetzt werden können. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der GesellschaftDie Entwicklung der Ertragslage erfolgte unterhalb der Planungsdaten und wird von der Geschäftsführung als schwierig beurteilt. Die Finanzlage konnte durch die Reduzierung des Vorratsvermögens und Optimierung des Lagerumschlags verbessert werden. Die Vermögenslage ist aufgrund der weiterhin guten Eigenkapitalquote als befriedigend zu bezeichnen. MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt 2012/2013 waren in der ATELCO-Gruppe 484 (Vj. 511) Personen - 27 weniger (-5,3 %) als im Vorjahr - beschäftigt. Insgesamt setzte sich die Gesamtbelegschaft im Jahresdurchschnitt aus 23 (Vj. 23) gewerblichen Mitarbeitern und 461 (Vj. 488) Angestellten, davon 244 Aushilfen (Vj. 262) sowie 28 Auszubildenden (Vj. 23) zusammen. Der Personalaufwand ging im Berichtsjahr auf 7,5 Mio. EUR (Vj. 7,9 Mio. EUR) zurück. Die Personalaufwandsquote beträgt 6,0% nach 6,1% im Vorjahr. Im Mittelpunkt der Personalpolitik standen weiterhin die kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter sowie die Flexibilisierung der Arbeitszeit verbunden mit neuen Arbeits- und Entgeltformen. NachtragsberichtSeit dem 1. April 2013 unterstützt Marc Bochmann die ATELCO-Gruppe als Vorstand, welcher für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Controlling verantwortlich ist. RisikomanagementDie ATELCO-Gruppe gestaltet ihre Geschäftspolitik unter Einbezug von Risikoszenarien. Betriebsausfallrisiken stehen in direktem Bezug zu den Geschäftsprozessen der Gruppe. Zur Quantifizierung derselben nutzt die ATELCO-Gruppe ein im Geschäftsjahr 2000/2001 entwickeltes und installiertes Risikomanagementsystem, das auf einem Datengerüst (retrograde Controllingdaten und 5-Jahresplanung) aufbaut und aktuelle, tägliche Marktinformationen der Vertriebsgruppen einfließen lässt. Darüber hinaus gibt es eine umfassende Anzahl von Risikofrühindikatoren, die verteilt auf die jeweils verantwortlichen Entscheidungsträger der Bereiche ein Risikofrühwarnsystem bilden. Somit werden die akuten und systematischen Risiken vollständig erfasst und in diesem System abgebildet. Unsystematische Risiken, wie Währungsschwankungen, treten nur in geringem Maße auf. Das Absichern von Währungstransaktionen erfolgte in Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken. Kursveränderungen werden an die Endverbraucher sofort weitergegeben. Größere Wareneinkäufe in Fremdwährung werden mit entsprechenden Devisenpositionen abgesichert. Die ATELCO-Gruppe stufte die Marktrisiken des vergangenen Geschäftsjahres als überdurchschnittlich ein. Dies lag einerseits daran, dass die Marktlage im Einzelhandel weiterhin schlecht ist, andererseits im Computereinzelhandel ein besonderer Veränderungsdruck herrscht, der sich insbesondere in der Tendenz hin zum Versandhandel und dem damit verbundenen Margendruck sowie in der Verlagerung der Marktstruktur in Richtung Consumer Electronics ausdrückt. Durch die Gestaltung unserer eigenen Verkaufsprozesse sind finanzielle Risiken bezogen auf Kunden oder Lieferanten nicht zu erwarten. Aufgrund der Reputation unserer Lieferanten sowie der polypolistisch geprägten Marktzusammensetzung sind größere Ausfallrisiken im Bereich der uns beliefernden Hersteller und Distributoren ebenfalls als niedrig einzuschätzen. Exporte finden nur in geringem Rahmen innerhalb der EU und im Wesentlichen auf EURO-Basis statt. Firmenspezifische Risiken bestehen nach Meinung der Geschäftsleitung in den künftigen Geschäftsjahren dahingehend, dass es durch die weiterhin unsichere Situation an den Finanzmärkten verbunden mit einer Ausweitung der Euro-Krise zu einer neuen Finanz- und Wirtschaftskrise und somit zu einer weiteren Verschlechterung der Umsatzsituation kommen könnte. Zudem besteht durch die expansive Geldpolitik im Euroraum wie auch in anderen Währungsgebieten das latente Risiko einer steigenden Inflation, was sich negativ auf die Umsätze auswirken kann. Zusammen mit sinkenden Margen könnte dies zu einer unzureichenden Deckung der Fixkosten führen, die vor allem in den teilweise langfristig laufenden Mietverträgen bestehen. Sollte sich die Geschäftssituation dahingehend entwickeln, muss über eine weitere Optimierung des Standortportfolios sowie über eine weitere Anpassung der Verkaufsflächengröße nachgedacht werden. Ferner könnten sich Risiken auf der Finanzierungsseite im Zusammenhang mit den höheren Eigenkapitalanforderungen an die Banken ergeben, wenn die Kreditvergabe dadurch zurückhaltender erfolgen sollte. AusblickDurch die in den letzten Geschäftsjahren beschlossenen und umgesetzten Maßnahmen zur Optimierung der Logistik sind wir in der Lage, mit sehr geringen Kostenstrukturen effizient und qualitativ hochwertig unsere Leistungen im Online- wie im stationären Geschäft anzubieten. Insbesondere im Onlinegeschäft gehören die Unternehmen der ATELCO-Gruppe zu den führenden Unternehmen in der Kundenwahrnehmung in Deutschland. Ziel unserer Strategie ist es, in den wichtigsten Städten Deutschlands, das sind alle Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern, eine führende Rolle als stationärer Fachhändler mit ausgewählten und preisgünstigen Produkten im Bereich Telekommunikation und elektronische Datenverarbeitung zu spielen. Dabei achten wir aber auch hier auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten und Leistungen, sodass wir auch Standorte in attraktiven Städten nicht weiterführen werden, welche auf mittelfristiger Sicht defizitär sind. Unser Versandgeschäft wollen wir weiter forcieren und zum führenden Versandhändler in Deutschland aufsteigen. Mittelfristig sehen wir im Onlinegeschäft größere Wachstumschancen, wollen aber gleichzeitig unsere Reputation als serviceorientierter Fachmarkt im stationären Geschäft durch weitere Service-Leistungen stärken. Die Verzahnung der verschiedenen Vertriebswege nutzen wir dabei, um auf unterschiedliche Weise den Kontakt zum Kunden herzustellen, durch Präsenz in der Fläche Vertrauen zu schaffen und eine verlässliche Anlaufstelle für Garantiefälle, insbesondere im Hinblick auf unsere 5-Jahres-Garantie, zu bieten. Durch die enge Kombination aus stationärem Geschäft und Onlineversandhandel haben wir in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal, welches wir in Zukunft auch durch die Einbindung von Mobile-Commerce weiter vorantreiben wollen. Unsere Service-Leistungen werden wir nach dem starken Ausbau in den vergangenen Jahren weiter forcieren und somit den Kontakt zu unseren Kunden stärken. Insbesondere der Vor-Ort-Service hat zur Stärkung unserer Wahrnehmung als serviceorientierter Einzelhändler beigetragen. Die margenträchtigen Service-Umsätze tragen schon jetzt einen nennenswerten Anteil zum Rohertrag bei. Wir gehen auch in den nächsten Jahren von weiteren Steigerungen aus. Parallel dazu werden die Maßnahmen zur Erschließung und zum Ausbau neuer Geschäftsfelder zielstrebig fortgesetzt, wobei das elektronische Business mit hohen Zuwachsraten im Vordergrund steht. Hierbei eröffnet die Ausweitung des im Versand angebotenen Sortiments weitreichende Möglichkeiten einer Expansion des Geschäfts auch auf neue Marktbereiche. So haben wir über den Marktplatz AMAZON die Umsätze im Ausland deutlich steigern können und wollen unsere Auslandsexpansion im Onlinegeschäft auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Daneben sind weitere neue Konzepte im Bereich des stationären Geschäfts geplant, welche unsere Stellung als serviceorientierter Einzelhändler weiter ausbauen wird. Neue Kommunikationsformen, wie elektronische Medien, und das weitere Zusammenwachsen der Märkte Telekommunikation, Computer und Unterhaltungselektronik sowie die sich daraus ergebenden neuen Produkte, Produktvarianten und Produkt- bzw. Lebensphilosophien beschleunigen und verändern die Unternehmensaktivitäten und werden mit diesen multifunktionalen Geräten auch neue Käuferschichten eröffnen. Gleichzeitig wird sich der Preisverfall im PC-Markt weiter fortsetzen und der Druck durch neue Marktteilnehmer auf alle Produktgruppen, insbesondere durch reine Discounter und Versandhändler, wird erhöht. Im relativ schwachen Marktumfeld wird die ATELCO-Gruppe ihre Marktposition aufgrund der günstigen Kostenstrukturen und der effizienten Prozesse gegenüber den Konkurrenten behaupten. Zudem profitieren wir als einziger echter Multi-Channel Anbieter in Deutschland von über zehn Jahren Erfahrung in der Kombination aus Onlinegeschäft und stationärem Geschäft. Durch die im Laufe des letzten Jahres durchgeführten und den weiteren für das Geschäftsjahr 2013/2014 geplanten Maßnahmen zur Kostenoptimierung sowie zur Stabilisierung der Verkaufsmarge gehen wir von mindestens ausgeglichenen Ergebnissen in den beiden nächsten Geschäftsjahren aus. Ferner ist die solide bilanzielle Ausstattung der Gruppe eine gute Ausgangssituation für die weitere Entwicklung. Aufgrund der mittlerweile langfristigen Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten und aufgrund der zuletzt beschleunigten Marktein- und -austritte im Konkurrenzumfeld sehen wir gute Chancen, weitere Marktanteile hinzuzugewinnen. Infolge der zuletzt negativen Entwicklung sowie den beobachteten Marktveränderungen befindet sich unsere Unternehmensstrategie - insbesondere im stationären Handel - weiterhin in einer intensiven Überprüfung.
Möhnesee, 24. Mai 2013 Ralf Schwalbe, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWir haben den von der RDS Holding GmbH, Möhnesee, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2012 bis 31. März 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dortmund, 24. Mai 2013 Ernst
& Young GmbH
Spielmann, Wirtschaftsprüfer Fürst, Wirtschaftsprüfer |
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