AV Elektro Technik GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kumar Jeswani Jeswani seit 7.5.2024 | Prokura |
Christian Maerzke seit 7.5.2024 | Prokura |
Marco Hierling seit 23.6.2016 | Geschäftsführer |
Jochen Missel seit 23.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ePetWorld GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodellGegenstand des Unternehmens sind der Vertrieb und die Vermarktung von Tiernahrung und -zubehör in jeglicher Form sowie die Erbringung von Beratungs-, Internet- und sonstigen Dienstleistungen im Haustierbereich, sofern nicht eine behördliche Genehmigung erforderlich ist. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Handlungen und Maßnahmen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar zur Förderung des vorstehenden Unternehmensgegenstandes geeignet erscheinen. Der Vertrieb und die Vermarktung der Tiernahrung für den Heimtierbereich an Endkunden (D2C-Business) erfolgen über einen Online-Shop (www.hundeland.de), über den sowohl eigene Marken als auch Fremdmarken angeboten werden, wobei die zu Herstellungskosten von Konzernunternehmen erworbenen eigenen Marken deutlich bessere Deckungsbeiträge erzielen als die von Drittanbietern bezogenen Fremdmarken. Außerdem erfolgt der Vertrieb über Plattformen wie Amazon und eBay. Das Unternehmen wurde 2009 in München gegründet und wird seitdem von dort aus betrieben. Logistik, Lagerhaltung und Paketversand erfolgen aus einem angemieteten Lager in Voerde und werden über ein verbundenes Unternehmen abgewickelt. Außerdem wurde im Jahr 2021 ein neues Lager der AlphaPet-Gruppe in unmittelbarer Nähe des Flughafens Leipzig-Halle in Betrieb genommen und damit die Kapazität für Produkte der Gesellschaft signifikant erhöht. Die Gesellschaft hat im Rahmen einer strategischen Umstrukturierung zum 1. Mai 2020 Bestandteile ihres operativen Betriebs abgegeben. Insbesondere verfügt sie über kein eigenes Personal, kein eigenes Lager und empfängt Dienstleistungen von Gruppengesellschaften, die im Wege der Geschäftsbesorgung Leistungen gegenüber der Gesellschaft erbringen. Insbesondere erwirbt sie die über die Plattform verkauften Waren von ihren Schwestergesellschaften HF24, pP und PPP. Ebenso erhält die Gesellschaft Management und Geschäftsführungsleistungen sowie Leistungen im Bereich Finanzen, Buchhaltung, Controlling, Treasury der Alphapet Ventures GmbH, während sie Management und Geschäftsführungsleistungen sowie Leistungen im Bereich Finanzen, Buchhaltung, Controlling und Liquiditätssteuerung für die Lassie 2020 GmbH erbringt. Die Produktpalette umfasst Trockenfutter, Nassfutter, Nahrungsergänzungsmittel und Snacks. Die Umsätze werden überwiegend im Hauptabsatzgebiet Deutschland, zunehmend aber auch in Österreich erwirtschaftet. Der Fokus liegt auf qualitativ hochwertigen Premiumprodukten aus natürlichen Inhaltsstoffen und sowie der Ausrichtung auf die unterschiedlichen Lebensphasen des Tieres. Das Geschäft zeichnet sich durch Konjunkturunabhängigkeit und konstanten Bedarf aus.[1] Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der AlphaPet Ventures Financing GmbH und indirekt eine 100%ige Tochter der Alphapet Ventures GmbH, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenHeimtiere nehmen im Leben ihrer Besitzer, die ihre Hunde und Katzen als "Familienmitglied" oder sogar als Kindersatz ansehen, weiterhin eine bedeutende Rolle ein. Dieser anhaltende Humanisierungstrend und die höhere Zahlungsbereitschaft der Heimtierbesitzer, die für das Futter ihrer Haustiere zunehmend die gleiche Qualität wie für ihre eigenen Nahrungsmittel erwarten, sind die treibenden Kräfte des Wachstums in der Branche. Die Anzahl der Haustiere hat sich auf einem hohen Niveau stabilisiert: 45% der Haushalte in Deutschland besitzen ein Haustier.[2] Vereinigten Königreich ist der Anteil der Haushalte, die ein Haustier besitzen, mit 57 % deutlich höher als in Deutschland.[3] Der Umsatz des deutschen Heimtiermarkts 2023 mit "Heimtier-Fertignahrung im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel" hält das hohe Umsatzniveau der Vorjahre und übertraf nach Erhebungen des IVH Industrieverband Heimtierbedarf das Ergebnis aus dem Jahr 2022 mit nunmehr 5,6 Milliarden Euro um 9,5 Prozent.2 Das Segment "Bedarfsartikel und Zubehör" legte - wie schon im Vorjahreszeitraum - ebenfalls mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro um 2,7 Prozent leicht zu.2 Während nach diesen Erhebungen die Anzahl der Katzen bei 15,7 Mio. im Jahr 2023 bei lag, liegt die Anzahl der Hunde bei 10,5 Mio.2 Der Online-Handel (im Heimtiermarkt) setzte 2023 insgesamt 1,3 Milliarden Euro um, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 9,4 % entspricht. Mit dieser Wachstumsrate bleibt der Online-Handel der am schnellsten wachsende Distributionskanal in Deutschland. Nach Untersuchungen von Statista ist zu erwarten, dass der weltweite Markt für Heimtier Fertignahrung bis 2028 jährlich um etwa 5,6 %2 wächst, wobei Deutschland bezogen auf die Größe des europäischen Marktes aktuell nur von Großbritannien übertroffen wird. Der Umsatz des britischen Heimtiermarkts 2022 mit "Heimtier-Fertignahrung" im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel ist der drittgrößte der Welt, nach der USA, mit einem Gesamtumsatz von fast 6 Milliarden Euro4. Die Anzahl der Katzen im Vereinigten Königreich beläuft sich auf etwa 11,0 Millionen, die Zahl der Hunde beläuft sich auf ebenfalls geschätzt 11,0 Millionen.5 Im Jahr 2023 standen Konsumgüterunternehmen weltweit vor einer schwierigen makroökonomischen Situation. Hohe Inflation, bedingt durch zwischenzeitlich gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie Lohnkosten, belastete sowohl die Produktionskosten als auch die Kaufkraft der Verbraucher. Hinzu kamen anhaltende Lieferkettenprobleme, die durch geopolitische Spannungen, einschließlich des Krieges in der Ukraine oder in Nahost, verschärft wurden. Diese Faktoren führten zu steigenden Preisen für Verbrauchsgüter und einer verminderten Nachfrage. Zudem führte die Entwicklung steigender Zinssätze, eingeführt von Zentralbanken als Antwort auf die Inflation, zu erhöhten Finanzierungskosten für Unternehmen und beeinflussten die Verbraucherausgaben negativ. All dies resultierte in einer herausfordernden Geschäftsumgebung für Konsumgüterhersteller, im Hinblick auf die Gewinnung neuer Kunden, insbesondere im Premiumpreissegment. 2. Geschäftsverlauf und LageDie Entwicklung des Umsatzes wurde durch die Managemententscheidung beeinflusst, den Fokus vom Drittparteigeschäft zu reduzieren, dieses vor dem Jahresende einzustellen und sich auf die eigenen Marken zu konzentrieren. Die schwierige makroökonomische Situation im Jahr 2023 resultierte für die Gesellschaft in gestiegenen Beschaffungskosten für Rohstoffe und Handelswaren sowie und gestiegenen Energiekosten, was sich negativ auf die Marge auswirkte. Diese Preiserhöhungen wurden zum Teil anfangs des Jahres erfolgreich an die Endkunden weitergegeben. In der zweiten Jahreshälfte, als sich die Inflation zu verlangsamen begann und der Druck auf die Rohstoff- und Produktionspreise nachließ, konnten die ersten Preissenkungen bei den wichtigsten Lieferanten realisiert werden Ertragslage. Die Umsatzerlöse reduzierten sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 28,6 % von TEUR 24.318 auf TEUR 17.367 aufgrund der Entscheidung das Drittmarkengeschäft einzustellen. Durch höheren Anteil der Eigenmarken an den Umsatzerlösen hat sich entgegen den gestiegenen Beschaffungskosten der Konzernunternehmen die Materialaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr von 79,4 % auf 78,7 % verbessert. Das Rohergebnis[4] für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 3.703 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.041) aufgrund geringerer Umsatzerlöse um 26,5 % vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.809 senkten sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.149) vor allem aufgrund der von TEUR 2.227 auf TEUR 984 gesunkenen Aufwendungen für Online-Marketing. Gegenläufig entwickelten sich die Gebühren für Zahlungsdienstleister von TEUR 263 auf TEUR 523. Der gegenläufige Effekt ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass Aufwendungen für Online-Marketing nunmehr den Gebühren für Zahlungsdienstleister zugeordnet werden. Darüber hinaus haben sich die Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen von Konzernunternehmen von TEUR 2.534 auf TEUR 2.232 reduziert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen für das Geschäftsjahr (EBITDA) in Höhe von TEUR 5.717 (Vorjahr: TEUR 9.276) verschlechterte sich im Wesentlichen durch die im Vorjahresvergleich höhere Ergebnisabführung der Lassie 2020 GmbH von TEUR 5.823 (Vorjahr: TEUR 9.384). Der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.095 (Vorjahr: TEUR 7.711) verringerte sich. a) FinanzlageDie Finanzierung des Geschäftes erfolgt ausschließlich im Wege der Innenfinanzierung und über verbundene Unternehmen. Die Gesellschaften der AlphaPet Gruppe stellen sich über einen von der AlphaPet Ventures Financing GmbH gemanagten Cash-Management gegenseitig Mittel zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbesserte sich um TEUR 17.719 auf TEUR 6.853 (Vorjahr TEUR -10.867). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ist im Wesentlichen beeinflusst durch den Überhang der Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 12.772. Demgegenüber haben sich die Verbindlichkeiten um TEUR 5.645 reduziert. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit reduzierte sich von TEUR 9.385 im Vorjahr auf TEUR -2.739 im Berichtsjahr aufgrund der um TEUR 9.035 höheren Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit reduzierte sich auf TEUR 148 (Vorjahr: TEUR 1.666). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen beeinflusst aus der Aufnahme von Finanzkrediten in Höhe von TEUR 1.171, denen Rückzahlungen in Höhe von TEUR 1.004 entgegenstehen. Die Gesellschaft ist aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling des AlphaPet Ventures Konzerns jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. b) VermögenslageDie Bilanzsumme des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 70.479 um 0.5 % auf TEUR 70.123 leicht gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Geschäftsjahr von TEUR 38.100 auf TEUR 25.325 reduziert. Ursächlich für die Abnahme war im Wesentlichen die Aufrechnung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Liquide Mittel bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 4.135 (Vorjahr: TEUR 508). Aufgrund des Jahresüberschusses erhöhte sich das Eigenkapital von TEUR 11.708 auf TEUR 16.803 was einer Eigenkapitalquote von 24,0 % (Vorjahr 16,6 %) entspricht. Auf der Fremdkapitalseite nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Aufrechnung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 56.387 auf TEUR 50.628 ab. Die Steuerrückstellungen erhöhten sich zum Bilanzstichtag aufgrund des positiven Ergebnisses trotz bestehender Verlustvorträge auf TEUR 2.322 nach TEUR 2.125 im Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich nur marginal von TEUR 35 auf TEUR 32. c) Finanzielle LeistungsindikatorenDas Unternehmen nutzt als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren vor allem die Umsätze sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Aufgrund von Umstellungen des internen Reportings an den Beirat und die Investoren, werden Deckungsbeiträge nicht mehr berichtet. d) EntwicklungsaufwendungenIm Berichtsjahr - so wie im Vorjahr - hatte die Gesellschaft keine Entwicklungsaufwendungen. e) Personal- und SozialbereichIm Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen keine Arbeitnehmer. f) Prognose Soll-/Ist-VergleichDie ePW konnte die im Vorjahr aufgestellte Prognose im Bereich der Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr nicht einhalten. Die schwierige makroökonomische Lage im Jahr 2023 sowie die strategische Entscheidung nach der Budgetplanung, den Umsatz mit Marken Dritter einzustellen, beeinträchtigten das Umsatzwachstum des Unternehmens. Das EBITDA (vor Beteiligungserträgen) von TEUR -71 lag um 51,1% über dem Vorjahreswert (TEUR -107), aber deutlich unter den Planerwartungen aufgrund gestiegener Beschaffungskosten. 3. GesamtaussageDas Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren leicht negativ entwickelt, da das Geschäft mit Drittmarken reduziert wurde. Die Prognose konnte im Hinblick auf die Umsatzerlöse und das EBITDA nicht erreicht werden. Der Fokus auf die eigenen Marken sollte jedoch in den nächsten Jahren einen positiven Beitrag leisten. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Geschäftsentwicklung des Unternehmens zufrieden. III. PROGNOSEberichtDie Branchenentwicklung ist gleichermaßen durch einen wachsenden Markt wie auch durch eine zunehmende Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Mit seiner Fokussierung auf den Online-Handel und profitable eigene Marken ist das Unternehmen dafür sehr gut positioniert. Geschäftsziel ist die Gewinnung weiterer Kunden, die dem Unternehmen nachhaltig verbunden bleiben. Dies wird unter anderem durch die Produktportfolio Erweiterungen, die positive Entwicklung von Nachkauf-Modellen unterstützt, deren Nutzer sich als besonders treue und dauerhafte Kunden präsentieren. Dazu wurden die Vertriebskanäle im Berichtszeitraum weiter konsequent ausgebaut und weiter in die AlphaPet Online-Technologie und die Plattformen investiert. Die Anzahl von Haustieren bleibt auf hohem Niveau, was sich insgesamt positiv auf die Nachfrage nach Tierfutter ausgewirkt. Mit Blick auf die Herausforderungen durch das allgemein unsichere makroökonomische Umfeld, lassen sich die zukünftigen wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Konzern nicht vollumfänglich abschätzen. Grundsätzlich bietet der stabile Markt für Heimtierfutter, die Konzentration auf eigene Marken aber weiterhin die Chance auf eine kontinuierliche und nachhaltige Absatzausweitung, wie sich im Geschäftsjahr schon gezeigt hat. Die getroffene Prognose ist vor dem Hintergrund der Entwicklung der Wirtschaft dennoch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet (vgl. Risikobericht). Aufgrund der strategischen Entscheidung das Drittmarkengeschäft einzustellen, werden für das Geschäftsjahr 2024 deutlich sinkende Umsatzerlöse erwartet. Aufgrund der Konzentration auf das Eigenmarkengeschäft wird erwartet, das EBITDA für das Geschäftsjahr 2024 moderat zu verbessern. Die Prognose berücksichtigt auch die positiven Auswirkungen durch Synergien im Konzernverbund. sowie Untersuchungen von Statista, denen zufolge der weltweite Markt für Heimtierbedarf bis 2027 jährlich um etwa 6,1 % wächst, wobei Deutschland in Bezug auf die Größe des europäischen Marktes nur von Großbritannien übertroffen wird.[5] IV. Chancen- und Risikobericht1. RisikomanagementsystemDie Steuerung von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Risiken definiert das Unternehmen als das potenzielle Eintreten interner sowie externer Ereignisse, die die Unternehmensziele negativ beeinflussen können. Unter Chancen versteht das Unternehmen interne und externe Entwicklungen, die genutzt werden können, um die geplanten Unternehmensziele zu erreichen bzw. zu übertreffen. Die Risikopolitik des Unternehmens entspricht dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen sowie den Unternehmenswert zu steigern und dabei die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu erkennen und zu minimieren. Die Geschäftsführung erhält hierzu monatlich ein detailliertes Finanz-Reporting und wird zusätzlich bei Bedarf kurzfristig über aktuelle Entwicklungen informiert. Sie ist somit über alle Geschäfte und Entwicklungen, die für die Rentabilität und die Liquidität von Bedeutung sind, jederzeit informiert und eingebunden. Die Risiken werden durch die Gesellschaft hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der finanziellen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und in deren Folge in Bezug auf eine mögliche Bestandsgefährdung der Gesellschaft insgesamt bei Eintritt beurteilt. Folgende Kategorien werden hierzu bei der Gesellschaft zur Risikobeurteilung verwendet (gering, moderat und hoch). 2. ChancenberichtChancen ergeben sich für das Unternehmen in erster Linie aus der Fokussierung auf den Online-Handel über eine eigene Plattform sowie dem weiteren Ausbau des Anteils eigener Marken und der Erweiterung der Produktpalette. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Fokussierung der Vertriebsaktivität auf eigene Marken. Wesentliche Chancen für das Unternehmen liegen in der fortschreitenden Humanisierung des Haustieres, den starken eigenen Marken und der hohen Marktdurchdringung. Mit den im vorgenommenen Maßnahmen, Konzentration auf der eigenen Marken, Erweiterung der Produktportfolio, wie dem Ausbau des Modells der kontinuierlichen Belieferung (Abo-Modell), der Umstellung von Verpackungsgrößen, der weiteren Optimierung der Einkaufsstrategie und der eingesetzten Tools sowie der Vereinheitlichung von Prozessen, gehen wir davon aus, dass das Unternehmen zusätzliche Umsatzerlöse generieren und die Profitabilität verbessern kann. 3. Risikoberichta) Markt- und Wettbewerbssituation Die Branchenentwicklung ist gleichermaßen durch einen wachsenden Markt wie auch durch eine zunehmende Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Allerdings ist das Geschäft des Unternehmens im Premiumsegment durch einen konstanten Bedarf und eine hohe Konjunkturunabhängigkeit gekennzeichnet. Der Vertrieb über die eigene Onlineplattform erhöht die Erreichbarkeit und gewährt einen direkten und schnellen Zugang zu den Kunden.[6] Entsprechend dem Food-Report 2023 für PetFood von Statista (Consumer Market Outlook - Segment Report) vom März 2023 sollen die Umsätze für Heimtierfutter in Europa im Zeitraum von 2023 bis 2027 mit einem CAGR von 7,5 % steigen. Aus der Markt- und Wettbewerbssituation resultierende Risiken sieht das Unternehmen unverändert zum Vorjahr als gering an. b) Kunden- und absatzspezifische Risiken Kunden- und absatzspezifischen Risiken bestehen darin, dass Kunden sich von den eigenen Marken des Unternehmens abwenden oder auf andere Absatzkanäle wechseln. Die Kunden kaufen die Produkte des Unternehmens in der Regel kontinuierlich ein, weil sie Qualität und Verträglichkeit der Produkte schätzen. Die vom Unternehmen verfolgte Fokussierung auf den Online-Vertrieb von eigenen Marken erlaubt den Verkauf einer breiten Produktpalette über einen stark wachsenden Vertriebskanal und minimiert damit absatzspezifische Risiken. Außerdem hat die Einführung eines Modells der kontinuierlichen Belieferung (Abo-Modell) zu einer zusätzlichen Stabilisierung des Online-Geschäftes geführt. Die Einflüsse von Inflation und daraus folgender Kaufkraftminderung auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft werden als gering gesehen. Daher werden Risiken in diesem Bereich unverändert zum Vorjahr insgesamt als gering eingeschätzt. c) Technologische, geschäftsprozessorientierte und organisatorische Risiken Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist insbesondere von einer leistungsfähigen, stabilen und integrierten IT-Landschaft beeinflusst. Ein auch nur vorübergehender Ausfall der IT hätte das Potential, der geschäftlichen Entwicklung des Unternehmens spürbaren Schaden zuzufügen. Um nicht von externen Dienstleistern abhängig zu sein, werden Entwicklung und Pflege der IT-Landschaft weitgehend von gruppeneigenen Mitarbeitern inhouse bewerkstelligt. Ein weiteres Risiko besteht im Ausfall des Online-Shops, was zum Wegfall von Umsätzen bis hin zur Abwanderung von Kunden führen könnte. Um dagegen gewappnet zu sein, werden die Online-Vertriebs-Plattformen ebenso von gruppeneigenen Mitarbeitern gewartet. Das Risiko von Umsatzverlusten wird allerdings auch dadurch vermindert, dass Kunden die Produkte des Unternehmens auch über andere Plattformen beziehen können. Außerdem besteht für die Gesellschaft und alle verbundenen Unternehmen eine Cyber-Risk-Versicherung, die im Schadensfall schnelle und kompetente Unterstützung bei den dann durchzuführenden Maßnahmen sichert. Im Bereich der Logistik können sich Risiken aufgrund der verspäteten Auslieferungen bzw. aufgrund von Ausfällen und Verzögerungen des Logistikdienstleisters ergeben, die ggf. zu Umsatzeinbrüchen bzw. zusätzlichen Kosten für alternative Logistikdienstleister führen. Diesen Risiken wird durch ein kontinuierliches Überwachen der Performance hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Lieferzeiten begegnet. Darüber hinaus ist im Jahr 2021 ein von einer eigens für diesen Zweck gegründeten Schwestergesellschaft betriebenes Lager in Schkeuditz bei Leipzig in Betrieb genommen worden und von Oktober 2022 bis Januar 2023 der Umzug vom Lager in Mühlheim nach Voerde umgesetzt worden, mit dem die Lagerkapazitäten dem Wachstum entsprechend signifikant ausgeweitet werden konnten. Die Organisationsstruktur des Unternehmens und die personelle Besetzung der Stellen werden dem unternehmerischen Wachstum laufend angepasst. Technologische Risiken stuft das Unternehmen aufgrund seiner geschäftlichen Ausrichtung als unverändert zum Vorjahr moderat ein. d) Beschaffungsmarktrisiken Das Unternehmen bezieht die Waren ausschließlich von den Konzerngesellschaften Healtfood24 GmbH, Premium Pet Products GmbH und pets Premium GmbH. Die Beschaffungsmarktrisiken werden daher aus Sicht dieser Gesellschaften dargestellt. Die Konzerngesellschaften haben die im Vorjahr vor dem Hintergrund der dortigen Kostenverhältnisse und des bevorstehenden Brexits begonnene Verlagerung der Produktion von einem Produzenten in Großbritannien zu einem neuen Standort im Inland und weiteren zusätzlichen Produktionsstätten im europäischen Ausland abgeschlossen und damit die Beschaffungsstrategie grundlegend überarbeitet. Damit konnte die produktionsseitige Abhängigkeit signifikant vermindert und gleichzeitig der mögliche Einfluss unvorhersehbarer Währungskursschwankungen eliminiert werden. Außerdem achten die Konzerngesellschaften darauf, in allen Bereichen alternative Versorgungsmöglichkeiten zu unterhalten. Grundsätzlich können sich erhöhte Kosten aus gestiegenen Rohstoff- sowie Fertigproduktkosten und steigenden Produktionskosten ergeben. Diesem Risiko wird durch vorausschauende Kontrakte, den proaktiven Ansatz für Kosteneinsparungsmaßnahmen auf Produkt-, Verpackungs- und Produktionsebene und höhere Lagerbestände begegnet. Risiken durch sich ändernde Qualitäten der Rohstoffe und Fertigprodukte wird durch intensive Qualitätskontrollen entgegengewirkt. Die schwierige makroökonomische Situation im Jahr 2023 resultiert für den Konzern in gestiegenen Beschaffungskosten für Rohstoffe und zunächst steigenden Energiekosten, was sich negativ auf die Marge auswirkt. Die Mehrkosten wurden zum Teil an die Abnehmer weitergegeben. In den letzten Monaten des Jahres 2023, als sich die Inflation zu verlangsamen begann, waren die ersten Preissenkungen bei den wichtigsten Lieferanten zu beobachten. Im Zuge einer erneuten Verschärfung des Ukraine-Krieges oder anderer Makrokonflikte könnte es zu temporären Lieferengpässen bei Zulieferern oder zu erneuten Steigerungen der Beschaffungskosten kommen. Mögliche Probleme bei der Energieversorgung können auch die Belieferung beeinflussen. Zur Minderung dieses Risikos hat die Gesellschaft die die Produktionskapazitäten, wie oben beschrieben, auf weitere Standorte und weitere Lieferanten verlagert. Beschaffungsmarktrisiken werden wie im Vorjahr als gering, in Einzelbereichen als moderat ein. e) Rechtliche Risiken Für das Unternehmen besteht das Risiko, dass Dritte Forderungen oder Klagen aufgrund von Verletzungen ihrer Schutzrechte oder anderer Rechte geltend machen. Des Weiteren bestehen Produkthaftungsrisiken. Diese Risiken schätzt die Geschäftsführung unverändert zum Vorjahr allerdings als gering ein. Klagen gegen das Unternehmen waren zum Bilanzstichtag und sind auch jetzt nicht anhängig. f) Finanzielle und steuerliche Risiken Derzeit läuft eine steuerliche Außenprüfung durch das Finanzamt. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die Geschäftsführung schätzt steuerliche Risiken insgesamt wie im Vorjahr als gering ein. g) Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen unterliegt im Zuge seiner operativen Geschäftstätigkeit hinsichtlich seiner Finanzinstrumente verschiedenen Risiken. Diese Risiken sind Marktrisiken, insbesondere Zinsänderungsrisiken- und Wechselkursrisiken sowie Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Zu den Finanzinstrumenten zählen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie vertragliche Ansprüche und Verpflichtungen über den Tausch bzw. die Übertragung finanzieller Vermögenswerte. Originäre Finanzinstrumente auf der Aktivseite sind hierbei flüssige Mittel und Bankguthaben, Forderungen und Finanzanlagen. Darüber hinaus werden - sofern vorhanden - zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte als derivative Finanzinstrumente ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken wahrscheinlich sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst. Auf der Passivseite sind den Finanzinstrumenten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten zugeordnet. Ziel des Risikomanagementsystems ist die Minimierung der oben angeführten Risiken. § Liquiditätsrisiko Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass die Gesellschaft den bestehenden Zahlungsverpflichtungen nicht entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen nachkommen kann. Diese bestehen insbesondere in Zahlungen an die Lieferanten und Bedienung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zur Überwachung und Steuerung des Liquiditätsrisikos setzt die Geschäftsführung auf fortlaufende Überwachung des Cashflows und betreibt soweit notwendig eine effektive Steuerung der Zahlungsmittel. Das Unternehmen schätzt dieses Risiko als gering ein. § Zahlungsausfallrisiko Zahlungsausfallrisiken bestehen darin, dass ein Kunde oder Geschäftspartner nicht in der Lage ist, seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig und vollständig nachzukommen. Das Zahlungsausfallrisiko hängt von den individuellen Charakteristiken der Gegenpartei ab. Das Zahlungsausfallrisiko minimiert das Unternehmen insoweit, als die Abwicklung des Privatkundengeschäftes über die Zahlungsdienstleister Klarna und PayPal erfolgt, die auch das Inkasso und das Delkredere übernehmen. Die Forderungsstruktur wird regelmäßig überwacht und analysiert. Das Unternehmen schätzt das Zahlungsausfallrisiko als gering ein. § Zinsänderungsrisiko Zinsrisiken können für das Unternehmen vor allem durch Finanzierungskosten oder steigende Verwahrentgelte infolge der Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus entstehen. Finanzierungskosten entstehen bei der Gesellschaft gegebenenfalls aus der Inanspruchnahme konzerninterner Kreditlinien. Verwahrentgelte werden durch entsprechende Disposition der Konten im Rahmen von Freibeträgen nach Möglichkeit vermieden. Das Unternehmen schätzt das Zinsänderungsrisiko als hoch, seine wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der gegebenen Finanzierungsstruktur aber als gering ein. § Fremdwährungsrisiko Das Unternehmen betreibt aktuell keine Geschäfte in Fremdwährung. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Das Unternehmen hat alle relevanten Ereignisse bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses sorgfältig überprüft. Im Zeitraum nach dem Bilanzstichtag, also nach dem 31. Dezember 2023, haben sich keine Sachverhalte ergeben, die Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben könnten. Zusammenfassende Beurteilung In der Gesamtbeurteilung der Risikosituation, aufgrund der bekannten Informationen, kann die Geschäftsführung keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennen.
München, 21.Juni 2024 ePetWorld GmbH gez. Marco Hierling, Geschäftsführer gez. Jochen Missel, Geschäftsführer [1] Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html c6850. [2] Quelle: https://www.ivh-online.de/der-verband/daten-fakten/der-deutsche-heimtiermarkt.html c6850. [3] Quelle: https://www.statista.com/statistics/308235/estimated-pet-ownership-in-the-united-kingdom-uk/. [4] Rohergebnis = Umsatzerlöse zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge abzüglich Materialaufwand. [5] Quelle: Pet Food Report 2023, Statista. [6] Quelle: https://de.statista.com/statistik/studie/id/48910/dokument/pet-food-report/. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ePetWorld GmbH mit Sitz in München ist beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 181276 eingetragen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss der ePetWorld GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in der Währung Euro (EUR) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, werden diese grundsätzlich im Anhang dargestellt. Mit der Alphapet Ventures GmbH, München (Organträgerin), besteht seit dem 1. Mai 2016 eine umsatzsteuerliche Organschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei Restlaufzeiten größer einem Jahr erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- sowie des Realisationsprinzips. Vom Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen ausschließlich Personalaufwendungen. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauern fünf Jahren linear vorgenommen. Im Berichtsjahr - sowie im Vorjahr - hatte die Gesellschaft keine Entwicklungsaufwendungen, die selbsterstellte ERP-Software sowie den eigenen Online-Shop betreffen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren linear vorgenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und fünf Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden im Jahr der Anschaffung vollständig aufwandswirksam erfasst. Soweit bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens der beizulegende Wert deren Buchwert unterschreitet, werden im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Im Falle des Wegfalls der Gründe derartiger Abschreibungen werden Zuschreibungen vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten sowie die Ausleihungen zum Nennwert einschließlich aufgelaufener Zinsen bzw. - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung - zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Zuschreibungen erfolgen, sofern der Grund für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen ist, bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten. Die unter den Vorräten enthaltenen Waren und Verpackungsmaterialien sind mit ihren Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bewertet. Bei der Bewertung des Vorratsvermögens wird dem strengen Niederstwertprinzip bzw. der verlustfreien Bewertung sowie dem Vorsichtsprinzip Rechnung getragen (Bewertung mit dem niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag oder, soweit ein solcher nicht vorliegt, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung für nicht einzelwertberichtigte Nettoforderungen in Höhe von 0,5 % Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben (unverändert gegenüber dem Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennbetrag. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das vollständig eingezahlte, als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital der Gesellschaft wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Ihre Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen ermittelt. Die Ermittlung des Steuersatzes erfolgt auf Basis des im Geschäftsjahr der Umkehrung der zeitlichen Bewertungsunterschiede voraussichtlich gültigen Steuersatzes. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive Steuerlatenz angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet. Umsätze werden realisiert, sobald die Ware beim Kunden eingegangen ist bzw. ein in den Lieferbedingungen abweichender Gefahrenübergang stattgefunden hat. Sofern sich Waren in Konsignationslagern befinden, werden Umsätze mit der Entnahme realisiert. III. Angaben zur Bilanz Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beinhalten die selbsterstellte ERP Software der Gesellschaft und entfallen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 345) auf selbsterstellte Bestandteile. Dieser vollständig auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallende Betrag ist nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen umfassen die 100%-Beteiligung an der Tochtergesellschaft Lassie 2020 GmbH, München. Die Gesellschaft verfügt über ein gezeichnetes Kapital in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25), zwischen der Gesellschaft und der Lassie 2020 GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, somit beträgt der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 40.286 (Vorjahr: TEUR 31.251) betreffen die Finanzierung des Erwerbs der Healthfood24 GmbH durch die Tochtergesellschaft der ePetWorld GmbH, die Lassie 2020 GmbH. In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 25.325 (Vorjahr: TEUR 38.100) enthalten. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 5.823 (Vorjahr: 18.612 TEUR) auf Forderungen aus Ergebnisabführung und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 18.188) auf übrige Forderungen. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr TEUR 19.301. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.095 (Vorjahr: TEUR 7.711) erwirtschaftet, der dem Verlustvortrag (31.12.2023: TEUR 7.773; Vorjahr: TEUR 15.483) zugerechnet wird. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 16.803 (Vorjahr TEUR 11.708) aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 24,0 % (Vorjahr 16,6 %). Steuerrückstellungen wurden für die steuerlichen Ergebnisse des Geschäftsjahres (TEUR 2.322) und des Vorjahres (TEUR 2.125) gebildet. Die unter den Verbindlichkeiten ausgewiesenen Genussrechte in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12) betreffen an Mitarbeiter ausgereichte Genussrechte, diese sind so ausgestaltet, dass sie nicht als Eigenkapital charakterisiert werden. Die Genussrechte lauten auf den Namen des Mitarbeiters mit einem Nennbetrag von EUR 1,00. Zum Stichtag sind insgesamt 12.328 Genussrechte an Mitarbeiter ausgegeben. Die Genussrechte sind nicht verbrieft. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 50.628 (Vorjahr: TEUR 56.387) enthalten, von denen TEUR 42.396 (Vorjahr: TEUR 41.692) gegenüber der obersten Konzernholding bestehen. Diese Verbindlichkeiten resultieren vor allem aus der Finanzierung des Erwerbs der Healthfood24 GmbH durch die Tochtergesellschaft Lassie 2020 GmbH, an die TEUR 31.407 (Vorjahr: TEUR 31.251) als Darlehen weitergegeben wurden. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 36.649 (Vorjahr: TEUR 37.093) langfristige Darlehensverbindlichkeiten. Weiter entfallen TEUR 2.937 (Vorjahr: TEUR 2.937) auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Organträger aus der umsatzsteuerlichen Organschaft (Mutterunternehmen). Darüber hinaus entfallen TEUR 8.227 (Vorjahr: TEUR 11.077) auf übrige Verbindlichkeiten.
IV. Haftungsverhältnisse Das CVC-Darlehen wurde durch Verpfändung der Anteile der ePetWorld GmbH besichert. Darüber hinaus wurde das CVC-Darlehen durch einen Kontoverpfändungsvertrag über die Bankkonten der ePetWorld GmbH als Pfandgeber besichert. Weiter wurde das CVC-Darlehen durch einen Sicherungsabtretungsvertrag zwischen der ePetWorld GmbH als Zedenten und dem Sicherungsagenten als Zessionar in Bezug auf konzerninterne Forderungen gegen einen Zedenten besichert. V. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden keine Mitarbeiter (Vorjahr: keine Mitarbeiter) beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr die Herren Marco Hierling, München, CEO der Alphapet Ventures GmbH, München, Jochen Missel, München, Co-CEO der Alphapet Ventures GmbH, München, und Benjamin Soller (zum 7.05.2024 als Geschäftsführer ausgeschieden), Odelzhausen, COO der Alphapet Ventures GmbH, München. Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezüge von der Gesellschaft. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gewinnverwendung Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Angabe des Mutterunternehmens Die ePetWorld GmbH, München, gehört zum Konzern der Alphapet Ventures GmbH, München, und wird in deren Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser wird der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt. Nachtragsbericht Das Unternehmen hat alle relevanten Ereignisse bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses sorgfältig überprüft. Im Zeitraum nach dem Bilanzstichtag, also nach dem 31. Dezember 2023, haben sich keine Sachverhalte ergeben, die Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben könnte.
München, den 21. Juni 2024 gez. Marco Hierling, Geschäftsführer gez. Jochen Missel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Sonstiger BerichtsteilFeststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.094.564,89 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ePetWorld GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ePetWorld GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ePetWorld GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 21. Juni 2024 Deloitte
GmbH
gez. Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer gez. Oliver Pointl, Wirtschaftsprüfer |
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