voestalpine Signaling Sainerholz GmbH
Oberahrer Straße 9, 56244 Ötzingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinz Schatz seit 29.1.2025 | Prokura |
Gerald Knapp seit 23.8.2024 | Geschäftsführer |
Magnus Kalb seit 23.5.2013 | Prokura |
Heike Campailla seit 10.4.2012 | Prokura |
Torsten Wirth seit 10.4.2012 | Prokura |
Holger Pütz seit 27.6.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
voestalpine Signaling Austria GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
voestalpine Signaling Sainerholz GmbHOtzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Gewinn- und Verlustrechnung
BilanzAKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024I. Aufstellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH mit Sitz in Ötzingen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter HRB 3179, wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB, den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft überschreitet zum 31. März 2024 erstmalig zwei der in § 267 Abs. 2 HGB genannten Größenkriterien und gilt daher noch als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Aufstellungserleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig nach der jeweiligen Nutzungsdauer abgeschrieben. Es werden betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 3 - 11 Jahren zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen zeitanteilig nach der linearen Methode. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear und zeitanteilig vorgenommen. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Es wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr aktiviert und sofort auf einen Restbuchwert von EUR 1,00 abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach gleitend gewogenen Durchschnittspreisen. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden nicht einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden ebenfalls nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die verlustfreie Bewertung erfolgt durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Abschreibungen nach § 253 Abs. 4 HGB wurden aufgrund von Lagerrisiken für verminderte Verwertbarkeit, technische Veralterung und geringere Umschlagshäufigkeit vorgenommen. Der beizulegende Wert wurde einzeln pro Artikel ermittelt. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden nicht offen vom Posten "Vorräte" abgesetzt. Unter den fertigen Erzeugnissen ausgewiesene Testanlagen werden in Höhe der variablen Kosten aktiviert und ab dem zweiten Jahr nach Auslieferung mit jeweils 25% linear über vier Jahre abgeschrieben und im Materialaufwand verbucht. Testanlagen, für die Umsätze erzielt werden können, werden mit Realisierung des Umsatzes ins Ergebnis abgerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Rahmen des Factoring abgetretene Forderungen werden mit Übertragung des Ausfallrisikos ausgebucht. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern sind für Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, aus denen sich zukünftige steuerliche Be- oder Entlastungen ergeben, sowie für Verlustvorträge, deren Verrechnung in den nächsten fünf Jahren erwartet wird, zu bilden. Aktive latente Steuern bestehen bei den sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern gibt es zum Stichtag keine. Aktive und passive latente Steuern werden für den Bilanzausweis saldiert. Der Überhang aktiver latenter Steuern wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von ca. 29%. Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken werden berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wie er von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben wird. Die Ermittlung der Rückstellung für Jubiläumszahlungen erfolgt unter Anwendung versicherungs-mathematischer Methoden. Für die Berechnung wurde eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 5% angesetzt und ein Rechnungszinsfuß von 1,8%, der dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Abzinsungssatz nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB entspricht. Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,15% vom kumulierten Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre abzgl. des Handelswarenumsatzes der letzten drei Geschäftsjahre gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip). Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in fremder Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die aufgrund von Lagerrisiken für verminderte Verwertbarkeit, technische Veralterung und geringere Umschlagshäufigkeit vorgenommenen Abwertungen auf Vorräte bestehen in Höhe von TEUR 323. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich, wie im Vorjahr, um Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 6.195 (i. Vj. TEUR 6.006) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen; TEUR 129 (i. Vj. TEUR 201) sind sonstige Vermögensgegenstände. Es besteht eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin, voestalpine Signaling Austria GmbH, in Höhe von TEUR 32 (i. Vj. TEUR 33), die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 809 und betreffen mit TEUR 728 (i. Vj. TEUR 552) Forderungen aus Umsatzsteuervorauszahlungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 79 (i. Vj. TEUR 79) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Diese Forderungen betreffen Forderungen aus Gewährleistungen in Höhe von TEUR 58 (i. Vj. TEUR 57) sowie Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 22). Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.03.2024 TEUR 2.033 (i. Vj. TEUR 2.033). Die Gesellschafterversammlung hat am 30.6.2023 eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin, voestalpine Signaling Austria GmbH in Höhe von EUR 757.200 beschlossen, die 2023 ausgezahlt wurde. Der nach Ausschüttung verbleibende Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus folgenden Posten zusammen:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, ihre Restlaufzeiten sowie deren Art ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 856 (i. Vj. TEUR 794), Factoring in Höhe von TEUR 304 (i. Vj. TEUR 133) sowie Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.026 (i. Vj. TEUR 12.276). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin voestalpine Signaling Austria GmbH in Höhe von TEUR 188 (i. Vj. TEUR 137). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Auf eine weitere Aufgliederung der Umsatzerlöse wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Im Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Erträge (Umsatzerlöse) in Höhe von Mio. EUR 14,7 und außergewöhnliche Aufwendungen (Materialaufwand) in Höhe von Mio. EUR 7,7 aus einem einmaligen Absatzgeschäft angefallen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 145 (i. Vj. TEUR 525). Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.022 (i. Vj. TEUR 933) beinhalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Die Personalaufwendungen enthalten TEUR 870 (i. Vj. TEUR 135) für Leihpersonal. Hinsichtlich der Anzahl der beschäftigten Leiharbeitnehmer verweisen wir auf die tabellarische Darstellung des durchschnittlichen Personalbestandes im Abschnitt "Sonstige Angaben". V. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen in Bezug auf die zum Bilanzstichtag ausstehende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, für die das Unternehmen Factoringverträge abgeschlossen hat und dadurch Forderungen zum Zweck der Verbesserung der stichtagsbezogenen Liquidität verkauft. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 2.423 (i. Vj. TEUR 5.010) an die Konzerngesellschaft voestalpine Financial Services B.V., Hilversum (Niederlande), veräußert und somit nicht in der Bilanz ausgewiesen. Das Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätslage und der Kapitalstruktur. Die Gesellschaft unterhält Konsignationsläger bei verschiedenen Kunden, welche in Summe zum 31.03.2024 einen Wert von TEUR 25 (i. Vj. TEUR 53) aufweisen. Der Kundenvorteil spiegelt sich in der sofortigen Verfügbarkeit der kurzfristig angefragten Bedarfsartikel wider. Die Artikel gehen mit der Entnahme vom Lagerplatz und deren Bezahlung endgültig in den Besitz des Kunden über. Bei unseren Lieferanten existieren keine Konsignationslager. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 25 und resultieren aus der Anmietung von Betriebs- und Geschäftsausstattung (Kopierer) sowie für ein KfZ: 2024/25 in Höhe von TEUR 19,1 2025/26 in Höhe von TEUR 6,3 Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden Bestellungen bei Zulieferfirmen in Höhe von insgesamt EUR 27,2 Mio. getätigt. Somit besitzt das Unternehmen ein durchschnittliches Bestellvolumen von monatlich EUR 2,3 Mio. VII. Sonstige Angaben Durchschnittlicher Personalbestand
Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzt sich aus Herrn Holger Pütz, Geschäftsführer für die Bereiche Strategic Business Development, Signaling und Sales & Marketing und Herrn Heinz Schatz, Geschäftsführer für die Unternehmenssachgebiete Operations, Supply Chain Management, Customer Service, Human Resources, R&D, Finance & Controlling, IT & Digitalization und QHSEE (Quality, Health, Safety, Environment und Energy) zusammen. Herr Schatz ist zudem Geschäftsführer in der voestalpine Signaling Austria GmbH. Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Auf die Nennung und Aufschlüsselung der Abschlussprüferhonorare wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Mitglieder des Beirates
Beiratsvergütungen wurden in diesem Jahr keine gezahlt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der voestalpine Signaling Austria GmbH mit Sitz in Zeltweg/Österreich, die 100% der Anteile an der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH hält. Das oberste Mutterunternehmen ist die voestalpine AG mit Sitz in Linz/Österreich, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt. Der nach IFRS erstellte Konzernabschluss der voestalpine AG, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist am Sitz der voestalpine AG, Linz/Österreich, erhältlich. Der tatsächliche Steueraufwand/-ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023/2024 beläuft sich auf Null Euro. Oberste Muttergesellschaft gemäß MinStG ist die voestalpine AG mit Sitz in Linz/Österreich. VIII. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, liegen nicht vor. IX. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss beträgt EUR 2.170.915,44. Die Gesellschaft schlägt vor, vom Jahresüberschuss eine Ausschüttung von EUR 1.699.900,00 vorzunehmen und den verbleibenden Rest des Jahresüberschusses zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Ötzingen, 11. Juni 2024 Holger Pütz, Geschäftsführer Heinz Schatz, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 20241. Grundlagen des Unternehmens Die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH bietet seit rund 35 Jahren Komplettlösungen für den schienengebundenen Bahnverkehr an. Gegenstand des Unternehmens ist die Konstruktion, die Herstellung und der Vertrieb von Weichenantrieben, Systemen der Signaltechnik sowie von Komponenten und Ersatzteilen. Weiter erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen in Form von Service und Schulungen. Die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH ist als 100%ige Tochtergesellschaft der voestalpine Signaling Austria GmbH vollständig in die global agierende Railway-Systems-Gruppe und damit im voestalpine Konzern eingebunden. Die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH offeriert im Rahmen der CU DLD/S (Competence Unit für Drive, Locking, Detection & Signaling Solutions) gemeinsam mit der voestalpine Signaling Austria GmbH ein breites Spektrum an Antriebs- und Sicherungslösungen für die derzeit gängigen Ansprüche im schienengebundenen Nah-, Fern- sowie Schwerlastverkehr. Das Unternehmen hat seinen Produktionssitz in 56244 Ötzingen. Die wesentlichen Absatzmärkte befinden sich in Deutschland, Nordamerika sowie der restlichen EU. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Darstellung der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 lt. Statistischem Bundesamt (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. 1 Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich. 1 Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. 1 Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Neben der Abschaltung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke zum 15. April 2023 sank auch die Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle. Dagegen wuchs die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich. Zudem wurde vermehrt Strom im Ausland eingekauft. Die bisher vorliegenden Außenhandelsdaten zeigen einen Anstieg der preis bereinigten Stromimporte im zweistelligen Prozentbereich bei gleichzeitig niedrigeren Stromexporten. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls, wenn gleich deutlich weniger, im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. 1 Fast unbeeindruckt vom ungünstigen Verlauf in Deutschland zeigte sich die Marktposition der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH. Im Inland konnte man durch die Strategie für eine starke Schiene der Deutschen Bahn profitieren. Die Deutsche Bahn investierte 2023 eine Rekordsumme von rund 7,6 Milliarden Euro aus Eigenmitteln in die Starke Schiene in Deutschland. 2 Gemeinsam mit dem Bund hat die Deutsche Bahn das größte und umfassendste Investitionsprogramm seit der Bahnreform 1994 beschlossen. 2 Dank der starken Aufstockung der Haushaltsmittel durch den Bund kann die Deutsche Bahn rund 30 Milliarden Euro zusätzlich investieren und damit die Umsetzung der Strategie der Starken Schiene weiter voran treiben. 2 Denn nur mit einem leistungsfähigen Netz kann die Deutsche Bahn die klima- und verkehrspolitischen Ziele des Bundes und mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene erreichen. 2 Aber nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird in die Bahninfrastruktur investiert. Gemäß dem UIC High-Speed Rail (HSR) Atlas von 2022 erstreckt sich das Hochgeschwindigkeitsbahnnetz Europas über eine Länge von 11.990 km. Zusätzliche 3.062 km befinden sich im Bau. Im Bericht ist weiterhin zu erfahren, dass weitere 9.200 km entwickelt werden. Davon sind über 5.900 km in der Planungsphase. Weitere 3.300 km sollen für langfristige Projekte vorgesehen sein. 3 Mit dem Bipartisan Infrastructure Law hat US-Präsident Joe Biden das größte Investitionsprogramm in den Personenzugverkehr seit der Gründung von Amtrak dar bewilligt. Eisenbahnprojekte werden mit insgesamt 66 Milliarden US-Dollar gefördert. Davon fließen 16,4 Milliarden US-Dollar in 25 Projekte entlang des Nordost-Korridors von Amtrak - ein großer Schritt in Richtung Personenzuginfrastruktur. 3 Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte durch ein neues Großprojekt in Nordamerika ein Rekordumsatz und Ergebnis eingefahren werden. Dadurch ist insgesamt ein Umsatz i.H.v. 46,3 Mio. EUR (i. Vj. 33,0 Mio. EUR) zu verzeichnen. Die Gewinnung neuer und Stabilisierung von bestehenden, internationalen Marktanteilen lässt auch für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 einen positiven Ausblick zu. 2.2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Umsatzentwicklung und Ergebnis Der geplante Umsatz i.H.v. 35,0 Mio. EUR wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich übertroffen. Es konnten verstärkt internationale Projekte und ein Großprojekt in Nordamerika gewonnen und umgesetzt werden. Unseren Hauptabsatz erzielten wir in Nordamerika, Deutschland sowie in der restlichen EU. Das ausgewiesene EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) liegt mit TEUR 3.548 ebenso deutlich über dem Budgetwert, aus bereits oben genannten Gründen. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.171 (i. Vj. TEUR 769) bei einem Jahresumsatz von TEUR 46.363 (i. Vj. TEUR 32.963). Personal- und Sozialbereich Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 175 (i. Vj. 167) Arbeiter und Angestellte bei der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH beschäftigt sowie zusätzlich 9 Auszubildende im gewerblichen als auch kaufmännischem Bereich. Zudem waren im Durchschnitt 9 Personen über Personalleasing im Unternehmen beschäftigt. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeiten liegt in der laufenden Optimierung des bestehenden Produktportfolios und der Portfolioerweiterung, um als Systemanbieter weltweit auftreten zu können. Die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH verfügt über ein gut diversifiziertes Produktportfolio, welches sie zum umfassenden Systemanbieter im Eisenbahnverkehr macht. Für die Kernbereiche Weichenantriebe und Signaltechnik wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr innovative Entwicklungen, wobei die Digitalisierung ein wesentlicher Treiber ist, vorangetrieben, die das weitere Wachstum des Unternehmens unterstützen werden. Im F&E-Bereich sind fünf Vollzeit- und ein Teilzeitmitarbeiter tätig. Die Aufwendungen für das gesamte F&E-Sachgebiet belaufen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf ca. TEUR 450. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Insgesamt wird die Geschäftsentwicklung im abgeschlossenen Geschäftsjahr durch die Geschäftsführung als erfreulich gesehen, da die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr die geplanten Umsatzziele deutlich übertreffen konnte. Das Ergebnisziel wurde ebenfalls übertroffen. Neben einem wachsenden Geschäft mit Stammkunden konnten wesentliche Projekterfolge erzielt werden. Wie auch im Vorjahr werden die organisatorischen Maßnahmen weiterhin sukzessive in der CU DLD/S umgesetzt. Die Signaltechnikprodukte wurden standardisiert und zur Zulassung gebracht, was zur -Verbesserung von verschiedenen Kennzahlen geführt hat. Auf dieser Basis wird der Ausbau der Signaltechnikaktivitäten mit erhöhten Umsätzen in den nächsten Jahren vorangetrieben. Das im abgelaufenem Geschäftsjahr erreichte Umsatzniveau der Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2024/2025 nicht erzielt werden, sondern wieder auf dem Niveau aus dem Budget des Geschäftsjahres 2023/2024 geplant. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1. Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.171 (i. Vj. TEUR 769). Das EBIT liegt im Berichtsjahr bei TEUR 3.548 (i. Vj. TEUR 1.425). Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 32.963 auf TEUR 46.362 um ca. 40 % erheblich erhöht. Ursächlich hierfür war ein Großauftrag in Nordamerika. Unterteilt nach Regionen hat sich der Umsatz wie folgt entwickelt:
Die wichtigsten Umsatzträger waren Weichenantriebe. Die Gesamtleistung liegt mit TEUR 49.880 rund TEUR 3.518 über den Umsatzerlösen. Die sonstigen betrieblichen Erträge bleiben mit TEUR 978 (i. Vj. TEUR 1.035) relativ konstant. Wesentliche Positionen in den sonstigen Erträgen waren Gewinne aus Kursdifferenzen und Entschädigungen aus Versicherungsfällen. Die Materialaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr um TEUR 9.544 bzw. 57 %, resultierend aus dem Großauftrag in Nordamerika. Die Personalaufwendungen liegen ca. TEUR 2.421 über dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen sind mit ca. TEUR 89 höher ausgefallen als im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 5.339 auf TEUR 7.072 gestiegen. Die Personalaufwendungen betragen TEUR 13.007 (i. Vj. TEUR 10.586). Durch die hohe Auslastung aufgrund einiger Großaufträge musste Personal neu hinzugewonnen werden. Die erforderlichen Kapazitäten konnten durch Leasing Personal sowie zusätzliche fest eingestellte Mitarbeiter aufgefangen werden. Der Aufwand für Leasing Personal betrug TEUR 870 (i. Vj. 135 TEUR). Weiterhin gab es allgemeine Lohn und Gehaltssteigerungen gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u.a. Frachtkosten TEUR 536 (i. Vj. TEUR 467), Reparatur‐ und Instandhaltungskosten TEUR 640 (i. Vj. TEUR 327), Fremdleistungen/Fremdarbeit TEUR 418 (i. Vj. TEUR 410), Werbe‐ und Reisekosten TEUR 746 (i. Vj. TEUR 573), Rechts‐ und Beratungskosten TEUR 146 (i. Vj. TEUR 213), Aufwand aus Fremdwährungsumrechnung TEUR 873 (i. Vj. TEUR 381), Management Fee TEUR 270 (i. Vj. TEUR 24), EDV-Kosten TEUR 511 (i. Vj. TEUR 270) sowie Verkaufsprovisionen TEUR 370 (i. Vj. TEUR 335). Insgesamt wurde gegenüber dem Vorjahr ein deutliches besseres EBIT erzielt. Durch den Großauftrag aber auch durch einige andere Projekte konnte der Umsatz erheblich gesteigert werden. Das Finanzergebnis ist, wie im Vorjahr, negativ mit TEUR 589 (i. Vj. TEUR 276). Nach Abzug der Ertragsteuern verbleibt ein positives Jahresergebnis, welches über dem Vorjahresergebnis liegt. Die Ertragslage wird aus Sicht der Geschäftsführung positiv gesehen, da, wie bereits im Vorjahr, nun auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr ein positiver Jahresüberschuss i.H.v. 5 % (i. Vj. 2 %) vom Umsatz erwirtschaftet werden konnte. 3.2. Finanzlage Es besteht ein Cash-Pooling mit der voestalpine AG, Linz/Österreich. Der Finanzierungsbedarf der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH wird hierüber vollständig abgedeckt. Bankverbindlichkeiten bestehen keine. Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist, die fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit zu erfüllen und darüber hinaus keinerlei Kontokorrentkredite bei Kreditinstituten in Anspruch zu nehmen. Zudem wird Factoring zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätslage und der Kapitalstruktur genutzt. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 2.423 (i. Vj. TEUR 5.010) an die Konzerngesellschaft voestalpine Financial Services B.V., Hilversum (Niederlande), veräußert und somit nicht in der Bilanz ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr bei gestiegener Bilanzsumme und gestiegenem Eigenkapital mit 20 % etwas höher als im Vorjahr (19 %). Die Verbindlichkeiten sind allesamt kurzfristiger Natur. Finanzmittel aus Barmitteln und Guthaben bei Banken bestehen so gut wie nicht mehr. Alle Operativen, sowie Investitionsfinanztransaktionen werden aus dem voestalpine Cash-Pooling TEUR 12.025; (i. Vj. TEUR 12.261) bedient. Alle Investitionen wurden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.112. Während im Geschäftsjahr 2022/23 das Augenmerk im Wesentlichen auf Investitionen in eine CAD-Harmonisierungssoftware sowie in den Fuhrpark lag, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen in einen Prüfstand für Weichenantriebe sowie in den Fuhrpark und in eine konventionelle Fräsmaschine investiert. Die Erlöse aus dem Anlagenverkauf belaufen sich auf TEUR 7. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 1.105. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 757 und resultiert aus der Gewinnausschüttung im Geschäftsjahr. Die Finanzlage zeigt sich aus Sicht der Geschäftsführung unverändert zufriedenstellend, da ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 2.099 erwirtschaftet wurde. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH beträgt TEUR 31.829 (i. Vj. TEUR 26.992). Davon entfallen TEUR 9.137 (i. Vj. TEUR 9.051) auf das Anlagevermögen und TEUR 22.692 (i. Vj. TEUR 17.941) auf das Umlaufvermögen und den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Ausschlaggebend für die Erhöhung des Umlaufvermögens war eine Erhöhung der Vorräte und der Forderungen. Das Eigenkapital der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH ist aufgrund des positiven Jahresüberschusses Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beläuft sich auf TEUR 6.462 (i. Vj. TEUR 5.049). Die Rückstellungen wurden um TEUR 2.040 erhöht. Hauptgrund hierfür sind die Rückstellungen zu einem Projekt in den Niederlanden. Die Verbindlichkeiten (ohne Cash-Pooling-Betrachtung) sind um TEUR 1.634 gestiegen. Die Anzahlungen von Kunden betragen TEUR 2.278 (i. Vj. TEUR 840). Die Vermögenslage wird aus Sicht der Geschäftsführung positiv bewertet. 4. Chancen- und Risikobericht Die voestalpine Signaling Sainerholz verfügt über ein Risiko- und Chancenmanagement, auf dessen Basis die Risikotragfähigkeit laufend sichergestellt wird. Das Risikomanagement umfasst insbesondere interne Kontrollverfahren, aufbau- und ablauforganisatorische Regelungen mit klarer Abgrenzung der Verantwortungsbereiche und Prozesse zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der Risiken. Die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH ist darüber hinaus in das konzernweite Beteiligungscontrolling des voestalpine Konzerns eingebunden, so dass negative Entwicklungen und Risiken für das eigene Unternehmen rechtzeitig erkannt werden. Betrachtet für den Chancen- und Risikobericht wird ein Zeitraum von einem Jahr und die Risikobewertung erfolgt ohne Verrechnung der Chancen. 4.1. Chancen Die Verbindung mit dem voestalpine-Konzern ermöglicht einen Markt- und Kundenzugang über das weltweit bestehende Netz von Unternehmungen und Vertriebsniederlassungen. Die Vertriebsanstrengungen der letzten Jahre und die einhergehende internationale Aufstellung des Vertriebsteams haben zu einer steigenden Marktdurchdringung auf internationalen Schlüsselmärkten geführt. In Zukunft wird aufgrund Fokussierung auf die identifizierten Kernmärkte und des weiteren Ausbaus der internationalen Support Center sowie vertieften Kooperationen mit dem voestalpine Railway Systems-Vertrieb mit einer Fortsetzung dieser positiven Entwicklung gerechnet. Verkehrsverlagerung auf die Schiene und damit Vermeidung von CO 2 -Emissionen ist weltweit ein Kernelement zukunftsfähiger Mobilität, denn die Eisenbahnen sind das umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel. Das bedeutet: Wenn mehr Verkehr auf die Schiene verlagert wird, sinken Emissionen und Ressourcenverbrauch. Während andere Wirtschaftssektoren ihre CO 2 -Emissionen in den vergangenen Jahren reduzieren konnten, verursacht der Verkehr heute fast genauso viel Kohlendioxid wie im Jahr 1990. 95 Prozent der Treibausgasemissionen im Verkehr gehen dabei auf das Konto des Straßenverkehrs. Um hier eine Trendwende zu erreichen, ist Verkehrsverlagerung auf die klimaschonende Schiene eine der wichtigsten Maßnahmen. Denn bereits heute schon, werden Bahnen mit Elektrizität betrieben, die zu mehr als 60 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Verglichen mit dem PKW verbraucht die Bahn bei gleicher Leistung wesentlich weniger Energie. 4
4 Vgl. Allianz pro Schiene.de,
"Verkehrsverlagerung - Mehr Güter auf die Schiene"
Zudem werden kontinuierliche Entwicklungstätigkeiten im Bereich der Weichenantriebe und im Signaltechniksektor unternommen, um den Kunden und den Märkten fortschrittliche Produkte nach den neuesten Standards zu präsentieren. Hier steht das Unternehmen gerade mit Möglichkeiten und Projekten im Bereich der Digitalisierung bereit. Dies ist sowohl international als auch im öffentlichen Sektor bzw. bei einheimischen Kunden ein wichtiger Maßstab, potentielle neue Aufträge zu erhalten. Im Rahmen der Mitarbeiterbindung werden unterschiedlichste Themen abgebildet. Neben einer kontinuierlichen Information an die Mitarbeiter über die aktuellen Themen im Unternehmen, bietet das Unternehmen den Mitarbeitern spezielle Schulungen entsprechend ihren Tätigkeiten und Einsatzgebieten an. Weiter wird darauf gezielt, dass bei den Mitarbeitern durch verschiedene Programme, wie das voestalpine-Aktien-Programm, betriebliche Altersvorsorge oder betriebliches Gesundheitsmanagement eine erhöhte Unternehmensbindung erzielt wird. 4.2. Risiken Eine moderne, wertorientierte Unternehmensführung erfordert die bewusste Auseinandersetzung mit strategischen und operativen Risiken. Ziel ist es daher, potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und geeignete Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung einzuleiten. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement des Konzerns einbezogen. Das operative Risikomanagement basiert auf einem revolvierenden Prozess, der regelmäßig durchlaufen wird und bei dem potenzielle Risiken frühzeitig identifiziert werden können. Dokumentiert werden unter anderem Markt-, Betriebs-, Umwelt-, Technologie- und IT-Risiken. Die Bewertung der Risiken erfolgt anhand der neunfeldrigen Bewertungsmatrix nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe (quantitativ und qualitativ). Die wesentlichen Risiken sind in der Bewertungsmatrix einzuordnen und je Risiko die gewählte Risikostrategie (Vermeidung, Verminderung, Transfer und Tragung) anzuführen. Die Ergebnisse des Risikomanagements und die Umsetzung der gefundenen Maßnahmen zur Risikominimierung sind von der Geschäftsführung zu beschließen und den zuständigen Gremien (Beirat) zu berichten. Marktrisiken: Risiken sind in Abhängigkeit von Großprojekten zu sehen. Aufgrund der Breite des Produktportfolios und der bearbeiteten Märkte der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH besteht allerdings ein Potenzial zur Risikostreuung. Des Weiteren wird versucht, die Anzahl an Stammkunden weiter zu erhöhen, um ein jährlich konstantes Bestellvolumen dieser Kundengruppe zu erreichen. Die inzwischen relativ breite internationale Marktbearbeitung führt dazu, dass Rückgänge in gewissen Märkten durch Markterfolge in anderen Märkten ausgeglichen werden. Währungsrisiken bestehen bei der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH in eingeschränktem Maße, da der überwiegende Teil der Kundenbestellungen in Euro abgeschlossen wird. Verträge in ausländischer Währung werden möglichst über das Konzern-Treasury abgesichert. In die Risikobetrachtung werden auch die verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu diesen genutzten Instrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos von Forderungen werden Geschäfte in der Regel nur mit Vertragspartnern, welche eine gute Bonität aufweisen, geschlossen. Vorgelagert ist eine Bonitätsprüfung der Kunden über Kreditversicherungsunternehmen. Sollte diese einen festgesetzten Schwellenwert unterschreiten, werden bei Projekten möglichst (ausgenommen Aufträge kleiner 8 TEUR Umsatz) Vorkasse-Regelungen oder gegebenenfalls gezielte Absicherungsmaßnahmen (Garantien, L/C) getroffen. Offene Forderungen werden laufend über das Mahnwesen überwacht. Potentiellen Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Finanzierungsrisiken werden im Anlassfall durch folgende Risikomanagementmethoden abgesichert: Durch die Einbindung in das Cash-Pooling und Factoring der voestalpine AG soll das Liquiditätsrisiko reduziert werden, um jederzeit den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos ist eine exakte Finanzplanung, die quartalsweise revolvierend erstellt wird. Derivative Finanzinstrumente zur Reduzierung von Zins- oder Währungsrisiken werden derzeit nicht genutzt. Geopolitische Risiken: Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden z.B. die Beeinträchtigungen in der Versorgungs- und Lieferkette durch den Ukraine-Krieg durch Substitutionen kompensiert. Im Auftragsbestand bestehen weiterhin keine wesentlichen Bestellungen mit Kunden aus der Ukraine bzw. Russland. Um weltweiten Engpässen in der Materialversorgung zu begegnet wurden ausgewählte Lagerbestände z.B. für Elektrokomponenten erhöht. Technologie- und IT-Risiken: Die Technologie- und IT-Risiken werden kontinuierlich im Unternehmen abgefragt und bewertet. So ist es wichtig und wesentlich, dass für individuelle Kundenanforderungen die Technologie- und IT-Risiken über Pflichten- und Lastenhefte abgefragt und definiert werden. Gewisse Projekte erfordern umfangreiche Entwicklungstätigkeiten und Zulassungen, um die technischen und sicherheitsrelevanten Erfordernisse abzusichern. Gesamtrisikolage Die Geschäftsführung sieht nach Beurteilung der vorgenannten Risiken die Gesamtrisikolage zum Vorjahr unverändert. 5. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024/2025 Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. 5 Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt und für das Jahr 2025 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. 5 Die konjunkturelle Schwäche wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosigkeit zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit durchschnittlich 5,9% um 0,2 Prozentpunkte höher liegen als noch im Jahr 2023. Erst im Jahr 2025 dürfte die Quote wieder auf 5,6% zurückgehen. 5 Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,3% in diesem und 1,6% im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im kommenden Jahr mit 2,8% und 2,2% über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. 5 Das Defizit im Staatshaushalt wird sich in diesem und im kommenden Jahr auf 1,8 bzw. 1,0% der Wirtschaftsleistung zurückbilden, nach 2,1% in diesem Jahr. Der Leistungsbilanzsaldo wird bis zum Jahr 2025 auf 6,6% der Wirtschaftsleistung sinken. 5 Am Arbeitsmarkt zeigt sich derzeit ein gemischtes Bild. Der zähe Wirtschaftsabschwung hat die Arbeitsmarktentwicklung gedämpft. Die Arbeitslosigkeit nahm über das gesamte vergangene Jahr zu, die Beschäftigungssteigerungen schwächten sich deutlich ab. Gemessen an der negativen Konjunktur hält sich der Arbeitsmarkt aber vergleichsweise gut, zuletzt gab es wieder positivere Signale etwa bei der Beschäftigungsentwicklung und dem IAB Arbeitsmarktbarometer. In der Tat reagiert die Erwerbstätigkeit in Deutschland seit der Weltfinanzkrise im Jahr 2009 wesentlich robuster auf konjunkturelle Schwankungen als in den Zeiten davor (Klinger/Weber 2020). Angesichts der gestiegenen Arbeitskräfteknappheit versuchen viele Betriebe, ihre Beschäftigten selbst in konjunkturellen Schwächephasen zu halten. 6
6 Vgl. doku.iab.de, IAB - Kurzbericht, Institut
für Arbeitsmarkt und Berufsforschung
Die Deutsche Bahn soll offenbar zusätzliche Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds erhalten. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa und bezieht sich auf den Entwurf des Wirtschaftsplans des Fonds, der ihr vorliege. Demnach soll die Bahn bis 2027 zusätzliche 12,5 Milliarden Euro erhalten - genauer je vier Milliarden 2024 und 2025 und je 2,25 Milliarden 2026 und 2027. Zusätzlich soll die Bahn einen Eigenanteil von drei Milliarden erbringen. 7
7 Vgl. tagesschau.de, "Bahn soll 12,5 Milliarden
zusätzlich bekommen"
Die Weichenantriebe und Signaltechnikkomponenten sind insgesamt als Nischenprodukt im Bereich der Bahntechnik anzusehen. Explizite produktbezogene Marktanalysen sind derzeit nicht verfügbar. Betrachtet für den Prognosebericht wird ein Zeitraum von einem Jahr unter Berücksichtigung der budgetierten Werte. Mit rd. 35,5 Mio. EUR Umsatz (Leistungsindikator) planen wir auf dem Budget-Niveau des Vorjahres. Der Umsatzrückgang auf 35,5 Mio. EUR im Vergleich zu dem außergewöhnlichen Ist-Umsatz des Geschäftsjahres 2023/2024 wird durch den Gewinn von neuen und bereits bestehenden internationalen Projekten angestrebt. Der Ukraine-Krieg hat weiterhin wenig Auswirkungen auf voestalpine Signaling Sainerholz. Das erwartete EBIT (Leistungsindikator) für das Geschäftsjahr 2024/25 liegt bei rund TEUR 1.903. Nach den vorgenommenen Investitionen in Gebäude und Maschinen am Standort, setzen sich die Investitionen im Rahmen des CU DLD/S Standortharmonisierungskonzepts auch im neuen Wirtschaftsjahr weiter fort. Der Auftragsstand liegt unter Budget, da der Rekordumsatz nicht komplett durch neue Auftragseingänge kompensiert werden konnten, die Auftragsreichweite von nahezu einem Jahr sorgt jedoch weiterhin für Auslastung in allen Bereichen. Im neuen Geschäftsjahr geht der Trend hin zu den internationalen Märkten weiter, neben den traditionellen Fokusmärkte Deutschland und Europa werden die Märkte in Nord- und Südamerika sowie Asien ausgebaut. Durch die angelegten Sicherheitsbestände kommt es zu einer besseren Vormaterialversorgung. Der Aufbau der Bestände des Umlaufvermögens ist jedoch die Folge von den zusätzlichen Sicherheitsbeständen. Auch im neuen Geschäftsjahr 2024/2025 sind neue Planpersonalstellen ausgeschrieben und teilweise auch schon erfolgreich neu besetzt. Der Fachkräftemangel aus den Vorjahren setzt sich aber weiter fort, so dass es auch in 2024/2025 vermutlich wieder zu nicht besetzten Planstellen kommen kann. Die Ausbildungsoffensive aus dem Vorjahr wird weiter voran getrieben, bleibt aber ebenso anspruchsvoll, wie im Fachkräftebereich. Die zurückliegenden Auswirkungen von COVID-19 stellen kein Risiko mehr dar, durch den Ukraine- Krieg, die Lage in Nahost aber auch nationale Streiks und Haushaltsdebatten bleibt die Wirtschaftliche Situation in Deutschland mehr als herausfordernd. Die Klimaziele zur Reduktion von CO 2 - Emissionen werden die Branchen im Bereich des öffentlichen Verkehr weiterhin stärken und sorgen für Stabilität und Wachstum. Der Auftragsstand im Bereich Weichenantriebe und Signaltechnik ist weiter positiv, so dass die Geschäftsführung die erfreuliche Geschäftsentwicklung auch für das kommende Jahr erwartet. Die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH ist aus Sicht der Geschäftsführung sowohl in der Ertrags-, Finanz-, als auch der Vermögenslage für die Zukunft gerüstet. Der Lagebericht enthält Zukunftsschätzungen, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Quellenverzeichnis:
Ötzingen, 11. Juni 2024 Holger Pützm, Geschäftsführer Heinz Schatz, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die voestalpine Signaling Sainerholz GmbH, Ötzingen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH, Ötzingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der voestalpine Signaling Sainerholz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 11. Juni 2024 BDO
AG
Jakob, Wirtschaftsprüferin Schubert, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen