Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 413609
Eingetragen
24.1.2005
Branche
Verlegen von BüchernVerlegen von ZeitschriftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Tätigkeit als Verlag und Versandbuchhandlung sowie der Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Narayanananda Universal Yoga Trust, Deutschland e.V.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Narayanananda Universal Yoga Trust, Deutschland e.V.
Germany
25.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Narayana Verlag GmbH

Kandern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Der Narayana Verlag ist seit 1980 einer der führenden Verlage im Bereich gesunde Ernährung, Fitness, bewusstes Leben und Naturheilkunde. Gleichzeitig sind wir einer der großen Onlineshops für Naturkost, Nahrungsergänzungsmittel und Naturheilverfahren in Deutschland. Wir liefern unsere Bücher und Produkte weltweit an Therapeuten und ernährungsbewusste Konsumenten in 185 Länder aus.

Die Geschäftsbereiche der Narayana Verlag GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Vertrieb, Produktentwicklung, Verlag und Lager.

Hauptsitz der Narayana Verlag GmbH ist Kandern. Das Lager befindet sich in Steinen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Narayana Verlag GmbH verlegte im Jahr 2023 vierzehn Bücher als Neuerscheinungen. Der Verlag unterstützt Autoren bei der Erstellung ihres Manuskripts und veröffentlicht deutsche Ausgaben von Pionierarbeiten in den Sparten Gesundheit, Sport und Naturheilkunde. Diese kommen überwiegend aus dem englisch- und französischsprachigen Raum. Zusätzlich zu den Neuerscheinungen wurden 46 Werke aus den Bereichen ganzheitliche Gesundheit, gesunde Ernährung und Lifestyle nachgedruckt, die sich erfolgreich auf dem Markt etablieren konnten.

Auch im Jahr 2023 ist der Geschäftsbereich Nahrungsergänzung weiter expandiert und das Unimedica Sortiment um weitere 40 Produkte auf insgesamt 390 Produkte angewachsen. Der Fokus unserer Entwicklungsarbeit liegt weiterhin auf Qualität und Sicherheit für das individuelle Gesundheitsmanagement unserer Kunden.

Im Bereich Produktentwicklung sind derzeit 7 Mitarbeiter beschäftigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Buchhandel

Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gibt es in Deutschland rund 3.000 Buchverlage. Auch im Jahr 2023 stellte der stationäre Buchhandel mit einem Anteil von 41,8 Prozent am Gesamtumsatz der Branche weiterhin den größten Marktanteil. Der Umsatzanteil des Internetbuchhandels am Gesamtmarkt ist mit 24,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aber leicht gestiegen (2022: 24,1 Prozent; 2021: 27,1 Prozent). Der Anteil der Verlage, die direkt an private Endkunden verkaufen, hat sich auch im Jahr 2023 erhöht, wenngleich der Zuwachs mit 0,8 Prozent eher gering ist. Diesen Marktanteil bedient auch der Narayana Verlag in der Sparte Gesundheitsratgeber und Fachbücher für Komplementärmedizin.

Laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels betrug der Gesamtumsatz der Buchbranche in Deutschland im Jahr 2023 rund 9,707 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2022: 9,44 Mrd. Euro). Die Belletristik verzeichnete im deutschen Buchmarkt ein Umsatzwachstum von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und stellte damit die Sparte mit dem größten Zuwachs dar. Dahinter folgten Kinder- und Jugendbücher sowie Ratgeber mit den nächstgrößeren Anteilen am Gesamtumsatz.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland insgesamt 67.467 Buchtitel veröffentlicht, was einem Rückgang von 4.057 Titeln im Vergleich zu 2022 entspricht. Von diesen Neuerscheinungen waren 60.230 Erstauflagen (2022: 64 300), was einen Rückgang von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsmarkt in Deutschland betrug im Jahr 2023 6,1 Prozent. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber den Vorjahren, in denen der Anteil bei 5,9 Prozent (2022) und 5,8 Prozent (2021) lag. Insgesamt zeigt sich, dass digitale Medien das Leseverhalten diversifizieren. Während traditionelle Leseformen weiterhin Bestand haben, gewinnen digitale Formate an Bedeutung. Kundennähe muss zunehmend durch die Entwicklung neuer Konzepte, wie z. B. im Bereich Social Media, Influencing usw., hergestellt werden.

Nahrungsergänzungsmittel

Im Jahr 2023 haben sich die positiven Trends im Versandhandel für Nahrungsergänzungen, zu denen Makronährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Aminosäuren und Pflanzenextrakte zählen, fortgesetzt.

Der Online-Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln in Deutschland hat im Jahr 2023 eine durchaus bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Laut Daten von IQVIA stieg der Umsatz mit Vitaminen, Mineralstoffen, phytotherapeutischen Extrakten und kontinuierlich an. Im gleitenden 12-Monats-Zeitraum bis Januar 2024 (MAT 01/24) wurde ein Umsatz von etwa 3,12 Milliarden Euro erzielt, was einem Wachstum von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zum Vergleich: Für Nahrungsergänzungsmittel errechnete der Informationsdienst IQVIA für das Jahr 2022 deutschlandweit einen Gesamtumsatz von rund 2,9 Mrd. Euro.

Der Versandhandel, einschließlich Online-Apotheken, spielte dabei eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2023 entfielen 30 Prozent der verkauften Menge und 32 Prozent des Umsatzes im Nahrungsergänzungsmittel-Segment auf den Versandhandel. Obgleich leicht gesunken, blieben die Anteile im Jahr 2023 stabil, was auf eine konstante Bedeutung des Online-Vertriebs in diesem Marktsegment hindeutet.

Laut IQVIA entfiel im Jahr 2023 knapp die Hälfte des erzielten Umsatzes auf die Gruppe 'Mineralstoffe und Vitamine' (43 % Marktanteil). Der stärkste Zuwachs war mit 22 Prozent bei den Omega-3-Produkten zu verzeichnen. Eine ebenfalls sehr gute Entwicklung war bei Multipräparaten für Schwangere (+18 %) und Coenzym Q10-Produkten (+12 %) zu beobachten. Unter den Top 10-Produktgruppen nach Wert verzeichneten außerdem Vitaminpräparate - insbesondere Vitamin A, B und D - sowie Eisenpräparate Zuwächse im mittleren bis höheren einstelligen Bereich.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2023 war weiterhin die Konzeptionierung, Produktion und Vermarktung von Nahrungsergänzungsmitteln im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Neue Buchpublikationen haben sich auf circa 5 Neuerscheinungen pro Halbjahr reduziert mit Fokus auf Gesundheitsratgeber und Naturheilkunde.

Das Geschäftsjahr 2023 zeigte einen positiven Geschäftsverlauf. Der Umsatz ist um ca. 24 % auf 36,5 Mio. EUR angestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus dem Geschäftsbereich Nahrungsergänzungsmittel.

Das Rohergebnis beläuft sich auf 20,2 Mio. EUR und liegt damit um 3,8 Mio. EUR über dem Rohergebnis des Vorjahres.

Die Personalkosten sind um 4 % gestiegen und haben insgesamt 3,9 Mio. EUR betragen. Der Anstieg der Personalaufwendungen ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr vorgenommenen Gehaltsanpassungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen insgesamt 12,0 Mio. EUR (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) und beinhalten im Wesentlichen Werbeaufwendungen (5,1 Mio. EUR) sowie vertriebsnahe Aufwendungen, wie z.B. Ausgangsfrachten und Verpackungsmaterial (3,7 Mio. EUR). Von dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1,4 Mio. EUR (= ca. 13 %) entfallen 1,3 Mio. EUR auf die vorab genannten Aufwandspositionen.

Das Jahresergebnis vor Steuern der Narayana Verlag GmbH im Jahr 2023 beläuft sich auf 4,0 Mio. EUR und liegt damit deutlich über dem Vorjahresergebnis (1,8 Mio. EUR). Die Gesamtleistungsrendite (Verhältnis von EBT zu Gesamtleistung) lag damit bei ca. 10,9 % (Vorjahr: 6,1 %).

Das Gesamtvermögen der Narayana Verlag GmbH beträgt 15,6 Mio. EUR und befindet sich damit um 2,4 Mio. EUR (= ca. 18,3 %) über dem Vorjahresniveau (13,2 Mio. EUR). Die wesentlichen Veränderungen sind dabei im Bereich des Umlaufvermögens zu verzeichnen.

Die Vorräte belaufen sich auf 9,0 Mio. EUR (Vorjahr: 7,8 Mio. EUR). Der Anstieg des Vorratsvermögens resultiert aus einer deutlich erhöhten Lagerhaltung, welcher dem signifikanten Wachstum der Gesellschaft geschuldet ist.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind aufgrund einer Darlehensforderung in Höhe von 1,0 Mio. EUR um ca. 0,9 Mio. EUR angestiegen.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag ca. 11,8 Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 75,6 %.

Die Gesamtsummen der Fremdkapitalposten haben sich im Geschäftsjahr um ca. 0,9 Mio. EUR verändert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die geringeren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. Diese liegen aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Tilgungen um ca. 1,1 Mio. EUR unter dem Vorjahr und betragen nunmehr noch 0,7 Mio. EUR. Im Übrigen bestehen wie im Vorjahr im Wesentlichen noch Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (1,3 Mio. EUR). Darüber hinaus wurden für alle wesentlichen Risiken am Abschlussstichtag Rückstellungen gebildet.

Die Veränderung des Finanzmittelfonds resultiert aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,4 Mio. EUR, dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -1,1 Mio. EUR sowie dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -1,1 Mio. EUR.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zeigt im Wesentlichen die Tilgung der im Vorjahr abgerufenen Call-Kredite, welche für den Aufbau des Warenlagers in Anspruch genommen wurden.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der guten Finanzlage war die Gesellschaft stets in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Narayana Verlag GmbH hat sich aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der Verbesserung der Marktpositionierung nochmals deutlich verbessert. Die Gesamtleistungs- und Ergebniserwartungen der Geschäftsleitung konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu vollumfänglich erreicht werden. Die Geschäftsleitung ist daher mit dem Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 zufrieden.

III. Prognose- sowie Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Auch für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine positive Geschäftsentwicklung, gestützt durch die aktuellen Entwicklungen des Gesamtmarkts sowie unsere Marktpositionierung.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist weiterhin die Ausweitung unseres Produktportfolios mit Nahrungsergänzungsmitteln, Naturkosmetik und natürlichen Lebensmitteln geplant. Dies wird zu einer geringeren Wareneinsatzquote und einer verbesserten Risikostreuung führen.

Aus den oben genannten Gründen planen wir mit einem Gesamtleistungswachstum von ca. 20 %. Dies impliziert eine Gesamtleistung von ca. 44,0 Mio. €.

Aufgrund des weiter zunehmenden Anteils des Onlinehandels sind wir bestrebt, die Qualität unseres Internetshops nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern diesen stetig weiterzuentwickeln.

Die Personalkosten werden im Jahr 2024 weiter ansteigen. Dieser Zuwachs ist auf den Expansionskurs des Unternehmens und den damit verbundenen steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften in allen Bereichen zurückzuführen. Derzeit rechnen wir mit einer Erhöhung der Personalkosten um rund 10 %, was einem Gesamtaufwand von etwa 4,3 Mio. € entspricht.

Bei den wesentlichen Bestandteilen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gehen wir von einer eher proportionalen Entwicklung gemessen an der Gesamtleistung aus. Dies betrifft im Wesentlichen die Werbeaufwendungen sowie Ausgangsfrachten. Aktuell gehen wir von einem Gesamtaufwand von ca. 14 Mio. € aus.

Unsere Planung sieht für das Geschäftsjahr 2024 vor, dass das Ergebnis vor Steuern nochmals deutlich über dem EBT des Geschäftsjahres 2023 liegen wird. Wir planen derzeit mit einem EBT in Höhe von 4,5 Mio. €.

2. Chancen- und Risikobericht

Aufgrund der bereits erlangten Marktpositionierung und der stetigen Weiterentwicklung und Ausweitung des Produktportfolios sehen wir auch in Zukunft die Chance, die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Geschäftsjahre auch in 2024 und darüber hinaus aufrecht zu erhalten.

Durch den bereits seit vielen Jahren bestehenden und etablierten Internetshop sehen wir uns in dem Bereich Kundenbindung sehr gut aufgestellt. Durch die konsequente Weiterentwicklung und Optimierung des Internetshops sowie durch gezielte Werbemaßnahmen sehen wir uns darüber hinaus in der Lage, weiterhin neue Kunden zu gewinnen und dadurch die Kundenanzahl steigern zu können und den bestehenden Wettbewerbsrisiken ausreichend Rechnung zu tragen. Auch in den Jahren nach der Corona-Pandemie konnte der Onlinehandel stark profitieren. Wir antizipieren, dass sich dieser Trend auch weiter fortsetzen wird. Wir gehen davon aus, dass sich die Wettbewerbssituation sowohl im Bereich Buchhandel als auch im Markt mit Nahrungsergänzungsmittel nicht entspannen wird.

Um die Sichtbarkeit unserer Produktpalette im Internet zu erhöhen, die Kundenbindung zu verbessern und neue Zielgruppen zu erschließen, haben wir im Oktober 2023 begonnen, unsere Kanäle in den Sozialen Medien auszubauen. Aktuell sind wir bei Facebook, Instagram und Tiktok aktiv. Stand 12/24 haben wir bei Instagram und Facebook 16,7 Millionen Aufrufe generiert. Mit 84,9 Prozent stellen Frauen den größten Anteil der Zielgruppe, der Anteil der Männer beläuft sich auf 15,1 Prozent. Die Präsenz in den Sozialen Medien gewinnt weiterhin an Bedeutung und soll kontinuierlich ausgebaut werden.

Aufgrund der sehr hohen Anzahl an Kunden sehen wir keine speziellen Abhängigkeitsrisiken von einzelnen Kunden.

Risiken sehen wir derzeit aufgrund der Arbeitsmarktsituation in der Mitarbeiterbindung und der Mitarbeitergewinnung. Ob und wie sich diese Punkte mittel- und langfristig auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken, bleibt abzuwarten.

Forderungsausfälle können aufgrund der hohen Anzahl an Bestellungen "auf Rechnung" ein Risiko für die künftige Entwicklung unseres Unternehmens darstellen. Wir begegnen diesem Risiko, wie auch bereits in der Vergangenheit, durch ein konsequentes Forderungsmanagement und Mahnwesen. Darüber hinaus tragen wir diesem Risiko durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Abhängigkeit der Altersstruktur der Forderungen in risikoadäquaten Umfang Rechnung.

Aufgrund der Abhängigkeit von unserem Internetshop sowie von der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit unserer EDV-Systeme und der eingesetzten Software, haben wir durch entsprechende Regelungen und Sicherungen für die notwendige Sicherheit und Zuverlässigkeit gesorgt.

Aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage ist es unter Umständen auf dem Beschaffungsmarkt nach wie vor schwierig, Rohstoffe und Produkte wie Papier, Verpackungen und Rohstoffe zu beschaffen. Wir haben uns die wirtschaftliche Lage im Vorfeld angeschaut und durch Erhöhung der Lagerkapazität die Mindestreserven erhöht.

Wir gehen davon aus, dass wir für die wesentlichen Risiken unserer Geschäftstätigkeit ausreichend und risikoadäquat Vorsorge getroffen haben und blicken optimistisch in die Zukunft. Anzeichen für eine Bestandsgefährdung unserer Gesellschaft liegen darüber hinaus nicht vor. An der Fortführung der Unternehmenstätigkeit bestehen keinerlei Zweifel.

 

Kandern, den 27. Dezember 2024

gez. Dr. Katrin Sigwart, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.870.910,53 2.973.568,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.074,00 20.634,00
II. Sachanlagen 1.610.721,53 1.701.819,53
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 707.720,53 729.533,53
2. technische Anlagen und Maschinen 156.957,00 246.384,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 746.044,00 725.902,00
III. Finanzanlagen 1.251.115,00 1.251.115,00
B. Umlaufvermögen 12.643.938,21 10.133.612,22
I. Vorräte 9.037.600,20 7.854.691,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.065.370,16 1.908.365,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 540.967,85 370.555,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.465,07 53.538,34
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.563.313,81 13.160.719,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.836.381,11 8.998.881,85
I. gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Kapitalrücklage 313.000,00 313.000,00
III. Bilanzgewinn 11.497.881,11 8.660.381,85
B. Rückstellungen 1.072.594,14 572.959,00
C. Verbindlichkeiten 2.587.123,56 3.513.844,64
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 705.029,12 1.772.662,75
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 100.000,00
D. Passive latente Steuern 67.215,00 75.033,60
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.563.313,81 13.160.719,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.154.431,33 16.371.416,11
2. Personalaufwand 3.880.591,34 3.734.149,17
a) Löhne und Gehälter 3.186.099,00 3.089.862,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 694.492,34 644.286,34
3. Abschreibungen 265.306,87 261.371,43
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 265.306,87 261.371,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.978.833,59 10.561.245,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.374,53 3.368,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.036,70 50.064,87
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.166.385,37 507.172,30
8. Ergebnis nach Steuern 2.855.651,99 1.260.780,89
9. sonstige Steuern 18.152,73 2.893,61
Jahresüberschuss 2.837.499,26 1.257.887,28

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 2.837.499,26 1.257.887,28
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.660.381,85 7.402.494,57
3. Bilanzgewinn 11.497.881,11 8.660.381,85

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Narayana Verlag GmbH hat ihren Sitz in Kandern. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter HRB 413609 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 II HGB.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderungen in den Bewertungsmethoden einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten mit Auswirkungen auf die durch den Jahresabschluss vermittelte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergaben sich nicht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit Bestandsrisiken durch überdurchschnittliche Lagerdauer oder geminderte Verwendbarkeit vorlagen, sind Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen worden.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit Bestandsrisiken durch überdurchschnittliche Lagerdauer oder geminderte Verwendbarkeit vorlagen, sind Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen worden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Soweit Bestandsrisiken durch überdurchschnittliche Lagerdauer oder geminderte Verwendbarkeit vorlagen, sind Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurde dem allgemeinen Ausfallrisiko durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind ausreichend bemessen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Bilanzposten ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 106) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen sonstigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Eigenkapital

Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt TEUR 8.660 (Vorjahr: TEUR 7.402).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 580 (Vorjahr: 723) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 705 durch eine Gesamtbuchgrundschuld abgesichert.

Ansonsten haben die Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Lieferverbindlichkeiten unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten.

5. Latente Steuern

Die Steuersalden der latenten Steuerschulden haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand Beginn Gj. Veränderung Gj. Stand Ende Gj.
Passive latente Steuern TEUR 75 TEUR 8 TEUR 67

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
aus Mietverträgen 1.800

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Rohergebnis enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 21).

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 70).

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Frau Dr. Katrin Sigwart, Geschäftsführerin

Herr Dr. Herbert Sigwart, Geschäftsführer (bis 12.07.2023)

2. Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Mitarbeiter 90
Aushilfen 29

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 119.

 

Kandern, den 27. Dezember 2024

gez. Dr. Katrin Sigwart, Geschäftsführerin

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 101.923,63 0,00 0,00 0,00 0,00 101.923,63
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 978.477,84 0,00 0,00 0,00 0,00 978.477,84
technische Anlagen und Maschinen 301.065,24 12.006,00 0,00 120.000,00 0,00 193.071,24
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.633.618,11 227.642,87 0,00 0,00 0,00 1.861.260,98
Summe Sachanlagen 2.913.161,19 239.648,87 0,00 120.000,00 0,00 3.032.810,06
Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen 1.251.115,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.251.115,00
Summe Anlagevermögen 4.266.199,82 239.648,87 0,00 120.000,00 0,00 4.385.848,69
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 81.289,63 11.560,00 0,00 0,00 0,00 92.849,63
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 248.944,31 21.813,00 0,00 0,00 0,00 270.757,31
technische Anlagen und Maschinen 54.681,24 24.433,00 0,00 43.000,00 0,00 36.114,24
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 907.716,11 207.500,87 0,00 0,00 0,00 1.115.216,98
Summe Sachanlagen 1.211.341,66 253.746,87 0,00 43.000,00 0,00 1.422.088,53
Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.292.631,29 265.306,87 0,00 43.000,00 0,00 1.514.938,16
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 9.074,00 20.634,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 707.720,53 729.533,53
technische Anlagen und Maschinen 0,00 156.957,00 246.384,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 746.044,00 725.902,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.610.721,53 1.701.819,53
Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen 0,00 1.251.115,00 1.251.115,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.870.910,53 2.973.568,53

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.01.2025 festgestellt.

Bescheinigungstext

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigunsvermerk erteilt:

An die Narayana Verlag GmbH, Kandern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Narayana Verlag GmbH, Kandern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Narayana Verlag GmbH, Kandern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 27. Dezember 2024

Lehleiter + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Sandro Scirpoli, Wirtschaftsprüfer

gez. Michael Humm, Wirtschaftsprüfer

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Lehleiter + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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